Du machst mir angst!! Wenn ich mir vorstelle das mein partner das ebenso sehen würde #schock #heul

Und dann gleich die augen aufhalten nach ersatz für deine frau #schock
Du solltest erwachsen werden!! Benimmst dich wie ein kind!
In guten wie in schlechten zeiten ---> das sollt grad eigentlich ne gute zeit sein aber ok.

Ps ich werfe meinem partner nicht gleich das baby hin wenn er heim kommt. Ich lasse ihn 30 minuten die augen zu machen, ca. Is keine wissenschaft.
Egal wie sehr ich grad mal ne pause bräuchte.

Aber männer wie du braucht NIEMAND.

Wer hätte bock auf sex wenn dein baby den ganzen tag deine volle Aufmerksamkeit braucht oder vermutlich nen schlechten Tag hat.

Hallo J,

beim Lesen deines Beitrags musste ich ein bisschen Schmunzeln. Nicht nur fängt der Name meines Freundes auch mit J. an, auch hätten das komplett SEINE Gedanken sein können vor knapp 4 Jahren und ich bin mir sicher, er hat genauso gedacht.

Ich habe mir nicht annähernd die ganzen Beiträge hier durchgelesen, ich habe nicht soviel Zeit - bin gerade auf Arbeit, aber da ich mir vorstellen kann, dass mein Freund damals genauso dachte, wollte ich dir gern antworten. :)

Ein Baby, und speziell das Erste, ist glaube ich die größte Probe, durch die ein Paar geht. Vor allem, wenn nicht gerade beide die geborenen "Übereltern" sind. ;) Mein Freund hat nicht nein zur Familie gesagt und mir zuliebe dem Zeitpunkt damals zugestimmt, denn ich wollte unbedingt ein Baby. Es war genau so wie du es beschreibst. Kaum steckte er den Schlüssel in die Tür, fing unser Sohn an zu brüllen. Wollte er ihn mir abnehmen, konnte ich nach 10 Minuten die Aggressionen in ihm sehen und ich hab ihm das Kind abgenommen, aus Angst, er würde es sprichwörtlich gegen die Wand klatschen. Er ist grundsätzlich eher NICHT stressresistent. Aber bis zu unserem Sohn wusste er das nicht. ;) Bis dahin dachte er immer, er wäre es ha ha. Mich dagegen hat das Gebrüll natürlich genauso genervt, aber ich bin anders damit umgegangen. (Ich wusste, dass er es nicht mit Absicht macht und nahm es hin. Mein Freund dagegen nahm es immer persönlich) Nach sonem Brülltag mit dem Kleinen war natürlich das Erste, was ich tat, wenn mein Freund heim kam, ihm das Kind in die Hand zu drücken. Womöglich dachte er sich "womit hab ich DAS verdient"? Aber ich kümmerte mich rund um die Uhr und das Einzige, was ich wollte, war MAL ne halbe Stunde für mich. Nicht mehr, nicht weniger. Einfach mal kurz für mich sein.

Ja, ich war ständig müde und bin oft früh ins Bett. Oftmals zeitgleich mit dem Baby, in der Hoffnung, es würde mal nicht stundenlang brüllen. Wollte das meinem Freund ersparen, der schon so bei dem Gebrüll aggro wurde. Also was ist für dich nun schlimmer? Ein brüllendes Kind oder eine früh schlafen gehende Mama, die versucht, dass das Kind nicht mehr brüllt? Das erste Jahr ist IMMER das Schlimmste. Und selbst wenn man ein ganz, ganz liebes und einfaches nicht schreiendes Kind hat, ist es immernoch anstrengend. Man muss sich halt 24/7 für ein anderes Lebewesen "aufgeben". Einfacher wird es, wenn man einen Partner, Eltern, Geschwister hat, die einem mal hier und da eine Stunder für sich ermöglicht, wenn nicht, ist das schon ein Knochenjob.

ABER, trotz allem, wenn man verheiratet ist, heißt es in guten wie in schlechten Zeiten. Es kann doch nicht sein, dass die Eltern sich immer dann trennen, wenn plötzlich die Kinder da sind und es anstrengend wird. Es war doch klar, dass es anstrengend wird. Ich meine, nein, man weiß nicht WIE anstrengend, die Definition von "Anstrenung" weiß man eh erst dann, wenn man ein eigenes Kind hat. Aber zumindest wusste man, dass es kein Spaziergang wird.

Zurück zu meinem Freund - er ist überhaupt nicht der Babytyp. Er "dachte" immer sein Job sei so stressig und er verstand nicht, wie ich ihm abends das Baby in die Hand drücken konnte, wo er doch soooooooo einen stressigen Tag hatte. Seine Ansichten änderten sich erst, nachdem er selbst seine 2 Monate Elternzeit hatte. Wir haben die Rollen komplett getauscht, ich habe im wahrsten Sinne des Wortes keinen Finger gerührt und ob du es glaubst oder nicht, nach zwei Wochen fragte er mich, wie ich es 1 Jahr zu Hause ausgehalten hätte und dass er sich freut, wenn er wieder arbeiten gehen kann. Dass der Stress auf Arbeit nicht zu vergleichen wäre mit dem Stress zu Hause. Dass man Gaga im Kopf wird, beim tausendsten Mal Klötzchen stapeln. Dass man nicht mal allein aufs Klo kann... dass man nicht mal Zeit hat für seinen geliebten Kaffee. All das, hat man auf Arbeit ja schon und kaum war ich zu Hause, gab er mir den Kleinen und ich sagte "Nanu? Du hast doch so schöne Tage zu Hause, ich hatte sooooo viel Stress auf Arbeit, ich kann ihn jetzt nicht nehmen" :-p Plötzlich verstand er.

Kurzum - bei uns ist nun ungeplant Nr. 3 unterwegs. Wir haben bis dato 2 Jungs, der Große fast 4, der Kleine 1, 1/2 und was ist er für ein toller Papa?! Mit 1 1/2 gehts los, glaub mir, es wird toll. Sie wollen spielen, fangen an zu reden und aktiv auch mit dir Kontakt aufzunehmen. Ich kann verstehen, dass du bisher nix mit ihr anfangen kannst, ist auch normal.

