Mein Mann der ewige Nörgler und Egoist.

    • (1) 08.06.15 - 08:07
      Motzfrau

      Hallo in die Runde,

      ich schreibe hier, da ich derzeit wieder an einem Punkt angekommen bin, wo ich mich Frage wie unsere Beziehung weitergehen soll. Kurz zu uns: Ich bin 30, er 38, ich habe ein Kind mit in die Beziehung gebracht und er hat ebenfalls ein Kind, dass nicht bei uns lebt. Wir sind nun seit 3 Jahren zusammen, wohnen seit 2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung.

      (VORWEG: Der Text ist wohl sehr durcheinander und sehr lang - entschuldigt, ich habe mich etwas heiß geschrieben)

      Nun zu uns/ meinem Mann. Ich weiß leider nicht wie ich es besser umschreiben soll aber mein Mann ist der schlimmste Nörgler den ich je kennengelernt habe. Anfangs wo wir uns kennengelernt haben war es nicht so schlimm - wahrscheinlich weil da die Verliebtheitsgefühle sein Nörgelzentrum kurz ausgeschalten haben. Und dazu ist er ein klassischer Egoist. Das habe ich schon irgendwie instinktiv gespürt. Zum Beispiel bei unserem 1. Telefonat hat er ununterbrochen einen Monolog gehalten aber wie es halt so ist, war das nach dem 1. Treffen passee. Ich war verliebt und überhaupt erzählte er einem das blaue vom Himmel. Er ist ein totaler Familienmensch, er liebt die Natur, er liebt es zu Reisen, er liebt die Familie, nichts geht darüber, etc. Und natürlich haben wir auch viele Gemeinsamkeiten, er war/ist Anders als die Anderen aber, die Realität sieht mittlerweile leider anders aus. Das 1. Jahr in dem wir nicht zusammen gewohnt haben, ging noch. Auch da haben wir uns echt viel gestritten (ich bin auch kein einfacher Weggefährte - hab da aber von Anfang an kein Geheimnis draus gemacht). Meist ging es um meinen Sohn und das ER das Gefühl hat er steht hinten an. Ich könnte jetzt 5 Argumente aufzählen die das Gegenteil bezeugen aber natürlich steht mein Sohn für mich immer an 1. Stelle (auch darum habe ich kein Geheimnis gemacht) und außerdem lebe/lebte ich mit meinem Kind über 6 Jahre allein. Also wir haben in dem 1. Jahr unsere Grenzen abgesteckt und gecheckt und das war/ist auch ok. Wir beide kannten diese Situation nicht und sind wohl anscheinend rechte Dickköpfe. Nach einem Jahr sind wir dann zusammengezogen. Das 1. halbe Jahr war auch noch ok. Er hat mir geholfen im Haushalt, hat sich auch mal mit meinem Jungen beschäftigt, etc. Das ist nun komplett hinüber. Richtig schlimm wurde es, als ich einen Job angenommen habe (auf sein Drängen weil da mehr Geld verdient wird) wo ich aufgrund meiner Arbeitszeiten mich Nachmittags nicht mehr um meinen Sohn kümmern konnte. Erst bot mir mein Mann an, er arbeitet verkürzt oder geht früh eine Stunde eher auf Arbeit um Nachmittags eher nach Haus zu kommen, als es dann soweit war, der Vertrag unterschrieben und die Frage der Betreuung im Raum stand, nörgelte er mich an, dass er ja nicht einfach eher gehen könne, und was ich mir dabei überhaupt denke, etc. Im endeffekt hat er es dann geschafft, wann immer es einrichten konnte, eine Viertel Stunde eher zu gehen und war jeden Tag mit meinem Sohn für 1-4 Stunden allein zu Haus. Das hieß also auch, dass er sich um Abendbrot