Keiner weiß wie es mir wirklich geht

    • (1) 11.01.16 - 07:34
      prostneujahr2016

      Guten morgen alle hier draußen....

      Ich muss mir einfach mal alles von der Seele schreiben, vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen der das gleiche erleben muss.

      Ich bin 17 Jahre verheiratet, dachte wir sind glücklich bzw. wusste ich nicht das mein Mann es nicht ist. Unsere Söhne sind 11 und 7 Jahre.....

      Mein Mann hat mich vor gut einem Jahr betrogen, 5 Wochen lang, er dachte er hätte sich verliebt.......mich hat das getroffen wie der Blitz, es gab keine Anzeichen dafür das uns sowas treffen könnte. Das war die schmerzhafteste Erfahrung die ich bis jetzt in meinem Leben machen musste und es hört nicht auf.

      In mir ist leere, ja ich möchte verzeihen, ja ich möchte wieder glücklich sein mit meiner Familie aber es ist mir nicht möglich.

      Ich habe massiv an Gewicht verloren, innerlich zerreist es mich schier, ich habe Kopfkino ohne Ende, diese Frau ist immer in meinem Kopf, ich träume Nachts davon wie sie Hand in Hand am See spazieren und wache schweißgebadet auf.....mit unvorstellbaren Schmerzen.

      Nach außen ist alles gut, nur innerlich gehe ich kaputt, ich bin fassungslos das er es soweit kommen lies- er auch!!! Es entspricht absolut nicht seinem Typ.

      2006 hat mein Vater sich das Leben genommen, letztes Jahr ist meine Oma verstorben und 2 Monate später mein Opa- das alles war lange nicht so dramatisch wie das Fremdgehen meines Mannes....

      Ich bin/war ein sehr lebensbejahender Mensch, konnte mich über Kleingkeiten freuen, war glücklich und Stolz auf meine Familie - davon ist nicht mehr viel übrig.

      Ich bin nicht mehr ich!!!!! Diese Geschichte hat mich so massiv verändert.

      Und ich frage mich, wann hört es endlich auf???

      Ich habe meinen Mann nach wie vor sehr gerne, aber Liebe? ich glaube sie ist Tod ?!

      Jetzt werden wahrscheinlich alle den Kopf schütteln.....und sich fragen warum ich noch bei ihm bin?? Ja, genau wegen den Kindern, auch wenn viele sagen Kinder sind kein Grund- doch sind sie!!!!

      Mein Mann gibt sich sehr viel Mühe, möchte am liebsten alles vergessen und nie wieder darüber sprechen, tja wenn alles so einfach wäre.....

      Am liebsten würde ich dieses wissen, aus meinem Gehirn schneiden.

      Und das macht mich auch so wütend.....das er mir das kaltblütig erzählt......ohne zu wissen was das anrichtet!!!!!

      Vielen Dank an alle die gelesen haben

      lg

      • Die Taktik, die Dein Mann fährt, mag ihm richtig erscheinen, ist für Dich aber die Falsche. Man kann so etwas nicht unter den Teppich kehren und sagen, dann sei es nie passiert.

        Das, was Du brauchst, sind Gespräche über Deinen Schmerz. Entweder mit Deinem Mann oder aber mit einer professionellen Vertrauensperson, die mit Dir die Gedanken und den Kummer aufarbeitet. Nicht Verdrängen ist die richtige Maßnahme, sondern Konfrontation und Verarbeitung.

        Wenn es Dir wirklich auch um Deine Kinder geht und Du für sie die Ehe aufrecht erhalten willst, dann solltest Du nicht warten, bis das Geschwür, was da in Dir gärt aufplatzt und sich von alleine entleert. Du hast alles Recht dazu, so zu empfinden wie Du es tust, aber wenn Du von alleine keine Besserung verspürst, dann musst Du Dir helfen lassen. :-)

        • (3) 11.01.16 - 07:46
          prostneujahr2016

          Hallo,

          ich bin bereits in Therapie, was auch kurzzeitig hilft, aber eben nicht auf Dauer.

