Beziehungskrise und Depression meines Mannes

    • (1) 23.06.15 - 09:10
      Auchmalso

      Hallo!

      Mein Mann und ich sind seit 11 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder (6 und 10 Jahre alt). In letzter Zeit entfernen wir uns immer mehr voneinander, wobei ich das nicht (nur) als Eheproblem sehe.

      Mein Mann ist seit seiner Jugend depressiv bzw. hat immer wieder depressive Phasen. Seit etwa 1,5 Jahren nimmt er Antidepressiva, ist aber zu einer Psychotherapie nicht bereit. Wenn es ihm gut geht, vergisst er immer wieder, die Tabletten zu nehmen und rutscht dann in eine massive depressive Phase ab. aan freien Tagen kommt er nicht mehr aus dem Bett und sieht im Leben keinen richtigen Sinn mehr. Vor einigen Monaten musste er zudem noch einen Schicksalsschlag innerhalb der Familie ertragen.

      Außerhalb dieser ganz heftigen Phasen sagt er immer, dass es ihm "gut geht".

      Aber ich kenne ihn mittlerweile gut genug, um zu merken, dass es ihm eigentlich gar nicht gut geht. Er wirkt wie versteinert, zieht sich massiv zurück, usw.

      Damit könnte ich noch umgehen. Was mich aber an den Rand meiner Belastbarkeit bringt, ist sein Verhalten mir gegenüber. Er wird nie laut oder offen aggressiv. Aber er ist häufig sehr abwertend und abweisend mir gegenüber. Bitte ich ihn beispielsweise um eine Kleinigkeit, blockt er total ab und fühlt sich im Innersten angegriffen, so als ob er nie etwas richtig macht.

      Ein Beispiel (von vielen):

      Er geht nach der Arbeit oft einkaufen, worüber ich mich sehr freue und es ihm auch so sage. Unser Sohn ist starker Nahrungsmittelallergiker und darf bei manchen Lebensmitteln nur Produkte bestimmter Firmen essen. Die Firmen schreibe ich entsprechend auf die Einkaufsliste. Wenn aber ein ähnliches Produkt einer anderen Firma im Angebot ist oder er nicht nach dem speziellen suchen möchte, kauft er eben von einer anderen Firma. Das hat oft zur Folge, dass unser Sohn das dannProdukt nicht essen darf.

      Wenn ich meinen Mann dann bitte, das nächste Mal das Produkt der Firma XY zu kaufen, sagt er, dass er nie mehr einkaufen geht wenn er sowieso alles falsch machen würde etc. Er ist dann die nächsten zwei, drei Stunden nur noch genervt und ALLES was ich sage oder mache (oder nicht mache) wird absolut geringschätzig kommentiert. Teilweise wirft er mir das noch Tage später vor.

      Ich mache mit Sicherheit auch nicht alles richtig und weil er oft nicht zuhört, ertappe ich mich oft dabei, dass ich - für mich - wichtige Dinge später nochmal wiederhole. Das nervt ihn und er hört erst recht nicht zu. Insgesamt versuche ich ihn immer mehr, ihn mit alltäglichen Dingen nicht zu behelligen bzw. erzähle ihm immer weniger. Wenn er am Wochenende gearbeitet hat, brauche ich ihm also nicht erzählen, was die Kinder und ich in der Zeit gemacht haben.

      Dieses Desinteresse bezieht sich nicht nur auf mich, sondern auch auf andere Menschen, z.B. seine Schwester, seine beiden Freunde etc. Er ist schon immer sehr ruhig gewesen, aber es wird immer stärker. Jeder Kontakt ist ihm eigentlich zu viel.

      Neulich haben wir mit den Nachbarsfamilien, mit denen mein Mann sich eigentlich gut versteht, auf einer angrenzenden Wiese gezeltet. Er war ständig irgendwie "verschwunden", hat nicht geholfen etc. Als wir die Zelte aufgebaut haben, musste mein Mann arbeiten, so dass ich es alleine bzw. mit Hilfe der Nachbarn gemacht habe. Als es abgebaut werden musste, habe ich meinen Mann gebeten, mir zu helfen. Er sagte dann nur, dass ich den Aufbau alleine geschafft habe, also könne ich es auch alleine wieder abbauen...und weg war er.