Bitte lieber J., gib euch Zeit. Komm mal n bisschen runter, lass die Beiden ihre innige Bindung genießen und ausleben. Drei Monate nach Entbindung muss auch niemand schreiben "ihr seid aber auch ein Paar".. noch ist es zu früh, sie muss sich sicherlich auch noch oft auf diese neue Situation einstellen und dazu kommen die Hormone etc. Ihr werdet wieder ein Paar und ihr werdet auch wieder tolle Gespräche mit anderen Themen haben, aber noch ist sie in Elternzeit und einfach nur Mama. Wenn du das (noch) nicht genießen kannst, ok, aber setz sie nicht unter Druck.

Puh, lang geworden, sorry dafür. Alles Gute euch :)

Guten Morgen,

mein Mann und ich haben 2 Kinder. Bei unserem 1. Kind verlief auch alles wie bei Euch. Mein Mann hat sich von mir "überreden lassen" schon früher ein Kind zu bekommen. Schon die Schwangerschaft war der absolute Horror für meinen Mann. Ich war ein ganz anderer Mensch - von Hormonen gesteuert. Es hat über 1 Jahr gedauert, bis ich endlich schwanger geworden bin und dann drehte sich ALLES, wirklich ALLES, nur um diese Schwangerschaft. Ich war auf einmal mega zickig, sehr sehr launisch, habe auf alles sehr sensibel reagiert. Wir haben nur noch gestritten. Dann kam unsere Tochter. Unser Wunschkind. Sie war ein sehr sehr anstrengendes Kind. Auch wenn man das vorher weiß, ist man danach doch überrascht wie anstrengend das WIRKLICH ist. Unser Baby war nie zufrieden. Ich war somit auch nie zufrieden. Ich litt sehr lange unter postnatalen Depressionen. Mein Mann und ich haben nur gestritten. Oft hat mir mein Mann auch gesagt, dass er lieber auf der Arbeit ist, als zuhause. ABER mein Mann hat auch nie aufgehört an uns zu glauben. Er hat sehr oft probiert mit mir zu sprechen. 9 von 10 Malen endeten die Gespräche im Streit, aber zum Glück hat mein Mann trotzdem nie aufgegeben. Er war erwachsen genug, um zu verstehen, dass die Situation auch für mich verdammt hart ist. Das ich von Hormonen gesteuert wurde und Hilfe und Unterstützung brauchte. Ca. 1 Jahr hat das gedauert bis sich endlich alles etwas normalisiert hat.
Ich bin meinem Mann unendlich dankbar, dass er genug Eier in der Hose hat, um mir und unserer Familie beizustehen und nicht daran zu denken, um abends mit der Kollegin um die Häuser zu ziehen-

Heute (unsere Tochter ist inzwischen 8) haben wir die beste Ehe, die man sich vorstellen kann.

Die 2. Schwangerschaft war übrigens viel entspannter. ;-)

LG

Hallo J.,

ich habe jetzt nicht alle Kommentare hier gelesen und muss sagen, das ist wahrscheinlich auch besser so. Du musst teilweise ganz schön einstecken. ;-) Dabei bist du kein Rabenvater, der sich nicht kümmert und nur Party feiern geht, sondern ein Vater, der seine Familie nährt und sich anschickt (böse, böse) eigene Bedürfnisse zu äußern.

Es gibt sicherlich einige Frauen hier, die bedingungsloses Verständnis und Aufopferung auch seitens des Vaters fordern. Papa soll bitte den ganzen Tag zur Arbeit gehen, dann am Abend sofort das Baby übernehmen und hinnehmen, dass er seine Frau leider nicht mehr wieder erkennt, weil sie erstens nicht mehr mit ihm spricht (jedenfalls nicht normal) und um 20 Uhr im Bett verschwindet, sodass jeder normal menschliche Austausch komplett fehlt.

>> Wir es jemals besser? Ist es normal? Oder ist es der Anfang vom Ende? <<
Ja. Ja. Nein.

Das vielleicht erstmal zur Beruhigung. :-p

Ihr beide habt eine gerade mal drei Monate alte Tochter. Als Familie habt ihr euch noch gar nicht wirklich gefunden, gebt euch mehr Zeit. Tatsächlich ist es so, dass wenn eine Frau ein Kind bekommt, in den meisten Fällen alles andere hinten ansteht - auch der Mann. Bei mir war das nicht anders. Nur habe ich recht schnell begriffen, dass auch mein Mann Bedürfnisse hat. Er äußerte damals einen ähnlichen Satz wie du: "Die Liebe, das Kuscheln, die Nähe, Zärtlichkeit und Vertrautheit sind komplett auf das Kind übergegangen, ich bin doch überflüssig." Für eine gewisse Zeit ist das leider tatsächlich so. Viele frisch gebackene Väter werden das kennen und haben es durchgemacht.

Ich könnte jetzt schreiben, dass irgendwann alles von selbst besser wird - das stimmt auch ein Stück weit. Aber ihr müsst dringend an eurer Kommunikation arbeiten. Wenn deine Frau dir nicht mehr zuhört, vielleicht kannst du dein Anliegen dann in einem Brief formulieren? Vielleicht ist es auch noch zu früh, um zu ihr durchzudringen. Sie muss irgendwie mitbekommen, was dir fehlt und sie muss lernen, es auch ernst zu nehmen. Genauso muss sie verstehen lernen, dass du abends von der Arbeit kommst und nicht von einem vergnüglichen Tag und du vielleicht auch mal eben essen oder duschen oder was auch immer möchtest.

Auf der anderen Seite schreibst du ja, dass dich das Weinen deines Kindes schon nach 10 Minuten nervt, weil sie so unzufrieden ist. Deine Frau erträgt das stoisch DEN GANZEN TAG. Du musst mehr wertschätzen, was sie tut. Leider scheinst du dich an der Stelle nicht sooo sehr für ihr Leben mit Baby zu interessieren. Deine Frau hat im Moment nur das, sie KANN über nichts anderes reden. Das wirst du für eine gewisse Zeit einfach hinnehmen müssen, aber auch das wird besser.

Vielleicht siehst du, dass bei euch beiderseitig der Wurm drin ist. Du kannst aber auch nicht erwarten, dass mit einem gerade drei Monate alten Baby alles eitel Sonnenschein ist. Das ist wahrscheinlich in den wenigsten Familien so.

