Mein Mann unterstützt mich nicht....

    • (1) 10.04.15 - 09:52
      Warum nicht

      Ich bin verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Aber zwischen meinem Mann und mir gibt es gerade ein großes Streitthema. Ich würde gerne ein Studium in Psychologie beginnen. Mein Mann hält davon überhaupt nichts. Seine Gründe:
      1. ich habe schon eine Berufsausbildung. Er meint alles weitere sei überflüssig.
      2. wenn ich ein Studium beginne (vor allem ein derart langwieriges) müssten wir sehr lange auf mein Gehalt verzichten und dadurch hätte die ganze Familie, durch meine Wünsche,Einschränkungen.
      3. es wäre Zeit, die ich dann der Familie stehlen würde

      Ich sehe das alles ein wenig anders. Wir können von dem Gehalt von meinem Mann leben. Einschränken müssten wir uns schon ein wenig aber solange alle Rechnungen bezahlt werden können, der Kühlschrank voll ist, meine Kinder alles haben was sie brauchen und wir uns ab und zu auch etwas gönnen können, sehe ich darin kein Problem.
      Ich verstehe nicht ganz, wieso ich jetzt zurückstecken soll, nur weil ich auch gerne heiraten und Mutter werden wollte. Ich habe doch auch noch eigene Interessen. Doch überall höre ich nur "aber du bist doch jetzt Mutter!". Alle versuchen es mir auszureden. Die Familie von meinem Mann, genauso wie meine eigene Familie. Bin ich wirklich so egoistisch, nur weil ich noch studieren möchte?

      • (2) 10.04.15 - 10:03

        Hallo,
        exakt in der Situation (auch gleiche Kinderanzahl) war ich vor 3,5 Jahren, nur dass es bei mir nicht Psychologie, sondern Soziale Arbeit war. ;-)
        Meine Ehe war schon recht brüchig, ich weiß nicht wie es um deine bestellt ist. Jedenfalls war das dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und es zur Trennung kam. Ich habe es schließlich alleine geschafft, mit Unterhalt, Nebenjobs und Unterstützung meiner Eltern usw konnte ich es einigermaßen finanzieren. In der Endphase habe ich mein drittes Kind bekommen. Ich habe gerade meinen Abschluss mit 2 in der Regelstudienzeit geschafft :-D und fange nächste Woche an zu arbeiten. Mein jetziger Ehemann bleibt zu Hause und evt kann er die nächsten Jahre auch sein Sozialpädagogikstudium zu Ende bringen, wo ich ihn selbstverständlich auch unterstützen würde, obwohl er eine Erzieherausblidung hat.

        Ich verstehe es nicht, ich finde es toll wenn der Partner versucht voranzukommen. Natürlich nicht um jeden Preis. Aber wenn die finanziellen Bedingungen stimmen und die Kinder versorgt sind...mache Männer (wie ein Ex) wollen da wohl ihre Frau klein halten.
        Gruß und alles Gute! #klee

        • (3) 10.04.15 - 10:14

          eigentlich lief unsere Beziehung bisher gut. Aufgrund dieser Sache überdenke ich im Moment einiges.

          • (4) 10.04.15 - 11:54

            Das verstehe ich. Wenn es sonst gut läuft, dann gibt es ja evt auch Kompromisse. Z.B. dass du etwas dazuverdienst o.ä. Oder du studierst etwas ähnliches, was nicht ganz so zeitaufwendig ist von den den Jobaussichten besser (Psychologie z.B. wäre auch ein Traum von mir gewesen, das war nicht realistisch). Zwei Sachen wären für mich indiskutabel: wenn er sich nicht angemessen (50:50) an der Kinderbetreuung beteiligen würde und du es deswegen nicht machen kannst oder wenn er überhaupt nicht gesprächsbereit ist. Verletzend ist es auf jeden Fall, wenn der Partner so gar kein Interesse daran hat. Das kenn ich.
            LG

      Ist dein Mann Deutscher oder kommt er aus einem anderen Kulturkreis, in dem Kinder und Familie einen höheren Stellenwert haben als die Berufsausbildung der Mutter?

