Sterilisation

    • (1) 28.11.14 - 14:11
      Unwissenheit

      Hallo zusammen,

      hab heute erfahren, dass mein Mann sich vor zwei Jahren hat sterilisieren lassen.
      Ich wusste nichts davon.

      Unsere Familienplanung ist abgeschlossen, das ist gar nicht das Problem.
      Also dass er keine Kinder mehr will, darüber sind wir uns schon lange einig.
      Ich bin seit 5 Jahren selber sterilisiert.
      Aber das wusste er.
      Er meinte, doppelt hält besser.
      Ich muss dazu sagen, dass meine Schwägerin vor 3 Jahren trotz Steri schwanger geworden ist....genau wie ich hatte sie es beim KS machen lassen.
      Das hat meinen Mann wohl verunsichert und er hat dann die Steri bei sich machen lassen. Meine Schwägerin hatte einen Abbruch.

      Ich finde es irgendwie seltsam.

      Bin 45 und er ist 50.
      Die Gefahr nochmal schwanger zu werden ist allein deswegen doch schon gering.
      Was bezweckt er damit? Er redet von Verantwortung aber so recht glaube ich ihm nicht.

      • Was ist denn der Zweck deiner Frage? Vermutest du, dass er es ausnutzt um fremd gehen zu können und das Risiko dabei ein Kind zu zeugen geringer zu halten?

        Ich finde es befremdlich, dass er diesen Schritt nicht mit dir bespricht bzw dich nicht darüber informiert. Hast du ihn gefragt, warum er dir das nicht gesagt hat? Wie hast du es jetzt rausbekommen?

        Schwanger werden kann man auch mit 45 noch und mit 50 und noch länger auch als Mann noch zeugen.

        Hallo,

        Was er damit bezweckt? Keine Ahnung!

        Mich würde es gewaltig stutzig machen. Zumindest redet man doch vor einem Eingriff über so etwas?! Bzw hast du das nicht gemerkt? Ist ja schon mit Schmerzen und Schwellungen verbunden der Eingriff und nichts, dass man mal eben in der Mittagspause erledigt?!

        MfG

        Hallo,

        was er damit bezwecken will, keine Ahnung.

        Was mich aber stutzig macht:

        Er hat sich hinter deinem Rücken, ohne das du etwas wußtest einer Vasektomie unterzogen?

        Also hat er nicht nur Heimlichkeiten vor dir, sondern auch noch deine Unterschrift gefälscht.

        Ich wäre an deiner Stelle schon etwas bedient.

        Grüße

            • (7) 28.11.14 - 15:04

              Finde ich ja merkwürdig.

              Ich brauchte keine Unterschirft von meinem Mann, als ich mich habe sterilisieren lassen.

              • (8) 28.11.14 - 15:16

                Mein Mann und ich waren letzte Woche beim Urologen zwecks Beratung Vasektomie. Wir bekamen im Anschluss noch Aufklärungsunterlagen mit, sowie diese Bögen zum Ausfüllen und auf dem Bogen "Einverständniserklärung zur freiwilligen Sterilisations-Operation des Mannes" steht ausdrücklich: "Wir, die unterzeichnenden Eheleute, wünschen die endgültige und dauerhafte Sterilisation des Ehemannes" und ich muss unterschreiben.

                Meine Gynäkologin würde auch eine Unterschrift von meinem Mann wollen, wenn es umgekehrt wäre (habe aus Neugier mal nach gefragt)

                Vielleicht handhabt das jeder Arzt anders #gruebel

                (9) 28.11.14 - 17:19

                Nein, eine Unterschrift ist nicht nötig.

                Ich hab das auch alleine entschieden und mit dem Operateur besprochen.

                Mein Mann wusste das aber.
                Ich selber habe nicht mal was unterschrieben.

                Wurde beim Kaiserschnitt gemacht.
                Mein Bruder ist such sterilisiert.

                Seine Frau musste auch nichts unterschreiben und die haben nicht mal Kinder.

                Mein Mann und ich haben drei gemeinsame und er noch 2 aus vorheriger Beziehung und ich ebenso.
                Er war 48 beim Eingriff.

                Der Arzt der es bei mir machte meinte, es sei ganz allein meine Entscheidung und mein Körper. Ich hatte fünf Kaiserschnitte....selbst wenn mein Mann das nicht gewollt hätte, ich hätte es machen lassen.
                Ich gehe davon aus dass ihm meine Gesundheit auch was wert ist und da wir zusammen sieben Kinder haben, wäre mir ein weiterer Kinderwunsch seinerseits auch sehr komisch vorgekommen.

            Nein, das hätte sie nicht! Es gibt dafür keine rechtliche Grundlage!

            Einige Kliniken verlangen das zwar aber es gibt auch genügend, die das ohne Unterschrift tun.

            Außerdem hätte der Mann ja auch behaupten können ledig zu sein. Zeig mir mal einen Arzt, der daraufhin ein Ledigkeitszegnis verlangt.

            • Ich habe es gerade schon gh1954 geschrieben, das es bei uns so ist!

              Trotzdem hat der Mann hinter ihrem Rücken gehandelt und ich wäre an Stelle der TE bedient, was so ein Verhalten soll.

              • Dass sein Verhalten nicht ok ist, habe ich nicht bestritten. Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich wollte nur mal klarstellen, dass es rechtlich gesehen keinen Grund gibt die Unterschrift der Ehefrau zu verlangen. Die Ärzte wollen sich damit nur absichern damit es nachher keine Streitigkeiten gibt.

