Altmodisch? Möchte nicht unverheiratet schwanger werden...

Hallo zusammen,

Es heisst ja, dass jedes 3. Kind in Deutschland unehelich zur Welt kommt.
Mein Freund (42) und ich (34) hätten gern zusammen ein Kind, und ich weiss auch, dass er grundsätzlich nochmal heiraten würde.
Das Thema, wann ein Kind in Frage käme (ab 2016 dann), haben wir schon mal besprochen. Was ich ihn bislang noch nicht sagen konnte ist, dass ich mir ein uneheliches Kind nicht vorstellen kann und möchte. Vielleicht ist das ja altmodisch und spiessig, aber mir würde viel am klassischen Modell der Familie liegen und wir wären dadurch auch alle für den Fall der Fälle abgesicherten.
Nun weiss ich nicht so recht, wie ich ihm das sagen soll, bzw. ob ich ihm das so sagen soll, um nicht sämtliche Romantik aus unserer Beziehung zu nehmen.
In unserem Freundeskreis ist gerade ein Paar schwanger; sie sind verlobt, heiraten aber erst wenn das Kind dann da ist. Für die ist das scheinbar in Ordnung so. Bin ich verquer und altmodisch, weil ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann?
Wie würdet Ihr mit der Situation umgehen? Ich möchte nicht, dass er das Gefühl hat, ich setze ihm die sprichwörtliche Pistole an die Schläfe...
Würde mich über ein paar ernstgemeinte Anregungen freuen; besten Dank!

Ich persönlich bräuchte keinen Ehering, habe ihn aber. Heutzutage kann man alles wichtige auch anders regeln. Diesen Begriff "uneheliches Kind" ist für mich aus einer anderen Zeit und hat heute keine Bedeutung mehr. Aber jeder darf übers Heiraten denken wie er möchte und auch so handeln oder zumindest einen Kompromiss finden.
Ich kann aber nicht verstehen, wie man eine Familie gründen möchte und über so grundsätzliche Dinge nicht locker und unverfangen sprechen kann? Was hat das Ganze mit Romantik zu tun?

Du wolltest Anregungen: Entweder machst du ihm einfach einen Antrag oder zumindest redest du locker mit ihm über deine Zukunftsvorstellungen.

Ja, ich finde das durchaus völlig altmodisch. Aber das tut ja nichts zur Sache - DU möchtest das so, also ist das eben so.

Würdest du das, was du möchtest, deinem Partner gegenüber allerdings nicht offen aussprechen, wärst du nicht nur altmodisch, sondern ziemlich ungeschickt. Frust ist dann vorprogrammiert, denn Männer (und auch Frauen) können in der Regel nicht Gedanken lesen.

Also Karten auf den Tisch und fertig.

LG Claudi

<<<mir würde viel am klassischen Modell der Familie liegen>>>

Ist doch ok, da muss sich niemand rechtfertigen......und umgekehrt auch nicht.

Jede/r nach seiner Fasson.

<<<Bin ich verquer und altmodisch, weil ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann?>>>

Ansichtssache.....aber ist doch egal was andere denken solange es Dir bei dem Gedanken gut geht, oder? :-)

LG
Tomm

Hallo, für mich ist das normal.

In meinem Freundeskreis sind alle Kinder ehelich, mal ausgenommen das einer Freundin, das während dem Studium entstanden ist und schon lange erwachsen.

Selbst mein Bruder hat noch kurz vor der Geburt seiner Tochter geheiratet.

Eine gute Gelegenheit für die Pistole auf der Brust ist dann jetzt, danach kannst du es vergessen, wenn er nicht will. Du sagst es ihm ganz einfach, dass du kein uneheliches Kind willst. Fertig.

LG Sumatrabarbin (1 Kind, ehelich)

Hallo!

