Kleinste Dinge klappen nicht...oder bin ich zu pingelig??

    • (1) 25.01.15 - 13:45

      Hallo ihr Lieben,

      so, nachdem ich jetzt schlauerweise meinen Text ungeplant gelöscht habe, fange ich nochmal von vorne an #aerger

      Ich muss gerade mal einen Frust abbauen, nachdem mein Mann und ich uns heute Vormittag schon wieder ziemlich harsch angegangen sind.
      Auslöser dafür war unsere 6 Monate alte Hündin, die gerade lernt, über Nacht allein im Wohnzimmer zu bleiben und nicht bei uns im Schlafzimmer zu schlafen. Sie hatte heute Morgen irgendwann aufs Sofa gek***t. Soweit nicht tragisch, da ich die Bezüge abziehen und waschen kann. Aufgeregt habe ich mich erst, als ich feststellte, dass die Handschuhe meines Mannes ebenfalls von oben bis unten vollgesch****en waren. In dem Moment habe ich mich aber nicht über den Hund geärgert, sondern über meinen Mann, weil er IMMER seine Jacke, Schal etc. aufs Sofa schmeißt und liegen lässt und ich genau wusste, hätte die Jacke was abbekommen, hätte mein Mann den Hund zusammengefaltet, anstatt zu erkennen, dass es sein eigenes Verschulden war. Ich weise meinen Mann auch jedes Mal drauf hin, er möge die Jacke bitte aufhängen, worauf ich stets nur ein "Ja, ja" bekomme und sie dann doch aufs Sofa fliegt. Zusätzlich dazu werden dann auch noch Pulli und Hose draufgeschmissen, wenn man(n) sich was bequemeres anzieht. Irgendwann hänge ich die Jacke dann an die Garderobe, weil es mich einfach nervt, dass das Sofa unter Klamottenbergen verschwindet. Schmeiße ich die Hose etc. die tagelang auf dem Sofa liegen aber in die Wäsche, ist das Geschrei groß, obwohl ich meinem Mann oft genug sage, er soll die Sachen, die er nicht mehr anzieht, vor die Waschmaschine legen und die, die er noch tragen will, im Schlafzimmer über den Stuhl hängen. Selbstverständlich passiert keines von beiden.

      Ebenso Grund für Reibereien ist die Tatsache, dass mein Mann IMMER mit Straßenschuhen quer durch die ganze Wohnung rennt - selbst bei dickstem Schneematsch und sonstigem Dreck, der an der Sohle haftet. Bitte ich ihn höflich, die Schuhe im Flur auszuziehen, kommt ein "Nein.", werde ich nachdrücklicher, wird er zickig. Sogar jetzt, wo ich ihm extra eigene Hausschuhe gekauft habe, rennt er mit Schuhen durch die Bude. Meist kommt von ihm das Argument "Hier sieht es eh aus wie Sau, da macht so ein bisschen Dreck mehr auch nichts." oder ähnliches. Wenn ich ihm dann sage, dass ich keine Lust habe, permanent hinter ihm herzuputzen, damit der Boden blitzblank ist und er selbst seinen Dreck ja nicht wegmacht, sagt er nur "Ja, dann beschwer dich nicht, dass es hier so aussieht." Wir drehen uns also ständig nur im Kreis. Wenn er seine Schuhe dann mal auszieht irgendwann, räumt er sie auch nicht in den Flur zu den anderen Schuhen, sondern lässt sie mitten im Weg stehen. Geht der Hund dann aber an die Schuhe, wird rumgeschrien und wütend nach einem Schuhschrank verlangt.

      Und so geht es dauernd...vor allem mit so Kleinigkeiten, die einen eigentlich keine Mühe kosten, sie wegzuräumen, wie z.B. benutztes Geschirr in die Spüle zu stellen oder leere Essensverpackungen wegzuschmeißen. Beinahe täglich rege ich mich über solche Dinge auf, aber tue ich meinen Unmut mal laut kund (so wie heute Morgen z.B.), brüllt mein Mann gleich los "Schrei hier nicht so rum!" Auf meine Gegenaussage "Wenn ich dir nicht immer den Arsch nachtragen müsste, hätte ich auch keinen Grund, mich zu beschweren.", kommt von ihm immer nur "Ich mache hier mehr als du, also sei gefälligst still." So setzt sich das dann fort.

