Komplett neues Leben

    • (1) 08.01.15 - 21:22
      newlife2015

      Hallo,
      ich bin mit meinem Leben komplett unzufrieden.
      Hat sich schon mal Jemand getraut alles hinzuschmeissen?
      Einfach die Sachen gepackt, zum nächsten Bahnhof und mit einem OneWayTicket weg.
      Würde gerne Mann und Kind verlassen.

      Weiss aber nicht wie und wohin und wie es weiter gehen soll aber so wie es gerade ist kann es nicht weiter gehen.

      Wer hat sich getraut und kann mir Ratschläge geben?

      • (2) 08.01.15 - 21:37

        Wenn ich Mann und Kind habe, würd ich mir eher überlegen wie ich verantwortungsbewusst mit so einer Situation umgehe,anstatt total verantwortungslos zu handeln. Einfach abhauen ist absolut feige und unfair. Eine Beziehung kann immer mal schief gehen, aber was ist mit deinem Kind? Ich habe selbst eins und selbst wenn mich manchmal alles nervt,käm ich nie nie niemals auf die Idee es alleine zu lassen. Wäre ja dann nicht so dass du einfach irgendwann wieder kommst und alles wäre super. Ich als Kind würd dir das nie verzeihen.

        Ich bin echt fasslungslos wie man auch nur einen Gedanken daran verschwenden kann sowas zu machen.

        Überleg dir bitte was das Beste ist und nicht das einfachste. Wobei vielleicht wäre es für die beiden so auch das Beste?!

        Nee dazu fällt mir nix mehr ein. Hoffentlich ist das nur ne Spaßfrage.

        • (3) 08.01.15 - 21:52

          Das Kind ist ein paar Monate alt. Ich würde es nicht alleine lassen sondern bei dem Vater!

          Ich bin einfach keine geborene Mutter und komme mit der Situation nicht zurecht. Habe mich zu dem Kind überreden lassen.

          Väter dürfen ihre Familien verlassen aber eine Mutter darf das nicht?

          • Niemand ist eine geborene Mutter... und das erwartet auch keiner.

            Sprich mit deinem Mann, mit deiner Hebamme - für mich klingt das nach ner fetten Wochenbettdepression! Ich kenne eure Situation nicht, vielleicht kannst du arbeiten und dein Mann bleibt zu Hause?

            Überstürze bitte nichts - hol dir Hilfe.

          • (5) 08.01.15 - 22:01

            Nee wenn Väter das machen ist das genauso dämlich, feige und verantwortungslos.
            Und selbst wenn es beim Papa bleibt, braucht es doch auch die Mama.
            Überreden lassen - so ein Quatsch. Das Kind ist in dir herangewachsen, du warst der erste Mensch den es gesehen hat, dein Herzschlag kennt es und beruhigt es, es vertraut dir bedingungslos und blind. Wie kann man nur so sein! Oder hast du schon mal an ne postnatale Depression gedacht? Wenn dein Kind noch nie soo alt ist,könnt das ja auch sein.

            Nee beim Gedanken wie ein so kleines Kind seine Mama vermisst und weint, kommen mir fast die Tränen. Was stimmt nicht mit dir?

            • (6) 08.01.15 - 22:21

              Mein Mann ist wesentlich älter deswegen wollte er nicht mehr warten. Ich hätte gerne noch gewartet!

              Nein, bei mir schreit es und beim Papa ist es ruhig. Es ist den ganzen Tag Theater bis er von der Arbeit kommt.
              Wüsste auch gerne was mit mir nicht stimmt das ich als Mutter einfach unglücklich, genervt und überfordert bin. Ich vermisse mein Leben was ich vor der Schwangerschaft hatte!

              • Was meinst Du, wie viele Mütter in den ersten Monaten genervt und überfordert sind! Ich war sehr froh, dass ich da vorher ein realistisches Bild hatte und deshalb nicht in die Falle gelaufen bin, an meiner Muttertauglichkeit zu zweifeln, nur weil ich mich den größten Teil der Zeit nicht "glücklich", sondern "o.k., wie überstehe ich die nächsten 24 Stunden" gefühlt habe.

                Hast Du denn Omas, Freundinnen oder so, die Dich mal entlasten können? DA würde ich erst mal ansetzen.

                (8) 09.01.15 - 00:41

                He, so geht es vielen Frauen! #liebdrueck

                Als ich mit 2 Kleinkindern und Baustelle zu Hause hockte, hatte ich mich komplett selber aufgegeben. DAs ist genausowenig gesund gewesen. Das Ausmaß deiner Verzweiflung über deine momentane Situation, kann ich daher verstehen.

                Rede morgen gleich mit deinem Mann und mach im klar, in welcher Krise du steckst!

                Kontaktiere deine Hebamme und vertrau dich ihr an.

