Trennung? - Beschimpfung, Beleidigung & Alkohol ***lang*

    • (1) 09.11.15 - 15:32
      anon.ym

      Hallo,

      ich schreibe in dieses Forum, da ich anonym bleiben möchte.

      Zu meiner Situation: Ich bin mit meinem Mann seit 8,5 Jahre zusammen, davon 2 Jahre verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter und ich habe einen Sohn aus erster Ehe mit in die Beziehung gebracht.

      Innerhalb der letzten zwei Jahre (also seit der Hochzeit und/oder der Geburt unserer Tochter) hat sich unsere Beziehung gravierend verändert.

      Es gab ein paar "Vorfälle", die mich dazu veranlassen, über eine Trennung nachzudenken.

      Vorab noch: Bei meinem Mann wurden innerhalb des letzten Jahres zwei Autoimmunkrankheiten diagnostiziert: Hashimoto und Schuppenflechte. Dies hat ihn sehr belastet, da besonders die Schuppenflechte sehr ausgeprägt bei ihm ist und bisher kein Medikament angeschlagen hat bei ihm. Dies wiederum hat ihn in eine - meiner Meinung nach - mittelschwere bis schwere Depression gestürzt. Auf meine Besorgnis und mein Drängen hin, hat er schließlich einen Psychologen aufgesucht, von dem er nach drei Sitzungen (freudig) mit der Diagnose ADHS und einem Ritalin-Rezept wieder nach Hause kam. Mein Mann scheint zu glauben, die Tabletten, würden all seine Probleme lösen... :-(

      Das nächste Problem ist nun, dass er ständig Alkohol trinkt und eigentlich auch schon immer hat. Er hält es kaum eine Woche ohne Alkohol aus. Jeden Abend ein Glas Wein oder 1-2 Bier. Und vor allem mit diesen ganzen Tabletten (für die Schilddrüse, für die Haut wg. der Schuppenflechte + das Ritalin)! Ich habe ihm gesagt, dass das gefährlich ist, aber er meint nur, dass ein Glas Wein schon nicht schadet, wenn er ja sonst keinen Spaß mehr am Leben hätte. :-(

      Also kurzum: Meinem Mann geht es körperlich wie psychisch nicht gut (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aber ändern will er auch nichts. Also mehr Sport, Ernährung umstellen etc. Er redet immer nur, tut es aber nicht. Er meint, mit den Pillen kommt wieder alles in Ordnung.

      Jetzt gab es ein paar Vorfälle, die mich über Trennung nachdenken lassen, alles im Zusammenhang mit Alkohol: Der erste war schon zu Beginn unserer Beziehung als er an Silvester einen Ausraster hatte, weil ich nicht schnell genug bei ihm mit im Bett lag, woraufhin er ziemlich aggressiv wurde und ein paar heftige verbale Ausfälle mir gegenüber hatte. Da dachte ich, das war ein einmaliger Ausrutscher und "er war ja betrunken" und gut ist. Kam dann auch nie wieder vor. Bis eben jetzt vor kurzem.

      Zwei andere male (innerhalb der letzten 6 Monate) war er auch ziemlich betrunken und hat mich einmal wegen eines einfachen Missverständnisses und eine anderes mal weil ich ihn einfach "genervt" hätte beschimpft und beleidigt. Unter anderem fielen Worte wie ich wäre eine Nu**e, ich wäre primitiv, ich wäre geisteskrank, würde ihn nur frustrieren und unglücklich machen, er fühle sich gefangen in der Ehe, mehrmals "Fi** Dich" wenn ich ihm etwas erwiderte (und ich bin ruhig geblieben und habe nicht zurückgebrüllt, weil ich ihn nicht noch zusätzlich provozieren wollte). Dann noch, dass ich nie Sex mit ihm haben würde; immer nur wenn ich wollen würde... usw. (Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer heftige Blasenentzündungen nach dem GV bekommen haben (und ich kenne ALLE Regeln und habe sämtliche Behandlungen mit Antibiotika und Impfungen etc. durch und das weiß er auch. Dass meine Lust sich daher in Grenzen bewegt. Mal abgesehen von dem heftigen Kaiserschnitt vor zwei Jahren....) Dabei hatten wir bis jetzt im Schnitt 1 mal die Woche Sex... Ihm reicht es nicht.

      Er war an den beiden Abenden so rasend vor Wut, ist im Haus hoch und runter gelaufen, Türen geknallt. Ich hatte richtig Angst vor ihm und dachte, er haut mir jeden Moment eine runter.