      Ich meine, ich bin selbst auch nicht der super ordentlichste Mensch. Ich lasse Dinge auch gern mal irgendwo rumliegen, aber es sähe niemals so furchtbar aus, dass man nicht mal spontan Besuch empfangen könnte.

      Mich nervt einfach dieses dauernde diskutieren mit meinem Mann und wegen so Kinderkram regelmäßig aneinander zu geraten.

      Verlange ich zu viel, wenn ich erwarte, dass man seine Jacke anständig wegräumt, die Schuhe auszieht, sein Geschirr wegräumt etc.??

      • (2) 25.01.15 - 13:50

        Hallo,

        wenn mein Mann mit schmutzigen Schuhen durchs Haus gehen würde, dürfte er hinterher aufwischen.

        M.E. geht dieses Verhalten gar nicht. Eine richtige Kinderstube hat der Herr wohl nicht genossen. Wobei ich mich frage: Du kennst ihn doch schon länger. Ist Dir das am Anfang nicht aufgefallen?

        Der arme Hund. Er ist noch ein Baby und ihr sperrt ihn aus dem Schlafzimmer aus.

        Könnt Ihr ihm nicht einfach in einer Ecke ein Plätzchen herrichten?

        Unser Hund schläft in erster Linie im Wohnzimmer, aber das freiwillig.

        Es sind alle Türen für ihn offen und er geht auch manchmal zu meiner Tochter ins Zimmer und kuschelt sich auf ihren Bettvorleger.

        GLG

        • (3) 25.01.15 - 14:08

          Ich hab meinem Mann schon öfter mal den Besen in die Hand gedrückt, wenn er mit Schuhen durch die Wohnung gelaufen ist. Den hat er bloß beiseite gestellt und sich anderen Dingen gewidmet. Komischerweise erwartet seine Mutter bei sich zuhause auch, dass man die Schuhe auszieht. Bei mir ist das schon eine Art Automatismus, ich frag auch gar nicht, ob ich die Schuhe ausziehen soll, ich tue es von allein. Allerdings hat sie auch Teppichboden in der gesamten Wohnung liegen, weshalb ich da noch eher nachvollziehen kann, weshalb sie gerne möchte, dass man die Schuhe auszieht. Mit seiner Mutter diskutiert er aber auch ständig darüber.
          Natürlich ist mir das aufgefallen, aber irgendwie fängt es erst in letzter Zeit an, mich wirklich zu nerven.

          Was den Hund betrifft, möchte ich sagen, dass sie bis Mitte der Woche mit bei uns im Schlafzimmer geschlafen hat. Ihr Körbchen steht auch noch immer dort. Tagsüber hat sie auch Zugang zum Schlafzimmer. Die Problematik mit ihr ist einfach, dass sie nachts ständig zu uns ins Bett kommt und meistens gegen Morgen dann in einer riesen Pipi-Lache liegt. Wir schicken sie zwar permanent zurück in ihr Körbchen, aber sobald wir fest schlafen, kommt sie dann doch an. Wir haben unsere erst vier Monate alte Matratze austauschen müssen, weil sie einfach überall superekelige Urinflecken hatte. Die erste Nacht, die unser Hund im Wohnzimmer verbracht hat, hat sie auch freiwillig dort verbracht und da es super geklappt hat, haben wir die nächsten Nächte einfach drangehängt. Die Schlafzimmertür haben wir wegen der Katzen geschlossen (auch, als der Hund noch bei uns geschlafen hat), da sie sonst nachts ankommen und auf uns rumturnen. Haben das schon mehrfach ausprobiert, die Tür nachts offen zu lassen, aber es geht einfach nicht. Wir werden ständig wach, weil sich die Katzen auf unsere Gesichter legen oder so laut schnurren, dass man einfach nicht schlafen kann.

