Wer muss die Fahrtkosten tragen ?

    • (1) 24.05.15 - 18:56
      Vatermutterkindxxl

      Hallo zusammen

      Erstmal frohe Pfingsten!!!
      Ich habe mal eine Frage, ich werde mit Einverständnis des Vaters Ca. 80 km entfernt mit meinem 8 jährigen Sohn aus privaten Gründen wegziehen.

      Der Vater zahlt 309€ Unterhalt. Monatlich.

      Er kann den Kleinen nach kurzer Absprache sehen wann immer er mag.

      Nur frage ich mich, wer zahlt nun die Fahrtkosten, wenn er sich das Kind holen kommt? Gibt es dafür Richtlinien?

      Lg

        • Hallo,
          die TE hat doch nur gefragt, ob es dafür eine Regelung gibt. Sie hat nicht gesagt, dass sie nicht zahlen möchte.

          Warum wird hier so oft gleich losgemeckert, ohne noch mal nachzufragen?
          LG Carla

          • (6) 25.05.15 - 10:20
            Vatermutterkindxxl

            Schön das Du mich verstanden hast. Ich habe das Thema bisher nicht angeschnitten um vorher mal nachzufragen, ob es eine gesetzliche Regelung gibt. Wir waren nicht verheiratet, der Unterhalt ist vom Jugendamt festgelegt worden. Und ich denke, wenn es soweit ist, werde ich mich auch an das Jugendamt wenden und dort nachfragen, wie genau ich da am besten Vorgehen kann.

            Da wir von fast 5 Jahren Trennung , 3 Jahre Krieg hatten und nun seit 2 Jahren eher Frieden, will ich da auch nichts falsch machen und mich von vorne herein korrekt verhalten.

            Danke.

            • Wo besteht das Problem?

              An den Pflichtwochenenden....Tagen....die ihm zugesprochen worden sind, teilt ihr Euch die Kosten....kommt er freiwilling zwischendurch , übernimmt er die Kosten oder wenn es Dir für Dein Kind wert ist, das das gute Verhältnis bestehen bleibt, dann teilt ihr hier auch.

              lisa

        (8) 25.05.15 - 10:13

        Du darfst Dich gerne übergeben. Deine Antwort war ja auch so schon zum Ko**en. Von daher macht es keinen Unterschied.

    Habt ihr darüber noch nicht geredet?
    Braucht man für alles ein Gesetz?

    (10) 25.05.15 - 00:49

    Als sich meine Eltern damals scheiden ließen, wurde der Umgang festgelegt. Und immer dann wenn ich zu meinem Vater ging, hat er mich geholt und wieder nach Hause gebracht, auf seine Kosten. Klar waren das keine 80km aber dennoch war das nunmal normal. In eurem Fall denke ich schon das ihr euch das teilen solltet, auch wenn der Vater dem Umzug zugestimmt hat, denn den Aufwand sein Kind zu sehen hat definitiv er, also sollte das schon fair sein

    Genaue Gesetze gibt es hier nicht.

    Und das verstehe ich nicht! Deutschland hat für jeden pups ein Gesetz aber beim Umgang, bei dem ja meist gezofft wird, gibt es "Richtlinien" und den Hinweis es so zu regeln das es für das kind am besten ist. Tolle Theorie.

    Bei meinem ex zb funkt das null. Denn aus diesen "Richtlinien" pickt er sich die Rosinen heraus ohne Rücksicht auf Verluste #augen

    Ich denke das geht nicht nur mir so!

    Es ist so, du bist weggezogen und solltest die Hälfte bezahlen. Die Hälfte deshalb weil 40 km zumutbar sind und ohne Einverständnis des Vaters gehen. Da du die doppelte Entfernung hast eben dIe Hälfte. Es sei denn der mann hat sehr viel geld und du sehr wenig. Dann wiederum zahlst du nichts. Hast aber du sehr viel und er nichts zahlst du alles.
    ich würde wohl kein Bargeld geben aber 40 km fahren. Das sind zwar 160 km pro Umgang aber hilft ja nix.

    Hi,

    ich meine mal gelesen zu haben, dass der Part, der die Distanz schafft die Fahrtkosten zu tragen hat. Google doch einfach mal. Wenn ihr euch einigen könnt, wäre das super, aber ich denke im Normalfall müsstest Du die Kosten tragen.

    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie das aussieht, wenn er damit einverstanden ist, dass Du wegziehst.

    LG Ruby

    Hallo!

    Nachdem Du weiter weg ziehst solltest Du auch die Kosten tragen. Oder zumindest dem Ex anbieten, einen Anteil zu übernehmen.

    Vielleicht ist Dein Kind aber auch ein pfiffiges Kerlchen und es fährt ein Zug oder Bus, vielleicht kannst Du mit ihm auch das Zug fahren ein paar mal "üben" und dann kann er bald alleine fahren. Wenn die Strecke nicht zig mal umsteigen benötigt sollte das bald machbar sein. Das spart viel Geld und noch mehr Zeit.

    Eine zeitlang war ich Umgangs Elternteil und musste die kosten dafür selbst tragen .
    Nun ändert sich die Situation und soweit ich informiert bin hat der Umgangsberechtigte dafür zu sorgen seinen Umgang wahrnehmen zu können. Was auch die Kosten beinhaltet.

    Im Falle eines umzuges ist das sicher ein einzelfall.
    Wenn der vater am Existenzminimum lebt kann er die Fahrtkosten vom unterhalt abziehen.

    Das sind meine Infos

    So richtige Vorgaben gibt es nicht.
    Man sagt aber, damit es für alle erträglich ist, sollte man sich die Kosten einfach teilen. Ich würde überprüfen, ob es möglich ist, dass euer Sohn die Strecken mit dem Zug zurücklegen kann. Dann fahrt ihr ein paar Mal mit, wenn es eine Strecke ist, auf der er nicht umsteigen muss, dann könnte er das vielleicht nach einer Weile allein bewältigen. Dann kauft ihr ihm eine Bahncard Jugend, spart dabei und holt ihn immer vom Bahnhof ab.
    Aber das kommt enorm auf die Reife des Kindes an, ob dieser Plan umsetzbar ist.
    Wenn du und dein Ex bislang ein halbwegs friedliches Nebeneinander gelebt habt, würde ich dies auch jetzt beibehalten wollen. Es ist auch ein nochmaliger Trennungsschnitt für den Vater, wenn das Kind nun auch noch zig Kilometer weit wegzieht. Das darf frau nicht vergessen.
    Ich weiss das aus eigener Erfahrung, zwischen meinem Ex und seinen Kindern liegen mehr als 80 km. Und es war mies für ihn, anfangs. Jetzt, nach einem Dreivierteljahr mit einem Abstand von 300 km, geniesst er schon lange wieder seine Freiheit. Alle zwei Wochen Verpflichtung in Sachen Zeit für die Kinder haben, ansonsten frei von den ganzen Schul- und Vereinsveranstaltungen, Hausaufgaben, für Arbeiten lernen, Elterngesprächen, etc. Er ist jetzt wirklich nur noch der Vater für die tollen Dinge, und das ist auch das, was er gern will und gut kann.

    Ich denke, im Umgang miteinander muss man immer neu abwägen, was man mit dem Ex klären kann, bzw. WIE man die meisten Dinge so gütlich wie es geht, miteinander klärt, denn letztlich geht es darum, dass die Kinder ihre Eltern behalten, wenn auch in veränderter Form.

    Ich wünsche euch allen so wenig Stress wie möglich!

    L G

    White

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