ist das wirklich egoistisch?

    • (1) 09.02.15 - 12:42
      egoistisch?

      Hallo,

      Mich würde wirklich eure Meinung zu meiner Situation interessieren.

      Ich bin 27 Jahre alt, im April seit 7 Jahren verheiratet, habe 2 Kinder (4 und 2 wochen alt)

      Unser erstes Kind war ein Schreibaby. Das erste Jahr war wirklich sehr anstrengend. Sie war nur am weinen, hatte Blockaden, man konnte sie nicht ablegen (Duschen war immer nur schnell schnell weil sie sich die Seele aus dem Leib gebrüllt hat). Irgrndwann konnte mein Mann sie nicht mehr nehnen weilvsie nur gebrüllt hat - er hat es trotzdem weiter versucht aber es war.echt schwer. Man konnte dad Haus kaum verlassen weil sie nach 5min von der Umwelt total überfordert war. etc.
      Auf alle Fälle blieb unsere Beziehung auf der Strecke. Meinem Mann wurde alles zu viel und wir lebten ein halbes Jahr getrennt. Als er wieder einzog war unsere Maus ca 1,5 und viiiel ausgeglichener. Wir konnten sie damals auch zun ersten Mal abgeben und wieder etwas mehr Zeit alleine verbringen.

      Seit ca. einem halben Jahr haben wir einrn fixen Babysitter der alle 2-3 Wochen kommt und wir haben einen Nm nur für uns. Uns tut es gut, der Beziehung tut es gut.

      Jetzt ist es so dass ich vor zwei Wochen entbunden habe. Derzeit stille ich, aber sie nimmt brav den Schnuller und bekommt dann auch die Flasche. Wir wollen es so beibehalten dass der Babysitter dann auch aufs Baby aufpasst damit wir eben Zeit für uns haben. Das erste mal wäre im März geplant. Es wären 4h, wir wollen auf ein Konzert.

      Irgendwie schmerzt es mich schon sie alleine zu lassrn aber mir ist auch meine Ehe wichtig die eben diese zweisamkeit braucht. Leider vrrstehen es die meisten im Familienumfeld nicht und meinen es sei ja egoistisch das Baby mit 8 Wochen alleine zu lassen. Ganz schlimm finden sie es dass wir zu unserem Hochzeitstag einen halben Tag in die Therme fahren und die Tante+Onkel aufpassen. Mir macht es echt zu schaffen :-(

      Findet ihr es wirklich egoistisch so ein kleines Baby ein paar Stunden abzugeben um Zeit mit dem Partner alleine zu verbringen? :-(

      • Erst mal vorab: egoistisch finde ich es keinesfalls.

        Ich hätte es zu dieser Zeit, nicht mit meinem Gefühl vereinbaren können, von meinem Baby getrennt zu sein. Aber wenn du damit klar kommst und es dir guttut, würde ich nicht weiter darüber nachdenken und dass geplante Konzert mit deinem Mann genießen.

        Was ich aber seltsam finde ist, dass ihr als Paar diese Zeiten zwingend braucht, damit es läuft. Du schreibst, er ist damals ausgezogen, weil es ihm zu viel wurde. Das finde ich etwas überzogen.

        Es wird im Leben immer harte Zeiten geben und meiner Meinung nach, sollte eine Ehe diese Zeiten aushalten. Es ist ja so, dass die ersten drei Monate mit Baby am anstrengendsten sind und sich in dieser Zeit alles erst einpendelt. Und so lange solltet ihr es als Team auch auf die Reihe bekommen, ohne an Scheidung zu denken.

        Das hier finde ich echt heftig:

        <<<Meinem Mann wurde alles zu viel und wir lebten ein halbes Jahr getrennt. Als er wieder einzog war unsere Maus ca 1,5 und viiiel ausgeglichener. >>>

        Er ist also ausgezogen und du durftest dich um diese unausgeglichene Zeit kümmern.!?

        DAS finde ich egoistisch...... von deinem Mann

      Hi

      Ich finde es großartig, dass ihr Euch Zeit zu zweit nehmt!!

      Das ist wichtig, da sich die meisten Mütter nur noch um die Kinder kümmern und deshalb auch viele Ehen auf der Strecke bleiben und das ist auf Dauer schlimmer.

      Ich finde an einem Babysitter überhaupt nichts schlimmes und kann nur empfehlen die Kinder früh an eine fremde Betreuung ab und an zu gewöhnen.

      Viele sagen sie seien ihnen noch zu klein und verpassen dann den geeigneten Moment und geißeln sich ewig selbst und gehen nicht mehr aus- halte ich nicht für gesund in einer Ehe!

      Alles gut, Kopf hoch und genießen.