      • Denk nicht, dass das eine deutsche Tugend sei, dass die (Aus)bildung der Frau wichtig ist.

        • Nein, glaube ich auch nicht. Ich dachte eben anders herum, weil es in manchen Kulturen eben nicht so ist und ganz selbstverständlich der Mann Hauptverdiener mit Job ist und die Frau sich um andere Dinge kümmert - vordringlich eben die Familie. Und da die restliche Familie genauso denkt, lag der Verdacht nahe, dass er die Ansichten praktisch mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und da wird es dann schwierig für die Frau,csich durchzusetzen.

          • Er wird diese Einstellung sicher mit der Muttermilch eingesogen haben - nur als waschechter Deutscher, halt. ;-)
            ich wollte damit nur sagen, du ahnst nicht, wie viele Deutsche davon überzeugt sind, dass der Mann immer noch der Versorger zu sein hat, während die Frau das Essen auf den Tisch bringen, den Herd putzen und die Kinder streicheln soll.
            Das ist ja auch ein sehr deutsches System, wenn man so will. Veraltet, sicher, aber sehr deutsch. Die Franzosen, die Dänen, die Holländer, sie alle arbeiten Mann wie auch Frau und das schon lange.

            Aber das ist ein anderes Thema, eigentlich, von daher. Erstmal egal.

            Ich gehe arbeiten. ;-)

    (10) 10.04.15 - 10:17

    Hallo.

    >>> Ich verstehe nicht ganz, wieso ich jetzt zurückstecken soll, nur weil ich auch gerne heiraten und Mutter werden wollte. <<<

    Weil es die falsche Reihenfolge war?!

    LG

    • (11) 10.04.15 - 10:29

      Es hat sich so ergeben. Ich habe nach dem Abi eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Der Job war zwar okay, aber ausgefüllt hat er mich nicht. Ich war mir damals auch noch nicht sicher was ich wirklich machen wollte.

      • (12) 10.04.15 - 12:38

        Aber Du kannst doch von Deinem Mann nicht völlig selbstverständlich erwarten, dass er Dir nicht nur die Elternzeit finanziert, sondern nun noch auch das Studium ... und eben weiterhin komplett die finanzielle Verantwortung trägt, damit Du Deine Träume verwirklichen kannst ... zumal ja in den Sternen steht, ob Du danach eine Anstellung findest, bzw. dann wieder finanziell zum Familieneinkommen beitragen wirst ...

        ... vielleicht wird er zugänglicher, wenn Du mal konkretere Pläne machst ... Teilzeitstudium PLUS Teilzeitjob usw.

        LG

        • (13) 10.04.15 - 19:45

          Da gebe ich dir recht. Natürlich funktioniert ein Studium mit Kindern. Ich studiere mit zwei Kindern und mein Mann auch. Wir tragen beide zum Familieneinkommen etwa gleich viel bei.

          Die Frage ist zudem, was die TE ihrem Mann gesagt hat. Wenn vor Ehe und Kindern deutlich gesagt wurde, dass sie studieren will, ist es was anderes als wenn ihr Mann davon ausging eine bereits mitten im Job stehende Frau zu heiraten, mit der er auch zb ein Haus finanzieren kann und zusätzlich Urlaube usw. Dafür kennen wir die Ausgangssituation nicht gut genug.

          Tipp an die TE : schaue mal, ob man Psychologie nicht als Fernstudium machen kann. Macht mein Mann mit Informatik auch, um nebenbei seiner Festanstellung nachzugehen. Und ich werde leider auch einige Jahre als Lehrerin arbeiten müssen, bevor ich mein Zweitstudium fertig habe und in meinen Traumjob gehen kann. Selbst wenn mein Mann mich finanzieren würde, würde ich nebenbei arbeiten. Von nichts kommt nichts. Der Lohnausfall einer Person reißt ein riesiges Loch in die Haushaltskasse... so würde ich nie das erreichen, was ich mir auch materiell wünsche.

