neuer Mann- hat das Zukunft?

    • (1) 11.02.16 - 15:49
      Kann das gut gehen?

      Hallo,
      ich habe seit zwei Jahren einen neuen Partner.
      Er ist so alt wie ich ( beide Ende 30)
      Sechs Monate nach dem Kennenlernen hab ich ihm gesagt dass ich sterilisiert bin.
      Damit von vorn herein klar ist dass gemeinsame Kinder nicht möglich sind.
      Er hat schon eine Tochter und ich auch.
      Beide in der Pubertät.
      Leben beide beim jeweils anderen Elternteil.

      Jetzt sagte er, dass er schon gerne noch mal Vater geworden wäre, das ja aber mit mir nicht mehr möglich sei und dass er sich damit wohl abfinden muss. Hallo , das sagt er jetzt? Warum nicht direkt als ich ihm von der Sterilisation erzählt habe?

      Ich sagte darauf hin, dass er das ja noch tun könnte, aber dann eben unsere Beziehung zu Ende ist und er sich dann auch am besten eine jüngere Frau suchen solle.

      Denn ich denke nicht, dass ich in meinem Alter noch mal hätte von vorne anfangen wollen.

      Daher bin ich froh, dass ich sagen kann:es geht nicht mehr so dass da erst gar keine Diskussion entstehen kann.

      Ich denke dann wäre es noch schwerer, wenn ein Mann einfach akzeptieren muss dass ich keinen Kinderwunsch mehr habe.
      Habe mir ja schließlich was dabei gedacht, als ich mich zur Sterilisation entschlossen habe.
      So. Jetzt denke ich das hat keine Zukunft.

      Er wird es mir irgendwann vorwerfen, dass er wegen mir kein Kind mehr haben konnte.

      Obwohl ihm ja frei steht zu gehen und seinen Wunsch mit einer anderen Frau zu verwirklichen.

      Ich denke an Trennung, auch wenn er sagt dass das nur ein Gedanke war. Und er unsere Beziehung nicht aufgeben möchte.
      Ich bekomme das einfach nicht aus dem Kopf.
      Ich möchte nicht dass wir beide unsere Zeit verschwenden mit einem Partner , wo es hinsichtlich wichtiger Punkte nicht passt.
      Wie seht ihr das?

      • (2) 11.02.16 - 15:59

        hallo,
        ich wollte nie Kinder, er sterilisiert - alles wunderbar.
        Seltsamerweise konnte ich mir dann doch - zum erste Mal in meinem Leben - vorstellen, Mama zu werden - aber halt nur mit ihm. Okay, dann müssen wir uns trennen.
        Nein, das wollte ich nicht. Der Kinderwunsch war vorher nie da gewesen, weswegen sollte ich ihn jetzt verlassen, wo ich ihn doch so liebe? Mit einem anderen Mann hätte ich ja nicht wollen. Es tat trotzdem gut, es auszusprechen.
        Jahre später: wollte er auf einmal... man kann auch schwanger werden, trotz Sterilisation.

        Wa ich damit sagen möchte: er muss entscheiden, wie groß seine Liebe zu dir ist und ob der Kinderwunsch größer ist oder eben nicht. Dann kannst du ihm nur vertrauen, dass er ehrlich zu sich selbst ist.

        Und was dann das Leben bringt... das werdet ihr beide sehen!

        Liebe Grüße

        Es ist ein Punkt und das "Problem" deines Partners.
        Ich finde diese Entscheidung solltest du ihm überlassen.

        Hallo

        du schlägst um dich.

        <<<
        Jetzt sagte er, dass er schon gerne noch mal Vater geworden wäre, das ja aber mit mir nicht mehr möglich sei und dass er sich damit wohl abfinden muss. Hallo , das sagt er jetzt? Warum nicht direkt als ich ihm von der Sterilisation erzählt habe?<<<

        Ganz zeitnah habt ihr beide nicht agiert.Letztendlich interpretierst du in diese Aussage viel hinein.Ich würde das nochmal in Ruhe und ohne Vorwürfe ansprechen.

