Schwanger von Affäre

    • (1) 03.05.15 - 10:24

      Hallo,
      Ohje.....durch den Text hier werde ich mir wohl einiges anhören müssen.
      Bei mir war in den letzten Monaten einiges los. Ich bin seit 8 Jahren mit meinem Mann zusammen,seit 3 Jahren sind wir verheiratet. Ich Liebe meinen Mann ,jedoch wurde unsere noch recht junge Ehe mit einigen Schicksalsschlägen bereits konfrontiert so das wir uns immer mehr auseinander lebten. Ich hab mich nicht mehr geliebt,begehrt oder wichtig gefühlt, ein entfernter Freund war in dieser Zeit für mich da,er hörte mir zu und gab mir das Gefühl zurück, eine Frau zu sein. Nach einer Party,ist es dann passiert,wir sind zusammen im Bett gelandet. Ja wir hatten beide was getrunken,aber Schuld trägt hierbei sicherlich nicht der Alkohol, meiner Meinung nach,wäre das eh nur eine billige Ausrede. Ich wusste das es falsch ist,aber es fühlte sich in dem Moment einfach gut an,zumal schon seit einigen Monaten nichts mehr zwischen mir und meinem Mann lief! Am nächsten Tag fühlte ich mich so schlecht wie noch nie zuvor in meinem Leben,schreckliche Schuldgefühle haben mich geplagt, 4 Wochen später dann,der positive SS-Test????! Ich wusste nicht mehr weiter,dachte über Abtreibung nach,aber ganz ehrlich,ich konnte doch diesem Baby nicht das Leben verwehren nur weil ich einen sau blöden Fehler gemacht hatte. Es war also an der Zeit,mit der Wahrheit rauszurücken. Der schlimmste Tag meines ganzen Lebens. Zuerst hab ich den Kindsvater informiert,der sich über die Neuigkeit freute und versprach zu mir zu halten. Eigentlich von ihm eine natürlich sehr positive Reaktion,aber andererseits wollte ich mich nicht von meinem Mann trennen!Das mein Mann mich liebt,das wusste ich,aber mir war auch klar, daß es für ihn sehr schwer wird diese Sache zu verzeihen, geschweige denn mir jemals wieder Vertrauen zu schenken,aber ich hoffte trotzdem. An dem Abend als ich meinem Mann alles beichten wollte,hatten wir riesigen Streit,der ging soweit das er seine Klamotten packte und weg ist. 3 lange Tage haben wir nur über das Handy kommuniziert bis ich ihm dann,alles beichtete. Mittlerweile hat er eine eigene Wohnung und ich bin schon in der 33. SSW, mein Mann kommt einmal in der Woche vorbei um seine Post zu holen,er bleibt dann immer noch kurz. Gestern hab ich dann meinen ganzen Mut zusammengefasst und ihn gefragt,wie es denn jetzt weiter gehen soll. Dann die bittere Erkenntnis, für ihn ist es unverzeihlich und er will die Scheidung,für ihn ist es auch unerträglich was die "Leute" reden würden,wir wohnen halt im Dorf. Vor ein paar Wochen bat ich ihn,mit mir eine Eheberatung aufzusuchen,das lehnte er jedoch ab.
      Ich weiß das ich seine Entscheidung akzeptieren muss,es tut nur so schrecklich weh und ich weiß einfach nicht,ob ich das jetzt so hinnehmen soll oder kämpfen soll?! Ich weiß ich hab einen ganz schlimmen, eigentlich unverzeihlichen Fehler begangen und glaubt mir, ich fühle mich seit Monaten sehr schlecht damit. Schuldzuweisungen brauche ich wirklich keine,die mache ich mir selbst genug. Was soll ich jetzt nur tun?

      • Huhu,

        mehr als das Gespräch zu suchen, kannst du einfach nicht tun.

        Wenn das Fremdgehen für ihn unverzeihlich war, dann musst du das akzeptieren. So bitter es für dich ist. Manchmal weiß man erst, was man hatte, wenn man es verloren hat - so scheint es mir auch bei dir zu sein.

        Er wird bei jedem Besuch mit deinem Fremdgehen konfrontiert, später würde er täglich das Kind sehen und wissen, dass es nicht seines ist. Nicht jeder Mann kann damit leben, das war ein Vertrauensbruch mit bösen Folgen.

        Tut mir Leid, dass es scheinbar keine Chance auf Rettung der Ehe gibt.
        Ich wünsche dir trotzdem alles Gute für die Geburt!

