Mein Mann nach der Geburt.... :(

    • (1) 16.11.15 - 11:08
      undweiter

      oh je, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll....

      wir sind mit menem Mann 11 Jahre zusammen, verheiratet seit 7 J.
      Wir haben einen Sohn der ist 5 Jahre. Die Zeit wo er Baby war, war für uns beide sehr schlimm, als Baby war er sehr unruhig, ständig geschriehen, ich wa am Ende, hatte eine schwere pospartale Depression , die nicht behandelt wurde, weil es mir nicht bewusst war, was es ist. Mein Mann musste vieles in der Pflege übernehmen(ich habe eigentlich "nur" gestillt, fast alles andere hat mein Mann gemacht) . so grob gesagt....
      ich muss sagen es war ein Wunschkind , nach einer KiWu Behandlung.
      Wir waren damals kurz davor uns scheiden lassen.....

      nun sind die Jahre vergangen, ich wollte unbedingt noch ein Kind. Da ich Einzelkind bin, wusste ich was es heißt Einzelkind zu sein, das wollte ich menem Kind nicht antun...

      Mein Mann wollte keine Kinder mehr, es hat lange gedauert bis ich ihn einigermaßen "überzegen" konnte dass es diesmal anders wird... es hat Jahre gedauert bis ich wieder mit Hilfe von KiWuZentrum Schwanger wurde. Die SS war sehr astrengend, ich habe mich aber nie beschwert, ich lag teilweise paar Wochen flach im Bett.

      Er war bei der Geburt dabei, es war seine Entscheidung, danach kam einfach nur nix eine Leere....
      kein Küsschen mit den Worten " du hast es gut gemeistert" ( hat spontan nach einem ks entbunden, was für mich sehr wichtig war, und bin echt stolz deswegen auf mich...

      Mein mann ist arbeitslos, das ganze Geld schaffe ich immer seit Jahren an. ( nur als Info für euch)

      Die ersten 2Wochen nach der Entbindung war meineMum um zu h elfen, da hat er nichts machen müssen, wenn ich nichts schreibe meine ich auch nichts.
      bis auf das , dass er mit mir gestritten hat, mich verletzt hat " jetzt. kannst du deinen Bengel alleine grossziehen" ich lass mich nicht wieder unterkriegen, ich werde nichts tun....usw.

      Meine Mutter ist vor paar Tagen wieder weggefahren. da hat er nichts getun, sitzt die meiste Zeit vom Fernseher oder bringt den großen ins kita.

      nicht mal Duschen kann ich, ich nehme das Baby mit und lege auf ne Decke am Fußboden vor der Dusche..... ich könnte aufzählen...... es ist ein Alptraum....er hat das Baby vielleicht 3 x in den 3 Wochen angefasst, nur kurz, kein einziges mal gewickelt oder nachts aufgestanden. er erzählt nur überall rum, das Baby ist soooo ruhig und schläft die nächtes durch.... na klar, wenn er drei Zimmer weiter mit Ohrstöpseln schläft, ist da totruhig....,

      ich bin auch nachts 2 stündlich am Stillen, kann nicht mal in Ruhe essen.ist mir aber egal

      ich muss sagen ich liebe meine beiden Kindern über allles, und würde es nicht rückgängig machen wollen...

      ich möchte nur Ratschläge von euch bitte bekommen, keine Klugscheissereien was ich vorher besser machen konnte.....

      sorry für Tippfehler, ich tippe so zwischendurch mit 1Fingerbeim Stillen....

      • ""Mein Mann wollte keine Kinder mehr,.""

        Ihr hättet es dabei belassen sollen.

        (3) 16.11.15 - 11:25

        Was erwartest Du von Deinem Mann?

        Er hat beim ersten Kind alles gemacht......... fast wäre Eure Ehe im Arsch gewesen, Du schreibst, es war eine schlimme Zeit........ Du warst am Ende.

        Jetzt hast Du ihn zu einem weiteren Kind überredet und wirfst ihm sogar die Reaktion nach der Geburt vor..

        Was soll man Dir jetzt raten? Du musst mit Deinem Mann sprechen, hier kann Dir niemand helfen.

