Meine Schwester hasst mich Silopo

    • (1) 15.06.15 - 10:47
      BöseSchwester

      Guten Morgen zusammen,
      ich muss hier heute leider mein Leid loswerden.
      Ich habe meine Schwester nun seit fast 2 Jahren nicht mehr gesehen bzw. gesprochen.
      Diese Entscheidung habe letzten Endes ich getroffen, da sie sich entschieden hat nichts mehr mit mir zu haben zu wollen, da wir aber nicht nur eine Familie sondern auch den Freundeskreis teilen ist dies natürlich sehr schwierig.

      Sie war der Meinung man könnte sich ja bei allen Gelegenheiten einfach aus dem Weg gehen, für mich jedoch absolut nicht realisierbar, es würde bei einem Zusammentreffen entweder knallen oder ich müsste mit miesester Stimmung den Tag überstehen, weder für mich, noch meine Kinder oder alle anderen regelmäßig zumutbar.
      Wie es soweit kommen konnte? Mir ist meine Schwester immer sehr wichtig gewesen, wir haben früher vieles gemeinsam gemacht und erlebt, waren also nicht nur Schwestern sondern auch Freunde.
      Sie ist der Meinung man könnte nicht vernünftig mit mir klar kommen, sie hätte nur zu leiden. Wie sind sehr unterschiedliche Typen, sie eher verschlossen, behält alles für sich, ich hingegen immer offen und ehrlich (manchmal eben auch zu sehr, führt auch schonmal zu missverständnissen).

      Es mag wohl viele Situationen gegeben haben in denen ich mich falsch verhalten und sie verletzt haben könnte.

      Nun mag es nicht immer einfach mit mir sein, ich muss dazu aber sagen dass es früher durchaus schlimmer war, es hatte sich herausgestellt dass ich sehr stark auf hormonelle Beeinträchtigung reagiere, ich habe mich also in 10 Jahren der Pilleneinnahme wie eine hysterische Schwangere aufgeführt, in der Schwangerschaften natürlich auch noch. Dies fiel erst auf als ich nach der ersten Schwangerschaft auf die Pille verzichtet habe, dieser Zeitraum ist nun leider sehr überschaubar. Dadurch habe ich in der Vergangenheit sicherlich auch noch die ein oder andere Freundschaft oder Beziehung kaputt gemacht.
      Meine Schwester interessiert dies nun natürlkch herzlich wenig, glaubt es nicht, klingt ja auch recht unglaubwürdig.
      Sie hängt sich an Verfehlungen auf die 10 Jahre her sind. Damals ist ihr etwas tragisches wiederfahren und ich habe daraufhin falsch Reagiert, wollte ihr letztlich nur helfen, dies hat sie mir nie verziehen, mich aber immer büßen lassen indem sie mich schon damals regelmäßig ausschloss und ignorierte.
      Sie kann mit der Situation wie sie jetzt sehr gut leben, sie muss sich ja auch kein bisschen einschränken, ich aber kann es ganznund gar nicht.

      Zumal ich im Freundeskreis mittlerweile zu nichs mehr eingeladen werden, da offenbar alle hinter meiner Schwester stehen.
      Ich bin natürlich an der ganzen Situation ganz alleine Schuld...

      Meine Schwester ist für mich immer eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben gewesen, es macht mich traurig dass sie nicht Teil meines Lebens und das meiner Kinder ist. (Das zweite hat sie nie Kennengelernt).

      • naja, wenn sie wirklich einen schicksalsschlag erlitten hat und du gerade da falsch reagiert hast (wie es dir ja anscheinend öfter mal passiert) kann das schon eine tiefgreifende verletzung bei deiner schwester herbeigeführt haben! das sie dir das noch immer übel nimmt wäre in dem fall nicht verwunderlich...
        natürlich gehören zu einem streit immer zwei, aber alles auf die pille zu schieben, ist nicht fair! hormone hin oder her, der kopf sollte zwischedurch zumindest kurzzeitig funktionieren!
        und in über 10 jahren hättest du sicher gelegenheit gehabt alles mit einem kühlen kopf zu reflektiern, aber du wirkst leider so, als wärst du dazu gar nicht bereit... (sorry, habe nur diesen post um mir eine meinung zu bilden)
        dass eure freunde eher zu ihr halten wird doch sicher auch einen grund haben, oder?

        aus den wenigen infos kann ich jetzt zwei vorschläge machen:
        1. Akzeptiere es wie es ist. lass sie in ruhe, auch den freundeskreis und kümmer dich um ein umfeld, dass mit deiner art umzugehen weiß.
        2. suche das gespräch mit ihr, mach ihr klar, dass du sie nicht verletzen wolltest und die distanz zwischen euch nicht provozieren wolltest. sei ein bisschen einfühlsamer als du hier wirkst. und nehme sie so, wie sie ist und berücksichtige ihre sensible art!!!

