Mein Mann findet keine Arbeit - ich kann nicht mehr

    • (1) 28.09.15 - 14:40

      Hallo zusammen!

      Mein Mann und ich waren 15 Jahren im gleichen Unternehmen tätig. Er war erfolgreicher Abteilungsleiter. Uns ging es immer gut. In 2013 wurde ich ungeplant schwanger. Wir entschieden uns für das Kind. Unser Sohn kam am 01.01.2014 auf die Welt und ist seitdem unser größtes Geschenk. 2014 war das glücklichste Jahr überhaupt für mich ... bis zum Dezember. Dann ist eine Welt für mich zusammengebrochen. Mein Mann hat seine Arbeit im Unternehmen verloren. Viele andere gut bezahlte Mitarbeiter sind mit ebenfalls gegangen (worden). Die Stimmung ist echt mies dort. Es heißt unter der Hand, dass es einen Bonus für die Vorgesetzten gibt, wenn sie gutbezahlte Mitarbeiter aus dem Unternehmen kicken.

      Ich musste dann ab Januar 2015 wieder Vollzeit arbeiten. Vorher war ich in Elternzeit und wollte eigentlich drei Jahr zu Hause bleiben. Ich vermisse meinen kleinen Sohn und die gemeinsame Zeit mit ihm so sehr. Am Anfang hatte ich noch Hoffnung, dass mein Mann bald einen neuen Job bekommt, aber nach 9 erfolglosen Monaten schwindet die Hoffnung. Er ist bereits 54 Jahre alt. Und obwohl man ihm dieses Alter weder ansieht (er ist topfit und sportlicher als so manch 30jähriger) noch anmerkt, macht es die Jobsuche nicht einfacher.

      Im März nächsten Jahres bekommen wir kein Arbeitslosengeld mehr und es wird schwierig das Haus und alles weitere von meinem Gehalt zu zahlen.

      Darüber hinaus haben wir uns für ein Geschwisterchen für unseren Sohn entschieden. Leider endete eine Schwangerschaft im Juni dieses Jahres in einer Eileiterschwangerschaft. Bislang bin ich auch noch nicht wieder schwanger geworden.

      Mittlerweile habe ich richtig depressive Phasen. Ich erkenne mich selbst nicht wieder. Obwohl ich eigentlich nicht daran glaube, habe ich eine astrologische Beratung (gibt es kostenlos über unsere Zeitung, da es anonym veröffentlicht wird) eingeholt. Dort wird gesagt, dass die Lebensarbeitszeit für meinen Mann wohl vorbei ist und es schwierig wird, dass er einen neuen Job findet. Ich wäre eine starke Persönlichkeit und würde für den weiteren Lebensunterhalt sorgen. Aber ich bin nicht stark. Ich weine fast täglich. Wir streiten sehr viel. Ich kann einfach nicht mehr. Ich arbeite ja immer noch in dem Unternehmen und dort ist die Stimmung und die Arbeitsbedingungen wirklich echt mies geworden.

      Diese Situation belastet mich unglaublich.

      Wie würdet Ihr reagieren? Muss ich mir psychologische Hilfe holen? Ich hab' echt Angst, dass es mich kaputtmacht.

      • Nimm es mir nicht übel, aber meinst du das in eurer Situation jetzt ein zweites Kind angebracht wäre?

        Die Situation belastet dich jetzt schon total und es wird doch nicht leichter wenn noch ein Kind kommt.

        • (3) 28.09.15 - 14:58

          Topantwort. Das habe ich auch sofort gedacht.

          Anonsten. Heut zu Tage findet auch ein 54-jähriger Arbeit, wenn er bereit ist etwas mobile zu sein und gffls. auch Gehaltsabstriche in Kauf zu nehmen.

          Er ist gegangen worden... Hört sich nach Abfindung an und mit der kann man dann meist Gehaltsabstriche im neuen Job kompensieren.

          • Ich kann deinen Wunsch nach einem zweiten Kind schon verstehen. Trotz allem käme es für mich nicht in frage in so einer unsicheren Situation noch ein Kind zu bekommen, ich finde da muss man seine Prioritäten einfach anders setzen, auch wenn es schwer ist. Aber gut, ich hoffe für dich das dein Mann ganz schnell Arbeit findet und es dann auch wieder bergauf geht.