        Du nennst es postnatale Depression, kann sein. Vielleicht ist es aber auch nur ein Modewort. Es wurde nicht behandelt und dennoch warst du irgendwann (offenbar gar nicht SO lang später) wieder bereit, ss zu werden. Sei mir nicht böse, aber SO schlimm kann die Geschichte nun vielleicht doch nicht gewesen sein. Eine echte Depression geht nicht "einfach so" wieder weg. Zumindest bleiben Zweifel. Bei mir, aber auch bei deinem Mann, wahrscheinlich. Er sah dich vegetieren - oder faul rumliegen? Aus seiner Sicht nun mal. Was siehst du im Moment bei ihm? Eine postnatale Depression oder schreiende Faulheit? Wer gibt DIR die Gewissheit, dass DU krank warst, ER aber faul? Misst du vielleicht mit zweierlei Maß? Vielleicht möchte er einfach auch mal testen, wie du mit seinem Nichts-Tun umgehst? Unterstützt du ihn so wie er dich unterstützt hat? Wohl kaum.

        Ihr habt euch in einer sehr schwierigen Situation entschieden, wieder den psychisch sehr belastenden Weg der Kiwu-Behandlung zu gehen: Seine Arbeitslosigkeit, die schwebende Gefährdung der Ehe durch ein weiteres Kind, sein Wunsch, den ganzen Wust nicht noch einmal mitmachen zu müssen, dazu deine psychische Labilität. Ich mache auch das Kiwu-Zentrum verantwortlich. Hätte man hier nicht erst mal nach der Psyche gucken müssen bevor man noch ein Kind "erzeugt"? Wie meinst du geht es deinem Mann? Wie steht er da vor anderen Männern? Versager, weil keine Arbeit, daheim unterm Pantoffel, der, der die Windeln wechselt und die Wohnung putzt? Vielleicht nicht dauernd, aber doch manchmal.

        Und du? Erwartest ein Lob, weil du die Entbindung "toll gemacht" hast? Na, sorry, das kommt mir vielleicht dumm vor. Eine Entbindung "toll gemacht"? Ich lob ja meinen Mann auch nicht wenn er nach 3 Tagen Verstopfung wieder sch... kann: "Toll gemacht, mein Schatz." Es ist ein normaler körperlicher Vorgang und raus kommen sie alle - wie "toll" du das nun machst oder nicht. Sorry, da bin ich total emotionslos.

        Ich würd sagen, eure Ehe ist am Ende oder kurz davor. Bei euch fehlt gegenseitig jeglicher Respekt, jegliches Ineinander-Rein-Versetzen, kurz eigentlich Liebe.

        • " Sorry, da bin ich total emotionslos."

          Trifft es ganz gut. Auf die ganze Antwort. Sinnfrei wäre auch gegangen .

          Hallo

          Sorry aber eine Verstopfung mit einer Geburt zu vergleichen ist schon krass. Aber deine Antworten sind ja immer so.

          Und warum steht er unter dem Pantoffeln weil er Windeln wechselt und im Haushalt mit anpackt?

          Wir schreiben das Jahr 2015.

          Ausserdem hätte er ja verhüten können oder sich sterilisieren können wenn er kein weiteres Kind wollte.

          Die Beleidigungen finde ich auch nicht gut.

          Aber gut das du dich mit Depressionen und so auskennst und alles als modeerkrankungen abtust.

          ich hoffe für dich das dich nie was passiert .

          S.

      Hallo!

      Dein Mann wollte keine Kinder mehr. Du hast lange gebraucht um ihn zu "überzeugen" - vielleicht auch eher überreden? So wirklich mit dem Herzen war und ist er nicht dabei, noch dazu die belastende Situation mit der Kiwubehandlung.

      Und Du hast wohl angenommen, wenn das Baby da ist, wäre alles gut und er von Anfang an verliebt, richtig?

      Das hat leider nicht geklappt, er ist weiterhin gegen das neue Baby, wollte es nicht haben, und lehnt es ganz offen ab. Und Du hast zwar Deinen Willen durch gesetzt, aber zu welchem Preis?

      Die wirklich leidtragende Person ist das Baby, das wahrscheinlich sein leben lang vom eigenen Vater abgelehnt werden wird. Weil er es nicht wollte, auch in 15 Jahren immer noch. Euer großes Kind, weil die ungleichbehandlung zweier Kinder in der Familie immer auch das bevorzugte Kind in eine blöde Lage bringt, wird auch leiden.