        • (3) 15.06.15 - 11:10

          Danke ersteinmal fürs lesen.
          Ich denke ich habe hier gerade die ganze Situation reflektiert, ansonsten hätte ich wohl ganz anders beschrieben. Ich schiebe auch nicht alles auf die Pille, sondern sage lediglich dass diese die Dinge verschlimmert haben und es nun aber auch besser geworden ist.
          Du sagst ich sollte mir einen andere Freunde suchen? Eine neue Familie dann wohl auch?
          Mit ihr Reden geht nicht, das verweigert sie ja komplett.

          • "Mit ihr Reden geht nicht, das verweigert sie ja komplett. "

            Schon mal mit einem Brief versucht?? Aber wenn du eh weißt, wie du bzw deine Art manchmal rüber kommt, würde ich den Brief bevor du den abschickst, von ner 2ten Person lesen lassen. Nicht dass sie da noch was falsch versteht.

            Ich erkenne mich teilweise in den was du über dich schreibst, wieder. Ich bin auch eher offen und ehrlich und sage geradeaus was ich mir denke, auch wenn ich es nicht immer böse meine, dennoch wirds mir oft übel genommen ala das kannst du doch bitte nicht sagen! usw... naja DOCH kann ich schon, ist nunmal die Wahrheit - aber mein Ton ist da manchmal zu heftig, wird bei dir auch so ähnlich sein.

            Deswegen unbedingt vorher von ner anderen Person lesen lassen !!

            Meine Mama hat auch so eine Schwester. Gut ok, die hat wiklich einen Vogel .... sorry, also meine Tante, auch ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr. Die Mama hats auch mit Briefen versucht, da kam auch eine Reaktion von ihr, dennoch haben sie sich bis heute nicht zusammen gerauft und eben keinen Kontakt. Sie wurde auch nicht zu ihrer Hochzeit eingeladen und als sie Mama wurde, hat sie das Geschenk von meiner Mama nicht mal angenommen! Wer nicht will, der hat schon. Die glaubt aber auch an so übernatürlichen Scheiss und behauptet dass meine Mama im früheren Leben ihr Vater war und sie missbraucht hat und so einen Mist - das arbeitet die Arme (achtung ironie) gerade auf!

            Wenn du deine Fehler eingestehst und um Verzeihung bittest und deine Schwester dich wirklich liebt, dann wird sie dir auch verzeihen.

            Denke ich zumindest, denn ich bin ein Mensch der relativ schnell verzeiht.

      Wenn man im Freundeskreis Menschen hat, mit denen man nicht klar kommt, dann meidet man diese Menschen und das Gleiche macht deine Schwester mit Dir. Das hat doch nichts damit zu tun, dass man Familie ist und deswegen MUSS man den Kontakt halten.
      Nein, muss man nicht. Wenn einem jemand nicht gut tut, dann meidet man ihn.

      Du musst das akzeptieren, entweder bekommt ihr eines Tages noch den Dreh oder eben nicht. Das klingt hart, aber jeder entscheidet für sein Leben, wer darin Platz hat oder nicht und das hat nichts mit Familie zu tun (auch wenn sich das gesellschaftlich eigentlich so gehört)

