ich will kein wechselmodell, mein mann schon

    • (1) 03.07.15 - 20:17
      will ich nicht

      hallo,

      eigentlich steht ja alles im betreff. kann mein mann das wm verlangen?

      lg

      • Was spricht deiner Meinung nach gegen das Wechselmodell?
        Wenn du der Meinung bist, dass deinen Kindern das Wechselmodell nicht gut tut, kannst du die Kinder beim Vater lassen und sie jedes zweite Wochenende betreuen.

        • (3) 03.07.15 - 22:28
          will ich nicht

          ich will, dass die kinder bei mir leben, so ist das einfach und er kann sie meinetwegen auch gerne häufiger als alle 2 wochen sehen. er würde mir ja nichts zahlen wenn ich ausziehe und ich müsste weil es seine wohnung ist.

          lg

            • (5) 04.07.15 - 09:13
              will ich nicht

              deine antwort hilft mir nicht. es wäre interessanter zu wissen, was in solch einem fall passiert wenn zwei sich streiten.

              • dann wird es ungemütlich, es kostet Nerven und Geld
                und
                im schlimmsten Falle leiden die Kinder

                man hat zusammen Kinder in die Welt gesetzt und teilt sich jetzt die Verantwortung

                wenn "ich will" die EINZIGE Begründung ist, die gegen das Modell spricht, würde ich sagen, XXXXXXXXXX

                wenn du Belange hast, weil der Papa ein obercooler Blödmann ist , der eurem Kind ein Drogenparadies im Rotlichtviertel bietet, dann sieht die Sache natürlich anders aus.

                Zum Wohle des Kindes - mit einem realitätsnahem, ehrlichen und liebevollem Blick auf alle Beteiligten?

                • (7) 04.07.15 - 09:30

                  liebevollemnmnmnmn... guten Morgen

                  (8) 04.07.15 - 11:12

                  Ich habe selber jahrelang Erfahrung mit dem wechselmodell und würde es im Nachgang nie wieder tun...bzw. meinen Kindern antun die Kinder sind ständig mit ne Tasche in der Hand unterwegs ...auch wenn man im selben Ort wohnt....sie haben zwei halbe Zuhause aber kein wirkliches.

                  Es erfolgt immer wieder eine neue Eingewöhnung. ...regeln sind anders ....usw.

                  Meine Kinder fanden es selber " stressig" ( da waren sie 5 und 8 )

                  Natürlich kann ein Richter das anordnen ...ist nur die frage wie sinnvoll sowas ist da bei so einem Modell das Verhältnis annähernd super sein muss.

                  Ohne deinem Mann etwas unterstellen zu wollen , viele Väter fordern dieses Modell ein weil sie dadurch keinen Unterhalt zahlen müssen .
                  Das wechselmodell ist außerdem ein ziemlich teures modell....man braucht 2 kindgerechte Wohnungen und dieselbe Ausstattung als wären sie ganz bei einem. Das ganze aber ohne Unterhalt und nur mit Hälftigem kindergeld. Könnt ihr euch das Modell leisten ? Diesen Punkt vergessen viele.

                  • (9) 04.07.15 - 11:45

                    ja, ich hatte heute morgen eine so ähnlich beschriebene Situation bei baerlin gelesen - es hängt zu sehr davon ab, wie die Umstände sind.
                    Vielleicht wollte TE manch blöde Diskussione und sprachliche Hiebe umschiffen und hatte deswegen keine Lust genaueren Infos dazu gegeben...
                    davon abgesehen war die Ausgangsfrage, ob man es erzwingen kann - dazu haben einige von euch u.a du, kompetenter als ich geantwortet.

                    mit meinem Mann hat das nichts zu tun - oder meintest du den Mann der TE?
                    LG

                    • (10) 04.07.15 - 15:05

                      Ich meinte den der TE.
                      Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Sicher gibt es Familien wo dieses Modell das richtige ist. Man muss aber voll dahinter stehen. Ansonsten ist es nix.

                      Dazu kommt das es sehr schwer ist das wechselmodell wenn es einmal eingeführt ist zu ändern ( es sei denn beide wollen das).

                      Wenn der Vater / Mutter mehr zeit mit dem Kind verbringen möchte würde ich er die umgangszeiten ausdehnen.

      Hallo,
      ohne die weiteren Umstände zu kennen, hat er die gleichen 'Rechte' an den Kindern wie Du.
      Mein Ex-Mann hat das auch verlangt, ich fand die Idee einfach nur bescheuert. Läuft jetzt seit 3,5 Jahren im wöchentlichen Wechsel und ich muss sagen, für unsere Kinder war und ist es der beste Weg.
      Für weitere Infos kannst Du mir gern eine PN schreiben.
      VG, Kaja.

      Er hat die gleichen Rechte wie Du, die Kinder zu betreuen. Und er kann versuchen, diesen Betreuungsweg durchzusetzen, klar!

      Aus welchem Grund möchtest du es nicht?

      Ich finde ein Wechselmodell nicht gut, weil ich mir gut vorstellen kann, dass die Kinder daraus zu keiner Beständigkeit finden. Sie müssen sich jede Woche für eine Woche um orientieren, haben kein festes Zuhause und dann kommen noch diese weg fallenden Unterhaltszahlungen hinzu. Wer kauft den Kindern was, wer zahlt die Klassenfahrt, wer das Taschengeld ect.
      Wenn die Eltern sich nicht sehr gut verstehen, was nach Trennungen selten ist, gibt es allein wegen des Unterhalts
      Differenzen.

