Mein Mann ist immer genervt von seinen Kindern und dem Familienleben...

    • (1) 26.01.16 - 12:36
      verzweifelteAutorin

      Hallo Ihr Lieben, #winke

      ich möchte euch kurz meine Geschichte erzählen:

      Mein Mann und ich sind jetzt seit 12 Jahren ein Paar. Anfangs war alles sehr harmonisch ich habe damals einen 1 1/2jährigen Sohn mit in die Beziehung gebracht.

      Erst als nach einger Zeit unser gemeinsamer Sohn sich ankündigte begann mein Mann sich zu verändern. Er hatte ständig schlechte Laune und hat meinen Sohn angemault. Alles wurde ihm zu anstrengend und nervig....:-(

      Ich war sehr erschrocken, denn nun war ich ja auch schwanger von ihm - ein Zurück gab es für mich gefühlt seitdem nicht mehr. Immer wieder bin ich auch mit unseren Kindern am WE weggefahren um ihm die Chance auf Ruhe zu geben oder auch ein bißchen vor ihm zu "flüchten". :-(

      Ich habe immer wieder mit ihm versucht zu reden mit seinen Freunden und Eltern gesprochen, aber ich komme nicht weiter. :-[Wir hatten auch immer wieder gute Phasen, in der ich glücklich war. Vor zwei Jahren wurde unsere Tochter geboren und seitdem ist es nicht mehr zu ertragen für mich.

      Er hat einfach gar keine Freude an seine Familie, lass ich ihn ausschlafen, damit er sich mal ausruhen kann ist er genervt. Steht er früh auf aber genauso....:-[.Ich bin so oft mit den Kindern weg, weil ich nicht möchte, dass sie seinen Launen ausgesetzt sind. Zuhause kann ich mich nicht mehr frei fühlen, immer schaue ich wie die Stimmung ist - beschütze die Kinder.

      An manchen Tagen hat er kein nettes Wort für sie übrig....mir bricht es das Herz und ich kann das einfach nicht mehr aushalten#heul. Ich muss immer für eine gute Atmosphäre für die Kinder sorgen, damit sie wenigstens etwas Positives haben. Der einzige Tag wor er gute Laune hat ist der Freitag....

      Letzens ist er sogar so ausgerastet, dass ich allle drei Kinder schnell ins Auto gepackt habe und sehr erschrocken war. Er hat mit Sachen geworfen und rumgeschrien, entschuldigt hat er sich dafür nicht. Für ihn sind aber immer die Kinder schuld, sie sind faul und erledigen ihre Sachen nicht ordentlich. #gruebel

      Es gibt auch keine Situationen, die ihn dazu bringen sich mal zusammen zu reissen. Unser Sohn war sehr schwer krank im letzten Jahr, ich bin so dankbar und froh, dass er wieder gesund geworden ist - für meinen Mann kein Grund nett zu sein.

      Meine Mutter und mein Opa ( der mein Vater Ersatz für mich war) sind innerhalb von 6 Wochen qaulvoll gestorben, ich war gerade schwanger und habe meine Mutter bis zum Schluß begleitet. Das war so eine schlimme Zeit für mich, er ist nicht einmal mitgekommen.

      Als mein Opa gerade gestorben war, hat er dann drei Tage nicht mehr mit mir geredet, wegen einer Kleinigkeit. Ich war nämlich enntäuscht, dass er sich nicht um einen versprochen Babysitter gekümmert hat, dass wir uns ausruhen können. Er hat mir das zum Geburtstag geschenkt, der Satz ich bin enttäuscht reichte aus um ihn so sauer zu machen, dass er nicht mehr mit mir gesprochen hat. Das wo ich doch schwanger war und zwei Menschen beerdigen musste.Kritsieren darf man ihn nämlich niemals!#contra

      Als die Kleine geboren wurde, hatte ich massive Stillprobleme. Er hat derweil permanent die Großen angemotzt. Bis ich letzlich doch wieder alles selbst gemacht habe um die KInder zu schützen.