      Seine eigene Meinung äußert er auch dann nicht, wenn man ihn fragt. Haben wir z.B. einen ausflug geplant und ich frage ihn, wozu er Lust hat, antwortet er grundsätzlich: "Alles was du willst!". Und während oder nach dem Ausflug sagt er dann, was er statt dessen viel lieber gemacht hätte. Das kann er doch vorher sagen?!?

      Ja, ich verstehe, dass es ihm mit der Depression schwer fällt; dass alles zu viel ist (ich hatte selber mal depressive Phasen, aber nicht so stark). Und ich verstehe, dass er den Schicksalsschlag bewältigen muss. Aber es ist nicht erst seitdem so. Die Tendenz, alle(s) abzuwerten, was nicht in sein Lebenskonzept passt, hat er eigentlich schon lange, aber er hat es nicht so offen gezeigt.

      Ich verstehe nicht, dass er nicht zu einer Therapie bereit ist und er auf Kosten seiner Familie und letztendlich auch sich selber so weiter macht. Ich kann bald nicht mehr!!!
      Und plötzlich gibt es wieder einzelne Tage, an denen er sich verhält wie früher, an denen alles wirklich gut läuft - für uns beide!

      Daher denke ich, dass es für uns noch ein bisschen Hoffnung gibt. Noch bin ich nicht zur Trennung bereit. Aber lange packe ich das nicht mehr. Zum Glück habe ich liebe Freunde, bei denen ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muss, bei denen ich ich selber sein darf.

      Sorry, dass es so lang geworden ist! Schon das Schreiben hat mir geholfen, ein bisschen klarer zu sehen. Vielleicht hat jemand von euch ähnliches erlebt und kann mir erzählen, wie ihr mit der Situation umgegangen seid.

      LG Silvia

      • (2) 23.06.15 - 09:34

        Ich bin auch depressiv und habe mich ebenfalls lange mit Antidepressiva über Wasser gehalten.
        Dennoch bin ich nicht um eine Therapie herum gekommen.

        Meine Therapeutin sagte, als ich ihr mitteilte, dass ich Antidepressiva XY nehme: "Das wird gern verschrieben, dann bringen sich die Patienten wenigstens nicht um. Reicht aber nicht."

        Und so ist es auch.
        Du kannst ihn nicht zwingen, eine Therapie zu machen. Du kannst nur zu Deinem Wohle handeln. Das darf nicht auch noch auf der Strecke bleiben.

        • (3) 23.06.15 - 10:17

          Hallo!
          Ja, ich kann ihn nicht zu einer Therapie zwingen. Aber es wird Zeit, dass ich ihm deutlicher sage, dass ich so nicht mehr kann und das er zum Wohle seiner Familie etwas unternehmen sollte. Ich glaube, dass ich ihm noch nicht deutlich genug gemacht habe, dass ich an meiner Grenze angekommen bin.
          Er lebt letztendlich das Verhaltensmuster seiner Eltern weiter, die alle Probleme komplett "unter den Teppich kehren" und diese damit vermeintlich "nicht existieren" #gruebel
          LG

      (4) 23.06.15 - 09:43

      Hallo!

