vater brüllt in intervallen

hallo,

mein mann brüllt öfter mal bzw. hat eine ganz schlimme art der kritik oder des genervt seins. es geht schonmal ein paar wochen gut, aber es gab auch zeiten da ging das monatelang fast täglich...

ich habe gestern mit meinem sohn gesprochen über sein verhältnis zum vater und ob er findet, dass es besser wurde. es ging darum, dass mein mann viel brüllt zu hause mit den kindern, es ist besser geworden... neulich fragte mein mann ob er angst vor ihm hätte, da sagte er „jetzt nicht mehr, früher schon“. gestern habe ich ihn gefragt, wie er es denn findet wie papa schimpft und ob er angst hätte. es ist thema bei uns. da fing er an zu weinen und sagte, er würde sich nicht trauen sich zu „wehren“, weil ich ihm schonmal sagte, dass er dem papa ruhig sagen kann wenn er zu laut wird oder er es ungerecht findet. er sagte, wenn er papa eine frage stellt und der barsch reagiert und gar nicht zuhört, würde er sich z.b. nicht trauen zu sagen „lass mich doch bitte ausreden“. ich habe ihn dann gefragt ob er auch bei mir angst hätte wenn ich schimpfe etc. er meinte „nein“, „du machst das besser.

es geht nicht um besser oder schlechter. ich erinnere mich aber daran, dass ich auch angst vor meinem stiefvater hatte und mich nicht wehren konnte, meine mutter hat mcih aber auch nie verteidigt, was ich auch ganz schlimm fand. das tue ich zumindest dann wenn mein mann ohne grund brüllt.

wie seht ihr das? weiter sagte mein sohn noch, dass er in der schule sich nicht körperlich wehrenk önnte weil er so angst hätte vor dem ärger den er dann von papa bekommt. ich sagte, dass wäre ja auch gut so, wir wollen nichts über schlägereien hören und dass er dann natürlich ärger bekommt, aber ich glaube er meinte die art des ärgers. also er wehrt sich in der schule nicht,weil er angst vorm vater hat? kann das sein. er hat auch angst, dass ich es dem papa erzähle... was ich so nicht tun werde.

ich habe neulich mit einer freundin gesprochen die meinte, man würde unserem sohn aber nichts anmerken er würde ganz normal wirken...

was meint ihr?

lg

Hallo.

>>> was meint ihr? <<<

Dass Du eine Verantwortung als Mutter hast und das Kind möglichst schnell aus diesem für die persönliche Entwicklung offensichtlich ungesunden Umfeld entfernen solltest ...

... denn selbst wenn eine Freundin meint, dass das Kind "normal" wirken würde, ist es offensichtlich schon traumatisiert und ein angepasstes Mäuschen, das sich nicht wehrt.

Setzt Du das Kind weiterhin diesem Vater aus und störst damit weiterhin nachhaltig seine Entwicklung (die ja schon eingeschränkt ist), bist Du als Mutter eine Vollversagerin.

Und nein, es reicht NICHT aus, das Kind zu verteidigen, wenn der Vater mal wieder losbrüllt.

LG

Ich meine du versuchst dir einzureden, ein brüllender Vater wäre schon nicht so schlimm.
Vielleicht auch für dich leichter zu akzeptieren, da du in ähnlichen Verhältnissen aufgewachsen bist.
Brüllen ist eine Form der Gewalt.Es wird deine Kinder negativ beeinträchtigen, es wird seelische Schäden hinterlassen und sie charakterlich verformen!!!

Ihr wollt nichts über Schlägereien in der Schule hören und zu Hause brüllt der Vater und kritisiert ungebremst.
Das muss man nicht verstehen.

Deine Rolle finde ich wenig hilfreich:
^^^gestern habe ich ihn gefragt, wie er es denn findet wie papa schimpft und ob er angst hätte. es ist thema bei uns. da fing er an zu weinen und sagte, er würde sich nicht trauen sich zu „wehren“, weil ich ihm schonmal sagte, dass er dem papa ruhig sagen kann wenn er zu laut wird oder er es ungerecht findet. er sagte, wenn er papa eine frage stellt un^^^^

Damit bist du dem Kind keine Hilfe.
Kläre das selbst mit deinem Mann.
Wie soll sich dein Kind wehren, wenn du als Erwachsene nicht in der Lage bist dir dieses Brüllen zu verbitten.#klatsch
I

Hi,

was ich ganz ehrlich meine? Hat dein Sohn Angst vor seinem Vater oder Respekt? Mit welcher Intention fragst du, ob dein Kind Angst vor dem Vater hat?

