(Fern-)Beziehung mit einem Egoisten

Hallo,

ich brauche mal dringend einen Rat. Seit 7 Monaten führe ich eine Fernbeziehung mit einem 13 jahre älteren Mann aus Bayern. Ich selbst bin 45 Jahre alt und wohne in Niedersachsen. Unsere Wohnorte liegen 370 km auseinander. Wir sehen uns ca. alle 2-3 Wochen und waren im Februar auch schon zusammen im Urlaub. Bisher war alles wunderbar.

Ich habe mir nun überlegt zu ihm nach Bayern zu ziehen. Dies wäre für mich ein sehr großer Schritt: ich müsste meinen sicheren, sehr gut bezahlten Job aufgeben, meinen alleinstehenden alten Vater und meine restliche Familie sowie meine Freundinnen, sprich mein gesamtes "soziales Netzwerk", verlassen usw.. Das würde ich aber gern in Kauf nehmen um mit ihm zusammensein zu können, denn ich liebe ihn sehr und hatte eigentlich auch das Gefühl, dass es mit uns gut funktionieren würde.

Nun habe ich ihm von meinem Plan erzählt und er war zunächst auch ganz begeistert. Er steht aber auf dem Standpunkt, ich solle bei ihm einziehen. Er hat eine kleine, sehr günstige Mansardenwohnung von 42 qm, die für zwei Personen einfach zu klein ist. Das möchte ich auf keinen Fall. Ich möchte lieber in einer größeren Wohnung mit ihm zusammen neu anfangen.

Das lehnt er jedoch ab. Seine Argumente: die Wohnung sei durchaus groß genug für zwei, außerdem sei sein gepachteter Garten gleich um die Ecke und seine Garage, wo seine Motorräder drin stehen. Außerdem bräuchte er einen Stellplatz für sein Wohnmobil und seine Anhänger. Und seine Wohnung läge ja so zentral, nur ein paar Schritte zur U-Bahn und zum Supermarkt.

Eine gemeinsame größere Wohnung zu finden, die den o.g. Anforderungen entspricht, sei praktisch unmöglich, und außerdem viel zu teuer (was Quatsch ist, denn wir wären im Fall der Fälle ja Doppelverdiener mit einem Monatseinkommen von ca. 4.500 EUR).

Ich bin jetzt wahnsinnig enttäuscht und weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mich weiter verhalten soll. Ich finde sein Verhalten einfach nur egoistisch. Ich wäre bereit für ihn mein gesamtes Leben umzukrempeln und er beharrt auf solchen Sachen wie Garage, Stellplatz, Garten und ist nicht bereit in dieser Hinsicht Kompromisse zu machen? Das kann es ja wohl nicht sein!
Ich habe nach zwei schlaflosen Nächten jedenfalls meinen Plan umzuziehen erstmal auf Eis gelegt. Vielleicht ist es dazu auch einfach zu früh. Ich denke aber nicht, dass sich an der Grundeinstellung meines Freundes mit der Zeit etwas ändern wird. Also was tun? Diese Beziehung hat dann doch keine Perspektive mehr, oder wie seht Ihr das?

Bitte teilt mir Eure Meinung zu dem Thema mit. Vielen Dank.

Hallo, wenn dein Freund in München wohnt, könnte er Recht haben. Was kostet denn eine vergleichbare 3-4 Zimmer-Wohnung an seinem Wohnort? In München sind das gleich über 2000 €. Wenn er in Hof wohnt, findet ihr bestimmt etwas günstiges für euch. LG

Ich verstehe ihn schon. Du hast nämlich kein Einkommen mehr wenn du zu ihm ziehst und er muss für dich aufkommen. Ich finde nach 7 Monaten zu erwarten, dass jemand aus der Wohnung auszieht ganz schön viel. Ich verstehe aber auch, dass 42 qm recht eng für zwei sind. Such dir einen Job in Bayern. Eine eigne Wohnung. Seht euch öfter und regelmäßig dann klapp es auch mit dem zusammen ziehen. Es kommt drauf an wo in Bayern er wohnt. Ist es um München, dann findet man eh kaum ne bezahlbare Wohnung ist es eher in Nordbayern dann findest du evtl keinen Job. Ich möchte dir noch einen anderen Rat geben. Stell es dir in Bayern als "zuagreiste"nicht so einfach vor. Die warten da nicht auf neue Bekanntschaften. Überlege dir 2 mal ob du deine Freunde verlässt du wirst dort kaum neue finden. Oberflächliche Bekanntschaften ja aber wirklich Anschluss wirst du nicht finden.

