Mann betitelt mich als Parasit und will sich trennen

    • (1) 12.02.15 - 13:16
      LouisaVuitton

      Ihr Lieben,

      ich bin völlig schockiert.

      Mein Mann hat mir heute morgen eröffnet, dass er sich von mir trennen will, weil ich mich angeblich nicht genug einbringe in die Beziehung er mich eher als 'lästigen Parasiten' wahrnimmt als als Partnerin. So hat er das gesagt! Parasit, gehts noch???

      Wir sind jetzt 12 Jahre zusammen, ich bin 30, er 44. Als wir uns kennengelenrt haben hatte er gerade angefangen zu arbeiten und hat ganz gut verdient. Wir sind nach meinem Abitur mit 19 zusammengezogen und haben uns beide darauf geeinigt, dass er arbeitet und ich zuhause bleibe und evtl. mal Kinder betreue und des Haushalt machen.

      Er ist dann recht schnell befördert worden, auch weil ich ihm immer den Rücken freigehalten habe, er musste ja nichts machen, nie und sind dann in ein tolles, großes Haus in Hamburg (von Dortmund aus) gezogen, auch weil er etwas Repräsentatives wollte.

      Ich war dort sehr einsam und habe schwer Anschluss gefunden, weil die ganze Zeit mit Haus und Garten und Kochen und Einkaufen beschäftigt war. Wenn ich am einen Ende fertig war, konnte ich woanders wieder anfangen - schrecklich!

      Also habe ich verlangt, dass er mir eine Haushaltshilfe zur Seite stellt, damit ich endlich auch mal etwas unternehmen konnte und Freundinnen finden. Das hat er dann auch gemacht und ich habe mich sehr bemüht uns ein soziales Leben aufzubauen und das auch erfolgreich geschafft.

      Ich finde, dass das alles auch mein Verdienst ist und finde es nicht fair, dass er mich jetzt einfach so abschieben will. So langsam wünschte ich, ich hätte doch die Kinder bekommen, die er immer wollte. Er sich zwar nicht gekümmert, aber es gibt ja auch Kindergärten und Krippen die das übernehmen.

      Falls er jetzt echt so drauf sein sollte und das durchzieht, wisst ihr was mir zusteht? Wir sind nicht verheiratet und er steht im Grundbuch aber ich habe ih die Karriere ja erst möglich gemacht. Kann ich das Haus trotzdem als Ehewohnung beanspruchen?

      Wie würdet ihr argumentieren das er sich das nochmal überlegt?

      Traurige Grüße

      • Ist schon Freitag?

        Ansonsten willkommen im Leben #winke

        • (3) 12.02.15 - 13:28

          Ich bin nicht blöd, ich kann mir durchaus die Wochentage merken!

          Wahrscheinlich kann ich sie auch auf mehr Sprachen sagen als du.

          Und danke, ich bin schon sehr gut im Leben angekommen.

          Sinnlose Beiträge hier.

            • (5) 12.02.15 - 13:51

              Ich denke, mit einem Abitur hat man schon mal einen großen Schritt gemacht, den viele nicht schaffen.

              Und nur weil ich mich in keinem klasssichen Beruf habe ausbilden lassen müssen, bedeutet das nicht, dass ich keine 'nennenswerten Kenntnisse habe'.

              Wenigstens habe ich Manieren, kann mich unterhalten und Networking betreiben, wie man so schön sagt, kenne mich gut aus was Ernährung und Sport angeht, habe viel gesellschaftliche und ehrenamtliche Aktivitäten angenommen und habe viel von der Welt gesehen und erlebt.

              Das kannst du wahrscheinlich nicht von dir behaupten!

              Natürlich hätte ich auch in einem Büro acht Stunden irgendwas arbeiten können oder die Kinder anderer Leute unterrichten und betreuen oder alte Menschen oder was weiß ich.

              Das liegt mir nicht und es gibt ja auch genug die das machen.

              Ich wäre gerne Kolumnistin in einer Zeitschrift geworden für Mode, Beauty und Lifestyle aber das ist nunmal nicht so leicht. Und wieso sollte ich dann was anderes machen, was ich gar nicht möchte?!

              • >>>Das kannst du wahrscheinlich nicht von dir behaupten!<<<

                Doch, das könnte ich sehr wohl, aber mit solchen Selbstverständlichkeiten gehe ich nicht hausieren. Du hast nichts aus dir gemacht, bist zu faul für eine Erwerbstätigkeit und bekommst jetzt die Quittung.