Du schreibst, du hattest Angsst vor deinem Vater und du willst, verständlicherweise, dass es deinem Kind nicht genauso ergeht. Aber red deinem Kind auch nichts ein. Bitte. Mach deutlich, dass du die Art der Kommunikation auch nicht gut findest - red aber bitte zuerst - ohne dein Kind - mit deinem Mann. Der muss was ändern.

LG

Das hier ist meiner Ansicht nach die einzig brauchbare Antwort.

Ich weiß gar nicht, wie ich die Antworten der anderen finden soll. Ich glaube, erschreckend. Ich kann aus dem Post der TE echt nicht herauslesen, dass der Sohn traumatisiert ist (vielleicht ist er's, aber so sicher wie alle anderen offensichtlich sind, bin ich mir eben nicht). Dass er sich in manchen Momenten nicht traut, dem Vater Kontra zu geben - mein Gott, das habe ich bei meinen Eltern auch gehabt und ich bin alles andere als traumatisiert und habe ein ganz tolles, liebevolles Verhältnis zu meinen Eltern.
Dass er geweint hat - sorry, auch das ist für mich kein eindeutiges Zeichen, wie oft hab ich wohl in meiner Kindheit und Jugend geweint, weil ich mich von meinen Eltern unverstanden/ungerecht behandelt/ etc. gefühlt hab?

Eltern sind auch nur Menschen und reagieren nicht immer pädagogisch wertvoll und das ist meiner Meinung nach auch wichtig für Kinder - dass sie lernen, dass eben nicht immer alles nach Plan verläuft. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Hinterher entschuldigen ist wichtig. Wenn es wirklich ganz falsch läuft (und ja, dazu kann auch übermäßiges Brüllen gehören), sollte man - wie schon vorgeschlagen - eine Familienberatung in Anspruch nehmen. Offensichtlich weiß der Vater ja nicht, wohin mit seiner Wut/Frustration/was auch immer. Da sollte er schon an sich arbeiten.

Aber deshalb eine Trennung vorschlagen??? Ich stell mir gerade den Verlauf eines Threads vor, in dem eine Mutter geschrieben hat, welchen Stress sie zuhause, auf der Arbeit, wo auch immer hat, so dass sie gar nicht mehr weiß, wo oben und unten ist und dann kommt das Kind, will irgendwas, ist vielleicht ein bißchen frech, was weiß ich. Und dann brüllt sie und fühlt sich vielleicht sogar schlecht. Ich glaube kaum, dass dann jemand geantwortet hätte, der Vater des Kindes solle sich das Kind schnappen und schnellstmöglich von der Mutter entfernen.

es schreiben doch gar nicht alle, dass TE ihren Mann verlassen soll,
aber wo sich alle einig sind: es muss sich an der Situation etwas ändern.

und dein Beitrag erinnert mich daran, ob der Klaps oder ein Schlag als Erziehungsmaßnahme schadet oder nicht.

dass das Selbstbewusstsein des Kindes leidet, weil er sich nicht traut, sich zu wehren und weil er Angst vor Ärger hat, ist das nicht schon genug?

wir leben im Jahre 2015. und eigentlich könnten wir reflektiert genug sein - oder uns gegenseitig dabei unterstützen - dass wir jegliche Form von "Gewalt" ablehnen und nach anderen Lösungswegen uns aufmachen

die "harte Pädagogik", die Anfang 1900 genutzt wurde, um die Heranwachsenden gefügig zu machen - die sollten wir nicht nur ablegen, sondern auch nach neuen Wegen suchen, wie wir durch Förderung eine menschlichere Welt entstehen lassen können. zu pathetisch?

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Hallo...
Was bedeutet Bitte, wir wollen von Schlägereien nichts hören. Mal abgenommen dein Sohn gerät in so eine Situation in der er sich körperlich zur Wehr setzen müsste, soll er das dann nicht tun weil er dann ärger zu hause bekommt ?

Das dein mann brüllt und dein Sohn sich nicht traut dem Papa zu sagen, das er ausreden will klingt schlimm bzw liest sich schlimm.

Meine Tochter (3) sagt mir dann: nicht so laut Mama... gut das ist wenn ich mich ärgere oder fluche. Ich glaube dein mann muss wirklich an sich arbeiten.

