Möchte gerade meinen Mann vor die Tür setzen...

    • (1) 01.03.15 - 00:42
      Deprimiert

      Wir sind uns ja nicht immer grün, aber momentan haben wir eine rabenschwarze Phase. Wir haben ein Kind und sind ein paar Jahre zusammen, zu den Eckdaten. Er ist momentan zu Hause, weil er sich von einer Grippe erholt. Laut eigenen Aussagen kann er kaum laufen ohne dass ihm die beine wegknicken und ist einfach nur schlapp. Ich glaube ihm das auch nur irgendwie bin ich da nicht mehr sicher, ob ich mir sein Verhalten bieten möchte. Ich hab vorhin unseren Sohn ins Bett gebracht und bin selbst dabei eingeschlafen. Blöd nur, dass ich zur Zeit 100% der Aufgaben übernehme und mir das nicht erlauben kann. Also steh ich auf und seh meinen Mann an der Playstation sitzen, nachdem er vorher vom Fußball schauen aus der Kneipe kam (kein Alkohol). Ich frage ob er mir kurz helfen kann aufzuräumen. Sagt er mir ob ich mal auf die Uhr geschaut hab. Ja ich bin halt eingeschlafen. Ja er würde bestimmt nichts mehr machen. Er wurde schnell beleidigend und fragte ob ich nur aufgestanden wäre um ihn "mit scheiße zu beschmeißen" (ich habe wirklich nur gefragt ob wir kurz zusammen aufräumen)

      Ich habe ihn nun gebeten im Wohnzimmer zu schlafen, was er auch gemacht hat. Er fährt so schnell aus der Haut. Vielleicht seh ich ihn auch anders zur Zeit, da er sich seine Haare auf 6mm abrasiert hat und einfach nur noch aggressiv wirkt.

      Zur Zeit haben wir uns eigentlich darauf geeinigt, dass ich mich zu 100% auf die Elternschaft konzentriere anstatt gleichzeitig meinen Studienabschluss voranzutreiben. In solchen Momenten, wo eine Trennung im Raum steht, denke ich nur, du bist so blöd. Eines Tages steh ich da, kein Abschluss, Kind, Scheidung. Ich habe mein Studium mal geliebt, nur jetzt gerade weiß ich nicht wo mir der Kopf steht und lösche nur Brandherde.

      Ich hab ja nicht viel erwartet, aber dass ich beleidigt werde, nur weil ich seine Hilfe eingefordert habe, verletzt mich zutiefst. Das ist nicht der Mann, den ich geheiratet habe. Aber stimmt ja, ich habe ihn ja zu dem gemacht (seine aussage). An sich ist er ja ein ganz netter, nur ich bringe ihn dazu so ein Arsch zu sein.

      Mir jetzt zu antworten, dann trenn dich, ist auch wieder zu kurz gedacht. Das würde mir selbst zu so einem Text einfallen. Kann ich mich einfach vom Vater meines Kindes trennen? Mein Sohn liebt ihn abgöttisch, so wie Kinder halt sind. Ich kann momentan nichts empfinden. Wird es wieder anders, wenn er gesund ist? Geht es überhaupt um seine Krankheit? Fehlt hier nicht grundsätzlich der nötige Respekt?

      Wenn er weg ist (so wie heute zum Fußball schauen ) denke ich mir wie still es ist und dass mir etwas fehlen würde. Aber dann kommt er wieder und redet so mit mir. Er hat mir auch nichts zum Geburtstag geschenkt, weil er ja krank ist. (Bestellt ständig fröhlich im Netz) sowas verletzt dann halt noch zusätzlich.

      Puuuh, es tut schonmal gut das alles aufzuschreiben. Momentan wünsche ich mir eine Auszeit von ihm, wo ich mich auf mein Kind und mich und eventuell meine Prüfungen konzentrieren kann. Nur ist er auch nicht bereit für ein paar Tage woanders hinzugehen, außer ich zahle ihm ein Hotel (eigene Aussage). Er könnte durchaus bei seinem Vater oder einem Kumpel unterkommen. Es ist so traurig, dass ich über sowas überhaupt nachdenke.