Hallo,

nur um das mal richtig zu stellen: ich werde mir auf jeden Fall einen Job in Bayern suchen, und werde meinem Freund auf keinen Fall "auf der Tasche liegen". Ein Job wäre überhaupt die Grundvoraussetzung für den Umzug. Ich will mich ja nicht in die totale Abhängigkeit begeben ;-) Eigene Wohnung wäre durchaus eine Option, habe ich auch schon dran gedacht.
Das Problem mit den Zugereisten ist mir durchaus bewusst: mein Freund wohnt in Franken und das scheint dort ein besonderer Menschenschlag zu sein. Ich gehe auch mal davon aus, dass es sehr schwierig sein wird dort Anschluß zu finden. Das wäre also eher ein Argument dagegen.

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Hallo,

Ich kann jetzt nur von mir reden. Ich werde auch zu meinem Freund in seine Gegend ziehen. Ca 100 km von meiner Großstadt entfernt. Allerdings ziehen bei mir zwei Kinder mit.

Wir gehen diesen Kompromiss ein.

Dafür zieht mein Freund auch aus seinem Ort raus und zurück in seinen Geburtsort ( nahe davon), weil da mehr Zivilisation ist und wir aus der Stadt nicht in so ein Pipi- Dorf ziehen müssen. Er verkauft sogar sein Haus und wir ziehen in etwas neues eigenes. So geht jeder einen Kompromiss ein.

An Deiner Stelle würde ich nirgends hinziehen. 42 qm ? Meine Tochter hat schon alleine 25 qm für sich und ist gerade mal 15. Wohin willst Du Dich denn mal hin zurückziehen? Schließlich kennst Du ihn nur aus der Ferne, das ist schon was anderes als ständig aufeinander zu hucken.

Er will alles so wie früher.

Sein Garten, Wohnung, etc und Du sollst parieren. Hmmm und er ist ja schon 58. das ist ja schon fast ein Rentner. Dann ist er nur noch zuhause. Stell ich mir grausam vor.

Überleg Dir gut was Du tust. Du bist noch in der Rosaroten Brille Phase. Die dauert bei Fernbeziehungen eh länger.

Zunächst einmal, ich verstehe Deine Seite UND seine Seite.

Erstmal finde ich 7 Monate Fernbeziehung viel zu kurz um einen Entschluß von dieser Tragweite zu treffen. Realistisch gesehen, habt ihr Netto erst einen guten Monat ( inclusive Urlaub ) zusammen verbracht.

Für mein Dafürhalten wäre in dem Alter ( ich bin selbst auch 50 ) erst nach sehr viel mehr Zeit ein Zusammenziehen eine Option, da denke ich an mindestens 2 Jahre.

Warum? Menschen die schon ein Leben gelebt haben, anders als ganz junge, bestimmte Vorstellungen, Ecken und Marotten. Sie haben gewisse Rituale oder Menschen, Hobbies oder Angewohnheiten die Ihnen wichtig sind -so wie der Garten Deines Freundes!

Außerdem ist Bayern ein sehr teures Pflaster. Wer da eine günstige Wohnung hat gibt diese vernünftigerweise nicht auf. Ja, heute seit ihr Doppelverdiener mit 4500€. In 7 Jahren wird Dein Freund aber in Rente gehen und muß mit einem Bruchteil seines bisherigen Einkommens zurecht kommen. Ich kann nachvollziehen, daß ihn die Vorstellung ängstigt, dann komplett von Dir abhängig zu sein, weil seine Rente vielleicht gerade mal für ein Wohnklo mit Kochnische im sozialen Brennpunkt langen würde.

Genauso gut verstehe ich Dich. Du machst einen Riesenschritt auf ihn zu, gibt quasi alles auf um Dich in das Abenteuer Liebe zu stürzen. Ja, seine Wohnung ist zu klein für zwei, man hat keine Rückzugsmöglichkeit, keinen Stauraum. Außerdem ist es toll, wenn man einen neuen Lebensabschnitt auch mit einem gemeinsamen Projekt beginnt, sich zusammen ein Nest baut.