      Hallo!
      Ich habe auch eine Schwester, mit der es seitdem Erwachsenalter einfach nicht mehr klappt.. Sie ist 6 Jahre älter, als ich, das "Mittlere" Kind, sehr aufbrausend, nörgelt, mich niedermachend..., und hinterher hat sie immer gar nichts schlimmes gesagt. Immer wurde von Ihr, unseren Eltern Ihr Verhalten auf ihre Schilddrüse geschoben. Dass ich auch eine "kranke" Schilddrüse habe und nicht so bin, wird seit 10 Jahren völlig ausgeblendet.
      Jedes mal nach IHRER Eskalation, bin ich wieder diejenige die wieder auf Friede, Freude Eierkuchen machen (muß), weil unsere Eltern mich unter Druck setzen (die arme. xy, die kann doch nichts dafür, die hats doch so schwer (hat sie überhaupt nicht) an der Schilddrüse, ihr Mann hilft ihr nicht usw).
      DABEI GEHT ES MIR VIEL BESSER; OHNE MEINE SCHWESTER!
      Was ich mit meiner kurz angerissenen Story sagen will!

      Vielleicht geht es Deiner Schwester ohne Dich auch besser! Was ich schon nach Deinem Text verstehen könnte.
      Lg Sportskanone

      • (7) 15.06.15 - 14:07

        Bei deiner Antwort habe ich eine kleine Zwischenfrage, wieso schreibst du "das mittlere Kind", Aufbrausen, nörgelnd.......

        Gerade die mittleren Kinder sind doch in der Regel eher dir ruhigeren, sensibleren, leiseren Kinder.

        • Weil sie sich (grundlos) immer benachteiligt gefühlt hat. Ich die jüngste, mein Bruder der älteste. Nein, klein, mittel, groß.Das ist ne Charakterfrage und liegt sicher nicht an der Geburtenreihenfolge- denn meine Schwester war schließlich auch 6 Jahre die jüngste.
          Es gibt keine Studie, die irgendwas in der Richtung belegt, dass das mittlere Kind irgendie anders ist, als das jüngste oder älteste!

          • (9) 15.06.15 - 14:30

            Doch, es gibt Studien die dies belegen.

            Zudem hättest du ja dieses "mittlere" kind weglassen können, bzw. spielt bei dir ja scheinbar auch eine Rolle, sonst hättest du es nicht so direkt erwähnt.

            Vielleicht liegt es bei ihr genau daran, dass sie eben sechs Jahre die jüngste war und dann kam noch ein Kind.
            Könnte mir schon vorstellen, dass sie schon au h oft berechtigt, benachteiligt gefühlt hat. Zudem kann das, außer ihr doch niemand beurteilen, dass sie eben diese Gefühle hat.

            • Es geht hier nicht um mich und meine Schwester und nein, ich bin die jenige, wenn überhaupt, die benachteiligt wird, denn meine Eltern verteidigen das miese Verhalten meiner Schwester seit vielen Jahren, obwohl es allen bekannt ist, dass sie mich schlecht macht usw. Das ist hier aber nicht das Thema. Wollte nur sagen, dass es für mich besser ist, wenn ich keinen Kontakt mit meiner Schwester habe und deren Sticheleien, Anfeindungen usw nicht ausgesetzt bin, aber ich merke schon, warum Deine Schwester keinen Kontakt mit Dir will. Denn Du bist auch so eine, wo man sich auto,atisch rechtfertigen muß.So etwas ist extrem unangehm und braucht kein Mensch!

              • (11) 15.06.15 - 15:57

                Ähm sorry, aber ich bin nicht die TE? Mir fiel bei deiner Antwort eben nur dieses von dir negativ hervorgehobene Wort "mittleres Kind" auf!
                Ich komme mit meiner Schwester hervorragend aus, das war schon immer so. Gut im Teenageralter hatten wir ein paar Jahre weniger miteinander zu tun, das lag aber eher daran, weil uns vier Jahre trennen und meine Schwester da schon auf Partys ging, während ich noch im Pferdestall stand #rofl
                Aber jetzt im Erwachsenenalter könnte es nicht besser sein, auch unsere Kinder, die im ähnliche Alter sind, verstehen sich bestens.

                Also ich habe keinerlei Probleme mit meiner Schwester und sie nicht mit mir.

                Aber nach deiner jetzigen Antwort kann zumindest ICH mir vorstellen, warum deine Schwester nichts mehr mit dir zu tun haben möchte und ich glaube nicht sie ist die neidisch missgünstige Person, sondern du. Sorry!

