Verbittert und Traurig

    • (1) 10.09.15 - 21:25
      veränderungistschwer

      Hallo Mädels :-)

      Habe gerade oder eigentlich in regelmäßigen Abständen Diskussionen mit meinen Mann, dessen Standpunkt ich auch verstehe.
      Wir versuchen seit ca. 4 Jahren ein Kind zu bekommen, auch mit medizinischer Hilfe zwischendurch (weil ich keinen Eisprung habe), was ich dann irgendwann wieder habe bleiben lassen, weil es seelisch einfach belastend war mit den Behandlungen und weil ich mein Studium ordentlich beenden wollte.

      Dann habe ich mich dazu entschlossen zu promovieren, weil das auch eine tolle Aufgabe für mehrereJahre ist. Da geht noch nicht so richtig was los, habe noch kein Thema gefunden mit meinem Betreuer, werde für anderthalb Jahre zwischenfinanziert mit ner halben Stelle.

      Nichtsdesto trotz tut alles, was damit zu tun hat, dass andere Menschen Familien haben, natürlich sehr, sehr weh. Zum Beispiel Kollegen, die dauernd von ihren Kindern oder schwangeren Frauen erzählen. Noch dazu verdienen die Kollegen mehr als das doppelte wie ich, weil die eine ordentliche Finanzierung haben. Die haben quasi alles. Sieht vielleicht auch nur von außen so aus.

      Früher bin ich regelmäßig in den Gottesdienst gegangen mit meinem Mann und wir hatten da einen guten sozialen Kreis. Ich habe aufgehört dahinzugehen, weil da immer mehr Frauen Kinder bekommen und das einfach weh tut. Und die haben eine Art zu denken, die mir langsam immer befremdlicher wird. Die letzte Freundin, die ich noch hatte, ist jetzt, nach 12 Jahren, auch schwanger geworden und im Babyrausch. Ich gönn ihr das auch. Nur mag ich den Kontakt gerade nicht mehr pflegen. Schon die Vorstellung wie sie immer dicker wird und man sitzt die ganze Zeit nur so daneben und schaut zu und darf sich das alles anhören, was sie dazu zu erzählen hat. Ich habe in den letzten Jahren sowieso viele Kontakte abgebrochen, einfach um allein meine Wunden zu lecken. Und weil es eben erträglicher ist, allein zu sein als rauszugehen und das auszuhalten. Ja, ich weiß, dass Selbstmitleid einfach nervig ist, auch für die anderne Leute um einen herum, aber ich weiß echt nicht, woher man Trost bekommt. Ich sehe keinen liebenden Gott. Ich sehe nur einen, der fordert und zumutet.

      Mein Mann ist natürlich auch unzufrieden mit der ganzen Situation zu Hause. Und meint, dass wir alle Freunde verlieren. Das stimmt auch. Und das tut mir auch leid für ihn. Ich wünsche mir, dass er glücklich ist. Er hat eine Firma gegründet und ist selten da und darauf möchte ich auch Rücksicht nehmen. Manchmal ist es nur sehr schwer, wenn Gespräche vorwurfsvoll sind, der andere an einem herumwerkelt und sich offenbar eine Traumfrau wünscht, die er nicht hat. Ist andersherum ja manchmal auch nicht anders, dass ich mir Sachen von meinem Mann wünsche, die er nicht bringt. Naja, einer seiner für mich nachvollziehbaren Wünsche ist, dass wir gemeinsam Freundschaften pflegen im Kontext unserer Gemeinde, dass ich da auch wieder hingehe und auch zu einem Hauskreis abends in der Woche. Zu Leuten, die dann gerade ihr kleines Kind ins Bett geschafft haben. Ich weiß nicht, was mir das bringen soll, den Schmerz zu ertragen, der geht ja davon nicht weg, man wird ja nur noch trauriger.

      Mein Mann hingegen ist der Meinung, dass Gott und Gebet helfen würden, einen zu verändern. Ich persönlich glaube schon an Gott, ich denke aber, dass Gebet am meisten durch die damit verbundene Selbstreflexion und Selbstveränderung hilft. Ich weiß auch nicht. Es ist doch total schwer, sich selber zu verändern, dass einem das nicht mehr wehtut. Ich bin doch kein Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht. Und auch wenn man wirklich an einen Gott glaubt, dann bin ich eigentlich eher stinksauer auf ihn, dass er mir das zumutet. Dann kann er mir doch nicht noch abverlangen, dass ich die anderen Menschen mit Familien ertragen soll.