Auch wenn für mich alles schlüssig nachvollziehbar ist, ich habe das Gefühl, das Du zu schnell zu viel möchtest. Läßt diese Beziehung doch erst mal wachsen und sich stabilisieren. Dann verliert auch er sein Ängste und fasst Vertrauen auf eine stabile und tragfähige Zukunft mit Dir gemeinsam.

Es wundert mich, ehrlich gesagt, das ihr Euch bei dem guten Einkommen, das ihr derzeit habt, nur so selten seht. 370 km ( einfachen Strecke, denk ich mal ) ist durchaus eine Distanz die man , im Wechsel, wöchentlich fahren kann.

Und nur damit Du weißt, das mein Post nicht nur theoretischer Natur ist: im Mai 2011 hab ich ( Kölnerin ) in einen Pfälzer verliebt. Auch 300km Distanz. Ein zusammen ziehen war auch recht schnell ein Thema bei uns. Er hat allerdings greise Eltern, die er pflegt. Ich zwei Kinder. So sagten wir uns, wer zuerst weg kann, der zieht zum jeweils anderen. Nun ist es endlich soweit: meine Kinder sind flügge. Und seit Wochen betreibe eine Art Umzug light.

Zum einen natürlich weil sich manche administrative Dinge, wie z.B. Bafög für meinen Sohn, sich wesentlich langsamer entwickeln, als gedacht.

Aber auch weil ich, als es denn Ernst wurde, sehr viele Ängste entwickelt habe. Denn es ist schon was, alle Freunde und das soziale Umfeld hinter sich zu lassen.
Nach 3 Monaten , nennen wir es pendeln, habe ich erst seit ein paar Tagen die Gewissheit , das ich eine Spedition anrufen möchte um jetzt auch meine Möbel herzubringen.
Und ich bin sehr froh, das mein Freund mir die Zeit gegeben, mich von meinem alten Leben zu verabschieden.

Redet miteinander , vorwurfsfrei, über die Wünsche und Bedürfnisse des Anderen und findet Kompromisse mit denen jeder Leben kann

Alles Gute
Pina

Vielen lieben Dank Pina für Deine Meinung. Du hast mir sehr weitergeholfen.

Wir sehen uns nur so selten, weil mein Freund als Busfahrer Schichtdienst hat und auch an Wochenenden arbeiten muss. Da bringt es also nichts, wenn ich zu ihm fahre, da er sowieso nicht zuhause ist. Wir müssen also die Wochenenden abpassen, an denen er nicht arbeitet und das ist halt nur alle 2-3 Wochen, leider.

Ich denke mittlerweile auch, die Idee mit dem Zusammenziehen kam viel zu früh. Wir brauchen viel mehr Zeit zusammen um uns besser kennen zu lernen. Ich werde das Thema daher erst mal zurückstellen und abwarten wie sich die Beziehung weiter entwickelt.

Das ist eine sehr gute Entscheidung. #pro

Wenn du zu ihm ziehst und es klappt nicht, ist er natürlich auf der sicheren Seite.Er hat alles wie vorher und du? ;-)

Ansonsten, die Wohnung ist zu klein für Beide.Wo sollst du mit deinen Sachen hin?!

Ich würde erstmal sehr, sehr stark darauf achten wie er zu mir ist.
- Redet er von sich aus wie das funktionieren könnte?
- Schlägt er vor wo deine Sachen hinkommen?
- Redet er von sich aus wie es sein wird zusammen?
- Wie ist er finanziell eingestellt dir gegenüber.
- Nimmt er dir Bedenken?
- Wie behandelt er dich grundsätzlich.

An deiner Stelle würde ich darüber nicht mehr reden und abwarten was von ihm kommt.Wenn er das auch wirklich möchte, wird er darüber VON SELBER reden wollen und auch Kompromisse vorschlagen.

