Papa möchte seine Tochter mitnehmen

    • (1) 25.02.16 - 11:12
      habangstdavor

      Hallo

      Ich weiss er hat das Recht sein Kind mitzunehmen , aber ich bekomme jetzt angst wenn der Tag kommt und er sie mitnimmt.

      Seit 17 Monaten war sie nie von mir getrennt, hat bisher anscheinend nicht gewollt ,das er sie mitnimmt. Mir geht es nicht dabei gut und mein Herz blutet. Ich weiss ist der papa und nicht nur mein kind ,aber wie kann ich am besten damit umgehen??

      Mich graut es vor der Zukunft , wegen der Erziehung es ist schon jetzt so ,das er mir in den Rücken fällt. Möchte nicht die böse Mama sein .

      Oh man ich sitze da und heule , bitte helft mir wie ich am besten damit umgehe ?

      Lg

      • (2) 25.02.16 - 11:19

        Hallo!

        "Oh man ich sitze da und heule , bitte helft mir wie ich am besten damit umgehe ?"

        Aufhören zu heulen und aktiv werden, wäre eine Möglichkeit.

        Wie alt ist denn deine Tochter?

        Ich würde mich schon jetzt bei Behörden schlau machen wie da so der Ablauf ist und ggfs. eine Beratung beim Anwalt einholen und das ganze sehr zeitnah.

        LG

      Verstehe gerade kein Wort.

      Wohin will er sie mitnehmen? Zum spazierengehen, zu seinen Eltern, mit in ein anderes Land?

      Wohnt ihr nicht zusammen? Und er nimmt nur seine Vaterpflichten wahr?

      Wovor genau hast du Angst?`

      Gruß Hezna #klee

      • (5) 25.02.16 - 11:25
        habangstdavor

        Er will sie verständlicherweise nach hause mitnehmen. bin alleinerziehend

        War seit der Geburt keine Minute von ihr getrennt und da fällt es mir nicht leicht. Er wohnt bei seiner Mutter und die sieht die kleine als ihre Tochter ab und das macht mir auch angst.

        • Eure Verhältnisse sind doch sicher geklärt...wovor hast du Angst?

          Der Papa darf anders erziehen als du, Kinder merken sehr schnell, bei wem sie was machen können und was nicht. Und die Oma wird sie verwöhnen, ist doch klar.

          Ich kann mir vorstellen, dass so eine erste Trennung für dich schwierig ist, aber vielleicht fangt ihr klein an?

          Kannst du mit dem Vater der kleinen normal sprechen? Dann schildere ihm doch deine Verlustangst, und er geht erstmal ein Stündchen weg, dann zwei und so weiter, bis du siehst und merkst, dass alles in Ordnung ist und bald wirst du so weit sein, dass du dich über die gewonnene Freizeit freust.

          Gruß Hezna #klee

    (7) 25.02.16 - 11:23
    ich weiß es nicht

    hallo,
    meine Therapie hier ist: einfach heulen... und dann auf einen Zettel schreiben, was mir alles Angst macht.
    Und dann möglichst konkret werden: was sind berechtigte Ängste und was schlummert nur in mir.

    Das Kind hat zwei Eltern. Jeder geht mit dem Kind anders um, erlaubt unterschiedliche Dinge. Bleib bei einem klaren Kurs und zeige die Grenzen liebevoll und deutlich - und dann wird das Kind auch bald verstehen, dass bei dir andere Regeln herrschen als beim Papa. Und das ist auch nicht verkehrt.
    Mach dich nur frei davon, dem Kind gefallen zu wollen, und mach dir bewusst, wie du deine Rolle als Mama verstehst und welche Werte dir dabei wichtig sind (neuer Zettel für neue Überlegungen).
    Jesper Juul kann dazu einige hilfreiche Tipps und Überlegungen anbieten in seinen Büchern. Und das Lesen in den Büchern lenkt auch ganz gut vom Schmerz ab.

    Meditation-CDs übers Loslassen (z.B Gerti Haug) finde ich auch ganz hilfreich. Dann geht der Kampf im Kopf schneller weg und die Gedanken, die wirklich hilfreich sind, bekommen mehr Raum.

    Alles Gute

    • (8) 25.02.16 - 11:24

      ... ich habe gerade die anderen Antworten gelesen. Mein Geschriebenes bezieht sich nur auf den Fall, dass das Kind nicht gefährdet ist und alles rechtens ist!!!!

      • (9) 25.02.16 - 13:14

        "... ich habe gerade die anderen Antworten gelesen. Mein Geschriebenes bezieht sich nur auf den Fall, dass das Kind nicht gefährdet ist und alles rechtens ist"

        Und in den anderen Antworten stand irgendwie, dass das Kind evtl gefährdet ist und nicht alles rechtens?
        Oder was haben deine beide Sätze miteinander zu tun?

