Schicken eure Männer euch arbeiten?

    • (1) 03.11.14 - 13:45
      HeuteistMontag

      Hallo,

      ein wenig überspitzt gefragt: Schicken eure Männer euch arbeiten?

      Also wie war das bei denjenigen von euch, die Kinder haben? Haben eure Männer da mitgeredet, wann ihr wieder arbeiten zu gehen habt? Oder habt ihr das ganz allein entschieden?

      Bzw. was würden eure Männer sagen, wenn ihr sagen würdet, dass ihr auch nach dem Elterngeld erstmal nicht mehr arbeiten geht? Würden die euch dann familienversichern und fertig aus? Oder würden die sagen: Das läuft nicht. Du gehst wieder arbeiten?

      Heute hatte ich die Diskussion mit einem Freund meines Mannes. Der ist alleinstehend und hat keine Kinder. Ich habe ihm vorgerechnet, dass ich früher für eine Halbtagsstelle von 20 Stunden bei einem Rechtsanwalt netto in Steuerklasse I 638 Euro verdient habe.

      Und dass ich demnach heute in Steuerklasse V nur noch 550 Euro verdienen würde.

      Wenn ich davon dann, wenn meine Kinder in die Schule kommen, Mittagessen/Betreuungskosten (eine Stunde oder zwei über Mittag müsste dann sein) dazu rechnen würde inklusive den Spritkosten, würden am Ende rund 200 Euro netto übrig bleiben. Dafür müsste ich dann fünf Tage die Woche arbeiten gehen und das würde ich absolut und unter keinen Umständen einsehen.

      Da schränke ich mich lieber ein und spare an anderen Stellen, anstatt für ein paar lumpige Euro arbeiten zu gehen.

      Bzw. da würde es eher lohnen, für 450 Euro nur 2-3 Tage zu gehen. Allein wegen dem Sprit und dem Verschleiß am Auto.

      Natürlich kann man dann mit dem Argument Rente kommen. Aber bei so einem Gehalt fällt das auch nicht gravierend ins Gewicht.

      Da ja auch sehr viele Männer Tagschicht arbeiten, die Frauen jedoch oft am Vormittag, ergibt es sich ja von allein, dass die Frauen oft die Kinder abholen oder in Empfang nehmen, dann den Haushalt machen und einkaufen und kochen und abends kommt dann der Mann heim (Schichtdienstler jetzt mal außer Acht gelassen). Ergo kommt die Frau auf weitaus mehr Arbeitsstunden als ein Mann, der 8 Stunden z.B. in irgendeinem Büro arbeitet. Mit Pausen, hier und da ein Schwätzchen halten. Der steht dann nicht unter Druck und muss sich ängstigen, dass ihm evtl. Überstunden die ganze Planung zu nichte machen. Und der kommt dann abends heim, isst und hat frei. Bringt vielleicht noch die Kinder ins Bett oder geht mal fix was kaufen.

      Aber die Frau ist ja den ganzen Tag beschäftigt. Mit Arbeit, Haushalt und den Kindern. Jedenfalls dann, wenn sie selbst kocht und selbst putzt und auch den restlichen Haushaltskram alleine macht.

      Es wird ja immer viel geschrieben, dass die Männer 1:1 im Haushalt helfen. Da frage ich mich, wie das bei einem Tagdienstler dann gehen soll. Macht man dann als Frau seinen Anteil und exakt die Hälfte knallt man seinem Mann abends vor die Füße, wenn er heim kommt?!

      Ich bin der Meinung: Eine Frau kommt IMMER auf mehr Arbeitsstunden, auch wenn sie nur halbtags arbeitet als ein Mann, der einem geregelten 8-Stunden-Job nachgeht.

      Und nun dürft ihr eure Meinung gerne abgeben.

      • (5) 03.11.14 - 14:21

        Sorry, aber....

        Nicht wieder eine Diskussion a la: "soll Frau arbeiten gehen, oder nicht"

        Auch wenn du es hier nun ein wenig anders formulierst, es kommt wieder aufs gleiche raus.

        Lies ein paar Threads weiter unten, oder bedien dich der Suchfunktion.

        Es nervt so langsam, sorry!

        (6) 03.11.14 - 14:38

        Langsam wird dieses Thema langweilig!

      • Ein mann der seine frau arbeiten "schickt".... Was will man mit so einem??

        Sowas entscheidet man gemeinsam mit vernünftign Argumenten. Wenn die Frau zuhause bleiben möchte dann sollten das beide besprechen, vorallem muss es finanziell problemlos möglich sein.

        Wenn man sich aber gerade so über Wasser halten kann oder "einschränken" muss dann finde ich das problematisch

        Na, meinetwegen, ich antworte trotzdem mal:

        Nein, mich "schickt" niemand arbeiten. Mich hält auch niemand davon ab.
        Ich schicke meinen Mann auch nicht arbeiten.

        Mein Mann und ich haben gemeisam für uns entschieden, was für uns als Familie wichtig ist, wie wir uns sehen, wie wir leben möchten und welche Wünsche und Prioritäten wir haben.
        Und danach haben wir uns dann eingerichtet. Als Famlie, als Ehepaar und jeder ganz individuell für sich.

        Übrigens haben wir dieses Gespräch VOR den Kindern geführt und dann noch mal nach jeder Geburt und den veränderten Realitäten.

        LG

        Wenn ich so denken würde wie du, dann würde ich vom Staat leben. Ich bin nämlich alleinerziehend.

        Ich muss alles alleine zahlen und hab noch ne hohe Miete dazu.

        Ich gehe 40 Stunden die Woche arbeiten.......und mache alles andere noch Abends und am Wochenende nebenbei

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