ich habe es getan

    • (1) 22.01.15 - 08:55
      xxxxxxxxxxxxxxxx

      hallo,

      vielelicht ist dieser post überflüssig, dennoch möchte ich allen danken, die mir in den letzten tagen geantwortet haben!

      ich habe mich gegen das kind enschieden, aus vielen (raionalen) gründen.

      -ich bin zu alt.
      -ich bin seit jahren in behandlung wegen depressionen.
      -mein mann hat angst davor, denkt wir schaffen es nicht.
      -alles war gut, wie es bisher war...

      - die kinder die shcon da sind, sind wichtiger.

      ich weiß, für viele klingt das herzlos. aber die rückmeldungen waren alle sehr fair. auch in der klinik hat man sich sehr einfühlsam gekümmert.

      ich kann mich im moment selbst nicht leiden, es ist wirklich schlimm, aber es war die richtige entscheidung für meine familie und mich.

      lg

      • Hallo,

        ich finde nicht, dass du herzlos bist.

        Du hast dir vorher sehr viele Gedanken gemacht und dein Mann und du haben diese Entscheidung getroffen, die für euch die richtige ist.

        Alles Gute für die Zukunft

        Nici

        Ich finde dich auch nicht herzlos - du hast dir viele Gedanken gemacht - ihr habt euch viele Gedanken gemacht!

        Wichtig ist doch, dass ihr euch einig seid, es ist euer Leben!

        Alles Gute!

        Ich hab deine Geschichte still mitverfolgt.
        Du hast nicht herzlos entschieden, ich verstehe gut, dass du emotional im Zwiespalt bist.
        Irgendwie hat man als Frau ja eine besondere Verbindung und Verantwortung.

        Trotzdem darf man sich aus den rationalen Gründen, die du genannt hast, gegen eine Schwangerschaft entscheiden.

        Und sind sie nur rational? ??
        Ich denke nicht: dein Alter und deine psychische Situation sind keine nur sachlichen Gründe.

        Du bist und fühlst dich zu alt und hast zu Recht Angst vor Überforderung aufgrund deiner psychischen Situation.

        Deine Kinder brauchen dich.
        Ich bin genauso alt wie du und verstehe deine Entscheidung.

        Ich könnte mir auch nicht vorstellen, noch mal Mutter zu werden.
        Meine Juengste ist fünf und das war für mich schon eine schwere Entscheidung mich mit damals 38 dafür zu entscheiden.
        Ich wünsche dir alles Gute.
        Du hast in eurem Sinne das Richtige gemacht.
        Nur weil andere Frauen der Meinung sind, mit Ü 40 noch jung genug zu sein, muss das nicht jeder so sehen.
        Eine Freundin von mir hat eine 12 jährige Tochter, die mit meiner 12 jährigen befreundet ist.
        Nur bin ich 43 und sie ist 58.
        Jetzt kommt die Pubertät und das ist ziemlich anstrengend, aber bei ihr passt es so gar nicht mehr.
        Ihre großen Kinder sind 32 und 29 und sie ist schon Oma eines Vierjährigen.

        Sie sagt oft wenn unsere Mädels zusammen spielen, dass sie sich oft fragt ob es richtig war.
        Sie sagt, sie wollte mit 58 eigentlich nicht mehr für ein Kind sorgen müssen.

        Ihr Mann war bei der Geburt 52 und ihre Ehe ist mittlerweile gescheitert.
        Das hat sicher nicht unbedingt was mit dem Kind zu tun, aber der Mann war auch dagegen und ist mit der Situation, in dem Alter noch mal ein Baby zu haben, nicht klar gekommen.

        Er ist jetzt 64 und kann mit einem pubertierenden Mädchen so gar nichts anfangen. ....

        • (5) 22.01.15 - 12:13

          Hallo,

          ihr könnt ja mal die 12-jährige fragen was ihr lieber gewesen wäre:
          Ob ihre Mutter sie hätte abtreiben sollen oder sie es toll findet das ihre Mutter sich für sie entschieden hat!?

          Ich persönlich war lange in einer Beziehung mit, ja, der Liebe meines Lebens.
          Wir haben zwei tolle Kinder, tolle Kinder. Klar, sie waren gewollt und auch geplant.
          Sie haben einen Altersunterschied von !9! Jahren, aber es sollte halt so sein, hat sich so ergeben und wir haben uns gefreut!

