Alles für das Kind?

    • (1) 14.01.16 - 15:19
      Erblose

      Hallo liebes Forum,

      wie seht Ihr das: Mein Freund hat eine Lebensversicherung, dort ist als begünstigte seine Mutter eingetragen.
      Das wollte er schon mal ändern und mich einsetzen. Nix passiert. Nun will er unser Kind einsetzen, aber er kommt nicht in Gang, um mal seinen SB anzurufen und das zu regeln.

      Davon ab will ich mich ja nicht bereichern an ihm, aber dass er für mich so gar nicht sorgt finde ich irgendwie komisch.
      Er sagt zwar ich soll auch davon profitieren, aber das sind nur Worthülsen.
      Gesetzt den Fall, dass ihm etwas zustößt, dann würde jetzt seine Mutter das Geld bekommen und sein eigenes Kind nichts, oder wie?

      Viele Grüße

          • (5) 14.01.16 - 15:50

            Schon okay, ich finde die Frage gerechtfertigt. Hätte ich eine LV, so hätte ich ihn schon längst eingesetzt.

            Ich würde auch heiraten, dann würde er einen Teil meines Hauses erben. Aber das sieht er als nicht so wichtig an.

            Dabei fällt mir ein, ich kann doch auch ein Testament aufsetzen und darin festlegen, dass er einen Teil vom Haus, auch unverheiratet bekommt?! Aber das sehe ich irgendwo dann auch nicht ein.

            • (6) 14.01.16 - 19:11

              Warum hast du denn keine Lebensversicherung auch um DEIN Kind abzusichern?
              Ein Haus reicht hier auch nicht unbedingt.
              Wenn, dann Gleichberechtigung auf beiden Seiten.

              Ihr scheint nicht verheiratet zu sein und im Moment hast Du Deinen Partner wohl auch noch gar nicht abgesichert, oder?

              Wenn man mit dem Finger auf den anderen zeigt, zeigen alle anderen Finger in Deine Richtung zurück

              lg
              lisa

              • Bei allem Respekt,

                Bist du gegen alles versichert? Hast du finanziell für dich und eventuelle Kinder inkl. Partner vorgesorgt? Wenn ja, Hut ab!

                Das ist leider nicht die Realität, es gibt nicht so wahnsinnig viele die sich das leisten können zumal ich persönlich gerade LV für sehr risikoreich halte.

                Ich finde die TE ist mit einer LV des Partners und der eigenen Situation ein Haus zu haben oder zu erben schon in einer recht günstigen Lage.

                Die Formalitäten sollten natürlich geklärt werden.

                Liebe TE, wie ist denn dein Verhältnis zu seiner Mutter? Würde sie nicht im Zweifelsfall ihren Enkel begünstigen?

                • Hier wird doch gerne für Gleichberechtigung in allen möglichen Situationen "geschrien" aber jetzt ist es OK, wenn nur der Vater (nicht Ehemann) fürs Kind vorsorgt die Mutter aber nicht #augen

                  Wenn sie so drängt und er nicht in die Puschen kommt, soll sie ein Schreiben aufsetzen, welches er nur noch unterschrieben muss und dann ab in die Post.

                  Bei uns ist die Konstellation anders...wir sind verheiratet und haben "einige" Versicherungen, die uns gegenseitig absichern. Sie sichert meinen Mann ab, wenn ich als MUTTER ausfalle und ich bin abgesichert, wenn mein Mann ausfällt und die Kids sind ebenfalls abgesichert, wenn wir als Eltern nicht mehr zur Verfügung stehen.

                  Die Versicherungen sind gar nicht mehr soo teuer....

                  lg
                  lisa

                  • Wo nimmst du denn jetzt diese These her? Es ging mir überhaupt nicht um Gleichberechtigung. Sie hat ja offenbar ein Haus, das ist nun wirklich nicht nichts. Und sie selbst hat nie behauptet dass nur der Mann zuständig sein soll. Weniger interpretieren und mehr die tatsächlichen Angaben lesen.

                    Herzlichen Glückwunsch zu so viel Absicherung. Wenn es dich und deinen Mann beruhigt und ihr das so wollt ist es sicher gut darin zu investieren.
                    Das was man investieren muss hängt von sehr vielen Faktoren ab und "nicht sooo teuer" ist sehr relativ. Aber da darf sich ja jeder eine eigene Meinung bilden und dementsprechend entscheiden. Ich persönlich lebe lieber von meinem Geld als in Eventualitäten zu investieren. Nichts desto trotz kann ich dafür sorgen dass mein Kind nicht ohne etwas dasteht sollte etwas passieren. Dennoch haben meine Eltern sich so etwas nicht leiten können. Ich würde ihnen daraus nie einen Vorwurf machen nicht verantwortungsvoll gehandelt zu haben denn sie haben mich toll großgezogen ohne dass es mir an etwas gemangelt hätte. Das ist mir mehr wert.

                    Da hat jeder so seine eigenen Prioritäten.

                    Was mir gerade noch auffällt: "Vater (nicht Ehemann)": willkommen im 21. Jahrhundert, ich persönlich lebe ja ganz gerne hier. :-D
                    Weißt du...da es um das Kind geht sollte doch Vater ausreichen, völlig schnuppe ob mit Papier vom Standesamt oder ohne...

                    • naja, er ist doch der Partner und Erzeuger, also der Vater des Kindes aber nicht der Ehemann der Frau,.....alles OK

                      Und es ist heute immer noch anders mit der Absicherung, ob man verheiratet ist oder zusammenlebt. Daher sollte Frau auch daran denken, wenn Mann/Partner/Vater/Erzeuger des Kindes es schon nicht machen möchte.

                      lg
                      lisa

      Hallo "Erblose", denke, es wäre wirklich am besten, wenn ihr euch gegenseitig begünstigt. Wenn Dein Freund euren Sohn einsetzt, hast Du keine Handhabe, falls er noch nicht 18 sein sollte. Bis zur Volljährigkeit wird vom Gericht ein "gesetzlicher Vormund" bestellt (also ein fremder Dritter), um im Sinne des Wohles für das Kind zu entscheiden... finde ich sehr schwierig...

      Hoffe, ich habe jetzt kein Halbwissen verbreitet - wir hatten nur gerade das ganze Prozedere als wir einen Bausparvertrag unseres Sohnes umwandeln/auflösen wollten... wir mussten einen vom Gericht bestellten Vormund um "Erlaubnis" fragen bzw. das schriftliche Einverständnis abwarten...

      LG Sabine

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