Mein Freund macht Unterschiede zwischen den Kindern

    • (1) 16.01.16 - 10:23
      heutenein

      Hallo

      mein Freund macht Unterschiede zwischen unseren Kindern. Das macht mich inzwischen sehr wütend auf ihn aber auch auf seine Kinder weil es immer Ärger und Stress gibt wenn seine Kinder da sind. Er bevorzugt sie immer und lässt ihnen alles durchgehen. Sogar wenn sie meine Tochter hauen sagt er nichts oder sagt nur es sind halt Jungs und es war nicht schlimm uns so etwas. :-( Meine Tochter hat immer schon Angst wenn sie weiß die zwei kommen am Wochenende. Gestern hat sie gefragt ob sie kommen und sie hat schon geweint und ich habe ihr gesagt sie kommen nicht, dann war sie beruhigt. Heute morgen wieder gefragt und wieder geweint. Ich habe ihr gesagt sie kommen nicht aber sie fragt trotzdem immer weiter. Mein Freund sagt sie muss sich gewöhnen, so ist es mit Geschwistern, man streitet sich, man haut sich auch, sie kennt es nur nicht weil sie bisher Einzelkind war. Sie ist schon sensibel und ruhig und sie kennt solche Rabauken nicht. Im Kindergarten hält sie Abstand wenn sie jemand ärgert aber hier zu Hause geht es nicht. Ich liebe meine Freund aber seine Jungs sind furchtbar wild und dominant. Sie ärgern sich auch gegenseitig und hauen sich. Scheinbar gehört das zu ihrem Spiel dazu denn auch wenn einer weint, nach 5 Minuten vertragen sie sich und spielen weiter. Das kann von mir aus so sein bei ihnen aber sie sollen meine Tochter in Ruhe lassen. :-( Wenn sie da sind, hängt sie nur an mir und weicht nicht von meiner Seite. So kenne ich sie nicht. Mein Freund hat keinerlei Verständnis für sie und sagt sie ist zu empfindlich und weint direkt. Scheinbar ist es für ihn normal wenn man geschubst wird und umfällt dass man nicht weint. Wieso kann er seinen Kindern nicht sagen sie sollen Rücksicht nehmen? Ich bin die einzige die mit ihnen schimpft und sie hören überhaupt nicht was ich sage. Solche Wochenenden sind Stress pur für mich, weil ich meine Tochter nicht aus den Augen lassen kann. Ansonsten ist alles schön mit uns, er spielt mit ihr, liest ihr vor, geht auf den Spielplatz. Aber wenn seine Kinder da sind, sieht er nur noch die beiden und egal was sie macht, es ist falsch. :-( Was kann und soll ich da tun? Wie verhalte ich mich richtig? Heute bin ich etwas verzweifelt, weil sie so eine Angst hat, obwohl die beiden nicht kommen.

      Viele Grüße Lalita

      • Ein paar Eckdaten wären ganz hilfreich, Alter der Kinder, Dauer eurer Beziehung usw.

        • (3) 16.01.16 - 10:49

          Meine Tochter ist 4, die beiden Jungs sind 7 und 9. Wir sind seit einem Jahr zusammen.

          • Hallo,

            ich kenne mich zwar mit Patchwork nicht so aus, bzw. hab da selbst noch keine Erfahrungen gemacht....aber:

            Man kann zwei 7 und 9 jährige Jungs nicht ungebremst so auf ein 4 jähriges Mädchen loslassen. Das geht nicht, ohne Diskussion. Da kann der Vater es in meinen Augen noch so normal finden...das wäre mir sowas von schnuppe.

            Hält er das für einen gesunden Umgang, sollen sich die beiden untereinander kloppen...für deine Tochter sind solche rabiaten Umgangsweisen tabu und fertig.
            Mein Sohn ist jetzt 8 und ungebremst kann ein Spiel bei ihm auch sehr wild werden, wenn ich mir das nun zusammen mit einem 4jährigen Mädchen vorstelle....nein!

            Ehrlich, ich würde mich da nicht besäuseln lassen, das ist ein Punkt der geändert werden muss und da muss er als Vater der Jungs ran und ihnen das klarmachen.