      • Wir haben uns für ein zweites entschieden, als wir noch voller Hoffnung waren, dass mein Mann bald wieder Arbeit findet. Dann wäre es ideal gewesen. Ich hätte höheres Elterngeld bekommen, da ich ja wieder arbeite. Es hätte perfekt gepasst. Nur leider habe ich es verloren.

        Mein Mann ist immer noch davon überzeugt, dass er bald einen Job bekommt. Unser Wunsch nach einem zweiten Kind ist so groß, dass ich es nicht über das Herz bringen könnte, diesen Traum auszusetzen. Das würde mich noch mehr runterziehen. Dann verkaufe ich lieber unser Haus und ziehe in ein kleineres (evtl. zur Miete). Dann würde es mit meinem Gehalt auch irgendwie klappen.

        • Deine Prioritäten sind klar...und du hast in deiner Antwort ja auch schon einen Lösungsweg selbst skizziert #aha...das ist doch gut.

          Es wäre sicher eine gute Sache, sich psychologische Unterstützung zu holen.

          Bitte tu mir einen Gefallen: Nimm das mit der astrologischen Auswertung nicht so für bare Münze! Ob man an Astrologie glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen...aber selbst die Menschen, die daran glauben, auch "seriöse" Astrologen sagen oft: die Sterne machen nur geneigt. mehr nicht!

          Jeder Mensch kann Einfluss auf sein Schicksal nehmen, Sterne hin oder her!

          Alles Gute.

          • Vielen Dank für Deine Antwort!

            Bislang habe ich astrologischen Vorhersagen auch kein Gewicht beigemessen und immer etwas geschmunzelt, wenn Fragen auf astrologische Art und Weise beantwortet wurde. Ich wollte wohl nur etwas positives Feedback bekommen. Irgendwie dachte ich, dass solche Antworten immer so geschrieben sind, wie es der Fragesteller gerne hätte. Ist daneben gegangen.

            Ohje, wenn ich lese, was ich da geschrieben und vor allem getan habe, kann ich selbst nur mit dem Kopf schütteln.

            Dir nochmals lieben Dank!

        (11) 29.09.15 - 07:29

        Vorsicht mit dem Haus verkaufen. Wenn ihre ein Darlehen abgeschossen habt über 10 Jahre müsst ihr das auch die 10 Jahre zahlen oder der Bank bei vorzeitiger Auflösung den Zinsverlust zahlen. Informiert dich da mal gut. Das kann unter Umständen sehr teuer werden.

        • Ich weiß (bin Bankkauffrau). Die Vorfälligkeitsentschädigung müsste man in Kauf nehmen. Bei diesem Zinsniveau schlägt sie allerdings sehr zu Buche. Ich hoffe, dass es nicht dazu kommen muss.

(13) 28.09.15 - 15:01

<<Ich musste dann ab Januar 2015 wieder Vollzeit arbeiten. Vorher war ich in Elternzeit und wollte eigentlich drei Jahr zu Hause bleiben. Ich vermisse meinen kleinen Sohn und die gemeinsame Zeit mit ihm so sehr.<<

Die Situation erfordert aber nun deinen beruflichen Einsatz.

<<Darüber hinaus haben wir uns für ein Geschwisterchen für unseren Sohn entschieden. <<

Das kannste ja wohl mal knicken. Zum einen, solange, bis dein Partner wieder Arbeit hat...zum anderen, wenn nicht: Wärst du bereit, die Familie alleine zu ernähren? Verdienst du überhaupt genug dafür? Würde dein Partner auf dem gleichen Niveau verdienen, wenn er neue Arbeit fände? Muss er sich evt. Gehaltstechnisch "nach unten" orientieren?

Ausserdem finde ich deinen Partner zu alt für weiteren Nachwuchs. Ganz ehrlich.

Jobtechnisch: Ja, es wird schwer für deinen Partner. Mein Partner hat einen Jobwechsel vornehmen müssen, mit Anfang 50. Das ging grade noch so. Er hatte grosses Glück, trotz finanzieller Abstriche. Ihm wurde damals klar gesagt, mit Mitte 50 hätten sie ihn nicht mehr eingestellt, da sich die Firmeninternen Investitionen nicht mehr lohnen (zu nah an der Rente dran).

Trotzdem Kopf hoch und zur Not habt ihr ja dein Einkommen.

Gruss
agostea

Wie wäre es erst für dich, du würdest das zweite Kind bekommen, müsstest aber wegen den Finanzen sofort nach dem Mutterschutz wieder arbeiten? Du vermisst jetzt schon die Zeit mit dem Ersten, was passiert mit dir, du müsstest dich von deinem Baby trennen.

