Geplante Hochzeit - wir kommen nicht auf einen Nenner

    • (1) 13.02.16 - 11:08
      Hilfe....

      Hallo,
      mein Freund und ich haben uns entschieden zu heiraten. Das Problem ist, dass wir uns nicht einig werden wie wir feiern. Ich bin bei seiner engsten Familie nicht gerade beliebt und würde daher gerne alleine (nur wir mit unserem Kind und den Trauzeugen) heiraten, da ich möchte das es ein schöner Tag wird und nicht begleitet von schlecht gelaunten, lästernden Gästen. Er möchte jedoch eine große Feier mit der gesamten Familie und Freunden, was ich mir ansich auch immer gewünscht habe aber aufgrund der Situation für mich eher nicht infrage kommt. Wir kommen auf keinen Nenner, es geht halt nur das eine oder das andere oder sehe ich nur keine Alternative? Gibt es noch andere Möglichkeiten? Was würdet ihr machen?

      • << ... was ich mir ansich auch immer gewünscht habe >>

        dann tu es #freu

        << aber aufgrund der Situation für mich eher nicht infrage kommt >>

        ertrage es mit Gelassenheit. Seine Familie wird auch damit klarkommen.

        Ich wünsche euch Glück #klee

        Also ich glaube da es nicht einfach ist und kann dich hier auch verstehen. Wir hatten zwar nach der Seite meines MAnnes damals keine Probleme aber zu meinen Eltern. Hier hatten wir auch gemacht und getan und am Ende behaupteten die beiden immer das eine SChwester von ihr angeblich immer dagegen spräche. Na ja jedenfalls war meine Tante nie gegen etwas immer nur meine Mutter. Nachdem mir das ehrlich gesagt zu blöd war hab ich gesagt regelt ihr das, es ist nicht meine AUfgabe und somit bin ich nicht zuständig. Ich lade ein wen ich mag und basta! Ok am Ende kamen meine Eltern vors Standesamt, motzten jemanden an gratulierten uns recht eigenartig und verschwanden danach! Super Idee wir hatten ne tolle Feier und seitdem unsere Ruhe. Ich hab keinen Kontakt mehr. ABer dazu gehören natürlich noch andere Dinge als nur die Hochzeit. Wie ist aber in eurem Fall das Verhältnis deines zukünftigen MAnnes zu seinen Eltern? Ich meine wenn er sie gerne dabei haben mag OK verstehe ich, das du sie als schwierig ansiehst kann ich auch verstehen wenn sie dich nicht mögen. Glaubst du denn sie würden an dem Tag einen Aufriß machen?

        Ela

        • (4) 13.02.16 - 11:49

          Er hat ein, ja wie soll ich sagen, kein gutes aber auch kein schlechtes Verhältnis zu ihnen. Ich kenne es so halt überhaupt nicht, ich hatte nie Probleme mit den Familien meiner bisherigen Freunde und auch er wurde von meiner Familie von Anfang an mit offenen Armen empfangen. Nur hat er vor mir eine Freundin gehabt die ihn wohl ziemlich ausgenommen hat und nun werde ich halt auch so betrachtet, dass zu dem Auslöser warum sie mich nicht mögen (wir sind seit 9 Jahren zusammen - und ich bin definitiv nicht so). Und ja, das werden sie mich auch auf der Hochzeit spüren lassen wenn wir groß feiern und das möchte ich nicht.

          • Hi du! Also ich glaube schon das auch lange Arbeitstage anstrengend sein können oder auch sind. Nur käme er sonst ja auch heim und hätte daheim ein wenig Streß weil das Kind sich freut Papa zu sehen. Nur so die Frage: Muss er denn mit Kollegen essen gehen? Wenn nicht könnte er sich schließlich zwischendurch abseilen oder woanders essen gehen. Es zwingt ihn sicherlich keiner zum mitgehen. Und das muss ja auch nicht ewig gehen. Denn er kann danach ja machen was er will, in Ruhe sich hinsetzen, in Ruhe schlafen und und und… Das könnte er daheim schließlich nicht wirklich. Von daher hat er durchaus noch einige Vorteile.