      Das eine mal habe ich geweint und ihm gesagt, ob er eigentlich merken würde, wie sehr er mich damit verletzt? Da meinte er nur "Ja tue ich!" Und ich fragte "Du tust mir also mit Absicht weh?" Er meinte dann nur "Ja!" und hat mich so kalt angesehen, dass in mir alles gefroren ist.

      Am nächsten morgen meinte er nur, ob ich nicht darüber reden wolle und ob ICH ihn nicht verstehen könne???!!! #schock Nein, konnte ich nicht! Ich kann und konnte nicht verstehen, wie er mich so beschimpfen und verletzten konnte! Da kam nur die Antwort "Ja, ich war halt betrunken. Tut mir leid."

      Für mich ist das Vertrauen total zerstört. Ich habe Angst vor ihm gehabt. Er hat sich so verändert und ich komme nicht mehr an ihn ran und mit Gesprächen nicht weiter. Was er mir gesagt hat, ist nicht wieder gut zu machen. So etwas sagt man, zu niemanden den man liebt! Für ihn ist mit seiner "Entschuldigung" alles wieder gut und ich bin die blöde Ehefrau, die um des lieben Friedens Willen kleinbeigibt.... bis zum nächsten mal :-(

      Ich hab Angst, dass ich so werde wie diese Frauen (sorry, es klingt jetzt so negativ), die ihren Männern tausend mal verzeihen, wenn sie geschlagen wurden und es erst schaffen zu gehen, wenn sie halb tot sind oder sonst was noch schlimmeres passiert ist...

      Noch hat er mich nicht geschlagen, aber vielleicht beim nächsten mal? Er will nichts ändern. Gesprächsversuche prallen an ihm ab, weil er in allem einen Vorwurf sieht! Und wenn er doch mal sieht, dass er etwas tun müsste, z.B. Sport machen, dann redet er immer nur davon und tut aber nichts. Therapie machen könne er nicht, er hätte dafür keine Zeit. Oder kein Geld (er ist privat versichert und müsste alles vorschießen...)

      Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll? Bleiben oder gehen? Er ist krank definitiv. Er hängt in seiner Depression und sieht es irgendwie selber nicht. Er ist so frustriert über sich und sein leben und lässt es dann an mir aus, weil er meint, ich wäre irgendwie dafür mitverantwortlich.... Da kann ich ihn doch nicht allein lassen?

      Aber ich will auch nicht, dass so etwas nochmal passiert. Ich will nicht vor meinem eigenen Mann Angst haben müssen. Ich fühle mich nicht mehr wohl in seiner Nähe und zu Hause.

      Weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll. Das musste jetzt mal alles raus. Ich hoffe, es ist nicht zu wirr geschrieben. Bin durcheinander.

      Danke fürs lesen.

      • (2) 09.11.15 - 15:39

        Hallo,

        ich würde ihm genau das, was Du hier jetzt geschrieben hast, in einem ruhigen Moment (wenn er nicht getrunken hat!) sagen und ganz klar machen, dass Du nur mit ihm zusammenbleiben kannst, wenn er an sich arbeitet - und zwar nicht irgendwann und irgendwie sondern bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt.
        Setze ihm eine Frist und vereinbare mit ihm, was getan werden muss, damit es zwischen euch wieder funktionieren kann.
        Außerdem würde ich ihn auch fragen, ob er sich ein Zusammenleben mit Dir unter den Umständen überhaupt noch vorstellen kann, denn wenn er nicht bereit ist, einen Schritt auf Dich zu zu machen, solltest Du gehen. Zu Deinem eigenen Schutz.

        LG

        a79

        Ich nehme mal an, dass du finanziell von ihm abhängig bist. Frauen mit eigenem Konto und Geld nehmen meiner Erfahrung nach einfach viel schneller die Beine in die Hand.

        Dein Mann hat definitiv ein Problem. Nicht allein mit Alkohol, sondern auch mit seinen Krankheiten, eurer Ehe im Allgemeinen etc.pp.
        Der Alkohol ist bloß seine Flucht aus der Wahrheit, dass er in der Beziehung und auch mit sich selbst nicht glücklich ist.
        Dass er dich so beschimpft hat, möchte ich persönlich (so unschön das war/ist) nicht überbewerten. Ich trinke NIE Alkohol, aber wenn ich richtig sauer bin, vergesse ich mich auch schonmal und werde meinem Mann Dinge an den Kopf. Nicht auf dem Niveau, um Gottes Willen, aber wenn ich zusätzlich getrunken hätte, nun, ich hab da keine Erfahrung mit, will aber nicht ausschließen, dass es mir passieren könnte.
        Wenn er aber danach nicht einsieht, dass das nicht geht und er, wenn er sich mit Alkohol nicht unter Kontrolle hat, dann eben das Trinken sein lassen muss, das ist das Problem.

