vater brüllt in intervallen Seite: 2

    • (27) 01.07.15 - 14:19

      Hallo
      Als Mutter bist du dazu verpflichtet Dein Kind zu schützen. Brüllen kann auf Kinder wie Schläge wirken. Das geht gar nicht!!

      !! Neue Studien zeigen: Wer seine Kinder anbrüllt, tut ihnen Gewalt an !! Daran solltest du mal denken.

      Dein Sohn zeigt ja schon Verhaltensauffälligkeiten - die hast du ja selbst beschrieben.

      Traut sich nicht sich zu wehren, weder körperlich noch verbal, Angstzustände, ....

      Ändere bitte Deinem Sohn zu Liebe etwas an dieser Situation.

      Danke!

      hallo
      ich konnte das in meinem früheren Beruf oft beobachten, dass die Probleme, die Elternteile hatten, Kinder ausgelebt haben.

      deswegen wäre meine Empfehlung - neben sofortigen Maßnahmen zum Schutz und Wohlbefinden des Kindes (warum wird wo Not herrscht so wenig entwickelt? weil die Menschen mit Überleben beschäftigt sind okay, etwas plump, auch aber was Wahres dran) -

      dass du für dich Wege findest und Lösungsstrategien erarbeitest und ausübst und

      Unterstützung suchst um deinem Kind die Möglichkeit zu geben, Erlebtes zu verarbeiten - damit das nicht immer weiter in den Knochen steckt und wirkt.

      • (29) 01.07.15 - 16:54
        sohn hat angst oder nicht

        dein letzter satz klingt super, nur leider weiß ich eben nicht wie ich das anstellen soll? ich weiß ja auch, dass mein sohn seinen vater liebt und bewundert. ein anderes beispiel, war, als ihm ein glas umgefallen ist und er direkt angefangen hat zu weinen, weil er angst vor ärger hatte, da haben bei mir ganz ehrlich gesagt die alarmglocken geklingelt und seitdem überlege ich an einer lösung und verbesserung, komme aber nur auf trennung. und das wird auch hart! ich habe nämlcih keinerlei unterstützung vor ort.

        also, was ist das größere übel ein schreiender vater oder getrennte eltern?

        • hallo...
          ich hatte gerade eine ausführliche Antwort geschireben und beim Abschicken ist mir die Internetverbidnung flöten gegangen. Jetzt noch mal, aber in kürzerer Form, ich hoffe,d as ist okay:

          1. wenn du dir professionelle Hilfe vor Ort suchst, bekommst du Unterstützung, die konkreter wäre als Ratestunden im Forum (ich meine das nicht bös). Welche Beratungsstelölen es so gibt, weiß cih nciht. (ich hätte einen Schulpsychologen gefragt, an wen ich mcih am besten wenden kann und wer gut ist). das wichtigste: du hast Vertrauen zu dieser Person.

          2. ich würde deinem Mann sagen, dass du Unterstützung suchen wirst, weil es so nicht weiter geht. Wenn er von sich aus sagt, er möchte auch etwas daran ändern, soll er mit.

          3. wenn du ansosnten mit deinem Mann reden kannst, er ein Einsehen hat und ihr als Familie auch zusammen lachen könnt, würde ich als Familie das wie ein Spiel üben: jeder darf mal brüllen. wenn ein vorher ausgemachtes Handzeichen kommt, bedeutet das: brüllfreie Zone! Manche Menschen können damit umgehen.

          4. anstatt Angst vor Trennung und Konsequenzen zu haben: in kleinen Schritten denken. Was braucht es jetzt im Moment? Was kann ich jetzt tun?

    Hallo,

    wie wäre es, wenn ihr euch mal bei der Erziehungsberatung anmeldet? DA sagt jemand anders als du zu ihm, dass das so nicht geht. Evtl. bekommt er auch andere Strategien an die Hand, als zu brüllen. Das hilft normalerweise besser.

