Lebensplanung passt nicht

    • (1) 06.02.16 - 18:56
      Wurm drin

      Hallo,

      Ich hatte in meinem Leben zwei längere Partnerschaften, die immer an unterschiedlichen Vorstellungen gescheitert sind.
      Langsam glaube ich dass ich ein Exot bin und möchte daher in die Runde fragen , ob meine Vorstellungen so ungewöhnlich sind.
      Also : ich bin Anfang 40 und habe einen Beruf der mir sehr viel Spaß macht und aus dem ich auch einen Sinn sehe.
      Ich bin gerne mit meinen Freunden auch mal allein unterwegs und möchte diese Freiheit auch nicht aufgeben.
      Kinder hätte ich mir vorstellen können, aber nur wenn der Vater bereit ist, auch 50 % der Betreuung zu übernehmen.

      Diese Vorstellung ist aber anscheinend von dem was Männer sich unter Beziehung und Familie erwarten wohl meilenweit entfernt.
      Meine Partner fanden es immer toll dass ich beruflich erfolgreich bin und finanziell unabhängig.

      Sobald ich aber mal am Wochenende wenig Zeit hatte da ich arbeiten muss, wurde gemeckert.

      Auch mein wöchentlicher Mädelsabend wurde zum Problem.

      Angeblich würde alles vor gehen.
      Und beim Thema Familie gab es die größten Unstimmigkeiten : der Mann hat dann wohl doch erwarte dass ich mich beruflich einschränken muss damit er nach zwei Monaten Elternzeit wieder voll arbeiten kann.
      Ich hätte selbstverständlich meine Arbeitszeiten etwas reduziert aber das gleiche auch vom Partner erwartet.

      Beide 30 Stunden, wäre meine Vorstellung gewesen.

      Undenkbar für die Herren.

      Ich verstehe das nicht.
      Sagt mal was dazu.

      I

      • Vielleicht wirkt es auf deine potentiellen Partner ja auch einfach abschreckend, dass du deine Pläne so fest stehend hast.

        Es wirkt als wäre da kein Spielraum für gemeinsame Entwicklung mehr sondern als würde halt nur noch der Mann fehlen, der dann die leeren Flecken auffüllt und für für die Befruchtung sorgt.

        Als meine Ex und ich zusammen waren und schließlich eine Familie gründeten, war das eher so nach dem Motto "wir möchten Kinder". Und es war klar, dass sie ihren Job nicht aufgeben würde. Mehr Rahmen haben wir dem ganzen nicht gegeben und es hat sich alles einfach zurecht gespielt.

        Sie sagt bis heute, dass wir als Eltern richtig gut funktioniert haben, vielleicht gerade weil keiner von uns auf einer klaren 50/50 Regelung bestanden hat sondern wir einfach geschaut haben, was für den Moment passt.

        Mädelsabende und Wochenendarbeit, da ist es wohl ähnlich. Wenn die Termine nicht anders gehen, versteht das jeder. Wenn jemand dachte beharrt, seine bisherige Routine aus Prinzip starr beizubehalten dann wirkt das wenig liebevoll und zugewandt.

        • (3) 06.02.16 - 20:21

          Ich hatte nie starre Vorstellungen.

          Es kam halt vor dass ich mal!! arbeiten musste, das ist meinem Job so. Wochenddienste eben.
          Das mit dem 50 zu 50 War auch nicht starr gemeint.
          Ich hatte eher den Eindruck dass die Männer da wenig kompromissbereit waren.

          Die wollten dass ich ihr Modell übernehme und das bedeutete dass ich mehr Zeit und Energie in die Erziehung von potentiellen Kindern stecken sollte.

          Kann es sein dass die Herren da zu wenig Kompromiss bereit sind?
          Ich muss auch nicht jede Woche weg gehen, aber wo ist das Problem wenn abends nichts anliegt?

          Meine Partner hatten ja auch Hobbys, der eine ging drei mal die Woche zum Tennis, der andere immer freitags kegeln.

          Warum ist das dann ein Problem wenn ich auch was mache?
          Ich hatte den Eindruck dass die Männer nicht selbstbewusst waren um damit umzugehen dass ich beruflich weitaus erfolgreicher war und auch wesentlich mehr verdiene.
          Wenn ich dann vorgeschlagen habe dass doch der Mann ein Jahr zu Hause bleiben soll dann war schnell Ende mit lustig.