        Ich will dir hier jetzt gar nicht sagen "Trenn dich" oder "Zieh aus" etc., das musst du selber entscheiden.
        Stell dir doch einfach mal folgende Fragen:
        (1) Glaubst du, dass er sich in absehbarer Zukunft ändert?
        (2) Wenn ja, warum, wenn nein: Kannst du dies für die nächsten 10 Jahre ertragen/dulden?

        Für mich gibt es grob gesagt 2 Sorten Menschen: Jene, die jammern, und jene, die handeln!
        Jeder kann mal jammern, denn nicht immer läuft alles glatt und rund, das ist klar. Aber es gibt Situationen, wo es einfach klar ist, so ist es und so bleibt es und entweder ändere ich etwas oder ich arrangiere mich damit und lasse das Jammern.

        Zu welcher Gruppe gehörst du?

        (4) 09.11.15 - 15:47

        Hallo

        du hast zwei Kinder, Angst vor deinem Mann und fühlst dich zu Hause unwohl.Gesprächsversuche sind gescheitert.

        Trenn dich.

        L.G.

      • (5) 09.11.15 - 16:10

        Danke für Eure Antworten. Es gibt mir ein paar Denkanstöße

        Depression, ADHS, Erkrankung xy und z hin oder her: Er hat keinen Respekt, ist die Hemmschwelle einmal gefallen, wird es nicht mehr besser.
        Lass dich nicht zum Opfer machen. Ein Leben in Angst ist nur noch Überleben.

      • (7) 09.11.15 - 16:30

        Er ist so frustriert über sich und sein Leben und lässt es dann an mir aus, weil er meint, ich wäre irgendwie dafür mitverantwortlich.... Da kann ich ihn doch nicht allein lassen?
        ------------------------------------------

        Willkommen in der Co-Abhängigkeit!

        Dein Mann ist Alkoholiker und will es nicht einsehen. Da kannst Du Dir den Mund fusselig reden, wenn er es nicht erkennt und sich Hilfe sucht, wird es immer weiter eskalieren.

        So hart das jetzt klingt, die meisten Suchtkranken brauchen das Erlebnis völlig allein und ohne Hilfe auf den Boden aufzuknallen, anders merken sie es nicht. Denn solange Du noch da bist und Dich kümmerst, mal ein bisschen schimpfst, kann es ja für sein Selbstverständnis nicht so schlimm sein.

        • (8) 09.11.15 - 16:51

          ob er wirklich suchtkrank ist kannst du doch gar nicht beurteilen. hier ist die rede von 2 glas wein oder 1-2 bier am abend. dazu kommen verbale aussetzter im seltenen betrunkenen zustand (bisher 2 mal in jahren!), die haben wohl aber eher andere psychische ursachen. ich weiss dass man gerne auf einen suchtverdacht aufspringt, aber bei den beschriebenen mengen würde das wohl auf viele ottonormalverbraucher zutreffen. ein suchtkranker wird sich vermutlich am nächsten morgen auch nicht hinstellen und mit wehenden fahnen behaupten, er hat der frau wehtun wollen. gibts sicher auch, charakteristischer ist aber eher eine wehleidige ningelei, dass alles nicht do gemeint war und die te ihn nicht verlassen dürfe pipapo (bei tatsächlicher nüchternheit)
          v

          • (9) 09.11.15 - 17:13

            Das nächste Problem ist nun, dass er ständig Alkohol trinkt und eigentlich auch schon immer hat.
            -------------------------------------------------------------

            Dann habe ich den Satz wohl falsch verstanden.

            Aber jeden Abend 2 Flaschen Bier zählt schon zur Alkoholsucht, da er wohl nicht ohne kann lt TE.
            Also vielen Ottonormalverbraucher zu unterstellen, sie würden jeden Abend trinken, finde ich krass. Zumindest in den Kreisen, in denen ich verkehre wird nicht jeden Tag Alkohol getrunken.

