wo wohnen die kinder nach trennung..

    • (1) 16.02.16 - 10:01
      gibts da richtlinien

      hallo,
      rein theoretisch.

      mein mann verlässt mich, wegen einer anderen, will die kinder. hat er bessere chancen weil dort mutter und vater wären (also ersatzmutter)

      andersrum, ich trenne mich wegen einem anderen, wird sowas vor gericht begünstigt, dass da ein partner ist oder eher das gegenteil?

      wer hat erfahrungen?

      lg

      • sowas spielt keine ausschlaggebende rolle..
        die fragen sind eher...
        wie alt sind die kinder (haben sie mitspracherecht)
        wer hat die kinder bisher überwiegend betreut
        wer hat überhaupt (beruflich) die möglichkeit die kinder zu betreuen
        wer bleibt im sozialen umfeld (vielleicht sogar in der wohnung/haus)
        das sind so die punkte die mir so spontan einfallen

        Die Kinder werden in der Regel dort gelassen, wo sie bisher wohnten und das soziale Umfeld haben.
        Alters abhängig können Kinder auch befragt werden.

        An erster Stelle steht das Kindeswohl.
        Ob ein neuer Partner dazu positiv beitragen kann, bezweifle ich.

        WIr hatten Fall eins. Unsere Tochter war knapp 2,5 als die Trennung war. Wir hatten ein gemeinsamesHaus und ich 2 Kinder aus einer vorherigen Beziehung. Ich bin dann ausgezogen, da ich das Haus sowieso nicht alleine halten konnte und er hat mich ausgezahlt. Unsere Tochter hängt sehr an uns Beiden und ich habe dann zugestimmt, dass sie bei ihm bleiben darf. Ich hab sie aber jede Woche von Donnerstag bis Samstag Nachmittag. Sollte es aber so sein, dass unsere Tochter dann doch lieber bei mir und den Geschwistern wohnen will dann darf sie das auch.
        Ich hab ganz klar gesagt, ich werde keinen riesen Streit vom Zaun brechen auch wenn es mir innerlich natürlich weh tut so wie es jetzt ist aber es leiden doch dann eh immer nur die Kinder darunter.

        Neuer Partner oder nicht spielt keine Rolle hieß es beim Jugendamt.

        • Achso...ich wohne im Nachbarort und kann sie daher auch so schnel mal holen wenn bei ihm was ist oder so! Mein Sohn geht auch nach wie vor in die gleiche Kita wie meine Tochter und da sehen sie sich also auch immer.

            • Wenn das deine Meinung ist und du schon so etwas "unterstellst", dann wäre es nur fair, wenn du dich nicht hinter einem Schwarznick verstecken würdest, wie ein kleiner Feigling #nanana

              Steh doch zu deiner Frage bzw. zu deiner Meinung wie ein erwachsener Mensch!

              • (8) 19.02.16 - 14:44

                Was mischt du dich hier jetzt ein und beleidigst mich zudem auch noch als Feigling?

                Ich habe lediglich mitgeteilt, wie ich ihren Thread verstanden habe, sollte dies eine falsche Interpretation meinerseits sein, dann hat die TE doch eine eigene Stimme und kann mir antworten (wie sie es auch getan hat) und es richtig stellen, oder? Ich denke, dafür braucht sie nicht dich.

                Und was das schwarz schreiben betrifft, die TE hat in schwarz nachgefragt und ich habe in schwarz geantwortet.

            Wie gesagt...er wollte sie ja unbedingt bei sich haben und unsere Tochter war zu dem Zeitpunkt noch nicht mal 3 also kann sie sowas nicht alleine entscheiden. Sie freut sich auf uns Beide. Wenn sie beim Papa ist freut sie sich wenn ich sie abhole und genauso freut sie sich Samstags wenn Papa sie wieder abholt.

            Und ich schiebe meine Tochter garantiert nicht ab! Aber man sollte vielleicht nicht immer nur an sich selber denken und was man selber will sondern zum Wohle des KINDES entscheiden!

    Neue Partner sind völlig unerheblich für den Aufenthaltsort der Kinder - vorausgesetzt, das Kindeswohl ist ungefährdet. Ich persönlich würde meinen Kindern ersparen ihnen zeitnah einen neuen Partner vor die Nase zu setzen. Die haben eh mit einer Trennung zu kämpfen, ohne sich gleich mit einem "neuen" Erwachsenen arrangieren zu müssen.

    Ich bin da total konservativ.

    Bevor ich Gerichte einschalten würde, versuchte ich mich gütlich mit dem zukünftigen Expartner zu einigen. Im Sinne der Kinder.

    (11) 16.02.16 - 12:48

    Hallo,
    In der Regel haben für das Gericht, Jugendamt neue Partner keine positive Auswirkung darauf wo die Kinder bleiben oder hin ziehen.

    Wichtiger ist wer sich bisher mehr gekümmert hat, zu wem die Bindung größer ist,
    ob die Kinder im gewohnten Umfeld bleiben können, das ist auch im Nachbardorf gegeben,
    Je nach Alter der Kinder, was diese selbst möchten.
    Ich persönlich halte nichts davon, wenn Kinder eine Trennung verkraften müssen und dann auch noch einen neuen Partner vorgesetzt bekommen.
    Meine hätten das nicht so gut verkraftet.
    So hatten sie beide Eltern jeweils für sich und mussten nicht noch mit einer 3. Person klarkommen.

    Aus meiner Erfahrung sehen das Gerichte und Jugendämter das auch oft so.

    Hallo,

    mein Ex hat mich wegen einer anderen verlassen, aber auch kein Interesse daran, meine Tochter mitzunehmen.

    Wobei ich nicht glaube, wenn er das doch gewollt hätte, dass meine Tochter darüber glücklich gewesen wäre, denn sie hatte zu ihrem leiblichen Vater eigentlich gar keine Beziehung.

    Und genau darauf würde ich abstellen. Zu wem hat das Kind den größeren Bezug, wer hat sich hauptsächlich gekümmert, wo ist gewährleistet, dass das Kind in seinem Umfeld (Kindergarten, Schule, Freunde) verbleiben kann.

    Und ein neuer Partner zählt auch nicht automatisch als Ersatzmutter/-vater, besonders, wenn er/sie noch keine Beziehung zum Kind aufbauen konnte.

    GLG

    Die Kinder hätten dort nicht Mutter und Vater, sondern nur Vater. Vor Gericht zählt doch nicht, dass da eine Frau ist ... sie hat doch mit den Kindern dennoch nichts zu tun. Du bist die Mutter. Chancen hat also der, der das bessere Leben bieten kann (Zimmer, Umfeld, Freunde, Arbeit usw.)

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