Von jedem verlassen und ganz verloren Seite: 2

        • (26) 02.11.15 - 10:45
          verlassen&verloren

          Ich konnte ja Freunde finden, aber wiegesagt sind sehr viele weggezogen / ausgewandert! Die die übrig geblieben sind, waren nunmal nicht die Richtigen. So blieb ich allein.

          Ich bin selbstständig und arbeite von zu Hause aus #aerger aaallerdings angagiere mich in der Schule (eben auch um neue Leute kennenzulernen!), was bislang in der Hinsicht aber noch nicht den erhofften Erfolg brachte.

          Ich sass ja auch nicht immer zu Hause. Ich ging oft mit meinen vergangenen "Freunden" weg, was mir aber irgendwann auf den Keks ging. Ich bin nunmal gemütlich und gerne zu Hause oder daheim bei anderen. Aber das sind viele und dennoch haben sie Kontakte/ Freunde denen es genauso geht. Man trifft sich dann halt abwechselnd zu Hause. Jetzt bin ich tatsächlich festgefahren, da man nur zu Hause (ausser via Internet) natürlich niemanden trifft.

          Unser Ort ist auch relativ klein, allerdings entwickelt er sich zum Luxusort. Viele viele viele Neubauten. Es ziehen viele Neureiche her. Und die die ich wiegesagt kannte, sind schon weg.

          Wenn dann würde ich nicht in die Großstadt ziehen, sondern eher ins Ländliche. Vielleicht sogar mehr als aktuell der Fall ist. Wir wohnen nur 20 Min. von der nächsten Großstadt weg. Zwar ländlich, aber wiegesagt wird viel gebaut.

      (27) 02.11.15 - 11:04

      Ich kann schon verstehen, dass du mit einem Umzug sehr viele Hoffnungen auf ein besseres "Dasein" verknüpfst. Und ja, so ein Neuanfang kann eine ganz große Chance sein, ist sehr aufregend, dann ist "endlich mal was los" in deinem Leben. ABER: die Probleme die man hat, nimmt man mit. Der Krieg ist in deinem Kopf, wie es eine Freundin von mir gerne mal treffend ausdrückt. Ich würde umziehen, aber alles gut vorbereiten.

      Ich könnte mir vorstellen, dass dir vor oder nach dem Umzug eine Verhaltenstherapie gut tun würde. Du hattest eine schwere Kindheit mit einer ziemlich gestörten Mutter, ich bin mir sicher, da hast du ein paar seelische Baustellen mitgenommen! Hätte jeder! Ich habe eine Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung und habe von der Therapie sehr profitiert. Denn darin geht es nicht so sehr um das was war, sondern wie du heute, im hier und jetzt, besser klar kommst. Man erarbeitet Strategien, wagt auch mal einen Perspektivwechsel, reflektiert sich und sein Umfeld und sieht danach einfach vieles klarer. Je nach dem wo du wohnst, schau doch mal nach einer "Verhaltenstherapeutischen Ambulanz", die es in vielen (Uni-) Städten gibt. Da hat man oft ganz gute Chancen, innerhalb weniger Wochen einen Therapieplatz zu bekommen.

      Ich könnte mir vorstellen, bei einer depressiven Mutter (und vielleicht nicht nur depressiv, dieses Geschreie von ihr kann auch in Richtung Borderline etc. deuten) musstes du immer brav und stromlinienförmig sein, so wenig wie möglich auffallen, keinen Ärger machen. Das hast du in dein erwachsenes Ich mitgenommen. Daran musst du arbeiten. Dass man dich auch dann mag, wenn du dir nicht immer alles von anderen auflädst. Dass du liebenswert bist und stark, du auch mal deine Meinung äussern darfst und nicht immer alles auf dich beziehen musst. Du solltest generell versuchen, mehr an dich zu denken, einen gesunden Egoismus zu entwickeln, aber auch, nicht sofort beleidigt zu schmollen, nur weil sich jemand nicht mehr meldet. Das ist nicht automatisch eine ablehnende Haltung dir gegenüber, warum fragst du nicht mal nach?