      Hallo,
      nein du verlangst nicht zuviel. Das ist extrem respektlos. Nicht mal dass er ab und zu was rumstehen lässt, eher seine Grundeinstellung und seine Reaktion dir gegenüber.
      Gruß

    • (5) 25.01.15 - 14:05

      Der Hund UND der Mann gehören richtig erzogen! Hunde die nachts aufs Sofa kotzen und auf die Handschuhe scheißen? Geht garnicht!!! Genau so wie Männer die absichtlich Dreck machen!

      K

      • (6) 25.01.15 - 14:13

        Für den Hund hab ich ja noch bedingt Verständnis. Sie ist immerhin erst 6 Monate alt und leider haben wir sie bisher zu sehr verhätschelt, sodass sie komplett durchdreht, wenn sie mal alleine bleiben muss. Die Nächte im Wohnzimmer allerdings haben bisher super geklappt. Sie ist noch nicht gänzlich stubenrein und wenn man am Sonntag dann eben mal länger schläft, passiert schon mal ein Missgeschick. Das ist jetzt meiner Meinung nach nicht sooo wild.

        • Das hat nichts mit verhätscheln zu tun. Wenn ein Hund mit 6 Monaten immer nich regelmäßig nachts rein macht, dann zeigt das, dass er es noch nicht gelernt hat über Nacht einzuhalten. Wie lange das dauert ist von Hund zu Hund unterschiedlich, sollte aber mit einem halben Jahr zumindest ansatzweise klappen. Mich wundert sehr, dass du schreibst, dass sie morgens in einrr Pfütze liegt oder gar ins Bett pinkelt. Normalerweise wird der Schlafplatz nämlich nicht verunreinigt.

          Nicht böse gemeint, aber hattet ihr schon mal einen Hund bzw. habt ihr euch mit Welpenerziehung beschäftigt? Jeder Hund kann lernen, dass er nicht ins Bett kommen darf, obwohl er im Schlafzimmer ist. Und wenn die ganze Nacht einhalten noch ein Problem ist, dann muss man sich nachts eben den Wecker stellen und nochmal mit dem Hund raus.

          Wenn der Hund nachts kotzt und kackt, dann kann das durchaus mit Stress zu tun haben. So wie sich das für mich liest, ist die komplette Kommunikation zwischen euch und dem Hund nicht gut... armes kleines Mädchen, die Euch garantiert nur alles Recht machen möchte.

          Zu deinem Mann - ja, was soll man da sagen? Wenns immer schon so war, wird sich auch nichts ändern. Klingt hart, ist aber so. Wie alt seid ihr?

          • Die letzte Gassi-Runde gehen wir zw 22 und 23 Uhr. Danach hält sie über Nacht auch schon 8 bis 10 Stunden durch. Ab und an passiert halt im Schlaf doch noch ein Missgeschick, aber mein Gott...sie ist halt erst 6 Monate alt.

            Sie ist unser erster Hund, aber wir haben uns vor der Anschaffung sehr intensiv mit dem Thema Welpenerziehung beschäftigt. Holen uns heute noch Ratschläge von unserer Tierärztin und anderen Welpen-/Hundebesitzern.

            Dass sie nachts zu uns ins Bett will, hängt damit zusammen, dass sie bei der Züchterin von der wir sie haben, jeden Abend mit allen Wurfgeschwistern und der Mutter mit ins Bett durfte. Die ersten Nächte, in denen wir ihr das abgewöhnen wollten ins Bett zu kommen, waren die Hölle. Sie hat nur gejammert und gejault. Nach zwei Nächten war aber alles gut und sie hat im Körbchen geschlafen ohne Lamento. Das klappt auch nach wie vor gut, aber ab und zu stiehlt sie sich halt doch zu uns mit ins Bett (was ohne diese unvorhergesehenen Pipi-Unfälle auch kein Problem wäre).