      Ich habe alles getan um zu helfen, aber ich möchte so nicht mehr weiterleben. Versucht habe ich: Paartherapie, mehr unternommen, geredet und ihm tausend Angebote gemacht, die ihn vielleicht glücklicher machen könnten. Erst jetzt habe ich erkannt, dass ihn das alles nie glücklich machen wird und er so bleiben wird. Ich weiss nicht was ich tun soll, für Kinder ist eine Trennung doch auch so schlimm, dass will ich ihnen nicht antun.

      Nach so vielen Jahren möchte ich andererseits einfach glücklich sein mit den Kinden uns endlich frei fühlen...

      Drei Mal habe ich mich versucht zu trennen, jedes Mal hat er sich entschuldigt geweint und war so lieb zu den KIndern, dass ich einer Versöhnung zugestimmt habe. Er will die Trennung auch einfach nicht akzeptieren.Ich bin einfach nicht stark genug es durchzuziehen glaube ich....vielleicht habe ich Angst?

      Ich merke, dass ich diese Art an ihm auch regelrecht hasse, dieses wütende Gesicht - ich kann es nicht mehr sehen.

      Heute habe ich mir einen Termin bei der Familienberatung geben lassen, na ja ich stehe auf der Warteliste und evtl. habe sie in drei Monaten etwas frei, auch andere Beratungsstellen haben nichts frei derzeit.....

      Ich weiß einfach nicht mehr weiter - was soll ich nur tun. Oder wie?

      Habt ihr Ratschläge?

      Danke von #herzlich

      • Ich hoffe sehr, daß Du - wahrscheinlich verständlicherweise - übertreibst.

        Du versuchst Deinen Mann ums Verrecken glücklich zu machen und stürzt dabei selbst in Dein Unglück. Gemessen an Deiner noch verbleibender Lebenserwartung und der Entwicklung Deiner/Eurer Kinder (ich werde jetzt nicht fragen, warum die Tochter noch kam, wenn Du beim ersten gemeinsamen Kind schon die Schnauze von seinem antisozialen Familienverhalten voll hattest - ist eben so), solltest Du Handlungsbedarf anmelden. Beim 4ten Ma sollten Heulen und Zähneklappern keine ausschlaggebenden Faktoren sein, sondern eine Verbesserung der Situation seinerseits.

        Mit 3 Kindern ständig auf der Flucht zu sein...?

        Bitte nicht. Nicht für Dich und nicht für die Zwerge!

        • (3) 26.01.16 - 13:14
          verzweifelte Autorin

          Hallo,

          nein die Dinge die ich beschrieben habe, sind nicht übertrieben. Sicherlich liest es sich furchtbar, weil ich mehr über die unglücklichen als die glücklichen geschrieben habe.

          Sicher hast Du Recht unsere Tochter hätten wir demnach nicht bekommen dürfen...wie gesagt es gab auch glückliche Phasen.

          Danke

      Hallo #herzlich,

      das liest sich ja furchtbar! Grauenhaft!

      Lass dir doch so ein liebloses Verhalten nicht länger gefallen.

      Saublödes Beispiel, aber:
      Einen Hund, der die Familie anknurrt und wegbeisst, keine Leckerchen annnimmt, den man mit Glacéhandschuhen anfassen muss, den hätte man schon längst weggegeben. So, dass er die Möglichkeit hat, eine Familie zu finden, die besser zu ihm passt.

      Diese langen Jahre mit den verschiedenen Versuchen, eine glückliche Familie zu werden, haben doch letztlich nichts gebracht.

      Wach auf, schütze dich und deine Kinder vor diesen Lieblosigkeiten, das hat niemand verdient. Such dir Hilfe, nimm deine Kinder und geht weg von diesem Tyrannen.

      Alles Gute!
      Wünscht der Klos

      • (5) 26.01.16 - 13:21
        verzweifelteAutorin

        Hallo,

        mir war gar nicht klar, dass sich das so furchtbar liest....manchmal steckt man so tief drin, dass man es nicht merkt?!

        Eine Freundin hat mir letzens gesagt Du darfst Deinen Kindern das nicht mehr antun, ich muss sagen, dass hat mich wachgerüttelt. Ich glaube einfach, dass ich eine Wahnsinnsangst habe, das alles allein zu schaffen, vor allem frage ich mich, was eine Trennung mit den Kindern macht.

