32, 2 Kinder und keine Perspektiven

    • (1) 17.05.15 - 15:02
      EineFrauAnfang30

      Hallo,

      es geht bei mir um Folgendes: Ich bin 32 und sehe derzeit keine Perspektiven mehr für mich. Ich habe zwei Minijobs, an denen ich an 6 Tagen die Woche tätig bin. Mir bleibt also genug Zeit für meine Kinder (zwei unter 6 Jahren), den Haushalt, Einkäufe, Termine. Mein Mann arbeitet ca. 40-50 Stunden die Woche. Ich suche schon lange eine Tätigkeit am Vormittag.

      Und nein: Ich KANN aus diversen Gründen nicht regelmäßig nachmittags arbeiten. Maximal bis 13 Uhr. Dies macht meine Situation quasi aussichtslos. Denn ausnahmslos alle Arbeitgeber möchten, dass man auch nachmittags arbeitet. Wobei es aber genug Frauen gibt, die reine Vormittagsstellen haben. Entweder haben die mehr Glück als ich oder einfach entsprechende Beziehungen...

      Ich habe Angst vor dem, was da kommt. Meine Kinder werden größer, meine Auszeit vom Beruf jedoch immer länger. Ich denke ständig über ein 3. Kind nach. Mein Mann will aber keins mehr. Geld, Platz, Autos usw. sind die Gründe.

      Inzwischen denke ich, dass nur ein 3. Kind mir wieder eine Perspektive geben würde. Eine Aufgabe. Denn dass ich eine gut bezahlte Stelle am Vormittag finde, halte ich inzwischen eh für quasi aussichtslos.

      Wenn, müsste es ja jetzt bald kommen. Mit über 40 in den Kindergarten zu rennen, würde ich blöd finden. Ich bin schließlich Mitte 40, wenn meine anderen Kinder ins Erwachsenenalter kommen.

      Soll ich damit ganz abschließen? Wie schaffen andere Frauen das? Sicher nur, weil sie genug Geld in einem Job verdienen und den nicht aufgeben möchten. Ich weiß nicht, wie ich die Zeit bis ich meine Kinder alleine daheim lassen kann überbrücken soll. Minijobs schön und gut. Aber das Wahre ist das ja auch nicht.

      Soll man mit 32 dann quasi schon darauf warten, dass man irgendwann mal Oma wird, um wieder ein Baby zu haben?

      Als meine Kinder klein waren, waren sie furchtbar nervig, ich war total am Ende und nun wünsche ich mir die Zeit zurück. Schaue mir gerne Babys an. Beneide andere, die welche kriegen.

      Beneide andere, die einen guten Job haben. Finde einfach alles doof.

      Andere denken wahrscheinlich wiederum, dass ICH es gut habe. Keine Schulden, Haus und genug Zeit für die Kinder.

      Blöde Situation :-(

            • (5) 17.05.15 - 16:07
              EineFrauAnfang30

              Durch die Weiterbildung: Fachhochschulreife. Bereich Recht.

              (6) 17.05.15 - 21:00

              Hallo "manavgat"

              Nach dem die von die im Gestapo-Stil befragte TE dir binnen gut einer halben Stunde Antwort gegeben hat und wir nun kurz vor neun haben am Abend, also mehr als fünf Stunden nach deiner Frage, ohne eine Reaktion von dir sind, frage ich mich hier an der Stelle, was deine Fragen eigentlich sollen wenn du zu einer Diskussion doch gar nicht bereit bist.

              Du hast neben einem nicht vorhandenen Diskussionsstil auch eine sehr schlechte Erziehung. Du bist unempathisch, unhöflich und (be) nutzt andere Userinnen und deren Threads hòchstens als Bühne, um deine politischen Ansichten durchzuprügeln.

              Spar dir bitte deinen üblichen Karton (#paket) sondern denk einfach mal nach. Bitte!!

              Grüsse

              • (7) 18.05.15 - 18:44

                glaubst Du, ich sitze ewig vor dem Rechner?

                Möglich, dass Du nix zu tun hast, ich schon.

                Und die Antwort ist im übrigen wieder nicht wirklich erhellend. Anfangen kann man damit wirklich nicht viel.

                Also was soll ich Deiner Meinung nach auf diese 2 Halbsätze antworten?

                Da Du kein Geschenk haben willst, spendiere ich eine Runde Prosecco!

                #fest

      Und du meinst, ein 3. Kind löst dein Problem? Selbst wenn es dein aktuelles persönliches Problem lösen würde - wer sagt dir, dass du nicht ein Problem mit deinem Mann bekommen würdest, wo er kein 3. Kind will?!