            Sieht und will er das nicht, solltest du deine Konsequenzen daraus ziehen und ihm das auch ganz deutlich sagen.
            Wie die für dich dann aussehen musst du dir selbst überlegen.
            Ich würde es auf jeden Fall ab sofort nicht mehr in Kauf nehmen, dass deine Tochter solche Ängste ausstehen muss.

      (5) 16.01.16 - 12:40

      Hi,
      ich habe selbst zwei Jungs und das, was du über ihr Verhalten schreibst, finde ich durchaus normal. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob es bei zwei Mädels wirklich anders wäre, eventuell weniger körperlich, aber sicherlich gibt es auch dort Gezanke und Zickereien.
      Natürlich kann man sie zur Rücksichtnahme animieren, auch sollte man auch mal härter durchgreifen, aber trotzdem wird es diese Streitigkeiten unter Geschwistern immer wieder geben - und das sind sie ja, Geschwister irgendwie. Warum sollten sie sie also schonen.
      Ich finde aber, wenn es sooo problematisch für dich und für sie ist, dein Freund es nicht schafft seine Jungs zur Räson zu bringen bzw. seine Einstellung zu überdenken, dann bist du an der Reihe, zu handeln. Wie auch immer das aussehen mag.
      Vielleicht liegt bei euch die Wahrheit ja irgendwo in der Mitte - die Jungs sind ein wenig zu wild, deine Tochter ein bisschen zu verpienst, dein Freund ein wenig zu lasch, du etwas zu empfindlich...

      vlg tina

      • Die Jungs sind doppelt so alt wie das kleine Mädchen, also zu weich ist das arme mädchen bestimmt nicht .
        Und von Geschwister zu reden ist auch ein bisschen weit hergeholt!

        Die 2 sind 1j zusammen.

        Ich würde definitiv wenn der Vater da nicht durchgreift ihm den Umgang in einem hotel nahe legen.

        Sowas traumatisches muss man seinem Kind wirklich nicht antun.

        • Naja, sie teilen sich zeitweise ein Elternteil und das "Zuhause" und wenn es für die beiden Erwachsenen gut läuft, bleiben sie lebenslange zusammen und somit bleiben die Kinder auf unbestimmte Zeit irgendwie verbunden. Das ist für mich schon "irgendwie geschwisterlich" (genauso vage gemeint wie geschrieben) und ich kann mir vorstellen, dass es sich für die Kinder schon dahingehend anfühlen kann. Das Mädchen ist zumindest kein Spielbesuch und das Kind irgendeiner Freundin des Vaters, sondern es ist das Kind, das mit dem Vater der Kinder zusammen wohnt, das Kind DER Lebensabschnittspartnerin und somit gehört es irgendwie in das System ihrer Familie.
          Wir bekommen hier nur eine Seite der Situation geschildert. Wie wild und dominant die Jungs tatsächlich sind und wie empfindlich (oder nicht) das Mädchen ist, können wir gar nicht beurteilen.

          Aber auch in echten Familien können Jungs doppelt so alt sein wie Mädchen und ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort nicht auch bisweilen etwas rauer zugehen kann und das Kleinste nicht dochmal eins abkriegt, wenn man als Eltern nicht rechtzeitig eingreift. Darum geht es ja, dass die Eltern, respektive der Vater, rechtzeitig eingreifen. Und damit ist nicht schnödes Ausschimpfen gemeint, sondern echte Erziehungsarbeit.

          Vlg Tina

          • Hallo!

            Aber in "richtigen" Familien fängt man eben damit an, dass die großen Brüder ein Baby kennen lernen und langsam eine Bindung dazu aufbauen, miterleben wie es wächst etc. Ich habe selber zwei große Brüder, die Altersabstände nur ein wenig kleiner.

            Klar waren meine Brüder auch mal ruppig zu mir, aber eben auf liebevolle Art, schließlich bin ich ihre kleine Schwester die sie lieben. Und ich bin in diese Situation ja auch rein gewachsen und habe gelernt mich gegen meine Brüder auch mal durchzusetzen, mal zurück zu hauen, Rückgrat und Ellenbogen zu besitzen. Die Situation bei der TE ist aber eine andere.

