Höhe der Miete wenn man bei Partner wohnt

    • (1) 04.02.15 - 10:28
      Partnerin

      Guten Morgen ihr lieben ,

      Man zieht zur seinem Partner und der Partner hat Eigentumswohnung . Er verdient gut das er sich 2-3 mal Urlaub im Jahr leisten kann . Daher das der Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt ist , hat er monatlich Umkosten ca 1.000€ .
      Partnerin ( ich ) selbständig 2. Jahr , aber die Umsätze reichen gerade Kostenabdeckend aus. Haushalt bleibt meistens auf Schulter der Partnerin ( ich ) . Einkäufe sind von beiden gleich verteilt .

      Die Frage lautet : was für Summe x im Monat ist es angemessen als Miete oder Unterstützung an Partner zu geben oder überweisen ?

      Ich wohne zum ersten mal mit Partner zusammen .

      Noch was , ist es besser wenn man auf dem Konto jeden Monat überweist oder bar auf die Hand gibt ?

      Danke im Voraus für euren Tips :-)

      • (2) 04.02.15 - 10:37

        Wie viel hat deine jetztige Wohnung gekostet? Wie groß ist die Wohnung deines Partners?

        LG

        • (3) 04.02.15 - 10:45

          Der Wohnung ist ca 120 qm groß , meine bisherige Wohnung mit Garage hat warm 650€ gekostet .

          • (4) 04.02.15 - 20:33

            Ich finde, dass die Mietbelastung nicht höher als deine bisherige Wohnung sein darf.

            Fair würde ich finden, wenn du ihm max. 400 Euro gibst. Da du auch noch den Haushalt schmeißt.

            LG

      (5) 04.02.15 - 10:55

      cm² / Ortsübliche Miete (Mietspiegel soll angeblich einsehbar sein - google ist Dein Freund)

      Was Dein Freund verdient, er abzahlt - respektive bereits getilgt hat - geht Dich einen feuchten Scheiß an. Immer vorausgesetzt, daß alle Reparaturen etc. pp. von ihm getragen werden. Würdest Du (oder würdet Ihr) bei einem unabhängigen Dritten wohnen, müsstest DU (oder Ihr) auch entsprechend löhnen.

      Wie Ihr zu Hause die Arbeit verteilt ist auch Dein/Euer Probelm. Zur Not schreib ihm ne Rechnung wenn es Dir nicht passt oder lass seinen Krempel liegen.

      Immer überweisen, damit Du Belege darüber hast, korrekt gehandelt zu haben.

      Ich werde in meinem Leben nicht verstehen, warum eine partnerschaftliche Beziehung den wirtschaftlich besser gestellten dazu verpflichtet, seinen Partner durchzufüttern bzw. die wirtschaftlich schlechter Darstehenden darauf bauen, daß ihr Partner sie durchs Leben ziehen. Könnte sich nämlich rächen das Ganze ;-)

      Vielleicht kann mir das mal jemand auseinandersetzen? #kratz

      Alles unter der Voraussetzung, daß gemeinsamen Kinder vorhanden sind und diese jahrelang durch einen Partner bedient wurden.

      Gzg
      irmi

      • (7) 04.02.15 - 11:11

        Es geht mir nicht darum das ich von meinem Partner durchgefüttert werden soll , ich habe schlechtes gewissen wenn er am einkaufen war . Ich kaufe auch alle zweiten Tag ein und gebe durchnittlich bei jeder Einkauf 30€ aus. Ich fühle mich auch nicht gut dabei wenn ich umsonst wohnen würde. Wenn er jedes mal Rechnung vor lest , kommt mir vor als ob er absichtlich das macht ;-)
        LG !

        • (8) 04.02.15 - 11:23

          Dann löse es so korrekt wie möglich.

          Wenn Ihr Euch bei den Einkäufen nicht ausgleicht, weil Du Jacobsmuscheln und er bei Lidl Lasagne (oder eben umgekehrt) erwerbt, dann wäre es sinnvoll die Belege aufzubewahren und am Ende des Monates abzurechnen. Alternativ wäre ein Haushaltskonto eine Option.

          Rechnungen würde ich mir per se schon mal nicht vorlesen lassen, da ich selbst durchaus des Lesens kundig bin. Dies würde ich auch entsprechend kommunizieren.