      Was wäre denn alternativ mit einer Weiterbildung, die dir dann evtl. bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen? Oder alternativ eine Tagemutter/ Babysitter, die/ der sich an 1-2 Nachmittagen um deine Kinder kümmert, so dass du wenigstens dann nachmittags arbeiten könntest?

      Ein weiteres Kind würde Dein Problem doch nur aufschieben bzw. vergrößern. Laß es, wie es ist, die Kinder werden in wenigen Jahren in der Schule sein, und je älter sie sind, desto mehr kannst Du auch wieder nachmittags arbeiten.

      Hallo,

      gibt es denn bei euch in der Gegend keine Nachmittagsbetreuung in Schule und Kiga? Ich habe jetzt lange überlegt, ich kenne wirklich keine Frau mit mindestens Teilzeitstelle die ausschließlich vormittags arbeitet. Alle arbeiten mindestens 1-2 Nachmittage. Die meisten eher 3.
      Alle die nur vormittags arbeiten haben Aushilfsjobs/450€ Jobs.

      In der Situation wo du unbedingt wieder "richtig" arbeiten willst über ein drittes Kind nachzudenken finde ich merkwürdig, regel doch erstmal den (Arbeits)alltag mit zwei Kindern und sieh zu dass du wieder in deinen Beruf kommst. Falls es keine Kitas mit Nachmittagsbetreuung gibt, wie wäre es mit Tagesmutter oder Babysitter?

      LG, Tina, die auch an 3 Nachmittagen die Woche arbeitet ...

      • Hallo,
        ich habe zwischen meinen Kindern nur vormittags gearbeitet. 5 Tage mit je 4 Std. Und ich arbeite jetzt ab Juli auch wieder so.
        Bei mir ist es praktisch, denn wir arbeiten nach Terminen. Da kann man schnell mal ne halbe Stunde dranhängen oder eben mal eher gehen.

    Hi,
    mehr als weiter suchen geht nicht.

    Weiß jeder im Bekanntenkreis, daß Du eine Teilzeitstelle suchst? Ohne Beziehungen geht wirklich kaum was.

    Hier gibt es nichtmal 450 € Jobs, die sich rentieren.

    Durch Initiativbewerbungen kam ich jetzt in einem kleinen Verlag unter, aber die Arbeitszeiten sind 13 - 17 Uhr, täglich.

    Da mein Sohn ein Hausaufgaben-Schlurie ist und die Hausaufgabenbetreuung und mein Mann das sehr entspannt sehen, fange ich um 18 Uhr nochmal an zu nerven.

    Ich geh aber erstmal so weiter arbeiten und halte die Augen offen.

    Schreibe doch mal Initiativbewerbungen und dann findet sich auch was!

    Gruß Claudia

    Ich kann dir nur dringend davon abraten aufgrund deiner hier geschilderten Situation ein drittes Kind zu bekommen.

    Damit löst du das Problem nicht.
    Du schiebst es nur nach hinten und dadurch wird es immer schwieriger etwas zu finden, was deinen Vorstellungen entspricht.

    Du verfestigt deine Perspektivlosigkeit nur.
    Deine Kinder werden selbständig. ...und du dann weniger gebraucht.

    Mit der Vorgabe nur Vormittags zu arbeiten verbaut du dir slles.
    Warum hast du nicht nach der Geburt der Kinder weiter in deinem Job gearbeitet?

    Ein Ausstieg bedeutet immer einen Einschnitt....wer erst gar nicht aussteigt braucht später auch nicht einzusteigen...
    Was sagt dein Mann?
    Habt ihr mal über eure beruflichen Ziele gesprochen bevor die Kinder kamen?
    Wo wolltest du denn hin?
    So wie du dir das vorstellst wird das schwierig werden. ..willst du nur einen Job oder eine sinnvolle Tätigkeit?

    Ein 3. Kind würde dir Perspektive bringen? Sorry, aber selten so ne Schwachsinn gehört. Was soll denn das für ne Perspektive sein? Suche dir Arbeit und höre auf zu jammern!

    (15) 17.05.15 - 19:50

    Ich erzähl dir mal kurz von mir:
    Ich wurde mit 28 ungeplant schwanger und war dadurch gezwungen um zu ziehen als mein kleiner Sohn 1 Jahr alt war. Auch ich hatte keine Chance auf einen Job. Allein erziehend mit 2 Kindern( 1 und 6 Jahre). Einzige Alternative dich ich gefunden habe , ich bin nachts arbeiten gegangen.

