Ex Mann gibt sich völlig auf!

    • (1) 19.05.15 - 10:19
      hilflos1234

      Hallo zusammen,

      hab hier in den letzten Wochen schon häufig hilfreiche Antworten bekommen, von daher wende ich mich heute nochmal an euch weil ich mir Sorgen um meinen "Ex" Mann mache.

      Habe mich vor mehr als einem halben Jahr getrennt, wir haben zwei Kinder zusammen, die aber schon aus dem "Gröbsten" raus sind.
      Ich habe mir eine eigene Wohnung gesucht und wohne dort seid Anfang des Jahres und fühle mich hier richtig wohl und geniesse mein "neues"Leben.
      Die Kinder leben bei ihrem Vater,da sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung weg wollten.

      Seid ein paar Wochen führe ich eine Fernbeziehung zu einem sehr lieben Mann.

      Jetzt zu dem was mich immer wieder beschäftigt.
      Das Verhältnis zu meinem Ex ist im Moment sehr angespannt, wegen der Kinder reden wir miteinander, aber dann kommen immer wieder Vorhaltungen und Schuldzuweisungen von ihm, so das ich jedes Mal wenn wir reden müssen Angst habe, das ich mir anhören muss, das ich an allem Schuld bin, das es ihm so schlecht geht.
      Er weiss zum Glueck noch nicht das ich eine neue Beziehung habe, den sonst wäre es bestimmt noch schlimmer.

      Da wir einen gemeinsamen Freundeskreis haben, ist es dort auch schwierig,wobei ich mich dort auch schon ziemlich zurück gezogen habe um ihm den Vortritt zu lassen.
      Aber er zieht sich immer mehr zurück, igelt sich zu Hause ein. Spricht mit niemanden und lässt keine Hilfe von seinen Freunden zu.
      Unsere Freunde machen sich mittlerwrile auch grosse Sorgen um ihn, aber geben mir auch keine Schuld für die Situation, da die Trennung jetzt auch schon relativ lange her ist und er endlich mal wieder nach vorne schauen muss und sich damit abfinden muss.
      Seine Familie kommt auch nicht wirklich an ihn ran.
      Das Einzigste was ihn noch hält sind seine Kinder, das sagt er immer wieder.
      Von daher will ich ihm die Kinder nicht nehmen und sehe sie auch kaum.
      Was kann man tun wenn sich jemand so hängen lässt?
      Meine Freundin hat auch gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und dadurch haben sie auch viel zusammen geredet. Sie hat sich Hilfe geholt und ihr hat es auch sehr geholfen, so das sie ihm auch angeraten hat es mal zu versuchen. Aber er lässt einfach keine Hilfe zu und verfällt immer mehr in Selbstmitleid.
      Nehme mir das auch immer noch an und fühle mich so schuldig an seiner Situation.

      Aber alle sagen mir ich soll mir da nichts mehr von annehmen und versuchen endlich auch Abstand von allem zu bekommen.

      Sorry, ist etwas länger geworden.

      Lg M.

      • Wie alt sind denn eure Kinder ?

        Ich finde es seltsam das du wegen seinem Gefühlszustand die Kinder kaum siehst und das so in Ordnung findest.
        Wie finden die Kinder das denn?

        Was mir dazu einfällt :

        Für dich ist alles neu und aufregend . Du fühlst dich frei, hast nen neuen Partner und wenig bis keine familiären Verpflichtungen , da die Kinder bei ihm leben und du sie kaum siehst wie du sagst.

        Er muss im Alten Nest nach wie vor die Familie erhalten, muss für seine Kinder da sein und wird im eigenen Zuhause an früher erinnert.
        Und das ganze damit die Kinder ihr Umfeld behalten, was in vielen Fällen auch sinnvoll ist.

        Ich kann verstehen das sowas schwer ist.

        Ich denke alles was von dir kommt, würde die sache nur verschlimmern . Ich würde ihm aber anbieten die Kinder häufiger zu nehmen, damit er überhaupt dir Chance hat mal raus zu kommen.
        Wie gesagt ich weiss nicht wie alt die Kinder sind , wenn sie ihr Umfeld behalten sollen werden sie aber so alt wohl noch nicht sein.