          Immer wenn ich denke, Ja es geht mir gut- kommt schlagartig ein Tief und ich erlebe alles wieder aufs neue.

          • Dann dauert der Prozess einfach noch an und Du solltest geduldig bleiben. Ohne Dir jetzt was Böses zu wollen kann es aber auch sein, dass Dein Therapeut nicht der Richtige für Dich ist, wenn Du das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten und im Heilungsprozeß nicht voran zu kommen. Vielleicht fragst Du ihn mal, warum Du immer wieder Rückfälle hast und überlegst dann, ob Dir seine Antwort plausibel erscheint?

      Meine Eltern waren 26 Jahre verheiratet, ca. 30 zusammen. Meine Mutter war irgendwann unglücklich und ist unter anderem auch wegen mir und meines Bruders bei meinem Vater geblieben.

      Irgendwann war sie richtig kaputt. Es hat sie psychisch so belastet, dass sie Schwindel-, Migräneanfälle usw hatte und im Krankenhaus war. Ich habe ihr dazu geraten, die Trennung durchzuziehen. Da war ich älter als deine Kinder jetzt - aber glaub mir: Sie werden es merken. Und jetzt? Meine Eltern haben neue Partner und sind glücklich.

      Uns als Kindern ist es schwer gefallen, das Elternhaus ausräumen zu müssen, aber nur, weil man sich als Elternpaar trennt, hat das keinerlei Einfluss darauf, was für eine gute Mutter / ein guter Vater man ist.
      Und wenn du dir deiner Liebe nicht einmal mehr sicher bist... es ist falsch, das für die Kinder zu tun.

      So gern wir es auch tun würden oder dir berichten, wie es uns ergangen ist.........

      Wir werden die nicht helfen können, denn deine Gefühle sind da und nicht rational erklärbar. Da nützt es nichts, dir mitzugeben, alles sei eigentlich nicht so dramatisch usw.usw. Du bist bereits in Therapie. Sowas braucht Zeit. Vielleicht ist es auch nicht der richtige Therapeut für dich oder du bist einfach ein Typ Mensch, der nicht verzeihen kann.

      Wenn du nicht schlafen kannst und nie runter fahren kannst, wäre vielleicht sogar vorübergehend eine Medikation durch deinen Arzt sinnvoll. Du klingst so, wie Menschen, die ein Trauma erlitten haben. Das ist mittelfristig normal, aber irgendwann sollte es sich legen. Du hast die Symptome aber schon sehr lange. Vielleicht leidest du an einer Postraumatischen Belastungsstörung o. ä. An deiner Stelle würde ich ganz dringend nochmal einen Arzt aufsuchen.

      Alles Gute.

      • (7) 11.01.16 - 08:16
        prostneujahr2016

        Hallo,

        Ja, ich habe ein Trauma davon getragen, das weiß ich selbst und wurde auch von ärztl. Seite bestätigt.

        Ja es braucht Zeit......das höre ich immer, nur was heißt das ? Ich habe bald keine Kraft mehr das auszuhalten- und würde am liebsten davon rennen.

        Vielleicht sollte ich mir wirklich nochmal Gedanken machen, wobei mir die Therapeutin sehr sympathisch erscheint.

        Vielleicht, ist aber auch die Trennung einfach der bessere Weg für mich??

        • Habt ihr schon an eine paartherapie gedacht??

          • (9) 11.01.16 - 09:16
            prostneujahr2016

            Hallo,

            Ja, allerdings sind alle Plätze belegt, wir stehen auf der Warteliste, in Einzeltherapie bin ich bereits.

            Mit meinem Mann habe ich natürlich gesprochen, über alles 1000mal vor und wieder zurück......er ist nun auch an einem Punkt, wo er das kaum noch ertragen kann.