Ich finde jeder sollte das so machen wie er möchte. Wenn du gerne Heiraten möchtest und den richtigen Mann dafür gefunden hast, warum nicht? Sicherlich müßte dein Freund ähnliche Ansichten haben.
Bei uns war es auch so, das wir lieber vorher heiraten wollten und dann ein Kind kam. Ich mag das Model so auch, aber es wäre auch anders ok gewesen.
Eigentlich redet man doch über sowas mit seinem Partner immer offen was heiraten, Kinder und Lebenseinstellung betrifft, bevor man eine Beziehung beginnt. Jedenfalls war das bei uns so. Man redet ja auch in der Kennenlernzeit viel miteinander. Da wundert es mich das du es nie zur Sprache gebracht hast. Ist ja nicht ganz Unwichtig.
Also überwinde dich und sprich das in einer ruhigen Minute an. Dir ist das doch wichtig, also sollte man darüber auch sprechen.
Natürlich kann es sein das er nicht heiraten möchte, aber gerne ein Kind hätte. Tja, dann musst auch du das akzeptieren und dir überlegen was dir Wichtiger ist.

Alternativ kannst du ihm ja einen Heiratsantrag machen. ;-)

LG Sonja

Nö, ich finde du bist nicht altmodisch. Ich hatte mir das als Kind auch immer so ausgemalt, Prinz finden, heiraten, dann Kinder kriegen und glücklich bis ans Lebensende leben #rofl Leider kommt es meistens ganz anders als man denkt und ich habe ein Kind bekommen ohne verheiratet zu sein. Tja, dumm gelaufen, und nu? Kann ich auch nichts mehr ändern. #gruebel
Ich würde aber auch nie schwanger auf die schnelle heiraten wollen, nur weil ich jetzt eben schwanger bin. Das fände ich blöd- da würde ich auch warten bis das Kind da ist und richtig feiern, immerhin dauert so ne Planung habe ich mir sagen lassen für ne richtige Hochzeit mindestens ein Jahr wenn es richtig toll werden soll.

Also mir persönlich wäre das egal ob verheiratet oder nicht muss ich sagen. Denn du hast mit RIng weder ne Garantie für ne anständige Beziehung und Treue noch garantiert dir der Ring das du einen guten Vater hast. Aber ich kann verstehen was du meinst. Und wenn es dir wichtig ist dnan ist das doch voll OK. Du musst dich hier vor niemanden rechtfertigen wie ich finde. Allerdings solltest du mit deinem Freund darüber sprechen das es dir aus verschiedenen Gründen wichtig ist.

Ela

Ich denke, erst entscheidet man sich für den Partner - dann für ein gemeinsames Kind. Wer sich ein Fangeisen am Finger überhaupt nicht vorstellen kann, ein gemeinsames Kind allerdings schon.... #kratz - ist für mich inkonsequent. Eine Ehe ist relativ einfach zu beenden, eine Elternschaft allerdings nie. Wer nicht bereit ist, sich auf die Mutter seines Kindes (oder den Vater) einzulassen, wirkt auf mich recht unglaubwürdig.

Möglicherweise liegt das an meinem Alter (Rollator-in-die-Ecke-schieb), oder meiner Erziehung. Bei uns war es : zusammenziehen, heiraten, Haus (=Nest), dann Kinder. Spießer geht kaum. #rofl - allerdings hatte ich noch nie nen weißen Gartenzaun #rofl

Damit meine ich nicht, daß unverheiratete Eltern-Paare sich nicht auf ewig lieben können. Doch wenn einer gerne heiraten möchte, bevor er Kinder in die Welt setzt, ist das doch völlig in Ordnung.

Hallo,

Sag doch deinem Partner grade heraus, dass du dir ein uneheliches Kind nicht vorstellen kannst. Da nützt kein drumherum reden.

Ich bin da ganz deiner Meinung (mein Mann hätte gerne früher mit der Kinderplanung losgelegt, aber ich wollte auch erst heiraten). Für mich war das die richtige Entscheidung, so hat es sich gut angefühlt.

Nun sind wir tatsächlich 9 Jahre glücklich verheiratet und erwarten unser 4 Kind #verliebt

MfG

na dann wirst Du ihm wohl irgendwie sagen müssen, dass dir das so wichtig ist.
Wie soll er von allein darauf kommen?

Kannst Ihn ja einfach mal fragen, wie er sich das so vorstellt. Dann wird ihn ja sicher auch deine Meinung interessieren.

Ich habe auch erst geheiratet und dann die Kinder bekommen. Würde es immer wieder so machen. Ich kann Dich da gut verstehen.