          Dabei lag das auf der Hand .
          Ja, ob ich denn wieder nach 8 Wochen arbeiten wolle, ob ich denn nicht beim Kind bleiben und stillen wolle.
          Wenn ich dann sagte dass ich das nicht unbedingt anstrebe war da wenig Verständnis.

          Ich hatte das Gefühl eine Frau zweiter Klasse zu sein in ihren Augen. Eine die nicht beim Kind bleibt eben.

          Da war aber auch kein Entgegen kommen, kein Vorschlag wie ein Kompromiss aussehen könnte, nie das Angebot darüber zu reden wie man es realisieren könnte dass beide zufrieden sind.
          Ich wollte nicht ein Jahr zu Hause bleiben : Ende der Diskussion.

          Ich wollte nicht stillen; Undenkbar.

          Wo ist da die Kompromissbereitschaft der Männer?

          • (4) 06.02.16 - 20:31

            Ich frage mich wie Du pauschal sagen kannst dass Du nicht vor hast beim Kind zu bleiben.
            Wie kannst Du Dir ausmalen nach 8 Wochen wieder arbeiten zu gehen und wie kannst Du Dir ausmalen nicht stillen zu wollen - OHNE je schwanger gewesen und ein Kind gehabt zu haben !? #rofl

            Und da sagst Du bei Dir ist nichts "starr" ??? #rofl

            Wie wird das wenn Du Kinder hast? Springst Du mit einem Baby auch so um? Du schläfst nachts durch oder kommst in den Keller?! Du gehst mit einem Jahr auf Klo oder rennst mit nasser Hose ?! Du isst das Alete Gläschen oder Hungerst ?!

            Ganz ehrlich, für mich ist es exakt so wie sueddeutscher es beschreibt!

            Du hast Deine Vorstellung und es läuft so oder gar nicht!
            Und Lust auf Beziehung oder gar Familiengründung hat da keiner...

            Wer will denn mit einer Tyrannin Kinder haben ? #zitter

            • (5) 06.02.16 - 20:38

              Ich habe schon ein Kind, es ist 18.
              Und ich weiß also wie es ist.
              Und ich bin damals auch nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen.
              Es geht also.

              Ich wusste auch damals bevor das Kind auf die Welt kam das ich das tun würde.

              Ich kenne mich eben.
              Wo ist da das Problem?

              Mein Sohn ist ein toller Mensch und ich habe null tyrannische Züge, im Gegenteil ich War und bin sehr entspannt was Kindererziehung angeht.

              (6) 06.02.16 - 20:41

              Und apropos schlafen : ich bin tatsächlich nicht jede Nacht aufgestanden. Das habe ich mir mit dem Vater geteilt.

              Leider ist dieser Mann bei einem Autounfall uns Leben gekommen.

              Es gibt solche Männer also. ..

              • (7) 06.02.16 - 21:21

                Dann hast Du da die Antwort auf dein Problem!

                Es gab diesen einen perfekten Mann! Und er ist das Maß aller Dinge!

                Er hat dies das und jenes gemacht! Und nun hat das jeder Mann nach ihm auch zu tun!

                Damit hat sich das Thema erledigt, denn Du wirst niemanden finden der dir 1:1 diesen Mann ersetzt!

                Und sag nicht das würdest Du nicht wollen... doch doch! Genau das ist das was Du hier machst!

                BTW ist der Zug vermutlich ohnehin abgefahren. Bis du Mr. X gefunden hast der 1:1 Deine Lebensplanung ohne jeden Spielraum lebt bist Du weit über 40 und das Thema Kinder ohnehin erledigt!

                • (8) 06.02.16 - 21:38

                  Ich will jetzt auch gar kein Kind mehr.

                  Ich habe lediglich meiner Erfahrung geschildert aus ich in Partnerschaften War wo es um diese Frage ging.
                  Es wäre ein leichtes gewesen mir von irgendwelchen Männern noch ein Kind machen zu lassen.
                  Ich hatte nie einen dringenden Kinderwunsch. Ich hätte es mir vorstellen können. Nur das.
                  Um Kinder ging es mir auch nicht explizit sondern um die Einstellungen der Männer zu dem Thema in Zusammenhang mit der Rollenverteilung.

                  • Na ja, wenn Du kein Kind mehr möchtest, erübrigt sich ja die Diskussion.
                    Oder willst Du nur einen Mann, der sich die Betreuung mit Dir geteilt HÄTTE, wenn Du bzw, Ihr ein gemeinsames Kind bekommen WÜRDET?????

