Partner zeitaufwendiges Hobby+Job-wie würdet Ihr damit umgehen?

    • (1) 16.02.16 - 20:13

      Hallo,

      ich bin seit 5 Monaten mit meinem Partner zusammen. ich habe einen 6 Jahre alten Sohn ,mit dem ich alleine wohne.
      Als ich meinen Partner kennenlernte, legte ich ihm meine Prinzipien dar, diese für mich sehr wichtig sind, damit eine Beziehung funktioniert. Das sind zum beispiel:Treue, Respekt und ein Mann, der nicht pendelt vom Job.....
      Er hatte zu dem Zeitpunkt nur seinen Job in Berlin und ein sehr zeitaufwendiges Hobby (Training 2-3 Mal in der Woche-am Wochenende mindestens an einem Tag den ganzen Tag)
      Jetzt hat er zu seinem Job ein nächstes Angebot bekommen, wo er zusätzlich an 2 Tagen jede Woche in eine andere Stadt müsste und es liegt an ihm, es anzunehmen oder abzulehnen. Seine beruflichen Chancen sehen bei Ablehnung nicht schlechter aus.
      Das hiesse also: Sein Job in Berlin Vollzeit+ sein Hobby an mindestens 2 Abenden und dann jede Woche für 2 Tage in eine andere Stadt für sein Zusatz Projekt.Natürlich würde er sagen, er reduziert seine Trainingszeiten,jedoch weiss ich, dass ihn das unglücklich machen würde.

      Wie würdet Ihr damit umgehen? Ihndabei unterstützen oder seht Ihr es anders und sagt, er sollte das Zusatzprojekt ablehnen? Was würdet Ihr erwarten?
      Ich hatte solch eine Situation noch nie und habe Angst,etwas damit kaputt zu machen wenn ich sagen würde, dass ich als zu viel empfinde. Sollte ich das respektieren oder was wäre richtig?
      Wir sehen uns ca.3 Tage in der Woche momentan und mir ist die Beziehung schon sehr wichtig. Ich habe lange gebraucht nach der Scheidung, wieder jemanden an mich heran zu lassen.

      was sagt Ihr?

      • Hallo.

        Ich würde mich niemals in die beruflichen Pläne und das Engagement meines Partners einmischen ...

        ... wenn mir eine berufliche Entscheidung seinerseits dann nicht passt, muss ich eben sehen, ob ich dennoch damit leben kann ... oder eben nicht.

        Ich selbst würde mir allerdings auch nicht in Job-Fragen reinreden lassen.

        LG

        Ich würde mih nicht in die beruflichen Pläne meines Partners einmischen und erwarte das umgedreht auch und schon gar nicht nach 5 Monaten.

        Man kann sicherlich seine Meinung äußern, aber mehr auch nicht.

        Wenn er glücklich im Job ist und dafür weniger trainiert, weil er lieber Zeit mit Dir verbringt, dann ist das doch seine Entscheidung? :-)

      • Hallo,

        also nach 5 Monaten Beziehung hast du im Prinzip überhaupt kein Recht etwas zu "erwarten" das ist ja noch total frisch.

        Aber auch bei einer längeren Beziehung ist das allein seine Entscheidung und ich finde man sollte seinen Partner untersetzten egal wie er wählt.

        Wenn man verheiratet ist und gemeinsame Kinder hat sieht das für mich etwas anders aus, aber jet doch noch nicht.

        Gönn ihm das neue Projekt und freu dich wenn er freiwillig auf sein Training verzichtet um Zeit für dich zu haben.

        • >> Aber auch bei einer längeren Beziehung ist das allein seine Entscheidung und ich finde man sollte seinen Partner untersetzten egal wie er wählt. <<

          Das sehe ich ein bisschen anders. Es gibt nämlich nicht nur 9 to 5-Jobs und auch nicht nur Berufe, deren Ausübung in Deutschland stattfindet. Spätestens wenn es sich um Fern- oder Wochenendbeziehungen geht, würde wahrscheinlich jede(r) gern ein Wörtchen mitreden.

          • Natürlich ist es grundsätzlich richtig und wichtig vor so einer Entscheidung mit seinem Partner zu reden. Vorallem wenn aus einer jahrelangen zusammen-wohnen-Beziehung plötzlich eine Wochenendbeziehung wird. Man kann seine Bedenken und Sorgen äußern, aber wenn der/die Partner/in sich danach für den Beruf entscheidet sollte man kein Drama a la "entweder ich oder der Job" veranstalten. Dann versucht man es eben gemeinsam zu meistern und macht einen Plan wie es in Zukunft weiter geht. Scheitern kann eine Beziehung immer auch wenn man die eventuell wichtige Beförderung ablehnt.