        Es fühlt sich an als sei ich schuld....obwohl ich natürlich weiß, dass es so nicht ist....

    Hallo du,

    du hast in den letzten Jahren so viel durch gemacht, dass ich dir nur raten kann: Fang an, an dich zu denken, denn so ein Leben, wie du es gerade beschreibst, wäre für absolut jeden eine Qual! Dieser Mann ist deiner Liebe und Mühe nicht wert. Zieh die Trennung durch, du hast ihm genug Chancen gegeben. ich denke, für deine Kinder wäre es auch eine Erleichterung, denn sie spüren ja auch, wie schlecht es dir geht und wollen ein normales Leben führen. Dein Mann sollte dich eigentlich unterstützen, anstatt permanent auszurasten. Hattest du jemals die Gelegenheit, ihn zu fragen, warum er sich seit eurem ersten gemeinsamen Kind so verändert hat? Da muss es doch irgendeinen Grund geben.

    Auf jeden Fall ist so ein Zustand nicht mehr tragbar. Du bist bestimmt viel stärker, als du denkst. Das hast du doch deinen Kindern auch schon oft genug bewiesen. Bitte, sei jetzt stark und zieh einen Schlussstrich unter diese Beziehung. Gibt es vielleicht irgendeine Freundin oder irgend jemanden, der dir nahe steht, zu dem du vorübergehend ziehen könntest? Hauptsache, du könntest erst mal Abstand gewinnen, um alles weitere für dich und deine Kinder zu planen.

    Ich wünsche dir alles Gute und vor allem viel Durchhaltevermögen!

    Du versuchst ständig deinen Mann glücklich zu machen und wann fängst du an dich glücklich zu machen? Mehr kann ich dazu nicht sagen!!!

    Du bist anscheinend seit Jahren in dieser Situation. Es wechseln sich immer mal wieder glückliche mit unglücklichen Phasen ab. Jedoch überwiegen einfach die Unglücklichen.

    "Erst jetzt habe ich erkannt, dass ihn das alles nie glücklich machen wird und er so bleiben wird." Wenn er sich nach all den Schicksalsschlägen, Bitten und Flehen, Angeboten und Rücksichtsnahmen bisher nicht geändert hat, dann sehe ich das ganz genauso wie du: Er wird sich nicht ändern!

    Und ich kann dir nur sagen: GERADE wegen deinen Kindern, solltest du eine Trennung in Erwägung ziehen. Ist das Familienleben für die Kinder und dich derzeit so erstrebenswert? So wie ich das herauslese, lebst du mit deinen Kindern schon irgendwie alleine. Unternimmst viel mit ihnen, damit du deinem Mann aus dem Weg gehen kannst... Du bist seit Jahren auf der "Flucht".

    Mein persönlicher Rat: Solche Menschen ändern sich nicht (leider kenne ich solche Menschen aus eigener Erfahrung). Du kannst dich auf den Kopf stellen, wirst ihn aber nicht glücklich/zufrieden machen können. Du "vergeudest" wertvolle Lebenszeit, indem du seine Launen ertragen und vor ihm "fliehen" musst. Und obwohl ihr nicht getrennt seid, bist du doch irgendwie allein. Denk an deine Kinder und an dich! Zieh jetzt die Reißleine. Das ist doch kein glückliches Leben so wie du es beschreibst. Dann wärst du auf jeden Fall alleine besser dran... Dann müsstest du zumindest nicht ständig "Angst" wegen seiner Launen haben und befürchten, dass er die Kinder wieder anmault bzw. etwas nach ihnen wirft.

    Dein Mann hatte genügend Chancen. Er ist ein erwachsener Mann und hat seine Entscheidung längst getroffen, als er seine Launen etc. über eure Wünsche und Bedürfnisse gestellt hat! Du bist doch nicht sein Spielball #nanana

    Ich wünsche dir ganz viel Glück #klee

    • (11) 26.01.16 - 13:26
      verzweifelteAutorin

      Hallo

      Danke, Deine Worte tun wirklich gut! Du hast so Recht, er stellt seine Launen wirklich über alles.

      Ich glaube das Problem ist einfach auch oft für mich, dass ich keine Menschen verletzen möchte oder dafür verantwortlich sein möchte, dass es ihm schlecht geht.