      Was soll ich nur tun?

      • Warum willst Du denn noch Nachts um 12 aufräumen? Und Dein Mann hat sich die Haare rasiert und wirkt jetzt auf einmal aggressiv auf Dich?

        Wie wäre es denn, wenn Du Dein Studium fertig machst, dann geht es Dir und Deiner Wahrnehmung vielleicht wieder besser?

        • (3) 01.03.15 - 01:31

          Was soll ich denn mit der Antwort anfangen ? Ich weiß nicht ob du Kinder hast, aber ja man muss abends aufräumen wenn sie ein Riesen Chaos hinterlassen. Und die neue Frisur lässt ihn wirklich wie einen schlägertypen aussehen. Schwer zu beschreiben. Aber egal, mit so einer Antwort hilfst du mir nicht, deswegen brauchen wir an der Stelle nicht weiterreden.

          • (4) 01.03.15 - 02:52

            Dann solltest du dahingehend anfangen, dein Kind zu erziehen, dass abends gemeinsam aufgeräumt wird, bevor es in Richtung bettfertig machen und Vorlesen und Einschlaf-Kuscheln geht.
            Mitten in der Nacht aufräumen, ich glaube es nicht.

          • Hallo

            Sorry, aber da muss ich mich echt meiner Vorschreiberin anschliessen.
            Ich weiss nicht wie alt Dein Kleiner ist, aber aufgeräumt wird abends BEVOR der Zwerg (ich habe übrigens zwei davon) ins Bett geht, ZUSAMMEN mit Kind. Irgendwann muss ers ja lernen.
            Und was jetzt die Frisur Deines Partners mit dem Ganzen zu tun hat ist mir auch ein Rätsel. Mein Mann hat auch extrem kurze Haare und sieht mitnichten aggressiv aus oder gar wie ein Schläger. Das mal zu diesem Thema.

            Was ich allerdings nicht verstehe ist das "krank-spielen" Deines Gatten. Wer in die Kneipe kann (wofür auch immer), der kann auch arbeiten bzw. aufräumen. Und Dir würde ich empfehlen, Dein Studium voranzutreiben und für den Kleinen eine Fremdbetreuung zu organisieren in dieser Zeit.

            LG und alles Gute
            Dani

      Liebe Fragestellerin,

      da ich mich momentan in einer sehr ähnlichen Situation befinde und vor einigen Stunden einen ähnlichen Post geschrieben habe kann ich Dich sehr gut verstehen. Auf den ersten Blick hat man das Gefühl, dass etwas Auszeit voneinander Deine Sichtweise vielleicht etwas ändern würde. Allerdings glaube ich das nicht wirklich. Du bittest ihn zu helfen und er beschuldigt DICH warum du überhaupt aufgewacht bist und unterstellt dir, dass Du nur auf Streit aus bist. Für private Annehmlichkeiten hat er aber Kraft und ist plötzlich wieder fit.

      Mit ihm reden wird Dir wahrscheinlich nicht viel bringen, er wird abblocken und Dich wieder beleidigen. Vielleicht schreibst du ihm einen Brief und fährst mit Deinem Kind für ein paar Tage weg? Zu erwarten, dass ER die Wohnung verlässt wird nur noch mehr Frust aufbauen denke ich. Und verzichte bitte NIEMALS NIEMALS auf Dein Studium - egal ob für ihn oder das Kind. Du bist ein Individuum um hast ein Recht darauf glücklich zu sein. Glaube mir, am Ende des Tages wirst Du es bereuen, das sage ich aus eigener Erfahrung. Ich habe zwar studiert, habe allerdings meinen sicheren Job in D für meinen Mann aufgegeben und bin zu ihm ins Ausland gezogen. Und nun stehe ich da vor einem Scherbenhaufen, kann hier nicht wirklich Fuss fassen und bereue es mich überhaupt verliebt zu haben.

      Viel helfen konnte ich Dir nicht, aber ich drücke Dich und wünsche Dir viel Kraft.