Ich wollte übrigens auch ein Jahr lang stillen, habe dann aber schon abgestillt, als unser Kind 9 Monate alt war. Als sie ein Jahr wurde, bin ich wieder arbeiten gegangen. Einen Babysitter haben wir erst engagiert, als unsere Tochter 1,5 Jahre alt war. Allerdings haben wir uns auch vorher Paarzeit geschaffen, wenn das Kind schlief. Das geht zum Mittagschlaf oder auch abends.

Ich kann euch nur wünschen, dass deine Frau keine Glucke wird und ihr Kind auch mit einem Jahr noch in den Schlaf schuckelt. Aber bei vielen gibt sich das alles wirklich mit der Zeit.

Zudem kann ich euch nur wünschen, dass du nicht lieber mit deiner Kollegin noch einen Kaffee trinken gehst, als zu deiner Familie nach Hause zurück zu kehren.

Hallo!

Wie hast du dir das denn vorgestellt? Ich meine ein Baby ist ein Baby. Es ist Hilflos und muss umsorgt werden, 24 Std. am Tag.
Deine Frau übernimmt das alles und ist sicherlich auch mit den Kräften hin und wieder am Ende und genervt. Meinste ihr geht es nicht hin und wieder genauso wie dir? Sie hat das Kind dauernd um sich, muss sich kümmern. Natürlich ist das ihr Gesprächthema. Sie hat ja momentan nichts anderes.
Das siehst du nicht. Genausowenig wie sie ein Blick für dich hat im Moment. Vielleicht ist es ihr auch zuviel?!
Dazu kommt das ihr das Baby erste 3 Monate habt. Das muss sich alles erstmal einspielen, sich daran gewöhnen. Es wird größer und dann auch einfacher.
Ihr seit nunmal nicht mehr zu Zweit, habt Verantwortung für ein kleines Wesen übernommen.

Das deine Frau so 'abweisend' ist kann ich ein klein wenig verstehen. Sie macht ja alles irgendwie alleine, du hast ja nicht richtig Lust auf Familienleben. Willst weiterhin weg gehen. Ich denke das zeigst du auch. Das dürfte sie etwas stinkig machen.
Sie hat sich natürlich etwas verändert. Sie wächst in die Rolle der Mutter hinein. Momentan spielt sicherlich auch viel Unsicherheit mit. Es ist ja auch euer erstes Kind und man möchte da nichts falsch machen. Manche steigern sich da etwas zu sehr rein. Wenn man dann das Gefühl hat der Partner hört einem nicht zu, ist desinteressiert, hat keinen Bock auf das Baby......da würde ich auch stinkig werden.

Mein Mann konnte mit unsere Tochter am Anfang auch nicht viel anfangen. Er hat sie meist geknuddelt, beruhigt, manchmal gewickelt, hin und wieder Flasche gegeben.
Er hat auch da schon etwas Zeit mit seiner Tochter verbracht, wenn auch eher liegend auf der Couch wenn er Heim kam. Das kam von ihm selber aus. Ich habe ihm das Baby nicht in den Arm gedrückt/drücken müssen damit er sich mit dem Baby beschäftigt.

Später wurde dann auch mehr Unternommen. Da sind wir auf den Spielplatz, schwimmen usw. Das ist dann nunmal Familienleben. Wir sind zwar auch mal alleine weg gegangen, aber das wurde halt weniger. Das alte Leben ist da schon irgendwie vorbei.

Etwas Verständnis für die Frau wäre hier auch angebracht. Natürlich kann ich dich verstehen das du dich schlicht und ergreifend vernachlässigt fühlst. Aber du machst dich im Grunde auch etwas zum 'Außenseiter' da du nur Halbherzig bei der Sache bist. Ich glaube deswegen interssiert sie im Moment nicht, was du so auf der Arbeit machst. Du interessierst dich ja auch nicht wirklich für das Baby. DAS ist ihr aber im Moment wichtig.

Ich denke der erste Schritt das etwas zu verbessern ist mehr die Vaterrolle auszufüllen. Kümmere dich mehr wenn du Abends Heim kommst und am Wochenende. Zeige ihr das dich das wirklich Interessiert und wenn sie dann etwas entspannter ist, hört sie dir auch sicher mehr zu und wird wieder offener. Ich glaube auch das sie gar nicht merkt wie sehr sie im Babythema ist und es macht Sinn einfach mal selber das Thema zu wechseln. Einfach mal offen Reden, Vorschläge machen wie das bei euch wieder besser laufen könnte. Vielleicht sagt sie dann auch was sie so stört.

LG Sonja

Hey, ich bin eine Mama vom 10 M alten Baby und ich war noch nie so ungluecklich in meiner Beziehung, wie jetzt nach der Geburt! Ich vermisse unsere Zweisamkeit, Und fuehle mich von meinem Mann manchmal im Stich gelassen. Er haelt nichts vom Wickeln, Baden, schlafen legen etc. Ich bin den ganzen Tag fremdbestimmt und muss 24 Stunden in Bereitschaft sein. Denn unser Kleiner schlaeft nicht durch und wacht alle 2 Std auf. Lust auf Sex? Euhhhh, nicht wircklich, obwohl ich es selbst schade finde, aber mein Alltag toetet regelrecht die Lust. Letztens hab ich angefangen zu heulen als mein Mann mich fragte; Was gibts Neues? Denn ich finde mich langweilig, da ich nur Babythemen habe, da es mein Alltag ist. In Ruhe essen? Was ist das? Mein Essen ist immer kalt. Duschen wenn man will? Geht nicht immer. Ich bin manchmal neidisch auf meinen Mann, da er wann er es will duschen, essen oder einfach auf Toilette gehen kann und seine Ruhe hat.. Auch wenn mein Mann mir wenig unter Die Arme grieft, sagt er mir öfters wie sehr er mich bewundert und meine Arbeit werschaetzt. Letztens hat er mir Blumen mitgebracht und es hat gut getan. Erst seit der Kleine so 3-4 Monate ist, kann mein Mann was mît ihm anfangen und mir geht das Herz auf, wenn ich die Beiden sehe.