            Ich verstehe durchaus, dass der Hund unter Stress steht, wenn sie jetzt einen gewissen Abnabelungsprozess von Herrchen und Frauchen durchmachen muss, wo die Bindung doch so intensiv ist, aber wir haben keine Wahl. In zwei Wochen beginnt unsere Ausbildung und dann ist sie stundenweise alleine. Wir haben im Grunde sowieso schon viel zu spät angefangen, sie ans allein sein zu gewöhnen. Das mag vielleicht herzlos klingen, aber der Hund wird es überleben. Und auch wir haben wesentlich weniger Stress, wenn wir wissen, der Hund kommt auch ohne uns klar, ohne die Wohnung zu verwüsten und überall hinzumachen. Jeder sagt immer nur "Der arme Hund. Wie könnt ihr nur?!" , aber dass es für uns auch nicht gerade leicht ist, das so durchzuziehen, sieht nie jemand. Wir lieben unsere Hündin über alles und würden sie für nichts auf der Welt hergeben, aber es ist weder uns noch dem Hund geholfen, wenn wir ständig nur Rücksicht auf den Hund nehmen und sie mit Samthandschuhen anfassen. Es ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal, ob ich mit dieser Einstellung in Ungnade falle. Der Hund bekommt Liebe und Zuwendung (und von mir sogar mehr Nachsicht als von meinem Mann), aber das heißt nicht, dass man nicht auch ne gewisse Strenge an den Tag legen darf.

            • Sry,
              aber wenn sie mit 6 Monaten noch manchmal in Pipi-Pfützen liegt, ist sie noch nicht richtig stubenrein, dann müsst ihr früher mit ihr raus. damit sollte eigentlich auch das Schlafproblem gelöst sein, wenn ihr generell kein Problem mit ihr im Schlafzimmer habt.
              Wenn sie doch uuuunbedingt ins WOhnzimmer soll, würde ich empfehlen, dass anfangs immer einer von euch mit ihr zusammen im Wohnzimmer schläft.

              Wie lange soll sie denn in ein paar WOchen alleine bleiben? Wenn ihr jetzt erst mit dem Training anfangt, sehe ich da ziemlich schwarz. Und das mit einem sie wirds überleben abzutun finde ich auch echt hart. Wenn sie jetzt mit euch in der WOhnung über Nacht schon solchen Stress hat, kann da einiges passieren, wenn ihr gar nicht da seid.

              Wir haben von Anfang an minutenweise geübt und das immer weiter aufgebaut. Mit 6 Monaten gingen vllt 2 Stunden problemlos... Da ist zwar jeder Hund individuell, aber eure kleine hört sich nicht so an als wäre ihr das allein bleiben egal...

              Mit deinem Mann kann ich dir nicht wirklich weiter helfen. Vllt einfach mal hinterfragen seit wann das Problem so besteht. Wenn es schon immer so war, wird es wahrscheinlich auch dauern bis er diese Gewohnheiten ablegen kann. Und da helfen nur vernünftige Gespräche und dasin ruhigem Ton, am besten auch nicht aus einer Situation heraus, sondern einfach so, wenn sonst gerade gute Stimmung ist. Dann geht ihr wahrscheinlich beide entspannter da ran.

              Viele Grüße

    (10) 25.01.15 - 14:08

    Mir tut der Hund leid. Muss als Baby alleine schlafen und ist von Menschen umgeben die sich laufend gegenseitig anschreien.

    • Wie in den anderen Antworten schon geschrieben: Sie schläft problemlos im Wohnzimmer und abgesehen davon, müssen wir ihr so oder so irgendwann anfangen beizubringen, alleine bleiben zu können. Und das beinhaltet nicht nur das nächtliche Schlafen, sondern unsere generelle Abwesenheit. Sie ist viel zu sehr auf uns geprägt, was ein absoluter Nachteil ist, weil sie (außer nachts) total den Terror macht, sobald sie alleine ist. Wir haben sie am Anfang überall mit hingenommen...und ich meine wirklich überall. Zum Arzt, zum einkaufen, zu sonstigen Terminen...
      Ab Februar sind wir beide in Ausbildung und dann ist es vorbei mit "Ach, wir nehmen sie da jetzt einfach mit hin". Außerdem sind Hunde mit sechs Monaten schon sehr viel selbständiger als ein Mensch es in dem Alter wäre. Man muss das Ganze also nicht so dramatisieren.