    • Also ich finde deinen Kerl auch seltsam. Klar kann man mal krank sein und sich kaum auf den Beinen halten. Das hatte ich auch schon. Nur wenn er dann in die Kneipe kann und ewig vor dem Rechner sitzt dann kanns meiner MEinung nach wirklich nicht so schlimm sein. Denn klar beim Rechner muss er nur sitzen, aber konzentrieren wenns einem schlecht geht wäre kaum möglich! Und wenn du wirklich nur freundlich gefragt hast ist seine Antwort nicht gerechtfertigt. Da hätte es ein freundliches: Schatz schlaf jetzt wieder weiter das kann man morgen noch machen, auch getan!
      Kann man mit dem Knaller mal in Ruhe reden? Und sonst würde ich versuchen, wenn du es nebenher schaffst, das Studium weiter zu machen. Schaden kann es so oder so nie. Egal wie deine und eure gemeinsame Zukunft aussieht.

      Gruß Ela

      Meine Mutter hat so eine Art, ihren Unmut nicht direkt äußern zu können, sondern immer hinter « harmlosen » Themen zu verstecken bzw. in irgendwelchen Spitzen zu überraschenden Momenten zu äußern. Bei ihr hätte die Frage «Hilfst du mir bitte kurz beim Aufräumen?» bedeutet: «Warum hast du nicht schon längst aufgeräumt? Bist du zu blöd, die Unordnung selbst zu sehen? Sei nicht immer so faul, sondern beweg jetzt deinen Arsch und mach es wenigstens mit mir gemeinsam. Vielleicht lernst du ja so mal ein wenig fleißiger zu sein.» Würde man jetzt hier ganz arglos antworten: « Tut mir leid, ich bin wirklich zu erschöpft, um jetzt aufzuräumen. » dann würde sie erstmal alleine mit dem Aufräumen beginnen, um dann so etwas zu sagen wie: « Um in die Bar zum Feiern zu gehen, dafür ist man aber nicht zu erschöpft, das geht noch, aber mal drei Socken aufzuheben, das ist zu viel verlangt. Aber ich bin wahrscheinlich selbst schuld, dass ich geglaubt habe, du könntest dich jetzt noch bewegen oder wahrscheinlich verstehe ich einfach nicht wie wichtig jetzt die Playstation für dich ist. Ja, wahrscheinlich bin ich zu blöd dafür. »

      Das hat natürlich zur Folge, dass man sie nicht immer gleich versteht, sondern nur, wenn man sie sehr gut kennt und dann stets auf der Hut ist, jeden versteckten Hinweis zu erkennen, damit man dann nicht später dafür fertig gemacht wird, dass man ihr nicht geholfen hat. Das hat wiederum zur Folge, dass sie gar keine wirklich harmlos gemeinte Frage mehr stellen kann, weil ihr Nahestehende dahinter sofort einen Angriff vermuten.

      Dein Mann hat jetzt im Prinzip auf dich genau so reagiert, als wärst du meine Mutter. Und du reagierst genau so, wie sie es tun würde: «Ich habe doch nur eine harmlose Frage gestellt, warum reagiert er so? » Jetzt meine Frage an dich: Bist du so wie meine Mutter? Ist dein Mann es gewohnt, dass sich hinter harmlosen Fragen in Wirklichkeit Angriffe verstecken? Dann wäre seine Reaktion evtl. verständlich und du solltest vielleicht an offener Kommunikation arbeiten. Vielleicht war aber auch die Mutter deines Mannes so wie meine und er überträgt das auf andere Frauen und ist generell immer auf der Hut?

      Vielleicht ist es auch ganz etwas anderes, aber ich wollte zumindest meine Erfahrungen mal in den Raum werfen.

      • Das waren meine Gedanken dazu, auch wenn ich nicht an meine Mutter denken musste. Aber wir hatten das gleiche Kopfkino.

        :-)

        (10) 01.03.15 - 09:07

        Ich habe mir den Ausgangstext nach Whites Antwort nochmal durchgelesen und ein paar Stellen entdeckt, die mir erst gar nicht so aufgefallen waren. Dass dein Mann so nicht gewesen ist, als ihr euch kennenlerntet und er dir die Schuld an seinem Verhalten gibt, sprechen wirklich dafür, dass du da ähnliche Muster innehast wie meine Mutter (der das leider kaum bewusst ist und die sich sehr schwer tut, daran zu arbeiten).

