Schwiegermutter- Dreiecksbeziehung

    • (1) 07.08.15 - 18:57

      Ich würde hier gern eine ehrliche Meinung zu meinen nachfolgenden Schilderungen hören. Und ob es Frauen/Männer gibt die ähnliches erlebt haben mit ihrem Partner und vielleicht einen Ausweg wissen.

      Ich bin seit fast 3 Jahren mit meinem Freund(wir sind beide Mitte 20) zusammen. Zuvor waren wir mehrere Jahre die besten Freunde und haben sehr viele schöne Augenblicke nicht nur in der Freundschaft erlebt. Wir haben uns praktisch alles erzählt, auch die eher prikären Sachen. Um wen es hier aber eigentlich geht ist meine zukünftige Schwiegermutter bzw. meine Beziehung zu ihr und das Verhalten meines Freundes in familiären Dingen.

      Schon als wir noch Freunde waren und noch nicht mal 20, redete seine Mutter immer wieder von Enkelkindern und er müsse eine Frau finden, sie wolle Enkelkinder. Früher fand ich das auch schon komisch. Man muss dazu sagen, dass sie schon lange geschieden ist, die Kinder(mein Freund hat noch eine ältere Schwester) wohl auch völlig alleine aufgezogen hat und dass ein neuer Lebensgefährte wohl nicht in Sicht ist.Mein Freund hat scheinbar auch so ein schlechtes Gewissen sie mal alleine was machen zu lassen, weil Mama ist ja alleine und so einsam und hat keinen Mann. Sie mischt sich regelmäßig auch in die Angelegenheiten der Schwester ein. Und nervt damit auch den Partner von ihr.
      Als wir zusammen kamen war alles ok. Wir haben angemessen Zeit mit seiner Familie verbracht und mit meiner ebenfalls. Immer wieder war es seiner Mutter aber nicht genug, sie bat ihn vorbei zu kommen ihr bei diesem oder jenem zu helfen, während ich dann oft auch alles einfach alleine gestemmt habe oder so manches Wochenende alleine unterwegs war, weil er mal wieder der Familie helfen musste und mich nach Stunden des Hinhaltens versetzte. Sie bat ihn bei familiären Dingen einzuspringen, Verantwortung für die Familie zu übernehmen, schließlich wolle er ja auch mal eine eigene Familie aber dazu müsse er Versorger sein. Dann fing sie an sie könne ihm ja bei Bürokram helfen weswegen er dann ungefähr 10 mal hinfuhr und im Endeffekt war im Nachhinein doch nichts davon gemacht. Immer wieder ruft sie ihn an versucht ihm die Welt zu erklären, will Dinge bereden die ich finde dass er mit mir bereden sollte oder die nur uns etwas angehen. Es geht soweit, dass er mit ihr höchst private Dinge über mich und unsere Beziehung beredet, Streitereien bespricht und alles dort immer auf den Tisch getragen werden muss. Wichtige Entscheidungen bespricht er immer erst mit ihr, stundenlang während ich oft in meiner Wohnung daneben sitze und zuhören muss(1- Zimmer Whg). Nach dem Motto: Jetzt erst mal Mutti anrufen und berichten und Meinung einholen. Er fragte mich gelegentlich dann auch nach meiner Meinung, aber im Prinzip war Mutters Meinung immer die richtige und hinterher behauptete man noch ich hätte mich dieser angeschlossen :lol: Seine Mutter weiß sofort wenn ich umgefallen bin, wann ich eine schlechte Note nach Hause gebracht habe, wann ich dies oder jenes getan habe, wann ich Geburtstag habe, dass weiß sie allerdings bis heute nicht :-P

      Wie auch immer, Er gibt also jede Menge auf ihre Meinung und will ihr gefallen. Wenn ich sage, dass ich das nicht mag mit dem bereden unserer Beziehung, bemitleidet er mich eher weil ich mit meinen Eltern nicht über solche privaten Dinge rede, obwohl ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen habe. Oder wird gleich leicht angespannt was ich denn gegen seine Mutter habe. Ich bin der Meinung dass wir als Paar doch auch Privatsphäre in bestimmten Angelegenheiten verdient haben und dass mit Respekt gegenüber dem Partner zu tun hat. Oder nicht?