            Klar hat man nach einer stressigen Wochen vielleicht schonmal das Bedürfnis auch daheim Ruhe zu haben. Vielleicht läßt sich hier zwischendurch ein Kompromiss finden. Aber jede Woche würde ich wohl auch streiken. Schließlich hast du hier auch was zu leisten und es ist nicht so das du viel mehr Freizeit hast als er. OK du kannst dir theoretisch mal Zeit verschaffen wenn du das Kind abgäbst aber ganz so luxeriös hast du es sicherlich auch nicht wie dein Mann es sich einbildet.

            Ich kann mir gut vorstellen das ihr euch eventuell ein wenig auseinander lebt weil ihr aktuell nicht auf einen Nenner zu kommen scheint. Das du dann nicht groß Feiern willst und dir den Tag von sowas nicht verderben lassen willst verstehe ich auf jeden Fall.

            Ela

      Hallo,

      ihr könntet doch im kleinen Kreis nach deinen Vorstellungen heiraten und nach den Flitterwochen (falls geplant) ein großes Fest mit Freunden und Verwandten veranstalten. Er hätte zwar dann nicht direkt seine Familie bei der Trauung dabei, aber evtl. wäre dass ein Kompromiss.

      Liebe Grüße

      Knödel

    • Hallo,

      also wir haben mit 65 Personen gefeiert und schon bei dieser Menge Leute war es unüberschaubar. Damit meine ich, dass ich unangenehme Gäste gar nicht wahr genommen habe. Da ist so ein Gewusel und unterschiedliche Programmpunkte. Da kann man froh sein, wenn man ab und zu mal ein paar Worte mit den Freunden wechseln kann.

      Meist verschwinden Schwiegereltern und Großeltern eh schon nach dem Abendessen.

      Feiere so, wie du es dir immer gewünscht hast und lade eine Menge Freunde mit ein, mit denen du viel Spaß haben wirst. :-)

      LG

      (8) 13.02.16 - 12:06

      ... vielleicht tut es dir auch gut, wenn diese Verwandtschaft das "Ja" deines Mannes hört und diesen Schritt miterlebt.

      Schlechte gelaunte Gäste kann man auch in weniger komplizierten Konstellationen vorfinden - und da müsst ihr beide euch einfach sagen, dass es euer Fest ist. Wem es nicht passt, sein Problem.

      Eine Art Kompromiss könntet ihr finden, wenn ihr euch vorher überlegt, in welchem Stil die Feier sein soll. Wird es das 7 Gänge Feinschmecker Menü oder wird es eher eine Party? Wenn es mehr Party-Charakter hat, kann ich einen Läster-Tisch leichter übersehen. Gibt es eine überschaubare Sitzordnung (10-40 Personen), wäre ich froh nur in liebe Gesichter schauen zu können.
      Eine Lösung, die ich ganz gut fand war, ein bisschen einfacheres Fest nur mit Sektempfang, Kaffee und Kuchen und dann mit dem kleinsten Kreis abends weiter feiern.

      Wenn alle eure Freunde da sind, wird es so groß - und der Tag ist eh so schnell schon wieder vorbei, ich glaube, da können ein paar schräge Gestalten den Tag nicht verderben. Macht euch bewusst bei der Kleiderwahl, Essenswahl etc., dass das Fest nur euch gefallen soll.

      lg

      Hi,
      Lass Dir von der Familie nicht Deine Vorstellung von einer großen Hochzeit nehmen. Außerdem zerlaufen sich auf großen Feinern auch die, die einem mal auf die Nerven gehen. Die anderen Gäste werden sich ehrlich mit euch freuen, eure Liebe feiern und sie stehen wie die Deppen da und machen sich zum Affen wenn sie lästern. Das wird sich keiner Deiner Freunde und Deiner Familie anhören wollen. Von Deinem Partner würde ich aber schon etwas in der Art erwarten, dass er seiner Familie eine klare Ansage macht, dass sie nur eingeladen sind, wenn sie bereit sind die Hochzit zu feiern und keine schlechte Laune verbreiten. Sie können ruhig wissen, dass IHR da bedenken habt, ob sie sich benehmen können.