          Dann gab es die Trennung,
          nach zwei Jahren ging ich eine neue Beziehung ein.
          Ich wurde schwanger, ungeplant.
          Wir zogen zusammen, ich hab den Krümel dan verloren...und unsere Beziehung hat DAS nicht überlebt.
          Die Schwangerschaft war erst ein Schock, ich hab es mir nur schwer vorstellen können.
          Und als der Schock überstanden war und sich pure Freude auf den Zwerg eingestellt hatte da hab ich es verloren.
          Das war dann auch ein Schock!
          Er hat dann auch mal erwähnt das ich nicht die erste Frau war die ein Kind von ihm verloren hat#zitterwas meine Freundin dazu veranlaßt hat zu glauben das es an ihm liegt das alle gezeugten Kinder nicht zur Welt kommen!
          Naja, egal heut haben wir keinen Kontakt mehr!

          Jedenfalls finde ich es grundsätzlich verwerflich, sich gegen ein Kind zu entscheiden.
          Dieses kleine Herzchen schlägt bereits wenn die Abtreibung passiert.
          Da entsteht neues Leben, und weil es nicht ins Leben der Eltern passt = Abtreibung!?

          Es gibt auf dieser Welt ausreichend Platz für " nicht gewollte Kinder", schöööne Plätze!
          In meiner Familie gibt es auch zwei Ehepaare, welche beide 10 Jahre kinderlos waren und dann "ungewollte Kinder" durch Adoption zu "GEWOLLTEN Kindern" wurden!
          Es sind nun schon 5 kleine Erdenbürger, die jetzt bei Adoptiveltern leben die sie abgöttisch lieben!!!!!!

          Mein großes Kind hat auch 'nen Freund (10 Jahre alt), der ein Nachzügler war!
          Mit der Mama (52 Jahre alt) verstehe ich mich gut und ich habe nicht das Gefühl das sie es bereut.

          Ich selbst bin Mitte 30, und wenn ich mit Anfang 40 nochmal schwanger werde und es nicht möchte hab ich doch die Möglichkeit es weg zu geben, das finde ich 1000x besser als es zu töten...

          So, nu dürft ihr mich steinigen#schmoll

          • Die 12 jährige fragen...das ist doch Quatsch.

            Wenn sie abgetrieben worden wäre wüsste sie nichts davon und würde nichts vermissen und bedauern. Und deshalb finde ich es absolut richtig so, dass die Mutter sich an ihren eigenen Gefühlen und nicht an den potentiellen des Zukünftigen Kindes orientiert. Sie weiß nämlich sicher, was sie möchte und was sie sich zutraut.

          • Einem 12-jährigen Kind so eine Frage zu stellen wäre schon mehr als geschmacklos und vollkommen unnötig noch dazu. Es macht dem Kind Komplexe, die nicht Not tun. Diese "Idee" finde ich sowas von daneben #contra

            Im Grunde jedoch teile ich deine Ansicht in Bezug auf Abtreibung. Ich bin auch klar dagegen und würde für austragen und abgeben nach der Geburt plädieren. ABER....jeder Mensch ist Herr über seinen eigenen Körper und niemand hat das Recht, die Entscheidung zur Abtreibung zu kritisieren - ganz gleich, welche Meinung er vertritt.

            Ich weiß selbst aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn man schwer depressiv ist. Eine Schwangerschaft ist da das letzte, das man gebrauchen kann. Abgesehen davon, dass der Körper in solch einer schweren psychischen Situation wohl ohnehin nicht in der Lage gewesen wäre, eine Schwangerschaft auszutragen. Wenn ich damals am absoluten Tiefpunkt meiner Depressionen schwanger geworden wäre, hätte ich mich wohl, trotz meiner sonstigen Ablehnung, für einen Abbruch entschieden. Jemand, der selbst noch nie von Depressionen betroffen war, wird das kaum nachvollziehen können. Es fehlt einfach die Kraft, selbst leichteste Dinge zu tun...man ist mit den Nerven vollkommen runter...dann noch eine Schwangerschaft durchstehen und sich um nen Säugling kümmern?? No way!!
            Im Fall der Threaderstellerin kann ich die Entscheidung also durchaus nachvollziehen.

