Meinungen gesucht! Zeitpunkt Baby

    • (1) 22.12.15 - 02:32
      ZimtundZucker123

      Hallo liebe Gemeinde,
      ich möchte anonym bleiben, da es sich um sensible Informationen handelt.

      Ich hätte gerne so viele Meiningen und Denkanstöße wie möglich. Es geht um Folgendes:
      Mein Freund (24,5) und ich (22,5) studieren derzeit beide und bis Oktober 2016.

      Mein Freund möchte danach Vollzeit arbeiten. Ich überlege, direkt danach den Master (1,5-2Jahre) zu machen und nebenher zu arbeiten, so weit wie möglich.

      Gerne möchten wir "eigentlich" so früh wie möglich unser erstes Kind bekommen. Nun zum "eigentlich": Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Wenn ich den Master direkt im Anschluss studieren würde, wäre ich 2018 fertig, mit 25 Jahren. Und nun? Ein Kind bekommen? Vernünftig wäre es, 1, 2, 3 Jahre Berufserfahrung zu sammeln und dann ein Kind zu bekommen. Also dann mit ca. 27/28 Jahren. Wahrscheinlich würde sich dann eine berufliche Chance auftun, die ich vll gerne genutzt hätte, doch wie lange will man den Wunsch noch aufschieben? Das ist für uns keine Option. Wir wollen vorher Eltern werden. Aber während dem Studium schwanger werden, würde uns wahrscheinlich in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Also auch nicht optimal, aber eventuell möglich?

      Ehrlich, wenn ich an die Zukunft denke, bekomme ich Krämpfe und bereue es ab und zu, studiert zu haben. Wir wünschen uns so sehr ein Kind und denken, dass wir noch so 2,3 Jahre warten können/müssen, aber genau genommen ist es doch selbst nach abgeschlossenem Studium

      "unvernünftig " (wenig Berufserfahrung, wenig Elterngeld, erstmal kein Nutzen des Abschlusses...).

      Also was denkt Ihr so? Wann seht Ihr günstige Zeitpunkte? Habt Ihr vll ähnliche Erfahrungen gemacht?

      Ich freue mich über jede Antwort, die ernst gemeint ist :) Lieben Dank und schöne Feiertage!

      • Hi
        Wie lange seid ihr denn zusammen? Ich finde euch noch sehr jung.
        Sinnvoll wäre es frühestens 1 Jahr nach dem Studium bzw. 1 Jahr voll erwerbstätig gewesen zu sein. Dann erhältst du möglichst viel Elterngeld, hast eventuell einen unbefristeten Job.

        Konntest dich vorher auf das Studium konzentrieren, was den Abschluss bestimmt positiv beeinflusst und auch die Job Chancen danach.
        Genießt erstmal die Zeit zu zweit

        Hallo,

        ich finde die Variante, Master, 1-3 Jahre arbeiten am besten. Erstens ist dann die Ausbildung abgeschlossen, zweitens ist der Wiedereinstieg leichter, drittens gibt es vernünftig hohes Elterngeld, viertens ist die Beziehung gefestigt und fünftens man mit 27 jung genug.

        LG

        Ich habe meine Kinder während des Studiums bekommen. Hat viele Vorteile, aber eben auch Nachteile.

        Bist Du "tough", kannst die Zähne zusammenbeißen und nur arbeiten arbeiten arbeiten? Dann wäre es was für Dich. Bin sowieso ein "mit harter Arbeit zum Erfolg".

        Wenn Du aber leicht aufgibst - mach es nicht…! Ich habe es knallhart durchgezogen und auf vieles verzichtet (Studentenleben, Partys - das ist dann passe). Bin jetzt aber in der glücklichen Lage mit 34 glücklich verheiratet zu sein (mit dem Vater aller drei Kinder), einen BA, einen MA und 7 Jahre Berufserfahrung vorweisen zu können. Meine Kinder sind 11, 8 und 6 Jahre alt.

