Kind aufpassen

    • (1) 25.04.15 - 22:26
      laaleeluu

      Hallo ihr Lieben,

      ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, wenn nicht tut es mir leid.

      Mein Mann und ich haben uns vor ca 2 Monaten getrennt, wie haben eine gemeinsame Tochter im alter von 1 1/2 Jahren.
      Er kommt 2 mal die Woche vorbei um sie zu sehen für 1- 2 Stunden, sind aber keine festen Tage er ruft spontan an und fragt ob wir Zuhause sind.
      Ich bin da sehr kulant weil er wegen seiner Arbeit nie soweit voraus planen kann.

      Jetzt mal zum Thema: Es geht ums aufpassen der Kleinen wenn ich einfach nur mal einen Abend bzw halben für mich haben möchte!

      Wenn ich frage ob er heute bzw am xyz abends auf sie aufpassen kann, bzw bei mir ist während sie schläft, sagt er nur, dass ich selber mit der Situation klar kommen muss und er keine lust hat den "Babysitter" zu spielen, will aber nicht das jemand anders auf sie aufpasst, sei es am Tag bzw in der Nacht!

      Was sagt ihr dazu?

      Liebe Grüße#blume

      • Was ich dazu sagen würde, wenn der Vater meiner Tochter sowas sagt?
        Es würde sich nicht gut anhören.

        LG

        " er keine lust hat den "Babysitter" zu spielen, will aber nicht das jemand anders auf sie aufpasst, sei es am Tag bzw in der Nacht!"

        Variante A
        Am xy habe ich was vor. Willst du die Kleine nehmen oder soll ich einen Babysitter organisieren?

        Variante B
        Nix sagen und Babysitter organisieren.

        Ich persönlich nehme ja an dass er mit der Trennung noch so seine Schwierigkeiten hat und dir daher nicht entgegenkommen will. Wie auch immer, dich zu hause einsperren kann er nicht.

        Generell solltet ihr beide darauf achten alles was das Kind betrifft möglichst konfliktfrei zu regeln. Auf Elternebene müsst ihr euch noch viele Jahre lang verständigen!

        LG

        (4) 25.04.15 - 23:13

        "Wenn ich frage ob er heute bzw am xyz abends auf sie aufpassen kann, bzw bei mir ist während sie schläft, sagt er nur, dass ich selber mit der Situation klar kommen muss und er keine lust hat den "Babysitter" zu spielen, will aber nicht das jemand anders auf sie aufpasst, sei es am Tag bzw in der Nacht!"

        Sag ihm schlicht das du mit der Situation super klarkommst, wenn er nicht will besorgst du dir eben einen Babysitter. Er hat ja das Problem damit, nicht du ;-)

      • (5) 25.04.15 - 23:13

        "... wenn ich einfach nur mal einen Abend bzw halben für mich haben möchte (...) sagt er nur, dass (...) er keine lust hat den "Babysitter" zu spielen, will aber nicht das jemand anders auf sie aufpasst"

        Der erste Teil ist nachvollziehbar. Dass er deswegen auf das Kind aufpassen soll, damit Du "vögelfrei" hast, ist eine Zumutung. Wenn Du diese Freiheit haben willst, solltest Du Dich auch selbst um die Rahmenbedingungen bemühen.

        Der zweite Teil hingegen geht ihn nichts an. Wenn Du Dich fremder Hilfe bedienst, um frei zu haben, und er das Angebot, sich inzwischen um seine Tochter zu kümmern, nicht annimmt, hat er Dir auch nicht mehr vorzuschreiben, wie Du die Alternative organisierst. Schließlich lebt ihr nunmal getrennt.

        Die faire Lösung liegt also irgendwo zwischen diesen Positionen. Sprecht miteinander, arrangiert Euch!

        N.

        • (6) 25.04.15 - 23:22

          "Dass er deswegen auf das Kind aufpassen soll, damit Du "vögelfrei" hast, ist eine Zumutung."

