Ich liebe zwei Männer

    • (1) 01.09.15 - 10:54
      2männer

      Hallo!

      Ich liebe 2 Männer und es zerstört mich... Ich weiß nicht weiter.
      Ich liebe meinen Mann. Aber auch einen anderen. Der andere ist auch verheiratet. Wir hatten eine Affäre. Die ist im Moment aber auf Eis gelegt, da er erwischt wurde. Jetzt schreiben wir uns nur noch. Aber auch das ist für mich eine Art Untreue. Ich hänge so sehr an ihm, weiß aber, dass er seine Familie nicht verlassen wird.
      Mein Mann ist wundervoll. Er ist der perfekte Mensch. Er hat es nicht verdient, dass ich ihm das alles antue. Ich liebe ihn, ich will ihn nicht verletzen. Ich möchte gerne wieder glücklich sein. Mit ihm.
      Aber aus meiner Affäre finde ich keinen Ausstieg. Mir fehlt die Kraft. Vielleicht hoffe ich, dass der andere sich doch noch für mich entscheidet.

      Aber ich bezweifel, dass ich meinen Mann verlassen würde.
      Wie kann man zwei Männer lieben? Was kann ich bloß machen um einen klaren Kopf zu bekommen? Ich weiß nicht wie ich aus der Situation heraus komme.

      Am liebsten möchte ich mich nur noch verkriechen. Ich bin so verwirrt. Weiß nicht wie es weiter geht und wohin mit meinen Gedanken.

      Einen werde ich verlieren müssen, um zurück ins Leben zu finden. Aber ich habe Angst davor. Ich kann nicht mehr. Eigentlich hat meine Affäre sich ja auch für seine Familie entschieden, aber er hält sich mich als Hintertür auf. Zumindest ist das heute mein Eindruck.
      Aber werde ich wieder glücklich zurück in meine Ehe finden? Oder werde ich immer an die Affäre denken?

      Das hat mein Mann nicht verdient.

      Was soll ich bloß machen? Ich will da raus!

      • (2) 01.09.15 - 11:03
        tschüüüüsss...

        Es müßten Dich beide Männer verlassen, das wäre eigentlich der richtige Weg für Dich.
        Wenn Du Deinen Mann doch angeblich so sehr liebst, frag ich mich, warum Du ihn bescheißt? Und hoffst, dass der Andere seine Familie verläßt? Das ist ziemlich assig von Dir. Ein ONS mag ja ok sein, aber eine Affaire? Da liegt etwas im Argen.

        Hör doch erstmal in Dich rein, was Du willst, ich glaube du belügst Dich selber. Deswegen auch mein Wunsch an Dich, beide Männer sollten Dich verlassen, damit Du mal klar wirst.

        Keine Entscheidung ist die schlechteste.

        Stelle Dich auf mehrere tränenreiche Nächte ein, welche Du mit den Gedanken an das "was wäre wenn" verbringen wirst. Und trotzdem gib Dir Mühe eine positive Einstellung gegenüber Deiner Ehe und Deinem Mann zu leben.

        Mit der Entscheidung des anderen für seine Frau und seine Familie ist für Dich die Messe sowieso gelesen. Dein Mann ist der "perfekte Mensch" (kann ich übrigens die Bestellnummer für den Knaben kurz haben - gerne auch per PN, bevor die anderen Urbianerinnen schneller sind ;-)), trotzdem bist Du in die Affärenfalle getappt. War der andere noch "perfekter"?

        Entscheide Dich für eine Liebe. Das ist deutlich besser als keine.

        (4) 01.09.15 - 11:14

        Du willst da ehrlich raus?

        Dann brich den Kontakt mit deiner ehemaligen Affäre ab und zwar komplett und für immer.
        Das mag dir im ersten Moment unmöglich erscheinen und wird eine Weile schmerzen, aber Liebe bzw. Verliebtheit, sei sie echt oder ein Hirngespinst (manchmal verrennt man sich ja einfach auch ganz schön), verblasst, wenn sie nicht mit neuen Impulsen gefüttert wird. Das zumindest ist meine Erfahrung.

        Der andere Mann scheint ja auch eine Charakter-Null zu sein, wenn er dich noch warmhält, obwohl er sich für seine Familie entschieden hat.

        Dein Verhalten ist - und das weißt du ja selbst - deinem Mann gegenüber auch unter aller Sau.

        Wenn du richtig Arsch in der Hose hättest, würdest du deinem Mann reinen Wein einschenken und sagen, in welchem Gefühlswirrwarr du dich befindest und das du eine Affäre hattest. Dann hast nicht nur du den Luxus, dich irgendwie entscheiden zu können/müssen, sondern dein Partner und du seid auf Augenhöhe und er weiß, woran er bei dir ist.

        Dann habt ihr eine echte Chance, gemeinsam zu überlegen, ob und wie ihr eure Beziehung retten könnt.

        Vielleicht trennt er sich dann aber auch von dir, aber mir wäre das lieber, als meinen Partner dauerhaft zu entmündigen, in dem ich ihn in Unwissenheit halte.

        #winke Die Alltagsprinzessin

      • (5) 01.09.15 - 11:18

        Hallo,

        Dein Mann ist wundervoll und perfekt - trotzdem hast Du ihn betrogen?