            • (10) 09.11.15 - 17:34

              es ist keine unterstellung, dass es viele menschen gibt, die abends gern ein glas wein oder ein bier trinken. das macht sie nicht zu alkoholiker. das gleich mit dem tenor "gewisse kreise" zu betiteln finde ich wiederum krass. ich gehöre auch nicht zu den menschen, die täglich oder wöchentlich trinken, würde aber nicht soweit gehen, eine schublade aufzumachen.
              dein zitat widerspricht dem ja nicht. ständig ist täglich. die te mag das auch aufgrund des veränderten charakters stärker negativ wahrnehmen, als jemand, der ein bier trinkt und lustig daherredet.
              aber vllt hat der mann ein problem, schließe ich ja nicht aus, nur deine erste antwort an die te hat alleine darauf abgestellt und das finde ich einseitig gedacht.
              v

              • (11) 09.11.15 - 17:44

                Ich habe geschrieben, in den Kreisen in denen ich verkehre...kein Wort von "gewissen Kreisen"
                Wer jeden Tag den Alkohol braucht, gilt als süchtig. Laut TE schafft er nicht mal 7 Tage ohne, das sagt einiges.

                ich habe meine Meinung, da das Posting so auf mich gewirkt hat. Ob dies einseitig ist oder ein Volltreffer können wir beide nicht beurteilen.

                • (12) 09.11.15 - 18:24

                  deswegen habe ich auch vom "tenor "gewisse kreise"" und in anführungszeichen geschrieben, weil es so rüberkommt. das war kein zitat.
                  wenn du schon mit pauschalen schlagworten wie: 'wer jeden tag alc braucht ist süchtig' ums eck kommst musst du erstmal differenzieren, was brauchen in dem zusammenhabg bedeutet und was nicht. solche stammtischregeln halte ich für gefährlich und die zeigen auch, wie leichtfertig die suchtschublade geöffnet wird. ich möchte mit dir jetzt auch gar keine tiefere diskussion dazu aufmachen.
                  v

          (13) 09.11.15 - 18:45

          Bei täglichem Alkoholkonsum ist sehr wohl von Alkoholabhängig die Rede!

          • (14) 09.11.15 - 18:54

            genau wie beim täglichen kaffeekonsum.

            lass das pauschalisieren, um das zu beurteilen, muss man noch mehr dazu wissen. das tun wir nicht, also wissen wir es nicht.

            v

            • (15) 09.11.15 - 22:38

              Das wirst Du mir sagen, was ich zu lassen habe #rofl#pro

              Du kannst Dir das schön reden wir Du möchtest!
              Wer täglich Alkohol konsumiert ist Alkoholiker! Ob Du das toll findest oder nicht!

              Da Du Dich derart dagegen auflehnst, solltest Du vielleicht mal die Suchtberatung aufsuchen #winke

        (17) 12.11.15 - 05:24

        Regelmäßiger Alkoholkonsum zählt bereits als Sucht, mindestens als Gewöhnung. Dafür muss man nicht dauernd sturzbetrunken sein. Informier dich mal.

        • (18) 12.11.15 - 13:44

          Gewöhnung und Sucht sind nicht zwingend dasselbe und auch Gewöhnung muss in dem Fall ganz klar differenziert werden zwischen gewohnheitsmässigen konsum und körperlicher Gewöhnung im Sinne von Toleranzerhöhung.
          Vllt informierst Du Dich mal, bevor Du so hilfreiche Pauschalkommentare abgibst.

(19) 10.11.15 - 00:06

Also, ich find das Geschilderte so schlimm nicht, dass man in einer EHE ("in guten wie in schlechten Zeiten #bla") gleich an Trennung denken muss.

Er trinkt jeden Abend 1-2 Bier oder ein Glas Wein und kann kaum EINE WOCHE (nicht einen Tag) ohne Alkohol auskommen. Kann er nicht oder will er nicht? Außerdem war er ein paarmal betrunken. Also, entweder du untertreibst nun die Mengen oder aber es ist ein m.E. völlig normaler Alkoholkonsum (auch wenn wir hier nicht so viel trinken).