          Aber WARUM? Er hat doch die ganze restliche Woche "vögelfrei", ist das für die Mutter dann aber keine Zumutung....? Diese Logik verstehe ich nicht, es geht hier um Kinderbetreuung und nicht um Paarprobleme...!

          K

          • (7) 27.04.15 - 13:31

            Jede Medaille hat zwei Seiten. Die Rückseite von "Sorgerecht" heißt "Aufsichtspflicht".

            Es ist also i.O., der Mutter das Sorgerecht zuzugestehen, und wenn sie dann mal ihren nächtlichen Spaß haben will, soll doch bitte ganz spontan (also jenseits vereinbarter Besuchs- / Aufsichts- / Umgangszeiten) jeweils der Vater einspringen müssen?

            Glücklicherweise (für die nicht sorgeberechtigten Väter) gibt es in D kein Familiengericht, das sich Deinen kruden Ansichten anschlösse. Vollklatsche. #klatsch

            (da helfen auch juristisch unbeleckte Claqueure im Duzend nicht weiter #rofl)

            • (8) 27.04.15 - 23:43

              Ich gehe davon aus, das deine Antwort nicht an mich gerichtet war.

              Ich hab mich ja lediglich gewundert, warum es für einen Vater eine "Zumutung" sein sollte, sein eigenes Kind zu betreuen... Oder siehst du es tatsächlich so???

              K

              • (9) 28.04.15 - 00:52

                Natürlich betrachte ich es grundsätzlich nicht als Zumutung, mein eigenes Kind zu betreuen. Persönlich mache ich das sehr gerne und betrachte es als Bereicherung für mein Leben (privat haben wir in der Familie tatsächlich eine 100% "verdrehte" Rollenverteilung).

                Die "Zumutung" im konkreten Fall besteht in der Verknüpfung mit dem Anlass und der Erwartungshaltung der Mutter. Klar kann sie mal fragen, ob er das Kind nimmt; warum auch nicht. Genauso klar kann er "nein" sagen, wenn er keine Lust hat: er ist nicht dazu verpflichtet, die beiden führen gerade einen Rosenkrieg, warum sollte er ihr einen Gefallen tun? Es dient weder seinem eigenen Nutzen noch dem Wohl des Kindes.

                Was mich nun in höchstem Maße amüsiert (aber kein bisschen erstaunt !!!) ist die Tatsache, dass die durchschnittliche Userin hiesiger Plattform (aktueller Stand 28:1 entsprechend 97%) nicht in der Lage ist, sich von der Geschlechterrolle zu trennen. Sie ergreift tröstend Partei für die "gute" Mutter und schlägt auf den "bösen" Vater ein, völlig ausblendend, dass die "arme" Frau gerade versucht, eine mit ihrem "egoistischen" Mann getroffene Vereinbarung einseitig zu ihren Gunsten zu verschieben. Pawlow hätte an der Beobachtung des hiesigen Zoos seine wahre Freude. Wozu braucht man da noch Hunde? Der hiesige Mikrokosmos ist viel eindrucksvoller.

                Ich bin zufrieden. Mission completed.:-)#danke

            (10) 28.04.15 - 19:02

            Hallo

            Du musst echt ein hartes Leben hinter dir haben, dass du solche Ansichten pflegst, es tut mir leid für dich....

            So wie ich die TE verstanden habe war/ist sie mit dem Kindesvater verheiratet. Somit hat er auch Sorgerecht und nach deine Theorie auch Aufsichtspflicht, neee...? ;-)

            Und von "vögelfrei" hat nicht die TE, sondern eine andere Userin geschrieben. Ob und mit wem die TE an ihren freien Abenden vögelt hat den Vater nun wirklich nicht zu interessieren.

            Ende

            Ps. Gegen deiner Frust wurde ich Sport empfehlen ;-)

      (12) 26.04.15 - 01:39

      WAS sie in ihrer Kinder freien Zeit macht, geht IHN nichts mehr an.
      Selbst wenn es nur ums Vögeln geht. Es ist ihr Leben und schlicht Ihre Sache.