            Diese Tatsache, das es nie wieder so werden kann wie es war macht mich unendlich traurig, niemals werde ich je wieder so blind vertrauen- er hat mir da etwas weggenommen. Dieses Gefühl der Einzigartigkeit, der Sicherheit des angekommen seins.

        Ich habe bald keine Kraft mehr das auszuhalten- und würde am liebsten davon rennen.
        ---------
        ....kann ich verstehen und ich denke DAS ist die Krux.

        Du möchtest hinwerfen, dich sammeln, zur Ruhe kommen und anscheinend hast du dir kopfmäßig aber vorgenommen, das Ganze durchzustehen mit und bei deinem Mann - obwohl dein Empfinden, dein Herz etwas anderes sagt.

        Ich kann nur für mich sprechen und wie ich es empfunden habe: mein Mann hatte mich auch betrogen - zwei Jahre übrigens. Und ich habe kopfmäßig überhaupt gar nichts entschieden (abgesehen davon, dass ich sofort gesagt habe, ich/wir ziehen um, weil es die Nachbarin war). Zu wahrhaft rationalen Entscheidungen war ich die ersten Wochen überhaupt nicht fähig. Das war wie ein Leben mit Autopilot.
        Ich habe nur darauf gehört, wie ich mich damit fühle. Ich hätte alle Möglichkeiten gehabt und mir wäre es grundsätzlich auch egal gewesen, ob er geht oder bleibt. Es fühlte sich nur in dem Moment richtig an, dass er jeden Abend nach Hause kam (was er aber immer brav gefragt hat). Ich habe auch nichts entschieden für die Ewigkeit. So,habe ich es meinem Man auch erklärt. Was jetzt gut und richtig für mich erscheint, kann in 5 Monaten auch anders aussehen. Aber bis jetzt - 5 Jahre später - hat das noch Bestand. Ich habe meine Entscheidung von damals nicht bereut, hätte aber keine Probleme, mich zu trennen aus anderen Motiven heraus.

        Ich bin ja nur Laie, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Therapie auch nicht den erwarteten Erfolg bringen kann, weil du eigentlich gegen dein Empfinden handelst. Du unterdrückst deinen Zorn und Hass auf deinen Mann. Eigentlich würdest du ihn gern in die Wüste schicken und die Pest an den Hals wünschen. Dein Verstand diktiert dir aber das Gegenteil vor und du lebst danach, bis dich irgendwas antriggert und die Emotionen dich wieder überrollen. Ich glaube nicht, dass man echtes Verzeihen und Abschließen mit einem Trauma über den Kopf erreicht.

        • (11) 12.01.16 - 07:07
          prostneujahr2016

          Hallo guest70,

          Genau, Kopf vs Herz, wie bekommt man das unter einen Hut ?

          Mein Kopf schreit, komm du kannst das schaffen, für uns als Familie vielleicht entsteht sogar etwas besseres........???

          Meine Gefühle schreien, warum sollte ich diesem Idiot verzeihen der mich in diese Lage gebracht hat wegen dem ich zum Psycho Doc muss ??

          Wenn meine Emotionen mich überrollen- habe ich nichts mehr unter Kontrolle- Vorwürfe, Schuldzuweisungen und ja auch Beleidigungen sind gefallen......und 2h später denke ich oh mann du doofe Kuh, warum hast du nicht die Klappe gehalten- und der abend ist im Eimer........mein Mann geht verzweifelt ins Bett, und ich würde ihm am liebsten durch den Fleischwolf drehen......#nanana

          Ein Teufelskreis, der sowas von anstrengend und zermürbend ist.

          Ich bin ein sehr nachtragender Mensch, und ich kann mir vorstellen, das ich ihm das in 10 Jahren noch aufs Brot schmiere.....das wiederum möchte ich ihm auch ersparen.

          Du siehst, ein Irrgarten ohne Ausgang

          lg

Du musst Dir eine andere Strategie zulegen, um damit fertig zu werden. Rede darüber! Mit deinem Mann, in einer Paartherapie, in einer Einzeltherapie!