                Aber ich denke, du bist ein Fake, der gerade Zeit und Langeweile hat.

              • (7) 12.02.15 - 17:02

                "Ich denke, mit einem Abitur hat man schon mal einen großen Schritt gemacht, den viele nicht schaffen."

                Genau den ersten Schritt hast du geschafft, dein Abitur, nur leider hast du dann 11 Jahre lang, nichts nennenswertes (Studium/Ausbildung) gemacht, zumindest nichts, was dir jetzt beruflich etwas bringen würde.

                Zustehen wird dir leider nichts, nicht verheiratet, Haus auf seinen Namen, keine gemeinsamen Kinder, .....WAS sollte dir da zustehen?

                "Wenigstens habe ich Manieren, kann mich unterhalten und Networking betreiben, wie man so schön sagt, kenne mich gut aus was Ernährung und Sport angeht, habe viel gesellschaftliche und ehrenamtliche Aktivitäten angenommen und habe viel von der Welt gesehen und erlebt."

                Dann versucht damit jetzt etwas anzufangen und such dir eine Arbeit, damit du dein Leben alleine finanzieren kannst.
                Aber das liegt dir wahrscheinlich nicht, deswegen mein Rat, such dir wieder einen, einigermaßen reichen Mann. Nur dann denk dran, dass ihr direkt heiratet, sonst stehst du demnächst, bei einer Trennung, wieder mit nichts da.

                Ach ja, ich glaube auch zu 99,9% dass du ein Fake bist.

                Wenn nicht, dann Frage ich mich, wie du dein Abi geschafft hast...eigentlich lernt man da mehr.

      (8) 12.02.15 - 13:22

      Was für eine schöne Geschichte mit ganz viel Aufmischpotential.

      • (9) 12.02.15 - 13:29

        Ja eine sehr 'schöne' Geschichte.

        Ich kann so richtig darüber lachen.

        Wenn du keinen Rat hast und nun Nonsense reden willst dann mach das zuhause und spar dir deine unnützen Kommentare!

        • Was erwartest du denn?

          Du hast nie gearbeitet, hast keine kinder und bist nicht verheiratet.

          Dir steht nichts zu, erst recht nicht sein Haus. Das du ihm drn Rücken frei gehalten hast usw war nett von dir aber das spielt keine Rolle mehr.

          Das alles hätte dir doch aber bewusst sein müssen wenn du dich finanziell so von einem Mann abhängig bist mit dem du nicht verheiratet bist.

    Wie sagt meine Mutter immer so schön: "Mache dich niemals von einem Mann abhängig". Ich weiß, das ist dir jetzt keine Hilfe, aber ich verstehe nicht, wie man sich freiwillig in so ein Leben begeben kann.

    Wozu hast du dein Abitur gemacht? Um dein Leben lang nur Haushalt und eventuell Kind zu deinem Lebensinhalt zu machen?

    Hast du auch an deine spätere Rente gedacht?

    Sorry, aber ich werde es nie verstehen.

    Mein Rat an dich: Mach noch heute einen Termin beim Anwalt und lass dich ohne sein Wissen beraten.

    • (12) 12.02.15 - 13:34

      Hallo,

      endlich mal eine vernünftige Antwort.

      Kann ich einfach zu irgendeinem Anwalt gehen? Oder kann ich auch zu unserem Hausanwalt und ihn um Verschwiegenheit bitten?

      Mein Abitur habe ich gemacht weil es doch einfach normal ist? Richtige Pläne für danach hatte ich nie und nachdem wir zusammengezogen waren musste je einer zuhause bleiben und er hätte seinen Job ja nicht aufgeben können, bei den Möglichkeiten.

      Ich wüsste auch wirklich nicht, wo ich die Zeit für eine Ausbildung hätter hernehmen sollen.

      Einmal habe ich ein Praktikum bei einer Zeitschrift gemacht und in der Zeit soviel verpasst und es ist soviel liegen geblieben Deshlab habe ich mich auch gegen Kinder entschieden.

      Das mit der Rente habe ich noch gar nicht überlegt.

      Wenn wir das Haus vielleicht verkaufen und teilen müsste ich das ja anlegen können, oder?

      Herzliche Grüße

      • Ich persönlich würde mit meinem Anliegen nicht zum "Hausanwalt" gehen, sondern zu einem Familienanwalt.