        Aber wie schon gesagt - das ist nichts für Weicheier…

        Liebe Grüße und viel Erfolg

        (PS: Ich glaube wenn man jünger ist hat man noch mehr Energie als später…)

      • Ich denke, der optimale Zeitpunkt kommt sowieso nie- wenn Du wartest, bis Du den Master fertig hast, und dann nur einen befristeten Vertrag bekommst? Und danach auch? Sicherheit gibt es nie, weder was den Arbeitsplatz noch die Stabilität der Partnerschaft angeht.

        Deshalb würde ich nicht zu lange warten, das einzige, was sicher ist, ist, dass es eine biologische Grenze für Babys gibt, und die ist leider schneller erreicht, als man denkt.
        Also- legt los wann ihr meint.

        Ihr schafft das schon!

      (8) 22.12.15 - 08:22

      Hi,

      ich muss der Vorschreiberin Recht geben. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Während dem Studium/vor dem Master genauso wie während dem Arbeiten.

      Der Vorteil während dem Studium ist, dass ihr noch jünger seid und auch mehr Energie habt. Es ist einfach so, dass es mit Mitte 20 ganz anders ist als mit Mitte 30. Außerdem hat man (leider) als Frau bessere Jobchancen, wenn für den Arbeitgeber klar ist, dass die Kinderplanung schon durch ist. Weil meistens die Frauen daheim bleiben.

      Und es gibt diverse Möglichkeiten des "entspannten" Wiedereinstiegs während des Studiums wie z.B. Teilzeitstudium usw..

      Wenn man die Kinder während der Ausbildung (also auch Studium) bekommt fällt der Wiedereinstieg in eine ganz andere Lebensphase.

      Außerdem: wer sagt es, dass du dann sofort schwanger wirst. Gerade wenn ihr älter seid, kann sich das noch einige Jahre ziehen.

      Der Vorteil ist sicher, dass du deine Ausbildung abgeschlossen hast. Du hast eine gewisse Berufserfahrung und hast das Thema für dich durch. Das würde dir natürlich mit der anderen Variante fehlen.

      Ich selbst habe aber leider häufiger mitbekommen, dass Mütter von Freundinnen länger daheim geblieben sind und unabhängig voneinander , trotz Studiums, riesige Probleme beim Wiedereinstieg hatten.

      Zusammengefasst: es ist immer der falsche Zeitpunkt aber das Schönste überhaupt. Lässt euch nicht beirren und hört dabei auf den Bauch.

      Liebe Grüße

      (9) 22.12.15 - 09:06

      "Also dann mit ca. 27/28 Jahren. Wahrscheinlich würde sich dann eine berufliche Chance auftun, die ich vll gerne genutzt hätte, doch wie lange will man den Wunsch noch aufschieben? Das ist für uns keine Option. Wir wollen vorher Eltern werden."
      Wollen ist ja schön und gut, aber man sollte sich die Kinder leisten können und auch an die Zukunft denken.
      Du bist gerade mal 22 und ich weiß nicht, wie lange ihr zusammen seid, aber das Studium erstmal beenden und eure Zweisamkeit genießen ist nicht verkehrt.

      Wenn er einen Job hat und Du den Master machst, kann man ja schauen, ob ihr es dann probiert. Erstens habt ihr dann wenigstens ein Gehalt und den Mindestsatz Elterngeld und Kindergeld und zweitens habt ihr beide einen Abschluss. Du solltest aber nicht zu lange Babypause machen. 3 Jahre Elternzeit sind so definitiv nicht drin, sonst bist du zu sehr raus.

