Ich steigere mich furchtbar in die Verliebtheit hinein.

    • (1) 20.01.16 - 14:12
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      Hallo,

      wie in der Überschrift schon geschrieben, steigere ich mich immer furchtbar in Dinge hinein,
      Derzeit bin ich verliebt, es wird aber wahrscheinlich nichts daraus. Ich kann an gar nichts anderes denken, muss mich beherrschen nicht alle 10 Minuten in Facebook nachzuschauen ob er nicht doch noch gerschireben hat. Im Moment habe ich auch noch Urlaub, was die Sache noch schlimmer macht.
      Bei mir geht das wirklich über normale Verliebtheit hinaus, und würde ich mich nicht noch halbwegs zusammenreissen können, würde ich zur Stalkerin werden, Ich würde so ziemlich alles in kauf nehmen um mit ihm zusammen zu kommen, auch wenn ich weiss dass das nicht gutgehen würde.

      Ich hab mir jetzt einen Termin bei einer Therapeutin gemacht. Leider bin ich erst auf der Warteliste. Im Moment ist mein Leben quasi angehalten. Ich schaue ständig auf die Uhr, wann es Abend wird und ich endlich ins Bett gehen kann. Ablenken funktioniert nur sehr begrenzt. Mache zwar viel mit Freunden, aber trotzdem bleiben noch viele Stunden am Tag übrig.

      Geht oder ging es hier jemanden auch so? Was habt ihr dagegen gemacht?

      Traurige Grüsse

      • Also für den ersten Schwung an Verliebtheit finde ich das eigentlich ziemlich normal. Früher hat man Stunden vor dem Telefon gesessen und gebetet, dass "er" nicht anruft während Muttern zwei Stunden mit Tante Henriette telefoniert oder man mal eben aufs Klo muss - heute schaut man stand aufs Handy oder in Facebook.

        Warum denkst du, dass nichts daraus wird?Hattet ihr überhaupt schon ein Date?

        Und ich find auch ziemlich normal, dass man erstmal googelt oder ein bißchen auf Facebook stöbert.

        Ansonsten hilft nur ablenken und wenns wirklich aussichtslos ist, einen Haken dahinter machen. Zwingen kann man niemanden zu nix, das wäre auch keine Basis für eine Beziehung - und das googeln und stöbern sollte "heimlich" passieren, sonst ist das wirklich unsexy ;-)

        (3) 20.01.16 - 15:21

        Hi,

        wieso "reinsteigern" ? Das klingt so negativ besetzt, als sei das "nicht normal". Wenn du so fühlst ist das eben so. Was soll denn daran schlimm sein ?

        Kennst du es an sich, dass du den Eindruck hast intensiver als Andere zu fühlen oder nur in Verliebtheitsphasen ?

        Lg

        • (4) 20.01.16 - 15:27

          P.S.:
          Habe einen Satz überlesen ;). Google dir mal das Phänomen Hochsensibilität bzw. fang mal mit dem Wikipediaartikel dazu an. Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich da wiederfindest.

          Es ist einfach ein Phänomen, dass (nach diesem Ansatz; die Forschung hierzu ist recht jung), ein Teil der Menschen intensiver fühlen als Andere. Nichts Schlimmes und schon gar keine psychische Störung. Ich habe z.B. gelernt im Alltag damit umzugehen. Man kann es mit viel Geduld lernen, es als Stärke zu begreifen. Auch wenn es manchmal im Leben verdammt anstrengend sein kann.

      (5) 20.01.16 - 16:05

      hallo
      als erste Hilfe würde ich an deiner Stelle an die frische Luft gehen und tief ein und ausatmen, Boden spüren, Luft im Gesicht - dich spüren.
      Und dann schau, wie du dich in dir noch wohler fühlen kannst: Hand auf den Bauch und Atembewegung spüren? Spazieren gehen? Etwas Leckeres kochen und essen? Meditieren?

      Wenn du ganz bei dir bist (ich finde den Ausdruck "bei Sinnen", also bei deinen Sinnen so passend), kannst du noch mal entspannter auf die Situation schauen.

      Als nächsten Schritt würde ich mir bewusst machen, was es bedeutet zu lieben. Wie viel Freiheit, Unabhängigkeit, Nähe und Vertrautheit, loslassen und führen etc sind mir wichtig? Wie stelle ich mir eine Beziehung vor, die beide Partner nährt und glücklich machen kann?

      Wenn du mit Träumen arbeiten kannst/willst, kannst du auch vor dem Einschlafen bitten, dass eine Erleichterung für dich im Traum erkennbar wird. Allerdings solltest du im Blick haben, dass lieben auch manchmal heißt, den anderen ganz zu lassen...

      viel Glück!

      und hör auf mit den Sätzen: das wird eh nichts. überleg dir einen konstruktiven, dass es beispielsweise zum Besten für euch beide werden soll - wie auch immer das dann aussieht.

      Hallo,

      also das regelmäßige Handy-Schauen sehe ich persönlich als nicht so ungewöhnlich an...ist denke ich vor allem am Anfang der Verliebtheitsphase Gang und Gebe;-)! Ich muss gestehen dass ich sogar heute noch gelegentlich diese "Anwandlung" habe (also oft aufs Handy schauen und auf seine Anrufe bzw Nachrichten zu warten) obwohl mein Partner und ich schon seit 4 Jahren zusammen sind#verliebt! Mit Facebook kenne ich mich persönlich nicht aus, aber da wird es wohl ähnlich sein nehme ich an#schein!

      Und auch ich hätte alles, wirklich ALLES, getan um mit meinem Freund zusammen zu kommen#schein...Gott sei Dank hat es funktioniert:-D#huepf! Also kann ich auch an diesem Aspekt nichts ungewöhnliches erkennen#gruebel...

      Möglicherweise empfindest nur du dein Verhalten als übertrieben und nicht "normal"...wie schon eine Userin geschrieben hat, bist du vielleicht sensibler als andere was dieses Thema angeht.

      Aber nervös bzw aufgeregt waren wir denke ich alle am Beginn einer Beziehung bzw bei der Anbahnung einer solchen:-)!

      Wieso glaubst du denn dass es nichts werden wird?

      Ich drücke dir jedenfalls die Daumen dass du ihn bekommst#klee#pro!

      Lg

    • Hallo erstmal,

      eine Frage habe ich vorab:

      Warum bist Du denn der Meinung, dass es mit Euch nichts wird?

      Wie lange kennst Du ihn denn schon (weil Du schreibst, dass Du alles tun würdest?)

      Liebe Grüße

      Flamingo.

      Hallo

      Also das du deswegen nun eine Therapie machen willst verstehe ich überhaupt nicht#kratz

      Du bist verliebt, das gibt's mal, das geht auch wieder vorbei#schwitz

      Ist doch klar das du etwas von ihm hören möchtest.....wenn es nichts wird - hast du eben Liebeskummer, hatten andere Menschen auch schon- geht auch wieder vorbei!!

      Aber eine Therapie??????

      Dann müsste die ganze Menschheit zum Psychologen#schock

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