    Für diese Zeit musste ich mir jemanden ins Haus holen, damit die Kinder betreut waren.
    Zum Glück zog eine Freundin zu mir und so konnte ich weiter arbeiten. Sie ging tagsüber und ich Nachts. Als mein Kleiner dann in den KiGa kam musste er bis 16 Uhr gehen und so konnte ich anders arbeiten gehen.

    Nie wollte ich mich vom Staat abhängig machen und habe immer Arbeit gefunden. Auch wenn es am Anfang vielleicht schwer ist , aber einmal den Fuß in der Tür, hat man auch Chancen auf eine bessere Stelle. #winke
    Und was ist falsch an einer Mama mit 40? Vielleicht kann man das dann alles nochmal ganz anders genießen. #winke

    Erst mal ein Hallo an dich,

    eigentlich schreibe ich hier nicht so mit, bin eher im Kleinkind-Forum unterwegs. Aber ich möchte dir gerne was zu deiner Situation sagen.

    Ich verstehe dich, dass es schwer ist, von der "Babyzeit" Abschied zu nehmen. Im Moment befinde ich mich selbst darin, mein Sohn war vor 3 Tagen 2 Jahre alt und wir bleiben bei nur einem Kind - also kann man schön langsam den ganzen Babykram verkaufen, was mir trotz der bewussten Entscheidung wahrlich nicht leicht fällt.

    Aber: Weißt du, wie wertvoll es ist (und ich zähle jetzt mal auf)

    - 2 gesunde Kinder zu haben
    - keine Schulden zu haben
    - ein Haus zu haben
    - einen Mann zu haben (also nicht alleine da stehen mit allem)
    - ZEIT zu haben für alles (ist heutzutage ein großes Wort)
    - und selbst auch noch gesund zu sein!!!!!!!

    Das sage ich mir immer, wenn ich traurig bin, dass alles so vergänglich ist. Aber weißt du, dein 3. Kind wird auch schnell größer und dann kannst du ja schlecht ein 4. und 5. usw kriegen... Das ist ja ein Fass ohne Boden, nur weil man immer Babys möchte.
    Zumal dein Mann ja auch nicht dafür ist.

    Und was deinen Job angeht: Bleib dran. Das mit Beziehungen stimmt manchmal, aber ich kenne auch einige, die 1 Jahr und länger eine Halbtagsstelle vormittags suchen.

    Ich hab neulich zu meinem Papa gesagt (haben ein inniges Verhältnis) als ich ihm erzählt habe, dass wir kein 2. mehr bekommen: "Soll es das schon gewesen sein? Soll ich wirklich mit 26 schon fertig sein?"
    Dann hat er mich mit großen Augen angeschaut: "Fertig?!?!??! Es geht doch erst los!!!"

    Und er hat recht. Mit 2 oder 3 kleinen Kindern ist man vielleicht noch nicht ausreichend beschäftigt (ist aber auch schon eine Aufgabe), aber mit 2 oder 3 Schulkindern, Teenagern....

    Ich erfreue mich an dem, was ich habe. Das gibt eine positive Einstellung und Freude am Leben. Und ich gehöre wie du zu den Menschen, die sehr viel haben - vor allem eine gesunde, intakte Familie!!!

    Alles Liebe für dich #winke

    Oh, ich finde schon dass du Perspektiven genug hast, du nimmst die nur nicht wahr.

    1) doch vollzeit arbeiten gehen. Und jetzt erzähl nicht, dass es unmöglich ist, es ist nur mit einer Anstrengung verbunden. Und wenn du eine Stelle hast, könntest du sie mit der zeit auch reduzieren

    2) umschulen. Auf irgendwas was dir eine Möglichkeit für ein Halbzeit Job bietet.

    3) Praktikum stellen suchen. Mit der Hoffnung übernommen zu werden

    4) aufhören zu jammern und etwas allgemeinnütziges machen.

    Das mit dem Kind wurde ich lassen, solltet ihr euch mal trennen, kannst du nicht mal für dich selber sorgen.... Ein Kind wurde dir jegliche Perspektiven schwieriger machen.

    K

    (18) 17.05.15 - 22:44

    du nachmittags nicht arbeiten?

    Ist das wirklich ein nicht können, was kaum nachvollziehbar ist, oder eher ein nicht wollen.

    Du scheinst berufliche Aussichten zu meinen, wenn du schreibst, dass du keine Perspektiven mehr für dich siehst.

    Wie sollen sich deine beruflichen Perspektiven bitte verbessern, wenn du noch ein Kind bekommst und die (Ganztags-) Betreuung nicht geregelt hast? Dann verschlechtern sich deine Perspektiven doch nur.

    Dass du nur bis 13:00 Uhr arbeiten KANNST, ist sicher subjektiv gefärbt. Where there is a will, there is a way.