  • (13) 11.01.16 - 09:20

    Hallo,

    Ja, nur diese Strategie habe ich noch nicht finden können.

    Die Freundschaft zu meiner "Freundin" ist ebenfalls zerbrochen- das macht mir auch zu schaffen.

    • Hallo!

      Warum? Hatte deine Freundin denn eine Affäre mit deinem Mann#schock?

      Ich habe es bisher nämlich so verstanden, dass es irgendeine x-beliebige Dame war#gruebel...

      Lg

      • (15) 11.01.16 - 09:45
        prostneujahr2016

        Hallo,

        Nein, meine Freundin hatte keine Affäre mit meinem Mann.

        Meine Freundin ist mit der Affäre befreundet! Allerdings eher nur über die Kinder.

        Nach Auffliegen, sagte sie mir, das unsere Freundschaft ihr wichtiger sei.....nunja es hat sich dann anderst herausgestellt.

        Sie redete mit der Affäre über mich, und erzählte ihr Dinge die ich ihr im Vertrauen erzählt habe.

        Ich fühle mich einfach verraten und bin maßlos enttäuscht

    Jetzt habe ich mir alle Beiträge durchgelesen und muss sagen, dass ich aufgrund deiner Überschrift "Keiner weiß wie es mir wirklich geht | " angenommen hatte, dass du mit deinem Mann nicht über die Sache sprichst.

    In Wirklichkeit hast du mit ihm schon viel gesprochen und du machst auch eine Therapie, wo du darüber sprichst. Mit deiner Freundin hast du auch darüber gesprochen. Was meinst du also, wenn du schreibst, dass niemand weiss, wie es in dir aussieht? Wenn du über deine Probleme sprichst, sagst du dann nicht, wie es in dir aussieht? Oder meinst du, dass deine Kinder nichts davon wissen? Das würde darauf hindeuten, dass du darunter leidest, dass du in der jetzigen Situation gefangen bist, in der du den Kindern heile Welt vorspielst.

    Eine Strategie könnte so aussehen, dass du darüber sprichst, wie es wirklich in dir aussiehst (falls noch nicht geschehen). Und zwar in der ganzen Tragweite. Dass du es so nicht mehr aushältst. Erstrangig mit deinem Mann. Soll er doch mal etwas dazu beitragen, dass es dir wieder besser geht. Vielleicht findet ihr gemeinsam eine Strategie.

    Eine weitere Strategie könnte die sein, nicht mehr auf heile Welt zu machen vor euren Kindern, sondern tatsächlich eine Trennung anzugehen. Lass dich zunächst rechtlich beraten, damit du weißt, was auf dich zukommt. Und schaut zu, dass ihr als Eltern immer noch funktioniert. das beste wäre, wenn dein Mann ausziehen würde und sich eine Wohnung in der Nähe sucht, damit die Kinder jederzeit zu ihm können.

    Eine weitere Möglichkeit wäre eine Trennung auf Zeit. Alternativ ein langer Urlaub, den du ganz alleine machst, um Abstand zu bekommen. So etwas hilft sehr, um wieder Kraft zu tanken und die eigenen Gefühle zu erforschen. Dein Mann muss sich dann Urlaub nehmen, um die Kinder zu betreuen.

    Abgesehen davon habe ich den Eindruck, dass du dabei bist, eine Depression zu entwickeln, ausgelöst durch die Geschehnisse. Das würde erklären, warum du so beherrscht wirst von dem Verrat und von dem Verrat deiner Freundin. Wie sieht es mit medikamentöser Unterstützung aus? Oder einer anderen Therapeutin? Steckt vielleicht noch etwas anderes mit dahinter?

    Dein Mann soll sich darum kümmern, dass ihr zu einer anderen Stelle geht, die Paartherapie anbietet. Wer genug sucht, findet auch Stellen, die schneller Termine vergeben. Notfalls muss eben gezahlt werden, zumindest ein paar Stunden. Und er soll es organisieren, nicht du. Das ist er euch schuldig. Hilft dir das nicht, wäre es an der Zeit, die genannten Strategien zu überdenken - oder eine ganz andere, eigene zu finden.