kümmern musste, Hausaufgaben, dass der Junge ins Bett kommt. Zumindest 1 mal im Monat für eine Woche. Sobald jedoch mein Mann zu Haus war, bekam ich tgl. keine 10 Minuten später eine SMS mit einer Motztirade was ihm alles nicht passt an meinem Sohn. Wenn ich nach Haus kam, war die komplette Situation total angespannt. Das ging ein paar Monate täglich so, bis ich kurz vor einer Depression war deswegen. Mein Mann motzt ständig bei jeder Kleinigkeit meinen Sohn an, lässt ihm keine Freiheiten und er muss ständig alles haargenau befolgen sonst drohen Sanktionen. Dazu wurde ich angemotzt weil ich immer arbeiten war (obwohl er es so wollte). Hatte ich mal einen freien Tag als Ausgleich für einen Samstag, motzte er, wenn ich nicht geputzt habe an diesem Tag, usw. Es artete wirklich ganz schlimm aus. Also habe ich den Job gekündigt mit der Erkenntnis, dass ich einen Job brauche wo ich Nachmittags zu Hause bin, damit ich mich um alles kümmern kann. Natürlich haben wir wie immer viel gesprochen. Sprechen können wir nämlich gewaltig gut und viel. Ich habe ihm meine Sorgen anvertraut, wie ich das sehe, etc. Meist kommt dann nur "na dann siehst du das halt alles falsch" oder "dann ist was mit deinem Gefühl halt falsch", "ich liebe dich doch über alles", usw. Meist kommt aber auch, dass er sich nicht integriert fühlt. Wo er leider auch recht hat, wir sind keine typische Familie und das nicht nur, weil mein Kind und ich gewohnt waren ein Gespann zu sein sondern weil mein Motzmann einfach auf nichts Lust hat. Er erfindet für ALLES eine Ausrede. Im Sommer kann er nichts machen, da hat er eine Allergie. Das geht von Mai-September, wenn er keine Allergie hat, hat er Rückenprobleme oder andere Probleme oder ist einfach Müde oder hat halt keine Lust. Also gehen mein Kind und ich alleine lost. Gehen wir gemeinsam los, endet der Ausflug meist in einem Streit, weil mein Kind ja nie etwas richtig machen kann und mein Mann bereits beginnt zu motzen, da sind wir noch gar nicht aus der Tür. Er fragt auch NIE ob wir was gemeinsam unternehmen. Alle paar Wochen bekommt er einen Rappel und verspricht meinem Sohn etwas mit ihm zu machen, und erfindet dann keine 5 Minuten vorher eine Ausrede es nicht machen zu müssen, meist ist natürlich mein Kind daran Schuld, weil er mal wieder irgendwie irgendetwas nicht zu 100 % so gemacht hat, wie es mein Mann gerne hätte. Da wäre nämlich auch ein Punk der "Integration". Mein Mann schimpft, dass er nicht richtig ernst genommen wird aber nimmt sich auch überhaupt keine Zeit mit meinem Kind. Er hat in den 3 Jahren nicht einmal mit ihm gespielt oder sagen wir sehr selten, es endet dann meist in einem Wutanfall seinerseits, weil halt wieder was nicht so funktioniert oder er keine Geduld hat, etc. Unternommen hat er auch noch nie etwas mit ihm. Ich sage immer, ihr müsst mal Zeit zu Zweit haben, damit ihr euch so auch kennenlernt ohne das ich immer dazwischen bin als Schild oder Vermittler. Denn ich habe es auch satt ständig zwischen meinem Sohn und meinem Mann zu stehen. Einerseits immer als Mutter, mein Kind verteidigend (wenn angemessen) andererseits meinem Mann unterstützend in seinen Ansichten etc.