      Vor einer Weile haben sie sich verabredet, um über seine Zukunft zu sprechen. Als ich daraufhin meinte wir könnten nach den Jahren gemeinsam ja auch mal über unserer Zukunft sprechen, wollte er dass ich mit komme zu seiner Mutter und wir das zu dritt bereden??? Ich fand das schon etwas merkwürdig und fühle mich oft einfach nur wie das fünfte Rad am Wagen, während mein Freund Mutters Männerersatz so gut er kann spielt. Sie lässt mich immer wieder spüren, dass sie in dieser Familie das Oberhaupt ist und mein Freund bedingungslos nach ihrer Pfeife tanzt. Kommentare, wie komm bitte zu DEINER Familie oder du gehörst ja leider nun mal auch zur Familie tun mir persönlich weh und geben mir das Gefühl nicht erwünscht zu sein. Wenn sie sich in meine Wohnung abends praktisch selbst einläd und dann meinen Freund bis zum späten abend wegen seiner Zukunft und allem möglich anderen therapieren will. Sie versucht auch mich zu therapieren, sie meint es ja nur gut und doch bin ich erwachsen und kann meine eigenen Entscheidung treffen. Von meinem Freund denke ich mittlerweile aber dass er ein großes Muttersöhnchen ist, dass sich noch in 30 Jahren von der Mutter bevormunden lassen wird und sich in sein und auch unser Leben ständig einmischen lassen wird.

      Vor knapp einem Jahr hat sich dann die Beziehung zwischen mir und meinem Freund massiv verschlechtert, u.a. fiel das mit der Schwangerschaft seiner Schwester zusammen. Auf einmal ging es nur noch um Schwangerschaft hier, Babys da. Man hätte meinen können er wird der Vater und von da an gab es nur noch seine Familie und nichts anderes. Ich wurde versetzt am Laufenden Band, an meinem Geburtstag, wenn ich mal nicht früher zurück rufen konnte, praktisch für alles was ihm gegen den Strich ging, folgte Bestrafung. Und dann flüchtete er sich wieder in den Schoss der Familie, für sie konnte er 24 Stunden 7 Tage die Woche ein offenes Ohr haben und von da an Traf er sich dann jede Woche min. 2-3 Mal mit seiner Familie.Dazu musste ich mir bei fast jedem Treffen an dem ich dabei war mit der Familie (seine Familie besteht nur aus Frauen) jetzt erst recht diese unterschwelligen Vorwürfe und diese Drängeleien anhören, doch endlich auch ein Kind zu bekommen(Obwohl noch im Studium!!!), mir den Bauch streicheln lassen und mir anhören, ob ich nicht an sowas kleines denken würde. Immer wieder. Dann hin zur Menopause und als hätte ich nicht mehr genug Zeit, und bald könnt ich nicht mehr. Ich bin fast verrückt geworden, habe es irgendwann selbst geglaubt und hatte panische Angst davor unfruchtbar zu sein.Mit Mitte 20! Ich bin morgens aufgewacht und war schon traurig und hab nur noch geweint, wegen allem. Hatte Alpträume von Schwiegermutter und Freund. Und sie hatten es geschafft. Ich hatte auf einmal den Wunsch nach Kindern und die Sehnsucht oder die Angst davor keines bekommen zu können haben mich wahnsinnig werden lassen. Seine Ablehnung gegenüber mir und die starke Führsorge gegenüber seiner Familie haben diese Gefühle dann nur noch verstärkt. Ich selbst war Mitten in einer Depression(obwohl sonst immer emotional stark), während mein Freund seiner gebärenden Schwester auf der Entbindungsstation zur Seite stand?, weil Mutter sich das eben wünscht und ich war die Böse die nicht mitkommen wollte. Weihnachten stand kurz vor der Tür und da meine eigene Familie knapp 800 km weg wohnt, seine hingegen nur 5 km und Weihnachten mir sehr wichtig ist, versprach er mir er werde dieses Weihnachten zum ersten Mal mit mir verbringen. Als es dann aber darum ging wann wir fahren , fing er an zu drucksen, er sei ja jetzt Onkel geworden und wolle an Weihnachten bei seiner Familie sein. Ich hab mich vor den Kopf gestoßen gefühlt und mich gefragt was ich dann bitte für ihn bin? Ich hab es dann darauf geschoben, dass es bei uns einfach gerade nicht perfekt läuft und er sich deshalb zurück zieht. In den kommenden Monaten versuchte ich mich wieder ins Leben zu hangeln, alleine. Ich hatte Angst davor das Baby kennen zu lernen, weil ich fürchtete wieder in alte Depressionsmuster zu fallen oder vor der gesamten Familie in peinlichem Geheule auszubrechen. Habe es dann aber geschafft und bin ab da an fast jedes Mal mit ihm zu seiner Familie und hab mich reingehängt, weil ich wusste es ist ihm so wichtig. Ich hoffte natürlich auch, dass er sich dann auch meiner Familie wieder mehr öffnet. Aber bis heute, seit knapp 1,5 Jahren ist es ein ewiges Theater, wenn ich mir von ihm wünsche, dass er auch mal bei Treffen dabei ist. Dann werden Geschichten erfunden, und wenn ich die Lügen zufällig aufdecke, wird mir gesagt man brauchte da einfach Zeit für sich. Wenn ich hingegen mal Zeit für mich brauche, funktioniert das nur im Streit auseinander zu gehen oder er droht mir er würde seiner Familie erzählen wir wären nicht mehr zusammen, wenn ich jetzt nicht zur Familie mitkommen würde. Mir kommt das doch sehr einseitig vor.

