Wann kommt der Antrag...??

    • (1) 21.05.15 - 21:31

      Wir (ich fast 37, er 36) kenne uns sein fast 22 Jahren, sind seit knapp 9 Jahren ein Paar. Sind nach 1/2 Jahr zusammen gezogen, hatten anfangs gaaaanz tiefe Zeiten, räumliche Trennungen 2x, heftige Streits, Gespräche, dann doch immer wieder sehr hohe Hochs, es herrscht eine große innige Liebe zwischen uns, wir ergänzen uns so gut.....
      Er wollte nie heiraten (war mit 19 für 1 Jahr verheiratet, Trennung, sie zockte ihn total ab) und nie Kinder (Trauma von seinem Papa - kein Kommentar).
      Anfang 2014 das Ultimatum von mir - entweder wir werden eine Familie oder die Trennung. Kurzzeitig Trennung, Überlegung und Einkehr seinerseits, Gespräche, er will nicht ohne mich, Kinder könne er sich doch vorstellen.

      Mai 2014 schwanger, FG im Juli.
      Januar 2015 schwanger, FG März.
      Er war beide Male ganz hin und weg, und schon total Papa#schmoll#freu
      Als ich ihm beim ersten Mal schon einen Kindernamen mit MEINEM Nachnamen vorschlug, war er erschrocken. Doch ich sagte ihm, das das Kind, solange wir nicht verheiratet sind, MEINEN Nachnamen bekommen würde.

      Er WILL ja heiraten, wir unterhielten uns auch schon über die Hochzeitsfeier, wo wir uns plötzlich einig wurden.....
      Dann doch wieder nicht.
      Dann könnte er es sich achon vorstellen
      Dann passt es wieder nicht....

      Wie soll frau das verstehen.....
      Was sagt ihr?

      • Einfach ganz direkt darauf ansprechen. Alles andere nützt ja nichts.
        Tacheles und gut ist.

        Er soll Stellung beziehen.

        :)

        (3) 21.05.15 - 22:42
        Hochzeitverneiner

        Ganz offen, ich würde Dich auch nicht heiraten. Nicht wegen Deiner Person, ich kenne Dich nicht, sondern weil ich mich unter Druck gesetzt fühlen würde.

        Ich kann nicht in ihn hineinschauen, Aber er war schon mal verheiratet und will deshalb vielleicht nicht.

        Warum auch heiraten? Man kann heute auch sehr gut nichtehelich zusammen leben. Was willst Du mit der Hochzeit erreichen?

        Warum bestimmst du allein welchen Nachnamen euer kind tragen soll ?!

        Finde ich schon sehr egoistisch.
        Nach so langer zeit fände ich es aber auch seltsam warum er nicht langsam mal an eine Hochzeit denkt.....vielleicht will er gar nicht heiraten? !

        Ich würde nicht aufgrund von einem ultimatum geheiratet werden wollen....
        Er wird seine Gründe haben warum er dich nicht zur Frau nehmen will.

        • >>>Warum bestimmst du allein welchen Nachnamen euer kind tragen soll ?!<<<

          Jedes Kind braucht einen Namen und bekommt automatisch den Namen der Mutter, wenn nichts anderes vereinbart wird. Also bestimmt sie nichts, sondern ließe den Dingen ihren Lauf.

            • >>>Naja sie sagt wenn Wie nicht heiraten bekommt es meinen namen<<<

              Ist doch logisch, das geht automatisch.
              Warum sollte sie dem Kind einen anderen Namen als ihren geben?

              • Weil es nicht nur ihr Kind ist und man so etwas in einer partnerschaft abspricht...und nicht als Druckmittel benutzt

                • Was willst du großartig absprechen, das Kind braucht einen Namen.
                  Den Namen der Mutter bekommt es automatisch, da muss nichts abgesprochen werden.
                  Ich hätte niemals zugelassen, dass eins meiner Kinder anders heißt als ich.
                  Wenn später eine Heirat ansteht mit einem gemeinsamen Familiennamen, steht einer Einbenennung nichts im Weg.

                  (10) 22.05.15 - 05:35

                  Nie im Leben hätte ich da was abgesprochen- selbstverständlich bekommt das Kind den Nachnamen der Mutter.

                  • Wahrscheinlich genauso selbstverständlich wie die Annahme das ein kind im Falle der Trennung immer bei der mutter bleibt und nur die Mutter die Einzig kompetente bezugsperson sein kann....

                    Was daran ist selbstverständlich ? Dann müsste es doch auch selbstverständlich sein das die Mutter den Vornamen allein wählt.
                    Wenn ihr alles allein entscheiden wollt geht zur Samenbank, aber Partnerschaft funktioniert echt anders ....

                    • (12) 22.05.15 - 14:17

                      Ich denke nicht, dass alleine die Mutter Hauptbezugsperson für Ihre Kinder sein kann. Aber Theorie und Praxis klaffen da weit auseinander- persönlich kenne ich keine einzige Familie die nicht die klassische Rollenverteilung lebt. Und da bleibt dann in der Regel ein Kleinkind bei der Mutter.