Manchmal warte ich auch fast vor der Tuer bis mein Mann heimkommt und ich ihm den Kleinen geben kann. Klar, er Will sich erst ausruhen, aber manchmal bin ich Auch einfach am Ende mit der Welt. Manchmal moechte ich nur weglaufen... Aber das geht ja nicht.
Wie Alle schon vor mir schrieben: es ist sehr hart fuer Die Beziehung. Da hilft nur Reden und Handeln. VG

Du arme.. so ging es mir auch.... Aber es wird echt besser!!!!

LG

Danke, das ist lieb. Ich habe auch das Gefuehl, dass es langsam besser wird. Ich hoffe es jedenfalls.
Lg

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Bei deinem Post kann ich echt nur den Kopf schütteln...

Mir fehlen die Worte...
Also.. ich denke es ist normal das Männer in der ersten Zeit nicht soviel mit einem so kleinen Baby anfangen können.... aber dann eben später wenn man rumalbern kann und so.

Aber deine Frau braucht dich auch JETZT, besonders JETZT. Weisst du denn eigentlich was das für eine Umstellung für eine Frau ist(das weiss niemand vorher bis es passiert)... sie ist plötzlich nicht mehr selbstbestimmt. Kann nicht mehr einfach so mal weg, alleine, immer ist das Baby dabei.. und das 24 Stunden. Auch das Stillen schlaucht. Man ist einfach bei allem noch soooo unsicher.... und dann, ja und dann kommt so ein Exemplar Mann wie du dazu... na Mahlzeit^^.... Klar hast du gearbeitet... klar ist es anstrengend NACH der Arbeit sich noch um ein (schreiendes) Baby zu kümmern..... ABER.... wie sagte mal ein Kumpel zu meinem Freund als sich dieser beschwerte sich nach der Arbeit nicht wirklich erholen zu können...... "DAS ist von nun an deine Erholung, deine FAMILIE" und er hat so recht( ist auch Vater von 2 Kindern) von nun an wird es nur noch entweder himmelhochjauchzend, oder totaler Stress sein, nie wieder normal. Aber man findet sich in die Situation ein. DAS BABY ist DEIN Kind, und braucht dich genauso.. und deine Frau hat halt nix anderes zur Zeit über was sie reden kann.. warte erstmal ab bis sie in Babykurse geht und andere Mamas kennen lernt, ich glaube da wird es relaxter.... war bei uns jedenfalls so. Und denk nur dran, je älter das Baby wird, desto mehr bekommt ihr euer "altes" Leben zurück, und mehr zeit für euch in der Partnerschaft... ein 1 Jähriges kann man ohne Probleme mal zu Oma und Opa geben.Auch der Kindergarten kommt dann bald.

Aber bis dahin heißt es Zähne zusammenbeißen.... Denke immer daran, es ist DEINE Familie... es ist die Frau die du liebst!!!

Alles Gute

Sabrina

auf einer seite klingt das relativ normal, im ersten jahr nach der geburt stands um unsere beziehung auch nicht so prickelnd. ich war an manchen tagen abends völlig entnervt (unsere tochter hat nach jedem essen geweint, bauchschmerzen), müde. manchmal auch eifersüchtig, dass mein freund z.b. am we abends mit seinen kumpels weg gehen konnte (was er nicht oft gemacht hat). und er konnte am anfang mit ihr nicht so viel anfangen, da sie halt viel geweint hat und nix konnte:-p und ich dann genau, wie deine frau, hauptsächlich das baby als gesprächsthema hatte#augen.

ich finde es toll, im nachhinein, mal die sichtweise eines mannes zu lesen (habe natürlich viel mit meinem freund gesprochen), jetzt weiß ich nochmal genau, wie es für ihn gewesen sein muss.

unsere situation besserte sich schlagartig, als ich mit 9 monaten abgestillt haben und dann auch mal für 2h ins fitnessstudio konnte oder mal kurz allein einkaufen. als ich wieder etwas mobiler wurde, besserte sich auch unser zusammenleben wieder. keine frage ich habe meiner tochter von anfang an furchtbar geliebt, mehr als mein eigenes leben, aber insgeheim, war ich doch auch etwas angefressen, dass er so "frei" war, und ich natürlicherweise so "gebunden".

vielleicht kannst du sie bitten, dass sie dir, wenn du nach hause kommst, erstmal eine halbe stunde/stunde zeit lässt, um anzukommen. und das ihr euch mal über andere dinge unterhaltet, wenn die kleine schläft, zusammen auf die couch...

unsere wird im februar 3, seit sie laufen kann kann mein freund auch mehr mit ihr anfangen und liebt sie abgöttisch (hat er vorher natürlich auch, hat sich auch um sie gekümmert usw.), er nimmt sie überall mit hin, "spielt" mit ihr basketball#rofl und macht allen möglichen quatsch mit ihr.

ich wünsche euch alles gute und gib euch noch nicht auf#pro

... nachdem ich mich hier durch die ganzen Kommentare gelesen habe, frage ich mich, wie hab ich nur meine Kinder groß bekommen???#kratz

Ich war 23, hab halbtags gearbeitet, ein Haus, einen Garten und einen Mann, der 12 Stunden am Arbeiten war...

Meiner Erfahrung nach schläft ein Baby viel, da kann sich die Mama immer mit ausruhen. Die Mütter heutzutage übertreiben es aber auch manchmal... man muss nicht perfekt sein. Außerdem sind viele nicht in der Lage, den Partner mit einzubeziehen, weil er es in ihren Augen nicht "richtig" macht.

So, das musste ich noch los werden.

#winke

würde mich mal echt interessieren wie du halbtags mit Baby gearbeitet hast...#kratz, hast du es dir umgeschnallt und los gings...? ich nehme doch an es war in ner Kindergrippe oder so... daaaann kann man natürlich auch ganz anders reden^^

Hi,
ich war arbeiten von 8. 00 Uhr - 12.30 Uhr, habe meine Tochter vor der Arbeit zu meiner Freundin gebracht. Wie du schon vermutest hast, gab es damals noch keine Kindergrippe. Nach der Arbeit habe ich dann meine Tochter abgeholt und die Tochter (2)meiner Freundin mitgenommen, die ebenfalls halbtags beschäftigt war.

Leider mussten wir damals arbeiten. Damals bekamen wir 50,- DM (!) Kindergeld und mein volles Gehalt fehlte natürlich. Es gab, wenn ich mich noch erinnere, 600 DM Erziehungsgeld - 12 Monate lang. Also haben wir uns so organisiert.