      Wir hatten gedacht, dass wir uns irgendwann ein Haus kaufen wollen, einfach, damit wir ein großes Projekt zusammen haben und was zu zweit machen, damit nicht nur jeder so für sih sein Ding macht mit seiner Arbeit. Jetzt sagt er "Ich möchte in der Situation eigentlich auch kein Haus mehr haben, wenn wir dann eh nur noch zu zweit da rumsitzen, weil wir niemanden einladen können, weil die alle Kinder haben."
      Was plausibel klingt. Aber so laufen halt viele Sachen bei uns ab. Irgendwie frustriert und resigniert, perspektivlos. Diskussionsausgänge, die irgendwie alles abtöten. Es ist traurig. Jetzt mag er heute mal wieder nicht nach Hause kommen und sitzt auf Arbeit und macht irgendwas. Arbeitet.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen netten aufmunternden Gedanken hat. Wahrscheinlich kennt ihr solche Situationen. Ich wünsche mir meine Situation auch anders, froher. Ich wünsche mir, dass mein Mann gern nach Hause kommt. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr wehtut. Ich wünsche mir schon ein paar gute Freundschaften. Ich wünsche mir einfach einen liebevollen Blick für die anderen um mich herum ohne die ständige Nabelschau.
      Eigentlich wollte ich mit meinem Mann am Wochenende was unternehmen, es ist Tag des offenen Denkmals. Hoffentlich sagt er nicht, dass er nicht will, weil ich heute so ein Theater gemacht habe und nicht mit ihm zum Hauskreis wollte. So als Strafe und Sanktionierung. Könnt ich mir zumindest gut vorstellen.
      Es kann doch echt nicht sein, dass man sich gegenseitig das Leben so schwer macht. Ich wünsche mir so sehr liebevolle und tröstende Umgangsformen. Jemanden, der mich lieb hat, so wie ich bin. Aber ich glaube, ich bringe ihn wahrscheinlich manchmal an den Rande des Wahnsinns, während er eh schon kaum Kapazitäten hat, mit seinem Startup. Ich weiß ja, dass man darauf Rücksicht nehmen muss. Es ist nur irgendwie alles so trostlos...

      Vielleicht hat auch gerade jemand von den "älteren" Damen einen guten Ratschlag. Ich weiß irgendwie nicht wie.

      • Hallo!

        Du hörst Dich wirklich sehr traurig an. Ich habe eine Frage: Habt Ihr schonmal eine Adoption in Erwägung gezogen?

        LG
        Dana #blume

        (3) 10.09.15 - 21:45

        Erst einmal guten Abend dir,

        So wie ich das gelesen habe,dachte ich nur da braucht jemand Hilfe,vielleicht auch beide.
        Kämme für dich psychologische Hilfe in Frage oder Gruppentreffen?
        Bei uns gibt es zB. ein Treffen für Frauen, die kindlos sind und sich eins wünschen.
        Dort tauscht man sich aus und ist nicht alleine damit (kenne jemanden die dort war).
        Oder zum Psychologen (man braucht sich nicht schämen) der mit dir zusammen die Baustellen bewältigt.
        So wie ich es lese,möchtest du ja was ändern aber kannst es nicht aus eigener Kraft.

        Mit den Schwangeren,du kannst dich doch nicht isolieren!
        Ich weiß ungefähr wie es sich anfühlt,ich habe mit 23 versucht schwanger zu werden,alle um mich wurden es auch auf der Arbeit.
        Tja ein Jahr hat es fast gedauert,wäre ich nicht selbst zum Arzt gegangen der rausfand das es an meiner Schilddrüse lag.
        Hätte ich es vorher geahnt bzw daran gedacht das ich SDU habe,wäre ich sofort schwanger geworden mit Tabletten.
        Aber es nützt nichts,immer daran zu denken.
        Es ist schwer als Frau nicht an das schwanger werden zu denken,wenn ein großer Wunsch besteht.
        Aber eine Frage, gibt es nicht noch andere Möglichkeiten das du schwanger werden kannst,ohne das es dich psychisch fertig macht?

        (Ich hoffe dir vielleicht ein wenig geholfen zu haben,aus deinem Dschungel und hoffe das du etwas Licht siehst.)

        Vielleicht klingt das was ich geschrieben habe naiv,bitte entschuldige das ich mit 26 Jahren noch nicht viel Erfahrungen gesammelt habe als ältere hier. ;)

        Lg

        Hallo,

        ich bin schon 10 Jahre beim Kiwu dabei und kann also verstehen wie du dich fühlst.
        Ich habe allerdings immer den Kontakt zu Freunden weiter gehalten und meine Trauer nicht gezeigt. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Manchen haben in der Zeit 3 Kinder bekommen. #schmoll

        Ist es denn sicher, dass bei deinem Mann alles ok ist?
        Denn ab und zu hast du doch bestimmt auch einen ES.
        Würdet ihr medizinisch noch weiter gehen für euren Wunsch? Es gibt ja viele Möglichkeiten...