      Und dass wir uns laufend nur anschreien ist ja auch nicht so. Ich weise meinen Mann lange und oft genug in anständigem Ton darauf hin, dass er beispielsweise die Jacke aufhängen oder die Schuhe ausziehen möge. Eine Eskalation so wie heute Morgen passiert wegen solcher Sachen selten.

      • Da seid ihr aber verdammt spät dran, wenn die Hündin noch lernen soll über Stunden alleine zu bleiben, das ist jetzt mehr als doof gelaufen. Das heißt, ihr müsst jetzt ohne Ende üben, und zwar ihr zweibeiner - schuhe und jacke anziehen, vor die Wohnungstür, wieder rein, schuhe und Jacke ausziehen, 3 Minuten hin setzen und das spiel von vorne, 20 mal am Tag. Wenn das ohne Gebelle und Gejaule klappt geht ihr die Treppe runter und macht die Haustür zu, auch 20 mal am Tag. Und wenn das gut klappt könnt ihr mal 2 Minuten draußen rumstehen.

        Aber ihr müsst jetzt echt üben wie irre, und zwar beide, nicht nur einer alleine. Sonst geht euch echt die zeit aus, und nachdem es schnell gehen muss reicht es nicht 2 oder 3 Übungseinheiten am Tag zu machen, das müssen viele sein.

        Bei Deinem Freund habe ich eher die Vermutung, dass er schon längst nicht mehr zuhört, was Du so meckerst. Das ist ihm einfach egal, das ist nur so ein Hintergrundrauschen. Am Ende machst ja doch Du sauber und räumst seinen Kram weg, er benimmt sich einfach total unreif.

        Ich würde keine Beziehung mit jemandem führen wollen, der sich wie ein bockiger Teenager verhält, und das würde ich ihm genau einmal sagen. Wenn er dann nicht anfängt auch mal im haushalt zu helfen und seinen Kram weg zu räumen würde er sich eine neue Wohnung suchen dürfen.

Nein, du bist nicht zu pingelig, mich würde das auch aufregen, weil ich so ein Verhalten einfach extrem respektlos finde. Du bist doch nicht seine Putzfrau!!

Allerdings hätte ich so einen Kerl nie im Leben geheiratet. Der ist doch sicher nicht erst seit gestern so sondern sicherlich von Anfang an, oder?

Was den Hund angeht - ich kann schon verstehen, dass er nicht im Schlafzimmer schlafen soll (darf unserer auch nicht). Aber vielleicht kannst du , um ihm den Übergang zu erleichtern, ein paar Nächte bei ihm im Wohnzimmer schlafen, bis er sich dran gewöhnt hat? Immerhin scheint ihm die Situation ja mächtig Streß zu bereiten, sonst würde er da ja nicht hin machen.

  • Klar war er von Anfang an so, aber es fängt jetzt erst an, mich zu nerven, weil ich merke, dass er absolut nicht bereit ist, etwas zu ändern, egal wie oft ihn anspreche und wie freundlich ich bin.

    Auch hier nochmal in puncto Hund:
    Sie hat die erste Nacht freiwillig im WZ verbracht und so haben wir die nächsten Nächte einfach drangehängt. Das ging auch problemlos. Mit im WZ zu übernachten wäre keine gute Idee. Sie soll ja langsam von ihrer absoluten Fixierung auf uns runterkommen, weil das echt problematisch ist (Trennungsangst etc.). Dass sie aufs Sofa gemacht hat, lag einfach daran, dass am Sonntag halt mal länger geschlafen wird und sie nicht so lange aushält. Leider sagt sie aber nicht Bescheid, wenn sie muss, sondern macht einfach. Sonst wäre ich selbstverständlich aufgestanden und mit ihr rausgegangen (was ich nach dem aufstehen auch sofort getan habe).

    Aber um den Hund geht es hier gar nicht. Verstehe grad nicht so wirklich, warum das jetzt so in den Mittelpunkt gerückt wird?!

    • (15) 25.01.15 - 14:37

      Wieviel Tier habt Ihr denn? Du schreibst die Katzen, vielleicht hat Hund ein Problem mit den Katzen?