            Hier gibt es aber bisher keine Bindung zwischen den Kindern, vielleicht sogar eher eine Kokurrenzsituation, es tut ja den Jungs auch weh, dass ihr Papa jetzt ein "neues Kind" hat mit dem er unter der Woche spielt, während sie ihn nur noch jedes zweite Wochenende sehen. Wirklich eine Beziehung zur neuen Stiefschwester können sie mit wenigen Tagen und langen Abständen ja auch gar nicht aufbauen.

            Offenbar eskaliert die Situation ja immer mehr, die Jungs sind wirklich rücksichtslos, die Kleine sowieso schon eher ein sensibles, zurückhaltendes Kind, das gar keine Möglichkeit hat, sich gegen die Jungs zu wehren.

            Es geht eigentlich nur, sich möglichst aus dem Weg zu gehen. Erst mal Mama mit der Kleinen weg solange die Jungs kommen, dann langsame Annäherung bei gemeinsamen Ausflügen, und vielleicht hat man es dann in einigen Monaten so weit im Griff, dass sie wenigstens in einer Wohnung schlafen können, wenn der Vater seine Jungs tagsüber richtig gezielt auspowert mit Schwimmbad, Indoorspielplatz, Radtouren, während Mama und Tochter zu Hause bleiben.

            • Du hast natürlich recht, dass es einen Unterschied ist, wenn die Kinder miteinander aufwachsen.
              Mir ging es darum zu erklären, warum ich in dem Zusammenhang das Wort 'Geschwister' verwendet habe. Da gibt's aber sicherlich einen passenderen Patchworkterminus für.
              Wahrscheinlich müssen sie tatsächlich in kleineren Schritten an die Sache rangehen. Vor allem muss der Vater an seiner Einstellung arbeiten...

      (10) 16.01.16 - 20:22

      Das klingt, als wolltest du das Verhalten deiner eigenen Jungs damit rechtfertigen.

      Also ich habe auch Jungs und nein, sie dürfen kein anderes, erst recht kein wesentlich kleineres Kind, das sowieso schon verängstigt ist, drangsalieren, schubsen, schlagen oder dergleichen. Auch nicht Geschwister.

      Und mit solchen Ausreden wie "sind halt Jungs" zieht man sich nur Arschlöcher heran. Nein, Jungs müssen NICHT so sein. Vielleicht sind viele Jungs von Natur aus wilder (kann ich hier aber auch nicht bestätigen, meine Tochter hats faustdick hinter den Ohren :P ), aber wieso sollte man ihnen so ein Verhalten durchgehen lassen, weil sie männlich sind?
      Sowas nervt mich.

Für mich passt das einfach nicht. Das Verhalten wird im Laufe der Zeit eher noch lascher als besser, ich habe das Gefühl, er hat Schuldgefühle wegen der Trennung gegenüber seinen Söhnen. Das Deine Tochter das ausbaden soll, wäre für mich nicht tolerabel.

Wenn Du unbedingt mit ihm zusammenbleiben willst, soll er die Treffen mit seinen Kindern woanders veranstalten. Seine Kinder und Deine Tochter Geschwister zu nennen, finde ich wirklichkeitsfremd. Und wenn Deine Tochter pliensig ist, dann ist das eben so, das ändern zu wollen, damit ihr die Jungens eine reinhauen können, ohne das sie weint, finde ich abartig.
Gruß Bernd

(15) 16.01.16 - 14:22

Ihr seid seit 1 Jahr zusammen und wohnt schon zusammen?

Wenn zwei wilde Jungs von 7 und 9 Jahren eine 4 Jährige hauen, bis sie weint, weil der Vater der Jungs meint

- so spielt man halt
- das ist doch normal
- deine Tochter Angst vor ihnen hat
- für dich und deine Tochter solche WE Stress pur sind, frage ich mich

was bist du für eine Mutter.

Wäre ich an deiner Stelle und würde ich meine Tochter so leiden sehen, dass sie schon Tage vorher fragt, ob die Jungs kommen - glaub mir, sowas hätte ich mir genau 2x angeschaut - nämlich ein erstes und ein letztes Mal.

Du stellt deine Beziehung zu diesem erziehungsunfähigen Vater vor das Wohl deines eigenen Kindes.

Mit sojemandem wollte ich keine Beziehung haben.

Deine arme Tochter tut mir leid, sie hat eine Mutter auf die sie nicht zählen kann und sie immer und immer wieder in diese Situation bringt.