      (10) 22.12.15 - 09:27

      Hallo,

      ich bin bald 34 und seid 16 Jahren mit meinem Mann zusammen. Wir haben keine Kinder, haben es immer auf später verschoben. Mittlerweile, wenn ich zurück denke, dann denke ich oft, hätte ich mit 22 ein Kind bekommen, dann hätte ich zwar nicht das Leben gelebt, welches ich gelebt habe, sondern ein anderes, ich hätte dann jetzt schon einen Teenager und bräuchte mir nicht die ganzen Sorgen zu machen, ob es noch irgendwann klappt mit einem Baby, wie wir damit zurecht kommen sollen, ob ich mein Leben so umstellen kann, dass ein Baby auch darin Platz hat..... ich finde mittlerweile, dass früh Kinder bekommen mit dem richtigen Partner, der einen immer unterstützt und es auch unterstützt, wenn man dann mit Kind weiter studiert und Karriere macht viel besser, als das andere Modell, das mit dem abwarten...

      Ist nur meine Meinung.

      (11) 22.12.15 - 09:30

      Ich kenne zwei Frauen die während des Studiums Kinder bekommen haben.

      Beide in meinem Alter (33). Eine studiert immer noch und die andere hat das Studium ordentlich beendet und findet keine Arbeit. Sie ist kurz vor dem Abschluss schwanger geworden und war schon fertig als das Baby kam. Dann hat sie zwei Jahre später noch schnell das Geschwisterchen bekommen. Seit ihr Jüngster 2 ist sucht sie eine Stelle. Natürlich erstmal halbtags. Der Mann verdient gut- aber für ihre berufliche Zukunft sehe ich eher schwarz. Finde ich sehr schade.

      Das Argument eine Mutter hat die Familienplanung schon abgeschlossen und wird lieber eingestellt als eine Kinderlose ist in meinen Augen Blödsinn.

      Woher soll der Arbeitgeber das wissen, ob nicht noch weitere Kinder geplant werden. Solange eine Frau jung genug ist um Kinder zu kriegen geht der Arbeitgeber dieses Risiko ein, egal wieviele Kinder schon vorhanden sind.

      Falls du während des Studiums ein Baby planst solltest du es unbedingt so planen das du nach deinem Abschluss Vollzeit arbeiten kannst. Ansonsten lass das mit dem Master lieber gleich bleiben und such dir erstmal Arbeit. Den Master kann man ja später nachholen.

      Empfehlen würde ich dir aber auch mit dem Nachwuchs zu warten bis du dich beruflich etabliert hast. Die meisten Frauen werden auch mit Anfang 30 noch problemlos schwanger.

      Ich habe nach dem Studium erstmal einen auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag bekommen, der danach in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis überging. Danach hatte ich die Möglichkeit auf Teilzeit zu reduzieren, als Akademikerin eine Teilzeitstelle zu finden wäre sonst gar nicht so einfach gewesen. Jetzt arbeite ich erstmal wieder und dann möchten wir noch ein zweites Kind. Wenn das aus dem gröbsten raus ist möchte ich wieder Vollzeit arbeiten. Für mich persönlich war das die perfekte Planung- ich würde es immer wieder so machen.

      Habt ihr auch daran gedacht, dass es bei einem Baby gar nicht bleibt weil ihr euch vielleicht noch ein zweites wünscht? Selbst wenn du mit einem Baby dein Studium beendest und eine Stelle findest- wann möchtest du dann ein zweites bekommen? Direkt nachdem du angefangen bist zu arbeiten? Oder wäre euch ein großer Altersabstand egal?

      • (12) 22.12.15 - 12:23

        Ich kann dir aus meinem näheren Umfeld gleich vier Frauen nennen, die alle erst studiert haben und dann Kinder bekommen haben. Alle inklusive Arbeitserfahrung.

        Beispiel 1: 2 Kinder. 2. Kind so krank, dass sie 10 Jahre zu Hause geblieben ist. Heutiger Job (mit Mitte 50): in der Univerwaltung

        Beispiel 2: Abi, Ausbildung, Studium, gearbeitet in beiden Jobs. Eine fertige Promotion. Dann 2 Kinder, relativ kurze Pause. Kinder inzwischen volljährig. Sie arbeitet, taddaa, in der Univerwaltung und nebenbei an der zweiten Promotion.