      Bei mir würde das gar nicht gehen, wenn der Hund aufs Sofa macht, ohje, da wäre ich echt sauer.

      • (16) 25.01.15 - 15:01

        Wir haben noch zwei Katzen. Der Hund kommt aus einem Haushalt mit diversen anderen Hunden, Kleintieren, Katzen etc. Daher glaube ich kaum, dass sie ein Problem mit den Katzen hat.

    Wenn er sich nicht ändern will, dann hast du es in der Hand : entweder du hörst auf zu nerven und findest dich damit ab, dass es so ist wie es ist, oder du nimmst deinen Hund (oder von mir aus auch nicht) und machst dich vom Acker. Eine andere Alternative seh ich nicht.

    Was den Hund angeht: ich wollte dir nur einen Tipp geben ...

    Weil du den Hund so explizit erwähnt hast?

    Und ich sehe kein Problem darin, dass der Hund nachts im Wohnzimmer schlafen soll - aber bei einem so jungen Hund muss man sich halt den Wecker stellen.

    • Ich erwähnte den Hund, um den Einstieg ins Thema zu finden. Dass ich mich über den Hund nicht weiter aufgeregt habe, geht eigentlich aus dem Text hervor, finde ich. Deshalb nervt es mich auch grad ein wenig an, dass hier die meisten das Thema "Hund" in den Vordergrund rücken, obwohl es darum gar nicht geht. Unsere Erziehung ist sicher nicht optimal und es gäbe 1000 Wege, es anders zu machen, aber beim ersten Hund ist es wie beim ersten Kind: Man muss erstmal Erfahrungen sammeln und lernen, um zu wissen, wo man was ändern kann oder beim nächsten mal besser macht. Da kann man sich noch so viel Wissen aneignen im Vorfeld.

(20) 25.01.15 - 15:02

Hi,

Dein Mann ist ein blöde AL, das ist die größte Baustelle. Das wäre viel eher ein Problem für mich als der Hund. Solange der aber nicht vollkommen stubenrein ist und aus welchen Gründen auch immer kotzt, würde ich nachts nach ihm schauen. Aber Hundeschule halte ich da auch für eine Pflicht.

Die Klamotten würden bei mir mindestens in irgend eine Ecke fliegen und die Schuhe aus dem Fenster/der Tür, wenn er dich so demonstrativ provozieren will. Alternativ würde ich den Dreck mit einem rumliegenden Shirt wegwischen.

Oder nee. Vermutlich würde eher der arrogante Typ samt Drecklatschen rausfliegen.

LG

(21) 25.01.15 - 15:29

Leute, bitte seid doch so gut und macht nicht den Hund zum Mittelpunkt, denn in meinem Post ging es um ein gänzlich anderes Anliegen.

Die Geschichte mit dem Hund diente lediglich dem Einstieg ins Thema und meiner Meinung nach habe ich in meinem Eingangspost auch sehr deutlich gemacht, dass ich mich in keinster Weise über den Hund geärgert habe.

Wir haben sicherlich in vielerlei Menschen Augen nicht die beste Art, unseren Hund zu erziehen, aber wir tun es eben so gut wir können. Es ist unser erster Hund und genau wie bei seinem ersten Kind muss man überhaupt erstmal Erfahrungen sammeln, um zu wissen, was man besser oder anders machen kann oder sollte.

Es wäre also echt toll, wenn ihr euch auf das eigentliche Anliegen besinnen könntet und ich vielleicht den einen oder anderen Tipp bekäme, wie ich die Sache mit meinem Mann möglicherweise doch irgendwie geregelt bekomme, ohne, dass es ständig Reibereien gibt.

  • (22) 25.01.15 - 16:44

    Ich glaube nicht, dass man mit einem Mann, der nicht verstehen will, dass man mit dreckigen Schuhen nicht durch die Wohnung latscht, was man jedem dreijährigen beibringt, und dann noch erwartet, dass Andere ihm den Dreck hinterher putzen, irgendetwas regeln kann.