Ich bin keine Muster Mama und ich bin auch mal geflippt. Mir tat es leid. Getopt wurde das ganze nochmal durch einen Vorfall mit meiner Mama die mich, weil sie gereizt und übermüdet war, anbrüllte. Für mich ohne sichtlich Grund. Gut sie entschuldigte sich Es tat ihr leid. Und ich fühlte mich, auch mit meinen 28 Jahren Hunde Elend nach dem Ausbruch. Wie muss es dann unseren kleinen schätzen gehen. Auch ich entschuldige mich wenn ich mal aus der Haut fahre. Entschuldigt sich denn dein mann?

Wenn dein Sohn weint wenn du ihn auf das Thema Papa ansprichst solltest du aufhorchen. Und ich Maßregel meinen Partner auch wenn ich feststelle das er überreizt ist oder ich übernehme liebevoll die Situation kommt eben drauf an. Im Grunde ist mein Partner tiefen entspannt daher ist das nicht besonders oft nötig.

Auf jeden Fall denke ich das sich was bei euch ändern sollte. Ein Kind sollte sagen können wenn es sich "angegriffen" fühlt.

wir wirkten auch ganz normal und keiner hätte gedacht, dass bei uns Schläge und Gebrülle bei Stress an der Tagesordnung war
heute kämpfe ich nicht mehr gegen die Angst, meine eigene Meinung zu sagen
aber die Anspannung im Nacken werde ich trotz Therapien nicht los

was noch schlimmer ist: die Wut, die man sich als Kind nicht mal traut zuzulassen, weil die Mutter sich nicht einmischt und einen schützt, die ist - so unterschwellig wirkend - nicht zu verachten.

einzig ein Mensch gab es in meinem Leben, der sich schützend vor mich gestellt hat. und dieser Mensch war nur ab und zu zu Besuch bei uns und ist dann bald verstorben.

ich glaube, ich brauche nicht zu schreiben, was ich davon halte.

Du fragst das wirklich ganz im ernst?

Ihr macht eurem Sohn solche Angst, dass er sich nicht traut den Mund aufzumachen und sich gegen körperliche Übergriffe zu wehren. Was soll da bitte normal daran sein? Schon allein die Frage zeigt doch, dass Du gar nichts raffst.

Und nochmal was soll denn die Äußerung gegenüber Deinem Sohn, dass er sich nicht wehren darf? Du hast doch nicht mehr alle Latten am Zaun!

Ihr solltet euch mal als Eltern fragen, ob ihr noch "normal" seid.

hallo, vor dem ärger den er dann von papa bekommt. ich sagte, dass wäre ja auch gut so, wir wollen nichts über schlägereien hören und dass er dann natürlich ärger bekommt, aber ich glaube er meinte die art des ärgers. also er wehrt sich in der schule nicht,weil er angst vorm vater hat?

natürlich bekommt er ärger wenn er eine schlägerei anfängt, nur dass die art des ärgers den er von imr bekommt anders ist als die vom vater. wenn du richtig gelesen hättest hättest du das auch verstanden. er hat keine angst vor mir sondern vorm vater. ich habe darauf hin gesagt, ja, er solle sich nciht prügeln, aber wenn es nicht anders geht muss er sogar und wir werden dann auch hinter ihm stehen.

apropos, ich bin gerade dabei den trennungsprozess durchzumachen, also bitte nehmt mal abstand mit euren beleidigungen. ich tue das für meine kinder, und dann darf man doch mal in einem forum nachfragen.

Ihr habt beide den Schuß nicht gehört.

Besorgt euch so schnell wie möglich eine Familientherapeutin und versucht somit dass Selbstbewusstsein eures Sohnes zu retten, bevor es zu spät ist.

Mehr sollte ich dazu echt nicht sagen, sonst werde ich gesperrt.

So wie es die TE beschreibt, hat der Sohn schon echt gehörige Schlagseite und es wird sicherlich sehr sehr schwer da noch etwas zu retten, wobei die TE ja noch nicht mal ansatzweise zu verstehen scheint, dass da was vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist.

Der Stiefvater der TE war genau so ein Arsch, wie ihr jetziger Mann, schon bezeichnend auch für den emotionalen Zustand der TE, dass sie sich genau so jemanden als ihren Mann ausgesucht hat. Das kann einen echt wütend machen, wie sie ihren Sohn im Stich lässt...