Wenn du schon nicht über solche Dinge mit deinem Partner reden kannst, dann sehe ich echt schwarz für eine gemeinsame Zukunft.

Ich würde an Deiner Stelle schon wollen, dass er mich aus freien Stücken und um meiner selbst willen heiratet.
Von daher müsstest Du auf einen Antrag warten und erst dann die Babyplanung in Angriff nehmen.

Hallo,

das Wort "unehelich" wurde in den 70er Jahren aus dem Gesetz gestrichen, aber wohl nicht in den Köpfen der Menschen. Du hast Deine moralische Vorstellungen, aber heute ist es egal, ob ein Kind von verheirateten oder unverheirateten Eltern geboren wird.

LG
Manu

Hi,

wenn man sich liebt, zusammenbleiben möchte und ein Kind zusammen hat oder haben will spricht m. M. nichts wirklich Objektives gegen eine Ehe! Eher, dass es ein sehr schönes gegenseitiges Bekenntnis ist, dass man zum Partner steht und dies "fest" macht.

Merkwürdig, dass es immer mehr Alleinerziehende gibt, die vorher NICHT verheiratet waren. Psychologisch gesehen ist es einfacher den Trennungsschritt zu gehen wenn man nicht verheiratet ist. Man heiratet freiwillig - das ist genauso freiwillig, wie wenn man - ebenso freiwillig - ohne Trauschein zusammenlebt. Es erschließt sich daher nicht, warum man unverheiratet zusammenlebt wenn man doch sowieso zusammen ist. Es ist doch nur "ein Stücken Papier", wie oft argumentiert wird. Aber dieses kleine Stückchen macht halt DOCH einen Unterschied.

Von dem ganzen "kann man auch so regeln" abgesehen. WARUM sollte man es "so regeln" mit Notar und was weiß ich, wenns ganz einfach mit einer Heirat geht? Die ist sicherlich kein Garant, dass man bis zu Lebensende zusammenbleibt, klar, aber sie ist ein doch tieferes Bekenntnis zum Partner als "wir leben zusammen". Die Aussage "wir sind auch ohne Trauschein glücklich"... hm#kratz. Aha, dann ist man im Umkehrschluss MIT Trauschein unglücklicher? Oder aber liegt es doch wohl eher daran, dass man sich so im Innersten doch lieber nicht zum Partner bekennen möchte und ein Hintertüchen zum leichteren, problemloseren Abhauen braucht;-) - man ist ja schließlich nicht verheiratet.;-)

Huch, Ehe ist out.... Genau: und zig unverheiratete Alleinerziehende sind in. Denn: der nächste Partner, mit dem man glücklich ohne Trauschein zusammenlebt und ein weiteres Kind in die Welt setzt, kommt bestimmt. Und wenns dann nicht mehr passt, packt man sehr viel einfacher die Koffer und geht.

Also: Du bist nicht altmodisch! Altmodisch, dieses Wort hat so einen negativen Touch... Es hat eigentlich nur Vorteile, wenn man heiratet. Aber das muss und darf jeder für sich entscheiden.

Komischerweise WOLLEN z. B. viele gleichgeschlechtliche Partner heiraten. Hier sieht man sehr deutlich, dass "verheiratet sein" doch ein Quäntchen mehr beinhaltet als "wir sind Partner". Das gleiche gilt für Kinder. Auch für deren Psyche ist "Mama und Papa sind verheiratet" besser als "Mama und Papa sind Lebenspartner - deswegen heiße ich auch wie meine Mama und nicht wie mein Papa" (oder umgekehrt). Stimmt zwar lt. der "wir-leben-ohne-Trauschein-zusammen"-Fraktion nicht, wird aber von Psychologen anscheinend anders bewertet (sagt zumindest mein Neurologen/Psychologen-Schwager).

VG
Gael

Hallo,

also, für mich gibt es zwei Modelle (im Bezug auf Kinder bekommen), die ich verstehen kann:
Nr.1: Leute, die grundsätzlich nicht heiraten wollen und dementsprechend auch nicht heiraten, bevor sie in die Kinderplanung gehen.
Nr.2: Leute, die grundsätzlich heiraten wollen und dementsprechend heiraten, bevor sie in die Kinderplanung gehen.