        Ich würde euch da eine Paarberatung nahelegen, die helfen, solche destruktiven Kommunikationsmuster zu verändern. Ich kenne das von mir selber, ich bin ja Kind meiner Mutter und habe natürlich die gleichen Dinger drauf. Ich habe auch schon einen Partner « verschlissen » der sich mit der Zeit meiner Art immer mehr angenähert hat. Mit meinem jetzigen Partner klappt alles viel besser, was ausschließlich daran liegt, dass ich die Trennung vor 6 Jahren zum Anlass genommen habe, ganz viel an mir zu arbeiten. Ich habe mit meinem jetzigen Partner den Deal gemacht, dass er seine liebevolle Art beibehält und sich nicht von meinen gelegentlichen Spitzen dazu hinreißen lässt, ebenso gemein zu sein, während ich ganz doll an mir arbeite, dass mir das möglichst selten passiert und ich mich dann hinterher dafür entschuldige, wenn es eben doch passiert ist. Das klappt seit 5 Jahren sehr gut. :) Und neulich war meine Mutti zu Besuch und mein Partner durfte mal erster Hand erleben, was für Spitzen sie so drauf hat, ich glaube, jetzt versteht er mich noch besser :)

    Wer "feiern" kann, kann auch "arbeiten". Ergo, wenn er fit genug für die Kneipe ist, dann kann er auch etwas mit wegräumen. (Wieso geht er eigentlich in die Kneipe, wenn er krankgeschrieben ist???)

    BTW: Ich würde Dir raten, so schnell wie möglich weiter zu studieren, Teilzeit z.B. Oder wenigstens 1-2 Seminare die Woche. Da könnte man einen den Kleinen auch mal mitnehmen.

    LG

    Hallo!

    Naja, mir scheint ihr seit beide sehr unzufrieden. Solche Aggressionen kommen ja nicht von irgendwo. Dein Mann war wohl krank, jetzt ging es ihm besser und ihm fällt eventuell die Decke auf den Kopf. Trotz Playstation und Fussball schauen. Das kann mein Mann übrigens auch sehr lange (Fussball schauen), selbst wenn es ihm nicht so gut geht. Das dein Mann da etwas gejammert hat wegen Schlappheit....Tja, vielleicht hat er gehofft du würdest ihm ein bißchen bemitleiden und bemuttern. Hast du ihm da geholfen mit seiner Grippe? Wenn nicht kommt er sich vielleicht wirklich alleingelassen vor. Das führt auch nicht unbedingt dazu das man sich dann besser fühlt.....

    Das du so spät noch mit Aufräumen kommst....äh, ganz ehrlich das würde mich auch aufregen. Wenn dir das so wichtig ist, musst du das eben alleine machen.
    Man kann durchaus auch mal Sachen liegen lassen, wenn es einem Zuviel wird und das am nächsten Tag machen. Deswegen würde ich mich jetzt nicht aufregen.

    Wieso hast du ihn gebeten auf der Couch zu schlafen? Das verstehe ich nicht. Ich finde das hat was von Abschieben und macht die Situation auch nicht besser. Das zeigt das du seine Nähe nicht willst, sehr frustrierend für deinen Mann. Du steuerst ja auch dazu bei das ihr euch immer weiter voneinander entfernt.
    Wegen dem Geburtagsgeschenk. Naja, wenn er zu dem Zeitpunkt was im Internet bestellt hat, dann hätte er sicherlich auch was für dich bestellen können, das ist wohl wahr. Warum er das nicht getan hat weiss ich nicht. Ich würde ihn fragen. Möglich das er durch das Theater einfach keine Lust hatte dir noch eine Freude zu machen.

    Das er so schnippisch ist. Nunja, für mich ist das immer ein Zeichen der Unzufriedenheit Allgemein. Vielleicht solltet ihr euch einfach mal zusammen setzen und darüber sprechen was euch wichtig ist und wie das weitergehen soll. Trennung....na, ich glaube das wäre für euch Beide erstmal keine Option. Auszeit vielleicht schon eher.