        An welcher Stelle lügst Du Dir selber in die Tasche?

        Gruß
        klischee

        (6) 01.09.15 - 11:20

        ***Wie kann man zwei Männer lieben?***

        Warum nicht? Wir lieben doch auch unsere Eltern, Kinder etc.?

        Die Grundursache Deiner Verwirrtheit ist doch die, dass Du gegen gesellschaftliche Normen und Regeln verstößt. Das anerkannte Modell ist eine monogame Paarbeziehung und die muss glücklich sein bis, dass der Tod Euch scheidet.

        Kein Partner ist jedoch perfekt. Irgend etwas fehlt Dir bei Deinem Mann und der andere Mann gibt Dir das, was Dir fehlt.

        Für Deine Situation wirst Du wenig Verständnis bekommen. Hier im Forum schon gar nicht, da die meisten Mitglieder o.g. Modell verfolgen.

        Wie Du da raus kommst? Die Geschichte mit dem anderen Mann scheint ja erst mal beendet. Schau doch mal, warum Du Dich auf die Affäre eingelassen hast. Was fehlt Dir bei Deinem Mann?

        • (7) 01.09.15 - 11:51

          Jedoch sollte man bei dem Modell mehrere Partner selbige bitte auch einweihen und nicht heimlich hinter dem Rücken.
          Wenn alle damit leben können, ist es doch in Ordnung. Es geht ja hier auch um sexuelle übertragbare Krankheiten und Schwangerschaftsverhütung. Da sollte man offen und fair miteinander umgehen.

          • (8) 01.09.15 - 12:19

            Ach tschüüüüß.

            Woher kommt Deine Verbitterung? Bist Du selbst vom Mann betrogen oder sogar verlassen worden?

            Die TE wird schon hoffentlich vorgesorgt haben, dass sie nicht schwanger wird etc. und ihr ist nicht geholfen, wenn auf sie drauf haut.

            Die Menschen haben nun mal die Hoffnung, dass e I n Partner sie glücklich macht. So wird es uns doch von der Gesellschaft, den Medien etc. vorgegaukelt. Alle, die in längeren Beziehungen sind/waren, wissen jedoch, dass das nicht geht.

            Viele Menschen trennen sich dann, in der Hoffnung, beim nächsten Partner wird es besser und werden wieder enttäuscht. Andere verharren in ihren unglücklichen Beziehungen/Ehen. Andere holen sich heimlich, was Ihnen fehlt. Das gab es schon immer und wird es immer geben. Ich kenne alle Seiten. Ich habe mich getrennt, ich habe verharrt. Ich bin "betrogen" worden und habe "betrogen". Ich habe verziehen und mir ist verziehen worden.

            Den ultimativ richtigen Tipp zur glücklichen Beziehung kenne ich nicht. Nur bei Einem bin ich mir sicher, "darum heiraten sie und lebten glücklich bis zum Lebensende" gibt es nicht.

            • (9) 01.09.15 - 12:41

              an tschüüß Aussage, dass wenn man so ein Modell leben möchte, das dann transparent machen soll und mit dem Einverständnis aller beteiligten, kann ich nichts Verbittertes erkennen.

              und wenn tschüß es nicht gut heißt, hinter dem Rücken des eigenen Partners heimlich so ein Modell zu leben, kann ich das mehr als nachvollziehen...

              (10) 01.09.15 - 12:50

              Wo bin ich denn bitte verbittert? Meine Aussage war, wenn offene Beziehung bzw. mehrere Partner sollten alle davon wissen. Zumindest finde ich das fair.

              • (11) 01.09.15 - 13:01

                Ich finde das auch fair und kann auch verstehen, wenn man das ganze Heimliche nicht gut heißt.

                Ich bin damals auch nicht gefragt worden, ob ich betrogen werden möchte...

                Die Meisten leben jedoch solche Dinge heimlich aus, da sie wissen, dass ihre Partner es nicht akzeptieren würden.

                Warum machen Sie es dennoch?

                Weil die Ehe/Beziehung zu gut ist um zu gehen, aber zu schlecht um glücklich zu sein und irgend etwas fehlt.

            "Nur bei Einem bin ich mir sicher, "darum heiraten sie und lebten glücklich bis zum Lebensende" gibt es nicht."

            Das kommt aber doch sehr auf die innere Einstellung an und wofür ich mich entscheide. Glücklich machen muss man sich schon selbst, dann klappt es auch auf Dauer mit dem Partner.

            • (13) 01.09.15 - 13:43

              und dann kommen wir zur Frage:

              was bedeutet Glück für mich?

              das ist trotzdem keine Garantie für ein gemeinsames Lebenswerk - aber je nach innerer Einstellung kann es leichter gelingen, das finde ich auch...

              (14) 01.09.15 - 14:29

              Da bin ich vom Grundsatz bei Dir. Wenn beide Partner das so angehen, ist das eine gute Voraussetzung.

              Aber viele Menschen, auch hier oft gelesen, gehen davon aus, dass der Partner einen glücklich machen muss.

              Das ist dann m.E. der verkehrte Ansatz. Man sollte erst mal mit sich zufrieden und glücklich sein und nicht erwarten, dass der eine Partner den anderen Partner glücklich macht. Das ist dann auch die Grundvoraussetzung, dass eine gute Beziehung gelingt.

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