        Für deinen Mann ist es halt ne schwierigere Situation als für dich. Dagegen kannst du nichts tun. Ihr seid getrennt und somit ist jeder für sich selbst verantwortlich.

        Das zu ertragen und den anderen so zu sehen ohne gleich wieder als partner zu agieren , gehört für mich auch zum Prozess einer Trennung dazu.

        • (3) 19.05.15 - 10:59

          Danke für deine offene und ehrliche Antwort.

          Unsere Kinder sind 17 und 14 Jahre alt und es war ihr Wunsch bei ihrem Vater zu bleiben.

          Ich ziehe mich nicht freiwillig aus der Verantwortung zu den Kindern.
          Würde gerne mehr Aufgaben mit ihnen übernehmen, aber er lässt es nicht zu.
          Die Kinder wissen das sie jederzeit zu mir kommen können und haben hier ihr eigenes Zimmer usw. Aber ich hab das Gefühl das sie ihn nicht enttäuschen wollen und daher so selten zu mir kommen, aber ich hoffe einfach das mit der Zeit besser wird.

          Es war auch sein Wunsch im Haus wohnen zu bleiben und das ich ausziehen soll.

          Lg M.

      "Aber alle sagen mir ich soll mir da nichts mehr von annehmen und versuchen endlich auch Abstand von allem zu bekommen."

      Das ist auch der richtige Rat. Nur eben schwer, deine Gefühle (Schuldgefühle) damit in Einklang zu bringen - befehlen kannst du ihnen nicht. Dein Ex sollte sich einen Psychotherapeuten suchen, der ihm hilft, das Ganze zu überwinden.

      Andere Frage: ist es für eure Kinder noch haltbar, weiterhin beim Vater zu bleiben? Spüren sie seine Depression? Wenn ja, werden sie sicher darunter leiden. Und auch dir evtl. die Schuld daran geben. Der Mann sollte sich den Kindern gegenüber zusammen reissen und auch sonst sich Hilfe suchen.

      Hilfe würde Dir ehrlich gesagt auch nicht schaden. Deine Schuldgeühle sind ziemlich groß. Ich selber bin auch damals nach der Trennung von meinem Mann vor lauter Schuldgefühlen und wegen den ganzen Umständen (Kinder, veränderte Perspektiven, Einsamkeit etc.) in eine Depression gerutscht.

      • (5) 19.05.15 - 11:11

        Danke, für deine Antwort.

        Für die Kinder ist er ein guten Vater, macht alles für sie, unternimmt Dinge mit ihnen usw.
        Ich glaube nur das ihm alles zuviel wird, Haushalt, Arbeit, Termine usw.

        Therapeuten und so weiter macht keinen Sinn, da er da erstens eh nicht hingehen würde und zweitens hier sechs bis acht Monate Wartezeit auf einen Termin beträgt.

        Fühle mich an manchen Tagen sehr einsam und mies, eine schlechte Mutter zu sein die ihre Kinder zurückgelassen hat.
        Sitzte hier allein in meiner grossen leeren Wohnung und vermisse meine Kinder.
        An anderen Tagen bin ich glücklichen endlich diesen Schritt gemacht zu haben ,den ich hätte schon viel eher hätte tun sollen.

        Mein neuer Partner hat mir auch deutlich klargemacht das ich mich endlich von meinem alten Leben lösen muss.

        Danke!

        Lg M.

        • Du glaubst, dass es ihm zu viel wird? Also sorry - aber es geht dich schlichtweg nichts an.

          Es klingt für mich ein bißchen so, als würdest du dein neues Leben zwar genießen, würdest das alte aber dennoch gerne "regeln". Er wird vieles anders machen - na und? Wichtig ist, dass er sich gut um die Kinder kümmert und das tut er ja offensichtlich.

          Du solltest den Kontakt auf sachliche "Kinderthemen"gespräche beschränken. Du kannst ihm am allerwenigsten helfen - Gespräche bohren eher die Wunden wieder und wieder auf. Und nein, ein halbes Jahr ist nichts!