            Über das Thema Alter und darüber, ab wann man "zu alt" für nen Kind ist, kann man sicherlich genauso streiten. Jeder empfindet das anders. Fragt man 100 Leute, kriegt man 100 verschiedene Antworten. Ich hab damals als ich meinen ersten Mann kennenlernte gesagt, ich will mit 25 meine Familienplanung abgeschlossen haben, weil ich sonst einfach das Gefühl habe, nicht mehr jung und trendy genug für Kinder zu sein (was sicherlich auch damit zusammenhing, dass in meiner Familie einige früh Eltern wurden. Meine Oma z.B. war 18 als meine Mutter und 21 als meine Tante geboren wurden, meine Mutter wiederum war 20 als ich zur Welt kam). Eine vollkommen naive und dumme Einstellung, wie ich heute selbst sage. Bis zu dieser Erkenntnis hat es allerdings drei Fehlgeburten, die Trennung von meinem Mann und eine schwere Depression gebraucht.

            Heute bin ich 25, wieder verheiratet und weit entfernt davon, über Familienplanung nachzudenken. Allerdings weiß ich nach wie vor nicht genau, ob ich noch Kinder möchte, wenn ich mit 30 nicht schon wenigstens eins habe. Aber derzeit steht meine Ausbildung im Vordergrund und solange die nicht abgeschlossen ist, wird das Thema Kinder hinten anstehen. Klar ist für mich auf jeden Fall, dass ich mit über 35 definitiv keine Kinder mehr will.

            Du siehst, jeder hat da eine andere Meinung und ich weiß genau, dass es genug Leute gibt, die über meine Einstellung den Kopf schütteln. Die Threaderstellerin hat sich die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht, so wie ich das herauslese, aber sie hat - zumindest für mich - durchaus nachvollziehbare Gründe dafür und es steht weder mir noch anderen zu, sie für diese Entscheidung zu verurteilen.

            Das ist meine Meinung...

            • (8) 22.01.15 - 16:46

              Ich möchte an dieser Stelle als Betroffene mal meine Ansichten zum Thema Depression kundtun. Ich möchte hier nicht die Entscheidung der TE verurteilen, da das ihre Privatangelegenheit ist. Ich kann es aber nur bedingt verstehen, warum Depressionen automatisch bei jeder Frau ein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch sein sollen. Das ist doch keine unheilbare Krankheit, die man ein Leben lang mit sich herumträgt. Ich hatte vor einigen Jahren auch schwere Depressionen und war daher auch schon stationär in der Klinik. Als ich einige Monate danach (geplant) schwanger geworden bin, bin ich überwiegend auf Unverständnis gestoßen. Viele haben gedacht, dass das ein Unfall gewesen sein muss , aber ich habe mich nicht davon beirren lassen. Nach der Entbindung habe ich wieder Medikamente genommen und habe meine ambulante Therapie fortgesetzt. Ich habe dann für einen längeren Zeitraum eine Haushaltshilfe, um einer Überforderung vorzubeugen.

              Generell bin ich ganz gut mit meinem Kind klargekommen, aber es gab natürlich auch schwierige Phasen. Das liegt aber auch daran, dass mein Sohn vom Temperament her recht anstrengend ist und immer schon wenig geschlafen hat. Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich es nie bereut habe, ein Kind zu bekommen. Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn und empfinde ihn als Bereicherung. Meiner Meinung hängt viel davon ab, wie diszipliniert man ist und ob man die Krankheit gut im Griff hat.

              Was das Alter der Mutter anbelangt, kann ich dir auch nicht zustimmen. Es ist mir rätselhaft, warum viele denken, dass man ab 35 Jahren keine Kinder mehr bekommen sollte. Ich war 34 beim ersten und fühle mich nun mit 37 keineswegs zu alt für weiteren Nachwuchs. In deinem Alter war das Kinder kriegen für mich noch kein Thema, da ich erst im Berufsleben Fuß fassen wollte. Ich kenne übrigens viele Mütter über 35 und sogar 40-Jährige, die gut mit ihren Kindern zurechtkommen und denen auch der Schlafmangel nichts ausmacht. Ich hatte auch recht alte Eltern, aber das hat mich nie gestört. Jüngere Mütter sind für mich nicht zwangsläufig die besseren. Meiner Meinung nach gibt es sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Müttern Vor- und Nachteile.