      Ich kann dir nur von meiner Freundin erzählen. Deren Mann auch stark Depressiv ist. Das kam erst richtig auf als seine Eltern Zeitnah gestorben sind.
      Meine Freundin wurde schon immer von ihm etwas herablassend behandelt. Er hielt sie immer kurz. Außenstehende merkten das nie. Dazu muss ich sagen das meine Freundin ihn schon mit 14 Jahren kennengelernt hatte. Er war zu dem Zeitpunkt knapp über 20.
      Meine Freundin liebte ihn sehr und hat wirklich alles aufgefangen. Sie haben 2 Kinder.
      Dazu kam noch, das er oft Fremdging. Sie verzieh ihm immer wieder. Er bekam Depressive Schübe weil er sich nicht behandeln lassen wollte (in seinen Augen war er nicht krank). Er mochte keine Kontakte, sie war aber sehr Kontaktfreudig und hatte gerne Besuch. Er empfand jeden Besuch als störend. Sie hat immer alles alleine organisiert, er hat sich an nichts beteiligt.
      Dann vor 2 Jahren kam es dann so wie es kommen musste. Meine Freundin konnte nicht mehr. Er hat sie wieder betrogen, sie hat dann einen Schlusstrich gezogen. Er hatte dann einen Nervenzusammenbruch und landete in einer Klinik. Dort blieb er mehrere Wochen. Sie besuchte ihn immer wieder mit den Kindern und half ihm wo es ging. Er drohte mit Selbstmord wenn sie ihn verlassen würde. Doch sie zog das durch. Sagte ihm offen das sie so nicht mehr leben könnte. Er müßte eine Therapie machen. Er Versprach dann eine zu machen, doch nichts passierte.
      Kontrollsüchtig war er schon immer und das wurde dann noch schlimmer als er Auszog. Er warf meiner Freundin vor mit dem Nachbarn zu schlafen, generell eine Schlampe zu sein usw. Es wurde wirklich schlimm.

      Tja, vor 4 Jahren haben sie zusammen ein Haus gekauft. Jetzt haben sie es wieder verkauft und meine Freundin ist mit den Kindern in eine Wohnung gezogen. Sie hat einen neuen Freund und ihr Mann auch eine neue Freundin. Die Kinder fahren alle 2 Wochen zu ihm. Aber so wirklich funktioniert das nicht. Sie ist sehr kompromissbereit, er aber nicht. Er zahlt mal Unterhalt, mal nicht. Es ist ein ewiger Kampf.
      Aber meiner Freundin geht es wesentlich besser. Ihr ist ihr Mann jetzt egal und sie konzentriert sich nur auf die Kinder und merkt jetzt durch ihren neuen Freund, was eine Beziehung wirklich ist und blüht da richtig auf.

      Ich sehe bei solchen Dingen immer, das es nur klappen kann, wenn der depressive Partner bereit ist, sich Therapieren zu lassen. Anonsten ist das für die Angehörigen echt unterträglich. Da würde ich ihm also das Messer an die Brust setzen und wenn er das dann immer noch nicht will, dann würde ich gehen. Das Leben ist zu kurz im sich dermaßen quälen zu lassen.

      Ich habe ebenfalls einen depressiven Onkel. Der lebt alleine und kann so machen was er will. Zusammenleben kann man mit dem nicht, da er trotz Medikamente unerträglich ist. Er hat eine extreme Depression, die im Alter noch schlimmer wird.

      LG Sonja

      • (5) 23.06.15 - 10:21

        Hallo!
        Danke für dene Antwort!
        Was du von deiner Freundin beschreibst, kommt mir teilweise sehr bekannt vor...
        Es stimmt, das Leben ist zu kurz um sich dermaßen quälen zu lassen. Es wird wirklich Zeit, dass ich meinem Mann deutlicher sage, dass es so nicht weiter gehen kann und darf und dass wir handeln müssen. Ich denke, eine Paarberatung ist erstmal ein erster Anfang. Daraus erhoffe ich mir, dass er einsichtig wird und eine Psychotherapie beginnt. Eigentlich wäre ein Klinikaufenthat der einzig sinnvolle Weg, um langfristig etwas zu verändern.

        LG

    Eine Depression ist eine Erklärung für vieles , aber es ist nie eine Entschuldigung oder Ausrede.
    Dein Mann benimmt sich schlecht, rücksichtslos, egoistisch, das kann und wird (zumindest teilweise) mit der Depression zusammen hängen, er (und du indem du sein Verhalten akzeptierst) macht es sich dennoch viel zu einfach.

    Ich habe (leider) ausreichend Erfahrung mit psychischen Erkrankungen, meine Mutter und meine Pflegemutter waren manisch-depressiv, mein Exmann schizophren und ich selber hatte eine Wochenbettdepression, zudem arbeite ich im Gesundheitswesen, auch dort teilweise mit psychisch Kranken.