                • Sicher wollen sich die Ärzte damit absichern, aber ich frage mich wieso, der / die EhepartnerIn kann ja schlecht einen Arzt verklagen, wegen einem solchen Eingriff am Partner #gruebel

                  Aber wie man sieht, macht das wohl jeder nach seinem eigenen Gusto.

          (14) 28.11.14 - 17:25

          WIE BITTE?!?! #schock

          Der Mann darf ohne Einwilligung seiner Holden nicht entscheiden, dass er keine Kinder mehr will?

          Das hört sich ja an wie aus dem Jahre 1500 ... vor Christus!! #schock

          Das finde ich jetzt wirklich heftig!

          Grüße
          Luka

          • (15) 28.11.14 - 19:03

            Meine Güte, ließ doch mal alles, was ich geschrieben habe.

            Bei diesem Arzt ist es so, umgekehrt hätte ich genauso die Unterschrift meines Mannes gebraucht, handhabt wohl jeder Arzt anders.

            Abgesehen davon, sind das doch eigentlich Themen, die man in einer Partnerschaft bespricht, oder?

            Grüße

            • (16) 28.11.14 - 19:18

              Darum geht es mir nicht, ob Mann das in einer PArtnerschaft bespricht oder nicht.

              Ich kann es halt nur nicht glauben, dass es tatsächlich Ärzte gibt, die diesen Eingriff nicht ohne die Einwilligung des Ehepartners durchführen.

              Das ist schon alles.

              :-)

              • (17) 28.11.14 - 19:38

                Hab es halt hier schwarz auf weiß vor mir liegen, sonst hätte ich nichts gesagt, wurde aber eines besseren belehrt ;-)

                (18) 28.11.14 - 20:22

                Die Entscheidung gegen weitere Kinder ist mein gutes Recht.

                Es entbehrt jeder rechtlichen Grundlage da die Unterschrift des Partners zu verlangen.

                Ich bin sterilisiert und mein Mann auch.
                Er musste nichts unterschreiben ich auch nicht bei ihm.
                Dem Arzt hätte ich den Vogel gezeigt.

                Das ist doch meine Sache wenn ich es vor meinem Mann verheimliche und meine Ehe darunter leidet.
                Als ich einen Schwangerschaftsabbruch hatte, brauchte ich auch nicht die Unterschrift des Vaters....das entscheidet die Frau letztlich auch.

                Mein Mann könnte mich eh nicht zu weiteren Kindern überreden auch ohne Steri meinerseits.

                Das heisst die Steri ist nicht das Problem sondern unterschiedliche Vorstellungen der Familienplanung.

                Da gibt es aber keinen Kompromiss.

                Dann ist die Ehe eh zu Ende wenn einer noch unbedingt ein Kind will und der andere keinesfalls.

                Über Eingriffe an meinem Körper entscheide nur ich.
                Rin Arzt der das anders sieht, wäre nicht länger mein Arzt.

                So was frage ich mal bei der Ärztekammer nach ob das nicht sittenwidrig ist.

        (19) 30.11.14 - 18:55

        Nein. Definitiv nicht.

(20) 28.11.14 - 16:00

Das ist aber eine böswillige Unterstellung, dass die Unterschrift gefälscht wurde. Bei vielen Ärzten brauche ich dazu keine Unterschrift, ich könnte mich auch als Single sterilisieren lassen.

  • (21) 28.11.14 - 19:07

    Vielleicht auch mal alles lesen, was ich geschrieben habe:

    http://www.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4518588-sterilisation/29679569#replies

    Abgesehen davon, sind das für mich Themen die man in einer Partnerschaft gemeinsam bespricht.

    • (22) 28.11.14 - 19:40

      Vielleicht solltest DU lesen was ICH geschrieben habe. Du hast unterstellt, er habe die Unterschrift gefälscht, und das finde ich schlimmer, als etwas nicht zu besprechen.

      Ansonsten stimme ich Dir zu, dass in einer Partnerschaft solche endgültigen Dinge gemeinsam besprechen sollte, aber dieser Standpunkt ist durchaus diskussionswürdig.

      • (23) 28.11.14 - 19:54

        Danke für deinen Hinweis, aber ich habe sehr wohl gelesen, was du geschrieben hast, deswegen mein Hinweis, auf das, was ich weiter geschrieben hatte.

        Aber entschuldige vielmals, das ich so ein Verfahren nicht kenne, wie von der TE beschrieben, da es mir anders widerfahren ist, wie ich bereits geschrieben habe BEVOR du auf mich geantwortet hast.

        Keinen Grund mich so von der Seite anpampen zu müssen.

(24) 28.11.14 - 14:49

Wie kann man so eine OP vor seinem Partner geheim halten?
Wundschmerz, Wunde versorgen, Wunde an sich.

  • (25) 28.11.14 - 17:25

    Es gibt Ehepaare die sehen sich nicht täglich.

    Wir sind so eins.
    Beruflich sind wir beide manchmal mehrere

    unterwegs und kommen dann auch nicht nach hause.
    Ich habe meinen Mann gestern nach dreiwöchiger Abwesenheit meinerseits wieder gesehen.
    Er ist dafür ab Weihnachten zwei Wochen weg.

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