      Im Frühjahr hatten wir dann einen richtig heftigen Streit bei dem er komplett ausgerastet ist, mich alles geheißen hat, sich wie ein kleines trotziges Kind benommen hat.Danach hat sich jeder mal ausschließlich um seine Angelegenheiten gekümmert. Jedes Zwischenzeitliche Treffen ging mit noch mehr Streit und Frustration einher. Es waren so viele Nichtigkeiten über die wir uns masslos aufregten, weil er Tatsachen nicht akzeptieren konnte/ wollte. Ich bin in die Gespräche vorbereitet erschien, hab mir Gedanken gemacht weil ich wirklich was ändern wollte. Er hingegen konnte nichts verbal konkret auf den Tisch bringen. Aber er ist ja auch so der Tollste der Welt. Seine Mutter musste jedes Treffen telefonisch auf meinem und seinem Handy stören, obwohl sie ja schon alleine durch meinen Freund informiert war. Gekrönt hat seine Mutter das Ganze noch mit, die im vertrauen! zwischen mir und ihr gesendeten Nachrichten/Unterhaltung an meinen Freund weiterzuleiten und sich dann mit ihm abzusprechen. Sie haben ein Spielchen mit mir gespielt und sie hat mir eine liebevolle Schwiegermutter vorgespielt. Als ich es erfuhr und ihr mitteilte, dass ich das nicht so toll fände(sowas von sachlich), weil sie ja meinte wir halten zusammen, eine Familie bla bla, fuhr sie mich an um kurze Zeit darauf meinen Freund zu informieren, welcher mir dann eine erboste Nachricht schrieb, ob ich nun jeden anmachen würde. Ich selbst verstand die Welt nicht mehr, ich hatte seiner Mutter ja nur zu verstehen gegeben, dass sie damit bei uns Öl ins Feuer gießt. Ich fühlte mich masslos verarscht!