      PS: Was mir nicht in den Kopf geht ist, wie man mit einem Mann der so wenig belastbar ist NOCH ein Kind bekommt.... aber das war ja nicht die Frage

      LG#klee

      Als meine Tochter 14 Wochen alt war, war sie zweimal wöchentlich vormittags bei meiner Schwiegermutter. Ich konnte arbeiten, SchwieMu war glücklich, dass sie das Kind sitten durfte und meine Tochter hat bis heute ein tolles Verhältnis zu Oma. Es hat allen gut getan. Ich sehe da überhaupt kein Problem drin. Ich lasst das Kind ja nicht alleine, sondern gebt es in die Hände eines euch gut bekannten Babysitters.

      Deinen Mann halte ich allerdings ehrlich gesagt, für einen Weichkeks, Beckenrandschwimmter, Sitzpinkler. Wer wegen eines stressigen Babys 6 Monate lang seine Familie verlassen muss, ist kein Mann, sondern eine Memme!

      LG H. #klee

      (9) 09.02.15 - 13:28

      Danke für eure Antworten!

      Es tut gut mal nicht nur Kritik zu hören.
      Dringend notwendig dass es läuft ist es jetzt nicht. Wir haben auch Zeit zu zweit wenn die Kinder schlafen aber es ist nunmal nicht das gleiche wie wenn man mal 4h nur für sich als Paar hat und weg geht und etwas macht dass einem Spass macht.

      Naja wir haben im ersten Jahr unserer Tochter dann beide vieles falsch gemacht. Ich war wirklich nur noch Mama. Sex gab es auch kaum weil die kleine selten mal zwei Stunden durchschlIef. Tagsüber war ich dann auch geschlaucht, genervt. Wir hatten kaum noch etwas zum bereden weil ich ja nur zuhause war.

      Mein Mann sagt auch selber dass er zu der Zeit sehr unreif war. Mittlerweile hat er sich sehr verändert. Die kleine vergöttert ihn und er geniesst das Familienleben.

      Aber will jetzt einfach nicht wieder in diesen Trott fallen und dann ist es.schwer da raus zu kommen.

      Zumindest werden wir dann irgendwie faul wenn wir die Zeiten für uns nicht fix einplanen...hoffe ihr versteht was ich meine

      Es ist doch schön, wenn ihr euch weiterentwickelt habt und aus euren Verhaltensweisen der Vergangenheit und deren Konsequenzen wirklich gelernt habt.

      Und 4h wird euer Kind nicht "umbringen", vielmehr finde ich es schön das auch eure Familien an euren Kindern teilnimmt und teilhaben darf. Das ist doch für alle ein großer Gewinn.

      Die Unkenruf kann ich nicht verstehen und sollten Dich wirklich nicht kümmern.

      Ist doch völlig egal, was andere sagen. Wie man es macht, ist es bekanntlich ja sowieso verkehrt.

      Für mich käme es in dem Alter nicht in Frage mein Baby abzugeben, allerdings würde ich dich trotzdem nicht verurteilen. Das muss ja jeder selber wissen und bevor ihr euch scheiden lasst, dann doch lieber so.

      Euer Kind - eure Entscheidung. Was andere sagen kann dir am Allerwertesten vorbei gehen.
      Solange das Kindeswohl nicht gefährdet ist, ist alles gut. :-)

      Hi,
      ich finde es nicht egoistisch, trotzdem finde ich deine Beweggründe ein wenig zweifelhaft. Wenn du gerne auf das Konzert gehst, weil du es so gerne möchtest, ist das etwas anderes, als wenn du es nur deinem Mann zuliebe tust, damit eure Beziehung nicht wieder verrückt. Dein Baby ist mit 8 Wochen noch so klein, dass seine Bedürfnisse eigentlich vor euren stehen sollten und dafür müsste dein Mann eigentlich vollstes Verständnis haben. Meine hätten das in dem Alter in den Abendstunden eher schlecht als recht mitgemacht und sie waren beide zwei total pflegeleichte Babys.

      Ich finde es ganz schön krass, dass dein Mann dich damals hat so hängen lassen, weil EUER Kind nunmal so war wie es war. Das ist egoistisch.

      vlg tina

      • PS: Ich war so egoistisch und war auch auf einem Konzert, als der Große ähnlich alt war. Aber da mussten dann meine Männer zusammen durch#schein

        (15) 09.02.15 - 18:41

        Hallo und danke für deine antwort.

        Im grunde will ich auch auf diesrs konzert aber mich hat dieses ganze gerede so verunsichert.
        Meine kinder sind mir sehr wichtig und ich versuche sie möglichst bedürfnisorientiert zu erziehn. Aber mir ist halt auch die zeit alleine mit meinem mann sehr wichtig. Fühl mich dann doch zwischen den stühlen und dieses einreden von schuldgefühlen macht es nicht eiffacher...

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