So aber drängst du dich auf und nicht jeder kann da ehrlich mit umgehen wenn er das eigentlich nich/noch nicht möchte, aber man merkt es sehr deutlich an dessen art und handeln ;-)

Vielen lieben Dank für Deine Meinung. Genau so werde ich es machen. Von meiner Seite aus ist das Thema Umzug vorerst "gestorben", bzw. für die nächsten 1-2 Jahre zurückgestellt. Ich denke mittlerweile, dass die Zeit dafür noch nicht reif ist; wir müssen noch viel mehr Zeit miteinander verbringen und uns besser kennenlernen. Bis dahin lasse ich es erstmal beim Status Quo und schaue wie sich die Beziehung weiter entwickelt.

Warum suchst du dir nicht erst einen neuen Job in Bayern und ziehst erst dann um?

Ich finde, dass du bei einem Zusammenzug auf zu vieles verzichten musst und 7 Monate sind in eurem Alter sehr früh.

Warum zieht er nicht zu dir?

Hallo,

leider ist das nicht so richtig rübergekommen, aber NATÜRLICH würde ich mir erst einen neuen Job in Bayern suchen und dann erst umziehen. Ich will mich ja nicht in die totale (finanzielle) Abhängigkeit begeben.

Ich bin mittlerweile auch soweit, dass ich sage es ist noch zu früh für diesen großen Schritt. Die Beziehung muss einfach noch wachsen. Vielleicht haben wir im Überschwang der Gefühle einfach zu schnell zu viel gewollt. Ich lege das Thema Umzug erstmal auf Eis.

Wartet, bis er in Rente ist und dann soll er zu Dir ziehen!

Das wäre natürlich auch noch eine Option, an die ich auch schon gedacht habe.
Ich werde ihm das bei passender Gelegenheit mal vorschlagen.

HI,

ehrliche Meinung?

Wenn ich solch einen Schritt wagen würden - wobei Alter/Job/Familie/Freunde mir wichtiger wären als ein Mann#schwitz - würde ich eher erwarten, das der neue Partner, mir die Sterne vom Himmel holt, nur das ich komme#schein.

Nee im Ernst, nach so kurzer Zeit wo ihr Euch kennt, wäre es für mich noch keine Überlegung umzuziehen. Da müßte sehr viel passieren oder ich müßte absolute Torschusspanik haben.

370km könnte man doch jedes Wochenende fahren, ist ja nun auch nicht die Welt, um deswegen gleich alles übern Haufen zu werfen.

LG
Lisa

Jedes Wochenende fahren geht wg. Schichtdienst nicht - als Busfahrer muss er oft am WE arbeiten und da macht es keinen Sinn wenn ich runterfahre, da er sowieso am Arbeiten ist und ich ihn höchstens zum Frühstück oder spätabends sehe. Zur mir kommen kann er auch dem gleichen Grund natürlich auch nicht :-(

Von Niedersachsen bis Nürnberg sind es nur 370 Km?

Ja, da ich im äußersten Zipfel von Niedersachsen wohne.

Ich würde an Deiner Stelle nicht umziehen. Die Beziehung ist viel zu frisch und er bringt nichts dazu ein, sondern behält seinen Wohnraum, aus dem er Dich dann bei Bedarf wieder "rausschmeißen" kann.

Genau so ist es, lunalanu! Deshalb bin ich jetzt auch zu dem Schluß gekommen nicht umzuziehen. Die Jobsuche habe ich ab sofort auf Eis gelegt. Ich werde ihm das heute Abend mitteilen, mal sehen, was er dazu sagt.

Also: Ich, 40, habe seit 5 Monaten eine Fernbeziehung mit einem (etwas jüngeren) Bayern. Entfernung 530 km. Wir haben jeder 1 Kind und sehen uns jedes 2. Wochenende und zusätzlich 2 x 10 Tage, in denen ich mit meinem Sohnemann bei ihm war (wir hatten Ferien/Urlaub).

Wir haben uns also bis dato in den 5 Monaten häufiger gesehen, als Ihr Euch in Euren 7 Monaten. Und das, obwohl wir ca. die 1,5-fache Strecke zurückzulegen haben. Und das mit Kindern bzw. anfangs unter Organisation von guter Kinderbetreuung.

Ich finde Deinen Wunsch nachvollziehbar, aber absolut verfrüht. Du gibst viel zu viel auf. Und das dann, obwohl Du reichlich Gegenwind erfährst nur bei der Äußerung Deiner Wünsche/Gedanken.