      Habe mehr Rückgrat, und höre vor allem auf, deinem bescheuerten Ex hinterherzurennen. Ihr seid seit 5 Jahren getrennt, evtl solltest du mal schauen, warum dich der Mann emotional immer noch so aufregt. Ist doch auch völlig egal, wenn seine "Neue" gegen dich wettert, das muss dich doch nicht interessieren. Und wenn er Umgang will, soll er sich drum kümmern. Noch würde ich aber die Füsse still halten. Da er weder Sorgerecht nocht AB hat, kannst du sehr wohl umziehen. Du bist weder an ihn noch an deinen Ort gekettet.

      In jedem Fall musst du strategisch vorgehen!!!

      #aha Suche dir einen netten Familienrechtsanwalt und lass dich beraten. Damit du in keine Falle tappst. Was ist mit Unterhalt, was passiert wenn der Vater seine Drohung wahr macht und Sorgerecht beatragt, welche staatlichen Hilfen kannst du beantragen, worauf musst du achten, was passiert, wenn dir was passiert etc pp. Dafür brauchst du einen Fachmann!

      #aha Parallel schaust du nach Jobs. Was hast du gelernt, wo gibt es für deinen Beruf gute Möglichkeiten, wo wird besser bezahlt? Kommst du mit deinem Gehalt aus oder wirst du staatliche Hilfen benötigen? Weisst du schon, wo man was beantragen kann? Mach dich schlau!

      #aha Dann schaust du, wo diese Jobs liegen. Gefällt dir die Küste (kann im Sommer wunderbar sein, Winter sind lange, dunkel und nass), magst du es lieber bergig, große Stadt, kleine Stadt? Eine große Stadt hat viele Vorteile in Bezug auf Lohnhöhe, Freizeitmöglichkeiten etc, aber Wohnung und Betreuung ist dort oftmals a) sehr viel teuer und b) schwerer zu bekommen und c) alles oft etwas anonymer. Ich finde mittlere bis kleinere Städte mit guter Infrastruktur ideal, da bekommt man schnell Anschluss, hat kürzere Wege und es ist etwas übersichtlicher. (Ich bin da evtl etwas voreingenommen, komme aus einer mittelgroßen Stadt, habe als Single viel in Großstädten gelebt und lebe mit Kindern jetzt wieder in einer Kleinstadt mit intaktem, sicheren Umfeld und viel Grün in unmittelbarer Nähe)

      #aha Schaue, was in deinen Lieblingsorten die Mieten so ausmachen, welche Kindergärten es gibt, frage nach, wie es mit freien Plätzen aussieht, wenn man dort hin zieht, welche weiterführenden Schulen sind vor Ort, gibt es einen Turnverein, Schwimmbad, welche Freizeitmöglichkeiten? Wenn du eine Vorauswahl von sagen wir mal drei Städten getroffen hast, fahre da doch einfach mal einen Tag oder ein Wochenende hin (Bahn oder Fernbus ist je nach Buchungszeit echt günstig) und lasse die Atmosphäre dort auf dich wirken.

      Ich finde immer, wenn man sich sowas vornimmt, sieht alles wie ein großer, unbezwingbarer Berg aus. Teile dir kleine Etappen ein, stress dich nicht, lass dir Zeit. Nichts überstürzen und nachher ärgern. Ich finde, du hast das Potential, etwas aus deinem Leben für dich und deine Kinder zu machen. Sorge gut für dich, nimm Hilfe an und fordere sie auch ruhig mal ein!! Viel Glück, du schaffst das! #winke

      • (28) 02.11.15 - 12:15

        #danke dir von Herzen für deine ausführliche Antwort #liebdrueck

        Es stimmt, dass ich auf Grund des Verhaltens meiner Mutter einiges mitgeschleppt habe in mein Ich. Die Kindheit prägt einen schon sehr #schwitz Allerdings denke ich nicht, dass ich dadurch in irgendeiner Art und Weise gestört auf andere Menschen wirke, bzw. mein Problem an meinem Verhalten liegt! Das denken hier irgendwie viele #zitter