Er ist zweimal beleidigend und sauer geworden, hat Türen geknallt und blöde Worte - allerdings keine ernst zu nehmenden gesprochen. Wieso kann dich "Nutte" oder "Fick dich" beleidigen? Das ist doch einfach nur blinde Wut, irgendwie muss die auch mal raus. Aber so Allerweltswörter ohne Inhalt, die beleidigen doch nicht? Bei uns fallen auch MAL Wörter wie "Blöde Kuh" oder "Depp" - das ist im Prinzip das Gleiche. Wenn mein Mann dagegen "fette Nudel" zu mir sagen würde, das würd mich treffen. Aber so? Dass du ruhig geblieben bist, hätte mich zur Explosion gebracht. Das kann ich was nicht ab! Wenn ich streiten will, will ich streiten und kein: "Komm, lass es uns auf der sachlichen Ebene klären." #augen

Ich lese viel, was DU von DEINEM MANN willst: Sport treiben, Ernährung umstellen, nichts mehr trinken. Dazu hältst du ihn sexuell an der kurzen Leine (das sind auch Machtspielchen). Du stellst ihn als psychisch krank hin - oder habt ihr eine Diagnose für die Depression? - also irgendwie auch als behandlungsbedürftig und nicht ganz "voll".

Ich versuch mal zu formulieren, was DEIN MANN von DIR will: Ablenkung von der Krankheit, Unterstützung, Sex, einfach mal rausgehen und wieder "leben" (ja, und wenns saufen und vögeln ist ;-)), nicht dauernd bevormundet werden wegen einer scheiß Krankheit, die einen eh genug nervt. Geliebt werden so wie man ist.

Natürlich bist du nicht an allem Schuld, genauso wie dein Mann. In eurer Beziehung ist der Wurm drin. Da ihr euch aber mal einander anvertraut habt, ist es jetzt eure Pflicht (ja Pflicht, denn Ehe ist genau genommen erstmal ein Vertrag) zu kämpfen, dass ihrs wieder in Ordnung bringt. Und zwar BEIDE!

  • Hallo

    Nu**e und f*** dich sind für dich Allerweltswörter?

    Gut, dass wir in unserer Familie einen anderen Umgangston pflegen.

    Manu

    • Ähm, schön, dass ihr einen tollen Umgang pflegt - aber schade, dass das sinnerfassende Lesen noch nicht bis zu euch vorgedrungen ist. Allerweltswörter meine ich nicht im Sinne von dass man das Wort täglich gebraucht, sondern dass es sinnleere Schimpfwörter sind.

      • (22) 10.11.15 - 15:51

        <<<<Wieso kann dich "Nutte" oder "Fick dich" beleidigen?<<<<

        so so sinnleere Schimpfwörter #kratz Ich kenne keine Frau die jemals derart beschimpft wurde vom Ehemann.
        Trennt man sich da nicht vor der Hochzeit ,wenn man an einen derartigen Primitivling geraten ist.

        • (23) 10.11.15 - 16:00

          Na, also da ich persönlich weiß, dass ich mein Geld nicht damit verdiene, auf der Straße zu stehen und mich an Männer zu verkaufen und auch sonst noch nie ein Verhalten an den Tag gelegt habe, das mich irgendwie mit diesem Wort in Verbindung bringen könnte, hätte ich kein Problem, wenn mich wer so betiteln würde. Wie gesagt "fette Kuh" oder so träfe mich mehr, da ich nicht die schlankste bin.

          Fick dich ist ja nur zum lachen. Das ist genauso ein dummer Ausdruck wie "Ach, leck mich doch!" Ich mein, ich kann mich gar nicht selber ficken und wenn ich mich selbst sexuell stimuliere, dann finde ich selber es zumindest recht schön immer.

          Nein, wir benutzen diese Ausdrücke nicht. Weil wir diesen Wortschatz nicht haben. Wir sagen halt mal "Depp" oder auch mal "Blöde Kuh" oder sowas. Und eben: "Leck mich doch." oder sowas. Das sagen wir natürlich nicht dauernd, aber wenn wir uns mal so richtig fetzen, dann kommen diese Wörter auch mal hoch. Ich find das nicht schlimm.

          Wenn ich mir die Teenies heut anschau, die sagen halt "Hurensohn" und meinen auch nur "Blöde Sau" - so haben wir uns früher in der Schule gelegentlich betitelt. Es ist einfach eine Frage dessen, welche Wörter man gewöhnt ist. Z.B. sagte ein norddeutscher Lehrer zu mir mal "du freche Göre" - das war für mich der Super-GAU und meine Mutter musste mir sehr gut zureden, dass ich wieder hinging. Ich fühlte mich tief getroffen. Dagegen sagt man bei uns: "Du Luder!" und meint es fast schon als Kompliment.

(25) 12.11.15 - 05:26

Du schreibst so dermaßen oft so einen dermaßenen Scheiß, dass ich mich echt frage...
machst du das absichtlich? Forentroll?

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