      Und es ist für mich selbstverständlich das der erste Ansprechpartner zum " Babysitten" der Vater ist.

      (13) 26.04.15 - 01:44

      Es ist auch sein Kind und nicht nur ihres und er hat ständig vögelfrei...
      Was ist denn das für eine Denkweise?

      (14) 26.04.15 - 16:53

      Es ist also eine Zumutung, dass der Vater des Kindes, der wohl nach der Trennung jeden Abend “vögelfrei“ ist, einen Abend lang auf SEINEN Nachwuchs aufpassen soll, damit die allein erziehende Mutter mal Kraft tanken kann?
      Ohne Worte.

      Fail!

      Ich würde immer zuerst den anderen Elternteil fragen ob er/sie auf das gemeinsame Kind aufpassen möchte wenn ich am XY irgendwas anderes unternehmen möchte.

      Wenn der Partner/die Partnerin keine Lust hat, was er/sie durchaus für sich entscheiden kann dann ist das o.k.

      Mitteilen was ich vorhabe würde ich, je nach Grudnstimmung auch nicht, ist ja auch für die eigentliche Entscheidung irrelevant.

    So eine Aussage kann mal wieder nur von einem Mann kommen. Wenn Frau mal Zeit für sich haben will, geht sie , ganz klar zu nem Anderen in die Kiste.#klatsch

    Vielleicht will sie einfach mal wieder mit einer Freundin ins Kino oder was trinken gehen???

    Sie hat hier auch nicht geschrieben warum und wer sich getrennt hat. Fakt ist: Sie sind beide Eltern und haben gemeinsam Sorge für das Kind zu tragen. Und in der Situation neigen Männer nun auch dazu sich sämtliche Freiheiten zu nehmen, Frau aber keine Unterstützung zu geben.Tut er es nicht, dann hat er auch nicht das Recht ihr vor zu schreiben ob sie sich einen Babysitter oder Oma und Opa ins Boot holt.

(18) 26.04.15 - 00:11

Ein wirklich gut gemeinter Tipp: lasst Begriffe wie "Babysitter spielen" und "will keine Fremdbetreuung" weg - regelt den REGELMÄßIGEN Umgang mit dem Kind! Kein Job, auch kein Schichtsystem, hat täglich wechselnde Arbeitszeiten.

Ich kenne das auch, dass man wegen der Arbeit eben nicht alle 14 Tage am Wochenende das Kind nehmen kann. Aber es geht auch in der Woche, so lange sie noch klein ist und er wird wohl kaum 7 Tage die Woche arbeiten, oder?Seht zu, dass es geregelt wird. Und nicht spontan, für zwei Stunden.
Es geht bei einem Kind doch nicht ums reine "Aufpassen"! Der Vater hat doch so gar keine Chance, eine Beziehung zu Eurer Tochter auf zu bauen. Das ist extrem wichtig, grade für Mädchen...

LG

(19) 26.04.15 - 00:33

Mhm, das ist natürlich nicht so einfach. Vlt hat er noch arg mit eurer Trennung zu kämpfen und hat Bammel, daß du dich vlt mit einem anderen Mann triffst... Oder er evtl sogar weiß, daß du dich mit einem triffst?! Und versucht es, dadurch zu verhindern....
Was hattest du denn vor, wenn ich fragen darf?

  • (20) 26.04.15 - 01:03

    Warum muss sie was vor haben. sie möchte evt auch einfach mal nicht auf das Kind aufpassen müssen. durch/ausschlafen, mit freunden treffen, ins Kino gehen, etwas trinken/essen gehen, oder einfach nur einen faulen tv abend haben.

    der kindsvater kann machen was er möchte und wann er möchte. warum soll das nicht auch die kindsmutter ab und zu machen/dürfen?

    an die TE, ich würde dafür sorgen das ihr die betreung/Besuchszeiten regelt. es muss ja nicht jede Woche einen speziellen tag sein, halt 1-4 Wochen im voraus planen wann er die kleine zu sich nimmt. auch über nacht.