        Ich finde es auch gut, dass du das Kind nicht abgetrieben hast, weil es den "falschen" Vater hat. Es ist ja trotzdem dein Kind und Wert geliebt zu werden.

        LG

        Hi, was du tun sollst?

        Die Suppe auslöffeln die du dir eingebrockt hast.

        Steh dazu und fertig. Dein Baby kommt in ein paar Wochen auf die Welt, da ist kein Platz um sich in Selbstmitleid zu baden.

        Die Entscheidung deines Mannes wirst du wohl oder übel akzeptieren müssen.

        Alles Gute für euch

        Lg Tinkerbell

        Aloha,

        so leid es mir tut, ich vermute, du wirst es akzeptieren muessen.
        Wenn ich es mir umgekehrt vorstelle - mein Freund schläft nach/in einer wie auch immer gearteten Krise, in der wir aber nicht getrennt sind, ohne zu verhüten mit einer Freundin, die dann schwanger wird und das Kind auch behält, sodass es immer Teil unseres Lebens sein und ein Recht auf Glück und die Liebe beider Elternteile hat... da wäre ich leider nicht imstande, das zu verzeihen und noch Teil dieser Konstellation zu bleiben.

        Ich würde es auch furchtbar finden, da ich ihn noch lieben würde, aber es gibt in meiner Welt Dinge, die ich nicht leben will, das gehört dazu.
        Warum hast du denn nicht die Pille danach genommen?? Jetzt ist es ja zu spät, aber das begreife ich gar nicht. Ich verstehe zwar auch die fehlende Verhütung nicht, aber am nächsten Morgen warst du ja zumindest klar genug für ein schlechtes Gewissen. Ist dir diese Pille da nicht in den Sinn genommen? Oder hast du die Schwangerschaft in Kauf genommen/gewollt?
        Ich an deiner Stelle würde wohl wirklich nochmal irgendwann/irgendwie versuchen, meinem Mann zu sagen, wie sehr ich ihn liebe und es bereue, aber das ich nicht in der Lage war, das Kind nicht zu bekommen (hier denke ich für mich auch anders als du, aber das spielt ja keine Rolle).

        Ich kann ihn aber verstehen, wenn er es nicht über sich bringt, dir zu verzeihen oder zurück zu kommen. Du hast mehrere Entscheidungen selbstbestimmt getroffen (Sex mit dem Freund, keine Verhütung, keine Pille danach, keine Abtreibung), er trifft nun seine Entscheidung, als Konsequenz daraus.

        Das der leibliche Vater zu dem Kind stehen will halte ich für gut, dein Mann redet zumindest noch mit dir. Ich hoffe, ihr könnt euch irgendwie "gütlich" einigen.
        Bedenke auch die Rechtsfolgen, da ihr ja noch verheiratet zu sein scheint, dein Mann ist bei der Geburt offiziell der Vater.. ich vermute, ihr habt bereits Schritte eingeleitet (Anwalt...)?

        Alles Gute trotzdem mit dem Kind.

        Ae

        • Bisher wurde von uns beiden noch keine Schritte in Bezug auf Anwalt/Scheidung eingeleitet.

          Von meiner Seite aus nicht,weil ich gehofft hatte,das wir beide es irgendwie schaffen könnten. Meine Schwägerin ist Rechtsanwältin,also gehe ich mal davon aus,das mein Mann über sie die Wege einleiten wird!
          Verhütung,Pille danach......ich hab einfach nicht so weit gedacht, dumm ich weiß es ja selber und ich bade mich sicherlich nicht im Selbstmitleid. Ich hab einen riesigen Fehler begangen, mit dem ich Leben muss und auch werde. Als ich die Entscheidung traf, dieses Baby zu behalten, war ich mir durchaus über die Konsequenzen die daraus folgen könnten bewusst. Traurig zu sein und mir selbst Vorwürfe zu machen,nicht vorher schon mir über die möglichen Konsequenzen Gedanken zu machen, das würde ich nicht als Selbstmitleid bezeichnen.

      Tja, was sollst du nur tun? #kratz Ich würde sagen du sollst dein Leben ohne ihn auf die Reihe kriegen bevor dein Baby da ist. Ich denke der Zug ist abgefahren, was ich voll und ganz nachvollziehen kann. #aerger

    • Dein Mann und Du, ihr habt Euch auseinander gelebt, Du hast Dich nicht geliebt oder wichtig gefühlt, seit Monaten kein Sex....

      Warum denkst Du darüber nach, um diese Ehe zu kämpfen?