      Erschwerend kommt sein Tagesablauf hinzu den er grundsätzlich einfach durchzieht, ob man will oder nicht. Am Wochenende sieht der folgendermaßen aus:

      7 Uhr aufstehen an den PC (Kind ist bereits wach, wird aber ignoriert)
      8 Uhr frühstücken
      10 Uhr an den PC/Playstation bis ca 14 Uhr
      14 Uhr Kaffee trinken, Kuchen essen
      14:30 Uhr an den PC oder die Playstation - zum Abendbrot ca. 18:00 Uhr
      19:00 Uhr an den PC
      19:30 Uhr kurz aufrappeln, meinem Sohn Gute Nacht sagen
      19:35 Uhr an den PC - ca. 20:15
      20:15 Film schauen oder Playstation spielen

      So sieht sein Tag aus. Wenn ich es mal wage etwas anzubringen, heißt es nur: Du immer mit Deinem gezicke. Sag ich aber nichts und bin betrübt, will er wissen was ich habe, sag ich es dann: "Du mit Deinem gezicke".

      Ich mache alles komplett alleine. Von allein Einkaufen (ohne Auto für 3) bis Freunde von meinem Sohn mit bespassen, Ausflüge machen, Urlaubsplanung (sofern wir welchen Planen), Haushalt, seinen Papierkram, meinen Papierkram. Alles.
      Ich habe kein Problem damit, ich habe jahrelang alles allein gemacht aber ich frage mich langsam wozu ich überhaupt eine Beziehung führe. Ich komme mir vor wie Alleinerziehend mit 2 Kindern. Wenn ich es nicht mache, wird dann immer das Argument angeführt, dass ich auch weniger arbeite. Was auch nicht richtig ist, da ich immer eine Stunde eher auf Arbeit bin um eine Stunde eher gehen zu können. Ansonsten kümmert er sich tatsächlich einfach um nichts und ich leider um alles.

      Das Problem bei meinem Mann ist leider, er ist einfach ein riesiger Egoist. Ich sag ja nicht mal das er was dafür kann aber es ist kaum auszuhalten. Er hat keine Freunde (mehr). Alle vergrault er mit seinen egoistischen und selbstverliebten Ansichten. Zum Beispiel müssen die sich bei IHM melden und nicht andersrum. Er muss ja arbeiten. Ahja. Seine Schwester, die findet er doof, weil die mehr Aufmerksamkeit von seiner Mutter bekommt, seine Arbeit - doof, seine Kollegen - doof, sein Leben - doof. Alles einfach doof. Er kauft sich ein Playstationspiel, spielt und keine 10 Minuten hört man ihn wie einen Rohrspatz rumwettern: "So ne Scheisse, das spielt sich doch überhaupt nicht, wer macht denn sowas, da kaufe ich mir für teuer Geld ein Spiel, da hat das gefälligst zu funktionieren wie ich das will." (meist ist es dann ein "Bedienungsfehler" seinerseits). Manchmal werde ich auch angehalten ihn zu helfen und wenn ich es nicht von alleine mache - seinem heroischen Brüllen nicht sofort folge und aufspringe - dann lass ich ihn ja im Stich und kümmere mich nur um meine Sachen. Naja und so zieht sich das so ziemlich durch alles. Durch sein Leben. Früh wenn er losmacht zur Arbeit bekomme ich meist 10 Minuten die 1. Schimpf-SMS, gefolgt von bis zu 5 weiteren über den Tag. Reagiere ich nicht drauf, was ich einfach nicht auf jede kann oder auch möchte, bin ich die Böse. Das schlimme ist, zu Anfang unserer Beziehung hatte ich Kontakt (gewollt von meinem Mann) zu seiner Ex-Frau weil er und sie es nicht geschafft haben irgendwie normal miteinander zu kommunizieren bezüglich ihres gemeinsamen Kindes. Natürlich stand ich immer hinter meinem Mann und auch seinen "Erzählungen". Seine Ex hat mir Bücher geschrieben über die Beziehung mit ihm und wie er sich ihr gegenüber und ihren gemeinsamen Kind verhalten hat. Zum damaligen Zeitpunkt konnte ich das nicht nachvollziehen, bzw. empfand es als übertrieben. Mittlerweile kann ich das 1:1 unterstreichen. Sie schrieb mir Sätze die er zu ihr oder ihrem Kind gesagt hat, die genau die gleichen Sätze fallen nun bei uns.

      Ich komme einfach nicht mehr zurecht mit diesem ständig negativen Verhalten. Ich bin sicher nicht perfekt und bin mir meiner Macken auch sehr bewusst aber ich versuche immer positiv zu sein. Mein Mann nennt mich immer "hippie" oder "zu gut". Ich denke immer das ja irgendwann mal was bei meinem Mann überschwappt, wenn ich ihm zum 10 000 mal erkläre, dass er jetzt nicht ausrasten muss, weil ihn ein Mensch ausversehen angerempelt hat. Ich versuche dann durch ulk oder Spass die Situation zu deeskalieren aber langsam habe ich einfach keine Kraft mehr dafür. Mittlerweile scheue ich die Wochenenden oder Urlaub, weil ich es nicht ertrage 24 Stunden täglich diesen missmutigen Menschen an meiner Seite zu haben. Natürlich frage ich ihn warum er ständig so negativ ist, er sieht sich nicht negativ und außerdem wird die Welt nicht besser wenn man alles hinnimmt. Natürlich hat er da absolut recht NUR vom motzen wird die Welt auch nicht besser, wenn man nichts unternimmt. Was er ja nicht tut. Er schimpft aber arbeitet nicht an einer besseren Welt, einen besseren Job, das er 10 Kilo abnimmt, etc. Er schimpft dann halt darüber das er dick ist aber tut nichts dagegen :-) Oder er motzt gegen das Wetter. Ich meine er kann das Wetter anmotzen wie er will aber es wird sich für ihn nicht ändern. Solche Dinge. Die rauben einfach nur Kraft und Energie. Das fängt beim aufstehen an mit dem 1. Satz: "Bäh, mir ist warm. Ich hab schnupfen. Ich hab Kopfweh. Ich habe ein zwicken am Hoden (scherz)" und endet mit dem letzten Satz: "Ich will nicht."