    So hart es klingt, ich würde mir und meinen Kindern keine Beziehung mehr zumuten mit einem psychisch Kranken mit fehlender Krankheitseinsicht bzw. fehlender Bereitschaft zu Therapie, mit fehlendem Grundanstand und Grundrespekt der Umwelt gegenüber.

    Ebensowenig wie ich meinen Partner verlassen würde wenn er beispielsweise inkontinent würde. Würde er aber die Hygienemöglichkeiten ablehnen (Einlagen, Körperpflege) wäre ich auch weg. Genausowenig würde ich meinen Partner verlassen, wenn er erblinden würde, oder sein Gehör verlieren. Ich würde es aber nicht akzeptieren, dass er halb blind Auto führe oder halb taub die Stereoanlage auf 150 Dezibel aufdrehen würde.

    Verstehst du was ich meine?

    • (7) 23.06.15 - 10:26

      Hallo!
      Danke für deine deutlichen Worte!
      Ja, ich verstehe sehr gut, was du meinst. Ich arbeite selber im Gesundheitswesen und versuche "meine" Patienten auch zu motivieren auf, die Schwierigkeiten, die ihre Erkrankung/Verletzung mit sich bringen, aktiv anzugehen. Aber bei meinem Mann gelingt es mir nicht bzw. ich bin da auch nicht deutlich genug.

      Er weiß, dass er krank ist, aber die Bereitschaft, etwas daran zu verändern, fehlt. Jedenfalls dann, wenn es schwierig werden könnte (Psychotherapie). Denn ich weiß, dass in der Vergangenheit sehr viel geschehen ist, was aufgearbeitet werden müsste und was (Mit)Verantwortlich für die Depression ist. Aber das sieht er so nicht bzw. will es nicht wahrhaben. Ja, der Grundrespekt anderen gegenüber und auch sich selbst gegenüber fehlt meinem Mann und damit kann ich sehr schlecht umgehen.

      Ich werde jetzt erstmal anregen, dass wir zu einer Paarberatung gehen, in der Hoffnung, dass ihm moderierte Gespräche die Augen öffnen...
      LG

      • (8) 23.06.15 - 12:52

        hallo!
        Ich finde, dass oft Hinweise schwerer angenommen werden, wenn man sich so nahe ist.
        Aber in deiner obigen Antwort hast du - für mich - einen ganz guten Weg beschrieben.

        Nur Mut zu klaren Worten, "schonen" bringt nichts. Wenn er sich gar nicht bewegen lässt zu einer Paartherapie zu gehen, würde ich alleine hingehen, um mich selbst zu stärken. Das ist keine leichte Situation und kostet einfach Kraft.
        #klee#herzlich

(9) 23.06.15 - 10:24

Dein Mann sollte eine Therapie machen, damit er aus seiner Versteinerung kommt und lernt, sein Verhalten zu reflektieren.

Ich bin manchmal auch sehr ungerecht meinem Mann gegenüber und eine Situation, in der ich einkaufen gehe und mein Mann mir hinterher sagen würde, ich hätte das Falsche gekauft, würden bei mir eine ähnliche Reaktion hervorrufen wie bei deinem Mann. Ich würde dann bockig werden und meinen Frust an ihm auslassen, indem ich ihm aufzeige, was er denn alles so falsch macht, damit ich nicht allein der Depp bin.
Bei mir liegt das daran, dass ich sachliche Kritik immer als persönliche Kritik auf der Beziehungsebene interpretiere und mich aufgrund meiner psychischen Labilität eh schon als Last für meine Umwelt empfinde. Daher reagiere ich so allergisch darauf, wenn ich kritisiert werde, nachdem ich etwas, nach besten Wissen und Gewissen, erledigt habe. Hinterher, wenn ich runtergekommen bin, schäm ich mich dann für meine fiese Art und fühl mich noch schlechter, womit dann alles wieder von vorne anfängt. Ein elender Teufelskreislauf....

Ich weiß nicht, ob dein Mann da ähnlich tickt, sprich ihn vielleicht einmal darauf an??