LG

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Als Vater möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Das du nach drei Monaten anfängst deiner Arbeitskollegin nachzustellen halte ich gelinde gesagt für eine große Sauerei. Aber ich kann durchaus nachvollziehen welche Umstellung die Geburt eines Babys und wie sehr das einen Vater belastet. Deshalb hier ein paar Gedanken die dir vielleicht helfen die Situation besser einzuschätzen.

-Hast du schon mal versucht herauszufinden warum euer Kind so viel schreit.
-Hast du mal überlegt wie es für dich wäre wenn du das Kind den ganzen Tag um dich hast.
-Hast du schon mal daran gedacht das deine Frau auch gerne Sex oder gemeinsame Zeit hätte aber ihr das Verantwortungsgefühl gegenüber dem Kind im Weg steht.
-Könnte deine Frau versucht mit ihrer Art den Abstand zwischen dir und deinem Kind zu veringern, weil sie es nicht besser weiß.
-Hast du schon mal daran gedacht das deine abendlichen Vergnügungen euch nur noch weiter voneinander entfernen.
-Hast du schon in Betracht gezogen das es deine eigene Einstellung ist die euch im Weg steht.
-Ist es möglich das du die Entscheidung für ein Kind nicht mit dem nötigen Ernst getroffen hast.

Die Geburt eines Kindes bringt für alle Veränderungen. Auf mich wirken deine Texte aber so als ob du so weiter machen willst wie zuvor, nur halt mit Kind. Aber das funktioniert leider nicht weil jetzt eben eine weitere Person da ist die besonders jetzt sehr viel Aufmerksamkeit einfordert.

Für dich als Vater ist es schwer, weil du in seiner Rolle innerhalb der Partnerschaft zurückgedrängt wirst und zudem nur bedingt an der neuen Situation teilhaben kannst (z.B. Stillen). Leider kann ich dir nur als Tip geben die Herausforderung anzunehmen anstatt davonzulaufen. Denn es gibt trotzdem genug Situationen in denen man sich einbringen kann. Aber dazu braucht es einfach dein Engagement und Überwindung. Und je mehr du dich einbringst um so mehr kommt das Interesse deiner Frau zurück. Offensichtlich geht sie ja in ihrer Mutterrolle auf (was ja optimal für euer Kind ist) und so wie du die Gespräche über deine Arbeit suchst sucht sie Anerkennung für ihre Arbeit. Und diese kann man einer hormonüberladenen Mutter einfacher kaum geben, als so gut wie möglich am Kind teilzuhaben.
Ich will nicht mal ausschließen das deine Frau sich eifriger als andere auf ein Baby stürzt. Aber du kennst sie vermutlich lange genug und hättest es zumindest vorausahnen können.

Also versuche deine Eifersucht und dein Ego etwas zurückzuschrauben und stelle dich der neuen Situation. Und je mehr du dich einbringst umso mehr Einfluss kannst du auf die weitere Entwicklung nehmen.

Arbeitet miteinander und nicht gegeneinander denn gegen ein Kind kannst du nur verlieren und ich bin mir nicht sicher ob es dir das wert ist.

Super Antwort.#pro

L.G.

<<<hätte ich mich nicht zu einem Kind überreden lassen.>>>

Da liegt wohl des Pudels Kern.

Entweder man ist von einer Sache überzeugt, oder man lässt die Finger davon. Dazu ist es leider oftmals nötig, auch Konsequenzen zu ziehen.

Wenn keine Gespräche möglich sind, obwohl sie dringend nötig wären, hilft es manchmal, seine Gedanken "zu Papier" (oder eben in die digitale Form davon) zu bringen, um sie der entsprechenden Person mitzuteilen. Hat auch den Vorteil, dass das Gegenüber Zeit hat, darüber nachzudenken, und nach dem "Überrumplungsmoment" nicht sofort agieren soll/muss.

Auch hier gilt es, mit allem zu rechnen, weil man anderen Menschen egal wie gut man sie kennt (oder zu kennen glaubt) dennoch immer nur VOR den Kopf schauen kann, und manchmal hat man selbst ja auch nur einfach eine falsche Sichtweise, bzw. sieht nur eine Seite, ohne zu registrieren, was der/die andere darüber denkt.

Egal was passiert weiss man dann zumindest wo man steht. Selbst sich anzubrüllen ist besser, als sich so rein gar nichts mehr zu sagen zu haben, und nur noch nebeneinander her zu leben anstatt miteinander.

Eine kurze Zusammenfassung.

Ich bin Vater eines nunmehr 2-jährigen Sohnes.

Deine Gedanken kenne ich auch und kann dir folgendes Raten.

1. Lass die Finger vom Fremdgehen!
2. Hör dir die Ratschläge deiner Frau zum Umgang mit dem Baby an und lerne so viel und so schnell du kannst

3. Lerne dein Kind kennen.

4. Entlaste deine Frau so gut es geht und gib ihr das Gefühl dass du es gern tust, sie wird es dir danken.

Reiß dich zusammen. Die ersten Monate sind am schlimmsten, es wird langsam besser werden. Zeig ein bisschen Respekt vor der Leistung deiner Frau, den ganzen Tag ( und Nacht) alleine mit einem Neugeborenen ist harte Arbeit. Dagegen ist ein Bürojob wie Urlaub.

Wenn du so abfällig über die Themen redest, die Sie gerade interessieren (Babymassage und co) warum soll Sie sich dann für deine Arbeit interessieren?

Vor kurzem habe ich irgendwo eine Überschrift gelesen. Es ging um einen Vater, der auch deiner Meinung war, alles drehe sich nur noch ums Baby. Kurzerhand hat er dann das 19 Tage alte Baby beseitigt.

Theresa

Tja da macht mir jemand aber wirklich Mut..... #danke
Ich habe mir lange vor der Zeugung Gedanken gemacht, viel gelesen und jetzt ist die Hälfte schon rum.... ich freue mich auf unser Kind. Ich freu mich aufs Schuckeln, Rumtragen, kuscheln, rumliegen und ihr beim schlafen zusehen. Es wird ein Abenteuer! Und eine Lebensaufgabe!