        Warum musste denn einer zu Hause bleiben?
        Wenn ihr euch auch so schon eine Haushaltshilfe leisten konntet, dann hättet ihr bei doppeltem Gehalt doch eine Vollzeit-Haushaltshilfe einstellen können, damit du studieren, oder eine Ausbildung machen kannst.

        Warum ihr euch deshalb gegen Kinder entschlossen habt, erschließt sich mir auch nicht.

        Ob ihr das Haus teilen könnt, weiß ich nicht. Dazu fehlen hier wichtige Infos, die du lieber mit dem Anwalt besprechen solltest.

        Du bist noch nicht so alt und hast noch eine Chance. Mach was draus.

        Also falls dein Beitrag wirklich ernst gemeint ist - ich kann deinen Partner ein bißchen verstehen. Du bist den ganzen Tag zu Hause, hast keine Ausbildung, weil du da angeblich keine Zeit für hast... das geht vielleicht eine Zeit lang gut, aber das intellektuelle Niveau bleibt dann doch ganz schnell auf der Strecke.

        Und nein, dir steht nichts zu im Fall einer Trennung, es sei denn du könntest nachweisen, dass du Geld ins Haus eingebracht hast. Dass du dich zum abhängigen Weibchen hast machen lassen, zählt nicht - sorry, aber das war sehenden Auges... oder vollkommen naiv.

        Eine Ausbildung oder ein Studium ist aber auch "normal"...

        Hallo,

        nein, nicht zum Hausanwalt! Der wird ja wahrscheinlich von deinem Mann bezahlt. Und ob dieser es dann so ernst mit der Verschwiegenheit nimmt, wage ich zu bezweifeln.

        Zum anderen: ich kann dir nur den Tipp geben, dich ganz schnell auf eigene Beine zu stellen. Such dir einen Job - ok wird schwierig ohne Ausbildung -, damit du eigenes GEld verdienst.

        Wenn ihr nicht verheiratet seid und du nirgendwo nachweislich etwas finanziell dazu gegeben hast, steht dir NICHTS zu. Denn du bist ja auch nicht wegen gemeinsamer Kinder zu Hause geblieben.
        Mir erschließt sich allerdings nicht, was du den ganzen Tag gemacht hast.
        Mein Mann und ich haben auch ein Haus, keine Kinder, und ich gehe Vollzeit arbeiten. Aufgrund seiner Tätigkeit in Schichten ist er auch oft nicht zu den Zeiten zu Hause wo ich es bin, aber es klappt gut. Außerdem haben wir noch 2000 qm Grundstück und Haustiere. Kann man alles schaffen, zur Not mit einer Gartenhilfe und einer Putzfrau.
        Nie würde ich freiwillig auf meine wirtschaftliche Unabhängigkeit verzichten...

        LG

        Nici

        Wenn ihr nicht verheiratet seid, dann brauchst du zu gar keinem Anwalt gehen. Dir steht nämlich rein rechtlich gar nichts zu...

        Falls du nicht stinkreiche Eltern hast, dich deine Finanzierung nun übernehmen - wirstdu wohl oder übel arbeiten gehen müssen. Sind natürlich die gesellschaftlich total anerkannten Berufe, in denen man einen Haufen Kohle verdient, die man mit 30 ohne Ausbildung bekommt!

    Hallo

    ich würde Dir auch raten, zu einem Anwalt zu gehen.

    Du bist jetzt in einer ganz blöden Situation. Und ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum bei Euch Einer Zuhause bleiben musste und was es bei Euch im Haushalt so großartiges gibt, dass man es nicht selbst hinbekommt ( hättet Ihr wenigstens Kinder , hätte ich es noch verstanden)

    Aber irgendwie ist Dir alles zu viel: Ausbildung/Studium zu schwer, Hausfrau zu schwer, Kinder zu anstrengend. Nur sorgenfreies Leben - genau das Richtige für Dich, doch will Dein Partner es nicht länger finanzieren, tja dumm gelaufen... Du bist noch 30 (aber auch schon 30) siehe zu, dass Du was sinnvolles mit Deinem Leben anfängst.

    Ich weiß nicht, ob Dir rechtlich was zusteht (glaub schon was fürs Haushaltsführen), aber ich ich finde, Du hast sehr wohl Möglichkeit gehabt, Dich weiter zu bilden und zu entwickeln.

    Ich weiß

    • (25) 12.02.15 - 17:08

      "Ich weiß nicht, ob Dir rechtlich was zusteht (glaub schon was fürs Haushaltsführen), "

      Das wäre mir neu, zudem hatten sie eine Haushaltshilfe.

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