<<<Der Stiefvater der TE war genau so ein Arsch, wie ihr jetziger Mann, schon bezeichnend auch für den emotionalen Zustand der TE, dass sie sich genau so jemanden als ihren Mann ausgesucht hat>>>

Schon alleine deswegen brauchen sie eine Familientherapie. Sie muss lernen, wie sie ihren Sohn schützt und weiterhin mit ihm umgeht, bevor er komplett daran zerbricht. Ich denke es ist nie zu spät, noch etwas zu retten.

Außerdem hat dann eine neutrale Person, das arme Kind im Auge.... wenn schon die eigene Mutter nichts checkt.

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du fragst deinen sohn wie er das brüllen seines stiefvaters empfindet?
ich fasse es nicht!

und dann?wenn er sagt es sei ok, dann ist es ok?!
meine güte....wie kann man nur als mutter?!
ich würde daran kaputt gehen würde ich meinem kind FREIWILLIG so etwas aussetzen.

Ich selber schreie und schlage mein kind nicht, somit auch niemand, absolut niemand anderes.
ok, jetzt geht es hier nicht um schläge, aber schreien ist dem sehr ähnlich.
nicht das man mal was lauter werden kann, aber niemals, absolut niemals so.

wie kann man so etwas akzeptieren und ja, das tust du....da ganz du es noch so dolle zum thema machen....aber sorry, ich vergaß, es ist ja etwas besser geworden #augen

es ist zum kotzen wie viele MÜTTER den partner über's kind stellen und es dann damit zu erklären, ansonsten ist er ja ein ganz netter oder ich kann den kindern ja nicht den "vater" nehmen usw....#bla#bla

Natürlich darf er das Kind anschreien wie er möchte und es ist auch egal aus welchen Gründen und ob es unfair ist.
Kinder stehen dadrüber, die bekommen das gar nicht mit.
Auch Schläge und so, vergessen sie wieder.

Es ist auch egal ob ein Elternteil ständig säuft, sich daneben benimmt, den ganzen Tag vor dem Computer sitzt oder die Eltern sich ständig streiten.
Denen macht das nichts.Die geben diese Erfahrung gerne später weiter oder vertreiben sich jahrelang die Zeit beim Therapeuten, ist besser als zu arbeiten :-)

Wichtig ist doch nur, dass da Mama und Papa sind und die sich mal geschworen haben in guten wie in schlechten Zeiten und da muss man halt dran festhalten und immer drum kämpfen.Außerdem sind die ja nicht immer negativ, hin und wieder sind die ja mal nett zu den Kindern oder zu sich selber und das überwiegt doch den 85%igen Scheiß.

Kinder lieben es wenn Mama still weint, ständig schlechte Stimmung ist und die Kinder meinen das die daran Schuld haben.Mama erklärt das zwar immer anders, aber man bekommt ja genug mit.

Aber was soll's, hauptsache Mama und Papa #herzlich

Sehr schön geschrieben, gefällt mir. Und ich bin voll deiner Meinung.#pro#pro#pro

Wenns den Eltern gut geht, gehts dem Kind auch gut.#schein

Hallo
Als Mutter bist du dazu verpflichtet Dein Kind zu schützen. Brüllen kann auf Kinder wie Schläge wirken. Das geht gar nicht!!

!! Neue Studien zeigen: Wer seine Kinder anbrüllt, tut ihnen Gewalt an !! Daran solltest du mal denken.

Dein Sohn zeigt ja schon Verhaltensauffälligkeiten - die hast du ja selbst beschrieben.

Traut sich nicht sich zu wehren, weder körperlich noch verbal, Angstzustände, ....

Ändere bitte Deinem Sohn zu Liebe etwas an dieser Situation.