                Überstürze nichts.

                Liebe Grüße
                Luka

                Wenn ER das Kind wollte, wieso bist DU in Elternzeit?

                Variante 1: tauscht die Rollen.
                Variante 2: trenn dich ordentlich und regelt Umgang und Unterhalt für Kind und Vater.

                LG

                • (10) 11.01.15 - 01:40

                  Weil er in seinem Beruf mehr verdient, nach der Elternzeit arbeitslos wäre (Handwerk da wird Elternzeit nicht akzeptiert) und ich die Familie nicht ernähren könnte.

              Warum geht dein Mann arbeiten und du bist zuhause, wenn du ihm zuliebe das Kind bekommen hast??

          Hallo,

          also ich für mich kann mir nicht vorstellen jemals - unter welchen Umständen auch immer - mein Kind zu verlassen!
          ABER: bevor ich als Mutter nur mehr genervt bin u meine Launen und Unfähigkeit am Kind auslasse und ihm dann irgendwann die Schuld an meinem gescheiterten Leben gebe, ist es wohl die bessere Variante die Koffer zu packen und zu gehen.
          Vlt kommt ja irgendwann mal der Tag, an dem du den Kontakt zu deinem Kind suchst.
          Kommt auch drauf an was der Vater dem Kind als Grund für die Mutterlosigkeit erzählt...?

          Einfach so ins Blaue in einer Nacht und Nebelaktion würd ich mich das nicht trauen.
          Ev solltest du vorher zumindest mit dem Vater, einem Anwalt,...reden...

          Dir wünsch ich Glück für die Zukunft!

          Die TE hat offensichtlich ein tiefer liegendes Problem.

          Ich bin der Meinung, ein Kind braucht Mutter und Vater. Viele Kinder haben trotzdem nur eine Mutter. Und einige auch nur einen Vater. Darin sehe ich wiederum kein Problem, natürlich ist das Kind im Mutterleib herangewachsen (und nicht jeder findet schwanger sein schön und berauschend, ich für meinen Teil bin froh, wenn ivh nun endlich nicht mehr schwanger bin), aber es gibt bis auf stillen nichts, was ein Vater nicht auch kann. Das allerwichtigste für ein Kind ist eine Bezugsperson, auf die es sich verlassen kann, die ihm Liebe und Nahrung gibt. Das muss nicht zwingend die Mutter sein. Sonst hätten alle als Baby adoptierten Kinder ja keine Chance z. B....

          Die Frage, was mit ihr nicht stimmt stellt die TE ja hier gerade - ehrlich gesagt finde ich deine Antwort nicht gerade zielführend.

Ich - in gewisser Weise. Allerdings geplant, durchstrukturiert und mit Mann. Hab meine feste Anstellung in einem guten Job gekündigt, wir haben unsere 7 Sachen gepackt und sind ans andere Ende des Landes gezogen und sind heute glückliche Bauern.

ABER! Ohne Planung geht es nicht - das ist sonst zum scheitern verurteilt. Und auch wenn es vielleicht so wie es jetzt ist nicht weitergehen kann für dich - du hast zumindest die Verantwortung für dein Kind, eigentlich auch in gewisser Weise für deinen Mann.

Wenn du nicht mehr magst und die Beziehung nicht mehr willst, ok, dann trenn dich und lass dein Kind beim Vater. Aber du kannst in dem Fall nicht einffach abhauen. Du fragst nicht nach jemandem, der sein Leben mit Mut, Sinn und Verstand umgekrempelt hat, deine Frage läuft (zumindest hört es sich für mich so an) auf eine feige geheime Flucht raus - und das geht auf voller Linie nach hinten los!

Eine Cousine von mir hat Mann und Kind verlassen, weil sie lieber ein ungebundenes Künstlerleben in der Großstadt führen wollte als in einem toll restaurierten Haus auf dem Dorf Hausfrau zu sein.

ABER: Sie ist meines Wissens nach nicht bei Nacht und Nebel abgehauen, sondern hat nach wie vor guten Kontakt zu Ex und Tochter! Mit einer "Flucht" wird wohl keiner letztlich glücklich. Und mach Dir nichts vor, selbst wenn das Kind das jetzt nicht versteht, würde es die Sache ja später erfahren.

Wenn die Situation "Mutter" wirklich noch so frisch ist, gib Dir noch ein paar Monate Zeit! Ich habe auch bei meinen geplanten Kindern etwas Zeit gebraucht, um sie wirklich zu lieben - der Anfang ist einfach super anstrengend und garantiert NICHT die Phase, die ich mir zurückwünsche. Solche Gefühle machen Dich nicht zur schlechten Mutter!

Ich wünsche Dir eine Entscheidung, zu der Du in 10, 20 Jahren gut stehen kannst.

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