In einer Therapie könnte er Verhaltensalternativen kennen lernen und vielleicht sogar einüben. Ich versuche mich da gerade dran, aber es ist sauschwer aus alten Verhaltensmustern auszusteigen. Von meinem Mann wünsche ich mir dabei übrigens, dass er nicht nur Kritik äußert, sondern auch ausspricht, wenn er etwas toll findet, damit sich mein Selbstbewusstsein wieder verbessert. Vielleicht wäre das etwas, was du auch tun könntest??

Die Hauptverantwortung sehe ich dennoch natürlich bei deinem Mann. Er muss schon bereit sein, den Stier bei den Hörnern zu packen und Probleme aktiv anzugehen.

Alles Gute und mitfühlende Grüße von

einem anderen Mimöschen

  • (10) 24.06.15 - 09:10

    Hallo!
    Danke für deine Antwort!
    Ich versuche schon, meinen Mann sehr oft positiv zu bestärken, bedanke mich, wenn er den Einkauf übernimmt.

    Ja, sachliche Kritik fasst mein Mann sofort als persönliche Kritik auf, so als ob ich ihn ihn seinem Wesen grundsätzlich kritisiert hätte. Er fühlt sich insgesamt unzulänglich und mag sich nicht (sagt er selber so).

    Nur für mich ist das kein Grund, es einfach so weiter laufen zu lassen und andere auch ständig zu erniedrigen. Zudem bekommen unsere Kinder sein Verhalten ja mit (auch wenn er sich ihnen gegenüber nicht so verhält) und übernehmen ggf. etwas davon. Die Eltern meines Mannes, v.a. mein Schwiegervater ist ziemlich ähnlich.

    Auch als er einen Blasentumor hatte, nach der OP durch eine Knieentzündung gar nicht gehen konnte usw., war alles "gut". Probleme gab es einfach nicht, obwohl sie offentsichtlich waren und er dadurch ganz klar belastet war. Er hat sich aber nicht so vehalten, um uns zu schonen (es ist zu viel in der Vergangenheit vorgefallen, an dem man merkt, dass ihm andere Menschen letztendlich egal sind), sondern weil Schwierigkeiten einfach totgeschwiegen werden und damit "nicht existieren".

    Ich denke, dass eine Paarberatung ein erster Schritt ist und mein Mann danach hoffentlich bereit ist, an sich zu arbeiten. Es wird ein langer Weg, aber ich hoffe, dass wir ihn zusammen schaffen.
    LG

(11) 23.06.15 - 13:03

Du kannst schauen, was du für dich machen kannst.

Guck doch mal, ob es eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Depressiven oder Psychischkranken gibt. Da kannst du dich austauschen und erfahren, dass du nicht allein bist mit diesem Problem. Du erkennst, dass es nicht an dir liegt, dass er sich so verhält wie er es macht und dass es vorallem auch nicht deine Angelegenheit ist, ihn zu einer Therapie "zu überreden".

Wenn du dein verhalten ihm gegenüber änderst, als nicht übertrieben aufmerksam und nicht übertrieben aggresiv sein, dann verändert sich auch etwas in eurer Familienkonstellation..... vorallem kannst du dir da auch klar werden, ob du weiterhin so leben willst. Es ist auch dein Leben und wenn es nicht so ist, wie du es für dich verantworten willst, dann kannst du dich auch von einem psychsich kranken Menschen trennen.... zumal er nicht bereit ist, sich helfen professionel zu lassen.

(12) 23.06.15 - 19:07

<< Ich verstehe nicht, dass er nicht zu einer Therapie bereit ist und er auf Kosten seiner Familie und letztendlich auch sich selber so weiter macht. >>

Ist doch klar, so ist es bequemer für ihn. Er glaubt, dass du sein Verhalten akzeptierst.

In diesem Fall rate ich zu einem Ultimatum: Therapie oder Trennung. Der Tritt in seinen Ar... soll so stark wie möglich sein. Aus eigener Kraft kann er sich nicht helfen.

  • (13) 24.06.15 - 09:13

    Hallo!
    Ja, ich muss dringend deutlicher werden. Noch bin ich für eine Trennung nicht (ganz) bereit. Aber ich werde ihm sagen, dass wir darauf zusteuern, wenn sich nichts ändern.

    Es stimmt, aus eigener Kraft kann er sich nicht helfen.
    LG Silvia

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