Danke!

hallo
ich konnte das in meinem früheren Beruf oft beobachten, dass die Probleme, die Elternteile hatten, Kinder ausgelebt haben.

deswegen wäre meine Empfehlung - neben sofortigen Maßnahmen zum Schutz und Wohlbefinden des Kindes (warum wird wo Not herrscht so wenig entwickelt? weil die Menschen mit Überleben beschäftigt sind okay, etwas plump, auch aber was Wahres dran) -

dass du für dich Wege findest und Lösungsstrategien erarbeitest und ausübst und

Unterstützung suchst um deinem Kind die Möglichkeit zu geben, Erlebtes zu verarbeiten - damit das nicht immer weiter in den Knochen steckt und wirkt.

dein letzter satz klingt super, nur leider weiß ich eben nicht wie ich das anstellen soll? ich weiß ja auch, dass mein sohn seinen vater liebt und bewundert. ein anderes beispiel, war, als ihm ein glas umgefallen ist und er direkt angefangen hat zu weinen, weil er angst vor ärger hatte, da haben bei mir ganz ehrlich gesagt die alarmglocken geklingelt und seitdem überlege ich an einer lösung und verbesserung, komme aber nur auf trennung. und das wird auch hart! ich habe nämlcih keinerlei unterstützung vor ort.

also, was ist das größere übel ein schreiender vater oder getrennte eltern?

hallo...
ich hatte gerade eine ausführliche Antwort geschireben und beim Abschicken ist mir die Internetverbidnung flöten gegangen. Jetzt noch mal, aber in kürzerer Form, ich hoffe,d as ist okay:

1. wenn du dir professionelle Hilfe vor Ort suchst, bekommst du Unterstützung, die konkreter wäre als Ratestunden im Forum (ich meine das nicht bös). Welche Beratungsstelölen es so gibt, weiß cih nciht. (ich hätte einen Schulpsychologen gefragt, an wen ich mcih am besten wenden kann und wer gut ist). das wichtigste: du hast Vertrauen zu dieser Person.

2. ich würde deinem Mann sagen, dass du Unterstützung suchen wirst, weil es so nicht weiter geht. Wenn er von sich aus sagt, er möchte auch etwas daran ändern, soll er mit.

3. wenn du ansosnten mit deinem Mann reden kannst, er ein Einsehen hat und ihr als Familie auch zusammen lachen könnt, würde ich als Familie das wie ein Spiel üben: jeder darf mal brüllen. wenn ein vorher ausgemachtes Handzeichen kommt, bedeutet das: brüllfreie Zone! Manche Menschen können damit umgehen.

4. anstatt Angst vor Trennung und Konsequenzen zu haben: in kleinen Schritten denken. Was braucht es jetzt im Moment? Was kann ich jetzt tun?

Hallo,

wie wäre es, wenn ihr euch mal bei der Erziehungsberatung anmeldet? DA sagt jemand anders als du zu ihm, dass das so nicht geht. Evtl. bekommt er auch andere Strategien an die Hand, als zu brüllen. Das hilft normalerweise besser.

LG

Das ist jetzt der 3. Thread zu dem Thema - oder?

das ist doch ein forum indem man um hilfe bitten kann oder gibt es eine begrenzte anzahl an einträgen pro user?

Wow - und so ne Antwort in schwarz?

Natürlich kann sie noch 500 Threads zu dem Thema eröffnen. Sie wird allerdings immer die gleichen Antworten bekommen und es wird ihr keiner sagen: "Hey, ist nicht so schlimm, alles total normal" und nicht "au ja, dann lass doch die Kinder entscheiden, ob du dich trennen sollst".

Die Sinnhaftigkeit einen Thread nach dem anderen zu eröffnen, ohne Bezug auf die anderen Threads zu nehmen, erschließt sich mir nicht.

Rumbrüllen ist IMMER ein Zeichen von Schwäche.

<<< ich sagte, dass wäre ja auch gut so, wir wollen nichts über Schlägereien hören und dass er dann natürlich ärger bekommt>>>

Und so bekommt man Menschen die sich auch später darauf verlassen, dass andere es schon irgendwie richten werden, sich bei jeder Gelegenheit ducken und alles erdulden, und es dann wiederum an vermeintlich schwächeren auslassen.

Was ist schlimm daran, mal zum Rektor zitiert zu werden, weil Sohnemann sich gewehrt hat, die Rabauken und wirklichen Störenfriede es sich das nächste Mal zweimal überlegen, ob sie die betreffende Person die sich gewehrt hat wirklich noch mal angehen?

Das sollte Dein Mann mal überdenken, und es auch selbst (!!) Eurem Sohn erklären wenn er denkt, dass an meiner "Behauptung" was dran ist.

Menschen die dauernd laut werden sind mir suspekt, und ich wollte so jemanden nicht in meinem direkten Umfeld haben....auch weil ich sie eigentlich gar nicht ernst nehmen kann.