      Danach war meinerseits zwischen uns Monatelang Funkstille. Ich hatte keine Lust mehr auf ihn und erst recht nicht auf seine Mutter. Irgendwie haben wir dann wieder zusammen gefunden, indem er auf mich zugegangen ist und wir sehr viel geredet haben. Mit seiner Mutter pflege ich seit dem allerdings ein eher reserviertes Verhältnis, ich will sie eigentlich nicht mehr sehen, aber versuche meinem Freund zu Liebe, mich zusammen zu reißen wenn sie dabei ist. Es ist schließlich seine Mutter und sie ist ihm verdammt wichtig. Dafür habe ich Verständnis. Und er ist mir verdammt wichtig. Allerdings möchte ich auch wissen, dass ich auf ihn zählen kann und nicht neben Mutter um seine Gunst kämpfen muss. Gegen die Mutter kann man nur verlieren. Aber es macht mich auch fertig sich immer so abgeschoben und zweitrangig zu fühlen.Was kann ich tun um die Familienbande zwischen mir und meinem Freund zu stärken? Wie würdet ihr der Schwiegermutter entgegen treten? Ich selbst hätte nämlich gern Harmonie in diesem ganzen Durcheinander. Aber immer wieder steigen in mir gegen meinen Freund und besonders gegen seine Mutter leichte Hassgefühle hoch, wegen aller möglichen vergangenen Situationen. Ich möchte aber nicht wütend sein, sondern das ganze hinter mir lassen. Glücklich mit meinem Freund sein und mich auf ihn als Mann verlassen können. Und es mag vielleicht ein lächerlich einfacher Wunsch von mir sein, aber an Weihnachten hätte ich schrecklich gern meinen Freund bei mir, in weißer Weihnacht zu Hause bei meiner Familie. Scheinbar zu viel verlangt, denn nachdem er es mir für dieses Jahr wieder versprochen hat, ist er gerade wieder am kneifen und erzählt mir das würde alles von mir abhängen. Ich hingegen habe nicht das Gefühl als könnte ich es ihm je recht genug machen, als dass er entscheiden würde mit zu kommen. Schade dass er das nicht ehrlich sagen kann, das würde vieles einfacher machen. Aber wie immer soll ich bei mir nach Fehlern suchen, ich finde nur langsam keine mehr. Was würdet ihr da tun?

      (4) 07.08.15 - 19:14

      Hallo

      Ich denke du wirst immer den Kürzeren ziehen.
      Er ist Mama hörig, da hast du keine Chance.
      Es wäre besser sich jemanden zu suchen, der für dich da ist und dir gut tut.

      Wenn man schon Depressionen bekommt kann das nicht das richtige sein.

      VG

    • Na mir wäre das ja zu blöd. Das wirst du nie ändern könnnen glaub mir. Was hält dich noch bei ihm? Wann habt ihr mal glückliche Momente, was macht dich an ihm glücklich und zufrieden, gibt es irgendeine Basis? Familienbande schön und gut aber das entspräche nicht meinen Vorstellungen. Die Mutter meines Mannes ist seit vielen Jahren Witwe aber solche Zustände gibt es hier nicht, das ist absolut nicht normal. Ich glaube, sie will dich vergraueln und dein Freund kann sich nicht gegen Mutti durchsetzen. Alles Gute

      Mit dem Mann wirst du nicht glücklich. Der hat ja kein eigenes Leben, ich meine eins ohne seine Mutter.
      Der Mann braucht keine Frau. Der hat seine Mutter, die deine Position einnimmt und du wirst immer Außenseiterin sein.

      Der wird nicht mehr Erwachsen. Mit ihm wirst du immer nur in einer Dreierbeziehung leben.

      Es ist ja fast einfacher eine Geliebte des Partners zu tolerieren, als diese Mutter, denn mit der Geliebten besteht die Chance, dass man sie irgendwann los wird.
      Die Mutter wirst du NIE los.