    LG

  • Das ist jetzt der 3. Thread zu dem Thema - oder?

    • (33) 01.07.15 - 16:55

      das ist doch ein forum indem man um hilfe bitten kann oder gibt es eine begrenzte anzahl an einträgen pro user?

      • Wow - und so ne Antwort in schwarz?

        Natürlich kann sie noch 500 Threads zu dem Thema eröffnen. Sie wird allerdings immer die gleichen Antworten bekommen und es wird ihr keiner sagen: "Hey, ist nicht so schlimm, alles total normal" und nicht "au ja, dann lass doch die Kinder entscheiden, ob du dich trennen sollst".

        Die Sinnhaftigkeit einen Thread nach dem anderen zu eröffnen, ohne Bezug auf die anderen Threads zu nehmen, erschließt sich mir nicht.

Rumbrüllen ist IMMER ein Zeichen von Schwäche.

<<< ich sagte, dass wäre ja auch gut so, wir wollen nichts über Schlägereien hören und dass er dann natürlich ärger bekommt>>>

Und so bekommt man Menschen die sich auch später darauf verlassen, dass andere es schon irgendwie richten werden, sich bei jeder Gelegenheit ducken und alles erdulden, und es dann wiederum an vermeintlich schwächeren auslassen.

Was ist schlimm daran, mal zum Rektor zitiert zu werden, weil Sohnemann sich gewehrt hat, die Rabauken und wirklichen Störenfriede es sich das nächste Mal zweimal überlegen, ob sie die betreffende Person die sich gewehrt hat wirklich noch mal angehen?

Das sollte Dein Mann mal überdenken, und es auch selbst (!!) Eurem Sohn erklären wenn er denkt, dass an meiner "Behauptung" was dran ist.

Menschen die dauernd laut werden sind mir suspekt, und ich wollte so jemanden nicht in meinem direkten Umfeld haben....auch weil ich sie eigentlich gar nicht ernst nehmen kann.

Kinder sollen durchaus Respekt vor ihren Eltern haben......das gehört dazu....aber niemals Angst !

Dein Kind hat eindeutig Angst, wenn es daheim schon nichts mehr erzählt und schon losheult, bevor der Vater anfängt zu schreien. Das hat jetzt schon tiefe schäden, und beim zweiten Kind ist es auch nur eine Frage der Zeit.

Da musst Du nicht das Kind fragen, das versucht tapfer zu sein. Das solltest Du als Mutter selber erkennen.

Ja, eine Trennung ist hart - aber so eine Familiensituation ist noch viel schlimmer.

Weißt Du, was sich da entwickelt? Entweder, das Kind läuft als Teenager weg, und lebt lieber auf der Straße, oder es erträgt die Situation zu hause nur mit Drogen und Alkohol, wenn es älter wird. Aus so unglücklichen Kindern werden ganz sicher keine glücklichen Erwachsenen.

Es werden vielleicht Menschen wie Du, die selber so lange angebrüllt wurden, dass sie das jahrelang für normal halten und einfach weiter machen wie bisher, obwohl ihre Kinder leiden.

Gut das du mit deinem sohn gesprochen hast aber ich finde so wie du schreibst hast du ihm zuviel Worte in den mund gelegt.
du hättest mehr zuhören müssen, aktiv zuhören und ihn sprechen lassen.

Gut dein Sohn ist viel älter als meiner aber sein "lieblingswort" zur zeit ist angst!

"Ich hab angst vor Papa weil...."
"Ich hab angst vorm Kindergarten weil...."
Er kann seine Gefühle noch nicht gut benennen und wenn er etwas ablehnt und nicht mag ist das hauptwort angst.
er hatte angst vor Papa weil dieser gesagt hat er möge bitte leise sein weil er am Telefon ist. Sohn fand das blöd weil er doch grad so schön gesungen hat.

