Der ewige single. Zusammenziehen, wie wird das?

    • (1) 28.02.15 - 09:45
      Hexe2015

      Guten Morgen,

      Mein Freund und ich sind jetzt knapp zwei Jahre ein Paar. Letztes Jahr haben wir besprochen dass wir zusammenziehen und haben angefangen uns umzusehen.

      Ich war bis vor drei Jahren verheiratet und habe meinen Freund ein knappes Jahr nach der Ternnung kennen gelernt.

      Mein Frauend hatte viel mehr Partnerinnen als ich Männer aber zusammengelebt hat er das letzte mal vor 17 Jahren mit einer Frau. Er ist sehr selbstständig, hat eine kleine Wohnung und war auch nie unglücklich mit dem Zustand.

      Ich habe ihn ein paar Mal gefragt ob er wirklich zusammenziehen will. Er meinte immer dass es okay wäre. Aber er möchte nicht dass ich für ihn wasche und bügel und so weiter. Er will auf keinen Fall bemuttert werden. Das habe ich auch nicht vor aber es kann ja mal sein, dass man grad eine Maschine Wäsche fertig macht nd ich packe ein Paar Sachen von ihm dazu. Als Beispiel.

      Ich habe eine Tochter und mein Freund ebenfalls ein Kind, dass bei seiner Mutter lebt aber in den Ferien zu uns kommt. Die neue Wohnung ist groß genug für alle, fast 170 qm auf fünf Zimmer verteilt.

      Mein Freund sagt immer, dass man sich sehr leicht auf die Nerven geht wenn man zusammen wohnt und er will keine Routine in unserer Beziehung haben weil das aus seiner Sicht in die Trennung führt.

      Seufz, ich weiss nicht. Er ist und bleibt ein ewiger Single irgendwie. Ich war schon dreimal verheiratet, er noch nie. Seine Unabhängigkeit ist ihm wichtig. Ich weiss nicht ob wir das richtige tun, wenn wir zusammen ziehen. Ich will ihn nicht einengen, bestimmt nicht. Ich stelle es mir aber sehr schön vor mit ihm zusammen zu leben. Er ist sehr verantwortungsvoll und längst nicht so ein Hallodri wie mein Ex.

      Aber kann das gutgehen mit so einem eingefleischten Junggesellen? Er jst Sternzeichen Wassermann, die sind sowieso so freiheitsliebend.

      Danke fürs Lesen.

      • Hallo,

        entschuldige aber ich würde eher verstehen ein er sich fragen würde, ob es gut gehen kann mit einer Frau die schon dreimal verheiratet war.
        Es kann klappen, muss aber nicht. Er scheint auf jeden Fall nicht so, als würde er unbedingt zusammenziehen wollen. Kommt das erst jetzt so durch, wo die Wohnung schon steht?

        Viele Grüße

        • Huch das ein im ersten Satz sollte eig. wenn heißen

          (4) 28.02.15 - 12:05

          Was haben denn meine Ehen damit zu tun, ob man mit mir zusammenleben will?#kratz

          Vertrag ist noch nicht unterschrieben aber die Vermieterin würde uns wohl akzeptieren. Es ist nicht so leicht in Hamburg guten und bezahlbaren Wohnraum zu finden deswegen kann man sowieso nicht gleich zusammen ziehen wenn man sich entschließt.

          Er will schon zusammen zeihen aber seine Freiheit liebt er auch. Kann ich auch verstehen wenn man so lange alleine lebt.

      Probiert es aus :-) wenn er dich liebt und du ihn liebst, dann würde das zusammenziehen ja früh oder später eh Thema werden. Vielleicht wird es am Anfang noch etwas chaotisch und wuselig, aber man kann ja über alles miteinander sprechen. Macht es euch nicht so schwer und genießt euren neuen Lebensabschnitt.