        LG

      • Hallo Du, normalerweise schreibe ich hier nicht mehr. Aber Dein Text hat mich angesprochen. Wir waren auch lange in einer Gemeinde inkl. Hauskreis und da ging es uns 6 (!) Jahre so, bis wir nach vielen Behandlungen unsere Tochter bekamen...
        Gerade im christlichen Bereich wird Familie so in den Mittelpunkt gestellt, da schmerzt das noch mehr. :-/
        Auch habe damals beruflich weitergemacht (einen Master aufs Diplom) und wir waren finanziell in einer vergleichbar schwierigen Position.

        Auch den Kampf, sich nicht zurück zu ziehen, kenne ich.
        Und den Zweifel an Gott.

        Bitte tu Dir nicht noch mehr weh, als es eh schon anstrengend ist...
        Ich habe viel Sport gemacht, bin stolz aufs zweite Studium (was mich auch weitergebracht hat), habe mich mit kinderlosen Freunden verabredet und viel für uns beten lassen.
        Im Endeffekt war es gut, dass wir erst nach 11 Jahren Beziehung ein Kind bekommen haben. Gott hat es richtig geführt. Und weißt Du was? Aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis kommt jetzt raus, dass es viele gibt, die aus unterschiedlichsten Gründen keine Kinder bekommen können (medizinisch, Alter, Single, Beziehungsprobleme). Das verbindet auch.
        Das nur meine Erfahrung für Dich.

        Gott will Dich sicher nicht quälen, dann wäre es nicht Gott. Vielleicht hältst Du Dich auch etwas an Elisabeth fest? Oder denkst dran, dass Gott, falls es nicht klappt, die Energie für etwas anderes nutzen kann?

        Nur ganz vorsichtig gesagt, denn ich kenn Dich nicht und möchte Dir nicht reinreden.

        Verständnisvolle geschwisterliche Grüße,
        Christina

        Hallo,

        Ich kenne Deinen Kummer und weiß wie es ist wenn um einen herum alle schwanger werden und man selbst nicht.
        Ich bin mit meinem Mann 12 Jahre zusammen und wir wollten erst noch keine Kinder und als wir uns dazu entschieden hatten, klappte nichts. Gegen künstliche Hilfe habe ich mich von Anfang an gewehrt, weil ich das Kopf mäßig nicht vereinbaren konnte.
        wir haben es 5 Jahre probiert, ich habe geweint gehofft, gesponnen, resigniert und irgendwann dachte ich so geht das echt nicht weiter. Beruflich stagnierte es und famliär auch.
        Also habe ich für mich entschieden, das ich mein Leben ohne Kinder leben werde und meine Liebe den Kindern den Familie schenke. Habe mich beruflich verändert und unsere Beziehung wurde wieder glücklicher.

        Ende 2013 haben wir unsere Urlaube fürs kommende Jahr geplant und was kam ich wurde schwanger. Schock, für mich.imich.ich hatte soviel vor und jetzt nach 5 Jahren probieren und 2 Jahren vergessen, kommt das.

        Mein Tipp , du musst loslassen und dich auf dein Leben konzentrieren, Spaß haben, Du hast nur eins.

        Lg Karo

      • (7) 10.09.15 - 23:41

        Hallo,
        ich gehöre zu den Frauen, die von einer "Kinderlosen" verprellt und zum Schluss gemobbt wurde.

        Du gibst diesem "Schwanger werden, Kind haben= glücklich sein" viel zu viel Raum.

        Es ist überhaupt nicht 100% toll Kinder zu haben.

        Zu 99% ist es wahnsinnig anstrengend. 40 Std. arbeiten gehen + Überstunden + Hausbau ist lachhaft, gegen 1 anstrengendes Kind.

        Wenn ich höre, ein Kind soll eine Beziehung/Ehe retten - oh mein Gott. Was anstrengenderes als ein Baby gibt es gar nicht. Ist die Beziehung am bröseln, das Baby gibt ihm den letzten Rest.

        Ja, die Schwangeren und Mütter haben halt keine anderen Gesprächsthemen mehr, Hormone sei Dank. Aber Du kannst sie von den Themen ganz einfach runter holen. Sie werden froh sein, doch mal was anderes zu erzählen.

        Promovieren ist schon mal gut, mach noch den Motorradführerschein, oder fange an zu reiten. Lebe Dein Leben jetzt, genau jetzt.

        Falls doch ein Baby den Weg zu Euch findet ist es gut, ansonsten vertrödelst Du nur wertvolle Lebenszeit.

        Nehm Kontakt zu den alten Freunden wieder auf. Bitte sie, das viele Babygeplapper nach 10 Minuten einzustellen und dann auf "Erwachsenen Gespräch Niveau" weiterzumachen.

        Wenn Du Kinder wirklich so sehr magst, biete Dich als Babysitter an, nehme Anteil und werde die coolste Tante die es gibt.

        Ich wurde mit 34 Jahren relativ spät Mutter. Hatte aber ein wundervolles Leben und hätte keine Kinder "gebraucht". Es war gut, und ich hätte ja nie gewußt was ich "verpasse" oder auch nicht.