      • Weil ich ihn liebe. An dem Spruch "man merkt erst was man hatte,wenn man es bereits verloren hat" ist wahrlich was dran. Die Zeit unserer Trennung jetzt,hat mir einfach die Zeit gegeben, alles nüchtern und von einem gewissen Abstand heraus zu überdenken. Es gibt keinen Menschen den ich besser kenne, den ich je mehr geliebt habe. Ich tue mir einfach schwer aufzugeben.

        • (9) 03.05.15 - 12:46

          ...und wenn der nächste vor dir steht, der dich ja ach so versteht und du dich als Frau fühlen kannst, geht's mit dem auch in die Kiste und dein Mann ist dann wieder der Gehörnte.

          Ne, dir würd ich keine Chance mehr geben. Versetz dich mal in die Lage deines Mannes.

          Ja, du hättest verhüten sollen (und dein Seitensprung auch, was sind das nur für Männer die Ihren Dingdong ohne Gummi reinstecken). Pille danach wäre eine super Idee gewesen.

          Gottseidank hattest du mit deinem Mann noch keine Kinder.

    Du wirst nichts tun können!

    Sieh zu, dass der Kontakt zum Erzeuger des Kindes gut wird/bleibt, so dass das Kind beide Elternteile hat.

    Viel Glück und alles Gute.

    Hallo!

    Ich kann Dir nur raten, nach vorne zu blicken, Dein Leben als Alleinerziehende zu planen und Dich daran zu machen, den Liebeskummer durch zu stehen.

    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Dein Mann nicht mit Dir UND dem dauernden BEweis Deiner Untreue zusammen leben will. Jedes mal wenn er das Kind ansehen würde würde er in dem Gesicht die Ähnlichkeiten mit dem anderen Mann suchen.

    So geht doch auch kein Familienleben, Mama, Kind, gehörnter Ehemann der sich "Papa" nennen lassen soll? Wie sollte er denn eine Beziehung und Bindung zu dem Kind aufbauen, wo er genau weiß, dass ist nicht seines?

    Du musst da leider durch, auch durch den Liebeskummer, und dann weiter schauen. Es gibt ja auch andereMänner, wenn Du den Liebeskummer hinter Dir hast.

    Du hast dich für das Kind entschieden.

    Damit hätte dir die Konsequenz klar sein müssen.

    Hast du wirklich gedacht , da gibt es noch eine Chance für Euch?
    1. Du hast ihn hintergangen.

    2. Ohne Verhütung mit einem anderen geschlafen.

    3. Du bist schwanger geworden.
    4. Du wolltest keinen Abbruch.

    Vier Punkte, die in der Summe unverzeihlich sind.
    Ein Seitensprünge kann vorkommen. ....aber ohne Verhütung. ...sehr verantwortungslos.

    Und dann auch noch schwanger....sorry du hast es verdient allein da zu stehen...

    • Das es verantwortungslos und moralisch absolut inakzeptabel ist,das weiß ich selbst! Ich stehe auch absolut zu meinem Fehler und der daraus folgenden Konsequenz.
      Ich bin auch nur ein Mensch. Da wo Menschen sind, passieren nun mal Fehler. Ich bin sicherlich weder stolz auf mein Handeln, noch lässt es mich unberührt einen Menschen so derart verletzt zu haben. Ob ich dachte das wir trotzdem noch eine Chance haben könnten? Ja das hatte ich zumindest gehofft, natürlich war mir gleich klar, daß es sehr schwer werden würde, weshalb ich ja auch die Unterstützung einer Eheberatung vorgeschlagen hatte. Es geht auch absolut nicht darum,das ich Angst hab alleine da zu stehen, denn das ist überhaupt nicht der Fall.
      Ich hab eine tolle Familie die hinter mir steht, trotz dessen was ich gemacht hab und finanziell unabhängig bin ich auch. Es geht mir also nicht im geringsten darum, meinen Mann zurück zu wollen, um nicht alleine zu sein!

Hallo,

habt ihr zusammen Kinder? Wenn nein - warum nicht?

LG

  • Nein wir haben keine Kinder zusammen. Ich hatte 2010 eine Fehlgeburt, das musste ich erst mal für mich verarbeiten.

    Unser Kinderwunsch haben wir aufgrund des Studiums meines Mannes nach hinten verschoben. Als mein Mann das Studium beendete haben wir es versucht, allerdings kamen kurz darauf recht viele Probleme aus uns zu, so daß zwischen uns nur noch wenig lief und eine Schwangerschaft somit ausblieb.