      Wie ihr merkt, ich könnte ewig so weiterschreiben. Ständig reden wir, manchmal rede ich auch davon, dass wenn wir zukünftig nicht miteinander klar kommen, eine Trennung wohl besser wäre. Dann ist er immer direkt beleidigt und meint ich arbeite nicht an einer Beziehung. Was ja quatsch ist. Er meint eher: Ich dulde nicht lang genug bis mir alles egal ist. Aber das möchte ich nicht. Ich habe noch ein wenig vor mir. Ich will wieder unterwegs sein und Dinge erleben (als ich allein war mit meinem Sohn waren wir ständig auf Achse)

      Seine Mutter duldet auch nur noch ihren Mann und das schon seitdem das 2. Kind geboren wurde. Mein Mann ist eine Mischung aus seiner Mama und seinem Papa. Die Mama führt permanente Monologe und der Papa ist grummelig und ignorant. Dafür aber noch zusammen wir mein Mann immer so stolz verkündet. Leider hasst seine Mutter ihren Ehemann. Aber das scheint ja nicht zu stören :( Nein, das möchte ich nicht. Was können wir bloß tun. Natürlich möchte ich nicht einfach eine Beziehung aufgeben, wenn er mal nicht motzt ist er auch ein sehr lustiger und toller Lebensgefährte und das er ein toller Papa wird, hoffe ich täglich. Schliesslich hatte er kaum Gelegenheit zu üben. Ich möchte ihn auch nicht pauschal verurteilen (auch wenn sich das gerade so liest) und sicherlich ist es mit mir nicht einfach, nur wie kommt man zusammen wenn man doch augenscheinlich so unterschiedliche Ansichten hat? Durch seine letzte Trennung hätte es doch mal bei ihm "klicken" müssen im Kopf. Schliesslich hat die Frau ihn genau aus diesen Gründen verlassen, die ich derzeit anführe. Aber da war alles nur übertrieben von ihr. Wenn ich mir das hier so zu Haus anschaue, hat sie sogar noch untertrieben. Sollte ich ihm das evtl. mal so vor Augen halten? Das mache ich natürlich nie weil das sehr demütigend und unhöflich ist aber vielleicht erkennt er dann parallelen? Oder aber steckt mich in die gleiche Ecke wie seine Ex-Frau. Wenn ihr Tips habt, immer raus damit. Eigentlich wollte ich mir nur mal meinen Frust von der Seele schreiben, denke ich....

      Gruß von der Motzfrau

      • Dein Mann ist ein motzender, sturer, egoistischer, fauler, unzufriedener, kinderfeindlicher, nörgelnder, Monologe haltender - hab ich was vergessen? - Mensch. Positiv ist nur seine Aussage "na, dann siehst du das halt alles falsch" (den Satz merke ich mir für die nächste Diskussion, der ist klasse!). Wenn Du so einen Mann gesucht hast, behalt ihn. Wenn nicht, such weiter.

        LG, kathi

        • (3) 08.06.15 - 09:06

          Nein gesucht habe ich das sicherlich nicht und doch sind wir zusammen. Da er nicht grundlos so ist denke ich halt immer das sich rein theoretisch die Beziehung auch positiv auf seinen missmutigen Charakter auswirken kann. Kinderfeindlich ist er nicht. Er hat nur eine extrem konservative Sicht was Kindererziehung betrifft.
          Oder ich eine extrem Lockere. Das sind ja immer 2 Schuhe. Er meint ich bin zu locker oder sehe das zu eng (sein PC bzw. Spieleverhalten) und ich sehe es andersrum. Im Endeffekt knallen 2 verschiedene Ansichten aufeinander und jeder hält seine Sicht für die Richtige.