Kinder sollen durchaus Respekt vor ihren Eltern haben......das gehört dazu....aber niemals Angst !

Dein Kind hat eindeutig Angst, wenn es daheim schon nichts mehr erzählt und schon losheult, bevor der Vater anfängt zu schreien. Das hat jetzt schon tiefe schäden, und beim zweiten Kind ist es auch nur eine Frage der Zeit.

Da musst Du nicht das Kind fragen, das versucht tapfer zu sein. Das solltest Du als Mutter selber erkennen.

Ja, eine Trennung ist hart - aber so eine Familiensituation ist noch viel schlimmer.

Weißt Du, was sich da entwickelt? Entweder, das Kind läuft als Teenager weg, und lebt lieber auf der Straße, oder es erträgt die Situation zu hause nur mit Drogen und Alkohol, wenn es älter wird. Aus so unglücklichen Kindern werden ganz sicher keine glücklichen Erwachsenen.

Es werden vielleicht Menschen wie Du, die selber so lange angebrüllt wurden, dass sie das jahrelang für normal halten und einfach weiter machen wie bisher, obwohl ihre Kinder leiden.

Gut das du mit deinem sohn gesprochen hast aber ich finde so wie du schreibst hast du ihm zuviel Worte in den mund gelegt.
du hättest mehr zuhören müssen, aktiv zuhören und ihn sprechen lassen.

Gut dein Sohn ist viel älter als meiner aber sein "lieblingswort" zur zeit ist angst!

"Ich hab angst vor Papa weil...."
"Ich hab angst vorm Kindergarten weil...."
Er kann seine Gefühle noch nicht gut benennen und wenn er etwas ablehnt und nicht mag ist das hauptwort angst.
er hatte angst vor Papa weil dieser gesagt hat er möge bitte leise sein weil er am Telefon ist. Sohn fand das blöd weil er doch grad so schön gesungen hat.

Angst vorm Kindergarten bedeutet "ich Spiel grad so schön und will nicht los"

Deswegen finde ich es sehr wichtig das du deinen sohn reden lässt! Allein die aussage du wärst hier besser heißt für mich er sagt das was du hören willst.
du solltest nochmal anfangen, rede mit deinem.mann. vllt ist es ihm nicht bewusst wie er spricht. Notfalls machst du ein video und zeigst es ihm! Und dann sollte er mit dem sohn sprechen und sich entschuldigen!

Bzgl "wehren" in der schule. Wenn mir einer gesagt hätte "klar gibts dann ärger aber sags trotzdem " hätte ich nen Teufel getan und es gesagt. Ich hätte es wohl auf die spitze getrieben und geschaut wann es rauskommt :-)

Hallo,

wie alt ist denn Euer Sohn?

Einerseits schilderst Du, es sei auch laut Aussage des Kindes besser geworden (er habe nun keine Angst mehr vorm Vater) gleichzeitig suggerierst Du ihm mit Deinen Fragen, dass mit Deinem Mann etwas nicht in Ordnung ist.

Dein Mann setzt sich zumindest insofern damit auseinander, dass er Euer Kind fragt, ob er Angst habe. Tut er das aus Einsicht in sein Fehlverhalten oder aus welchem Grund?

Kann es sein, dass Du durch Dein Kind die "Erlaubnis" zur Trennung erhalten möchtest, quasi die Legitimation nach außen? Oder warum gerade jetzt wo es besser wird und der Vater an sich arbeitet (oder tut er das nicht?) die Trennung?

Schönen Gruß,
Dana

Hallo.

Solch eine Streitsituation solltet ihr mal aufnehmen und dann hinterher auswerten. Vielleicht seht ihr dann diese Situation etwas anders.

<<<es geht nicht um besser oder schlechter. ich erinnere mich aber daran, dass ich auch angst vor meinem stiefvater hatte und mich nicht wehren konnte, meine mutter hat mcih aber auch nie verteidigt, was ich auch ganz schlimm fand. das tue ich zumindest dann wenn mein mann ohne grund brüllt.>>>

Warum musst du deinen Sohn davor schützen. Wenn du deinen Mann mal richtig erklärst, dass es so nicht geht, dann kommt dein Sohn nicht in solch eine Situation. Wenn das so ein großes Thema bei euch ist, dann würde ich nicht länger fackeln und handeln. Vielleicht sollte dein Mann mal eine Verhaltenstherapie machen und dein Sohn sollte mal sein Selbstwertgefühl aufgebaut bekommen. Und Selbstverteidigung hat noch niemanden geschadet.