        Einen Mann der partout keine Kinder wollte, hätte ich allerdings nicht genommen. Aber Medizinische Hilfe oder Geld in die Hand für Kinder zu bekommen, das hätte ich nicht gemacht.

        Ich bin aber diejenige, die ab und zu abends heulend im Keller steht, und vor sich hinmurmelt, "ich wollte nie Kinder, was habe ich mir da angetan!!"

        Bitte geh raus unter die Leute !!!!!!

        Alles alles Gute
        C.

        Oje, ihr seit so auf das Kinder bekommen beschränkt, dass garnichts mehr geht.
        Du kannst so weiter machen oder dir sagen,wir legen das Thema erstmal auf Eis, ich mache meine Promotion fertig und genieße mein/unser Leben.
        Natürlich ist es traurig, wenn es scheinbar bei anderen so einfach klappt, aber du kannst dich weiter isolieren und dein Mann wird sich irgendwann von dir verabschieden oder du änderst etwas.
        Ihr werdet noch Eltern, da bin ich mir sicher. Ein Kind kommt, wann es kommen will und nicht, wenn es Paare akribisch planen. Eure Zeit ist noch nicht reif. Dein Mann macht sich gerade selbstständig und du bist mit deiner Ausbildung noch nicht 100 Prozent fertig.

        Kopf hoch!

        Wie wird es bei euch mit Kinderwunsch weiter gehen? Weiter probieren? Adoption?

        Oder schließt du eher ab? In dem Fall würde ich das Thema mit professioneller Hilfe aufarbeiten!

        LG

        Hallo,

        du hörst dich gerade sehr sehr traurig an.

        Ich habe gerade nicht die Zeit, aber möchte dir später als "Ältere" (44;-))antworten. Ich habe nämlich 15 Jahre Kinderwunschbehandlung ohne Ergebnis hinter mir. Ich habe nun mit dem Kinderwunsch abgeschlossen und bin mit meinem Mann wieder glücklich.

        Nur kurz: wenn du alle Freundschaften beendest, weil deine Freunde eine Familie gründen, stehst du irgendwann allein da und der Schmerz wird immer größer werden, weil du nur noch grübelst und du kaum noch soziales Umfeld hast.
        Ich kann deinen Mann verstehen, dass er das kaum erträgt. Seine Frau leiden zu sehen, nichts tun zu können und nebenher noch viele Freunde und Bekannte zu verlieren.

        Es hört sich jetzt zwar hart an, aber du musst dich der Herausforderung stellen, dass du andere Frauen erträgst, die schwanger sind oder gerade entbunden haben. Du wirst dich nicht irgendwo vergraben können, wo du nichts hörst und nichts siehst. Es sei denn, du ziehst auf eine einsame Insel...
        Denn diese Frauen können nichts für dein Schicksal, nicht einfach so ein Kind empfangen zu können.
        Dies ist dein Teil der Arbeit, die du leisten musst, sollte deine Kinderlosigkeit noch weiter anhalten (was ich nicht hoffe).
        Weine, schrei, box in viele von deinen Kissen, weil du die Welt ungerecht findest, aber schneide dich nicht vom Leben ab, weil du Familien, Schwangere, Kleinkinder nicht erträgst. Das macht verbittert und einsam...

        Muss jetzt los, wenn du magst schreib mich per PN an ....

        LG

        Nici

        Was den Glauben angeht - in der Bibel ist immer wieder von ungewollt kinderlosen Frauenn die Rede (Sara, Rachel, Hannah ...), ist ja keineswegs so, dass da nur "Happy Family" vorkommt (von den Familienkonflikten gar nicht zu reden, ich sage nur Kain und Abel, Jakob und Esau, Joseph und seine Brüder #zitter)

        Was ich jetzt noch nicht ganz verstanden habe - Du hast die Behandlung ja abgebrochen, steht es denn zur Debatte, damit wieder anzufangen? Es wäre natürlich sowohl für Dich als auch für Deinen Mann schon schön, wenn Du Dich entscheiden würdest zwischen "wir versuchen es aktiv noch mal" und "wir akzeptieren die Situation so, wie sie ist".

        Aber ihm jetzt abzuverlangen, dass er nicht nur auf ein Kind, sondern auch auf zig soziale Kontakte verzichten muß, geht schon etwas weit. Und wenn Du jetzt wirklich dauerhaft alle Erwachsenen meiden willst, die "gerade ihr Kind ins Bett gebracht haben", tust Du Dir selber auch keinen Gefallen bzw. blockierst Freundschaften, die Dir guttun könnten. Die "Nabelschau", die Du beklagst, hat ihre Ursache doch bei Dir!

        Alles Gute!

        <<<Und auch wenn man wirklich an einen Gott glaubt, dann bin ich eigentlich eher stinksauer auf ihn, dass er mir das zumutet. >>>

        Gott mutet dir gar nichts zu. Ihr macht euch momentan selbst das Leben schwer.