    Ich finde ja ein halbes Jahr nicht so lang. Jeder verarbeitet so eine Trennung anderes. Manche stürzen sich in Arbeit, andere brauchen Ablenkung und unternehmen viel und wieder andere ziehen sich zurück und lecken ihre Wunden. Ich bin nicht der Meinung, dass man nach einem halben Jahr alles überstanden haben muss. Nicht jeder braucht gleich psychologische Hilfe, sondern einfach nur die Zeit, die es braucht damit Wunden heilen können.

    Hallo,

    ich sehe das ähnlich wie cracknel. Was ist denn ein halbes Jahr, nach so einer langen Zeit gemeinsamen Lebens? Nur weil es offensichtlich so modern ist, jederzeit einen Beziehungsschnitt machen zu können und neu anzufangen, muss das ja nicht jeder so sehen.
    Dein neuer Freund dürfte Dir diesen Rat zum baldigen Neubeginn sicherlich auch nicht ganz uneigennützig geben. Ich denke es ist vermessen zu glauben, dass man nach so kurzer Zeit unbeschwert neu durchstarten kann. Dich mag das Neue oberflächlich befriedigen, doch mit sich selbst im Reinen zu sein, das braucht Zeit. Verletzungen sind doch bei Euch beiden entstanden. Und ein Therapeut ist ehrlich gesagt nicht angezeigt bei ganz normaler Trauer.

    Neuerdings glaubt jeder man könne als durch eine Therapie heilen.
    Das Trauern scheint aus der Mode gekommen, wo es doch ein zutiefst menschlicher und natürlicher Loslösungsprozess ist.

    Dein Mann trauert um Dich, das musst Du ihm zugestehen, auch wenn Du Dir für Dein baldiges Seelenheil etwas anderes wünschst.

    Alles Gute,
    Dana #blume

    http://www.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4594519-schuldbewusstsein-normal

    Das hier war doch auch von Dir oder?

    Auch ich finde es nicht unnormal, das Verhalten deines Ex-Mannes. was erwartest Du? Du hast jemand anderen kennen gelernt und trennst Dich. Dein Ex will erstmal das Haus behalten, die Kinder auch, keiner schreit da hurrah und möchte sein gewohntes Umfeld auch noch verlassen.
    Du versorgst weiterhin jeden Morgen die Kinder, bist also irgendwie weg aber auch noch da, ein stückweit wird alte Welt weiter vorgegaukelt. Gemeinsamer Freundeskreis... alles irgendwie Trennung "light".... jetzt hast Du den nächsten neuen Kerl und stellst fest, hoppla, so unabhängig bin ich doch noch nicht, mein ex-Mann leidet.

    Ja, er leidet. und ein halbes Jahr ist da nix, das steckt man doch nicht einfach so weg. Und glaube mir, ich bin auch damals in der alten gemeinsamen wohnung geblieben mit kind... es war mein Wunsch, ja. Dennoch hab ich mir im alltag danach auch oft genug gewünscht, ich wäre diejenige gewesen, die schick hätte ganz neu anfangen können, ohne die ganzen Altlasten an meiner Hacke.

    Ich habe nach 17 Jahre Ehe fast fünf Jahre gebraucht um wieder wirklich auf die Füße zu kommen. Allerdings gab es bei uns klare Grenzen, er war mein Ex und damit nicht mehr für meine Sorgen und Nöte zuständig. Ihr habt noch gar keine Grenzen denke ich...

    Lichtchen

    Wenn ich das richtig verstehe, geht er arbeiten, kümmert sich um die Kinder.

    Wenn man sich vollkommen aufgibt, liegt man heulend in seinem Bett und will sterben.

    Ich finde also, du übertreibst.

    Klar leidet er, denn die Trennung ging von dir aus, oder nicht? Du hast ihn verlassen, die Kinder bei ihm gelassen und ein neues Leben angefangen.

    Was sonst soll er tun als zu leiden?