          In Sachen Miete - was ja Deine ursprüngliche Frage ist, würde ich eben so vorgehen wie von mir oben vorgeschlagen.

          (9) 04.02.15 - 11:35

          Hallo,

          ich wohne mietfrei bei meinem Freund und überweise (Dauerauftrag) die Hälfte der NK an ihn.

          Für den Einkauf haben wir folgende Lösung. Wir haben einen separaten Geldbeutel, in den jeder zum 1. des Monats jew. € 200 hineinlegt.

          D. h. wir haben € 400 zur Verfügung für Lebensmittel und Haushaltsartikel.

          Wenn ich bei ihm zur Miete wohnen würde, würden wir es gerecht aufteilen.

          LG

          Alle zwei Tage 30 € für 2 Personen? - also doch Jakobsmuscheln ;)

          Ich habe damals 300 € Nebenkostenbeteiligung an meinen Partner überwiesen und wir hatten ein gemeinsames Haushaltskonto auf das wir jeder 200 € im Monat überwiesen haben. Davon wurden dann die Einnkäufe für den Alltag bezahlt.

          • Hallo,

            "Alle zwei Tage 30 € für 2 Personen? - also doch Jakobsmuscheln ;)"

            Schaffe ich locker;-). Kein Ding.
            Allerdings ist manchmal noch Katzenfutter/frisches Fleisch für die Mietzen mit dabei.

            LG

            Nici

      (12) 04.02.15 - 13:50

      Hallo!

      Findest du es wirklich so befremdlich, dass von einem Paar, dessen Beziehung so gefestigt zu sein scheint, dass es zusammenwohnen möchte, eine besondere Form der Solidarität für einander erwartet wird?

      Wenn ja, findest du die Regelungen bezüglich Bedarfsgemeinschaften im Sozialgesetzbuch auch so merkwürdig? Wird in diesem Fall doch genau davon ausgegangen, dass der Besserverdienende den anderen mit durchfüttert, oder?

      LG

      • (13) 04.02.15 - 16:03

        Grundsatzdiskussionen würde ich in diesem Forum nicht zwingend führen wollen.

        Nur soviel:
        Nein - ich zweifle das Sozialsystem unseres Staates nicht an. Es hat einen guten und sehr moralischen Hintergrund. Hier ist es allerdings so, daß die TE eine konkrete Frage mit einem entsprechenden Hintergrund stellte und dabei weder "bedürftig" noch "minderbemittelt" erscheint. Jeder der für sich selbst zu sorgen im Stande ist, sollte dies nach Möglichkeit tun und sich nicht genötigt sehen, in einem Forum zu fragen, wie viel ihrem Partner die Beziehung wert zu sein hat.

        Korrigiere mich gerne, falls ich mich irre..... - ein Sozialstaat ist m. E. in erster Linie dazu geschaffen, Menschen zu helfen, die selbst dazu nicht in der Lage sind - nicht dazu, Nester zu bauen.

    Hallo,

    "Ich werde in meinem Leben nicht verstehen, warum eine partnerschaftliche Beziehung den wirtschaftlich besser gestellten dazu verpflichtet, seinen Partner durchzufüttern bzw. die wirtschaftlich schlechter Darstehenden darauf bauen, daß ihr Partner sie durchs Leben ziehen. Könnte sich nämlich rächen das Ganze ;-) Vielleicht kann mir das mal jemand auseinandersetzen? #kratz"

    Naja, ich denke das sind Einzelfälle, die erwarten, dass ihr gut verdienender Partner sie komplett finanziert bzw. wie du schreibst "durch das Leben zieht". Die Posterin ist sich m. M. nach einfach nicht sicher, was sie ihm zahlen soll. Wobei ich persönlich da mit dem Betreffenden selbst reden und nicht in einem Forum schreiben würde.

    Und sicher gibt es auch die Fälle, wo der wirtschaftlich besser gestellte Partner den schlechter Dastehenden gern unterstützt bzw. ein angenehmes Leben finanziert.
    Könnte aus Liebe sein bzw. weil diese Zeitgenossen die menschliche Größe besitzen, nicht jeden Cent aufzurechnen und sich zu fragen, ob dieser auch gut investiert ist, da die Beziehung ja scheitern könnte und das Geld dann quasi umsonst ausgegeben wäre.