<<<ich habe neulich mit einer freundin gesprochen die meinte, man würde unserem sohn aber nichts anmerken er würde ganz normal wirken...>>>

Naja, wenn er sich aber nicht traut sich zu wehren, weil er Angst vor der Reaktion des Vaters hat, na ich weiß nicht. Sollte dein Sohn in nächster Zeit aggressiver werden, dann ist das der erste Hilferuf.

Alles Gute.

LG

hallo,

eigentlich ist es so gekommen, weil er so viel schreit. er verletzt mich, wenn er das kind anbrüllt und ich habe dadurch die liebe verloren. wenn kein kind da wäre, wäre ich sicher schon weg (hoffentlich), aber ich denke halt auch ein kind braucht beide eltern und es trennt sich nciht so einfach. wäre mein mann liebevoller, würde ich vielleicht sogar der kinder wegen bleiben und /oder wegen des standards (tschuldigung, aber ja es sind natürlich einbußen mit einer trennung verbunden). ich werde meinem kind nicht mehr so viel bieten können, keinen garten... mein sohn liebt seinen vater verständlicherweise...

in meinem bekanntenkreis gibt es noch 2 brüllende väter, wie oft das bei denen vorkommt weiß ich nicht, aber die frauen denken nicht an trennung, daher frage ich mcih natürlich, bin ich normal oder ist mein mann normal. ich bin einfach verunsichert. habe aber nächste woche einen termin bei einer beratung für trennung und scheidung... mal sehen.

lg

guten Morgen,

die eine Schwierigkeit hier im Forum ist, dass niemand hier eine genaue Vorstellung hat von dem, wie es bei euch abläuft.
Dass jede Form von Gewalt abgelehnt wird, wurde geschrieben; dass das Kind zu fragen zweifelhaft ist (aufgrund der Sprache); dass mal überforderte Eltern, die mal lauter werden, einfach auch mal vorkommt.
Aber letzten Endes kannst nur du wissen, wie schlimm es ist.

Wenn du schreibst, dass du ohne Kind schon längst weg wärest, dann gehe! WEGEN des Kindes zu bleiben und dem Kind ein Umfeld zu bieten, welches du selbst schwer erträgst - das geht nicht zusammen.

Es könnte ja auch sein, dass du gehst, und dein Kind dann nur noch mit einem entspannten Papa zu tun hat, weil die Überforderung der Verantwortung und des Alltags hier für den Vater wegfällt.

Dass du deinem Kind dann ein neues Zuhause (oder auch dein Mann?) bietest, welches vielleicht keinen Garten hat - ja und. Dann gehst du mit ihm zum nächsten Spielplatz, in den Park, was auch immer. Kinder sind da sehr flexibel. Der neue Ort (sofern ihr gehen solltet) wird andere Vorzüge haben.

Was ich herauslese, was ich gut verstehen kann, ist deine Angst, die nächsten Schritte zu gehen. Da wartet ein unbekanntes Etwas, wo du noch gar nicht überblicken kannst, wohin der Weg dich führt und wie er aussehen wird. Und ob du vielleicht den Weg bereuen wirst...
Mach den ersten kleinen Schritt. Und bei jedem Schritt wird der Mut wachsen, wieder ein Stückchen weiter zu gehen.

Und was ich noch verstanden habe ist deine Unsicherheit, welche Entscheidung die richtige ist. Ob die Angst vor Neuem ein guter Berater ist? Wenn du die Angst als Unterstützung siehst, damit du dich nicht überforderst und die Schritte nicht zu groß werden, könntet ihr - dein Bauchgefühl, deine Angst und dein schlaues Köpfchen - ein ganz gutes Team werden. Was meinst du?

liebe Grüße

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Normal finde ich es nicht sein Kind anzubrüllen, es so in die Enge zu treiben und das Vertrauensverhältnis auf diese Art zu zerstören. Kein Erwachsener möchte so behandelt werden! In einer Familie sollte ein liebevoller, gleichberechtigter Umgang miteinander herrschen, es muß sich jeder wohlfühlen können.

Mit deinem Sohn hast du gesprochen, aber in erster Linie wäre ja wohl ein Gespräch mit deinem Mann fällig. Ruhig und sachlich, und wenn nicht von dir, dann von einer anderen Person, der dein Mann vertraut.