        Noch bevor ich mein erstes Kind hatte, vor 6-7 Jahren ca., war alles in Ordnung. Ich fand immer schnell Kontakt und war auch sehr beliebt - bis ich was brauchte eben #aerger Die ersten meiner damaligen wirklich guten Freunde fingen an vor 10 Jahren wegzuziehen. Die Letzten zogen so kurz vor dem Beginn meiner ersten Schwangerschaft weg. Mit denen die blieben verstand ich mich ja auch immer gut. Im Nachhinein und über die Jahre hinweg, kristalisierte sich nur leider heraus, dass die Freundschaften keine echten waren, bzw. auf was sie aufgebaut waren #schmoll

        Meine Situation entstand vielleicht durch viele unglückliche Begebenheiten :-( Nun ja...

        Die Probleme werden auch nach einem Umzug nicht verschwinden, das stimmt auch. Meine Mutter wird sich auch dann nicht ändern, meine anderen Verwandten tauchen auch nicht plötzlich auf, meine (alten) Freunde kommen auch nicht zurück etc. Aber dieser eine Ort in dem ich fast schon mein ganzes Leben "festsitze" erdrückt mich #zitter Ich wollte nie hier bleiben! Dann kamen die Kinder dazwischen. Als ich noch mit dem Vater der Kinder zusammen war, wollten wir wegziehen. Das war der Plan #aerger Nun hat 'er' sich hier festgesetzt und ich kann wegen ihm nicht weg (theoretisch)...!? Ich trauere ihm überhaupt nicht mehr nach. Er ist mir komplett egal, nur ist er nunmal present wegen der Kinder und seiner Rechte - die er nunmal hat. Ob er sich kümmert oder nicht. Er weiß wie er drohen kann :-( Er will die Kinder in seiner Nähe behalten, weil es nunmal sein Recht ist sie zu sehen etc. Aber kümmern tut er sich nicht. Das macht mich schon fertig. Ich will auch keinen Stein ins Rollen bringen.

        Auf der einen Seite denke ich, ich muss ja nicht sehr weit weg, hauptsache anderer Landkreis etc. Auf der anderen Seite denke ich, wenn schon denn schon. Wenn ich diesen Schritt schon wage, dann nicht damit ich ihn später nochmal machen muss, weil ich eeeigentlich woanders (weiter weg) hin will. Dann nicht lieber die 9 Jahre abwarten, bis die Kinder alt genug sind? Aber nun ja... Dann doch wieder der Gedanke, dass ich dann auch "schon" fast 40 Jahre alt bin. Ich will mir doch JETZT was aufbauen. Die ganzen Jahre würde ich hier mit dem Gedanken leben, dass ich in 9 Jahren sowieso wegziehe. Das ist ganz schön lange für so ein halbherziges Leben.

        Was denkst du?

        #herzlich Deine Tipps sind aufjedenfall wirklich super und ich werde sie mir herausschreiben! Das ist schon mal ein großer Anhaltspunkt der möglichen Schritte in ein neues Leben.

        • (29) 02.11.15 - 12:30

          "Allerdings denke ich nicht, dass ich dadurch in irgendeiner Art und Weise gestört auf andere Menschen wirke, bzw. mein Problem an meinem Verhalten liegt! Das denken hier irgendwie viele"

          entschuldige, wenn ich mich hier kurz einmische: nur um Missverständnisse zu vermeiden: ich denke nicht, dass du in irgendeiner Art und Weise mehr gestört wärest, wie so ziemlich die meisten Menschen - mich eingeschlossen. Ich hatte auch die anderen Beiträge eher so verstanden, dass da noch mehr im Gepäck ist, was dir ein leichteres Leben noch leichter machen könnte, wenn du es loslassen kannst. Das ist vielleicht eine Frage, wie ich es lese?