    • (7) 07.08.15 - 19:56

      ich war mal in einer Beziehung, in der die Schwiegermama eine extrem große Rolle gespielt hatte - und mein damaliger Freund versuchte selbst eine Balance zu finden zwischen sein Leben leben und Rücksicht auf seine Mutter zu nehmen...

      das war sehr schwer, extrem schwer...

      ich hatte mich mit der Mutter gut verstanden ab dem Tag, an dem wir uns getrennt hatten.

      seltsame Geschichten, die das Leben schreibt.

      das einzige was ich sehe ist, dass du dir dein eigenes Leben so saftig und lebendig gestaltest, wie es irgendwie geht. Und dann beobachte einfach ein Weilchen, ob die Liebe zwischen euch so groß ist, dass ihr zusammen ein Paar-leben schaffen könnt, in dem die Mutter nichts zu sagen hat.

      Du hast echt einen Knall. Sry, aber warum tust Du Dir das ganze denn an. Den Typen abschießen und Ende. Das Muttersöhnchen wird für alle Zeiten am Rockzipfel seiner Mutter hängen.

      (9) 07.08.15 - 21:17
      Therapie für Abnabelung!

      Hallo!

      Die Mutter hat ihn im Griff und er kann sich nicht abnabeln. Manche Dinge wie wichtige Sachen mit meiner Mutter besprechen statt mit meinem Mann hatte ich auch. Da hat nur eine Therapie geholfen. Mittlerweile habe ich ein normales Verhältnis zu meiner Mutter und lebe mein Leben mit meinem Mann und entscheide auch mit meinem Mann und nicht mit meiner Mutter.

      Die einzige Chance, die du hast, ist, dass er unglücklich ist wie es ist und in einer Therapie daran arbeitet, sich abzunabeln. Tut er das nicht, musst du darauf warten bis sie stirbt oder sie als einen Teil eurer Beziehung ansehen.

      Allerdings konnte ich durchaus eigene Entscheidungen treffen. Sonst würde ich noch immer zu hause wohnen und hätte auch keins zwei geplanten Kinder (im Studium! ) ich war also ganz sicher nie so extrem wie dein Freund. Für meinen Mann war es dennoch bereits furchtbar anstrengend.

      Tatsächlich besteht auch eine Chance, dass die Verhältnisse ein bisschen normaler werden, wenn die Frau einen Mann findet. Vielleicht, vielleicht auch nicht... aber da kannst du ja schlecht nachhelfen. Aber dann wäre ihre Aufmerksamkeit nicht mehr nur auf den Kindern.

      Dein Freund muss einfach verstehen, dass er nun zwei Familien hat. Seine Mutter und Schwester und eben dich. Das sollte er klar trennen. Wenn er das nicht lernt oder nicht will, würde ich es vermutlich nicht mehr mitmachen und mir einen bereits abgenabelten Mann suchen.

      Liebe Grüße und alles Gute!

      Hallo,

      ich habe ungefähr bei der Hälfte deines Postings aufgehört zu lesen.
      Meiner Meinung nach hast du exakt 2 Möglichkeiten:
      1. Du "fügst" dich in den Familien-Clan ein und übst dich schön demütig im "Ja-" und "Amen-"Sagen
      2. Lauf....lauf so schnell, du kannst

      Dein Freund wird sich nie ändern und irgendwie habe ich immer Mitleid mit den Muttersöhnchen. Sie stehen IMMER zwischen den Fronten und es wird von rechts und links an ihnen gezerrt.

      Mein Ex-Mann ist auch einer von dieser Sorte, da wollte Mami sogar unsere Trennung/Scheidung regeln. DAS wollte ich dann nicht und habe mich strikt geweigert mit ihr diese Details zu klären (u.a. Teilung des Hausstandes etc). Sie hatten die Wahl zwischen Klärung durch Anwälte und ER redet selbst mit mir, um ggf Kompromisse einzugehen. Letztendlich hat diese Drohung gewirkt und ER war zum 1. Mal Manns genug sich gg Mami durchzusetzen. Zum Glück haben wir keine gemeinsamen Kinder und gehen getrennte Wege.

      GsD ist mein jetziger Mann ganz anders :-)))

      LG und alles Gute,
      incredible mit Räuber (6) und Zwergi 35. SSW (34+5)

      (11) 07.08.15 - 21:38
      Zurüch aus dem Urlaub ???