Angst vorm Kindergarten bedeutet "ich Spiel grad so schön und will nicht los"

Deswegen finde ich es sehr wichtig das du deinen sohn reden lässt! Allein die aussage du wärst hier besser heißt für mich er sagt das was du hören willst.
du solltest nochmal anfangen, rede mit deinem.mann. vllt ist es ihm nicht bewusst wie er spricht. Notfalls machst du ein video und zeigst es ihm! Und dann sollte er mit dem sohn sprechen und sich entschuldigen!

Bzgl "wehren" in der schule. Wenn mir einer gesagt hätte "klar gibts dann ärger aber sags trotzdem " hätte ich nen Teufel getan und es gesagt. Ich hätte es wohl auf die spitze getrieben und geschaut wann es rauskommt :-)

Hallo,

wie alt ist denn Euer Sohn?

Einerseits schilderst Du, es sei auch laut Aussage des Kindes besser geworden (er habe nun keine Angst mehr vorm Vater) gleichzeitig suggerierst Du ihm mit Deinen Fragen, dass mit Deinem Mann etwas nicht in Ordnung ist.

Dein Mann setzt sich zumindest insofern damit auseinander, dass er Euer Kind fragt, ob er Angst habe. Tut er das aus Einsicht in sein Fehlverhalten oder aus welchem Grund?

Kann es sein, dass Du durch Dein Kind die "Erlaubnis" zur Trennung erhalten möchtest, quasi die Legitimation nach außen? Oder warum gerade jetzt wo es besser wird und der Vater an sich arbeitet (oder tut er das nicht?) die Trennung?

Schönen Gruß,
Dana

Hallo.

Solch eine Streitsituation solltet ihr mal aufnehmen und dann hinterher auswerten. Vielleicht seht ihr dann diese Situation etwas anders.

<<<es geht nicht um besser oder schlechter. ich erinnere mich aber daran, dass ich auch angst vor meinem stiefvater hatte und mich nicht wehren konnte, meine mutter hat mcih aber auch nie verteidigt, was ich auch ganz schlimm fand. das tue ich zumindest dann wenn mein mann ohne grund brüllt.>>>

Warum musst du deinen Sohn davor schützen. Wenn du deinen Mann mal richtig erklärst, dass es so nicht geht, dann kommt dein Sohn nicht in solch eine Situation. Wenn das so ein großes Thema bei euch ist, dann würde ich nicht länger fackeln und handeln. Vielleicht sollte dein Mann mal eine Verhaltenstherapie machen und dein Sohn sollte mal sein Selbstwertgefühl aufgebaut bekommen. Und Selbstverteidigung hat noch niemanden geschadet.

<<<ich habe neulich mit einer freundin gesprochen die meinte, man würde unserem sohn aber nichts anmerken er würde ganz normal wirken...>>>

Naja, wenn er sich aber nicht traut sich zu wehren, weil er Angst vor der Reaktion des Vaters hat, na ich weiß nicht. Sollte dein Sohn in nächster Zeit aggressiver werden, dann ist das der erste Hilferuf.

Alles Gute.

LG

  • (40) 02.07.15 - 07:58
    sohn hat angst oder nicht

    hallo,

    eigentlich ist es so gekommen, weil er so viel schreit. er verletzt mich, wenn er das kind anbrüllt und ich habe dadurch die liebe verloren. wenn kein kind da wäre, wäre ich sicher schon weg (hoffentlich), aber ich denke halt auch ein kind braucht beide eltern und es trennt sich nciht so einfach. wäre mein mann liebevoller, würde ich vielleicht sogar der kinder wegen bleiben und /oder wegen des standards (tschuldigung, aber ja es sind natürlich einbußen mit einer trennung verbunden). ich werde meinem kind nicht mehr so viel bieten können, keinen garten... mein sohn liebt seinen vater verständlicherweise...

    in meinem bekanntenkreis gibt es noch 2 brüllende väter, wie oft das bei denen vorkommt weiß ich nicht, aber die frauen denken nicht an trennung, daher frage ich mcih natürlich, bin ich normal oder ist mein mann normal. ich bin einfach verunsichert. habe aber nächste woche einen termin bei einer beratung für trennung und scheidung... mal sehen.