          Dass Unterbewusstes unser Leben beeinflusst, lässt sich ja nicht abstreiten. Und so wie du die Geschichte geschrieben hast, liest sich es schnell so, dass du große, wichtige Schritte gegangen bist und gleichzeitig noch Altes im Rucksack liegt. Und irgendwie scheinst du dich in einer Umbruchphase zu befinden...

          Ich hatte mir mal Psychologische Unterstützung für eine Phase gegönnt, weil ich spürte, dass ich aus meinem eigenen Karussell nicht alleine rauskomme. Reflexionshilfe und Informationen haben mir dabei schnell geholfen. Man muss nicht gestört sein, um sich Unterstützung zu holen.

          Vielleicht kannst du die anderen Beiträge anders verstehen?

    (30) 02.11.15 - 12:28

    Es ist völlig egal, wo du wohnst oder hinziehst, weil du immer das Opfer sein wirst.
    Es sei denn, du fängst mal an mit dir aufzuräumen.

    Wirklich, für einen Außenstehenden ist dein Gejammer kaum zu ertragen. Das steht einem jungen Mädchen zu, nicht einer erwachsenen Frau mit zwei Kindern.

    • (31) 02.11.15 - 12:40

      ich finde, manchmal muss man auch jammern dürfen, gerade in Momenten, wo einem alles über den Kopf wächst. Ich finde, Jammern darf alterslos sein - solange es nicht ein Leben lang andauert.

      du musst es ja nicht lesen...
      LG

      • (32) 02.11.15 - 12:44
        nurichwer sonst

        Ich überlasse es lieber anderen, ihr auch noch für ihre Opferrolle Zuspruch und Anerkennung zu geben.

        • (33) 02.11.15 - 12:56

          es ist ein Unterschied zwischen Zuspruch geben und nicht sagen, dass es nervt.

          Okay, du meinst, das hilft der TE mehr und ich weiß es nicht: würde deine Taktik aufgehen oder geht es um Identitätssicherung, um von dort aus zu schauen und weiter zu gehen.
          Sie setzt sich ja doch mit ihrer Vergangenheit und Rollenfindung auseinander und ist da nicht weiter ins Detail gegangen. Daher weiß ich nicht, was sich da abspielt. Und ihre Frage war ja zu konkreten praktischen Tipps, wie sie aus dieser Sackgasse kommen kann. Und die Frage wird begleitet von ihrem Frust - verständlich.

          Ich finde, dein Beitrag drückt die TE zu sehr in eine Opferrolle - wo gar nicht so klar ist, ob sie nicht auf dem besten Weg ist, Verantwortung für das eigene Leben und der der Kinder zu übernehmen. Bei mir würde das den Frust eher verstärken...

          nichts für ungut - ich weiß nicht, was das Beste ist und was richtig oder falsch ist...

          • (34) 02.11.15 - 13:02
            nurichwer sonst

            Ich drücke niemanden in eine Opferrolle - das schafft sie sowohl sprachlich, als auch inhaltlich ganz allein.

            • (35) 02.11.15 - 13:32

              nun ja, wenn du schreibst "...weil du immer das Opfer sein wirst.
              Es sei denn, du fängst mal an mit dir aufzuräumen", finde ich das schon von oben herab und du nimmst in dem Moment eine höhere, mächtigere Position ein und drückst sie automatisch in einen niedrigeren Status.
              Dann ist es eine unkonkrete Pauschalansage - Schachmatt! Was außer weiteren Frust wird das bei der TE erzeugen?

              Es gibt auch andere Beiträge hier, die kritisch sind und gleichzeitig die TE ernst nehmen...

              VG

              • (36) 02.11.15 - 13:45
                nurichwer sonst

                Und du spielst hier ihren Beschützer, Aufpasser, oder was machst du gerade?
                Bei dir hat die Opfernummer jedenfalls voll gezogen.

Alleine schon Dein Nick sagt aus...ich bin das ewige Opfer...