Und dann gibt's ein Modell, das werde ich nie verstehen: Leute, die zwar grundsätzlich heiraten wollen, aber halt "irgendwann" erst und Kinder vorher bekommen. Warum? Eine Heirat ist ein klares Bekenntnis zum Partner, eine Verbindung, ein Versprechen, mit diesem "alt werden" zu wollen. Obs klappt, ist dann immer noch dahin gestellt, aber ich bin der Meinung, wenn ich mal vor 200 Leuten in weißem Traumkleid in der Kirche (oder auf dem Amt) mit allem Pipapo mein "JA" gesagt habe, den Namen meines Partners trage, alle Dokumente, Steuer, Erbschaft, etc. alles "gemeinsam" habe, dann schweißt das irgendwie zusammen. Manche Leute schätzen/wollen das, andere brauchen/wollen/können das nicht. Das ist jedem seine Entscheidung. Aber wenn ich grundsätzlich "JA" sagen will (so ganz offiziell), dann gehört das gemacht, BEVOR man Kinder plant. Denn noch nicht zu heiraten, obwohl man das grundsätzlich für gut befindet, heißt ja irgendwie, dass man sich bei dem Partner noch nicht ganz sicher ist, noch nicht bereit, ein ganzes Leben mit ihm zumindest zu versuchen. Und wenn man DAZU nicht grundsätzlich bereit ist, dann sollte man m.E. auch keine Kinder planen.

Ungeachtet dessen gibt es sicher Paare, die erst nach dem Kind merken, dass sie Heirat doch wichtig finden und dementsprechend danach heiraten. Aber wer grundsätzlich vor der Babyplanung für Heirat ist, der sollte auch vor dem Kind heiraten, find ich.

Und außerdem macht eine Hochzeitsfeier mehr Spaß und ist einfach "passender", wenn noch keine Kinder da sind - so mein Empfinden.

Na wenn schon die TE nicht schwanger ist, dann sind es zumindest die anderen Damen, die hier mit diskutieren oder befinden sich gerade in mitten der "gefährlichen" Zeit des Monats...^^

Ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen. Ich bin da auch sehr altmodisch. Schwanger heiraten ist für mich ein besonderer Graus, hat was von den 30zigern "Jetzt musst du halt"

Ich selbst habe mit 20 Geheiratet und 2 Jahre später kam unsere Tochter. #verliebt

Was ich wiederum süss finde ist wenn die eigenen Kleinkinder die Blumenkinder der Eltern sind.
Ganz was schiefgelaufen ist wenn die verheirateten Kinder die Eltern vor den Altar führen #rofl

Hallo!

Die Ehe ist in allererster Linie eine Versorgungsgemeinschaft. Sie Regelt bessere Unterhaltszahlungen für Ehefrauen im Falle einer Trennung, regelt das Erbe, Witwen- und Waisenrente, das automatische gemeinsame Sorgerecht... ist man nicht verheiratet, muss man jeden Käse extra regeln, etwa durch ein Testament. Eine nicht verheiratete Lebenspartnerin darf nicht mal wenn ihr Partner im Sterben liegt irgendwas entscheiden, da haben im zweifel die Eltern mehr Rechte.

Daher ist es nur sinnvoll, wenn man es wirklich ernst meint zu heiraten, es offiziell zu machen, weil dadurch eben so viele Rechte und Pflichten von Anfang an geklärt sind.

Wenn man mal weg von der Romentik kommt und hin zu Absicherung, dann ist heiraten das schlauste, was man machen kann. Insbesondere als Basis für eine Familie.

Hallo.

Wir wollten es auchbeide so. Schon alleine den Tag der Hochzeit als Paar nochmal richtig genießen ist etwas tilles. Wir bekommen jetzt unser Baby und ich finde es auch wichtig, dass ich durch die Ehe etwas abgesichert bin.

:-)

Was ist, wenn du deinem Freund einen Antrag machen würdest? Findest du das auch zu modern?

Du solltest mit ihm über deine Bedenken sprechen. Vielleicht ahnt er davon ja gar nix.

Hallo,

nein, du bist nicht altmodisch, ich sehe das genauso.