        Beispiel 3: Studium, ein paar Jahre gearbeitet, 2 Kinder. Nach 8- 10 Jahren zu Hause nicht zurück in den Job gekommen. Arbeitswelt hatte sich in ihrem Bereich zu sehr verändert. Heute, mit um die 50, hat sie einen Minijob und ehrenamtliche Tätigkeiten.

        Beispiel 4: Studium, Kind, zu Hause, Kind, länger zu Hause. Gelandet ist sie in der Verwaltung.

        Von den vier Frauen ist nur eine richtig glücklich mit dem, was sie macht. Alle haben ewig gebraucht um in den Job zurück zu kommen. Und dann sehe ich mich und Familie hier. Kinder mitten drinn bekommen und beide Eltern haben Karriere gemacht. Klar gibt es auch andere Beispiele, aber ich kann dir aus erster Hand sagen, dass nun wirklich eher Frauen mit abgeschlossener Familienplanung oder Männer eingestellt werden.

        • (13) 22.12.15 - 14:45
          .......................

          Und wo arbeitest du? Auch in der Univerwaltung?

          #rofl

          (14) 22.12.15 - 22:49

          Der Vergleich hinkt aber etwas- Frauen die jetzt um die 50 sind haben vor ca 20 Jahren Kinder bekommen.

          Da war es noch üblich länger zuhause zu bleiben und danach eben nicht in den alten Job zurückkehren zu können. Heute kann man Elternzeit nehmen und danach wieder da weiter machen wo man vor der Babypause aufgehört hat.

          Wären die Frauen direkt wieder angefangen zu arbeiten hätten Sie sicher beruflich mehr erreichen können.

          Und die abgeschlossene Familienplanung kann der Arbeitgeber doch nur vermuten solange die Frau noch jung genug ist um Kinder zu bekommen. Wieviele Kinder eine Frau möchte steht doch in den Sternen.

          Eins haben deine Beispiele und meine aber gemeinsam- ein Abschluss von der Uni bringt nur etwas wenn man danach am Ball bleibt und ist kein Selbstläufer. Egal zu welchem Zeitpunkt man Kinder bekommt- 10 Jahre Hausfrau und Mutter sieht im Lebenslauf nunmal nicht so aus als hätte man das Arbeiten erfunden.

    An deiner Stelle würde ich nicht zu viel grübeln.

    Es wird so kommen, wie es kommen soll und du wirst merken, wann der beste Zeitpunkt da ist. Momentan ist es noch viel zu früh, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, weil noch so viel passieren kann und wird, was nicht zu deinem Plan passt.

    Konzentriere dich auf dein Studium und lass alles auf dich zukommen.

    • (16) 22.12.15 - 09:41

      Nicht zuviel grübeln und aus einer Laune raus schwanger werden halte ich auch nicht für das Mittel der Wahl.

      Man sollte sich das schon gründlich überlegen wann der richtige Zeitpunkt ist.

Hallo,

ich wollte auch immer früh Mama werden, doch genauso wollte ich erst mein Studium beenden und danach ein paar Jahre arbeiten.

Ja und so habe ich es gemacht: ich habe mein Studium mit 23 Jahren beendet, habe dann 3,5 Jahre gearbeitet und mit Anfang 27 mein erstes Kind bekommen (für mich war der Zeitpunkt optimal - ich hatte schon Berufserfahrung, und hatte daher kaum Sorge wegen dem Wiedereinstieg).

Ich bin dann jedoch 8 Monate nach der Geburt meines ersten Sohnes erneut schwanger geworden und bekam mit 28 Jahren mein zweites Kind.

Ich war insgesamt 3,5 Jahre daheim, ehe ich im Oktober 2011 wieder zu arbeiten begonnen habe.

Für mich ist es nicht sehr sinnvoll, bereits während des Studiums schwanger zu werden, das hätte ich nie angestrebt. Und ohne viel Arbeitserfahrung wirst du dir glaube ich bestimmt schwerer tun, einen Job nach der Elternzeit zu bekommen....von daher würde ich immer empfehlen, wenigstens ein paar Jahre zu arbeiten ehe man Kinder bekommt (soweit man das eben planen kann#schein).