                Ich glaube da kommt dann das "Nesthäckchen" durch (mal genauso negativ dahingestellt wie bei dir, das mittlere Kind), welches nun nicht mehr alles bekommt, wie früher immer ;-)

                • Nein, da liegst Du vollkommen falsch.
                  Mittlere sollte eben nicht negativ bedeuten. Ich habe selber 2 mittlere Kinder!
                  Außerdem will meine Schwester den Kontakt (wo bitte hast Du her, dass sie keinen will?)
                  Ich möchte eigentlich keinen, weil sie mich immer klein macht und es mir nach jedem Kontakt schlecht geht. Ich habe es immer und immer wieder versucht mit ihr. Ich bin das Gegenteil von einem verwöhnten Nesthäkchen. Wo Du die Informationen über mich in den paar Zeilen her nimmst, ist echt erschreckend. Warum bist Du so biestig zu mir?

                  Ich wollte nur der Te Antworten!

                  • (13) 17.06.15 - 14:13

                    Biestig? Ich zu dir? Ich glaube ich bin in meinem ganzen Leben (höchstens in der Pubertät und selbst da noch nicht mal wirklich) noch nicht biestig gewesen.
                    Dann lies dir mal bitte deine vorletzte Antwort an mich durch, wo du noch dachtest, dass ich die TE bin. Da warst du wohl etwas biestig zu mir und nicht ich zu dir.
                    Ich habe keinerlei Informationen von dir, alles was ich schrieb, habe ich aus den paar Zeilen gezogen, die du geschrieben hast, genauso wie du keine Informationen über mich hast und meintest, dass du verstehen kannst, warum meine Schwester zu mir keinen Kontakt haben möchte.
                    Allerdings habe ich mit meiner Schwester sehr guten Kontakt und bin eben nicht die TE.

                    Genau du wolltest nur der TE antworten und ich habe dich eben nur gefragt, warum du das "mittlere Kind" in Anführungszeichen setzt und negativ belastet, in deiner ersten Antwort.

                    Mehr habe ich gar nicht gefragt.
                    Und eben um Fragen und Antworten, darum geht es in einem Forum.

                    Denke jetzt sollte unsere kleine Zwischendiskussion hier enden ;-)

                    #winke

        (14) 15.06.15 - 18:07

        Also das kann ich so nun auch bestätigen, das Mittlere Kind, ruhig und sensibel. Das Jüngste, das Nesthäckchen, was ewig bemuttert wird.

        Bei uns ist es so nicht gelaufen. Ich bin mit 18 ausgezogen und bin meinen eigenen weg gegangen. Meine 6 Jahre ältere Schwester hat da noch zu Hause gewohnt und ist auch jetzt 1 bis2 mal die Woche bei meinen Eltern, schläft! dort, wenn ihr Mann nicht Zuhause ist usw. während ich nur zum Geburtsta/Weihnachten dort bin (ich wohne 2 Kilometer weg, meine Schwerster ca.25 Km). Als Kind hatten wir noch keine Probleme, erst seitdem ich mein eigenes Leben lebe z.b. kommen dann Sprüche wie, "Wie kann man nur 4 Kinder haben oder wie kann man sich nur einen Hund kaufe, ich hasse Hunde" oder Du hast wohl zuviel Zeit, dass Du auch noch Sport/malen....machen kannst"
        Halt ständig solche Sticheleien, alles macht sie an meinen Leben schlecht. Das will ich mir nicht mehr anhören (müssen).
        Bei dir scheint ja was anderes zu sein.

        • (20) 15.06.15 - 18:32

          Also ausgezogen sind wir etwa im selben alter. Sie ist auch häufiger bei unseren Eltern als ich.

          Ich kann mich nicht erinnern mal ähnliche Dinge zu ihr gesagt zu haben, ich habe sie immer sehr für ihre malerei und ihre Schule/Studium bewundert. Ein weiteres was sie mir allerdings anlastet ist das ich nicht solch ein gutes Gedächnis habe wie sie und vieles vergesse, das wird mir dauernd vor die Nase gehalten.
          Genauso wie die Art und Weise wie ich angeblich mit unseren Eltern umgehen würde, das passt ihr auch gar nicht. Meine Mutter wusste aber auch nicht wie sie darauf kommt.

    Is gar net stimmig. Die mittleren kinder müssen nach oben und unten treten (weisst schon wie ichs meine) und immer wieder ihre Position stärken auch bei den eltern.