    Da geht es nicht um Schuhe, sondern um Macht. Oder auch passive Aggressivität.

    Das gewinnst du nicht, außer du hast die Schnauze voll und schickst ihn, sich eine andere Doofe suchen.

    LG

    Da helfen (wenn überhaupt, ich hab da nur wenig Hoffnung, lass mich aber gern eines besseren belehren) nur deutliche Ansagen.

    Mach ihm klar, dass ihr da gemeinsam wohnt und du weder seine Putzfee bist noch Lust hast, ihm immer seine Klamotten und seinen Dreck hinterher zu räumen. Droh ihm an, dass du künftig alles, was herum liegt, in den Müll schmeißt oder wahlweise "nur" nach draußen vor die Haustür (und mach das dann auch ohne weiteres großes Lamento, denn das prallt eh nur von ihm ab).

    Eigentlich hätte auch die Nummer mit den vollgek.... Handschuhen nicht passieren müssen, wenn er seinen Kram dort hin gehängt und gelegt hätte, wo er hingehört. Auch das würde ich ihm klar machen.

    Was den Hund angeht (ich muss doch nochmal drauf zurück kommen) - es ist bald Februar und das Alleinsein üben müsst ihr JETZT angehen, am besten heute noch anfangen. Sonst seh ich da die große Katastrophe auf euch zu kommen - da er das alleinsein so gar nicht kennt, wird der euch sonst die Bude auseinander nehmen. Ich bin wahrscheinlich keine weichgespülte Hundebesitzerin, handle auch oft nach dem Motto "da muss der einfach durch". Aber für einen Hund, der kein Alleinbleiben kennt, nicht mal für zehn Minuten, ist das nicht der richtige Weg, wenn ihr verhindern wollt, dass er irgendwann im Tierheim landet.

Frage: Wie wurde Dein Mann zuhause erzogen ? Schwiegermutter fragen !
Sauber ? Dann soll sie mal ihrem Sohn klarmachen, dass sie ihn nicht zum Ferkel erzogen hat.
Verwöhnt und hinterhergeputzt ? Tja dann hast Du jetzt den Mistjob, ihm klarzumachen, dass Du NICHT seine Mutter bist.
Als mein Sohn damals zu seiner Freundin zog, hab ich ihr erklärt, was er alles kann im Haushalt - griiiiiiins - sehr zu seinem Entsetzen. Aber auf alle Fälle wußte sie, was sie erwarten kann, denn ich hatte ihm alles beigebracht.

Ansonsten hätte ich wohl nur den Rat, Deinen Mann mal eine Woche in seinem Dreck ersticken zu lassen - Wellnessurlaub bei Freundin möglich ?
LG Moni

(25) 25.01.15 - 17:44

In meiner vorherigen Wohnung wohnte vor uns ein Pärchen, was wir sogar vorher schon kannten. Da lief es ähnlich ab: Beide berufstätig, nur hatte er immer Besseres zu tun, als seine Sachen aufzuräumen und es gab ständig Streit, weil sie darauf bestand, das Nötigste unter der Woche und einmal komplett am Samstag die Wohnung zu reinigen.

Eigentlich logisch, nur hatte er grundsätzlich Besseres zu tun. Sie musste ihn jede Woche antreiben und kaum dachte sie, er habe verstanden, ging es wieder von vorne los. Während er sie als gängelnd und nervig empfand, nur weil sie nicht im Dreck und Chaos leben wollte.

Ende vom Lied: Sie suchte sich irgendwann einfach eine neue Wohnung und sagte ihm das auch erst, als sie eine gefunden hatte. Hielt ihm sozusagen einfach den Mietvertrag unterschrieben unter die Nase.
Das hat sie auch durchgezogen, die Beziehung beendet hatte sie allerdings nicht.

Ich glaube ein halbes Jahr wohnten sie dann getrennt.. komischerweise war seine Wohnung von Anfang an sauber und immer ordentlich. Mittlerweile wohnen sie eben wieder zusammen, haben geheiratet und Kinder. Und ich meine, mit dem Putzen, Aufräumen etc. gibt es seitdem kein Problem mehr. ;-)

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