Ich kann es gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst, mit Deiner Historie allerdings würde ich eine Therapie machen, bevor ich weiterhin dieses Muster des Opferdaseins und die daraus entstandenen emotionalen Konsequenzen weiter friste. Man denkt und verhält sich (unterbewusst!) nun mal so, wie man es gelernt hat - gerade die Kindheit ist sehr prägend.

Ich lese aber heraus, dass Du doch recht intelligent und reflektiert bist - irgendetwas läuft aber bei Dir schief. Enttäuschungen gibt es immer...davor ist keiner von uns gewappnet. Ich finde es nicht so wild, dass jemanden einen "braucht", um z.B. eine Scheidung zu verarbeiten - das schließt doch nicht eine Freundschaft aus. Evt. bist Du recht radikal in Deinem Denken bzw. Fühlen...? Viele fühlen sich durch krasse Reaktionen schnell vor dem Kopf gestoßen - zu Recht. So, wie Du schreibst und auf einige Beiträge reagierst scheint es so. Ferner denke ich, dass Du wenig soziale Kompetenz hast und eine verrutschte kognitive Wahrnehmung.

Du kannst Dir am besten selbst helfen und Dich aus Deiner verqueren Denkmühle befreien.

Viel Glück!
Sugar

Hallo!

Ich glaube nicht, dass wegziehen etwas ändern würde. Vielmehr glaube ich musst du an dir arbeiten.

Du schreibst du bist zu allem und jedem freundlich, hilfst, machst und tust aber niemand dankt es dir.
Grundsätzlich solltest du da schon umdenken, wenn ich jemanden von mir aus helfe, dann kann ich nichts dafür erwarten. Dankt mir jemand dafür ist es schön, wenn nicht dann nicht.

Ich habe auch kaum noch Freunde von früher, wie du schreibst die einen zogen weg, die anderen haben sich so verändert, dass es eben nicht zu meiner Veränderung passte. Ich habe auch neue Menschen kennengelernt z. B. über den Kindergarten, nunja geblieben ist eine einzige Mutti, wahrscheinlich auch nur weil die Kinder nun zusammen in eine Klasse gehen, vielleicht auch weil sie offen ist und wir uns auch nach längerem nicht Sehen einfach Quatschen oder wir uns mal verabreden können. Allerdings stelle ich auch keine Ansprüche, wenn es sich ergibt ergibt es sich, wenn nicht dann nicht. Ich kann auch gut mit mir allein sein.

Früher habe ich den großen Fehler gemacht danach zu suchen. Heute lasse ich mich finden ;-).
Und es gibt Menschen die einen auch irgendwie finden. Vor über einem Jahr, meine Tochter bedrängelte mich mal wieder sie wölle mit xxx spielen und da am Auto wäre seine Mutter, ich soll mal hingehen und fragen. Gut ich hab mich durchgerungen, Mama drehte sich rum und da war alles gesagt. Seitdem sind wir alle ein Herz und eine Seele, ich tue wirklich viel für sie und auch für die Kinder, nein sie bedankt sich nicht jedes Mal aber sie sagt, sie weiß was sie an mir hat, es ist einfach ein Gefühl wo man nicht dauern darüber reden muss. Wir waren übrigens auch schon zusammen im Urlaub. Ich wage mal zu sagen, wir sind sowas wie seelenverwandt und dafür habe ich 38 Jahre gebraucht, sie noch länger.

Ich glaube bei allem was ich so von dir gelesen habe, du hast konkrete Vorstellungen und wenn dann mal was nicht so nach deinem Schema läuft, dann ist Schluss. Du löschst alle Nummern, was ich Quatsch finde. Stell dir vor die Person trifft du nach einigen Jahren wieder und sie hat sich so verändert, dass sie doch zu dir super gepasst hätte, wer weiß?!

Raff dich auf geh zum Sport oder zu Veranstaltungen mit deinen Kindern oder oder, da kommt man doch ins Gespräch und ohne Vorurteile vielleicht auch zu tollen neuen Menschen.