    • Okay, ich verstehen. Man, das ist echt bitter. Wäre ein Neustart ganz woanders vorstellbar? Ohne den sozialen Druck? Habt ihr das bis zum Ende durchgesprochen?

      Alles Gute.

      • Wir haben eigentlich gar nicht wirklich darüber gesprochen. Mein Mann war nie der Mensch, der gerne über Gefühle gesprochen hat. Er hat mir per WhatsApp geschrieben das er mir das nicht verzeihen kann und deswegen für die Scheidung ist. Er kommt zwar jede Woche bei mir vorbei, aber da er erzählt er viel über seinen Alltag. Ob er bereit wäre es woanders nochmal zu probieren ohne das soziale Umfeld, das weiß ich nicht und dann müsste man ja auch schauen, ob das Arbeitsmäßig überhaupt für uns beide möglich wäre.

        • Ich denke, dass du ihn doch konkreter dahingehend ansprechen solltest. Es ist jetzt so unausgesprochen. Er wird wohl viele Gründe dagegen finden. Jedoch wäre es nicht richtig, nicht einmal wirklich darüber gesprochen zu haben.

          Es gibt Beziehungen, die das ausgehalten haben (ich selbst könnte es jedoch nicht.)

Mal ganz abgesehen von dem ganzen Quatsch: "Ich habe mich nicht mehr als Frau gefühlt und deswegen musste ich mit dem anderen ins Bett hüpfen, weil ich mich wieder als Frau gefühlt habe...quack, quack."

Wenn Dein Mann Selbstachtung hat und einen Funken Stolz in sich trägt, kannst Du die Sache abhaken.

Er muss Dir nicht nur den Betrug verzeihen, sondern würde jeden Tag damit konfrontiert werden - jeden Tag. Auch wäre der andere Mann immer präsent in eurem Leben, so dass Dein Noch-Ehemann eigentlich keine Chance hat mit der Sache abzuschließen.

Und auch dem Kind musst Du doch eine Chance geben unbeschwert und glücklich ins Leben zu starten. Selbst wenn Dein Mann sich einschließt, aus was für verqueren Gründen auch immer, Dir nochmal die Hand zu reichen, dann würde es doch noch sehr lange dauern, bis wieder eine Art von Normalität (wenn das überhaupt möglich ist) eingekehrt ist. Die ganzen Spannungen die zwischen euch täglich allgegenwärtig wären übertragen sich auf das Kind. Und alle 14 Tage kommt der Vater - das "Objekt des Betruges" und holt das Kind...

Ich hoffe Dein "Ex-Mann" kann Dir irgendwann vergeben um seinetwillen. In meinen Augen gibt es für euch keine Zukunft. Du wirst jetzt Mutter und bekommst damit die Verantwortung aufgetragen Dein Kind in ein unbeschwertes Leben zu begleiten - das ist jetzt wichtig.

Dein Mann wird eine andere Frau finden und Du einen anderen Mann. Vielleicht kommt ihr ja in ein paar Jahren wieder zusammen, keine Ahnung. Und das nächste Mal, wenn Du Dich nicht mehr als Frau fühlst, dann solltest Du versuchen, das mit Deinem Partner zu klären, bevor Du mit einem anderen vögelst.

Viel Glück.

Goldig! Hast du erwartet, dass dein Mann das Kind eines anderen groß zieht und finanziert? Ist ja ein Unding. Nun kannst du nur hoffen, dass der Andere dich nimmt und mit dir das Kind groß zieht. Ansonsten endest du wohl alleinerziehend und das arme Kind wird unter dieser Geschichte mit Sicherheit auch leiden. Noch blöder ist es für dein Mann, da er, weil das Kind in der Ehe geboren wird, zunächst als Vater gilt. Aber eins muss man dir ja anrechnen. Du hast es ihm nicht untergeschoben. Das hätte ein Großteil der Frauen sicher auch noch fertig gebracht. Tja. Dumm gelaufen. Das musst du nun wohl ausbaden.

  • (21) 03.05.15 - 18:17

    Sie konnte es dem Ehemann nicht unterschieben, da ja schon eine Weile im Bett nichts mehr mit ihm gelaufen ist. Da bin ich bei Dir, dass es schon sehr gut sein kann, dass sie es versucht hätte. Den Betrug hat die TE ja auch erst gebeichtet als es klar war, dass sie ein Kind von dem anderen bekommt. Aber das ist jetzt irrelevant.