        • (10) 25.02.16 - 13:24
          ich weiß es nicht

          hallo,

          "Amt anrufen" und hezna hatten zu Beginn noch Tipps gegeben, dass sie sich informiert, bzw. danach gefragt, was denn die Ursachen für ihre Panik wären, ob das Ganze nicht mit rechten Dingen zugehen würde.
          Und auf die Idee kam ich erst mal gar nicht. Ich bin einfach direkt davon ausgegangen, dass alles rechtens wäre (was ja dann als Antwort später auch so kam) und sie "einfach nur" Panik hat.
          vg

Du warst die letzten 17 Monate nicht eine Minute von Deiner Tochter getrennt?

Gehst Du nicht allein zum Klo und hast Du 17 Monate nicht mehr geduscht? Bedauerlich. Dann dürfte Dein Kind aus rein hygienischen Gründen beim Vater nicht zwingend schlecht aufbewahrt sein.

Wir reden hier über 1 bis 3 Stunden Abwesenheit, auch im Hause der Großmutter. Was für ein Geschenk für Kinder, wenn sie ihre Oma haben dürfen und auch ihren Vater.

Bremse Dein Ego mal aus. Die Zeit des Brütens ist vorbei. Flügge ist die kleine Maus ja nun auch noch nicht, doch.... - ein Loslassen über ein paar Stunden sollte schon drin sein. Alles andere würde nicht nur den Vater und die Oma dümpieren, sondern dem Wohl des Kindes auch nicht guttun. Gibt nix Schlimmeres als Megaglucken.

  • Naja, ich persönlich finde ja nichts schlimmeres, wie Leute, die einfach mal drauflos "motzen" und gleich die Leute vorverurteilen #augen

    Schon deine Einstiegssätze ziehen das Problem der TE ins Lächerliche und sprechen eigentlich total am Thema vorbei. Ist das deine Absicht?

    Und dann Sätze wie "Bremse Dein Ego mal aus" #kratz Was hat das mit Ego zu tun?? Die Mutter hatte ihr Baby 17 Monate Tagtäglich um sich herum. Und nun fällt es ihr einfach schwer, wenn sie weiß, sie ist 2-3 Stunden ohne das Baby daheim. Das hat nicht zwangsweise was mit Ego zu tun, sondern mit der Art des Loslassenkönnens.

    Diese vorschnellen und unbegründeten Urteile sind hier echt super ätzen! #contra

Noch eine Frage:

wie kann er Dir in den Rücken fallen, wenn Deine Flügel die letzten 17 Monate über ihr schwebten und... - wie kann ein 17 Monate altes Kind unter diesen Umständen nicht merkwürdig finden, wenn sie alleine mit dem Vater ist?

Du versaust die Sache gerade

  • (14) 25.02.16 - 11:59

    Wollte nur klarmachen das wir nie lange getrennt voneinander waren.
    Er fällt mir aus dem Grund in den Rücken ,weil er weiss das die kleine etwas nicht darf und er es erlaubt.

    Warum versaue ich das gerade? Ich stelle mich doch nicht quer. Ich habe einfach angst vor dem.tag wo er sie mitnimmt. Ist man deswegen eine glucke.

    • Ja.... - genau deswegen ist man eine Glucke.

      Du bist noch nie in die Verlegenheit gekommen eine Wochenendmama zu sein. Wenn man sein Kind ca 48 Stunden hat, dann versucht man bestimmt nicht alles verkehrt zu machen, doch ist es denen dann wenigstens erlaubt Regeln etwas großzügiger auszulegen.

      Solltest Du nicht in der Lage sein, dies zu akzeptieren, solltet Ihr möglicherweise ein anderes Wechselmodel in Erwägung ziehen und damit den Vater in ganz anderer Weise in das Thema "Erziehung" einzubinden.

      Soviel ist an einem eineinhalbjährigem Kind noch nicht verkehrt zu machen, solange gesunder Menschenverstand vorhanden ist. Wäre dieser nicht vorhanden, hättest Du diesen Mann doch bestimmt nicht als Vater erwählt, oder?

      Du scheinst auch zu befürchten, daß die Schwiegerfamilie zu viel Einfluss auf eure Tochter nimmt (in ca 3 Stunden #klatsch). Vielleicht solltest Du bedenken, daß diese Oma den von Dir erwählten Vater erzog. Kann also keine absolute Katastrophe gewesen sein. Ich liebe meine Gruselmume auch nicht wirklich (rangiert auf meiner Hitliste nicht ganz oben ;-)), doch würde ich ihr, obwohl wir deutlich unterschiedliche Ansichten haben, immer meine Kinder anvertrauen. Denn das Wichtigste ist.... - Liebe.

      Angst... - ja.... - aber keine Panik. In der Regel läuft es deutlich besser als befürchtet.

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