Und ich hoffe inständig, dass meine Bedenken und Ängste, die ich jetzt bereits vor der Geburt mit meiner Frau erörtert habe auch noch nächstes Jahr Gehör finden.

Ein Leben mit Kindern ändert sich, deswegen habe ich mich lange dagegen gesträubt.
Ich glaube, du bist noch nicht richtig angekommen und deine Frau geht ganz in ihrer (Über)Mutterrolle auf.

Da hilft echt nur Reden, mit Nachdruck.
Viel Glück!

Hallo!

Hier wurde schon alles mögliche geschrieben, aber ich möchte meinen Senf noch dazu geben.

Ich möchte dir raten, dass ihr euch in einer Schreiambulanz Hilfe sucht. Das was du beschreibst hört sich nicht normal an. Es wird einem immer weis gemacht - Babys schreien nun mal und dann kommt der Spruch - reiß dich mal zusammen das wusstest du vorher.

Ich habe zwei Kinder, mein erstes war ein Schreibaby und das erste Jahr war die Hölle, nichts was ich mir annähernd hätte vorstellen können. Mein Mann konnte auch nichts mit unserer Tochter anfangen - genausowenig wie sie mit ihm. Sie hat geschrien, na eher bebrüllt - stundenlang und immer von Null auf Hundert. Hilfe habe ich nirgends bekommen, nur weil ich selber recherchiert habe, kamen wir schließlich auf Lösungen (Milcheiweißunverträglichkeit und KISS-Syndrom) und konnten das Schreien durch entsprechende Maßnahmen regulieren.

Du musst dich nicht schämen, dass du keinen Draht zu deinem Kind findest - wie soll das gehen, wenn man nur angebrüllt wird - das stresst einfach nur enorm. Mein Mann hat sich Kopfhörer aufgesetzt und unser Mädel rumgetragen - geschrien hat sie so oder so, aber mein Mann konnte es mit Stöpsel im Ohr besser aushalten ...

Du hast nach 30min schon die Schnauze voll - deine Frau hat euren Schreihals den ganzen Tag und die Nacht. Wahrscheinlich schläft sie auch wegen dem Baby kaum. Schlafentzug macht einen total fahrig, vergesslich und chaotisch. Ich hab sogar das Essen und Trinken vergessen, weil ich so durch die Hecke war und ich immer und immer das schreiende Kind bei mir hatte.

Es geht auch anders, wenn man ein "normales" Baby hat. Die Babyzeit meiner kleinen Tochter war nämlich ein Spaziergang, obwohl ich nebenher noch ein Kleinkind hatte. Da war viel mehr Zeit für Gespräche und für gemeinsame Aktivitäten, einfach auch, weil ich wieder ein Mensch war und nicht nur ein funktionierendes Etwas...

Holt euch Hilfe!

LG c.

Da Lob ich mir doch den geburTsvorbereitubgskurs, denn dort werden eben auch solche Dinge besprochen, zumindest bei uns. Aber das hilft dir nicht weiter.

Unsere Hebamme hat uns damals wirklich gut vorbereitet in dem sie sagte:" 50% der Paare ( ob ehe oder nicht) trennen sich im ersten Lebensjahr des Kindes . Ruft euch das bei jedem Streit den ihr habt und auch bei euren zweifeln ins Gewissen"

Nun scheint es bei euch so zu sein. Als würdest du dich darüber aufregen, aber als hättest du noch nie mit ihr darüber anz offen gesprochen. Das du unglücklich bist. Es ist völlig normal und auch ok, dass dich die Situation momentan nicht glücklich macht. Auch Väter können eine Art Babyblues haben, war bei meinem Mann auch so. Er war plötzlich unglücklich mit allem, kam ungern nachhause , hat sich mir aber überhaupt nicht mitgeteilt. Nun bin ich aber jemand der damit nicht umgehen kann und wir haben dann sehr offen geredet, er sagte mir auch, dass er nicht glücklich ist und nicht weiß was er dagegen machen soll. Ich war am Boden zerstört, da ich wirklich mein bestes tat um es allen recht zu machen . Das Gespräch hat uns aber sehr geholfen. Da mein Mann ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter hat und ich auch zu ihr, haben wir sie als eine Art Mediator gehabt und es hat sehr gut getan.

Anstatt dich zu einer Verabredung mit einer anderen Frau zu flüchten, solltest du dir die Zeit nehmen und mit deiner Frau sprechen, geht essen. Gebt die kleine Mal für 2 Stunden ab und redet über euch als paar. Die Kunst ist es , sich als paar nicht zu verlieren und trotzdem eine Familie zu sein. Das kann einem keiner zeigen, aber man kann daran arbeiten und daran scheitern nunmal viele.

Sag deiner Frau, dass du die kleine gerne nimmst , aber du nach der Arbeit erstmal Zeit für dich brauchst bzw frag sie wie sie es fände, wenn du ihr ein schreiendes Kind hinhalten würdest und dann sagst:" so, du bist dran" ich hab es auch so gemacht aber erst als ich es reflektiert habe , wurde mir klar wie doof das ist.

Und ja, es wird besser. Eure kleine Tochter ist noch sehr klein. Wenn Sie bisschen älter ist und anfängt zu krabbeln, zu laufen und zu reden, dann kannst du vermutlich h mehr mit ihr anfangen ;-) ich verstehe was du meinst. Mein Mann hat sich auch überflüssig gefühlt aber mittlerweile läuft unsere Tochter ihm nach der Arbeit entgegen und sagt " Daddy , Daddy " und sein Herz geht auf.

Hab Geduld und rede mit deiner Frau

Lg

Hi,
also das Dein Kind nur schreit wenn Du es auf dem Arm hast ist nicht verwunderlich. Kinder bekommen sehr gut die Stimmung und Unsicherheiten der Eltern mit. Viele Kinder haben auch die ersten 3 Monate viel Bauchweh. Da muss man sie kuscheln, ihnen Sicherheit geben und den Bauch streicheln. Vielleicht hilft es Dir, Dich auch mal mit dem Thema zu beschäftigen statt Dich zu wehren das Baby zu thematisieren und drüber nachzudenken mit Kollegen weg zu gegen.