      Es ist einfacher für alle, wenn die Kinder den Vater sehr oft, vielleicht sogar jeden Tag sehen, aber nur ein Zuhause haben.

      • (15) 04.07.15 - 09:33

        stimmt, das könnte ich nachvollziehen
        hängt doch sehr von den Umständen ab, die ich hier nicht wirklich erfassen kann.

        (16) 04.07.15 - 09:38

        Hallo,

        ist das wirklich einfacher für alle?

        Wo sollen die Kinder denn den Vater jeden Tag sehen? In Mamas Wohnung? Auf dem Spielplatz?

        Was bedeutet es für den Vater, wenn er immer außen vor ist? Wenn er nicht mal die Chance hat, für sich und die Kinder ein neues Zuhause zu schaffen? Werden sich die Kinder dann nicht bei ihm wie Gäste fühlen?

        Wie definiert man den Begriff "Zuhause"? Muss das ein Ort sein? Kann man das Gefühl "Zuhause" nicht auch an mehreren Orten spüren?

        Viele Grüße,
        lilavogel

        • (17) 04.07.15 - 09:58

          >>Wo sollen die Kinder denn den Vater jeden Tag sehen? In Mamas Wohnung? Auf dem Spielplatz?<<

          Der Vater wird doch eine Wohnung haben.

          Es geht nicht darum, was für den Vater gut bzw. besser ist, sondern was für die Kinder die beste Lösung ist.

          • (18) 05.07.15 - 10:51

            hallo,

            vielen dank für deine antworten.. wie langerhabt ihr das wm durchgezogen? wie war das verhältnis der kinder zu euch in dieser zeit? hat einer die gemeinsame wohnung behalten?

            lg

    Nein kann er nicht. Das wechselmodell kann nicht gegen den Willen eines Elternteils durchgesetzt werden da dieses Modell ein Höchstmaß an Kooperation voraussetzt . Und Kooperation kann man nicht erzwingen.

    • (21) 04.07.15 - 12:05

      In der Theorie ist das absolut richtig.
      In der Praxis jedoch verstehen Richter oftmals dieses Konzept als absolut notwendige Voraussetzung nicht und beschließen dann dennoch ein Wechselmodell, selbst bei hochstrittigen Elternteilen, selbst gegen den Willen eines Elternteils.

      • Ah ok. Da habe ich wenig Erfahrung wie die Praxis dann aussieht. Auf den ersten blick wirkt es sicher als ideale Lösung. ...allerdings wie ich schon mal erwähnte muss man sich das ganze auch finanziell leisten können.

        Man braucht 2 voll ausgestattete Kinder Haushalte und arbeitstechnisch fand ich es immer extrem schwer.
        Meine Kinder hatten dann das entsprechende alter und haben selbst gesagt ihnen ist es zu stressig.

        Ich rate davon ab.

(23) 04.07.15 - 12:01

Ich bin im Familienrecht tätig.

Das Wechselmodell setzt ein hohes Maß an Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft bei den Elternteilen voraus; in einem viel höheren Maße, als es bei "normalen" Umgangsregelungen der Fall ist.
Das scheint bei euch nicht gegeben, da du dich der Idee des Wechselmodells widersetzt. Für die Kinder ist meiner Erfahrung nach die Durchsetzung eines Wechselmodells bei strittigen Elternteilen eine Katastrophe, in der Regel geht das Gezerre dann erst richtig los. Oft endet das Ganze dann erneut vor Gericht.

Bei sich kooperativ verhaltenden Elternteilen, die ihre eigene Ablehnung gegenüber dem ehemaligen Partner zugunsten der Kinder aufgeben können, kann ein solches Modell für die Kinder einen enormen Zugewinn bedeuten!
Ein Kind muss nicht grundsätzlich bei der Mutter leben.
Ein Kind kann gleichermaßen zu beiden Elternteilen eine Bindung etabliert haben.
Vielleicht solltest du noch einmal in Ruhe in dich gehen und dir überlegen, warum dir der Gedanke an ein Wechselmodell so zusetzt.

  • (24) 04.07.15 - 13:27

    die gründe sind vielfach.

    mein mann hat ne menge fehler gemacht und ich habe ihn lange und geduldig unterstützt, aber jetzt liebe ich ihn nicht mehr. ich will die kinder bei mir habne, das ist der hauptgrund und ein wechselmodell kann ich mir nicht leisten. mein mann hat viel geld und ich lebe von 1000 euro teilzeitgeld, er würde mir nicht freiwillig 1000 euro oder mehr geben dqmit ich eine qadäquate wohnung nehmen könnte wo die kinder dann aluch für die hälftige zeit zimmer hätten.

    ich hab halt total angst alles zu verlieren..

    lg

    • Im Klartext heißt das also, du möchtest die Kinder bei dir haben um Unterhalt zu bekommen. Dein noch Mann möchte aber lieber die kids um sich als nur Geld zu überweisen. Ich finde deine Einstellung unmöglich. Es geht um die Kinder! Die haben ihren Papa wahrscheinlich täglich gesehen und nun soll er und die Kinder wegen deiner finanziellen Situation verzichten? Wie egoistisch ist das denn?

      Bei uns klappt das Wechselmodell seit Jahren. Kinder können sich sehr gut auf zwei Zuhause einstellen. Nur die Eltern müssen ihre eigenen Belange zurück stecken. Es geht um die Kinder!

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