Eheprobleme und Schwiegereltern

    • (1) 06.07.15 - 18:25
      Nordgirl

      Hallo, mein Mann und ich sind seit 12 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder
      und es kriselt gerade ziemlich.

      Auf meiner Seite hat sich schon eine Mega-Wut gegen meinen Mann und Schwiegereltern entwickelt, die sich schon seit Jahren summiert und zu Eheproblemen führt.

      Ich versuche mich mal kurz zufassen. Meine Schwiegereltern sind etwas "eigenartig" und haben diverse Eigenarten und komische Angewohnheiten. Die ich früher versucht habe zu tolerieren, dann gab es einige ziemlich einschneidende Situation wo ich wirklich vor Wut gekocht und geweint habe.
      Doch mein Mann bleibt immer unparteiisch bzw. stellt sich auf keine Seite.
      Ok...ja vielleicht verständlich, aber ich finde, wenn seine Mutter mal wieder offensichtlich das Maß übertroffen hat, dann hätte ich mir gewünscht, dass auch mal mein Mann mich in Schutz nimmt und vor seiner Mutter sagt, dass ich es nicht möchte...sie aufhören soll oder oder oder. Nein stattdessen hat er immer nur zugeschaut, was mich noch wütender gemacht hat. Er gibt mir quasi schon immer das Gefühl, dass erst seine Eltern kommen und dann ich. Ja im nachhinein hat er zwar oft gesagt, dass er es auch nicht OK fand, aber warum sagt er denn nie was??? Mein Mann ist sonst auch nicht auf den Mund gefallen. Jedenfalls hat es gerade gekracht und ich habe ihm nochmal direkt gesagt, dass ich sehr traurig darüber bin, dass er mich immer nach seinen Eltern stellt usw.
      Er hat mir dann einige Vorwürfe gemacht, die auch zum Teil an den Haaren herbeigezogen waren und meinte er wäre eh nur noch mit mir wegen der Kinder zusammen und wenn die Kids etwas älter sind er geht.
      :-[
      Ich war fix und foxy. Am Tag danach sagte er mir dann, dass er es nicht so gemeint hat.

      Na toll...sorry... aber er kann mir doch nicht sagen, dass es quasi aus ist und er nur noch wegen der Kids bei mir bleibt bzw. er sich für die Kids noch eine Weile die "WG" wünscht und dann sagen.... ups...war gar nicht so gemeint.
      Ich bin gerade völlig hin und her.. traurig, wütend und weis gar nichts mehr.

      Auf der einen Seite habe ich meinen "Beruf" für die Familie aufgegeben und stehe mit nichts da. Auf der anderen Seiten fange ich mein Mann schon an wegen seiner Eltern zu "hassen" und ich wäre auch nicht traurig, wenn ich die Familie endlich los wäre.
      Kurz..ich weis gerade nicht was ich will und nicht will oder was besser wäre und was nicht.

      Ich finde an so einer Aussage ist immer was Wahres dran, von daher glaube ich es nicht,
      dass war nicht so gemeint. Ich denke eher, dass er so denkt, aber sich auch wünschen würde es wäre anders, weil er uns als Familie nicht verlieren möchte.

      • hi,

        warum gehst Du nicht wieder arbeiten und baust Dir ein Leben auf. Wenn es Dir zu bunt wirst, kannst Du Dich dann viel schneller und leichter trennen, weil Du nicht auf Deinen Mann angewiesen bist!

        lisa

        WIESO gibt eine Frau im 21. Jahrhundert ihren Beruf für die Familie auf?! Diesen Zustand würde ich zuerst ändern.

        Ob du jetzt berechtigt oder unberechtigt voller Wut und Hass bist, kann man schlecht sagen ohne Beispiele. Grundsätzlich sollte dein Mann schin zu dir stehen, vorausgesetzt du liegst nicht völlig daneben.

        Mach dich unabhängig. Dann kannst du auch einfacher entscheiden, ob DU gehst oder bleibst.

        LG

        Na dann mal los und flott eigenes Geld verdienen. Dss sowas immer und immer wieder so passiert.

      • Hallo!

        Kinder sollen und dürfen ihre Eltern lieben, auch wenn sie selber schon lange erwachsen sind. Und wenn man jemanden liebt, dann sieht man dem so manche Eigenart großzügig nach, worüber sich aber jemand der die Eltern eben nicht liebt sondern nur mit ihnen soweit auskommt furchtbar aufregt.