      • (10) 13.02.16 - 14:39

        ich weiß nicht, ob die Ansage des Freundes nicht noch mehr Tuschel-/Lästerthema werden würde.

        manchmal ist es besser, den Fokus auf Konstruktives und Positives zu lenken und das Unnötige völlig außer acht zu lassen.

        Wenn im Kreise der Familie offen darüber gesprochen wird, dass die TE nicht zu ihm passt und er sie nicht heiraten soll, dann fände ich eine klare Ansage sinnvoll. Allerdings nicht, wenn es so heimliches Gelästere ist und das ganze mehr auf Vermutungen beruht.

        • Sowas muss natürlich jeder für sich entscheiden aber manche Menschen merken eben nicht, wenn sie Grenzen überschreiten und es bewirkt oft wunder, wenn man darauf hinweist, wo die eigenen Grenzen unmissverständlich liegen und es da auch keine Diskussion gibt. Darum lasse ich auch ungern Menschen ihre ekligen Macken und nehme Rücksicht auf sie - vor allem wenn es anderen Menschen damit so schlecht geht. Die Familie benimmt sich extrem daneben und dirigiert Entscheidungen. Und das darf nicht sein. Wenn sie dann mehr lästern oder meckern müssen sie eben zu Hause bleiben. Da muss aber der Mann deutlich Position beziehen damit es da keinem Raum für die "Bedenken" der Familie gibt.

          • (12) 13.02.16 - 15:17

            "es bewirkt oft wunder, wenn man darauf hinweist, wo die eigenen Grenzen unmissverständlich liegen"

            das stimmt!
            beim Lesen deiner Antwort merke ich, dass ich weniger das Bild von ekeligen Macken hatte und mir statt dessen eher unterschwellige Missstimmung vorgestellt habe

            und gegen diese anzugehen - so meine beschränkte Erfahrung - ist vergeudete Lebensmüh.

            ob die Familie sich extrem daneben benimmt, habe ich so konkret nicht rauslesen können.

            lg

    (14) 13.02.16 - 14:41

    woraus schließt du, dass du nicht gerade sehr beliebt bist?

    wird der Konflikt offen gelebt? oder war es mal ein Satz und deine Vermutungen haben sich verselbstständigt?

    • (15) 13.02.16 - 15:59

      Es war von Anfang an schwierig da sie halt sehr misstrauisch waren wegen der Ex, was ich ja auch verstehe am Anfang aber es legte sich nicht. Anfangs war es "nur" dass immer die Gespräche verstummten wenn ich in den Raum kam (da kann man natürlich auch viel hineininterpretieren, ich weiß), dann hatte es mal richtig heftig gekracht zwischen ihm und seiner Mutter, wo seine Tante dann vermitteln musste und da kam dann erst raus warum auch sie und alle anderen so schlecht auf mich zu sprechen sind, weil seine Mutter immer schlecht über mich geredet hat und sie irgendwann so voreingenommen waren, dass sie mir auch aus dem Weg gegangen sind. Das Verhältnis zu seinen Tanten/Onkeln ist seitdem wesentlich besser. Jetzt, wo sie ihre Lügen nicht mehr hören möchten kommen die offensichtlichen Seitenhiebe von seiner Mutter und Schwester wie z.B. als unser Sohn geboren wurde "wer der Vater ist wissen ja immer nur die Mütter..." weil unser Sohn mehr mir ähnlich sieht usw. Also ich behaupte mal, jemand der mich mag würde mir sowas nicht an den Kopf knallen.

      Ich habe 2 Heiratsanträge von ihm abgelehnt aus diesem Grund und habe ihm auch erklärt warum und daraufhin hat er mit ihnen geredet, mehrfach, aber es ändert sich nicht. Und ich möchte halt an einem unserer wichtigsten Tage niemanden dabei haben der uns das nicht gönnt und der mich nicht mag.

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