        Als ich meinen zweiten Mann kennenlernte, waren wir in einer ähnlichen Situation.
        Ich aus dem Alter raus und längst sterilisiert, er einige Jahre jünger und bisher kinderlos.Allerdings wurde das recht zügig ( innerhalb der ersten drei Monate ) kommuniziert.Letztendlich war es auch seine Entscheidung auf leibliche Kinder zu verzichten.Recht bald nach dem wir zusammen kamen hat er darüber mal kurz nachgedacht.Genau so hat er es formuliert.
        Sieht so aus ,als wäre er mit dieser Entscheidung glücklich.Ich mache mir da auch keinen Kopf.Es war seine Entscheidung.

        Allerdings finde ich die Ansage deines Freundes, nach zwei Jahren Beziehung, nicht vertrauensbildend.

        L.G.

      • "Jetzt sagte er, dass er schon gerne noch mal Vater geworden wäre, das ja aber mit mir nicht mehr möglich sei und dass er sich damit wohl abfinden muss."

        Damit ist doch alles gesagt.

        Er weiß, wenn er Dich will, wird er kein weiteres Mal Vater werden. Deswegen "muß" er sich damit abfinden. Aus die Maus. Damit hat er m. E. seine Entscheidung doch getroffen. Ich würde da jetzt nicht überreagieren.

        Möglicherweise trifft es Dich, weil Du Dir mit ihm u. U. auch noch ein Kind hättest vorstellen können und jetzt aber diejenige bist, an der es einfach scheitert? Böse Spekulation meinerseits - vielleicht auch völlig daneben gegriffen...... -

        er weiß doch, wenn er gehen will, dann kann er gehen, oder?

        Ich möchte nicht dass wir beide unsere Zeit verschwenden mit einem Partner , wo es hinsichtlich wichtiger Punkte nicht passt
        ------

        Inwiefern verschwendest du deine Zeit? Du willst und kannst keine Kinder mehr bekommen und bist raus aus der Nummer. Was er daraus macht, ist seine Angelegenheit. Ob er dich nun nächstes Jahr verlässt, weil er eine andere mit Kinderwunsch trifft (was auch ohne seine jetzige Kehrtwende möglich gewesen wäre) oder ihr euch in 10 Jahren aus anderen Gründen trennt. Beides ist nicht vorhersehbar.

        Ich verstehe dich nicht so recht. Ich finde es völlig normal, dass man manchmal im Laufe des Lebens über erstmals getroffene Entscheidungen nachdenkt oder man überlegt, was wäre gewesen, wenn ich mich anders entschieden hätte. Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass man mit dem eingeschlagenen Weg unglücklich ist und auch nicht, dass man mit einem anderen wesentlich glücklicher geworden wäre. Man muss auch nicht alles, an das man wehmütig denkt, in der Realität umsetzen. Manchmal ist es auch schön, einfach darüber nachzudenken.

        Wenn er gehen will, dann wirst du ihn nicht aufhalten können. Aber das ist seine Entscheidung und sein Leben. Dafür muss er damit klarkommen, eine gut funktionierende Beziehung aufzugeben für eine ungewisse Partnerrschaft und die (bis man es ausprobiert) Ungewissheit, ob die Auserwählte auch wirklich schwanger wird. Mit Ende 30 oder 40 laufen Mann die 25-30 jährigen auch nicht gerade in Scharen hinterher, um sich schwängern zu lassen.

      • >> Jetzt sagte er, dass er schon gerne noch mal Vater geworden wäre, das ja aber mit mir nicht mehr möglich sei und dass er sich damit wohl abfinden muss. <<

        Ich sehe das Problem nicht ganz. Ihr habt von Anfang an geklärt, dass ihr keine gemeinsame Kinder haben werdet. Jetzt sechs Monate später - hat er dir, in welchem Zusammenhang auch immer, gesagt, dass er sich damit abgefunden hat.

        Das heißt nicht, dass er sich trennen möchte. Das bedeutet, dass er gerne noch einmal ein Kind bekommen hätte, die Beziehung mit dir aber vorzieht und sich daher "damit abfindet", keine Kinder mehr zu bekommen.

        Warum du dich jetzt trennen willst, verstehe ich nicht.

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