              • Da gibt es sicher Unterschiede.
                Du hattest dich stabilisiert und dann finde ich es seltsam von deinem Umfeld, dass sie da was gegen hatten.
                ich kann mir eher vorstellen, dass sie sich Sorgen gemacht haben, dass du dir eine große Veränderung zumutest, für die du noch nicht stabil genug warst.
                aber das konntest nur du allein wissen und wenn es für dich ok war und du dir ein Kind gewünscht hast, ist doch egal was andere denken.4
                Aber die TE steckt gerade in einer Depression soviel ich das verstanden habe und da kann eine Schwangerschaft durchaus die Situation verschlimmern... kann, muss nicht, aber das obliegt auch der Frau die in der Depression steckt, zu entscheiden, ob die Schwangerschaft und die jahrelange Verantwortung für ein weiteres Kind oder ein Abbruch ihr eher zusetzen würde.
                Meiner Freundin hat die Schwangerschaft damals sehr zugesetzt, sie konnte nicht abtreiben, also blieb nur die Möglichkeit das Kind zu kriegen.
                Sie hat versucht sich das Leben zu nehmen, auch während der Schwangerschaft.
                Ich denke, es wäre nicht die schlechteste Option gewesen, in ihrem Zustand die Schwangerschaft abzubrechen.
                wie ich schon weiter oben schrieb, gibt es zum Alter der Mutter die unterschiedlichsten Auffassungen und alle haben ihre Berechtigung.
                Du!! fühlst dich jung genug, dann ist es ja auch richtig und vollkommen legitim, dass du in dem Alter deine Familienplanung nicht abschließt.
                Ich war beim letzten Kind 38 und für mich war es zu spät... ich fühlte mich zu alt.
                Meine Tochter ist 5 und ich 43, es passt für mich nicht und ich habe mich zwar nach vielen Diskussionen mit meinem Mann und Beratungsstellen für das Kind entschieden, aber auch nur, weil ein Abbruch für mich die Variante war, die ich in meiner Situation nicht vertreten konnte.... mein Alter war das einzige Gegenargument und dass mein Mann auch kein Kind mehr wollte... er war damals schon weit über 40 und hat sich klar dagegen ausgesprochen.
                ich stehe zu der Entscheidung, aber es war kein 100%iges ja für das Kind, sondern nur ein 60%iges und ich liebe meine Tochter, frage mich aber oft, warum ich es damals nicht fertig gebracht habe, die Schwangerschaft abzubrechen.
                Ich muss jetzt noch jahrelang für sie sorgen, das belastet mich, das wollte ich so nie.
                Ich habe mit Anfang 30 zwei. Kinder bekommen und das war für mich schon zu alt.
                Vorher ging es nicht, hab erst mit 28 Geld verdient.
                Im nachhinein würde ich auf finanzielle Sicherheit pfeifen und ein Kind mit Anfang 20 im Studium kriegen, da gab es tolle Kinderbetreuungsmöglichkeiten an der Uni.
                Das Kind wäre dann schon in der Schule gewesen, als ich mit 28 angefangen hab zu arbeiten und ich hätte ohne Mutterschutz und Kleinkinderbetreuung arbeiten können.
                Aber auch das gilt nur für mich, du findest jetzt das richtige alter zum Kinderkriegen für dich... ich hätte mit 37 nie und nimmer mehr ein Kind geplant. Da gibt es kein richtig oder falsch sondern nur individuelle Antworten.