Ich finde auch, dass du noch sehr jung bist und noch alle Zeit der Welt hast...wie bereits eine Userin über mir geschrieben hat: auch 27 Jahre ist jung genug zum Kinder kriegen;-)!

Lg

Ich denke, es gibt keinen idealen Zeitpunkt. Jung Eltern zu werden hat seine Vor- und Nachteile - wenn man älter ist ebenso.

Wenn man auf den passenden Zeitpunkt wartet, kann er auch schnell überschritten sein.

(19) 22.12.15 - 12:26

Ich kenne den Wunsch nach einem Baby im Studium, aber ich kann dir sagen, dass ich froh bin, jede Uniparty mitgenommen zu haben und dabei bestmögliche Ergebnisse erzielt zu haben. Es ist eine schöne Erfahrung sorgenfrei, nur verantwortlich für sich zu sein. Ich habe die Freiheit genossen. Jetzt fehlt mir nichts - es ist alles gut so wie es ist.

Ich bin 29, habe 3 Jahre Berufserfahrung, ein Diplom, eine unbefristete Arbeitsstelle und eine 10 Monate alte Tochter. In zwei Monaten kehre ich zurück in die Berufswelt. Nicht an meine alte Stelle, da ich sozusagen befördert wurde. Mein Chef hat mir eine Stelle mit mehr Gehalt und mehr Verantwortung angeboten. Das liegt nur daran, dass ich mich in der Zeit vor der Geburt beweisen konnte.

Ich kenne drei Mädels aus der Uni, die ihr Kind im oder direkt nach dem Studium bekommen haben. Aus denen ist aus beruflicher Sicht unter Berücksichtigung ihres Studienabschlusses bisher nichts geworden. Zwei sind arbeitslos und eine arbeitet als Tagesmutter, weil sie nur absagen bekommen hat.

Natürlich kann es auch anders laufen, aber man muss sich das schon gut überlegen, worauf man den Schwerpunkt in seinem Leben legt. Für mich war eine gesunde Balance zw. Beruf und Familie wichtig.

  • (20) 22.12.15 - 21:24

    Ich habe eine andere Lebenserfahrung gemacht.
    Ich hab am Anfang des Studiums bewusst meine Tochter bekommen.

    Mit 21 und auch deshalb, weil ich wusste dass in meinem Job ein Ausstieg wegen Kinderbetreuung ganz schlecht gewesen wäre.
    Ich hab Physik und Maschinenbau studiert, ein Männerjob.
    Heute mag das ja etwas anders sein aber vor 25 Jahren hat kein Mann Erziehungsurlaub genommen.

    Und auch heute wird das von Männern in dem Job selten in Anspruch genommen.

    Ich War mit 25 fertig, meine Tochter 4 und ich arbeite seit 20 Jahren Vollzeit, ich hatte es so geplant und es hat funktioniert.

    Meine Tochter ist gesund und hat sich gut entwickelt.

    Ich hatte zwar im Studium viel Stress und wenig Zeit für sie aber nachher im Job hatte ich auch oft sehr lange Tage mit unzähligen Überstunden.

    Das wäre zeitlich auch nicht günstiger gewesen.
    Aber im Studium War ich flexibel.

    Und noch sehr belastbar.
    Hab nachts noch gearbeitet und bin tagsüber zur Uni.
    Da hatte ich auch noch einen Hiwi Job.
    Mit wenig Schlaf hatte ich damals keine Probleme.

    Und auf Partys hab ich auch nicht verzichten müssen.
    Zwar nicht mehrmals die Woche, aber das kann man eh nicht wenn man ernsthaft studiert.

    Aber 2- 3mal im Monat am Wochenende war schon drin.
    Jetzt ist meine Tochter 25 und ich mit 46 Oma.