Ich würde wohl das positive aus der Situation rausziehen und würde auch nicht davor zurück schrecken das Haus zu verkaufen. Den Kinderwunsch würde ich erstmal vergessen.

Hallo,

laß Dich mal #liebdrueck.

Ich nachvollziehen, wie es Dir geht. Mein Mann hatte vor einigen Jahren mit Anfang 50 seinen Job verloren. Er wurde gegangen - es war alles extrem mies von Seiten der Firma. Die Welt meines Mannes ist total zusammengebrochen. Für ihnwar immer klar: er blei9bt dort bis er vorzeitig in rente gehen kann.
Ich war damals im 7.Monat schwanger. Er war unterhaltspflichtig seinen Kindern aus 1.Ehe gegenüber. Mein Mann war mit den Nerven runter. So haben wir entscheiden, dass ich blad nach der Geburt wieder Vollzeit arbeite und er bleibt daheim, regeneriert sich, bewirbt sich.

Nicht bei meinem baby sein zu können, war echt schlimm für mich. Aber dennoch - Miete und Rechnungen wollen bezahlt werden.
Mein Mann war ziemlich down. Hat versucht das Beste draus zu machen. Ich ebenso. Nach fast 2 Jahren hat er wieder Arbeit gefunden. Bis dahin gab es viele Enttäuschungen, die an seinem Ego kräftig kratzten. Planlose Vermittlungsvorschläge von der Agentur für Arbeit. Absagen aufgrund seines Alters oder weil überqualifiziert. etc. Manchmal auch Angst vor der Zukunft: z.B. können wir das Haus halten?

Den Job, den er fand, war wieder in seiner alten Branche. Und für uns beide wie ein Geschenk: ein Job zwar mit weniger Verdienst, aber der ihm Spass macht. Bei dem er sich inzwischen eine gute Position erarbeitet hat. Eine Garanie gibt es für keinen Job. Aber die nächsten 2 Jahre sehe ich gesichert.

Es wird auch bei euch weitergehen. An einem Punkt, wo wir es nicht (mehr) gedacht haben, ging eine Türe auf.
Allerdings würde ich in der aktuellen Situation vermutlich kein 2. Kind planen - so schwer es mir auch fiele. Oder vielleicht doch?

Ich wünsche Dir viel #klee#klee#klee

Macht doch mal einen Plan.

Was ist am wichtigsten für Euch beide. Dann am zweit wichtigsten und so weiter. Mit klaren Gedanken ohne Schwermut.

Zu leicht verstrickt man sich.

Dein Mann kann übrigens das ALG 1 etwas verlängern, 6 Monate, in dem er ein Konzept für eine Selbstständigkeit vorlegt. Das ist eigentlich relativ easy, kleiner Business Plan von einem Experten (z:b Steuerberater) absegnen lassen und beim Amt abgeben. Ich weiß ja nicht, was Dein Mann gemacht hat aber so eine "Beratungstätigkeit" geht immer.

Gibt nochmal etwas Luft.

Ich wünsch Deinem Mann Glück bei der Jobsuche und das zweite Kind wird sicher machbar sein wenn auch die Rahmenbedingungen wieder besser sind. Ein Kind ist kein Problemlöser.

Hallo!

Dein Mann muss sich unbedingt bewerben, bewerben bewerben. Vielleicht auch ein bisschen weiter wegm, dann müsstet ihr zur Not eben das Haus verkaufen und woanders neu anfangen - aber wenn Dein Mann den ALG1-Anspruch verliert, dann könnt ihr das Haus wahrscheinlich so oder so nicht mehr halten.

Um Deine Stelle wäre es ja auch nicht so schade, falls Du sowieso in Elternzeit gehen willst und die Stimmung in der Arbeit so schlecht ist. Du findest woanders ja vielleicht auch was neues.

Macht euch nicht das Haus zum Gefängnis, wegen dem ihr euch nur in umittelbarer Nähe bewerben könnt.

(18) 28.09.15 - 18:36

Hi,

Dein Mann muss sich auch in anderen Orten, Städten, etc. bewerben!
Und wenn es heißt, das es in Zukunft komplizierter wird, Wochenendebeziehung, Haus verkaufen. Ein zweites Kind kannst Du wohl erst einmal adacta legen, außer, ihr plant Eure Finanzen so, das ihr mit Deinem Gehalt über die Runden kommt und Dein Mann Hausmann wird.

lisa

(19) 28.09.15 - 18:54

Ich würde es mal sein lassen, ein Kind zu planen, wenn du eh schon am Boden zerstört bist und dich verrückt machst.

Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt, aber habt ihr nicht die Möglichkeit bzw. dein Mann, dass er sich auch in der näheren Umgebung bewirbt?

Was hat er denn beruflich genau gemacht, dass es kaum Chancen für ihn gibt?

Ich würde zunächst den Kinderwunsch auf Eis legen - eine Schwangerschaft von Dir als Alleinernährerin der Familie ist wirklich das Letzte, was ihr jetzt brauchen könnt.

Dann ist es tatsächlich so, dass über 50jährige nur sehr schwer einen Job finden. Mein LG war auch sehr lange arbeitslos, obwohl er vorher einen Top Job hatte. Seit 1 Jahr hat er wieder Arbeit, aber erheblich unter seiner Qualifikation und schlecht bezahlt. Ich kann Dir deshalb keinen Mut machen. Wäre eine Selbständigkeit etwas für deinen Mann? Oder kann er Nachhilfestunden geben oder so? Um zu deinem Gehalt etwas hinzu zu verdienen?

(21) 28.09.15 - 19:51

Ihr habt doch sicherlich einen Betriebsrat, wenn es solch ein großes Unternehmen ist. Dann musste ein Sozialplan erstellt werden, nach dem die Entlassungen vorgenommen wurden. Falls jemand klagt, muss vor Gericht deutlich werden, warum Herr X entlassen wurde und nicht Herr Y, der zudem noch 10 Jahre jünger ist und auf der selben hirarchischen Ebene gearbeitet hat. Bei Massenentlassungen gibt es meist solche Auffangsgesellschaften, die sich um die ehemaligen Mitarbeiter bemühen....... Sich um Fortbildungen, Weiterqualifizierungen etc. kümmern.... Zudem müsste dein Mann nach 15 Jahren doch eine ordentliche Abfindung bekommen haben, oder nicht? Konntet ihr damit nicht einen größeren Betrag tilgen?

Mit 54 wird er sich leider darauf einstellen müssen, deutschlandweit nach einem Job zu suchen. Ich kenne sehr viele Pendler in leitenden Positionen, die ab Ende 40 nicht mehr wohnortnah in Lohn und Brot gekommen sind. Und je höher die Qualifikation, umso weniger geeignete Stellen gibt es in der Nähe. Als Lagerfacharbeiter oder Maschinenführer hat man es noch einfach, weil es viel mehr derartige Stellen in einem Unternehmen gibt. Als Abteilungsleiter oder höher wird es schon schwieriger, weil es pro Unternehmen weniger dieser Positionen gibt. Aber dank Internet hat man einen guten Überblick über sehr viele Stellenangebote weltweit. Ist er z. B. bei Xing Mitglied? Kann er Kontakte nutzen, um evtl. bei Lieferanten, Kunden oder Mitbewerbern unterzukommen?

Außerdem solltest du sehr gut beobachten, was in eurem Unternehmen vorgeht. Ist die Lage insgesamt schlecht? Nicht dass irgendwann die Insolvenz ansteht und du auch deinen Job verlierst.

Von einem zweiten Kind würde ich mich so lange verabschieden bis dein Mann wieder eine unbefristete Festanstellung hat. Das wird nämlich u. U. das nächste Problem werden - eine unbefristete Stelle. Leider werden mehr und mehr Mitarbeiter von einer Befristung in die nächste geschoben.

Wenn du jetzt schon so unter der Trennung zu eurem ersten Kind leidest, wird es bei einem Säugling vermutlich nicht besser werden. Oder kannst du dir vorstellen, nach dem Mutterschutz gleich wieder zu arbeiten?

Und JA, du solltest dir psychologische Hilfe holen. Du bist ja schon mit den Nerven zu Fuß. Deinem Mann wird es auch nicht viel besser ergehen. Für ihn ist es auch nicht einfach, sich nutzlos zu fühlen und zu alt für den Arbeitsmarkt. Da ist schon manch einer in ein tiefes Loch gefallen. Deshalb wäre es vernünftig, wenn du dir helfen lässt und ihr euch nicht irgendwann gegenseitig runterzieht.