                    P.S. Meine Freundin hatte jahrelang Au pairs und ist bei beiden Kindern nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen.

            (10) 09.02.16 - 12:08

            Ich kenn durchaus mehrere Frauen, die nach 8 Wochen wieder arbeiten gingen. Und zu einem Mann würde man das nie sagen: Wie du sagst, du willst nicht in Elternzeit gehen ohne dass du jemals ein Kind hattest?

    Also ich finde deine Vorstellungen durchaus gut und fair und wer sein Kind liebt sollte da an sich kein Problem sehen. Gut möglich ist es vielleicht auch nicht bei jedem das kann ich mir noch vorstellen. Aber wenn von vorne herein die Herren gar nicht erst wollen frag ich mich schon als was sie ein Kind sehen? Als reine Aufgabe der Frau? Klar läuft es meistens nicht so wie du dir dsa vorstellst und ein Hauptteil lebt noch das alte Schema aber das soll auch jeder selbst entscheiden.

    Fakt ist aber ich finde deine Vorstellung gut und wenn du dir schließlich auch beruflich was aufgebaut hast was für dich selbstverständlich ist, wieso solltest du das aufgeben? Der Mann will es schließlich ebenso wenig.

    Ela

    Ich bin gut 10 Jahre älter als Du, mein Freundeskreis ist in der selben Altersklasse.

    Ich kenne keine, nicht eine einzige beruflich erfolgreiche Und unabhängige Frau , die eine glückliche erfüllte Partnerschaft führt. Eher im Gegenteil , die meisten sind Single ( ohne Kinder ).

    Die Frauen, in meinem engeren und weiteren Umfeld, die rundum glückliche Partnerschaften ( mit und ohne Kinder ) führen, leben alle das mehr oder weniger klassische Rollenmodell.

    Eine erfolgreiche Frau will nunmal keinen Kerl an ihrer Seite, den sie aushalten muß , verständlich. Aber der beruflich erfolgreiche und eloquente Mann hat zu Hause lieber das Hausmütterchen das bewundernd zum großen Macher aufschaut.

    Es mag sicher den Traummann für dich geben, nur das Model ist offensichtlich sehr sehr selten.

    Pina

    • (14) 06.02.16 - 20:31

      Und diese Partnerschaften sind glücklich?
      Der Mann hat es nötig seiner Frau überlegen zu sein und fühlt sich wie der Ernährer, das alpha Männchen?

      Und sie?

      Kann das doch nur als glückliche Partnerschaft sehen wenn sie ein bisschen doof ist,keinen Ehrgeiz hat oder keine Alternative?

      Das ist eine gegenseitige Abhängigkeit aber doch keine Partnerschaft.

      Partnerschaft findet auf Augenhöhe statt, was du beschreibst ist das Gegenteil.
      Du hast aber wahrscheinlich Recht.
      Ich sollte mir vielleicht einen jungen, dummen Mann ohne berufliche Ambitionen und ohne eigenes Geld suchen, der mich anbetet und mir den Hengst macht. ..ich bin nach dem Beitrag echt deprimiert. ..

      • Du denkst sehr engstirnig.

        Ja, diese Partnerschaften, die ich kenne, in die ich Einblick habe, im klassischen Rollenmodell sind sehr glücklich. Harmonisch und liebevoll.
        Nein, die Frauen sind nicht doof, und sie fühlen sich nicht abhängig und die Männer nicht gönnerhaft. Es ist einfach so, das jeder Partner seinen klar definierten Bereich hat.
        Und damit sind diese Partnerschaften auch wieder auf Augenhöhe, denn diese definiert sich eben nicht in Euro , sondern nach Wünschen und Bedürfnissen aller Beteidigten.

        Ich habe beim lesen Deiner Zeilen eher das Gefühl, das Dir die Empathie fehlt, mit Emotionalität umzugehen. Und das es Dir daran mangelt Respekt für andere Lebensplanungen aufzubringen. So herablassend wie Du Dich über Menschen äußerst, die das Leben, was Du Dir doch vorgeblich wünscht. Nur das eben für sich anders definieren als Du.

        Ich glaube, der Süddeutsche hat schon recht, Du bist wohl doch recht festgefahren in Deinen Vorgaben. Und erlebst eben, das mangelnde Kompromissfähigkeit in Partnerschaften nicht lebbar ist.