    Ich weiss wovon ich rede bin selber eines.

    Bin oft durchgerutscht zu oft.

    • (22) 17.06.15 - 14:07

      Genau und weil sie nicht die Ältestens sind und eben nicht die Jüngsten, sind sie meist die ruhigeren, klar müssen sie sich durchbeißen bei den Geschwistern, aber bei den Eltern werden sie meistens "übersehen" bzw. laufen so mit.

      Sehe ich bei fast allen mittleren Kindern, die ich kenne und das sind einige.

      Sicher ist das nicht auf alle bezogen, genauso wie nicht alle Nesthäckchen verwöhnt sind.

(23) 15.06.15 - 17:53

Da funktoniert ja nunmal jeder anders, der eine wird aufbrausend und nörgeln, der andere vielleicht depressiv oder was auch immer.
Meine Eltern haben jedenfalls immer hinter ihr gestanden. Während sie für ihre Schulischen leistungen und ihr verhalten gelobt wurde, wurde ich runtergemacht weil ich nicht so war wie sie.
Das hat sicherlich auch mit zu unseren Persönlichkeiten geführt, war aber auch immer sehr verletzend für mich und somit war mein Selbsvertrauen um Ende der Schulzeit gleich null.
Nun war nach diesem Vorfall sie diejenige die unter Depressionen litt was einen sicherlich dann auch nochmals empfindlicher macht.
Ich habe ihr also immer einerseits versucht zu helfen, für sie da zu sein, andererseitd gab es vermutlich eben Situatonen in denen sie mich als antrengend emfand.

Ich weiß ja nicht, was genau passiert ist.
Aber du erzählst hier, dass du sie nach einem Schicksalsschlag sehr verletzt hast, dass du 10 Jahre lang sehr hysterisch und anscheinend auch da verletzend gehandelt hast.

Auch wenn du jetzt eine Erklärung für dein Verhalten gefunden hast, sind die Verletzungen doch geschehen. Eine Schwester bricht ja in der Regel nicht aus irgendwelchen kleinen Gründen den Kontakt ab, sondern weil sie einfach nicht mehr kann.
Da hilft dann auch keine Begründung für das Verhalten mehr.

Wie schon geschrieben, selbst wenn dein Verhalten hormonelle Ursachen hatte, irgendwann in 10 Jahren wäre doch einmal der Punkt gewesen, zu erkennen, dass dieses Verhalten nicht angebracht ist und eine Lösung zu suchen. So wie du erzählst scheint es mir eher, dass du zufällig drauf gestoßen bist, dass du dich auch wie ein normaler Mensch aufführen kannst. Dein Leidensdruck in den letzten 10 Jahren scheint da nicht besonders groß gewesen zu sein.

Da kann ich deine Schwester auch ein Stückweit verstehen. Du musst lernen Verantwortung zu übernehmen! egal warum du so gehandelt hast. Dazu gehört auch die Konsequenzen anzunehmen und nicht wie ein bockiges Kind zu sagen, "das habe ich aber doch nicht extra gemacht!"

Lass deine Schwester ersteinmal in Ruhe.

Dann wirst du halt jetzt seltener eingeladen, damit musst du einfach leben. Halte den Kontakt zu deiner Familie und wenn du wirklich bereit bist an dir zu arbeiten, wird deine Familie das ja merken und die Situation wird sich entspannen.

Auch dir neue Freunde, mit denen du unbefangen umgehen kannst.

Vielleicht habt habt ihr als Schwestern später noch eine Chance.

  • (25) 15.06.15 - 17:39

    Ich weis nicht ob man das nun so als Schicksalschlag bezeichen kann, jedenfalls bin ich nicht für das verantwortlich was damals passiert ist, jedoch hat sie mich so behandelt.
    Mir war doch bis vor wenigen Jahren gar nicht klar dass es nicht normal war wie ich mich Fühlte und empfand und es ist ja nun auch nicht so als wenn sie sich nun immer korrekt verhalten hätte, für mich war es auch immer sehr verletzend, gerade weil sie mir so wichtig war.
    Mit meiner Famile habe ich ansonsten keine Problem, meine Mutter kann auch nicht nachvollziehen weshalb sie so überzogen reagiert hat.

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