  • (16) 16.01.16 - 14:47

    Was bist du denn für eine andere zu verurteilen über die Fähigkeiten als Mutter? Wir wohnen erst seit Herbst zusammen und ich sehe mir das erst seit 3 Monaten an und wollte abwarten wie es sich entwickelt. Man muss sich aneinander gewöhnen und sie müssen lernen Rücksicht zu nehmen. Mein Freund muss auch lernen dass seine Jungs nicht mehr nur untereinander spielen und wild sein können, sondern noch jemand da ist der das nicht kennt. Wieso soll ich eine Beziehung zu einem Mann den ich liebe, nur weil es Probleme mit seinen Kindern gibt die nur an zwei Wochenenden im Monat da sind? In der restlichen Zeit sind wir nur zu dritt und es ist harmonisch und ruhig. Wie kommst du dazu zu behaupten, meine Tochter kann nicht auf mich zählen? Sie ist immer bei mir wenn die Jungs da sind und ich schimpfe natürlich mit den Jungs wenn sie sie hauen oder schubsen.

    • Du musst aber an den Wochenenden mit Deiner Tochter ausweichen. Entweder habt ihr jemanden, bei dem ihr dann hin könnt, oder ein Hotel, oder eben eine getrennte kleine Wohnung. Muss ja nichts großes sein, ist ja nur jedes zweite Wochenende.

      Ich sehe keinen Grund für eine Trennung, aber Du musst die Kleine schützen.

      Und man muss Dir schon ankreiden, dass ihr es vor dem zusammen ziehen nicht erst mal ein paar Mal probiert habt mit den Besuchswochenenden. wenigstens 5 oder 6 Wochenenden, dann hättest ihr schon gesehen wie es wird und gewusst dass ihr da einen Plan B braucht.

      (18) 16.01.16 - 15:25

      <<<<Man muss sich aneinander gewöhnen und sie müssen lernen Rücksicht zu nehmen. Mein Freund muss auch lernen dass seine Jungs nicht mehr nur untereinander spielen und wild sein können, sondern noch jemand da ist der das nicht kennt. >>>>

      du sagst aber, dass sie nicht auf dich hören und dein Freund sich da raushält - ganz toll

      wie soll sich da in Zukunft was ändern

      Sind die zwei verhaltensgestört oder was, deine Tochter ist 4, mit 7 und 9 Jahren hat man soviel Verstand, dass man wissen sollte, wie man mit einer 4jährigen spielt. Zumindest sollen sie sie dann einfach ganz in Ruhe lassen und sich selbst gegenseitig die Köpfe einschlagen

      Und dass dein Freund seinen beiden Söhnen keine klare Ansage macht, dass nicht geschubst, gehauen oder sonstwas wird - Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr....

      Klar, ab in die Defensive, alles dch nur halb so wild und ohnehin Friede, Freude, Eierkuchen.
      Tausendmal erlebt, nicht nur bei Urbia.
      Immerhin hier mal nur ein kleines Mädchen, welches von zwei grösseren, wilden Rabauken gepiesakt wird und für einmal keine verprügelte Ehefrau oder missbrauchte Kinder.

      (20) 16.01.16 - 16:38

      HI,
      aber mit schimpfen ist es doch nicht getan. Ich kann mir gut vorstellen, wie es ist, wenn sich solche Situationen entwickeln, das haben wir hier bei uns auch. Allerdings hüpft da keine Dreijährige dazwischen herum. Man kann doch schon recht früh abschätzen, wenn es aus dem Ruder zu laufen droht beim Spielen, dann muss halt rechtzeitig produktiv eingreifen.

      Ich kann mir vorstellen, - habe allerdings keinerlei Patchworkerfahrung - dass es sinnvoll sein könnte, wenn ihr euch darüber klar werdet, wohin die Reise mit eurem Haufen gehen soll.

      Ich würde eine Erziehungshilfe zu Rate ziehen, denn schließlich soll dein Freund seinen Kindern auch ein echter Vater sein und sie bestmöglich an seinem Leben teilhaben lassen. Ob das in einem Hotelzimmer klappt (wie hier vorgeschlagen) oder indem er seine andere Familie, also euch, abschottet#kratz
      Ich würde aber in der Tat darüber nachdenken, ob er momentan zu dir und deiner Tochter passt, wenn er es nicht für nötig hält, seine Jungs angemessen zu erziehen.