      "Gekrönt hat seine Mutter das Ganze noch mit, die im vertrauen! zwischen mir und ihr gesendeten Nachrichten/Unterhaltung an meinen Freund weiterzuleiten"

      Ganz schön naiv von dir zu denken, dass so eine Mutter ihrem Sohn deine SMS nicht zeigt, oder zumindest ihm nicht erzählen wird, worüber ihr gesprochen habt. #kratz das müsste dir doch wohl klar sein.

      Ansonsten ganz ehrlich, ich könnte mit so einem Mann nicht zusammen sein. Er steht nicht zu 100% hinter dir, die Meinung seiner Mutter ist ihm immer wichtiger wie deine, er bespricht alles zuerst mit seiner Mutter, selbst EURE Zukunft.
      Er hat noch nie mit dir zusammen Weihnachten verbracht, obwohl du den Wunsch schon mehrfach geäußert hast.

      Er selber und seine Familie kommt an erster Stelle, danach lange nichts und dann erst du, so kommt dein Text über ihn jedenfalls rüber.

      Familienzusammenhalt ist wirklich toll und schön, aber in diesem Fall doch etwas zu viel.

      Ich würde es mir gut überlegen, ob ich mit diesem Mann eine Zukunft aufbauen möchte. Es wird ganz sicher nicht besser, schon gar nicht wenn ihr Kinder habt. Die Schwiegermutter wird dir überall reinreden, weiß und kann alles besser....es wird sicher soweit kommen, dass du zügar nicht mehr zu ihr fährst, dein Freund aber mit kind dann weiterhin zu seiner Mutter fährt und dort natürlich wieder alles besprochen wird, Beziehung, Kindererziehung, etc.
      Und Spinnen wir mal weiter, solltet ihr euch dann trennen, wird sie die Kinder sicher immer aufstacheln, sich weiterhin überall einmischen......

      Sorry, aber ich spreche aus Erfahrung, zwar hat mein Mann auch mal zu mir gehalten, dass muss ich ihm wahrscheinlich noch hoch anrechnen, aber nach der Trennung war es hauptsächlich die Ex Schwiegermutter, die alles noch viel schlimmer (Lügen, Behauptungen, tratschen) gemacht hat. Erst als mein Ex Mann dies auch gesehen hat, konnten wir mit der Trennung umgehen und verstehen uns jetzt echt gut. Aber mit den Kindern ist das bei ihr immer noch so eine Sache. Gut ich kann mittlerweile drüber hinwegsehen, aber ich werde immer wieder auf sie treffen, zu den kindergeburtstagen, erster Schultag, kommunion, Weihnachten, etc.
      Mit der Sicht von heute, hätte ich diesen mann niemals geheiratet. Mann heiratet auch immer die Familie des anderen mit. Und wir haben auch noch sehr nah zusammen gewohnt, 6km auseinander.

      • Natürlich war es naiv von mir zu glauben. Es war ein schwacher Moment und sie war einmal wieder zu gut informiert...danach hab ich jeden Kontakt meinerseits unterbunden und bin auch seit dem bei keinen Unternehmungen die alleine mit der Mutter statt finden anwesend. Lediglich auf Familienveranstaltungen sehe ich sie noch und da frage ich mich halt wie ich jetzt noch mit ihr umgehen soll.

        Klar ich denke auch an die Zukunft und muss dir recht geben, dass sie sicher immer alles besser wissen wird und gern mal ihre Weisheiten einstreut, nichts anderes macht sie bereits jetzt bei der Tochter. Diese kann allerdings auch recht bestimmt ihre eigene Meinung äußern und wenns drauf ankommt steht sie hinter ihrem Partner.

