Wir schlafen getrennt...

    • (1) 11.09.15 - 12:33
      dsn.

      Hi an Euch

      Ich muss jetzt mich hier Euch anvertrauen weil ich sonst nicht mehr klar sehe.

      Ich bin vor 4 Jahren in eine andere Stadt gezogen zu meinen neuen Freund.Ich habe eine große Tochter und mit Ihm ein Baby.

      Wir haben oft gestritten es ging um vieles sein tägliches Bier trinken Wohnort meine Große und Ich wollten immer zurück.Er kann und will es nicht.

      Seit dem 4.9 schlafen Wir getrennt.Wir haben einen Termin am 17 für eine Paarberatung.Er macht immer mal wieder Andeutungen das es ja wieder werden könnte aber dann merkt man später das Er sich unsicher ist.Meine so wie seine Eltern sind Tod und die finanzielle Situation macht es unmöglich das Er sich um eine eigene Wohnung auf die schnelle besorgen kann.

      Meine beste Freundin in meiner Heimat hat auch einen Sohn und Mann.Sie kann mich mit meinen Kindern aus Platz Gründen nicht aufnehmen.Leider...Das heißt ich bin allein und weiß nicht was ich machen soll.

      Ich hab Liebeskummer weil ich ihn immer noch Liebe aber muß zugleich daran denken was Er verletzende Dinge gesagt hat und ich habe das Gefühl das ich nicht von Ihm begehrt und geliebt werde.

      Die einzige Lösung ist das ich in meine Heimat zurück gehe ins Frauenhaus.Ich weiß sonst nicht wohin mit meinen Kindern.
      Aber da sind die Plätze bestimmt rar...

      Ich weiß nicht weiter....:(

      • Ich verstehe das nicht so ganz. Zum einen habt Ihr am 17.09. einen Termin zur Paarberatung, zum anderen willst Du in Deine Heimat...?

        Meinst Du alle alleinerziehende mit Kindern, deren Eltern sie nicht aufnehmen können, wohnen im Frauenhaus?

        • (3) 11.09.15 - 13:37

          Ja falls bei der Paarberatung Trennung raus kommt.Ich glaube ich erwarte das Er sich für alle Respektlosigkeiten entschuldigt und um mich kämpft aber das sehe ich nicht.Sein Kumpel ist wichtiger.Ok.Verstehe....

          Ich habe Ihn auch gefragt Was Er davon erwartet das Die Therapeutin dann sagt bei Euch ist alles aus?:(.

          Oder Er ist zu feige zu sagen das Er das nicht mehr will und aus der Not heraus alles von sich schiebt.Er weiß ja wie ich auch nicht Wohin.

          Wir reden normal miteinander aber ich bin traurig.

      Du hast jetzt recht wenig von dir erzählt.

      Du hast eine große Tochter und mit ihm ein gemeinsames Kind.

      Wolltet ihr denn ein gemeinsames Kind oder ist das so passiert?

      Was heißt vieles Bier trinken? Jeden Abend ein Bier oder ist er regelmäßig betrunken?

      Wann sind seine Eltern gestorben?

      Was ist mit deiner Familie? Kannst du da nicht kurzfristig unterkommen?

      Frauenhaus ist was für eine Flucht. Musst du dich denn vor deinem Freund verstecken?

      Falls es auf eine reguläre Trennung hinaus liefe könntest du da nicht Grundsicherung beantragen und dir dann eine kleine Wohnung für dich und deine Kinder suchen?

      Naja, arbeitet am besten erstmal heraus wo euer Problem liegt und entscheidet dann gemeinsam ob ihr es lösen könnt/wollt.

      • (5) 11.09.15 - 13:32

        Seine Eltern sind leider schon lange Tod.Ich kann sonst nirgends hin.

        Ich glaube Er möchte nicht das ich zurück ziehe wegen seiner Tochter.Verstehe ich auch.Aber ich habe angst alleinerziehend hier zu sein.Er trinkt jeden Tag 4-7 Bier.Ich mache mir sorgen und Er sagt ich bin nicht seine Mutter.

        Sex haben Wir auch nicht aber andere Frauen interessieren ihn.Er hat mich nicht betrogen.

        Das Frauenhaus in meiner Stadt War als solches gedacht wieder in meiner Heimat Fuß zu fassen wo ich wenigstens 1 Freundin habe.Ich habe sonst auch hier keinerlei Hilfe.

    Ich finde, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass Du ein bisschen dramatisierst.