An Deiner Stelle würde ich ehrlich gesagt grundsätzlich in Frage stellen, ob die Beziehung Sinn macht. Das tut es sicher nur, wenn Du damit leben kannst, bis auf Weiteres eine Fernbeziehung zu führen ODER einfach in seine Nähe zu ziehen, ohne mit ihm zusammen zu ziehen. Was übrigens die Variante sein wird, die wir "praktizieren" werden, wenn es irgendwann so weit ist.

LG & alles Gute

Hallo kate75,

Hut ab für Eure tolle Organisation! Bei uns scheitert es nicht an der Kilometeranzahl, sondern am Schichtsystem. Das Problem bei uns ist, dass mein Freund als Busfahrer oft auch am Wochenende arbeiten muss. Es macht dann einfach keinen Sinn, wenn ich Samstag / Sonntag runterfahre und ihn vielleicht nur zum Frühstück sehe, weil er dann zur Arbeit muss. Wir passen also immer die Wochenenden ab, wo er frei hat und besuchen uns dann gegenseitig. Im Juli werden wir allerdings den Sommerurlaub zusammen verbringen.

Wobei das auch wieder so eine Sache ist: Reiseziel und Route richten sich nach seinen Interessen (Motorradfahren und -treffen); ich hatte kaum Mitspracherecht.

Ich habe zunächst meine Umzugspläne sowie die Jobsuche auf Eis gelegt und überdenke die ganze Sache / Beziehung noch einmal.

Hallo noch einmal, peinefrau,

weißt Du, mir schlägt gehörig auf den Magen, dass Dein Partner offensichtlich von so gar keiner seiner Interessen und Gewohnheiten Abstriche machen zu wollen scheint...

Ich mag Dir da wirklich nicht reinreden, es ist schlussendlich zu 100 % Deine Entscheidung, was Du daraus machst, aber Ihr scheint nicht die gleichen Erwartungen und Ziele an/in der Beziehung zu haben.

Ich verstehe, dass es schwieriger wird, Gewohnheiten aufeinander einzustimmen, je älter man ist und je länger man allein für sich war. Umso mehr muss wohl von vornherein Übereinstimmung herrschen, denke ich.

Mein Partner hat schon Freitag Nachmittag 15 Uhr die 530 km in Angriff genommen, obwohl er Samstag Mittag wieder los musste, weil er am frühen Abend einen Termin hatte, nur weil es mir nicht so gut ging und ich sozusagen eine Umarmung brauchte...

Ich glaube, Du würdest das für Deinen Partner tun. Ich glaube genauso, er würde es nicht tun.

Fernbeziehung ist halt ohnehin schwierig, zumal immer das Risiko bleibt, dass man sich nachher nicht versteht, wenn man sich täglich sieht... Offenheit/Ehrlichkeit, Engagement, Toleranz und Kompromissbereitschaft sind immer wichtig in einer Partnerschaft. Aber ich merke mehr und mehr, dass es eine viel größere Rolle spielt, wenn man Nähe und auch den Alltag zunächst nicht so hat/teilen kann.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute!

LG kate

P.S. Wir können - falls Du magst - auch gern per PN weiterschreiben.

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Hallo peinefrau,

hm, ist es nicht auch egoistisch von Dir zu erwarten, dass er mit beinahe 60 Jahren alles was er sich im Leben arrangiert hat aufzugeben?
Sein Garten, sein Motorrad, das sind doch alles wesentliche Bestandteile, die ihm offensichtlich sehr wichtig sind. Die Du aber nicht wertschätzt, sondern einfach wegwischst.
Ich finde sein Denken sehr vorausschauend, denn wann wird er in Rente gehen? Dann hat er weniger Geld und wenn Ihr eine andere Wohnung habt evtl. keinen Garten mehr und das Wohnmobil ist Schrott, weil er es nicht mehr unterstellen konnte?

Und wenn man sich versteht, dann reichen auch 40qm, meine ich. :)

Mich würde auch interessieren, was er sagt. Denn dass er Dir anbietet zu ihm zu ziehen, finde ich einen mächtigen Liebesbeweis. Das zeigt doch, dass er Dich sehr gerne nah bei sich hätte. :-D

Alles Gute,
Dana #blume