    LG

    Nici

(15) 04.02.15 - 11:12

etwa 500€

Schau, was die Wohnung Miete kosten würde und teile das durch zwei, dazu kommt noch die Hälfte der Nebenkosten.

Ich würde es wohl überweisen

Mein Exfreund wohnte ich seiner bereits bezahlten Eigentumswohnung. Ich bin dazu gezogen und wir haben Dinge wie Strom, Wasser, Telefon etc. geteilt:

Da ich mich nicht am Wohngeld beteiligt habe, habe ich den ein oder anderen Einkauf mehr finanziert. Das war für uns beide so in Ordnung.

(17) 04.02.15 - 12:26

Was ich hier so gar nicht verstehe: warum fragst Du das in einem anonymen Forum?

Frag doch einfach Deinen Freund, wie er sich das vorstellt. Das hätte ich an Eurer Stelle schon VORHER gemacht, also bevor Du bei ihm einziehst.

Reden hilft!

LG
#hasi

Ich würde mich an eurer Stelle am ortsüblichen Mietspiegel orientieren. Ihr könnt dann ausrechnen, was eine Wohnung in dieser Größe gewöhnlich an Miete kosten würde und davon zahlst du dann 50%, also die Hälfte. So wäre es meiner Ansicht nach korrekt aufgeteilt.

Ich denke nicht, dass der Verdienst der Partner eine Rolle spielen sollte, denn dein Partner kann ja quasi nichts dafür, dass bei dir noch kein großartiger Gewinn rum kommt. Auch die Aufteilung des Haushalts spielt meiner Ansicht nach bei dem Zahlen der Miete keine Rolle. Hättet ihr eine gemeinsame Mietwohnung, würde ja wahrscheinlich auch jeder 50% zahlen.

(20) 04.02.15 - 12:46

Ortsübliche Miete für so eine Wohnung und das Ganze durch 2. Das ist doch das Logischste, oder?

Was einer verdient oder nicht, ist doch egal...wenn man das mit den einkaufen aufteilen will, dann macht man eine gemeinsame Kasse und jeder schmeißt etwas in den Topf und davon wird eingekauft.

Ob einer putzt oder Wäsche wäscht, dass hat doch mit der Miete nichts zu tun.

  • (21) 04.02.15 - 13:55

    Halbe fiktive Miete finde ich nicht angemessen. Es kann durchaus sein, dass die Zinsbelastung niedriger ist als die ortsübliche Kaltmiete. Und in dem Fall würde sich der Wohnungseigentümer quasi an seiner Mitbewohnerin bereichern, da sie dann zusätzlich mit ihrem Beitrag auch zur Tilgung beiträgt.

    • (22) 04.02.15 - 15:02

      Das sehe ich nicht so...das würde ja im Umkehrschluß bedeuten, wenn ich meine Wohnung schon abbezahlt haben, dann wohnt mein Partner für umsonst? (außer der paar Nebenkosten)
      Würde ich eine Miete verlangen, würde ich mich bereichern, wogegen der Andere dann, wenn mietfrei wohnen würde, sich selbst dann nicht bereichert, weil er Miete spart?!?

      Wenn der Partner eine eigene Wohnung hätte, müsste er auch Miete bezahlen.

      • (23) 04.02.15 - 19:01

        Ja - in meinen Augen wäre das Bereicherung. Sobald meine Wohnung abbezahlt ist, muss mein Partner garantiert keine Miete mehr an mich zahlen. Dann werden nur noch die NK hälftig bezahlt.

        • (24) 05.02.15 - 10:04

          Und das der Partner sich durch nicht Miete zahlen bereichert, siehst Du nicht so?

          • (25) 05.02.15 - 11:54

            Warum sollte denn das "Nichtzahlen" einer Miete Bereicherung sein? Natürlich ist es ein Vorteil, wenn der Partner Wohneigentum hat - aber genauso ist es ein Vorteil für den Eigentümer, wenn sich der Partner an den NK beteiligt. Denn die sind ja nicht ausschließlich verbrauchsgesteuert, z.B. Grundsteuer.

            Ich finde die halben Kreditzinsen zzgl halbe Nebenkosten fair. Und wenn der einziehende Partner das schon nicht stemmen kann, muss eine andere Lösung her. Aber für mich macht eine Partnerschaft schon keinen Sinn, wo alles genau aufgerechnet werden muss und die Leistungsfähigkeit des einzelnen keine Rolle spielt

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