          • Mir wäre es egal, warum er so ist. Ich würde nur Partnerin sein wollen und nicht seine Therapeutin. Liebst Du diesen Mann, oder ist es eher so, dass Du ihn lieben möchtest und er sich darum ändern soll? Die Antwort sollst Du natürlich nicht mir beantworten, aber vielleicht Dir.

            Ob Du Deinem Kind das Spannungsfeld zwischen sehr konservativ und eher locker zumuten willst, ist Deine Entscheidung.

            LG, kathi

          • >>> denke ich halt immer das sich rein theoretisch die Beziehung auch positiv auf seinen missmutigen Charakter auswirken kann. <<<

            #rofl#rofl#rofl

            Na ja, Deine Theorie versagt ja ganz offensichtlich, wenn man bedenkt, dass sein Verhalten anscheinend immer schlimmer wird ...

            ... wann wird denn, Deiner Meinung nach, der Knoten mal platzen und er die 180 Grad Wendung hinlegen?

      (6) 08.06.15 - 08:59

      von anfang an stimmte es nicht und dennoch ziehst du mit ihm zusammen und dennoch lebst du deinem kind seit 3 jahren so eine beziehung vor.
      wie kann man als MUTTER dem eigenem kind seit anfang an, seit drei jahren sowas vorleben...ich könnte kotzen.....

      du hinterfragst ihn, erklärst usw.....man mädel, fang mal bei dir an und nicht bei ihm.

      und dann dein letzter satz: du wolltest dir nur mal den frust von der seele schreiben und ein paar tips.....

      damit ist es nicht getan......denken, mädel, DEEEENKEN

      du bist für ein lebewesen verantwortlich, welches wenn es mal groß ist, sich zurecht finden muss und diesen scheiß leben wird.

      man kann immer in etwas hinein rutschen und es entwickelt sich heftig....aber nicht wenn es von anfang an so ist und man eine verantwortung über ein kind hat!

      • (7) 08.06.15 - 09:19

        Zum einen bin ich kein Mädel mehr und zum anderen war es nicht von Anfang an so sondern wurde, wie ich schrieb, suggestive von Jahr zu Jahr schlimmer. Seit ca einem halben Jahr ist es nun so schlimm. Und natürlich denke ich an mein Kind. Mein Kind hat leider auch massive Angst vor einer Trennung. Schade das man immer so pampig behandelt wird.

        • >>> Mein Kind hat leider auch massive Angst vor einer Trennung. <<<

          Das klingt ja schon nach Stockkolm-Syndrom ... man verbündet sich mit seinen Entführern und will nicht mehr weg von ihnen, weil das der einzige Weg ist, den ganzen Mist zu überleben.

          (9) 09.06.15 - 13:38

          Dein Kind hat ganz sicher keine Angst vor der Trennung, sondern DU. Und wenn er diesbezügliche Sorgen äußert, dann eher, weil er in einem derart instabilen, unsicheren und lieblosen (zumindest von Seiten Deines Partners) Umfeld aufwächst.

          Dein Sohn kann nur von einer Trennung profitieren oder magst Du mir verraten, was genau er vermissen sollte?!

          Gruß
          chio

    (10) 08.06.15 - 09:04

    Dich zwingt niemand mit diesem Mann ein gemeinsames Leben zu führen, also lass es doch einfach.
    Du fragst dich, wie diese Beziehung weitergehen soll? Genauso wie die letzten drei Jahre, warum sollte sich was ändern? Läuft doch für die faule Sau super. Der braucht keine Partnerin, der braucht ne Haushälterin und du machst es.

    Du bist eine erwachsene Frau, hast lange alleine gelebt, hattest ein "entspanntes " Leben und das hast du vor drei Jahren gegen NICHTS eingetauscht.

    Ist doch nicht schlimm, das man bei der Männerwahl mal ins Klo greift, schlimm ist nur das du nicht handelst und dich von diesem überflüssigen Ballast befreist....auch deinem Kind gegenüber.