Alles Gute,

Nudelmaus

Ich habe im laufe meines Lebens feststellen müssen das leute wie du leider selbst an ihrer Situation "schuld" sind #schmoll

Du suchst dir immer die falschen aus. Also immer hast du die rolle der kämpfenden in den arsch getretenen. Nicht das du das mit absicht machen würdest, das liegt in deiner kindheit oder besser in der beziehung mit deiner mum.

Vllt. Wäre ein ansatz mal zu nem therapeuten zu gehen?! War ich auch mal. Es liegt sehr viel in der kindheit.

Ein Ortswechsel denk ich bringt dir wenig.

Meine freundin is auch so wie du, irgendwie ein opfertyp. Nur dad ich ihr helfe anstatt sie auszunutzen.

Hallo :-)

Also sehr vieles kommt mir verdammt bekannt vor!
Wenn du jemanden zum reden und austauschen brauchst kannst du mich gerne an schreiben , ich würde mich freuen :-)

Liebe grüße

Sei nicht so enttäuscht.

Ich denke nicht, dass es dir wirklich hilft, wenn du jetzt wegziehst. Du musst etwas an deiner Einstellung ändern.

Du gehst so schwermütig an das Thema Freundschaften ran. Eine Freundschaft soll doch etwas leichtes sein, dass man gemeinsam Spass hat, auf einer Wellenlänge ist, sich halt einfach versteht.

Du erzählst von all den Freundschaften, in denen du geholfen hast, man sich bei dir ausheulen konnte. Hast du dir schon einmal überlegt, dass genau das das Problem sein könnte.
Natürlich greift man bei Liebeskummer nach der helfenden Hand und ist froh, sich stundenlang ausheulen zu können. Wenn das aber die Basis einer Freundschaft ist, ihr also so gestartet seid, dann ist doch ganz klar, dass das nicht funktionieren kann. Geht es der einen Person besser kann sie meist nicht ertragen so kläglich dagestanden zu haben, bei einer recht fremden Person und gefällt sich nicht mehr in der Rolle. Und man kommt aber auch nicht damit klar, dass die kümmernde Freundin plötzlich selber schwach ist.

Nein, so funktioniert das nicht.

Ich denke, du musst erst einmal lernen ganz normale Kontakte zu schließen, Bekanntschaften zu machen und wieder sozial aktiv zu werden. In einem gesunden, normalen Umfeld und nicht als Kummertante am Boden liegender Frauen.

Und da solltest du einfach nicht zu hohe Erwartungen haben. Erst recht nicht, dass man dir mit deinen ganzen Problemen helfen kann.

Geh raus, mach Sport, melde dich in einem Verein an, schau mal, welche anderen Mütter ganz nett sind und plausch mal mit ihnen. Vielelicht trifft man sich mal mit den Kindern. Und halt dich fern von den Problemfälle.

Ich habe Frauen in meinen Leben, die nach deinen Massstäben sicher keine guten Freundinnen sind. Trotzdem sind sie mir sehr ans Herz gewachsen.

Mit einer Freundin telefoniere ich nur. Wenn wir uns treffen ist es immer total langweilig. Dazu muss ich immer anrufen. Sie ruft mich nie an. Mit ihr zu telefonieren ist einfach richtig nett und lustig. Oft ist es aber auch so, dass wenn ich anrufe, sie pausenlos spricht und dann plötzlich ganz schnell auflegen muss.

Sie ist sicher die falsche Adresse, wenn ich nur mal Kummer loswerden möchte. Ich weiss aber, dass ich jederzeit ein Bett bei ihr finden würde, wenn es nötig ist und sie hat auch schon öfter die Kinder gehütet, wenn hier alles drunter und drüber ging.

Ich habe eine Freundin, der ich auch in einer Ehekrise geholfen habe. ich würde wohl eher nicht zu ihr gehen, wenn ich Kummer hätte. Trotzdem verstehen wir uns super, sie kommt auch auf alle unsere Partys. ich nie zu ihren, weil ich ihren Freundeskreis nicht leiden kann.