    Ansonsten: wie wäre es mit ehrenamtlicher Arbeit, um deinem Leben wieder einen Sinn zu geben? Du könntest anderen Menschen helfen - da gibt es so viele Möglichkeiten. Oder etwas Selbständigem? Gerade im Bereich Büro gibt es da sicher Möglichkeiten. Oder wie wäre es, wenn du eine Ausbildung oder das Abi nachholst? Um dann zu studieren und neu durchzustarten? Ich habe mit 44 angefangen, wieder zu studieren. Du bist 10 Jahre jünger - was hält dich davon ab?

    Huhu,

    ich sehe eigentlich nicht das Problem... Ich arbeite 30 Stunden die Woche als Assistentin der GL. Sprich 30 Stunden die Woche sitze ich im Büro. Ansonsten bin ich mobil erreichbar und lese auch regelmäßig meine Mails, so dass ich reagieren kann, wenn etwas nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Ich habe mit 10 Stunden die Woche und Minijob vor drei Jahren angefangen und dann nach und nach aufgestockt, als ich sicher war, dass die Kinder gut versorgt waren. Unsere sind übrigens 5, 7 und 9 und ich bin ebenfalls 32.

    Ich denke, gerade im Bürobereich kannst du vieles auch unterwegs bzw. im Homeoffice erledigen. Ich habe ein Smartphone und ein Netbook immer dabei, so dass ich selbst auf dem Spielplatz Flüge buchen und Telefonkonferenzen einrichten kann. Dauert 10 Minuten, gibt allen ein wohliges Gefühl und ich kann dabei locker ein Auge auf die Kids haben.

    Natürlich muss man dafür arbeiten WOLLEN und das auch vermitteln. Und klar war der Job nicht damals als "Wir suchen Mütter und bieten dafür horrenden Verdienst" ausgeschrieben. Aber man muss sich doch überall ein- und kann sich meist hocharbeiten... Gerade ein Minijob bietet doch eigentlich die idealen Voraussetzungen dafür. Was arbeitest du denn da genau?

    Ich musste übrigens spontan an Arzthelferin denken... Oder Empfangskraft? Da dürften doch die Zeiten bis 13 Uhr halbwegs hinhauen? Aber ob sich das finanziell lohnt...keine Ahnung. Das musst du selbst entscheiden.

    Wie ein drittes Kind deine Probleme lösen sollte, sehe ich nicht. Ganz im Gegenteil, du bist noch länger aus dem Beruf raus und findest noch schwerer den Anschluss wieder. Und wie alt soll denn dein Kind sein, bis du es alleine zu Hause lassen würdest? Das dürfte doch noch einige Jährchen dauern, oder?

    LG

    Jenx

    Du hast aber eine extrem krude Denkweise.

    "Mit ZWEI Kindern finde ich mangels Betreuungsmöglichkeiten keine feste Halbtagsstelle, deshalb versuche ich es mit DREI Kindern...."

    Ich verstehe gar nicht, wieso du deine Perspektivlosigkeit in die Richtung bringst. Zumal dein Mann wohl auch ein Wort mitzureden hat. Er will kein 3. Kind aus praktischen Gründen, die durchaus verständlich sind.

    Und dann findest du Baby und Kleinkinder auch noch furchtbar nervig und du warst mit zwei Kindern bereits überfordert. Wie kommst du auf die absurde Idee, dass sich ein 3. Kind von selbst erzieht, während zwei andere um es herumspringen?

    Du schreibst so viel wirres Zeug.....ich beneide alle mit einem Baby, soll ich warten bis ich Oma bin, um wieder eines im Arm zu halten.....du wünscht dir die Zeit zurück (obwohl die Kinder so nervig waren)..... Es gibt eine psychische Erkrankung, die Frauen dazu bringt, immer und immer wieder Babys bekommen zu wollen......

    Du scheinst mir deine Unzufriedenheit mit dir selbst durch Kinder kompensieren zu wollen.

    Du hast das Fachabitur. Damit kannst du studieren, um dich weiter zu qualifizieren. Das geht sehr wohl mit Kindern. Was sagt die Arbeitsagentur? Gibt es Fortbildungsmöglichkeiten für Berufsrückkehrerinnen? Sprachkurse, denn Englisch ist praktisch Voraussetzung, um im Sekretariat zu arbeiten. Eine Weitebildung für den Bereich Buchhaltung oder Personalwesen. Hier werden häufig Teilzeitstellen angeboten, weil das Arbeitsaufkommen in den Abteilungen oft nicht so groß ist, um 40 Std. damit zu verbringen.

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