        Ich kann verstehen, dass es schlimm ist, wenn der Kinderwunsch so lange besteht und nichts passiert. Mit eurer negativen Einstellung zu anderen Menschen und eurem Leben, werdet ihr aber nichts positives anziehen.

        Ich bin sehr gläubig (nicht religiös) und wenn ich in deiner Haut stecken würde, würde ich es als Chance sehen, euch und eure Situation zu ändern. Es soll momentan einfach nicht sein, weil erst etwas anderes abgeschlossen werden soll. Vielleicht sollst du die Beziehung zu deinem Mann wieder in die richtige Richtung lenken, vielleicht sollst du aber auch die Promotion durchziehen und beenden.

        Was es ist, musst du selbst rausfinden. Wichtig ist, dass du/ihr wieder glücklich werdet. Und dazu gehören nun mal auch soziale Kontakte.

        Du wirst sehen.... schwanger wirst du erst, wenn du wieder lächelst und nicht pausenlos an eine Schwangerschaft denkst.

        Meist passiert es sowieso in den Momenten, in denen man gar nicht damit rechnet.

        Sich im Elend suhlen ist einfacher, als aktiv dagegen anzugehen.

        Insofern machst Du es Dir sehr einfach...bisschen Jammern, bisschen Selbstmitleid, dadurch soziale Kontakte verlieren und die Ehe riskieren und gibst dann noch "Gott" die schuld, wie böse er zu Dir ist
        Dazu kann ich als Atheist nichts sagen, aber ich finds ziemlich übel, andere für Dein elend verantwortlich zu machen.
        Nur Du alleine kannst daran etwas ändern, die anderen Frauen können nichts dafür, dass sie schwanger sind.
        Was wäre denn, wenn die Diagnose wäre, Du kannst nie Kinder bekommen? Nimmst Du Dir dann nen Strick?

        Sei doch mal realistisch! Dir geht es gut, Du bist gesund, soziales Umfeld, einen Mann...das alles zählt nicht nur weil Du kein Kind hast??

        Wenn Du tasächlich so massive psychische Probleme damit hast, dann solltest Du Dich in Behandlung begeben, denn wenn Du so weiter machst, könntest Du in eine Depression abrutschen.

        (14) 11.09.15 - 09:41

        Hallo
        an Gott zu glauben, bedeutet nicht, alles toll finden zu müssen. Dann schimpf doch mit ihm und beschwer dich und bitte darum, dass du das Gute in der Situation entdecken kannst und die Energie für Dinge nutzen kannst, die dein Leben und das der anderen bereichern wird.

        Theresa von Avila war auch sehr gläubig - aber glaube nicht, dass sie nicht von Zweifeln geplagt gewesen wäre.
        Schimpfen und Schreien in wilder Natur kann so gut tun - bis wieder die Kraft in dir zu spüren ist...

        och, du klingst so traurig. ich denke, dass du das grad alles so alleine nicht schaffst, vielleicht solltest du dir hilfe holen, um wieder ins "leben " zu kommen. was ich gut finde, ist dass du weißt was du willst.

        "Ich wünsche mir so sehr liebevolle und tröstende Umgangsformen. Jemanden, der mich lieb hat, so wie ich bin."

        -> jemand der dich so liebt, wie du bist. das ist natürlich schön, dafür musst du dich aber auch erstmal wieder selber akzeptieren und lieben.

        "Ich wünsche mir meine Situation auch anders, froher. Ich wünsche mir, dass mein Mann gern nach Hause kommt. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr wehtut. Ich wünsche mir schon ein paar gute Freundschaften. Ich wünsche mir einfach einen liebevollen Blick für die anderen um mich herum ohne die ständige Nabelschau.

        -> freundschaften sind keine einbahnstraße. ihr habt bestimmt gute freunde, wenn du die aber alle verprellst, weil sie schwanger sind, kinder haben und familie - das haben nun mal viele - bleibt halt nicht viel. die können ja schlecht darauf verzichten, nur weil du keine kinder hast.

        ich denke, du solltest mit hilfe diese trauer und wut aufarbeiten, neue wege finden z.b. nochmal kinderwunsch oder adoptionen in erwägung ziehen oder unterstützung für ein leben ohne kinder. denn so wie jetzt klingt es verbittert und traurig, depressiv.

        viel glück und kraft!

        Och mensch - du klingst so traurig, dass es einem schon beim Lesen richtig leid tut...

        Du scheinst so sehr auf deinen Kinderwunsch fixiert zu sein, dass du verlernt hast zu leben. Du wartest auf ein Kind und so lange keines kommt, lebst du nicht. Gegebenenfalls, denn es gibt diese Fälle leider, ist dir kein Leben mit einem leiblichen Kind vorgesehen. Dieser Gedanke ist für dich äußerst deprimierend und du musst dich bei dem Gedanken fühlen, als würde dir eine Gliedmaße amputiert.