    Guten Morgen...
    Sofern du keine Angst vor einem Neuanfang hast, solltest du noch heut mit deinem Sohn das Feld räumen und ihn verlassen. So etwas ignorantes abscheuliches ist für niemanden gut, und dein Sohn hat es am wenigsten verdient. Dein Sohn hatte es bestimmt besser, als du noch mit ihm allein lebtest.
    Nur zu gut, dass sein eigenes Kind nicht bei ihm lebt.
    Ich wünsche dir viel Kraft!
    Lg

    Warum bist du nochmal mit diesem Würstchen zusammen? #kratz

    • (13) 08.06.15 - 09:24

      Weil ich leider kein großes Selbstwertgefühl habe und schlecht einschätzen kann ob meine Ansichten übertrieben sind oder nicht.

      • Ich glaube, Du stellst die falsche Frage. Ist es nicht besser zu fragen "Fühle ich mich mit diesem Mann wohl?"?

        kathi

        • Bei der TE ist Hopfen und Malz verloren. (meine Meinung)

          Sie wird an ihrer Situation eh nichts ändern. Mir persönlich ist die TE auch völlig egal. Sie lässt sich seit Jahren gängeln und scheint es nicht "schlimm" zu finden.

          Traurig nur, dass das Kind sehr darunter leidet. Ich kann nur hoffen, dass das Kind irgendwo nen Ansprechpartner hat, welcher ihm hilft.

      Du siehst, dass dein Sohn schlecht behandelt wird. Du lässt dies zu. Das hat nichts mit Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein zu tun. Ich nenne das: "Mein Kind ist mir egal!" Deinem Mann wirfst du vor, dass er schlecht zum Kind ist. Du bist es doch genauso. Du schützt dein Kind Null.

      Möchtest du eine schlechte Mutter sein? Wenn ja, dann bleib bei dem Kerl, der keiner ist.

      Deine Ansichten sind nicht übertrieben und du wirkst wie eine intelligente und vernünftige Frau.
      Ich würde es im Leben nicht mit so einem Mann aushalten, nichtmal einen Monat.

      Lass dir von ihm kein schlechtes Selbstwertgefühl einreden, du hast Besseres verdient als das.

Guten Morgen!

Das hört sich ja alles sehr traurig an..
Ja, du hast tatsächlich 2 Kinder Zuhause. Allerdings lässt du dir vom älteren ganz schön auf der Nase herum tanzen..

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau was ich dir raten soll.

Du kannst deinem Mann einfach mal alles genauso schildern, wie du es hergeschrieben hast, aber ich gehe davon aus, dass er nur wieder sagen wird, dass du alles falsch siehst.. Also kommst du so schon mal nicht weiter..
Leidtragende sind dein Sohn und du. Dein Sohn, weil er so kein schönes Zuhause hat und dies ihn prägen wird. Evtl. Wird er auch dieses Verhalten von deinem Mann irgendwann als normal empfinden und in seine spätere Beziehungen mitnehmen (spekulativ, aber möglich).

Um das zu verhindern solltest du deinem Sohn erklären, dass das Verhalten von deinem Mann nicht normal ist. Dann müsstest du aber auch erklären warum du an der Situation nichts änderst.

Es ist eine Sache, wenn du bereit bist dich damit abzufinden, aber du hast einen Sohn, der mitleidet.

Ich würde wahrscheinlich tatsächlich, nur meinem Sohn zuliebe, die Trennung in Erwägung ziehen.

Evtl wird dabei dein Mann auch wach und sieht was er anrichtet..

Ich wünsche dir alles gute

(20) 08.06.15 - 10:43
mal deutlich gesagt

Ich frage mich, was DU für eine Mutter bist, die ihr Kind einem solchen Typen aussetzt. Ganz ehrlich: schäm dich, pack deine Sachen und GEH.

Wie verhält er sich denn seinem Kind gegenüber?

Versteh ich das richtig? der Mann ist 38 und verbringt seine Tage/Freizeit ausschließlich vor der Playstation oder PC? DAS ist sein Leben?

Wieso machst Du das alles? Wieso regelst Du komplett auch sein Leben? Wieso lässt Du zu, dass er für nichts zuständig ist bei eurem gemeinsamen Leben?

Lichtchen

Hallo.