    An deiner Stelle würde ich versuchen weiter mit dem Studium zu machen. Einfach auch weil du dann vielleicht auch etwas gelassener werden würdest. Dir scheint das ja schon zu fehlen. Aber sehr wichtig ist wirklich, darüber zu sprechen wenn dein Mann wieder richtig Gesund ist und du den Eindruck hast man kann mit ihm reden.
    Ich würde da schon klar Stellung beziehen und auch Vorschläge machen wie es wieder besser laufen könnte.

    Auch würde ich die Fehler nicht nur bei ihm suchen, sondern du solltest dich auch mal fragen ob du nicht auch deinen Teil dazu beträgst das bei euch so miese Stimmung herrscht.

    LG Sonja

    (13) 01.03.15 - 22:47

    Hallo,

    ich glaube, bei den meisten Männern kann man (und das ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern ein Zitat meines Mannes!) nicht erwarten, dass sie den Frauen die Wünsche von den Lippen ablesen oder sie "einfach so" wissen...da hilft nur klare Ansprache, sowohl bei Wünschen, was noch gemacht werden oder wo mal angepackt werden soll als auch bei Dingen, die nicht gut laufen (aus Deiner Sicht).

    Generell ist an dem Spruch "wer spricht, dem kann geholfen werden" wirklich was dran - setzt euch zusammen, wenn das Kind im Bett ist und sprecht über Unzufriedenheiten, über gegenseitige Vorstellungen (z.B. Fortsetzung Deines Studiums) etc...und dann entwerft gemeinsam eine idee, wie es funktioneren könnte. Das Ganze wird ausprobiert, regelmäßig überarbeitet und verändert, falls es nicht passt. Wenn beide auch nur ein klein wenig kompromissbereit sind und ihr noch genug füreinander übrig habt, könnte das klappen.

    Ich habe erst angefangen zu studieren, da waren meine Kinder 1 und 4 Jahre alt. Und das war nicht einfach - auch oder besonders für meinen Mann nicht, der plötzlich Pflichten übernehmen musste (z.B. nach einem langen Arbeitstag noch Kinder abholen und Essen machen mit zwei kleinen Kindern am Bein, bis ich gegen halb sieben heimkam, in den ersten Semestern 2-3x die Woche...), die ich vorher ganz selbstverständlich gestämmt habe, weil ich eben zu Hause war. Und auch für die Lernphasen mussten wir uns was überlegen...Nach 3 Monaten meinte mein Mann, er wisse nicht, ob er das 3 Jahre lang durchhalten könne und ich habe gemerkt, dass wir Rede - und Veränderungsbedarf haben. Gemeinsam haben wir uns umorganisiert, abendliches warmes Essen in ein kaltes umgewandelt und dafür gesorgt, dass die Zutaten bereits da waren und nur noch auf den Tisch geräumt werden mussten - das ging schon besser.
    Auch die Hausarbeit wurde plötzlich deutlich mehr verteilt und auch für die Krankphasen der Kinder musste Plan B her - wir haben vereinbart, dass ich daheim bleibe, da einfacher machbar; dafür hat er dafür gesorgt, dass er in meinen Prüfungsphasen so flexibel war, dass ich die Prüfungen machen konnte, auch wenn die Kinder krank waren.
    Nach drei Jahren hatte ich meinen Bachelor in der Tasche aber leicht war es nicht...

    Dein Mann scheint nun nicht besonders kompromissbereit - aber vielleicht fühlt er sich auch einfach nur etwas überfahren von Deinen Ideen und Vorstellungen? Hast Du ihn mal danach gefragt, wie er sich die Zukunft vorstellt?

    Sprecht doch nochmal in Ruhe miteinander. Vielleicht könnt ihr euer Kind mal einen Abend an einen Babysitter, Oma und Opa oder so übergeben und gemeinsam ein wenig Paarzeit genießen, wo ihr auch die Gelegenheit habt, mal zu reden...

    LG

    a79

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