        Ich weiß auch, dass es nicht das Selbe ist, aber wie steht ihr zum Thema Adoption? Natürlich ist ein Kind per Adoption nie das Gleiche wie ein leibliches, schon weil der maßgebliche Teil der Schwangerschaft fehlt, aber es KANN ein Weg sein.

        Wichtiger wäre aber für dich und dein Allgemeinwohl, dass du wieder zu leben anfängst! Es bringt dich und deinen Mann kein Stück weiter, wenn du dich jeden Tag zu Hause verkriechst, alle Freunde vergraulst und euer komplettes soziales Umfeld eindampfst. Was machst du, wenn du dann unverhofft vielleicht doch plötzlich schwanger wirst? Willst du dann wieder dazu gehören, dich austauschen, auch zu den Mami-Runden gehören? Das kannst du dann vergessen, du würdest auch dann vollkommen allein gelassen mit deinem Kind zu Hause hocken und wärst wieder genauso unglücklich.

        Dir ist ein schweres Päckchen zum Tragen auferlegt worden. Aaaaaber - jeder trägt so sein Paket. Leider muss auch jeder lernen, damit umzugehen. Du bist da vielleicht noch in der Findungsphase.

        >>> dass er mir das zumutet. Dann kann er mir doch nicht noch abverlangen, dass ich die anderen Menschen mit Familien ertragen soll. <<<
        Viele Menschen tragen ein Paket und müssen andere erleben, die vermeintlich alles haben. Dem ist aber eben nicht so! Auch wenn andere Kinder haben, sind sie deswegen nicht rundum glücklich. Die einen haben vielleicht eine krebskranke Mutter, einen verstorbenen Bruder, finanzielle Sorgen, Angst vor Jobverlust, leben in Scheidung, etc. Du musst akzeptieren, dass das Gras woanders auch nicht grüner ist.

        Menschen mit körperlicher Behinderung müssen auch täglich Menschen ohne Einschränkung sehen. Scheidungskinder werden immer mit der "Happy Family" der anderen Kinder konfrontiert.

        Verstehst du, worum es mir geht?

        Du hast zu dem Ganzen eine sehr negative Einstellung und hast vollkommen verlernt, dich für andere zu freuen oder auch nur zu akzeptieren, dass andere vielleicht glücklich sind.

        Solange du so verkniffen beim Thema bist und vielleicht auch noch im Hinblick auf die KiWu-Behandlung so absolut verbissen mit dem Thema umgehst, wirst du nicht mehr glücklich werden und irgendwann alle deine Freunde und vielleicht auch deinen Mann vergraulen.

        Wenn es dir hilfreich sein kann, dann suche das Gespräch in einer psychologischen Beratung. Vielleicht kann dir dort geholfen werden.

        Ich denke, ich kann vielleicht etwas dazu sagen , da ich weiß, wie es ist, wenn es nicht klappt - ich habe 2 künstliche Befruchtungen und 1 Fehlgeburt von Zwillingen "hinter mir".

        Klar, es ist nicht immer einfach, wenn andere Kinder bekommen- aber sie haben sie euch ja nicht weggenommen.

        Versuch auf jeden Fall, den Kontakt nicht ganz abreißen zu lassen! Echte Freunde verstehen auch, wenn man mal traurig ist..

        Macht ihr was, um den Kinderwunsch noch zu erfüllen?
        Werdet aktiv- geht in medizinische Behandlung, stellt einen Adoptionsantrag oder versucht, ein Pflegekind aufzunehmen.

        Die medizinische Behandlung geht auch parallel zur Promotion..

        Ich habe etwas den Eindruck, als würdest Du nach den Rückschlägen nicht mehr aktiv den Kinderwunsch verfolgen, sondern Dich ( und somit Euch) von allen Freunden und der Gemeinde abkapseln- das führt nur zur Einsamkeit und Verbitterung...

        Ich wünsche euch von Herzen alles Gute!

        (18) 11.09.15 - 13:21

        Hallo,

        du klingst wirklich sehr traurig und das tut mir sehr leid.

        Auch wenn ich an etwas glaube, tue ich mich schwer an einen intervenierenden Gott zu glauben, der in unser Leben eingreift und uns lenkt, straft oder belohnt.
        Insofern glaube ich, dass wir leider alle Münchhausen sind und uns an unseren eigenen Schöpfen aus unserem Elend, in das wir manchmal geraten, herausziehen müssen.
        Und ich glaube fest daran, dass wir das auch können. Ein Weg zur Selbsthilfe ist, sich Hilfe zu holen.

        Ich weiß z.B., dass es Trauerseminare für Frauen gibt, die ihren Kinderwunsch loslassen müssen. Vielleicht magst du dich mal informieren, ob es so etwas auch in deiner Nähe gibt? Denn ich denke, dass wäre ein guter Schritt in Richtung Heilung: erst einmal richtig zu trauern, den Schmerz zuzulassen und nicht tapfer zu lächeln.