>>> 7 Uhr aufstehen an den PC (Kind ist bereits wach, wird aber ignoriert)
8 Uhr frühstücken
10 Uhr an den PC/Playstation bis ca 14 Uhr
14 Uhr Kaffee trinken, Kuchen essen
14:30 Uhr an den PC oder die Playstation - zum Abendbrot ca. 18:00 Uhr
19:00 Uhr an den PC
19:30 Uhr kurz aufrappeln, meinem Sohn Gute Nacht sagen
19:35 Uhr an den PC - ca. 20:15
20:15 Film schauen oder Playstation spielen <<<

Völlig indiskutabel ... selbst wenn es der letzte Man auf Erden wäre, muss man sich das nicht freiwillig antun.

>>> Natürlich möchte ich nicht einfach eine Beziehung aufgeben, <<<

Du bist ja "lustig" ... von "einfach" könnte ja keine Rede sein, wenn Du diesen Mann schon seit drei Jahren ertragen musst.
Kleiner Tipp:
Einen Orden für Deine Leidensfähigkeit wirst Du von niemanden bekommen ... und schon gar nicht von ihm ... noch nicht einmal einen Dank.

>>> und das er ein toller Papa wird, hoffe ich täglich. <<<

Und bis dahin darf Dein Sohn unter dem Gebaren seines Stiefvaters leiden?

Sorry, aber das versagst Du als Mutter komplett.

>>> Schliesslich hatte er kaum Gelegenheit zu üben. <<<

Ach, der Arme #augen
Es sieht eher so aus, dass er nie üben wollte.

>>> nur wie kommt man zusammen wenn man doch augenscheinlich so unterschiedliche Ansichten hat? <<<

Gar nicht - da hilf auch kein ausgeprägter Mutter-Teresa-Komplex.

Hast Du so viel angst vor dem Alleinsein, dass Du Dir von so einem Mann Dein ehemals selbstbestimmtes Leben madig machen lassen musst ...

... Dein Sohn aus seinem Zuhause und damit vor Dir flüchtet, sobald er kann ...

... ich kann es nicht nachvollziehen ... das Leben ist viel zu kurz für so eine "Beziehung" ... da hilft auch nichts, dass er ne Granate im Bett ist ... das wäre nämlich die einzige Erklärung, warum Du noch nicht weg bist.

Schlussendlich gibt es doch nur 2 Möglichkeiten:

1.) Du nimmst Dein Leben wieder selbst in die Hand ... und schickst diesen Egomanen in die Wüste.

oder

2.) Du lernst zu leiden, ohne zu jammern.

Ich würde leider sehr viel Geld darauf wetten, dass Du Dich NICHT trennen wirst ... Frauen wie Du wollen ganz viele gute Karma-Punkten sammeln und hoffen auf Ihre Heilig-Sprechung ... und sind dabei schlussendlich genauso egoistisch wie der Mann, über den sie meckern, weil die Kinder in diesem ganzen ungesunden Konstrukt egal sind.

LG

  • (23) 08.06.15 - 15:07

    Wenn mir mein Kind egal wäre, würde ich hier nicht nach Hilfe suchen. Ich finde es wirklich bedenklich das es anscheinend in der heutigen Gesellschaft nur noch Trennung oder nicht Trennung gibt. Das hinter meinem egoistischen Motzmann auch ein Mensch steht, der anscheinend Probleme hat sein Leben oder Dinge auf die Reihe zu bekommen, wird dann übersehen. Ich wüsste also auch nicht was das mit Karma-Punkten zu tun hat. Sicherlich obliegt es nicht meiner Verantwortung meinen Mann zu erziehen oder gar zu therapieren. Trotzdem ist er per se kein schlechter Mensch und ich auch nicht, "nur" weil ich mich nicht bereits vor einem halben Jahr getrennt habe sondern irgendwie verzweifelt "Hilfe" suche. Sicherlich oder augenscheinlich ist da wohl ein Forum dieser Art keine richtige Anlaufstelle und höchstwahrscheinlich hätte ich uns bereits zum Therapeuten hiefen sollen. Das kann ich mir gerne vorhalten lassen aber nicht, dass ich nach Antworten suche, wie ich eine Beziehung irgendwie auf die Reihe bekommen möchte.

Wenn Du den letzten verletzenden Absatz weggelassen hättest, wäre es eine gute Antwort gewesen

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