Warum gönne ich keinem eine glükliche Beziehung?

    • (1) 14.11.14 - 22:26
      immer wieder depressionen

      HALLO

      ich habe niemanden mit dem ich über solche gedanken reden könnte da ich mich dafür schäme. deswegen hier. mir gehts im moment wieder sehr schlecht.
      kurz zu mir...bin mitte 30, habe zwei tolle kinder aber keinen mann. die kinder sind 12 und 2 und von versch. vätern.
      und da gehts wohl auch schon los...ich fühle mich deswegen teilweise wie der grösste assi. klar, es liegen zehn jahre dazwischen aber ich habe so gehofft das ich bei zweiten mal glück habe und der papa die kleine mit aufwachsen sieht. er kommt zwar alle 14 tage aber eine richtige bindung ist nicht da. ich hab mich getrent weil er als partner absolut nicht tauglich war und wieder anfing zu trinken. und das war von anfang an klar...wenn er wieder trinkt bin ich weg. ich hasse ihn dafür das wir ihm nicht wichtiger waren als der alkohol. dieser hass auf ihn wird einfach nicht weniger, auch wenn es phasenweise besser ist. aber ich hasse ihn das ich wegen ihm mein ganzen leben nochmal umgekrempelt habe und mich auf ein kind eingelassen hab. klar, ich liebe meine kleine aber so wie ich jetzt lebe wollte ich es nie. wie gesagt es gibt phasen da bin ich total glücklich aber dann...kommen phasen wo ich einfach nur noch einsam und traurig bin.

      ich habe auch eine therapeutin wo ich reden kann und bekomm auch antidepressiva die ich aber nicht nehme da es ja auch oft ok ist. denke mal es liegt an der jahreszeit und weihnachten das jetzt alles so depri ist.
      dazu kommt, das ich allerdings niemanden spaß gönne oder eine beziehung. weil ich es selbst nicht hab. meiner eigenen schwester gönne ich ihr aktuelles glück nicht und bin neidisch. was ich mir aber nicht anmerken lasse. ausserdem ist sie ja meine schwester und ich schäme mich überhaupt so zu denken. aber am liebsten wäre mir alle wären allein und genauso depri wie ich. ich glaube dann ging es mir besser. ich bin sogar neidisch wie ein kleines kind wenn mein bruder was mit meiner/unsrer mutter macht. weil ich die geborgenheit und die harmonie einer familie so vermisse.

      ich will aus diesem loch raus. ich halte mir ja auch die dinge vor augen die toll sind, meine kinder, meine kleine wohnung (die zwar in nem hässlichen altbau ist und nicht gerade in ner tollen gegend) ich hab tolle freunde und auch arbeit und das wichtigste, wir sind gesund.

      das verrückte ist, überwiegend will ich nicht einmal einen partner. dann fühl ich mich auch gleich total eingeengt. der gedanke das jetzt ein mann da wäre lässt mich an 6 von 7 tagen in der woche gedanklich schreien. also auf der einen seite sehn ich mich nach der heilen welt, aber auf der andern will ich allein sein. es ist soo schwer...ich war auch nie wirklich beziehungsfähig. aber beim vater der kleinen wäre ich schon geblieben aber mein verstand war stärker und das ist ja auch gut so. grundlegen kommen wir auch sehr gut allein klar.

      meine gedanken und worte sowie taten sind so wiedersprüchlich...im moment einfach nur belastend.

      kann mir jemand helfen mich zu sortieren?
      danke fürs lesen und lg

      • Hallo,

        weiß deine Therapeutin , Daß du die verschriebenen Medikamente nicht nimmst ?

        Wenn nein , dann sag es ihr bitte denn dann sollte sich der Therapieplan ändern

        Nimand wird dich zwingen Medikamente zu nehmen .
        Sollte dir aber unterstützend helfen zu sortieren .

        LG

        • (3) 14.11.14 - 22:48
          -----.....----

          ja sie weis das ich sie sehr oft abgesetzt hab wegen der nebenwirkungen. auch wenn sie einem klar helfen am anfang. ich werd sie wohl doch wieder nehmen.

      (4) 15.11.14 - 01:10

      Warum setzt du den Therapieerfolg aufs Spiel und nimmst deine Medikamente nicht? Da habe ich überhaupt kein Verständnis. Medikamente werden nicht just for fun verschrieben.

      • Medikamente werden teilweise veschrieben wie smarties.... Kann ich dir aus eigener Erfahrung bei den verschiedenensten Ärzten berichten und ich bin nicht allein.

        AD sind oft mit Nebenwirkungen behaftet die für einen noch alles schlimmer machen

    Hallo,

    ich würde dir raten die Antidepressiva nicht eigenmächtig abzusetzen oder nur sporadisch zu nehmen. Die Wirkung ist nur dann am besten wenn du richtig eingestellt bist, d.h. der Spiegel im Blut konstant ist. Es dauert ca. 2 bis 6 Wochen bis herausgefunden wird ob sie richtig wirken, ob die Dosis erhöht werden muss o.Ä. Wenn du die AD einmal nimmst und dann wieder nicht, dann können sie sogar das Gegenteil bewirken, weil der Wirkstoff plötzlich im Gehirn fehlt. Selbst wenn der Arzt entscheidet, dass du sie absetzen darfst wird das schrittweise durchgeführt und nicht von jetzt auf gleich abgesetzt. Wenn du mit dir und deinem Leben im Reinen bist, wirst du anderen Menschen ihr Glück auch gönnen.

    VG
    Tom

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