    Du bist verletzt und gekränkt, verstehe ich. Das ist aber kein Grund zur panischen Flucht. So lange Dein Partner nicht schlägt oder sonstige Ausfälle hat, die lebensbedrohlich oder traumatisierend sind, musst Du nicht mit fliegenden Fahnen davonrennen. Ihr habt Kinder, ich würde immer zuerst versuchen, mich selbst hinten an zu stellen und die Familie nicht auseinander zu reißen, wenn es nicht unbedingt Not tut. Du hast Dich dazu entschieden, zu ihm zu ziehen, jetzt ist es schwierig, da musst Du aber durch und nicht gleich einknicken, weil es nicht so glatt läuft - rennst Du immer weg, wenn es nicht nach Wunsch läuft?

    Du schreibst, Du liebst ihn noch. Das ist eine gute Basis, um wieder zueinander zu finden. Im Laufe einer Beziehung gibt es Verletzungen und Kränkungen. Das ist normal. Die Herausforderung besteht darin, die Gründe zu finden und Wege zu entdecken, etwas zu ändern, die Beziehung zu verbessern. Du schreibst, Ihr habt eine Paarberatung ins Auge gefasst. Das ist doch eine Chance und die solltet Ihr wahrnehmen!

    Ein Freund hat mir mal erzählt, seine Nachbarn, ein älteres Ehepaar, hatten im Gespräch erzählt, was das Geheimnis ihrer 40-jährigen Ehe ist…sie sagte, egal welche Differenzen sie am Tage gehabt hätten, abends haben sie sie vor der Schlafzimmertür abgelegt und sich im Bett still in die Arme genommen…

    Lass Dich auf die Paarberatung ein, baue Dir ein Leben dort auf, lerne Leute kennen, such Dir einen Job, Hobbies, Sport…das Leben sieht ganz anders aus, wenn der Fokus auf Partner und Kinder weniger wird – gerade wenn man sonst keine Familie hat (wie ich auch) – und man auch mal etwas für sich macht.

    Viel Glück!

    • (7) 11.09.15 - 13:56

      Habe ich versucht die Leute sind was Fremde Neue betrifft scheu.Ist halt ein Dorf.

      Habe angst ohne Freund hier alleinerziehend zu sein und in meiner Heimat hab ich wenigstens meine Freundin die mir evtl mal helfen könnte.Hier ist außer Bekannten keiner mir so vertraut.Bin zu oft hier verarscht worden das es reicht.Meine Große kommt hier klar geht in die 2 Klasse hat Freunde geht bald in den SchwimmKurs nur ich komm hier nicht weiter.Bin Krank geschrieben wegen meiner Vergangenheit.

      Nicht viele Möglichkeiten.Zudem in der Insolvenz durch meinen Ex!!!

      Hallo, meinst du das ernst, mit 5-7 Bier jeden Tag? Das wird nur das sein, was sie mitkriegt...LG

      • Ja. Ich meine schon, dass sie wenigstens die Chance wahrnehmen sollten, die Paarberatung zumindest zu beginnen.

        4-6 Bier ist viel...zu viel...aber der Mann hat wahrscheinlich Probleme, die er nicht bewältigen kann und versucht, sie damit zu "umgehen". Er braucht auch Hilfe.

        Wenn sich nichts ändert, wenn nichts hilft, kann man zumindest sagen, man hat es versucht.

        Mein ExMann habe ich auch u.a. wegen Alkoholismus verlassen. Allerdings hat er sich strikt geweigert, sich zu ändern, geschweige denn, eine Paarberatung auch nur zu überdenken.

    Also sicherlich muss man sich nicht immer gleich trennen aber sie muss auch diesen dauerhaften Alkoholkonsum nicht in Kauf nehmen und die Tatsache das andere wichtiger sind als sie und das Kind. Was ist denn er offenbar bereit zu tun wenn er gerade diese beiden Sachen nicht ändert!

    Ela

(13) 11.09.15 - 15:02
Paarberatung

ich glaube nicht, dass die Beraterin sagen wird, ob es noch Sinn machen wird oder nicht

tendenziell wird sie euch eher Möglichkeiten geben, mit einem anderen Blick auf euch zu schauen, das auszusprechen, was euch bewegt und so...
vielleicht könnt ihr später klarer sehen und dann auch das Finanzielle besprechen, falls ihr euch wirklich trennen solltet. Aber eins nach dem anderen...

viel Glück

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