      Die einzige Chance die ihr habt wäre eine Familientherapie um das irgendwie zurecht zu rücken, und Du solltest wirklich mal überlegen, was Du da angerichtet hast, Deinen mann unbedingt zu noch einem Kind zu überreden.

    (13) 16.11.15 - 13:32
    alltag einer mutter

    Was erwartest du denn genau von deinem Mann? Hast du es schon mal in Worte gefasst und ihm gesagt?

    Ansonsten beschreibst du denn ganz normalen Alltag einer Frau mit einem frischen Baby. Was für dich neu ist, da du nach der ersten Geburt viele dieser alltäglichen Dinge nicht gemacht hast, sondern dein Mann erledigt hat. Die Szene "Duschen mit Kind auf dem Boden im Bad" beispielsweise kennen sicher viele. Ebenso das nächtliche Aufstehen - bei einem Stillkind bleibt das nun mal meist an der Mutter hängen.

    (14) 16.11.15 - 14:07

    <<<ich möchte nur Ratschläge von euch bitte bekommen, keine Klugscheissereien was ich vorher besser machen konnte.....

    ....genau das ist aber der punkt, du hättest vorher eine ganze menge besser machen können ...aber das möchte man ja nicht hören, man sieht nur sich und sein eigenes vermeintliches "leid" und das was man ( nur selber ) meint so tolles geleistet zu haben ... fährt den karren in den dreck und möchte einen rat der alles schwupp wieder richtet, aber bloß keine belehrungen...und warum nicht?weil man weiß wodurch man so einiges verbockt hat, denn dann kommt immer die große klappe mit bloß keine klugscheißereien...

    und wie man erkennen kann, hast du nichts daraus gelernt....aus welchen gründen auch immer forderst du, erwartest du und vor allem WILLST du...was WILL denn dein mann?hat er überhaupt mal was wollen dürfen, ausser nichtssagendes oder wo du dann mal gnädig warst, aber auch nur weil es so gerade an der grenze war?!

    so wie du dich hier darstellst wirkst du auf mich deinem mann gegenüber als lieblos, egoistisch, bestimmend, jammernd, kläglich, selbstbeweihräuchernd usw.....hörst du eigentlich zu was dein mann wirklich möchte und wenn ja, nimmst du das überhaupt ernst oder soll er sich mal nicht so anstellen?!

    allles was du ( nicht ) machst ist zu entschuldigen, nicht wahr?!

    man kann hier leicht sagen, dass dein mann ja "nein" sagen könne oder so, aber manche können sich einfach nicht durchsetzen und wenn sie dann eine partnerin haben die sowas auch noch benutzt und hinterher noch nicht einmal weiß was dadurch entsteht...nun denn...

    die ehe ist eh nicht mehr zu kitten...so sehr ändern kannst du dich nicht und wenn, ich denke das käme auch nicht mehr bei ihm an.

    (15) 16.11.15 - 14:19

    und während du teilweise wieder wochen im bett gelegen hast, wer hat sich da WIEDER um das kind gekümmert?
    dein mann!

    unabhängig davon, dass bei sowas helfen ja selbstverständlich ist, ist das doch wieder etwas völlig anderes wenn er wieder alleine gelassen wird weil du mal wieder krank bist ( ja, diesmal war es etwas anderes, aber man sieht da nur wieder krank, sie liegt da und nichts ) und er muss machen und das auch noch deswegen weil du wieder etwas unbedingt haben wolltest und er lange gesagt hat, dass er kein weiteres kind möchte.

    du erwartest lobhuldigungen aber bei deinem mann siehst du alles selbstverständlich.

    ich bin kein freund davon wenn es um ausreden oder schön reden geht bei arbeitslosen, aber es gibt menschen die sind einfach schwach und lassen sich sogesehen gehen, machen immer weniger, vor allem dann wenn sie einen dominateren emotionsarmen partner erleben....

    mit einen tritt und vorhaltungen bei ihm ist es nicht mehr getan.
    vielleicht gehst du mal auf ihn so ein wie du es erwartest, aber dafür bist du schon viel zu weit dich in deinem eigenen leid zu suhlen und wenn genau das macht er auch, nur anders.

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