    er kann immer noch kurzfristig vorbei kommen wen er die kleine sehen möchte, aber ich finde es für eure tochter wie auch für deinen ex wichtig das er sich regelmässig alleine um die kleine kümmert. nur schon für das Verhältnis von den beiden.

    ich würde ihm mal sagen das es so nicht geht, und er sich auch um die kleine kümmern soll. und das ich möchte das er nun auch die betreung übernimmt. auch über nacht und auch mal ein zwei Wochen ferien mässig.
    und das auch du mal ein recht hast auf tochterfreie zeit. es ist anstrengend zu einem Kind rund um die Uhr zu schauen, und du auch ein recht auf "Freizeit" hast. und das wen er nicht sofort regelmässig zu der kleine schaut, du einen Babysitter organiesiert. ob er nun einverstanden ist oder nicht.

    und wen er da nicht mit machen möchte würde ich das vom Jugendamt/richter durchsetzen lassen.

    lg nana

    • (21) 26.04.15 - 01:16

      Ja, selbstverständlich braucht sie als Mutter auch mal eine Auszeit, steht ihr zu, keine Frage. Ich hab das allerdings so verstanden, dass der Vater bei der TE zuhause auf die Tochter aufpassen soll, während diese schläft. Dann fällt der TV-Abend und das Ausschlafen nämlich flach. Ist prinzipiell aber auch egal. Die Betreuungszeit sollte auf jeden Fall besser bzw strukturierter geplant sein. Auch wesentlich voraussehbarer..

(23) 26.04.15 - 13:17

Mit der Trennund hat er wohl zu kämpfen, aber mit einem anderen Mann oder desgleichen hat es nichts zu tun. Er gönnt es mir einfach nicht!

Ich wurde zu einem Geburtstag abends eingeladen.

Seine Begründung ist, wenn sie abends schläft hat er ja nichts von ihr und das er mir keinen Gefallen tun möchte!

Aber ich bin für ihn auch immer flexibel, wenn er anruft und seine Tochter sehen will, verschiebe sogar extra für ihn einige Sachen!
Unter der Woche kann er erst immer erst gegen 18 Uhr was ich eig ja zu spät finde, weil sie gegen 20 Uhr ins Bett geht und er selbstverständlich 1 - 2 Stunden bleibt...
Es ist ja nicht so das ich nur dran denke, dass unsere Tochter ihren Vater sehen kann, sondern es geht mir auch um ihn, dass er sie sieht! Zb wenn er hier auf der Couch sitzt gebe ich ihm heimlich einen Riegel Schokolade, dass er es ihr gibt und sie sich wie verrückt freut und er sich dann natürlich auch...

Finde es irgendwie total unfair von ihm:-(

  • (24) 26.04.15 - 14:00

    Ihr braucht dringend ganz klar gesetzte Umgangszeiten, seine Arbeit MUSS er auf die Reihe kriegen.

    Er hat dir nicht zu sagen, das oder das macht er nicht. Seibe Zeiten beispielsweise freitags von 16.00 bis samstags 16.00 und das jede woche. Er muss an der Erziehung und Betreuung teilhaben, auf seine Arbeitszeitn "gepfiffen". Andere Väter müssen das auch regeln.

    Ubd was DU in der Papa-Zeit machst, hat ihn nicht zu interessieren.

    Allerdings würden sicherlich auch andere frisch getrennte Väter ähnlich reagieren, wenn sie als Babysitter für Muddi herhalten sollen.

    Alles Gute

    Ps: Die Diakonie bietez Trennungsberatung an, da könntet ihr eine gemeinsame Regelung finden!

(25) 26.04.15 - 01:22

Auch wenn dem werten Papa das nicht passt, dass jemand anderes auf seine Tochter aufpasst..Was ist denn mit Oma und Opa? Auch von Seiten des Vaters? Besteht da keine Möglichkeit, daß die Kleine da schlafen könnte?

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