    Er macht durch, was sonst die Frauen durchmachen: Verlassen werden, die Kinder bleiben da, der Partner geniesst die neuen Freiheiten. Und denkt nebenbei noch, der andere soll sich nicht so anstellen und endlich mal nach vorne schauen.

    Ernsthaft. #putz

    Dein Ex muss selbst erkennen, ob er Hilfe benötigt. Ob im Haushalt oder in der Trennungsverarbeitung, sei mal dahin gestellt. Die Frau, die ihn verlassen hat (also das wärest dann wohl du) ist die LETZTE, die ihm zu irgendetwas raten kann.

    Einen erster Termin zur Beratung nach einer Trennung dauert im übrigen keine Monate, da kann man bei der Pro Familia oder einer anderen Beratungsstelle anrufen und zeitnah einen Termin machen, weil man in einer Krise steckt. Das ist dann keine Psychotherapie, die man evtl. über die Kasse abrechnen kann, aber eine Beratung ist nicht allzu teuer und kann sehr hilfreich sein.
    Nur, DU solltest ihm das nicht anbieten, dann macht er es erst recht nicht.

    Am besten kommt er selbst auf den Trichter.

    Und: Du vergisst bei diesem Zeitfaktor "halbes Jahr", den du hier erwähnst, dass du heute sagst, du hättest dich schon viel früher trennen sollen. Das meint doch, dass du schon lange VOR deiner Trennung fertig gewesen bist mit dem Ex. Er hat diese Zeit nicht gehabt, er muss all das erst jetzt durchmachen.
    Nur, weil es dir gut geht, kann er dennoch Jahre leiden, weil er alles anders sieht als du es tust. Und er ist an einem ganz anderen Punkt als du es bist.

    • (12) 19.05.15 - 15:33

      Hallo,

      ja mein Mann geht arbeiten, genauso wie ich es tue.Nur so am Rande, zahle genauso wie es ein Vater tun müsste Unterhalt an ihn bzw an die Kinder.
      Klar hat er viel um die Ohren, aber es wäre ja nicht anders bei mir,wenn die Kinder bei mir wären. Er lehnt ja selbst die Hilfe aus Familie und Freundeskreis ab.
      Er kümmert sich gut um die Kinder und den Kindern geht es gut bei ihm.
      Ich habe meine Kinder auch nicht leichtfertig bei ihm gelassen,hätte sie gerne mit zu mir genommen. Es hat mir sehr weh getan das sie nicht mit mir komnen wollten.

      Er hat schon öfter mir gegenüber geäussert, das wenn die Kinder nicht wären er am liebsten sterben würde,bzw er schon lange nicht mehr da wäre.

      Aber es ist doch auch normal das einem der Ex Partner nach so einer langen Zeit nicht völlig egal ist. Weiss das ich endlich Abstand von allem gewinnen muss.

      Lg M.

      • "ja mein Mann geht arbeiten, genauso wie ich es tue.Nur so am Rande, zahle genauso wie es ein Vater tun müsste Unterhalt an ihn bzw an die Kinder."

        Na, es wäre ja noch schöner, wenn du das nicht tun würdest. Als besondere Leistung kannst du das nicht ansehen, finde ich.

        Was für Hilfe wird ihm denn angeboten? Vielleicht fühlt er sich einfach bedrängt?

        Mein Ex hat im übrigen direkt nach der Trennung gesagt, dann könne er ja jetzt endlich nach Südafrika auswandern, daran hätten wir ihn ja immer gehindert.

        Das nur zu der Aussage deines Ex, der sagte, ohne die Kinder sei er schon lange weg. Das ist, so denke ich, ein klassisches Fluchtdenken, weil eben gerade alles scheisse ist.
        Es kann durchaus sein, dass dein Ex in eine depressive Verstimmung abdriftet. Aber auch das kannst nicht du beurteilen, das muss er selbst erkennen bzw die Menschen um ihn herum (Arbeitskollegen, Chef, Kinder, enge Verwandte, zu denen DU nicht mehr gehörst), damit er sich Hilfe holen kann.
        Du bist da einfach die verkehrte Person.