        Auch ein Psychologe könnte dir helfen. Mir selbst hat Therapie aus einer Situation geholfen, in der ich selbst keinen Ausweg mehr sah.

        Im Übrigen denke ich auch, dass ein Gespräch immer besser ist als der Rückzug in die Isolation. Allein wirst du ja immer nur auf dich selbst zurückgeworfen und beginnst dich im Kreis zu drehen.
        Dein Mann wird dir momentan eher weniger helfen können, befürchte ich. Er trauert ja vielleicht selbst um euer Kind, das nicht kommen will, und um den Verlust der Lebensfreude seiner Frau.
        Und inwiefern dir deine Gemeinde Halt geben kann, mag ich nicht einschätzen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein christliches Umfeld, in dem Familie ein hoher Wert ist, momentan nicht das Richtige für dich ist, weil du hier vielleicht tatsächlich suggeriert bekommst, dass Kinderlosigkeit ein Makel sei.
        Vielleicht suchst du dir neue Menschen, die dich auf diesem schwierigen Stück Weg begleiten? Sind eventuell Meditation oder Yoga etwas für dich? Oder hast du ein anderes Hobby, das du in einem Verein pflegen könntest??
        Lass dich drücken!!

        #winke Die Alltagsprinzessin

        • (19) 11.09.15 - 15:35

          Ohne die konkrete Gemeinde der TE zu kennen - das "Familie ein hoher Wert ist", heißt nicht, dass in christlichen Kreisen Kinderlosigkeit als "Makel" bewertet wird! Immerhin ist es bei den Katholiken sogar so, dass der Pfarrer unverheiratet und ergo kinderlos sein muss, um Jesus möglichst ähnlich zu sein, und auch im Protestantismus gibt es jede Menge Beispiele kinderloser vorbildhafter Menschen.

          Das es trotzdem belastend sein kann, wenn "alle anderen" Kinder bekommen und man selbst nicht, ist klar.

          • (20) 11.09.15 - 15:48

            Ich dachte da jetzt eher an "Gehet und vermehret euch", die katholische Ächtung des Kondoms (" Every sperm is secret", um's mit Monty Python zu singen) und die christliche Argumentation gegen die Homo- Ehe, weil dieses Sakrament ja nur jenen zusteht, die sich zumindest potenziell vermehren können...
            Aber ich bin nicht so bewandert in christlicher Tradition und Werten und wollte auch keine religiöse Grundsatzdiskussion anstoßen....
            Ich möchte nur, dass sich die TE Menschen sucht, die ihr gut tun.
            #winke Die Alltagsprinzessin

            • (21) 11.09.15 - 17:44

              Dat heißt natürlich "Every sperm is sacred", ich Honk#klatsch, ergibt sonst wenig Sinn....

              • (22) 12.09.15 - 14:45

                Wer das sooooo streng nimmt (und da kenne ich jetzt persönlich keinen, weder katholisch noch protestantisch, der tatsächlich auf jegliche Verhütung verzichtet), der wäre auch gegen künstliche Befruchtung bzw. würde sagen, die Kinderlosigkeit ist halt gottgegeben und muss so angenommen werden. Vorwürfe, warum kein Kind da ist, wären da unlogisch.

                Was in ein christliches Umfeld eher nicht passen würde, wäre jemand, der sagt, nö, ich will keine Kinder, weil ich keinen Bock auf Verantwortung habe. Aber darum geht es hier ja nicht.

      Das mit "Religion...Glaube....Gebete" lasse ich mal aussen vor.....darüber zu diskutieren, zu spekulieren oder auch nur verschiedene Standpunkte aufeinander "prallen" zu lassen bringt sowieso nicht viel.....und Dir speziell in Deiner Situation überhaupt nichts.

      <<<Es kann doch echt nicht sein, dass man sich gegenseitig das Leben so schwer macht.>>>

      Das geht leider SEHR einfach, wenn sich die Gedanken NUR noch um einen speziellen Punkt drehen, und man sich selbst gar keinen Raum mehr für anderes lässt. Da ist niemand daran "Schuld"....nur man selbst kann daran etwas ändern.

      Du hast jedes Recht traurig zu sein....aber dafür können andere Menschen nichts, und was bringt es Dir persönlich, wenn Du nur noch das siehst, was Du im Moment nicht haben kannst, und darüber alles vergisst, was Du vom Leben geschenkt bekommen hast?

      Sich (temporär) zurück zu ziehen ist ok......aber alle dauerhaft weg zu stossen tut letztendlich demjenigen am meisten weh, der am Schluss alleine da steht.

      Hast Du schon mal über Alternativen wie eine Adoption nachgedacht?

      Du wärst im übrigen nicht die erste Frau die schwanger wird, sobald der ganze selbstgemachte Druck weg ist....bzw. weniger wird.