    Mein Enkelkind ist 4 und meine Tochter such gerade mit dem Studium fertig.
    Es War für mich richtig, jung Mutter zu werden und es ist auch toll eine junge Oma zu sein.

(21) 22.12.15 - 15:54

Hallo,

Du hast die aktuellen gesellschaftlichen "Normen" schön aufgelistet, genau so ist wohl derzeit der Idealfall, Ausbildung/Studium,etwas Berufserfahrung und dann das Baby.

Gehen tut eigentlich alles, man kriegt es immer hin :-) ich hab schon immer eher abseits solcher Normen gelebt und es hat bisher super geklappt. Macht einfach das was sich am besten anfühlt, es ist das Leben und kein vorgegebener Fahrplan den man exakt erfüllen muss.

Ich kenne viele solcher Menschen/Paare bei denen ich den Eindruck habe, sie arbeiten irgendeine Liste ab. Ist vielleicht die sichere Variante durchs Leben zu kommen, aber nicht die Einzige ;-)

Alles Gute

Was wäre mit:

Bachelor
1 jahr arbeiten
Kind
Master (an den unis bekommt man auch meist ganz gut kita-plätze)
Dann weiter arbeiten

Hallo!

Wie wäre es nach dem Bachelor erst mal eine Weile zu arbeiten, dann schwanger zu werden und in der Elternzeit dann zu entscheiden entweder noch den Master zu machen oder wieder in den Beruf einzusteigen.

So wirst Du nicht ewig alt, hast ein wenig Berufserfahrung, und Dir stehen dann noch alle Wege offen - egal ob Du weiter studieren willst oder nicht, Du hast dann schon mal ein wenig Berufserfahrung und einen Arbeitgeber und damit Kontakte.

(24) 22.12.15 - 19:12

Ich habe mein Kind früh geplant bekommen und es war das Beste was jemals passiert ist.
Du machst und machst und arbeitest und arbeitest und irgendwann ist "der richtige Moment" (den es sowieso nicht gibt!) eben immer noch nicht da.

Eine kinderlose Kollegin meinte mal: Der richtige Zeitpunkt ist nie, aber schnell ist er verstrichen.

Nie im Leben hätte ich länger als nötig auf mein Baby gewartet und das sehe ich immer noch so.

Übrigens hat mir mein Kind zu tollen Berufen verholfen ;)

(25) 22.12.15 - 21:35

Hallo,
Ich bin dieses Jahr 40 geworden und habe drei Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen, von den dreien waren das erste und das dritte geplant.;-) Ich hab zwischen Kind 2 und 3 mit Mitte 30 ein Hochschulstudiu abgeschlossen und nun einen für mich tollen Job (Vollzeit). Für das Studium hab ich mich relativ spontan entschieden (hatte bereits ne Ausbildung).
Ich hatte mir Anfang 20 eine feste Beziehung und mit ihm zusammen einen Plan fürs Leben inkl. Kinder Planung usw und kann nur sagen: es kam sowieso komplett anders ;-) Ich kann auch sagen, bei mir waren die Umstände sicher nicht immer perfekt, aber es haut doch irgendwie hin. Kinder sollte man aus einem Gefühl heraus kriegen, ich wundere mich oft wie so manche das alles durchkalkulieren. Und ich kenne so viele Freundinnen, Klassenkameradinnen etc, die in meinem Alter sind, die haben immer gewartet auf den perfekten Mann, den perfekten Job, und die Jahre gingen so schnell vorbei Und schwuppdiwupp sind sie 40 und die Chance auf ein eigenes Kind ist nur noch gering. ALLE von denen sagen, hätte ich es doch mal einfach in Angriff genommen und bereuen es.

Ich kann nur von mir sagen, dass ich das Mutter sein mit zunehmenden Alter immer schwerer und anstrengender finde. Mit Ende 30 sollte man schon Teenies haben und kein Baby mehr, hab das am eigenen Leib erfahren.
Viel Glück dir auf jeden Fall! Lg

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