(14) 19.05.15 - 14:57

Mal eine männliche Antwort zu den Problemen die euch plagen.

Dein Mann (ihr seid ja noch nicht geschieden) manipuliert Dich, so wie auch die Kinder.

Klar ist aber auch, er stößt an seine Grenzen, was den Alltag betrifft.
Früher hast Du ihm bestimmt sehr viel abgenommen. nun muss er alles alleine auf die Reihe bekommen.
Pure Freude, ob der Situation sieht anders aus.

Euren Kinder hat er ja ein schlechtes Gewissen einreden können.

Ob sie wirklich aus innerer Überzeugung bei ihm geblieben sind???

Nun gibt er auch Dir die Mitschuld an seiner Misere.
Ist ihm vollends gelungen.

Ja, er sollte sich Hilfe suchen.

Nicht therapeutische, sondern eine Haushaltshilfe. Die könnte ihm eine Menge abnehmen. Was den Haushalt betrifft.
Und er hätte die Möglichkeit Freizeit zu generieren.
Eure Kinder sind ja nicht mehr in dem Alter, in dem sie Vollzeitbeaufsichtigung benötigen.
Außerdem solltet ihr "Nägel mit Köpfen" machen. Euch gegenseitig "abnabeln".
Sprich: die Scheidung einreichen.

FG

  • (15) 19.05.15 - 15:40

    Danke für deine Antwort.

    Ich weiss leider nicht ob er die Kinder in irgenteiner Weise beeinflusst oder beeinflusst hat.

    Haben bereits Nägel mit Köpfen gemacht, was eigentlich seine Entscheidung war.
    Für die Scheidung ist alles schon anwaltliche geregelt, notariell bezgl. Haus und Vermögen alles geregelt und bereits abgeschlossen.
    Wird dann nach dem Trennungsjahr auf Scheidung rauslaufen.

    Lg M.

(16) 19.05.15 - 15:55

Das Problem ist, dass man als Laie nicht unterscheiden kann, ob es ihm tatsächlich so schlecht geht oder er sich in seiner Opferrolle suhlt, um Dich als böse Täterin dastehen zu lassen. Ist für manche Menschen der einfachste Weg um sich nicht mit den eigenen Fehlern auseinander setzen zu müssen.

Du solltest mal auf seine Schuldzuweisungen antworten, dass es ihm nicht so schlecht geht, weil Du alleine daran Schuld bist, sondern weil er sich von keinem helfen lassen will. Außerdem würde ich ihm auch sagen, wenn nicht baldigst Änderung/Besserung in Sicht ist, musst Du handeln, um die Kinder zu schützen. Vor seiner depressiven Stimmung, die sie ja auch voll mitkriegen genauso, wie vor erweitertem Suizid.

Alternativ schnapp Dir zwei bis drei gute Freunde von ihm und redet sehr eindringlich mit ihm. Dabei kann man ihm ruhig sagen, dass man sich aufgrund seiner Suizidgedanken schon überlegt hat, ihn zu seiner eigenen Sicherheit einweisen zu lassen. Will er denn wirklich noch länger so weiter machen?

(17) 19.05.15 - 21:30

Hallo,

Ein halbes Jahr, das ist überhaupt nich lange!

Im Gegenteil, erst nach der ersten Schockstare, die mehrere Wochen auern kann, fällt man oft in ein ganz tiefes loch, man ist bei der Trennung angekommen, es gibt kein Ausweg, man sieht oft keine Zukunft.

Das beste was du für den Mann tun kannst ist dich komplett rauszuhalten. Kontakt abbrechen, jeglichen Kontakt, sehr konsequent. Die Kinder sind groß, können selber mit dir kommunizieren. Er muss einfach zu Ruhe kommen.

K

  • (18) 19.05.15 - 23:00

    Hallo,

    ich versuche ja schon den Kontakt soweit wie möglich abzubrechen, dann ist auch mal eine Woche Ruhe und dann ruft er an oder schreibt mir,so wie heute wieder.