      Vielleicht solltest Du einfach mal den ersten Schritt tun, und Deine Freunde besuchen.

      Sie und deren Kinder nehmen Dir absolut nichts weg......ausser vielleicht ein paar Deiner Bedenken und Ängste, weil Schmerz auch dadurch manchmal abgemindert werden kann, indem man sich einfach für jemand anderen freut.

      LG
      Tomm

      Hallo!

      Ich habe lange überlegt, ob ich antworte, aber irgendwie ist mir dein Text nicht aus dem Kopf gegangen.

      Es tut mit Sicherheit sehr weh, dass du bisher kein Kind bekommen konntest und es ist bestimmt zeitweise unerträglich.

      Aber trotzdem, zerstöre bitte deine Freundschaften nicht! Gute und echte Freunde sind etwas sehr wertvolles. Natürlich gibt es Zeiten, in denen mal der eine, mal der andere eine schwierige Zeit hat und Unterstützung und Rücksichtnahme braucht. Das sollte eine gute Freundschaft aushalten. Aber auch gute Freundschaften sind nicht unendlich belastbar. Und plötzlich stehst du ohne Freunde da - auch dann, wenn du doch schwanger werden solltest und wieder die Kraft hast, dich mit den alten Freunden zu treffen.

      Überlege, wen du wirklich gerne magst, rufe diese Leute an, triff dich mit ihnen. Bei guten Freunden kannst du doch durchaus sagen, dass es dir weh tut, wenn so viel über Kinder gesprochen wird. Und ganz ehrlich, auch Mütter freuen sich oft, wenn sie mal über etwas anderes reden können...

      Eine gute Freundin von mir hat ihren Partner (und Vater ihrer beiden Söhne) vor einigen Monaten durch eine Krebserkrankung verloren. Würde sie jetzt den Kontakt zu allen verheirateten Freunden meiden, stünde sie jetzt sehr alleine da - mit weniger Unterstützung in schweren Momenten, aber auch mit weniger schönen und fröhlichen Momenten.

      Suche dir (professionelle) Hilfe und/oder eine Selbsthilfegruppe. Du musst das nicht alleine schaffen. Nimm wieder Kontakt zu deinen alten Freunden auf. Vielleicht entwickeln sich auch gute Kontakte zu anderen kinderlosen Frauen.

      Eine Zeit lang zuhause einigeln und Wunden lecken muss manchmal sein. Aber es ist wichtig, dass du dich aus diesem Tief wieder heraus arbeitest, sonst verschenkst du ganz viel wertvolle Lebenszeit.

      LG Silvia

      Hallo

      es ist schwer dir etwas zu schreiben, ohne dir auf die Füsse zu treten.

      Du bekommst das was du bereit bist selber zu geben.

      Dazu gehört nun mal auch, dass anzunehmen, was das Leben einem manchmal aufbürdet.
      Du haderst mit deinem Gott wie er dir so etwas zumuten kann.

      Was sollen denn erst mal die Menschen sagen, die ein wirklich schweres Schicksal zu tragen haben?

      Du und dein Mann leidet keine Not!

      Bist du dankbar für das was ihr habt? Ein Dach über den Kopf, genug zu essen, eine Arbeit, ihr seid gesund und habt einen liebenden Partner an der Seite. Ist das nicht schon ein großes Geschenk?! Ich denke ja wenn du dir mal anschaust, wie viele Menschen auf dieser Welt das haben.

      Ich bin schon länger Single und das auch nicht wirklich gewollt. Es macht mir nichts aus mit Paaren zusammen zu feiern, Liebende auf der Strasse zu sehen oder im TV..... Ich denke dann manchmal mit einem Herzenseufzer, " Hach wat schön ! "

      Irgendwann wird es schon passieren, dass ich mich verlieben und einlassen kann und werde. Bis dahin werde ich aber den Teufel tun und Trübsal blasen, sondern geniesse das was das Leben mir zu geben hat.

      Du solltest erst mal lernen loszulassen und mit deinem Mann euer Leben geniessen. Macht aufregende Reisen und Dinge die man mit einem Kind nicht mehr so einfach machen kann. Sucht euch ein neues Ziel. Erst mal ein Kleines.....alte Träume aufwärmen und umsetzen.
      Vielleicht kommt noch die Zeit für euch, dass ihr euch mit dem Thema Kind noch mal befasst. Mit Abstand zur jetzigen Situation.

      Wenn es dir so schwer fällt andere Paare mit Kindern um dich zu haben, dann solltest du dir dringend Hilfe suchen und anfangen zu verarbeiten, was dich so in deinem Leben hemmt. Du verletzt dich immer wieder selber aufs Neue, niemand sonst.

      Es gibt so viele Schicksale die ans Herz gehen, da vergisst man leicht seine eignen Befindlichkeiten, die manchmal gar nicht so schwerwiegend sind.

      Alles Gute!

Top Diskussionen anzeigen