        Du verlangst von Deinem Mann, sich gegen seine Gefühle zu stellen, sich zwischen der Liebe zu den Eltern und Dir zu entscheiden. Dabei sind es doch gar keine so Riesengroßen Geschichten mit seinen Eltern, oder? Muss das wirklich sein?

        Du kannst die Familiengeschichte nicht verstehen, weil Du nicht mit der Familie aufgewachsen bist. Das kann kein Schwiegerkind bei seinen Schwiegereltern. Es ist nicht gut, da eine Entscheidung zu verlangen, ein Partei ergreifen. Du kannst für Dich selber eintreten, brauchst Du wirklich einen Mann, der Dich verteidigt?

        Und vbrauchst Du auch einen Ernährer, auch wenn die Ehe gerade nicht so läuft? och sehe es gerade an einer Kollegin, 10 Jahre Hausfrau, jetzt die Trennung, und nur nen 450-Euro-Job. Das Haus wird sie verlieren, daher umziehen müssen, die Kinder müssen dann wegen der Entfernung wohl auch noch die Schule wechseln. vater weg, Haus weg, Schulfreunde weg - viel schlimmer geht ja kaum noch. Und das alles für ein Hausfrauendasein.

        • (6) 06.07.15 - 23:19

          Hallo Zusammen, das Thema Schwiegermutter ist schon sehr lang. Sie hat sich oft extrem in unser Leben gedrängt und ist dabei oft zu weit gegangen. Ich hätte mir da gewünscht, dass mein Mann mal sagt...ja Finger weg von unseren Privatensachen. Nichts zustellen...noch wegnehmen und schon gar nicht mag ich Schwiegermu in meinem Kleiderschrank und Kommentare zu meiner Unterwäsche. Fakt ist....wie ihr auch schon sagt. Nach 10 Jahren bin ich berufsfremd. Mein Mann hat Karriere gemacht.....promoviert und ich habe ihm brav den Rucken frei gehalten. War ein Fehler.

          • Und wie wäre es mit einem Schloss an eurer Wohnungstür? Sorry, aber wenn man mit den Schwiegereltern so eng zusammen wohnt darf man doch die eigene Wohnung abschließen.

            Und Du kannst jetzt immer noch wieder ins Berufsleben zurück, Du stehst ja nicht kurz vor der Rente.

      Wenn dein Mann dir im Streit einen solchen Kommentar an den Kopf wirft, kannst du davon ausgehen, dass dieser sicherlich ernst gemeint war. Im Streit sagt man viele Dinge, die man hinterher bereut aber selten etwas, das man eigentlich vollkommen anders empfindet. So viel also schon mal dazu.

      Du musst nun entscheiden, was du daraus machen willst. Möchtest du deine Ehe retten und vielleicht wieder in Schwung bringen? Wenn ja, dann tu etwas dafür! Oder möchtest du dich von deinem Mann trennen? FInanziell sicherlich machbar, dir steht dann einiges an Unterhalt zu, allerdings wirst du spätestens dann wieder arbeiten MÜSSEN.

      So oder so würde ich an deiner Stelle als erstes die Wohnsituation beenden. Wenn die Beziehung zu deinen Schwiegis eure Ehe derart negativ beeinflusst, warum zum Geier wohnt ihr denn dann so nah zusammen (womöglich in deren Haus???)? Beendet das, sucht euch eine eigene Wohnung / Haus. Nur weil ihr vielleicht mietfrei wohnt oder eine praktische Kinderbetreuung habt, lasst ihr eure Ehe in die Binsen gehen?

      Habt ihr kein Schloss an der Tür?

      Außerdem würde ich an deiner Stelle dringend in den Beruf zurück finden. Da bleiben Frauen immer noch 10 Jahre zu Hause und stellen dann fest, dass sie nicht mehr zurück können. Entschuldige, ich meine das nicht böse, aber das ist für mich völlig unverständlich. Die Kinder sind inzwischen doch sicherlich alles andere als klein, es gibt doch keinen Grund, 10 Jahre zu Hause zu bleiben. Selbst wenn du deinen Mann nur am Wochnende sehen würdest, kannst du trotzdem arbeiten gehen.

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