        Letztendlich wirst Du für Dich selbst entscheiden müssen, was in Deinem Leben Priorität hat. Und so oder so wirst Du Dich mit den Konsequenzen aus Deiner Entscheidung leben. Anders geht es nun mal nicht.

        Pirna

        • (16) 06.02.16 - 21:03

          Ich denke nicht dass es mir an Empathie mangelt nur weil ich Partnerschaften wie du sie beschreibst belächle.
          Für diese Art der Partnerschaft fehlt mir jegliches Verständnis, f.h aber nicht dass ich es nicht akzeptiere.
          Ich lehne es für mich nur vollkommen ab.
          Was ist daran fest gefahren?

          So ein Mann käme nun mal einfach nicht in Frage genau wie diese Menschen auch bestimmte Vorstellungen haben und ihren Partner entsprechend wählen.

          Ich kann mich ja schlecht verstellen und so werden wie die Frauen die du beschreibst, .das bin ich einfach nicht.
          Das würde mich komplett unglücklich machen.
          Ich brauche einen Mann der mir das Wasser reichen kann und es nicht nötig hat dass ich ihm intellektuell unterlegen bin. Der unter Partnerschaft was anderes versteht als eine Frau zu haben die das Haus sauber hält und Kinder groß zieht.
          Und sicher bin ich Kompromiss bereit.

          Und es gibt sicher auch noch etwas zwischen dem klassischen Model und der völligen Unabhängigkeit.

          Ich kenne mehrere Frauen die beruflich sehr erfolgreich sind und trotzdem gute Partnerschaften führen.

          Es ist also keinesfalls so wie du es erlebst : Partnerschaft nur zum Preis: klassisches Modell.

          Es geht auch anders.

          • ich habe den Eindruck, hier geht es weniger um ein gesellschaftliches problem, als ein sehr individuelles problem.

            Du hast bereits ein Kind und hattest einen Mann, mit dem du eine bestimmte Rollenverteilung gelebt hast und diese erschien dir mit diesem Mann ideal

            Was du erzählt hast hört sich gut an, aber das Konzept das beide sich auf 30 Stunden die Woche einigen birgt für ehrgeizige Paare auch viele Risiken.

            unter Umständen schauen beide zu, wie andere an einen vorbeiziehen, weil sie einsatzbereiter, flexibler oder ungebundener sind sind. Zu sehen, wie keine Karriere macht, kann frustrierender sein, als wenn ein Partner beruflich für die Karriere des anderen zurücksteckt.

            ich glaube, dass du das Konzept mit deinem verstorbenen Partner idealisierst.

            Im Grunde hat doch kein neuer Partner im Vergleich dazu eine Chance, weil sich euer System nie einem langem Praxistest unterziehen musste und du eher einer Illusion nachhängst.

            • (18) 06.02.16 - 21:23

              exakt!

              (19) 06.02.16 - 21:27

              Wir haben dieses Modell sechs Jahre gelebt.

              Praxistest bestanden.
              Und in meinem Job kostet es mich nicht die Karriere wenn ich mal ein paar Monate weniger mache.
              Ich habe schon Karriere gemacht, und muss nicht mehr zusehen wie andere an mir vorbei ziehen.

              Die Männer mit denen ich gelebt habe, waren auch alle fest im Sattel, selbständig und ihr eigener Chef.
              Die Gefahr eines Karriereknicks besteht in jungen Jahren wenn man sich noch etablieren muss
              Das mit der Karriere stimmt dann sicher.
              Aber warum verzichten Frauen dann zugunsten ihrer Männer meist so selbstverständlich darauf und zogen den Schwarz ein?
              Bei gleichem Verdienst und gleichen Karrierechancen lohnt da doch eine Diskussion.

              • Ich habe eben gelesen, dass du damals im Studium warst und heute ien Firma mit 400 Angetsellten leitest.

                So ganz verstehe ich ncith,w ie du die gleiche Aufgabe in der Häklfte der zeit schaffen möchtest.

                ich will jetzt nicht groß rum diskutieren, aber vielleicht schaffst du es dir etwas anzunehmen.

                Ich habe deine Probleme nicht, vielleicht auch, weil ich offener und kompromissbreiter war und nicht in meiner Partnerschaft Genderthemen auskämpfen wollte.

                • (21) 06.02.16 - 21:46

                  Ich weiß nicht ob es funktioniert hätte, ich hab es ja nie ausprobiert.

                  Aber meine Bereitschaft wäre da gewesen es zu versuchen.