Man kann aus jeder deiner Zeilen herauslesen, WIE verletzt du bist.

Das mit der Freundin setzt natürlich allem noch die Krone auf, da nun deine "Rivalin" Dinge über dich weiß, was du natürlich nie wolltest und das Gefühl der Ohnmacht in dir noch verstärkt.

Manchmal denke ich, dass Menschen, denen es immer gut ging, mit derartigen Schicksalsschlägen viel schlechter klarkommen als Menschen, die schon früh lernen mussten, dass nichts perfekt ist.

Du hast jahrelang in einer Blase gelebt, so wirkt es auf mich.

Ich meine das nicht böse. Sicher gabs mal Probleme, aber die habt ihr gelöst und du fühltest dich aufgehoben und sicher in deiner Familie, an der Seite deines Mannes.

Das hat er dir genommen und das kannst du nicht verzeihen.

Ich kann deinen Schmerz absolut nachvollziehen. Aber es ist ein Jahr her. Ich tendiere zwar dazu zu sagen, solch ein Schmerz dauert, so lange er eben dauert.

Nur bei deinem Posting habe ich das Gefühl, du badest in diesem Schmerz.
Natürlich ist es schlimm, dass er sich überhaupt auf eine andere Frau eingelassen hat, aber ist es nicht wichtiger zu schauen, warum ist es passiert? Was habt ihr unternommen, damit es nicht wieder passiert ? Was war der Grund für seine Unzufriedenheit?

Vielleicht bist du auch ein Mensch, der hier einfach nicht aus seiner Haut kann. Es muss perfekt sein, sonst willst du es gar nicht.
Dann solltest du dich wirklich trennen, damit du deinen Seelenfrieden wiederfindest.

So wie du es beschreibst, ist es weder für dich noch für deinen Mann ein Zustand, den man noch ewig leben will.

Gruß Hezna #klee

  • (18) 11.01.16 - 10:29
    prostneujahr2016

    Hallo hezna

    mit jeder deiner Zeilen hast du es auf den Punkt getroffen. Besser hätte ich es nicht beschreiben können.

    Klar haben wir über die Ursachen gesprochen, einiges leuchtet mir auch tatsächlich ein.

    Aber in keinster Weise, kann ich das mit sowas entschuldigen.

    Er hätte auch sprechen können, es hätte andere Wege gegeben, als sich einer anderen zuzuwenden#heul, niemals hätte ich ihm das zugetraut, das er uns so mit Füßen tritt.

    Zudem ist die andere auch verheiratet und hat Kinder- das finde ich nochmals schlimmer als wenn sie single gewesen wäre.

    Er hat sich genau wie sie in eine Familie gedrängt

    • Das Sprechen ist leider nicht jedem gegeben, vermutlich verdrängt man auch lange Zeit, dass was im Argen liegt und dann kommt jemand, der einem die Lücken zu füllen versteht die da sind, und "es" passiert.

      Ich möchte deinen Mann da nicht in Schutz nehmen, ich würde auch denken, dass in einer guten Partnerschaft über Sorgen und Nöte gesprochen wird und nach Lösungen gesucht wird.

      Aber vielleicht war mehr Schieflage da, als du gesehen hast, weil für dich alles in Ordnung war.

      Hass und Liebe liegen dicht beieinander...von daher glaube ich nicht, dass du ihn nicht mehr liebst. Du hasst ihn für das Kino in deinem Kopf, also kann er dir nicht gleichgültig sein.

      Evtl. wäre es ja ein Gewinn, wenn ihr euch räumlich mal ein Weilchen trennen könntet, damit ihr zur Ruhe kommt? Ich würde nicht die Flinte ins Korn werfen, ich würde alle Möglichkeiten ausschöpfen die es gibt, bevor ich aufgebe.
      Aber auf biegen und brechen macht es genausowenig Sinn.