Ich weiß, dass das viele heutzutage nicht mehr so eng sehen, die Ehe hat ja allgemein keine Stellenwert mehr...ich persönlich finde das schade und sehr traurig. Ich würde niemanden verurteilen, der es anders sieht und ich finde es daher auch immer ziemlich daneben, wenn man als altmodisch hingestellt wird, weil man bestimmte Werte wahren will..

Ich denke zwar auch, dass das prinzipiell jeder so machen kann wie er will, aber für mich wäre es, zumindest geplant, nie in Frage gekommen, meine Kinder unehelich zu bekommen. Ich will auch meinen Kindern gewisse Werte mitgeben und das kann ich nicht, wenn ich mich selbst nicht daran halten würde.

Wenn ihr schon über Kinder redet, würde ich einfach das Gespräch suchen...und ich denke auch nicht, dass das Romantik rausnimmt, was gibt es romantischeres als eine Hochzeit? #verliebt

LG Simone

Ich habe meinen Mann erst nach 11 Jahren, zwei gemeinsamen Kindern und einem Haus geheiratet.

Ich wüsste jetzt nicht wie ich mich mehr auf jemanden einlassen sollte.

Trotzdem wollte ich ganz lange nicht heiraten. Ich habe mich einfach nicht in der Institution Ehe gesehen. Und warum sollte ich mich dazu zwingen?

Ich muss sagen, dass es mich ärgert und verletzt, wenn andere Menschen, so wie du, meinen, dann über mich oder meine Beziehung ein Urteil abgeben zu müssen.

ich bin weder inkonsequent, noch unglaubwürdig. Ganz im Gegenteil. weder Ehegattensplitting, noch das mögliche Gerede wegen einer Scheidung oder sonstwas haben mich beeinflusst mit ihm zu leben.

Es tut mir leid, Dich verärgert und verletzt zu haben. Dies war nicht meine Absicht. Auch maße ich mir kein "Urteil" über Menschen an, die sich in der "Institution Ehe" nicht gut aufgehoben fühlen. Sollte allerdings der Mensch den ich liebe, den ich als Mutter meiner Kinder (oder eben Vater) auswähle sehr daran gelegen sein, wäre der Schritt in die Ehe für mich ein deutlich kleinerer als die Entscheidung mit jemandem Kinder in die Welt zu setzen.

Ich persönlich sah weder damals wie auch heute die Ehe als Institution an. Für mich war es ein Bekenntnis. Mein Mann und ich stimmten diesbezüglich allerdings auch überein. Niemals wäre ich der Ansicht, man sollte jemand in die Ehe quatschen, hineinerpressen oder ihn moralisch unter Druck setzen. Ehegattensplitting vernachlässige ich hier mal ganz - für mich war die Eheschließung diesbezüglich eher ein finanzielles Verlustgeschäft #rofl.

Schlussendlich allerdings hast Du scheinbar doch die von Dir jahrelang geringgeschätzte Institution Ehe für Dich entdeckt. Darf ich fragen, was Dich dazu bewogen hat?

Was soll diese abfällige und spöttische Art?

Glaubst du wirklich, du erhältst so auch noch eine ordentliche Antwort, wenn es um private Dinge geht?t

Dass die Ehe eine Institution ist, ist ja nicht meine verquere Ansicht. Im Grunde ist es ein rechtliches Konstrukt. Das Bekenntnis zur Liebe ist dazu noch nicht mal nötig. Dass du das persönlich anders siehst ändert aber an der Institution Ehe nichts.

Ansonsten frage ich mich, warum ihr das Ehegattensplitting gewählt habt, wenn das für dich so nachteilig ist. Ist doch dann total witzlos.

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Eine glückliche Beziehung und Treue sind dir nicht garantiert. Dafür aber Versorgungsausgleich im Falle einer Trennung. Unverheiratete Mütter, die zugunsten ihrer Kinder beruflich kürzertreten haben da die A....karte.

Nichts was man nicht auch ohne Ehe regeln kann.

Wobei ich auch nicht weiss, in welcher Form da verheiratete Frauen besser abgesichert sind (die Rente mal ausgenommen)

Ja hier geht es aber um die Rente. Klar kann man das auch ohne Ehe regeln. Aber das tun die Wenigsten.

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