      P.S er hat allerdings nicht nach ihnen geworfen, dann hätte ich ihn direkt rausgeschmissen

      • Ich glaube das Problem ist einfach auch oft für mich, dass ich keine Menschen verletzen möchte oder dafür verantwortlich sein möchte, dass es ihm schlecht geht.
        ----------------------
        Aber andere dürfen machen, dass es Dir schlecht geht und das Du permanent verletzt wirst.
        Sorry, aber so zu denken ist pervers!

        • (13) 27.01.16 - 20:24
          nicht einverstanden

          Dass du so eine Denkweise für "pervers" hältst, finde ich nicht in Ordnung. Ich denke auch so wie die TE, dass ich niemanden verletzen will. Ist nicht die ideale Einstellung, das weiß ich selber. Aber ich kann dagegen auch nichts tun.

          Ich selber habe ein etwas harmloseres Modell von Mann als die TE. Aber auch meiner motzt sehr oft an den Kindern rum oder sagt mir, was ich falsch mache. Kritisieren darf ich ihn auch nicht. Dann fühlt er sich sofort verletzt und geht. Mir geht das tierisch auf den Nerv, da ich seine Launen oft auf mich übertrage. Ist er genervt, reagiere auch ich so. Wir haben auch 3 Kinder zusammen und seit dem 3. Kind spüre ich auch nur noch sehr wenig Liebe ihm gegenüber. Unsere Kinder mögen ihn auch nicht wirklich. Meine Mittlere sagte letztens, dass man Papa manchmal überhaupt nicht einschätzen kann. Ich könnte auch auf ihn verzichten, traue mich aber nicht mit den Kindern so ganz allein zu sein. Früher haben wir uns so toll verstanden ohne Streit. Streiten tun wir auch jetzt nicht. Es herrscht halt oft eine "eisige Stimmung" daheim, wo ich oft abweisend reagiere ihm gegenüber. So arg, dass ich mit den Kindern vor ihm flüchten musste, damit er seine Ruhe hat, war es noch nie. Er selber verdrückt sich dann nach draußen oder in den Keller, um niemanden zu sehen. Für die Kinder ist er oft nicht ansprechbar, weil er lieber den ganzen Tag mit Kopfhörern auf rumläuft und die Dinge macht, auf die er Lust hat.

          Da ich außer ihm bisher noch keinen anderen Partner hatte, weiß ich nicht inwieweit sein Verhalten typisch Mann oder eher unnormal ist :-(

      Er hat NOCH nicht nach ihnen geworfen... So wollte ich es eigentlich schreiben.

      Ich verstehe deine Sorgen und Gedanken. Jedoch brauchst du hier auch kein schlechtes Gewissen deinem Mann gegenüber haben. Du hast alles getan und bist ihm dermaßen entgegengekommen... Ihm ist das jedoch egal.

      Und es ist besser, IHM geht es schlecht nach der Trennung (die er selbst provoziert und herbeigeführt hat), als deinen Kindern! Die leiden ganz sicher ganz arg unter dieser Situation. Deine Kinder haben nur leider keine Wahl, so dass du für sie Fürsprechen und tätig werden musst.

      Hallo,

      du schreibst gerade, daß du nicht dafür verantwortlich sein willst, wenn es anderen (in diesem Fall deinem Mann) schlecht geht oder willst andere Menschen nicht verletzten.

      Und was ist mit deinen Kindern? Sind die dir sch....egal?#kratz#schwitz
      Dein ursprünglicher Text liest sich nämlich so, als ob es dir und (evtl. besonders) deinen Kindern echt schlecht geht mit dem Vater......
      Immer auf der Hut, um nach seiner Nase bzw. Laune tanzen.

      Spätestens wenn er Gegenstände durch die Wohnung schmeißt, wäre es mir egal, ob er auf die Kinder zielt oder alles planlos rumwirft......
      Damit wäre es bei mir endgültig vorbei gewesen. Das geht so überhaupt nicht; besonders in Anwesenheit der Kinder.

      Ich hoffe im Sinne deiner Kinder, daß du schleunigst die Kurve kriegst.

      LG.

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