Also, mach es dir schön in deinem Leben, such dir nicht jede seelische Baustelle, sondern orientiere dich an denen, die dir gut und und erwarte nicht zuviel.

Und dann, wenn es dir gut geht, kannst du ja immer noch überlegen wegzuziehen.

Hallo,

ich denke schon, dass ein Ortswechsel Sinn macht, wenn man das Gefühl hat, auf verbrannter Erde zu leben und/oder einen Lebensabschnitt zu beenden. Man muss dann nur aufpassen, dass man die beue Erde nicht auch verbrennt. Ich denke auch, dass eine therapeutische Unterstützung nicht die schlechteste Idee ist.

Das ASR und ABR gibt dir das Recht, mit den Kindern umzuziehen. Es kann dir lediglich passieren, dass du die Mehrkosten für den Umgang tragen musst. Dass Du den Kontakt der Kinder zum Vater fördern wirst, setze ich jetzt mal voraus. Es wäre aber sicher nicht die schlechteste Lehrstunde für dich selbst, deine Pläne umzusetzen, deinen Ex zu informieren, wenn alles klar ist und ihm dann auch ggf. mitzuteilen, dass du seine Erlaubnis nicht brauchst.

Er hätte das GSR schon längst beantragen können.

Ich würdr im neuen Ort locker Kontakte knüpfen, ohne eigene Mutter Teresa Leistungen und ohne zu hohe Erwartungen. Wenn sich dann lose Bekanntschaften entwickeln, sollte das für den Anfang genügen. Freundschaften kann man genauso wenig erzwingen wie die glückliche Liebesbeziehung.

Ich würde den Schritt in einen mittelgroßen Ort wagen, unter der Voraussetzung an mir selbst selbstkritisch zu arbeiten.

LG

Hi Du,
dass hört sich ja nicht so toll an.
Ich finde die Idee mit dem Umzug gar nicht so schlecht. Gerade wenn Du in einem Kaff hängst, wo man Dich kennt und wo Niemand für Dich da ist. Ich würde es so angehen, dass Du Dir einem neuen Job suchst und daran den neuen Wohnort fest machst. Das Umfeld für die Kinder muss natürlich auch passen.

Es ist leider mit zunehmendem Alter immer schwerer Freunde zu finden. Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt und für viele hat das einfach keine Priorität. Aber es ist nicht unmöglich. Sport, über die Kinder, im Job, Hobbys, Internet, Disko oder was auch immer. Am besten suchst Du nach Frauen, die selbst auch alleinerziehend sind. Und nur nach Männern die kein bisschen so sind wie einer von Deinen Ex Partner. Ich finde Du hast einen guten Schritt gemacht Dich von dem zu Trennen was Dir nicht gut tut. Man kann andere Menschen nicht ändern aber sich selbst. Egal was Du für "Macken" hast, sie sind sicher nicht so schlimm, dass Du als Freundin oder Partnerin nicht geeignet bist. Es ist aber gut seine Macken zu kennen. Mann muss sich selbst kennen und lernen sich glücklich zu machen.

Du bist noch jung. Ein einsames Leben musst Du nicht führen. Wiederhole Deine Fehler nicht. Und solange die Kinder klein sind kannst Du sie noch gut umgewöhnen. Der Vater wird sie sicher schnell vergessen. Das haben solche Männer an sich. Wenn Du den Kontakt mit der Mutter von ihm beibehalten möchtest dann findet Regelungen für die Ferien oder das sie 1x im Monat für ein ganzes Wochenende kommen. Dann ist es für Dich auch nicht so viel Fahrerei, selbst wenn Du 1-2 Stunden weit weg ziehst.

LG und alles Gute für die Zukunft

(47) 03.11.15 - 10:29

Hallo,

entgegen vieler Antworten hier kann ich Dich verstehen!
Auch den Drang weg zu ziehen!

Normalerweise würde ich auch raten nicht "von Problemen davon zu laufen" da die Probleme nicht weg sind wenn man woanders wohnt.