      Fühlst du tief innen, in welche Richtung du tendierst?

      • (20) 11.01.16 - 10:57
        prostneujahr2016

        Ja, tief im inneren möchte ich gehen.....aber ich habe Angst davor, Angst versagt zu haben, mir einzugestehen das wir es nicht geschafft haben unsere Kinder gemeinsam groß zu erziehen.....das war mein Wunsch/ Traum der nun in 1000 Trümmern liegt.

        Eine leise Hoffnung gibt es wohl noch in mir......den ich hadere

        • Das Leben in seinen Herausforderungen will gemeistert werden und wichtig ist, dass man flexibel bleibt, sich dem Ganzen auch zu stellen.

          Natürlich ist es traurig, wenn ein Lebenstraum zerbricht, aber dann machst du einen neuen ....in dem ihr beide als Eltern weiterhin für eure Kinder da seid, aber jeder eben für sich lebt.

          Oder du sagst dir, nein, ich will mit diesem Mann alt werden. Dann musst du diese Affäre zu den Akten legen.

          Ihr habt viel geredet, ein Jahr lang hast du Zeit gehabt, alles zu zerkauen und zu zerdenken, es hat dich offensichtlich nicht weitergebracht.

          Damit die Zukunft Platz hat, musst du versuchen, diesem Ereignis keinen Raum mehr zu geben. Zumindest tagsüber und abends wirklich bemüht sein, darüber nicht mehr nachzudenken.

          Für eine Richtung musst du dich aber entscheiden. Denn egal in welche Richtung du gehst, du wirst im Ende stolz auf dich sein, das gemeistert zu haben.

          Du schaffst das !

    (23) 11.01.16 - 11:00

    <<<<<Aber in keinster Weise, kann ich das mit sowas entschuldigen.>>>>
    So etwas lässt sich wohl auch NIE ganz ENTSCHULDIGEN, denn die Schuld ist i-wie ja da... man kann nur damit weiterleben, wenn man es VERZEIHEN kann!

    <<<<<Er hätte auch sprechen können, es hätte andere Wege gegeben, als sich einer anderen zuzuwenden#
    heul, niemals hätte ich ihm das zugetraut, das er uns so mit Füßen tritt.>>>>> Wie kam es über zum Beginn dieser Affäre...? Bist du dir ABSOLUT sicher, daß dir sowas NIE hätte passieren können?

    <<<<<<<<<<Zudem ist die andere auch verheiratet und hat Kinder- das finde ich nochmals schlimmer als wenn sie single gewesen wäre.>>>>>>>>>>

    SIE hat das freiwillig gemacht, dein Mann wird diese Frau sicher nicht zur Affäre gezwungen haben... das war IHRE eigene Entscheidung, also mach deinen Mann nicht dafür verantwortlich! Genausogut könntest du es ja so sehen: SIE ist selbst Mutter und hat doch genau gewusst, was sie damit anrichtet!

Jetzt werden wahrscheinlich alle den Kopf schütteln.....und sich fragen warum ich noch bei ihm bin?? Ja, genau wegen den Kindern, auch wenn viele sagen Kinder sind kein Grund- doch sind sie!!!!
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Genau, die Kinder sehen dann zu wie ihre Mutter vor die Hunde geht! Super! Vielleicht kommen zu den psychischen Beschwerden noch irgendwann körperliche Beschwerden und nur dafür dass ihr glückliche Eltern vorspielt?

Wenn mich jemand so sehr verletzten würde, dass es mir so mies geht, dann würde ich nur eines Empfinden...abgrundtiefen Hass! Mit so jemanden würde ich nicht leben wollen...

  • (25) 11.01.16 - 10:32
    prostneujahr2016

    Hallo lunalu,

    Du hast recht mit dem was du sagst, und theoretisch empfinde ich das auch so nur das alles umzusetzen steht auf einem anderen Blatt.

    Ja ich hasse ihn dafür, sehr sogar

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