Doppelleben: Ich kann nicht mehr.... Seite: 2

            • Was soll das denn für ein Ausrede sein?

              Mitleid mit denen, die dieses Gefühl nicht kennen? Wie bitte?#klatsch#klatsch#augen

              Ich bin froh dieses Gefühl nicht zulernen und hoffe es niemals kennenzulernen, da weder mein Mann noch sonst jemand so etwas verdient haben!

              • Ja welches Gefühl eigentlich????
                Das "Boah geil ich mache gerade etwas Verbotenes, da ist der Sex gleich viel besser!"
                oder das "Haha, ich hintergehe dich und du Schwachkopf merkst es nichtmal!"
                oder das "Du bist so viel besser als mein Mann und ich bin ein böses Mädchen!"
                #schock#schock#schock

                • (19) 06.04.15 - 10:06

                  an alle die hier so böse kommentieren,

                  ich wünsche euch, dass ihr in eurem Leben niemals in solch eine Situation kommt.

                  Aber was sag ich da, ihr seid ja 100%ig sicher, dass euch sowas nie passieren kann - na, warten wir mal ab.

            "...Es dem Mann zu beichten ist auf jeden Fall nicht gut..."

            So pauschal ist diese Ausage einfach nicht richtig! Du glaubst, dass es so ist, weil du dich innerlich nie von deiner Affaire lösen wolltest.

            Solange du es deinem Mann nicht sagst, hast du sozusagen immer ein Hintertürchen offen! Solange du es nicht sagst, entscheidest nur du über deine Ehe, dein Mann "darf" das nicht.

            Aber...ich zum Beispiel habe es meinem Mann gesagt, und das war gut und richtig! Er sagt heute: dass ich es gesagt habe, hat ihm überhaupt gezeigt, dass ich um unsere Ehe kämpfen will, ihn nicht weiter besch***en will.

            Dass ich es gesagt habe, ist der Grund, warum er überhaupt noch versucht hat, die Ehe zu retten. Wäre er mir draufgekommen, hätte mich erwischt, er glaubt, das hätte er mir nie verzeihen können.

            Aber dass ich ihm die Wahrheit gesagt habe, damit habe ich IHM die Wahl gelassen, ob er diese Ehe noch will. Das war die Grundvoraussetzung für ihn, sagt er.

            Insofern...ist dein so pauschaler Rat...nicht wirklich sinnvoll. Aber er zeigt deine Angst und zeigt, dass du deinem Mann nicht wirklich zeigen möchtest, wer du bist... mit wem er verheiratet ist. Du willst ihn "behalten", aber mehr nicht. Du willst keine wirkliche Beziehung zu ihm.

      (23) 06.04.15 - 22:55
      Einen kurzfristigen

      Seitensprung sollte man nicht beichten (wenn das kein Standard ist).

      Man hat aber keine Affäre über 1,5 Jahre und hält die geheim, ohne das es einem an Anstand, Moral und am schlimmsten, an jeglichem Respekt dem Partner gegenüber mangelt.

      Wer einen Ar... in der Hose hat zieht Konsequenzen.

      Statt dessen Egoismus in Reinform.

      Aufgrund der vielen Zustimmungen zu Deiner Ansicht, muss aber wohl ich falsch liegen.

(24) 05.04.15 - 21:47

Ja da hast du völlig recht. ...alles ist verkorkst und kaputt! Du hast deinen Mann garnicht verdient und er so wie du ihn beschrieben hast, nicht so verarscht zu werden! Dein Lover ist genauso ein Arsch wie du keine frage! Aber jetzt echt mal ganz ehrlich. ..du heulst hier rum und vögelst trotzdem schön weiter? ???

Ich hoffe nur das dein gewissen dich auffrisst und du deinen Armen Mann das nicht mehr weiter antust! Wie würdest du dich fühlen, wenn dein mann seid Jahren eine geliebte hätte und du würdest denken es sei alles ok! ?
Hey wach echt mal auf und denk mal drüber nach das nicht du das Opfer bist!!!!!! Kein Mensch hat sowas verdient. .......

Wenn du magst kannst du mir gern schreiben u man kann sich austauschen denn ich kenne diese Situation u versteh deine Gefühle.

(27) 06.04.15 - 11:29
habdasalleshintermir

Ich habe das alles, was du da schilderst, durch. Die Affaire lief fast ein Jahr; ich bin verheiratet, er ist verheiratet.

Was ich gemacht habe: ich habe es meinem Mann gesagt. Was dann kam...Gespräche, Streit, Tränen, Briefe, Distanz, Nähe. Am Ende: Neuanfang mit meinem Mann, Kontaktabbruch zum Geliebten. Deswegen zwei Monate Liebeskummer. Der ging weg. Was blieb?

Wieder angekommen sein in der Ehe. Das Wissen, daß ich mich auf einen immer verlassen kann: meinen Mann.

Ich habe Glück gehabt, es hätte auch sein können, daß mein Mann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat, die Ehe beendet. Von meinem Geliebten war eh nie zu erwarten, daß er seine Frau verlässt. Ich hätte durchaus auch alleine dastehen können am Ende. Das war mir bewußt. Es kam einfach der Moment, wo ich bereit war, auch das zu tragen. Nur das ewige Lügen, das konnte ich nicht mehr ertragen.

Eines sollte dir klar sein: je mehr du deinen Mann anlügst, desto mehr entfernst du dich von ihm, bildet sich ein tiefer Graben zwischen euch. Es kann der Moment kommen, wo diese Entfernung nicht mehr zu überwinden ist, egal, was du machst.

