Umgang Halbgeschwister

    • (1) 14.02.15 - 22:14
      linglang

      Hallo alle zusammen,

      ich weiß ich bin im falschen Forum, bräuchte allerdings ein paar Meinungen von außen und möchte anonym bleiben.

      Folgendes: Mein Partner und ich sind seit 4 Jahren zusammen und in wenigen Tagen bekommen wir unser erstes gemeinsames Kind, ein Mädchen. Aus einer vorherigen Beziehung hat mein Partner einen knapp 9 jährigen Sohn zu dem er keinen Kontakt hat. Mein Partner und seine Ex haben sich getrennt als der Kleine 1 1/2 Jahre alt war. Kurz darauf hatte sie einen neuen Freund und mein Partner wurde als Vater von diesem ersetzt.

      Trotz einiger Gerichtsverhandlung zu Gunsten meines Partners in Sachen Umgang, hat die Ex es immer wieder geschafft den Umgang zu torpedieren. Sie hat Arzttermine oder Krankheiten vorgeschoben, sogar üble Lügen hat sie verbreitet oder ist ohne ein Wort zu sagen 150 km weit weg gezogen. Er hat seinen Sohn in all den Jahren vier mal sehen können, Unterhalt verlangt sie natürlich trotzdem. Vor circa 2 Jahren nahm die Ex wieder Kontakt zu meinem Partner auf, sie stand kurz vor der Hochzeit und wollte das er einer Adoption zustimmt. Für den gemeinsamen Sohn ist eh der neue Mann der Papa. Er hat da natürlich nicht zugestimmt! Seitdem gab es keinerlei Kontakt.
      Nun hab ich vor zwei Tagen Post von ihr bekommen. Sie muss spitz gekriegt haben dass wir ein Kind bekommen.
      In dem Brief steht sie WILL (ja, da steht tatsächlich das Wörtchen WILL) das unsere Kinder sich kennen lernen, sie sind ja immerhin Geschwister. Sie will das wir zwei (also wirklich nur sie und ich) Kontakt halten und uns eben auch treffen damit die Kinder Zeit miteinander verbringen können. Sie fände es schade wenn Bruder und Schwester nicht miteinander aufwachsen würden.
      Ich bin da absolut im Zwiespalt! Auf der einen Seite hat sie ja Recht, die zwei sind eben Geschwister. Aber dann denk ich da an meinen Partner, der als Vater seines Sohnes total ausgeklammert und abgeschoben wurde. Selbst sein Sohn nennt ihn bloß "Erzeuger", so wie sie schrieb. Wenn mein Partner als Vater unerwünscht ist, warum sollte dann seine Tochter als Schwester auf einmal "gut genug" sein?
      Versteht jemand was ich meine?

      Wenn meine Tochter alt genug ist kann sie natürlich selbst entscheiden was sie aus dem Thema macht, aber das ist ja noch lange hin.
      Meinen Partner habe ich über die Forderung noch nicht informiert, weil ich selbst noch so unsicher bin. Außerdem ist das für ihn ein sensibles Thema.
      Ich für meinen Teil habe kein Interesse an regelmäßigen Kontakt zu dieser Frau, nur geht es hier ja auch um mein Kind.

      Was würdet ihr tun?

      Liebe Grüße

          • "Es ist keine Sache, die nur der Partner auszuhandeln hat."

            Doch eigentlich schon, nämlich die Geschichte mit der Mutter seines Sohnes. Die geht sie neue Frau in meinen Augen wenig an, bzw. hat nicht sie, sondern der Vater das zu lösen.

            Allerdings war meine Antwort eher so gemeint, dass sie den Brief dem Vater zeigen soll (und nicht verheimlichen, oder alleine angehen) weil es den Vater betrifft.

            • "..dass sie den Brief dem Vater zeigen soll (und nicht verheimlichen, oder alleine angehen) weil es den Vater betrifft. "

              Da hast du natürlich recht.

              Es geht sie insofern etwas an, da es auch um ihr Kind geht. Der Vater kann hier nicht eigenmächtig entscheiden. Er darf der Ex aber allein eine Absage erteilen ;-)

      (7) 15.02.15 - 03:58

      egal was in der vergangenheit war, ich würde meiner tochter einem halbbruder oder einer halbschwester nicht vorenthalten.

      das band zwischen geschwistern/halbgeschwistern ist sehr wichtig.

      ich hätte auch wissen wollen wenn ich noch irgentwo geschwister habe.

      (13) 15.02.15 - 10:44
      Nurmalsobemerkt

      Hallo,

      "das band zwischen geschwistern/halbgeschwistern ist sehr wichtig."

      Warum?

      Ich habe einen Halbbruder. Weder habe ich Interesse daran, ihn kennen zu lernen noch hat er je Kontakt zu mir gesucht.

      Gruß

      (14) 15.02.15 - 11:40

      "das band zwischen geschwistern/halbgeschwistern ist sehr wichtig."

      blödsinn. das band zwischen geschwistern ja, aber doch nicht bei halbgeschwistern. ich mag meine halbschwestern, der persönliche kontakt ist alle jubeljahre mal und ab und zu bei facebook. meine tochter kennt ihre halbgeschwister gar nicht und diese spielen auch überhaupt keine rolle in ihrem leben.

      (15) 15.02.15 - 18:06

      Wissen, dass die Kleine einen Halbbruder hat, kann sie ja - wenn sie alt genug, um zu entscheiden, ob sie einen Kontakt will oder nicht.
      Ich selbst habe eine ältere Halbschwester und noch nie gesehen - geht mir nicht ab.
      Mein Sohn hat einen älteren Halbbruder - noch nie gesehen - kein Verlust!
      Also wo da ein "Band" sein soll entzieht sich mir???
      Noch dazu unter DIESEN Bedingungen!?? Die sind ja vollkommener Schwachsinn.
      Wenn die Schwester dann mal mit dem Bruder über "ihren" Papa redet, der ja eigentlich auch "seiner" ist, und er ihn aber nur als "Erzeuger" sieht...???
      Da ist dann das Gefühlschaos bei den Kindern perfekt - das würde ich als Mutter NIE wollen!!
      Wenn der KV doch noch sein Besuchsrecht einfordern/umsetzen möchte, dann würde ich es als Chance sehen, den Umgang MIT ihm und beiden Kindern durchzusetzen. Wenn er - falls die Adoption durch ist - keinen Kontakt mehr haben wird/will, dann würde ich der Ex einen saftigen Brief schreiben und ihr meine Meinung kund tun, dass sie einmal über ihr mieses Verhalten ein paar Wochen wirklich nachzugrübeln hat!!
      - Meine Meinung - !!

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