Das Kind ist gerade mal 3 Monate alt. Es ist ganz normal, dass Babys eine Umstellung sind und auch die Partnerschaft auf die Probe stellen wenn nicht alles rund läuft. Da muss man nicht gleich panisch werden und alles bereuen. Ich frage mich die ganze Zeit was Du bereit bist zu tun. Du meckerst und meckerst aber von Dir scheint nichts zu kommen um die Situation zu ändern. Du kommst mir vor wie ein Kleinkind das jetzt nicht mehr im Mittelpunkt steht und auf den Boden stampft.

Wenn Du eine Bindung zu Deinem Kind aufbauen möchtest musst Du Zeit mit ihr verbringen. Es kommen auch wieder einfachere Zeiten und Deine Frau wird irgendwann wieder Lust auf Sex bekommen. Das sie sich gerade nicht nach Dir verzehrt wundert Dich doch nicht wirklich. Weißt Du eigentlich wie sexy ein Mann auf seine Partnerin wirken kann wenn die sieht, dass er für seine Familie da ist, sie entlastet und man zusammen glücklich ist und nicht unter Druck gesetzt ist? Wenn Du nur genervt bist und kein Bock auf Deine Familie hast wird das Deine Frau nicht scharf machen.

Sei mir nicht böse, dass ich so deutlich war. Vielleicht musstest Du auch nur mal Frust raus lassen. Sprich mit Deiner Partnerin und stell Dich Deiner Verantwortung. Ich denke Du musst Dich ändern um die Situation zu ändern. Deine Frau verhält sich ganz normal.

Hi,

nun also mal meine Frauen- und Muttersicht: Ich kann dich zu 100% verstehen und ich wär auch lieber in der Arbeit geblieben - nur ging nicht. Mein Mann ging um 6 Uhr außer Haus und kam 12 Stunden später zurück. Derweil saß ich mit meinem - zum Glück nicht schreiendem - Säugling da, närrische Nachbarn inbegriffen und laaaaangweilte mich - gleichzeitig konnte ich nichts anderes tun, als ständig das Kind anzugucken, ob es noch atmet, ob es warm genug ist, etc.

Ich empfand es auch als sehr (!) anstrengend und das, was mir die größte Freude bereitete, war wenn das Kind schlief - da war ich plötzlich total verliebt in das kleine Wesen. Heute ist der Zwerg 5 und ich liebe ihn wirklich und hab eine solche Freude an ihm.

Ja, ich war auch HEILfroh, wenn mein Mann zur Tür reinkam und ich diese "Verantwortung" abgeben konnte. Ja, ich hatte wohl auch keinen großen Bock auf Sex, aber ein paar Dinge haben wir GRUNDLEGEND anders gemacht:

-Mein Mann hat von Anfang an alles mit übernommen und ich habs ihm auch zugetraut. Wir haben uns beim Zubettbringen, Wickeln, Kuscheln, Füttern abgewechselt. Ich konnte nicht stillen und das war im Nachhinein betrachtet nicht schlecht. 1 Jahr stillen, 1 Jahr Mami-Kindchen-Duzi-Duzi, 1 Jahr ein Mikrokosmos, wo Papi per se ausgeschlossen ist - na, wo soll da eine Beziehung herkommen?

-Mein Mann war/ist ein komplett anderer Mensch. Für ihn ist Familie alles. Ihm macht es ehrliche Freude.

-Wir haben das Kind schon sehr früh abgegeben, es war stundenweise bei Oma - musste so sein, da ich z.B. zur Rückbildung ging (find ich wichtig, v.a. find ich wichtig OHNE Kind), wo mein Mann in der Arbeit war, wir hatten auch z.B. Termine bei Architekt, Notar, etc., wo ein Baby NICHTS verloren hat, etc.

-Ich war nie diese Glucke und ich habe ABSOLUTES Verständnis, dass Gespräche über Stuhlgang nicht interessant sind.

Ein paar Tipps habe ich für euch:

1. Übernimm du mehr Verantwortung für das Kind. Schick deine Frau zum Frisör und wuppe das allein. Du wirst sehen, dadurch stärkst du eure Bindung, du kommst dir nicht mehr überflüssig vor und du nimmst deiner Frau den Wind aus den Segeln. So gluckig, wie du sie beschreibst, wird sie wohl 1000 Gegenargumente finden. Sag klipp und klar: "Das Kind besteht zur Hälfte aus dir, zur anderen aus mir. Es gibt keinen sinnigen Grund, warum du mir verbieten solltest, mit ihm allein zu sein. Wenn es Hunger hat, geb ich ihm die Flasche - und JA, DAS entscheide jetzt grad ICH als VATER. Wenn du als Mutter wieder daheim bist, dann kannst du es wieder füttern, wie DU willst. Punkt. Und jetzt geh. Wenn sie schreit, wird sie schreien. Ich frag auch nicht, wie viel sie bei dir schreit und werte es als Zeichen dafür, dass du zu blöd dafür bist, mit dem Kind umzugehen."

2. Mach mit deiner Frau klare Absprachen. Sag ihr, was dich stört. Lass sie z.B. am Samstag ausschlafen (s.o. Flasche), dafür bleibt sie abends wach.

3. Ein Kind mit 3 Monaten kann für ne Stunde von IRGENDJEMANDEM mit dem Wagen geschoben werden. Vereinbart eine Person, zu der ihr Vertrauen habt. Vereinbart mind. einmal die Woche, dass diese Person mit dem Kind geht. Mal, wenn ihr beide daheim seid, mal damit deine Frau auch wieder allein sein kann.

4. Lasst das Bettbringen. Legt euch gemütlich auf die Couch, guckt nen ruhigen Film oder Fußball oder sonst was Harmloses, packt den Zwerg in eure MITTE und genießt die Ruhe.

5. Wenn das Kind schreit, ab zum Arzt. Kinder schreien nicht ohne Grund!

6. Packt das Kind abends in Kinderwagen oder Tragetuch und macht einen ausgiebigen Spaziergang. Kehrt dabei evtl. auch in ein Café ein oder kauft euch was am Glühweinstand. Dem Kind tut frische Luft gut, ein Spaziergang tut euch gut und Café oder Glühweinstand ist wenigstens ein bisschen ein "Programmpunkt".