      Vlg tina

      Vlg Tina

      • (21) 17.01.16 - 09:01

        Ich finde die Idee mit dem Hotelzimmer oder der eigenen Wohnung um ehrlich zu sein auch daneben. Wir sind erst kurz zusammen, wir haben das Ziel irgendwann eine richtige Patchworkfamilie zu sein und wollen zusammen wachsen. Da fände ich es falsch wenn wir an den Wochenenden etwas getrennt machen. Natürlich könnte ich sie zur Oma geben wenn die beiden da sind aber es erscheint mit ebenso falsch. Es sind doch trotzdem irgendwie ihre "Brüder" mit denen sie klar kommen sollte. Und die beiden auch mit ihr. Die beiden sind es nur gewohnt sich selbst zu haben, die beide ähnlich ticken und vom Alter gleich sind. Es ist schon eine Umgewöhnung auf sie Rücksicht zu nehmen. Ich wünsche mir dass mein Freund da eingreift und die beiden lenkt wenn sie zu wild sind.

        • Und die Frage ist: was wirst Du tun wenn er nach wie vor eben nicht eingreift und die Beiden lenkt?

          Du kannst doch nicht einfach dabei sein und miterleben wie deine 4 jährige Tocher von zwei doppelt so alten Jungs drangsaliert wird. Ja, du sagst selbst du hast es schon versucht und die Jungs hören eben nicht auf dich. Und nun?

          Bitte versetze dich in die Lage deiner kleinen Tochter, und zwar ohne an deine Pläne zu denken wie ein glückliches Familienleben daraus werden soll.
          Fühl dich einfach mal nur wie ein 4 jähriges sensibles Mädchen mit der Aussicht auf so ein Wochenende...spür mal ihre Angst die sie hat wenn sie schon bei dem Gedanken anfängt zu weinen.

          Und danach mach dir nochmal Gedanken und einen Plan wie es ablaufen sollte.

          • (23) 17.01.16 - 09:52

            ich mache mir viele Gedanken. Und ich möchte nicht dass sie Angst hat. Aber ich weiß nicht wie es funktionieren soll, ohne dass sie ständig an mir hängt oder ich sie das ganze Wochenende weg gebe.

            • Zuerst mal solltest du nicht daran denken sie wegzugeben.
              Du bist ihre Mama und Du sorgst in ihren Augen für sie und ihre Sicherheit.
              Das kann man jetzt natürlich auf Erwachsenen-Ebene sehen und runterspielen.
              Aber dein Kind hat Angst und will von dir beschützt werden.
              Wenn dein Kind aus der Schusslinie genommen werden muss, dann mit dir zusammen.

              Und ja...Jungs in dem Alter können wild sein, das sehe ich an meinem eigenen Kind, das mag auch alles normal sein usw.

              Wie gesagt, wenn ihr als Erwachsene damit kein Problem habt, dann lasst die Jungs auch weiterhin so zusammen toben...aber die müssen (ohne jegliche Diskussion) deine Tochter da raushalten.

              Macht zusammen Brettspiele, baut Lego...macht ruhige Spiele mit allen drei Kindern zusammen.

              Ich würde mich mit dem Mann hinsetzen (ohne Kinder versteht sich) und ganz deutlich diese Grenze setzen. Da darf es von seiner Seite kein runterspielen und kein "aber Jungs sind halt mal so.." geben, denn das ist nicht das Thema.
              Er muss eingreifen und Klartext mit den Beiden reden.
              Solche Situationen sind ja auch meist ein Stück weit vorauszusehen, dann darf man es sich eben nicht anschauen und abwarten ob was passiert, sondern muss vorher bremsen.

        (25) 17.01.16 - 11:04

        Hallo.

        Schlussendlich geht es Dir nur um Dich und Deinen Traum von Patchwork ...

        ... das ist typisch für viele (ehemalige) Alleinerziehende ... Hauptsache den Typen im Haus und nicht (mehr) allein sein ...

        ... und ansonsten nach ihnen die Sintflut ... zum #putz

        Und wenn im Forum dann kritische Stimmen laut werden oder kritisch nachgefragt wird, ist alles nur noch halb so schlimm.

        Ohne LG

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