            Klar gibt es auch Jobentscheidungen, durch die die Beziehung grundsätzlich geändert wird. Da würde ich auch meine Meinung und Bedenken äußern.

            Allerdings geht es hier nicht darum, dass sich diese Beziehung in eine Wochenend- oder Fernbeziehung ändert. Es sind nur 2 Tage die Woche.

      Willst Du gelten, mach Dich selten ;-)
      Jetzt seid Ihr noch nicht lange zusammen, deshalb wuerde ich nichts sagen. Mach Dich auch rar. Dann vermisst er Dich und wird von alleine was aendern.
      Wenn Ihr schon verheiratet waert, dann wuerde ich erwarten, dass sich beide in beruflichen Dingen miteinander absprechen. So machen es mein Mann und ich.
      Aber jetzt am Anfang wuerd ich spielerisch damit umgehen und auch wenig Zeit haben - auf eine charmante Art.
      Wenn er sehr in Dich verliebt ist, wird er schon selbst nach Wegen suchen viel bei Dir zu sein.

      Hi,
      problematisch finde ich diesen Zeitmangel durch Hobby und Beruf dann, wenn ein Kind da ist. Da ihr aber kein gemeinsames Kind habt und du ihn mit diesem "Päckchen" kennengelernt hast, würde ich mich relativ ruhig verhalten und ihm nicht in die Entscheidung reinreden. Er muss wissen, wo seine Prioritäten liegen.

      Sollte er sich aber für den Job entscheiden, würde ich langfristig wahrscheinlich keine Perspektive für eine feste Beziehung sehen. Ihr seht euch dann ca. 1x/Woche? Ist das Projekt denn zeitlich begrenzt?

      Vlg tina

      Hat er dich gefragt, was er machen soll oder wie du das ganze siehst?

      Ich sehe das wie die anderen, Ihr seid relativ frisch zusammen und ich würde mich da nicht reinstecken,
      Ich hatte mal einen Partner, der hat ganz normal gearbeitet, nebenbei noch 2x pro Woche selbst trainiert und die anderen Tage selbst als Trainer gearbeitet.
      Er ist recht schnell selbst darauf gekommen, dass es mit einer Beziehung und diesem Pensum schwierig ist und hat die Trainerstelle aufgegeben.

      Hallo!

      Nach 5 Monaten kannst Du Dich wirklich nicht in seine beruflichen Entscheidungen einklinken, das steht Dir einfach nicht zu. Da kann man vielleicht nach 5 Jahren mitreden (und da auch eher als Ratgeber, es sei denn, der Beruf beeinträchtigt ein gemeinsames Familienleben extrem) - und ihr habt keine gemeinsame Familie.

      Du wirst übrigens auch die meiste Zeit mit Deinem Sohn verbringen und das Kind ist immer dabei, ohne dass er sich deswegen beschweren dürfte.

      Ehrlich gesagt, wenn Du den Mann schon nach 5 Monaten am liebsten in so vielen Punkten ändern willst, dann such Dir lieber einen Stubenhocker ohne Hobbys. Das passt dann einfach nicht.

      Ihr seid gerade mal 5 Monate zusammen? Dann lass ihn das alles ganz alleine entscheiden. Es ist sein Leben, er muss damit glücklich werden.

      Ob du damit umgehen kannst, oder dann einfach zu wenig Raum für eine Beziehung nach deinem Geschmack bleibt, müsst ihr dann sehen.

      Etwas anderes wäre es, wenn ihr eine Familie wärt, Kinder habt und von seiner Entscheidung wirklich viel abhängt. Dann würde ich es als selbstverständlich ansehen, dass ihr diese Entscheidung gemeinsam trefft und tragt.

      >> Ihndabei unterstützen oder seht Ihr es anders und sagt, er sollte das Zusatzprojekt ablehnen? Was würdet Ihr erwarten? <<

      Nach gerade mal 5 Monaten Beziehung würde ich mich in die berufliche Laufbahn meines Partners nicht einmischen und auch nicht erwarten, dass er Einschränkungen meinetwegen in Kauf nimmt. Ich würde ebenso nach so einer kurzen Beziehungszeit keine beruflichen Einschränkungen in Kauf nehmen wollen.

      Ihr seht euch an drei Tagen in der Woche, reicht das nicht? Er geht ja nicht ins Ausland oder so.

      Ich an seiner Stelle würde das Angebot annehmen und schauen, wie es dann bei euch läuft. Sein Hobby reduzieren oder an anderen Stellschrauben drehen kann man immer noch.

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