          Vielleicht reicht deinem Mann nicht, dass er einen gefüllten Kühlschrank hat und bezahlte Rechnungen. Vielleicht versprach er sich die nächsten 5-6 Jahre tatsächlich mehr als das...

          Da hilft nur reden und schauen, was eure Vorstellungen sind. Vielleicht hat er Träume, die sich nur mit Geld verwirklichen lassen (so wie dein Studium ja auch). Da kann ich schon verstehen, dass er sich fragt, warum dein Wunsch über seinen steht. Es geht ja um viele Jahre.

          Alles Gute!

    (14) 10.04.15 - 12:06

    Stimmt hab ich hier schon erst gelesen als Ehefrau und Mutter muss man sich aufgeben und ergeben voll und ganz die Wünsche ablegen und huschen wenn Kind und Mann rufen #augen

    • (15) 10.04.15 - 12:16

      Mit Dir will ich mich NICHT unterhalten!

      • (16) 10.04.15 - 12:31

        Das ist mir relativ Schnuppe, wenn du sowas von dir gibst kannst du nicht nur mit Applaus rechnen. Wenn du dich total aufgibst weil du nen Ring am Finger hast und ein Kind bekommst schön für dich andere sind eben noch Frau und haben bedürfnisse ausserhalb von Windel Wechsel Rotznasen und Männer betütteln

        • (17) 10.04.15 - 12:33

          >>> Wenn du dich total aufgibst weil du nen Ring am Finger hast und ein Kind bekommst schön für dich andere sind eben noch Frau und haben bedürfnisse ausserhalb von Windel Wechsel Rotznasen und Männer betütteln <<<

          Was willst Du eigentlich von mir?
          Du müsstet wissen, dass ich für ein solch sinnleeres Geschreibsel die völlig falsche Adressatin bin ...
          ... und jetzt geh' mir aus der Sonne ... Du hast ein Kontaktverbot zu mir!

          • (18) 10.04.15 - 12:35

            Das wüsste ich nicht das ich das habe #sorry Dies ist ein Forum und man muss eben auch damit rechnen das man nicht einer Meinung ist

            • (19) 10.04.15 - 12:39

              Du weißt ganz genau, dass Du das hast ...

              ... und natürlich kannst Du anderer Meinung sein ... es wäre nur schön, wenn diese auch inhaltlich zu meiner Aussage passen würde und nicht Dein übliches #bla#bla#bla ohne Punkt und Komma und Hauptsache was geschrieben haben!

              Und Tschö!

      (24) 10.04.15 - 13:12

      Ich habe jetzt nicht gelesen, dass er will, dass sie nur noch Hausfrau ist.

      Aber wie viele Frauen würden es so ohne weiteres mitmachen, wenn der Mann heimkommt und sagt, "Schatz, mein Job füllt mich nicht aus, wir kommen ja auch mit Deinem Gehalt klar, ich studiere jetzt noch mal - ob ich hinterher mehr verdiene oder wie meine Aussichten dann sind, ist ja erst mal wurst"?

      (25) 12.04.15 - 12:26

      Wenn Du was Persönliches loswerden willst, dann tu das doch bitte auf der passenden Ebene und nicht ständig so dermaßen am Tema vorbei.
      Wenn Du den Eingangsbeitrag mal sinnerfassend liest, geht es überhaupt nicht um einen Mann, der seine Frau in die Küche sperrt, sondern er ist nicht einverstanden, dass sie ihren aktuellen JOB aufgibt, um Vollzeit zu studieren und im damit über Jahre die komplette finanzielle Verantwortung auferlegt.

      Gruß,

      W

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