                      • Ich kenne eine ganze Reihe alleinerziehender väter.
                        Dennoch hast du recht und die Mehrzahl bilden die sicherlich nicht .
                        Aber nur weil die meisten Menschen in veralteten Klischees leben heisst das nicht das es automatisch das richtige ist.!

            Ich sehe das nicht so. Ich würde wenn ich Kinder bekomme auch wollen, dass sie meinen Nachnamen tragen. Klar ist der Vater der Vater, aber trägt er das Kind 9 Monate in seinem Körper, gebärt und stillt es anschließend? Eher nicht. Deswegen würde ich mir das recht rausnehmen. In meinem Freundeskreis geht der Trend eher dazu über, dass die paare die nicht verheiratet sind sich im 1 Lebensjahr des Kindes trennen und die Väter glänzen mit Abwesenheit. Die Kinder haben alle den Nachnamen des Vaters und die Mütter hat's im nachhinein alle geärgert, dass ihr Kind nicht ihren nachnamen hat.

            • Und eine Heirat würde das ändern ? Dann hat das kind doch auch seinen Namen und dennoch kann er nach einem Jahr abhauen.

              Und selbst wenn sie dann auch diesen Namen trägt macht es das ja nicht besser. Dann tragen beide seinen Namen ...den Namen vom bösen Vater :)

              Ich sage ja nicht das ein kind zwingend den Namen des Vaters haben muss , ich finde es nur bedenklich über den Kopf des Partners zu entscheiden und das ganze auch noch als Druckmittel für ne Hochzeit zu benutzen......

              • Mir würde es nur darum gehen, den selben Nachnamen wie mein Kind zu haben. Ob das mein Name ist oder nach einer nach einer Scheidung der Name des Exmannes wäre mir egal. Solange der Vater sich un sein Kind kümmert wäre das in meinen Augen allerdings auch nie der böse Exfreund/Exmann, denn immerhin ist diese Person dann der Vater meines Kindes.

      Ich deute das als weibliche Art, dem Mann die Pistole auf die Brust zu setzen, sie schreit quasi nach diesem bescheuerten Antrag.

    Ich habe es erlebt, das Unverheiratete ein Kind bekamen, das Kind SEINEN Namen bekam und dann trennten sie sich. Und es war wohl nicht so einfach möglich, dem Kind den Namen der Mutter zu geben, außerdem kostet ja hierzulande alles Geld!

    SIE wurde immer komisch angeschaut, wenn sie mit dem Kind zum Arzt oder ins Krhs musste, wegen dem anderen Nachnamen.

    Mein Freund würde ja, wenn, nur mich heiraten.
    Ich glaube er wartet nur, das es uns finanziell endlich besser geht und dann....
    Wer weiß...

(23) 22.05.15 - 05:42

Du musst das ansprechen. Mal ehrlich, so romantisch und überraschend ist so ein Antrag nach 9 Jahren Beziehung sowieso nicht. In der Regel spricht man nach so langer Zeit darüber ob man heiraten möchte- wenn es ein Wunsch von dir ist sollte er das wissen. Falls er sich das überhaupt nicht vorstellen kann weisst du wenigstens woran du bist und musst nicht mehr "warten".

(24) 22.05.15 - 07:01

Also, wenn er jegliche Hochzeitswünsche letztlich doch ablehnt, dann will er halt einfach nicht heiraten. Das muss ja gerade in seinem Fall ein absoluter Herzenswunsch sein und keine Schnapsidee. Kenne Paare, bei denen die Frau dem Mann ein Ultimatum gestellt hat und danach die fast vollständig geplante Hochzeit abgesagt wurde oder der Mann in der Ehe der Frau ständig vorwarf, ihn zur Hochzeit gezwungen zu haben.

Er WAR ja schon einmal verheiratet, vielleicht ist diese Abzocke der Ex ein Grund? Da müsste man eben über einen Ehevertrag reden.
Zumindest wäre es sehr anständig von ihm, ehrlich seine Ängste mitzuteilen. Wahrscheinlich reicht ihm nicht, dass Du nicht wie die Ex bist, sonst könnte er ja auch zusagen und dabei bleiben. :-) Es liest sich halt so, als habe er grosse Bedenken, denselben Fehler zwei Mal zu machen.

  • >>>Er WAR ja schon einmal verheiratet, vielleicht ist diese Abzocke der Ex ein Grund? Da müsste man eben über einen Ehevertrag reden.
    Zumindest wäre es sehr anständig von ihm, ehrlich seine Ängste mitzuteilen. Wahrscheinlich reicht ihm nicht, dass Du nicht wie die Ex bist, sonst könnte er ja auch zusagen und dabei bleiben. :-) Es liest sich halt so, als habe er grosse Bedenken, denselben Fehler zwei Mal zu machen.<<<

    Ehevertrag wäre ja kein Problem, sind ja dann beide Seiten abgesichert.
    Außerdem würde sein vater darauf bestehen, damit ich ihm im Falle einer Scheidung das Elternhaus dann nicht wegnehmen würde..... Das lassen wir jetzt mal so stehen!!!

    Ja Angst hat er, obwohl wir uns schon soooooo lange kennen (23 Jahre)

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