      << Aber kann das gutgehen mit so einem eingefleischten Junggesellen? Er jst Sternzeichen Wassermann, die sind sowieso so freiheitsliebend. >>

      Wenn du das glaubst, soll er seine Wohnung behalten oder sein Sternzeichen ändern.

    Ha!

    Die Geschichte könnte von meiner Freundin sein. Und wenn du nicht noch Hamburg nachgeschoben hättest, hätte ich das jetzt wirklich geglaubt und würde lieber nicht antworten :-)

    Ich lebe auch seit 15 Jahren alleine am Ort meiner Wahl und genieße die Freiheiten des eigenen Refugiums. "Better bread and freedom than cake and slavery....."

    Ich mag ihre Nähe aber ich kenne mich zu gut. Zu viel Nähe löst bei mir Reaktionen aus, die mich in die Ferne treiben.

    Nun steht im Sommer dann doch nach langer Zeit mal wieder das Experiment an, mit ihr und ihrer Tochter und temporär mit meinem Sohn in eine gemeinsame Bleibe zu ziehen.

    Ich freue mich einerseits sehr, so wie an sich auf alles Neue freut, aber andererseits hab ich schon echt Respekt und mir gehen dahingehend 1000 Szenarien im Kopf herum. Am Ende scheitern wir an den gleichen Unzulänglichkeiten wie so viele andere gescheitert sind. Spätestens wenn sie anfängt, mir Krawatten zu Weihnachten zu schenken. Dann wird es Zeit, die Hühner zu satteln.

    Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ökonomisch ist es bei mir sowieso sinnvoller und da ich unter der Woche an einem anderen Ort Deutschlands arbeite, ist es zunächst ohnehin ein Art Zusammenwohnen light. Zur Not türme ich eben in meine Kemenate am Arbeitsort.

    Ich habe dann allerdings auch ganz pragmatische Erwägungen ins Feld geführt, die mir die Entscheidung leichter gemacht haben: Ich bin nicht mehr so jung und irgendwann werde ich eine Pflegekraft brauchen für Bettpfanne und Süppchen kochen. Da ist es vernünftiger, rechtzeitig lebensverlängernde Maßnahmen zu treffen. Sonst kippe ich eines Tages in meiner einsamen Höhle um weil ich über das Leergut in meiner Küche stolpere, bleibe ohne Hilfe auf dem Rücken liegen wie Karl der Käfer und verende langsam. Auch das Bild, wenn die anderen Mitbewohner mich eines Tages, vom Gestank belästigt, zwischen leeren Bier- und Kornflaschen finden, gefällt mir nicht und schadet meinem Nachsehen post mortem.

    Also, schöne Grüße an Deinen Freund und am Ende kommt es nicht so schlimm :-).....oder noch viel schlimmer :-(

    • (9) 01.03.15 - 10:00

      Weiss deine Partnerin auch dass du nur eine billige Pflegekraft suchst?

      Ich vermisse in deinem ganzen Beitrag das Wort Liebe. Das und nichts anderes sollte der Grund sein, warum man mit jemandem einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt aufbaut.

      Kerle wie du, die ihre Partnerin nur für sich selbst benutzen, sind aber vielleicht zu echter Liebe gar nicht fähig.

      :D bei deinem Beitrag musste ich jetzt echt schmunzeln. Mit sehr viel Humor geschrieben.

Hallo

Also ich bin berufstätige Mutter, kümmere mich hier um alles und jeden und habe kaum Zeit für mich.

Ich bin sehr freiheitsliebend und eigenständig, was aber für mich eher bedeutet, dass ich ich mir nicht in alles reinreden lasse, meine Entscheidungen selbst treffe, nicht bügle, und mich auch mal verabrede und mit Freundinnen ausgehen könnte (was ich zugegebenermaßen nicht regelmäßig tue in der Realtät- eher sehr selten).

Was ich als einengen sehe und nicht dulden würde ist z.B.