  • Hallo guest,

    ich musste lachen, als ich das gelesen habe:

    "Ihr habt doch sicherlich einen Betriebsrat, wenn es solch ein großes Unternehmen ist. Dann musste ein Sozialplan erstellt werden, nach dem die Entlassungen vorgenommen wurden. Falls jemand klagt, muss vor Gericht deutlich werden, warum Herr X entlassen wurde und nicht Herr Y, der zudem noch 10 Jahre jünger ist und auf der selben hirarchischen Ebene gearbeitet hat."

    Mein Mann war 18 Jahre (!) in einer internationalen Firma, hat immer seine Umsatzziele mehr als erreicht. Aus der Firma entfernt wurde er, weil er einen alten Arbeitsvertrag hatte - mit einem höheren Grundgehalt als die Jungen, die eingestellt wurden. Der Betriebsrat hat schön brav den Mund gehalten. Es wurde Bossing der übelsten Art betrieben - nicht nur bei meinem Mann. es wäre denen am liebsten gewesen, hätte er von sich aus gekündigt. Ach ja - und Sozialplan: dass mein Mann 4 Kinder hat, war nicht von Bedeutung.

    Grüße
    hundkatze.maus

(23) 28.09.15 - 20:23

Mal ehrlich, ich weiß gar nicht, was du für ein Problem hast. Einer von euch müsste doch sowieso zuhause bleiben, um euer Kleinkind zu betreuen. Ist doch ideal: Du arbeitest, dein Partner ist zuhause. Er hat die Möglichkeit, sich beruflich weiterzubilden und sich zu überlegen, wie es für ihn weitergehen soll nach der Erziehungszeit. Er hatte eine Führungsposition - eine Selbständigkeit oder eine Beratertätigkeit könnte er parallel zu seiner Erziehungsarbeit aufbauen.

Wenn du meine ehrliche Meinung wissen willst ist dein Partner mit 54 zu alt, um junger Vater zu sein. Wenn er in Rente geht ist euer Kind noch ein Teenie, Ausbildung oder Studium müsstest dann sowieso du mit deiner Berufstätigkeit finanzieren. Von daher ist es auf jeden Fall vernünftig, das DU in deinem Job voll durchstartest und schaust das du dich weiterbildest und soviel verdienst, das eure kleine Familie dauerhaft davon leben kann.

Komm Mädel, wach auf: Du bist eine erwachsene Frau, kein kleines Mädchen, das einen starken Papa braucht, der ihm die Nuckelflasche warm macht. Komm in die Hufe und schau zu, das DU die Verantwortung übernimmt für dich und deine Familie. Nimm dein Leben in die Hand und MACH was draus.

  • Hallo

    Ich finde auch, er ist viel zu alt um vater zu werden. War er eigentlich 2014 meiner Meinung nach schon.
    Wenn eine 50 jährige Frau schwanger wird, ist das Geschrei groß. Ich finde es bei Männern in dem Alter genauso furchtbar.
    Aber gut, muss jeder selber wissen.

    Wegen neuem Job wünsche ich ihm aber alles Gute.

    Lg

Ist das mit dem zweiten Kund Euer Ernst?

Dein Mann ist arbeitslos, das bereitet euch Sorgen und du befürchtet finanzielle Schwierigkeiten und du hast den Nerv nochmal schwanger zu werden?
Dein Mann ist ausserdem ja auch nicht mehr der Jüngste. .
...überleg mal wie alt der ist wenn die Kinder pubertieren...das ist kein Spaß und mit 70 passt das gar nicht mehr zusammen. Ich denke , ihr solltet euch mit dem Gedanken befassen dass er wegen seines Alters nichts mehr finden wird.

Warum kannst du deine Familie nicht ernähren?

Wenn du immer gearbeitet hast müsstest du doch beruflich weit gekommen sein.
Und das mit den 3 Jahre Elternzeit finde ich sentimental.

Welcher Vater wird gefragt, ob er nicht lieber drei Jahre zu Hause bleiben will. ...nee das macht Mutti selbst und Papa kann Kohle ran schaffen

Warum verdienst du nicht so viel wie dein Mann?

Dann könnte er zu Hause bleiben, ihr ein zweites Kind bekommen und du gehst nach 8 Wochen wieder arbeiten.

Dein Mann ist doch da.Optimal.
Aber wenn ihr euch immer auf das Gehalt deines Mannes verlassen habt, dann merkst du ja jetzt dass das ein Fehler war....

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