ABER

In Deinem Fall kann ich sehr gut verstehen, dass Du weg ziehen willst und würde das auch machen!

Ich rede nicht von 600 km weit weg...

Sondern einfach ein paar Ortschaften weiter!

30 km können so viel ausmachen!

Um durchzuatmen! Was "eigenes" zu haben... sich "frei" zu fühlen!
Nicht vom ex oder der Mutter beobachtet oder kontrolliert!

Einfach ein "Sicherheitsabstand" um auch neutral aufeinander zugehen zu können.

Und natürlich ergeben sich dadurch dann auch neue Kontakte, neue Bekanntschaften, durch Schule, Kindergarten, Hobby oder Vereine ...
Zudem würde ich in die neue Heimat eins mitnehmen:

Nicht mehr den Seelenmülleimer für alles und jeden spielen! Du hast doch selbst genug durch und musst erstmal dich selbst sammeln!! Da ist ein gewisser Egoismus gefragt! Bekanntschaften und Freundschaften aufbauen die BEIDSEITIG sind!

Ein bisschen mehr Selbstvertrauen würde Dir auch nicht schaden :o)

(48) 03.11.15 - 22:37

... ich hatte deinen Beitrag gestern gelesen und heute Abend kam mir der Gedanke, ob du vielleicht hochsensibel/-begabt etc bist und deswegen schneller mitbekommst, wenn jemand (wie) Hilfe brauchen kann.

Und wenn du dann in einem Dorf wohnst, wo mehr so Haudrauf-Typen, beschäftigt mit ihren eigenen Eitelkeiten, leben - dann wirst du es immer schwer haben. Das könnte auch ein Grund sein, weswegen manche vor Kontakt mit dir "zurückschrecken", obwohl du alles andere als asozial oder arrogant bist...

Dann wäre der nächste Schritt - neben neuen Träumen wagen (Ortswechsel, Beruf oder warten, bis die richtigen Leute in hinziehen, nachdem Freunde weggezogen sind) - zu schauen und zu lernen, wie du mit deinen Potentialen besser umgehen kannst und dich auch abzuschirmen lernst.

... nur so ein Gedanke...

Hallo

würde es nicht schon helfen, wenn du einen oder 2 Orte weiter ziehen würdest?

Dann hättest du das Problem nicht mit den Kindern, würdest aber dennoch deine Umgebung wechseln, aber ohne drastische Veränderungen.
Wie schon vorgeschlagen, suche dir ein Hobby was du mit deinem Kindern zusammen machen kannst. Schwimmverein z.B. da trifft man auch andere Mütter und kann unverbindlich Kontakte knüpfen.
Du solltest dir klar machen, dass du das anziehst was du selber ausstrahlst, bezw was du denkst und in dir selber manifestiert hast.

Es ist immer mal gut sich selber zu reflektieren und zu überlegen was möchte und kann ich wirklich in meinem Leben zum positiven verändern.
Dafür musst du aber auch bei dir selber mit deinen negativen Glaubenssätzen aufräumen.

" Niemand will mich ..... Ich werde ausgenützt, Egoisten und gemeine Menschen umgeben mich..... "
Du kannst dir Hilfe suchen und versuchen den Dingen die dich belasten im Leben auf den Grund zu gehen und was und wie du es verändern kannst, damit du wieder ein erfülltes glückliches Leben führst.
Jeder Mensch verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, um seine individuelle Lösung zu finden! Doch denke ich, dass du Anleitung brauchst, jemanden der dich anleiten und auf dem Weg dahin begleiten kann.
Es gibt sehr gute Coaches, allerdings solltest du sorgfälltig Rechereche betreiben und dich kostenlos beraten lassen.

Sollte dich das interessieren und du dir unsicher bist wen du zu Rate ziehen kannst, bin ich gerne bereit dir Hilfestellung zu leisten.

Alles Gute!

Dir geht's damit absolut nicht alleine so. :-(

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