                  Ich habe Vertreter die gut eingearbeitet sind denn ich kann ja auch mal krank werden.
                  Ist alles schon das gewesen.

                  3 Wochen Krankenhaus und der Laden muss trotzdem laufen.

                  Das geht schon.
                  Ob es dann auch für Monate geklappt hätte weiß ich nicht aber es wäre realistisch gewesen da der Laden läuft .

              Nimms mir nicht übel, aber 6 Jahre ist gar nichts.

              Ich rede von Beziehungen die über mehrere Jahrzehnte bestand haben, wo es echte Krisen zu meistern gab und nicht nur Diskussionen in welches Restaurant man geht.

              Nach 6 Jahren ist man ja eigentlich kaum aus der rosa Wölkchen Phase heraus.

              Ja, ich denke schon , das Du diese vergangene Beziehung zu sehr idealisierst.

              Pina

              • (23) 06.02.16 - 21:54

                Ich habe solche langen Partnerschaften nie angestrebt, irgendwann langweilt mich jeder Mann.

                Mit dem ersten Partner war ich insgesamt fast 10 Jahre zusammen, aber nicht ausschließlich.

                Hatte auch in der Zeit immer andere kürzere Affären mit seinem Wissen.

                Und damit muss ein Mann auch erst mal klar kommen.

                Viele gehen zwar selbst fremd aber wenn man offen sagt dass man sich Sex mit andren hat dann sind sie überfordert.

                • Ehrlich gesagt, unter der Prämisse verstehe ich Deine Fragestellung ( auch mit einem möglichen Gedanken an Kinder) nicht.

                  Du hast doch Dein Leben eingerichtet, mit Karierre und dann und wann einem Affairchen.

                  Dazu dann ein Friend with Benefits für die Seele und das Representative . Der wechselt halt alle paar Jahre.....ein weiteres Kind macht da eh keinen Platz. Ist doch alles gut so.

                  Wo genau ist denn nun Dein Problem?

                  Bisschen viel Frust und noch mehr Chardonnay am Samstagabend ?

                  Pina

        Kein Mensch redet davon, das Du Dich verbiegen mußt. Wir wissen das so Beziehung nicht funktioniert.

        Es ist aber so, das Du , wenn Du innerhalb einer Beziehung bist, Kompromisse machen mußt. Denn nur so können Deine Bedürfnisse und die Deines Partners ausreichend Berücksichtigt werden. Und wenn Dir das nicht möglich ist, weil diese Kompromisse dir Zuviel abverlangen, dann müssen sich die Wege eben trennen. Und zur Not bedeutet das eben auch , das Du eben als Single lebst mit dann und wann einem ONS. Auch das ist OK.

        Wie ich schon sagte, man kann eben nicht immer alles haben.

        Du sagst, Du hattest mal den perfekten Mann für Dich, leider ist er verstorben.

        Es ist unglaublich schwer für nachfolgende Partner sich mit einem Toten messen zu müssen. Zumal Du ja auch nur dieses Ideal im Kopf hast. Du hast ja nicht erlebt, in welche Richtung sich der Mann in späteren Jahren hin entwickelt hätte. Du hast ja nie Kompromisse mit ihm machen müssen, die Dir vieles abverlangt hätten - eben um die Beziehung zu retten. Aber vor solchen Herausforderungen steht jede langjährige Beziehung. Entweder man wächst daran oder man scheitert. Beziehungen sind nie einfach und nie perfekt. Immer wieder muß man aufeinander zugehen und über den eigenen Schatten springen.

        Ich kann verstehen, wenn Du das nicht möchtest, wirklich. Aber analog dessen mußt Du Dich eben damit abfinden, das Du eben keine wirklich tiefgehende Partnerschaft führen kannst. Eigene Freiheit bedeutet halt auch immer eigene Grenzen.

        Wenn Du Frauen kennst, die das Leben was Du anstrebst, dann solltest Du diese Frauen auch nach ihrem Geheimnis befragen.

        Wie gesagt, ich kenne keine einzige. Viele sind Single, andere sind verheiratet , aber das ist ausnahmslos nur noch Fassade. Man hat gemeinsamen Besitz, Haus, Firma und die Trennung wäre zu kompliziert und mit ü 50 fühlen sich diese Frauen auch zu alt und zu mutlos Neues anzufangen.

        Aber das ist jetzt nur die Beobachtung in meinem Umfeld und nicht representativ.

        Pina

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