Hey,
ich finde, du klingst sehr egoistisch und kindisch. Ich habe selbst einen Sohn, der die ersten drei Monate viel geschrien hat und ja, auch ich habe ihn meinem Mann nach Feierabend in den Arm gedrückt, um mal zehn Minuten durchatmen zu können.
Hast du mal versucht, dich in die Situation deiner Frau hineinzuversetzen? Sie kümmert sich von morgens bis abends um das Baby, stillen, wickeln, rumtragen und immer wieder lautes schreien im Ohr. Wenn dich die zehn Minuten Baby am Abend schon stressen, wie geht es dann erst deiner Frau damit? Meinst du nicht, dass sie dann auch ein Recht darauf hat, abends um 20 Uhr müde ins Bett zu fallen? Du bist erwachsen, du wirst es doch schaffen, deine Bedürfnisse für eine gewisse Zeit zurückzustellen! Zumal dieser 'Zustand' nicht ewig anhält. Das erste halbe Jahr/Jahr ist schwierig, weil sich alles erstmal einspielen muss, beide Seiten müssen sich in die Rolle der Eltern und des Liebespaars einfinden. Aber es wird alles besser, wenn man sich durchbeißt und den Willen dazu hat.

Wenn dir deine Familie wichtig ist, reiß dich zusammen und benimm dich, wie ein erwachsener Mann!

Hallo,

naja, dass die Zeit mit dem ersten Kind nicht einfach ist, wird keiner bestreiten. Aber auch hier zählt die Einstellung.

Wie Du schon geschrieben hast, Du warst Dir der großen Veränderung nicht bewusst und insgeheim trägst Du es Deiner Frau nach, dass sie Dich zu dieser Entscheidung gedrängt hat.

Mein Mann ist recht spät (mit 39 J.) Vater geworden. Er ging von Anfang an in dieser Rolle auf und es fiel ihm leicht zurückzustecken. Vielen Männer fehlt dies schwer, sie haben das Gefühl etwas zu verpassen.

Das Babygequatsche ist aus meiner Sicht normal, vielleicht solltest Du Deiner Frau aber dennoch sagen, dass Du nicht der richtige Gesprächspartner dafür bist. Sie sollte sich andere Mütter suchen, mit denen sie sich austauschen kann. Männer können in der Regel wenig mit diesem Thema anfangen.

Auf der anderen Seite ist das jetzt der "Job" Deiner Frau und daher ihr einziges Thema, es ist ihr genauso wichtig wie Dir die Arbeit. Deshalb solltest Du nicht jedes Gespräch darüber im Keim ersticken, ihr aber auch sagen, dass Du Dich mit ihr noch über andere Themen unterhalten möchtest.

Am besten wäre es, wenn ihr jemand hättet, der mal auf das Kind aufpasst, damit ihr etwas unternehmen könnt. Ansonsten finde ich es vollkommen in Ordnung, wenn Du mit anderen Männern ausgehst.

Ich würde Dir aber davon abraten Dich mit anderen Frauen zu treffen. Das wirst Du sicherlich bereuen. Vielleicht endet die Geschichte nicht so wie Du es Dir erhoffst und die Schwierigkeiten werden nicht weniger, sondern mehr.

Im Großen und Ganzen solltest Du die Sache angehen wie ein erwachsener Mann und Dich nicht Deiner Verantwortung, die Du Deiner Frau und Deiner Tochter gegenüber hast, entziehen. Auch andere Männer müssen sich umstellen und sind nicht automatisch der "liebe Papa". Die einen haben weniger Schwierigkeiten, die anderen mehr damit.

Du hast letztendlich die Entscheidung für das Kind mitgetroffen, ich finde dann solltest Du auch dazu stehen, alles andere wäre absolut egoistisch von Dir. Das ist meine Meinung und ich stehe dazu.

LG

Carola

Hallo!

Unsere zweite Toch
ter hat 5 Wochen fast durchgeschrieen. Mein Mann hatte damals 5 Wochen Urlaub genommen ab der Geburt. Wir wußten auch nicht was auf uns zukommt, wir haben uns abgewechselt mit der Betreuung der kleinen. Mein Mann hatte die Kleine in der Nacht und ich konnte schlafen. Er schlief am Tag und ich hatte die Kleine. Mein Mann hat alles mitgemacht. Er hat niemals gejammert oder gemeint ich habe keine Zeit mehr für mich. Usw. wir haben alles mögliche bei der Kleinen ausprobiert. Wir wissen heute noch nicht was damals war. Mein Mann stand dann später nachts auf hat sie gewickelt und alles gemacht wie ich auch. Ich hatte auch länger keine Zeit auf Sex. Mein Mann hat es akzeptiert und ich muss ehrlich sagen euer Kind ist erst 3 Monate alt und das wird schon.

Aber das du schon darand denkst mit der Arbeitskollegin auszugehen finde ich scheiße. Deine Frau tut mir leid. Der kleine Wurm braucht sie jetzt und es wird besser. Lass euch noch Zeit und ich finde es schade das dir eure Kleine nicht mehr gibt.

lg.g

Du Jammerlappen!

Gruß

Manavgat

Hallo,

ich finde das Verhalten deiner Frau nicht wirklich richtig. Natürlich ist das Leben nun total anders und als Mutter ist das Kind ein riesiges Stück neuer Lebensinhalt. Trotzdem sollte sie deine Gefühle nicht total ignorieren.

Kann dich bei einem ernsthaften Gesprächsversuch vielleicht eine enge Vertraute deiner Frau unterstützen? Mutter, beste Freundin, eine andere Mutter aus den Babykursen, Hebamme?

Bitte versuche dir doch solch eine Hilfe zu holen, damit deine Frau den Ernst der Lage auch erkennt und eine Chance hat, etwas zu ändern.

Was ich dir unbedingt sagen möchte, mach dir Gedanken, ob du die Beziehung JETZT als gescheitert ansiehst!!! Willst du überhaupt um deine Ehe und Familie kämpfen? Wenn nicht, geh mit der Arbeitskollegin weg. Es ist nicht schwer, sich auszumalen, wo das vermutlich hinführt.

Die Babyzeit wird schnell vorbei sein. Je älter das Kind wird, desto besser kannst du interagieren und wirst eine Bindung aufbauen können. Bitte sei kein Waschlappen und wirf nicht die Flinte ins Korn. Das ist eine schwierige Phase, aber wenn dir was an euch dreien liegt, kannst du mithelfen, die Phase durchzustehen.

Alles Gute!