    lg

    • guten Morgen,

      die eine Schwierigkeit hier im Forum ist, dass niemand hier eine genaue Vorstellung hat von dem, wie es bei euch abläuft.
      Dass jede Form von Gewalt abgelehnt wird, wurde geschrieben; dass das Kind zu fragen zweifelhaft ist (aufgrund der Sprache); dass mal überforderte Eltern, die mal lauter werden, einfach auch mal vorkommt.
      Aber letzten Endes kannst nur du wissen, wie schlimm es ist.

      Wenn du schreibst, dass du ohne Kind schon längst weg wärest, dann gehe! WEGEN des Kindes zu bleiben und dem Kind ein Umfeld zu bieten, welches du selbst schwer erträgst - das geht nicht zusammen.

      Es könnte ja auch sein, dass du gehst, und dein Kind dann nur noch mit einem entspannten Papa zu tun hat, weil die Überforderung der Verantwortung und des Alltags hier für den Vater wegfällt.

      Dass du deinem Kind dann ein neues Zuhause (oder auch dein Mann?) bietest, welches vielleicht keinen Garten hat - ja und. Dann gehst du mit ihm zum nächsten Spielplatz, in den Park, was auch immer. Kinder sind da sehr flexibel. Der neue Ort (sofern ihr gehen solltet) wird andere Vorzüge haben.

      Was ich herauslese, was ich gut verstehen kann, ist deine Angst, die nächsten Schritte zu gehen. Da wartet ein unbekanntes Etwas, wo du noch gar nicht überblicken kannst, wohin der Weg dich führt und wie er aussehen wird. Und ob du vielleicht den Weg bereuen wirst...
      Mach den ersten kleinen Schritt. Und bei jedem Schritt wird der Mut wachsen, wieder ein Stückchen weiter zu gehen.

      Und was ich noch verstanden habe ist deine Unsicherheit, welche Entscheidung die richtige ist. Ob die Angst vor Neuem ein guter Berater ist? Wenn du die Angst als Unterstützung siehst, damit du dich nicht überforderst und die Schritte nicht zu groß werden, könntet ihr - dein Bauchgefühl, deine Angst und dein schlaues Köpfchen - ein ganz gutes Team werden. Was meinst du?

      liebe Grüße

      • (42) 02.07.15 - 09:09

        Hallo.

        <<<Wenn du schreibst, dass du ohne Kind schon längst weg wärest, dann gehe! WEGEN des Kindes zu bleiben und dem Kind ein Umfeld zu bieten, welches du selbst schwer erträgst - das geht nicht zusammen.>>>

        Das meine ich. Das Kind hat nichts davon, wenn die Mutter sich quält, nur damit die "heile" Familie präsentiert wird. Ist es ja dann nicht wirklich. Und das Kind wird auch nach der Trennung den Vater lieben. Aber das Kind hat mehr von eine Mutter, wenn sie stabil und glücklich ist. Und deshalb müsste sie sich trennen, um auch das Kind aus dem Stressfeld zu nehmen. Ist schwierig, ich habe auch jahrelang an was festhalten wollen, was nicht funktioniert hat. Der Schritt war heftig, aber gewinnbringend, gerade für die Kinder.

        LG

Normal finde ich es nicht sein Kind anzubrüllen, es so in die Enge zu treiben und das Vertrauensverhältnis auf diese Art zu zerstören. Kein Erwachsener möchte so behandelt werden! In einer Familie sollte ein liebevoller, gleichberechtigter Umgang miteinander herrschen, es muß sich jeder wohlfühlen können.

Mit deinem Sohn hast du gesprochen, aber in erster Linie wäre ja wohl ein Gespräch mit deinem Mann fällig. Ruhig und sachlich, und wenn nicht von dir, dann von einer anderen Person, der dein Mann vertraut.

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