    Versuche mich dann auch kurz zu fassen und auf seine Vorwürfe usw garnicht mehr zu reagieren oder zu antworten.

    Lg M.

(19) 19.05.15 - 23:39

Unglaublich. Solche Frauen wie Dich, gehören ohne Rückfahrkarte auf den Mond geschossen.

Mann mit 2 pubertierenden Teenager zu verlassen, wie egoistisch ist dass denn.

Und jetzt noch hier herum heulen.

  • So wie ich es verstanden habe, wollten die Kinder beim Vater bleiben und der Vater wollte die Kinder bei sich haben. Wo ist das Problem?

    (21) 20.05.15 - 09:06

    Hallo,

    also wenn du meinen Text richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gelesen das die Kinder beim Vater bleiben wollten und der Vater die Kinder bei sich behalten wollte.
    Ich hätte sie auch gerne mit zu mir genommen, wenn es ihr Wunsch gewesen wäre, ich kann sie ja schlecht zwingen.

    Eine andere Alternative wäre gewesen, unglücklich die nächsten Jahre bei meinem Ex zu bleiben und zu warten bis die Kinder ausgezogen sind oder wie?
    Und ihn die naechsten Jahre mit dem Anderen betrügen?
    War ehrlich und hab mit offenen Karten gespielt, das ich mit jemand Anderem mein Leben leben möchte.
    Ich wünsche dir du kommst nie in so eine Situation.

    Lg M.

    • (22) 20.05.15 - 11:43

      Doch, ich habe das gelesen. Ich habe Kinder im fast gleichen Alter und meinst Du, ich bin immer glücklich?

      Aber für mein Glück/Unglück bin ich selbst verantwortlich und nicht mein Partner.

      Familie mit pubertierenden Kinder ist immer anstrengend und macht nicht ständig glücklich.

      Ja, dann gönne ich mir lieber mal nebenbei was anderes, da ich felsenfest der Meinung bin, dass es auch beim nächsten Partner Höhen und Tiefen gibt und uns unsere Gesellschaft die tolle glückliche Partnerschaft lediglich vorgaukelt. Die gibt es nicht.

      • (23) 20.05.15 - 11:59

        Ist ja schön für dich das du bei deinem Partner bleibst und du dir ab und zu was "Anderes" suchst.
        Ich hätte meinen Ex nicht so hintergehen können und war so ehrlich und habe offen mit ihm drüber gesprochen und meine Konsequenzen gezogen.
        Den Fehler den ich gemacht habe ist, das ich mit meinem Ex hätte eher sprechen müssen.

        Lg M.

        • (24) 20.05.15 - 12:10

          Wieso Hintergehen?

          Wir gehen da ganz offen mit um, da wir beide nicht glauben, dass es die dauerhafte (monogame) glückliche Beziehung bis zum Lebensende gibt. Das gaukelt uns nur unsere verlogene Gesellschaft vor.

          Du wirst nach einem Zeitraum x das auch mit dem nächsten Partner merken.

Es ist, wie es ist. EIn halbes Jahr ist keine Ewigkeit und dass er als Verlassener sich als Opfer der Umstände sieht, ist nichts, worüber man sich groß Gedanken machen muss.

Spätestens, wenn er eine neue Flamme am Start hat, bist Du für ihn ebenfalls Geschichte und alles geht seinen gewohnten Gang.

Natürlich, solche Gespräche, in denen dann veieleicht wieder Vorwürfe kommen, man eventuell ein wenig ein schlechtes Gewissen hat, man sich aber vor allem nur im Kreis dreht und immer nur den gleichen Sermon wieder und wieder durchkaut, sind nie angenehm. Sieh das einfach als Gesamtpaket der Trennung, was als Nachhall eben mitunter dazu gehört. Jeder reagiert auf Trennung anders.

Womöglich wäre es gut für ihn erfahren, dass Du schon wieder anderweitig vergeben bist. Das ist zwar nochmal ein Tritt aber er kann sich dann vielleicht besser an den Gedanken gewöhnen, dass Du nie mehr zurück kommen wirst. Eine verloren, 1000 gewonnen! :-)

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