Viel Glück.

(28) 06.04.15 - 12:23

"Ich selbst habe mich in den letzten 3 Jahren aber gefühlsmässig doch sehr von ihm abgewandt,ohne genau zu wissen wieso, weshalb, warum, denn er vereint alles was man sich von einem Menschen und Partner wünscht mit dem man den Rest des Lebens verbringen möchte"

Genau an dieser Stelle solltest du ansetzen!

Du stellst deinen Mann als absoluten Traummann dar! Trotzdem scheint dir Wesentliches zu fehlen, ansonsten würdest du nicht mit so einer Leidenschaft in den Armen eines anderes Mannes liegen wollen.

Ich verurteile dich nicht, wahrscheinlich bin ich in einer ähnlichen Situation - nur ohne Affäre. Mein Mann ist ebenfalls verlässlich, ein guter Ehemann und Vater. Wir sind zusammengekommen, als wir beide noch sehr jung waren. Damals hat für mich z.B. Sex noch gar keine Rolle gespielt. Das hat sich bei mir jedoch stark verändert - bei meinem Mann leider nicht.

Wir sind 15 Jahre verheiratet und ich habe in den letzten Jahren zunehmend gemerkt, dass ich oft unzufrieden und fast unglücklich bin, obwohl ja der äußeren Anschein fast perfekt ist. Heute ist mir das, was mir fehlt, um einiges klarer - und trotzdem bringt mir das nicht viel, denn mein Mann kann mich da einfach nicht verstehen. Er ist durch- und durch ein Techniker, ein pragmatischer Mensch, daher auch sehr verlässlich...aber gefühlsbetont ist er z.B. gar nicht. Er redet nie über sich und seine Gefühle, über das, was ihn im Inneren bewegt oder umhertreibt...über seine Wünsche oder Ängste. Keine Ahnung, ob das nur so eine Kleinmädchenfantasie ist...aber mir fehlt das so unendlich. Ich habe nach 15 Jahren das Gefühl meinen Mann gar nicht zu kennen. Es fühlt sich fremd an, zwischen uns. Von meinen eigenen Gedanken erzähle ich ihm fast auch nichts mehr, denn er kann damit einfach nichts anfangen.
Ein anderes großes Thema für mich ist auch die fehlende Sexualität. Er hat sehr wenig Lust, tut "ES" mir zuliebe, um seiner ehelichen Pflicht nachzukommen. Und so leidenschaftlich, wie sich das liest, ist es auch. Es gab in den 15 Jahren keine einzige Begegnung im Bett, wo ich danach körperlich und seelisch befriedigt ins Kissen gesunken bin. Unser Sex ist so weit von dem entfernt, wie ich mir das zwischen zwei sich liebenden vorstellen würde. Und auch komme ich mit Reden einfach nicht weiter, denn mein Mann hat nun Mal ganz andere Befürfnisse. Er ist mit unserem Leben rundum zufrieden und wenn es dann mal wieder aus mir herausbricht, dann kommen gerne so Sprüche wie hier auch "Wenn es dem Esel zu wohl wird..." Ich finde das sehr sehr schade und fühle mich nicht gesehen und nicht ernstgenommen.

Ja und auf der anderen Seite haben wir 3 Kinder. Auf der Familieneben funktionieren wir wunderbar - unsere Kinder haben eine schöne Kindheit. Ich fühle mich nur schlecht und schuldig bei dem Gedanken unsere Familie zu zerstören. Egal, wie ich mich entscheide, der Preis ist in beiden Fällen sehr hoch. Ich habe mir jetzt überlegt eine Eheberatung nur für mich in Anspruch zu nehmen.

Ich wäre also wohl auch ziemlich leichte Beute für einen leidenschaftlichen Mann, der Gott sei Dank bisher nicht meinen Weg gekreuzt hat, was nicht heißt, dass ich mir solche Szene nicht schon tausend Mal im Kopf ausgemalt habe...

Ich habe das Gefühl, dass du noch gar nicht genau weißt, was GENAU dir in deiner Ehe fehlt. ERst, wenn du das ganz genau weißt, wirst du auch wissen, wo und ob du ansetzen kannst. Ich weiß auch nicht, wie oft du schon versucht hast, mit deinem Mann über deine wahren Gefühle zu sprechen. Über all das, was dir wirklich so sehr fehlt. Er kann nichts ändern, wenn er davon nichts weiß.

Liebe Grüße

(29) 06.04.15 - 12:34
Ich habs gemacht

Nur mal vorne weg: wir waren beide nicht verheiratet aber wir waren beide in einer längeren Beziehung.

Mein Doppelleben hat drei Jahre gedauert, dann hab ich mich für meine Affaire entschieden. Wir sind seit über einem Jahr ein glückliches Paar und das mit dem Vertrauen klappt trotz unser Geschichte. Das einzige was ich bereue ist, das ich mich nicht früher getrennt hab und meinen damaligen Partner so lange hintergangen hab.

(30) 06.04.15 - 14:39
Bekennende Sünderin

Ich biete dir jetzt mal ein vollkommen wertfreies Alternativprogramm.

Warum einfach nicht das Beste aus beiden Welten mitnehmen und beides behalten, Affaire und Mann?

Alle, die jetzt laut aufschreien wollen:
Beruhigt euch, es gibt kein jüngstes Gericht, und wir haben nur dieses eine Leben. Es ist zwar egoistisch, aber auch okay, das Leben einfach so zu leben, wie man es für richtig hält und im Moment passt.

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