    Aber was ist denn schlimm daran ein Kind als Alleinerziehende großzuziehen? Ebenso muss das Kind sicherlich nicht unter der Situation leiden, wenn die TE zumindest jetzt vernünftig handelt.

    • Ich finde das völlig unangebracht, wie über die TE moralisch geurteilt wird. Sie hat einige bewundernswerte Entscheidungen getroffen.. Sie ist nicht den vermeintlich einfachen Weg gegangen..

      Sie hat alles, so weit es geht mit den Beteiligten geklärt und wird ihr Leben lang für ihren Betrug gerade stehen.. Indem sie ihr Kind groß zieht.

      Dass sie trotz allem hofft, ihre Beziehung zu retten, finde ich völlig legitim. Ihr zu unterstellen, sie hätte ihm ohne mit der Wimper zu zucken das Kind untergeschoben, ist eine wilde Spekulation eurerseits..

      "Wenn die Te jetzt zumindest vernünftig handelt"

      Sie handelt die ganze Zeit schon sehr vernünftig..

      Sie hatte einen Fehltritt mit Folgen.. Und steht sehr wohl für diese ein.

      Ich finde es auch wenig zielführend, ihr noch einmal die moralische Verkommenheit von Fremdgängerinnen unter die Nase zu reiben.

      Ich habe auch vollstes Verständnis für den Mann und ich denke auch, sie sollte sich erst einmal auf ein Leben ohne ihn einrichten... Ich könnte an seiner Stelle die Beziehung vermutlich auch nicht fortführen.. Solch eine Situation ist eine Alptraumsituation.

      Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie ich mich fühlen würde, wenn mein Mann ein Kind mit einer anderen zeugen würde.. Oder wie er sich fühlen würde, wenn ich von einem anderen schwanger würde..

      Ich finde die fehlende Verhütung dabei auch sehr schlimm, viel schlimmer als das Fremdgehen an sich..

      Aber das moralische Urteil ist doch jetzt wenig zielführend.

      VG

      Kate

      • Den eigenen Partner zu betrügen halte ich nun mal für unvernünftig...^^

        Und ich habe nicht die die "moralische Verkommenheit" der TE bewertet, sondern vielmehr die Ursache, die zu dem Betrug geführt hat.

        TE: "Ich hab mich nicht mehr geliebt,begehrt oder wichtig gefühlt,..."

        Diese "Entschuldigung" ist nun mal meines Erachtens wirklich unterirdisch. Und weiterhin kann ich meinen Äußerungen keinerlei Wertung gegenüber dem Verhalten der TE erkennen, da es ja in der Tat nicht zielführend ist.

        Kate: "Sie ist nicht den vermeintlich einfachen Weg gegangen.."

        Es gab keine andere Option mehr für die TE (schwanger und keinen Sex mehr mit dem Ehemann).
        Nach den Einlassungen der TE in ihrem Eröffnungspost hat sie nun mal den Betrug erst gebeichtet, als es klar war, dass sie schwanger war und da liegt die Vermutung nahe, dass hätte es die Möglichkeit gegeben die Vaterschaft zu verheimlichen, diese auch genutzt worden wäre. Auch gerade vor dem Hintergrund, dass sie ihren Mann wohl nicht verlieren möchte. Und zu welchen Entscheidungen Emotionen einen verleiten können, sieht man am Anfang dieser Geschichte.^^

        Und mit Nichten habe ich das in irgendeiner Form bewertet. Das wollte ich nur nochmal klarstellen, da es, so wie Du schreibst, in der Tat nicht zielführend ist.

        • Mit der " Begründung " wie es zu dem Seitensprung kam, wollte ich sicherlich keine Entschuldigung für mein Handeln bringen, meine ganz ehrliche Meinung, es gibt keinen Grund jemanden den man liebt zu betrügen, kein Grund und keine Entschuldigung auf der Welt könnte das rechtfertigen. Dennoch ist es das, was oder wie ich in dem Moment gefühlt habe.

          Natürlich hätte ich meinem Mann das Kind unterschieben können wenn ich das gewollt hätte, schließlich hätte ich dafür nur mit ihm schlafen müssen oder ich hätte mich auch dazu entscheiden können, dieses Baby nicht zu behalten. Also es ist definitiv so, das es andere Möglichkeiten gegeben hätte.

          Das man nicht fremd geht usw ist nichts was mir jemand sagen/schreiben muss, mein Verstand ist schon so weit entwickelt das ich das selbst weiß.

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