        Ich frage mich deshalb auch, ob ich ihr nicht durch klare Ansagen vermitteln kann, dass sie sich zumindest bei meinen Angelegenheiten und den gemeinsamen zurück halten muss. Klar muss mich mein Freund darin auch vor seiner Mutter unterstützen, wenn er das nicht kann bzw. nicht lernt muss ich die Konsequenzen daraus ziehen.
        Ich stimme dir vollkommen zu, dass Kinder das ganze nur noch verkomplizieren, deshalb habe ich auch keines. Viel Erfolg und Nerven im Umgang mit deiner Ex- SchwiMu und Liebe Grüße

    Hallo,

    Dein Post war ganz schön lang und ausführlich, aber auch sehr genau und emotional.

    Ich kann Dich gut verstehen.

    Die Beziehung zwischen Deinem Freund und seiner Mutter ist allerdings nicht normal. Ich würde soweit gehen sie als krankhaft zu bezeichnen.
    Mein Mann hat auch eine sehr enge Bindung zu seinen Eltern. Wir sind sehr oft bei Ihnen, wir fahren mit Ihnen zum Teil in den Urlaub und besprechen auch zukunftsweisende Dinge mit Ihnen. Allerdings gemeinsam und nur, nachdem mein Mann und ich davor darüber geredet haben. Seine Schwiegereltern miteinzubeziehn - auch sehr eng - ist möglich. Allerdings erst, wenn dein Freund selbstständig geworden ist.

    Ansonsten kann ich Dir nur von ihm abraten - fürs Erste.

    Ihr seid durch so viele schöne Zeiten gegangen. Vielleicht täte es ihm gut, wenn Du wieder eine Pause machst - nur diesmal etwas länger oder vielleicht befristet (?) und auch eine Weile distanzierst, bis er sich distanziert hat. Das soll er dir allerdings durch seine Taten nicht durch Worte zeigen.

    Ein Kind in dieser Konstellation zu bekommen wird dich vermutlich emotional zerreißen. Schwiegermütter und Mütter mischen sich ständig in die Erziehungsangelegenheiten ein - ich kenne niemanden der das lassen kann. Es gibt subtile und weniger subtile Einmischungen. Aber wenn sie dich nicht als Frau ihres Sohnes voll anerkennt, wird sie dich auch nicht als Mutter anerkennen.

    Ich wünsche Dir, dass ihr beide wieder zusammenfindet und eine eigene Famile sein könnt, die sich durch die anderen beiden (!) Stammfamilien ergänzt.

    Liebe Grüße
    Cecillia

    • (14) 07.08.15 - 22:18
      Zurück aus dem Urlaub....

      #pro

      Vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag. Eine gesunde Beziehung zu den Schwiegereltern kann durchaus bereichernd sein, da stimme ich dir aus eigener Erfahrung zu.

      Mein Freund ist früh von zu Hause ausgezogen und eigentlich ein selbständiger Typ mit einem starken Willen. Eigentlich überhaupt nicht das typische Muttersöhnchen.

      Ich selbst bin von meinen Eltern liebevoll zur Eigenständigkeit erzogen worden. Sie mischen sich niemals ungefragt in meine Angelegenheiten ein oder wissen etwas besser. Sie geben mir die Freiheit, dass zu Erzählen was ich bereit bin zu erzählen und würden nie im Traum darauf kommen, mich zu irgendwas zu drängen oder mir ihre Meinung aufzuzwingen.

(16) 08.08.15 - 17:47

Lauf so schnell du kannst!

Lg

  • (17) 10.08.15 - 12:35
    Geht gar nicht!

    Ich könnte mit so einem Mann nicht zusammen sein.

    Immer um die Aufmerksamkeit kämpfen wäre nichts für mich.

    In einer Beziehung sollte der Partner an erster Stelle stehen. Nicht die Mutter!

    Überleg dir mal genau, ob du dir mit ihm wirklich eine Zukunft vorstellen kannst.

    Die Situation wird ja nicht besser.

    Ich Versuch mir grad vorzustellen wie es wäre, wenn ihr Kinder hättet. Wird dann die Oma die Kinder erziehen????
    Weil dein Freund sich nie durchsetzen werden kann und du ja wie es scheint nix zu melden hast und offensichtlich auch keiner auf deine Meinung zählt!