          Warum sollte ich dich steinigen?
          Ich hab meine Meinung und du hast deine, das ist dein gutes Recht.
          Das Argument was du am Anfang gebracht hast, man solle doch das Kind fragen, ob es lieber abgetrieben worden wäre, halte ich allerdings für unpassend.
          Ich denke, dass die Entscheidung eine so persönliche ist, dass jeder das nur für sich entscheiden kann.
          Jeder hat eine andere Lebensgeschichte, andere Hintergründe, andere moralische, ethische oder religiöse Einstellungen.
          All diese Dinge beeinflussen doch die Entscheidung der Frau.
          Ich bin weder religiös, noch habe ich andere ethische Bedenken gegen Abtreibungen.
          Jemand der das anders sieht wird auch nicht abtreiben und muss das ja auch nicht.
          Jeder muss nach seinen Maßstäben handeln.
          Meine Freundin kommt mit ihrer späten Mutterschaft nicht gut klar.
          Sie würde sich lieber um ihre Enkel kümmern als um ein Kind.
          Aber sie wollte damals nicht abtreiben und nun macht sie das Beste daraus.
          Zu sagen, dass man daran denkt ob es richtig war, ist doch legitim, Zweifelsind erlaubt oder darf eine frau die sich für ein Kind entscheidet, niemals sagen, dass sie es bereut oder zumindest mit dem ungewollten Kind hadert.
          Die Tochter meiner Freundin ist ja nicht blöd. Sie weiß auch, dass sie eine sehr alte Mutter hat, das sieht sie ja bei den Freundinnen.
          Sie hat mal gefragt, warum das so ist und dass sie lieber eine jüngere Mama hätte.
          Ob sie gewollt war in dem Alter, hat sie gefragt.
          Meine Freundin hat die Wahrheit gesagt und ihr erklärt, dass sie nicht geplant war aber dennoch willkommen ist.
          Meine Freundin hat diverse Probleme, auch psychischer Art.
          Als die Kleine 6 Monate war, musste sie für ein Jahr in die Klinik, weil sie schwere Depressionen mit Psychosen entwickelt hat.
          Sie war zwischendurch immer mal zu hause, das Kind war beim überforderten Vater oder so oft wie möglich bei mir oder ihrer Schwester.
          Ausgelöst wurde dieser Schub durch die Geburt.
          Es kann natürlich sein, dass sie auch ohne das Kind krank geworden wäre, da sie vorher schon in Behandlung war, sich aber seit einigen Jahren stabilisiert hatte.
          Mittlerweile hat sie immer wieder schwere Depressionen, die sie meist ambulant behandeln kann aber es sind danach auch noch einige Klinikaufenthalte nötig gewesen.
          Ich respektiere die Entscheidung einer Frau für einen Abbruch ohne das zu werten, ich gehe ja nicht in ihren Schuhen.

    Ich kann dich sehr gut verstehen und hätte an deiner Stelle wohl gleich entschieden.

    Alles Gute, thyme

    Ich bin ehrlich gesagt verwundert darüber, dass du dich entgegen deiner vorherigen Beiträge doch noch für einen Abbruch entscheiden hast. Eigentlich hattest du ja immer versucht, Gründe zu finden, die für ein weiteres Kind sprechen. Nun hat wohl die Vernunft über das Herz gesiegt und ich kann für dich nur hoffen, dass du bald wieder selbst mit dir im reinen bist. Ich würde dir auch raten, diese Sache mit Hilfe eines Therapeuten aufzuarbeiten, aber vermutlich bist du schon seit längerer Zeit in Behandlung. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass man einen solchen Schritt in der Depression weniger gut verkraftet als andere.

    Völlig egal, was andere meinen. Es ist Deine Entscheidung und die ist in Ordnung so.

    Gruß

    Manavgat

    Wenn Du Dich so entschieden hast, war es die richtige Entscheidung für Dich. Wenn Du Dich zu alt fühlst, Dich mit Deinen Depressionen der Situation nicht gewachsen fühlst, und auch Dein Mann nicht wollte, dann war die Entscheidung richtig.

    Ihr solltet natürlich eure Verhütungsmethoden überdenken, damit es nicht nochmal zu einem unfall kommen kann, aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht.

    lass Dir Zeit, es zu verarbeiten, aber ich finde die Entscheidung nachvollziehbar.

    (15) 22.01.15 - 19:17

    Nein, Du bist nicht herzlos, denn Du bist ehrlich und das ist das Wichtigste im Leben.
    Ich möchte gar nicht wissen, wie viele die so "Ach-so guten-Übermütter" bei Urbia selbst so etwas verteufeln aber im Geheimen selber eine Abtreibung hatten, da etwas nicht gepasst hat. Nur gehört es heute nicht zum guten Ton, dieses auch zu sagen.

    Ja, ich sage es auch nicht, da es das Geheimnis meines Mannes und mir ist. Ich habe den Fehler gemacht, es meiner besten Freundin zu erzählen, die hat mich verteufelt. Seit dem bin ich sehr vorsichtig geworden. Ich würde es offen kommunizieren, wenn ich wüßte, da Frauen viel ehrlicher mit diesem Thema umgehen würden.

    Nicht umsonst haben die Kliniken volle Terminkalender und als ich da war, waren es keine Teenager sondern ganz normale Frauen.

    Lass den Kopf nicht hängen und lass Dich nicht von einem schlechten Gewissen vereinnahmen, den davon hat keiner etwas.

    Du bist nicht herzlos und so klingt es auch nicht. Ihr habt für euch und eure Familie eine Entscheidung getroffen, die für euch die Beste ist. Wenn eine bislang gut funktionierende Familie an einem unerwünschten Kind zerbricht, wäre das für niemanden gut.

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