- Handy kontrollieren (lese ich hier sooo oft)
- allen Scheiß mit meinem Mann abklären zu müssen
- dass man stets auf mich wartet und volle Aufmerksamkeit fordert
- dass mein Mann immer zu Hause wäre und ich sein einziges Hobby wäre
- übertriebene Eifersucht
- jemand der mich wegen des Hauhaltes gängelt
-wenn man Erwartungen hätte wie : Um Zwölf wird bei uns gegessen- immer...
- ein verwöhntes Muttersöhnchen was nur ganz bestimmte Marken verzehrt und ICH dafür in 3 Geschäfte müsste
- wenn ich Urlaubsträume hätte die ich nie erfüllen könnte wegen Kopfdurchsetzen des Partners
- übertriebener Geiz und mich anhalten kein Geld zu verschwenden (das tue ich nämlich eh nicht und würde mich da sehr schnell bevormundet fühlen).......

Da gibts noch mehr, aber ich hoffe ich habe mich beispielhaft verständlich ausgedrückt...

So ne Klette, die sich bei allem übergangen fühlt und rummotzt.... no go!!!

Versuch es und wenn`s nicht klappt könnt ihr Euch immernoch trennen, ihr ja seid ja nicht ab dem Zusammenziehen Siamesische Zwillinge#winke

LG#klee

(12) 01.03.15 - 17:08
aucheinwassermann

Hallo,

so spontan würde ich sagen - lasst es doch so wie es ist.

Du warst dreimal verheiratet - und es gab vermutlich gute Gründe für das Scheitern dieser Ehen (also ich würd ja fast sagen beim 3. Mal ist man unbelehrbar :-D oder hat irgendwelche alten Muster nicht aufgearbeitet, aber immer noch Erwartungen und Hoffnungen an einen Mann, welche, musst du wissen.)

Und er - hatte viele Frauen und war noch nie verheiratet. Ehrlich gesagt könnte ich mir vorstellen dass sich da zwei gefunden haben die sich nicht gut tun werden - dir unterstell ich mal ein gewisses Sicherheitsbedürfnis (warum sonst 3x heiraten) und ihm Unabhängigkeitsbestreben - kein Wunsch nach festen Bindungen. Und wenn ich lese: keine Routine in der Beziehung - ehrlich gesagt find ich das einen gutgemeinten Wunsch, aber - wie soll das denn gehen? 80 Prozent des Alltags oder noch mehr sind Routine mehr oder weniger.

Und gerade das Zusammenleben/das ständige Verfügbarsein des Partners führt doch zu Routine! Für mich liest es sich ein bisschen wie wasch mich aber mach mich nicht nass. Und ja, es ist schön, abends gemeinsam einzuschlafen, aber die Zahnpastaspritzer am Spiegel morgens nicht.

Ich würde mir das echt gut überlegen, zumal ja noch deine Tochter mitbetroffen ist.

Hallo,

" ...er will keine Routine in unserer Beziehung haben weil das aus seiner Sicht in die Trennung führt."#rofl#rofl#rofl

Dann streng dich mal schon jetzt an, dass du niemals in der alten Jogginghose nach einem anstrengenden (Arbeits-)Tag vorm Fernseher fläzt bzw. dass ihr nicht zwei Abende nacheinander dasselbe tut, esst oder sonst was. Wegen der aufkommenden Routine weißt du.
Daran sehe ich ganz deutlich, dass der Mann überhaupt nicht weiß, wovon er spricht und vom Zusammenleben sehr utopische Vorstellungen hat.
Und ganz ehrlich: spätestens nach ein bis zwei Jahren ist eine gewissen Routine drin. Das weißt du doch sicher auch nach drei gescheiterten Ehen.

Im Sinne euer beiden Seelenheils. Lasst das mit dem Zusammenziehen und seid so glücklich.
Wenn ihr allerdings das Rezept findet, bei dem trotz Zusammenlebens wirklich nie Routine aufkommt, lass es mich bitte wissen. Es interessiert mich wirklich...

LG

Nici

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