Erst mal Vielen Dank für Eure wirklich hilfreichen Kommentare. Es tut gut, auch mal zu hören, dass diese ganze Situation eben nicht normal ist.

Wegziehen hatte ich mir auch schon überlegt, ist aber derzeit leider keine Option, da wir gerade beide neue Jobs angefangen haben. Ich bezweifle auch, dass er sich von seiner Familie räumlich soweit distanzieren würde. Natürlich habe ich mit meinem Freund schon unzählige Male, auch wegen jener Vorfälle und Umgangsweisen was seine Familie und spezielle seine Mutter angeht versucht zu reden. Manchmal sieht er das ein. Aber in den meisten Fällen reagiert er, als würde ich ihn vor die Wahl stellen oder er verfällt darin, dass ich was gegen seine Familie/Mutter hätte und deshalb wolle dass sie nichts mehr miteinander zu tun haben. (Was eben gar nicht so ist)
Meine bisherige Kraft habe ich aus Momenten geschöpft in denen er es selbst einsieht. In Momenten in denen ihm die Einmischereien seiner Mutter auch genug sind und er das auch unverblümt der Frau Mama ins Gesicht sagt. Dann ist es ein paar Wochen ruhig. Leider viel zu selten. Oder auch wenn die Mutter im Urlaub ist. Ein kleiner Erfolg ist auch, dass die stundenlangen Telefonate mit seiner Mutter bei mir zu Hause aufgehört haben. Außerdem die Tatsache, dass 80 % der Anrufe und Aktionen von ihr ausgehen, ich habe öfters das Gefühl, dass er auch mal ein paar Wochen ohne sie klar kommen können würde, wenn sie nicht so klammern würde. Aber sich dann verpflichtet fühlt.

Warum ich daran festhalte und festgehalten habe, war dass wir auch immer richtig gute Zeiten dazwischen hatten, die BISHER noch die schlechten überwiegen.

Was ganz klar ist, ich kann mit der Situation langfristig auch nicht leben und weiß selbst, sofern sich nichts ändert, es nicht das richtige für mich ist.

Bisher kann ich aber noch nicht ganz einsehen, warum ich eine Beziehung beenden soll, mit uns alleine sehr gut funktionieren würde. Deshalb will ich um die Beziehung kämpfen und alles versucht haben, was ich bereit bin zu versuchen bevor ich dann das Weite suche.

Ich will keinen Krieg gegen seine Mutter führen. Sondern lediglich wissen, wie ich ihr den Wind aus den Segeln nehmen kann und ihr klar machen kann, dass ich die Frau im Haus bin.

@gag99: Ein guter Rat mit dem saftigen Leben. Das setze ich teilweise bereits schon um, es hilft zumindest mir dabei in meinem eigenen Leben nicht still zu stehen.

@kaiserinsasu: Ich bin auch der Meinung, dass sie mich vergraulen will, aber sie tut es hinterlistig, sodass mein Freund denkt ich sei der Störfaktor.

Vielen Dank noch mal für Eure vielen unterschiedlichen Kommentare, ich werde mir überlegen was ich daraus mache.

Liebe Grüße

(19) 12.08.15 - 11:46

uah. gruselig.ich würde laufen so schnell ich kann.

(20) 16.08.15 - 20:39

Hallo Casanova,

Ich denke auch das die Beziehung zu seiner Mutter nicht normal ist und das du es nicht schaffen wirst Gleichgestellt ihr gegenüber zu sein.
Ich würde die Reizleine ziehen und dich um dein Leben kümmern. Vorallem wenn du schon eine Depression hattest wegen ihm! Mein Mann hatte auch schon eine Depression, in der Zeit war ich immer für ihn da, wir beide haben die Zeit zusammen durchgestanden, egal was die eigenen Eltern oder Schwiegereltern gesagt haben, denn es ist UNSERE Beziehnung!

Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und hoffe ihr findet zusammen oder du findesteinen neuen Partner der dich richtig Wert schätzt.

LG

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